Indiana Tribüne, Volume 8, Number 148, Indianapolis, Marion County, 14 February 1885 — Page 3
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Wandte rauter all panSmIttel u : Ant fachen Mitte kurirten in de weist ri. Chne die Anwendung tan Kräuter wurde die " diziuiscke LiZisienschaft machtlos sein: und dennoch fltöt die Tendenz der Zeit dahin, die begen aller Vkilmittel n Gnnßrn irner kräftigen Vedizinen. die das System ka sehr schädige, zu dernachlänig'n. nnaffui r?m9t I " SSilk-.!, yvu n vs v? uu im ist eine FarnSituliM da wertböellen flriufrni. nach der Lorschrist tinti reguläre Arztes, der die iti eredt in seiuer Pridat'Praris in ausgedehnte Äaße mit großem ßrfzlz angewandt, sorgfältig in smeugk,'etzt. t! 4 ii sein Zetranf, ssnder eine 3&rDhin, Sie tan diele Sleriie ngeweudet wird. rfi tjt umchätiar fär TSStpste, lere' unll Leb er.Aksch verleb Rerdentsv na, Schwäche. RnVerdaulichkeit, et?., und mährend tt (mixt, wird ti las dfiem nicht schiiZigea. verr (C. I. bad??, ein im Eisengrfchäst rovU It sarxter ilann in se Hardor, Pa., schreibt : J!e!.i E?dn rcr durch fcal Stiltt Fieter fcBr mit, Z,.-.SV. äh'.ch ur.t s?nstize Mittel dalfen It nicht. Jä nah Hau ,u Z?!,''chler' Kräuter Bitml weise Zuflucht uüd ia kurzer Zeit war er ganj vdl.- . . Schelleutrager.Avotöeker fciTlI St. Clair srr., Eleoeland, O., schreibt: -'.' ..Jbr V'tttti u?!rd. wie ich gern .ugeiict. von ein! zen in MuHm mit xrvmtveureSe Aerzten urqrra zliit rerschrieöea.ZNisler litvb Ditters So. 5-2.5 Commerce Str., Philadelphia. arf .V? cD2(s;)met ESurantd schlägt ci fetz!. JI&IRR XU kärzö, ad 6:2s Bl.hu nach Iouiville, Nannvilte, Mempbis, Chat tAnoa. Alianta. Savannah, Jackaonville. Mobile and New Orleans. 94 tft tortinJJsaft hxr Passagi-re aa den 3aiu nee dtrett R'sie a edmen. PzZ?.. Schlaf, unc Pr!srWaken zwiscde, T',caas vns L ttiämil un.' St Leu .und L u'Sdtlle edk. SageTkwtch'el. 'ri1oit, Scdarlliqkch nd Sicherheit tmtei die Jkif ie alte zuverlasligt V. Ml. & B. M. M. II. R. Dering? S?sien! General Pafsagiergent SeTWW kZsshington und IZinoStt., Jndvl K. W McExnna. Superintendent. Feuer-ÄIarm-Qignale. i i'cnnloanta uuD 'JICtfct. ftiapMuaj'ux t ,utr 2f ninentl. S CSt;ise und Ä?w ilfftt. 7 ?iobel d V!'.chigan Stra:. 3 esc 3erft-5irß?e und lvnchutJ-" 9 Winfton und ?kr.rd5traß. 12 ?.affzch,.5rtt Ave. nahe ,'dle Ltr. zz lan.re EU, und Fort Sayne Ä?e. it ew Jerse, nd ?srt Wa,ne Soenue !5 $txv v'.z. Bniliauiett St IS 5hriM.: Tf. und ?Ji Str. 17 irf Ziv. un Butter Lt?. 19 Birro.? ir. nn Rnlatt e. 19 Srcher uai In Str. 123 College Sr. und iedente Str 121 Slzdama un Siebente 5ie. 12ä Metiiiar. und Sieöent Ltr. 'and und Lincoln ?l? t?7 Äun2un'Stdiiud. 1.2 Ser.tril ve. und chic Sir 131 ftub-rna und Morriss, Sir 1J2 sdu'ricri und Ächre 134 Eoll:z üot. und Zehnte Sir. IS tzoe So. u?:d XtUnrne St 1 Deiumz- nd ZZichlgan Stl. ZI 5t. Joe ?!? , nahe Jllinoi. Penns?v2i,ia und Pratt Ltr. 2? ??o. S. Engine Hs Seche, " ."" 20 isftZfiori und t. Clslk Ttr L7 Z'insiS und 'ichizzn Six. XS $r.nflania Ctr. und (se Svt. 29 Wissest und irte Str. 217 Xen-eft nd 3i!liart Str. 2$ tki'n zioania und LttchigZn Str. 214 Z2.u,iö end fij:6ert Str. 31 Jndia ütt. uni Äichigan tr. Sl l'tixiun und Walnut Str. St gcli'?:! und Lermont st:. S isre und sß York SU. Z6 Jniana ce. und St. tU:t St 87 5tcdtol9üal. 3UIc und Nord Str. 9 Lttchign und Agnes Sir IS Lest nnd Walnut Str. 313 3tÜ und Xtitie Str. 314 SUdinit und Hswstd Str. 41 Safhingtsn, ae Weft Str. 4Z Seindo:f nd Sshingt, ' 4S LÜifssuri und J5cn Kork Sir. 45 LZeridiau und LlaZhinzton Sk:. 4 Jnsil und Ohi Str. 47 Tenneffee und Washingtoa r,. 43 ingan'I Pork Hause. 49 Jndianola. 412 isiouri und Kurland Stl. 1Z SttssisZirxi und Wadash Str. 41S ergussn's Park HouZk. 421 3- B. S. Round Houie 42 Iusan Ssum. LI Ilir.ois und Merrill Str. 62 ILiZ nd Louftsna Zu 13 ßtft und cCart Str. 54 tust und Ssuih Str. 68 renneffr und eor,ia St. ö7 Usttdtan nd Ra Str. r. Kftbifo Sse. uno Dient Sl, 89 "taMfen Zlv. un lunlop Str 112 Cn und sckwood et. 513 entu, äs, und ütcmt 514 Union und srrt Str 1 Ilinsi und ansal 017 Uorri und Dastah Str. I South nahe Delasar Str. SZ Pennsylvania und Louiftana Sl, Z Telawa und VeCano St:. S4 Oft und KcCan, Str. Ulabam und Birgiana Sv. 67 vugtnta . uad Btadsha Stt &s Oft n Eodurn Sir. Pennsylvania Str. und Sladiso ,e. 612 VcKerucln uad Tougherto Str. . 71 Virginia Soe. nah Huron Str. 72 Oft und Seorgia Str. 73 Qaszingion und Beuton Str. 74 enton und eorzia Str. 75Zoreft Sve.und Pwe. 76 Diiloa und ateß Str. 74 z,rgia ise.und Di5s. 7 gleicher ve. und Btllon. 71 Srru und Prospekt Str. 718 ngltsd Zlse und Lau.el St, 714 Orange und Ol: Ski. 715 fch l? nd Stecher Str. 81 .' tfei) Stk Wafhinztsn u Delasar Vk? Z Oft und -earl Str. 4 Ners ?rk ud Daridlon SU 85 5Cau&i;mineirtnaIt. 0ö er. Staate Ärlenal m Driertaluni SZalhington 81 jvautit Sflngnti. tli a. 8 Schlauch. Oft SSshi"tnstraie t Kartei und Rod'e Str. 814 OdS vnd Harveo Str 91 ar?:and nahe Meridian Str. SZ Weridlan nnd Seorgia Strafe. 1-1-1 Pnva:5tgnal. t--l Od Kasten w ederdcl', zWkiier !il!arm. i-3 Sianalür ,uer. Druck. Zwei schiiige. euer aut. Drei -Schttiie. Truck odHSlk LchlZge. U Uhr Wittflgl.
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Die Frau des Ärztes.
Von Anna Charlotte dgren. Au dem Schwedisch, nacherzählt von L. . Burg. (Fortsetzung und Schlu. zu iiir je annuitbivv weiln sie sich leise um das .vankenbett bewegte, ja in dem Halbdunkel des Krattkenzimmers erschien sie beinahe wieder hübj'ch, gerade Wie ili früheren Tagen. Sie sprach nur wenig und'antwortete ,mr mit einigen Worten auf seine Anrede; ' aber ihr Blick wich dem seine.: nicht tnehr schen ans; im egentdeile. sie sah ihm gerade in4 Gcsiä't.'nlcht freundlich, nicht wie in srnhcrcn Zeiten, aber er war etwa-; unsi'cl'cr in Bezug auf den Ausdruck d!e ses Blmes es laz etwas orscycnoe"; und zugleich Borwurssvolles. - Wunderbare Gefühle regten sich in lbm,wenn er sie beobachtete; er hatte bisweilen eine unwiderstehliche Sehnsucht, sie zu umar .nwi, ihre sammtweiche Wanze gegen die seine zu drücken, seine HZnde über das reiche, wellige Haar gleiterr zu lassendie bleiben Lippen zu ' tüsien, die sich ihm früher so herzlich darboten. Aber es lag in ihren! Wesen, etwas, da solche Annäherung zunckscheuchte. Bei der Er innerung an alles Bittere, das zwischen ihnen vorgefallen,- an die hatten Worte, welche er ihr gesagt, an die tiefe. Verach. tuna', mit der er sie behandelt hatte, fühlte er in ihrer Nähe.eine unbeholfene Verle genheit. Das Gefühl der, eigenen Schuld begann sich starker und'starker'bei ihm zu regen. ' ' ' ' - 'In dcS Kllaben Krankheit war ein Krise eingetreten, dann , fing er an, sich rasch zu erholen. Der Doctor sah eines Abendö in sei, nein Zimmer in eigenthümlich . bewegte Stimmung. (5r hielt ein .'Bild auf .sei nen Knien, in daö ' er ganz' versunken schien. öS war der Kopf eine Zungen Mädchens in halber Lebensgröße, ausgeführt in Aquarell. ;7Gm weißer Tüll jchleler lag . wie die i. leichteste Schnee decke auf dem dunklen Haar, über den mädchenhaft zarten Schultern. Auf ei nem ziemlich langen,. feiilgeboaenen Halse saß ein kleiner Kopf,, der durchweine aufrechte Haltung und seine tiefen, strahlen den Augen etwas Gazellenartiges an sich hatte, (ts war unleugbar ein bezaubern des Wesen, und der Doctor betrachtete eS lange, bis seine Augen sich mit Thränen füllten. Ja, so hatte sie ausgesehen, seine Frau, als er sie zum Altar fühtte. Die schlanke Mädchengestalt, die sanften, träumerischen Augen, die feinen, leicht geschlossenen Lippen, diese einnehmende Mischung von sanftem Gefühl und Wil lenskraft welche Herrschaft hatte sie über ihn ausgeübt ! Er, der erfahiene. despottche Acann, wle hatte er sich ge beugt vor diesem reinen, tiefen Blick, der ihn gleichsam ganz durchschauen wollte und jedem Schleichweg in seine Seele die Grenze stecken! Wie hatte er sich ge scheut, ihr . gegenüber die unedlen Instincte blicken zu lassen,dle in se-iner Seele fchlummetten. Er hatte das Gefühl ge habt, ungeachtet all ihrer Zärtlichkeit und Hingebung, in ihr einen schonunoislosen Nichter zu sinden, wenn er sich ihr gegenüber irgendwie niedrig oder klein tich zeigte. Dies Bild hatte er gerade an diesem Tage erhalten als Erbschaft ei nes ' verstorbenen Verwandten Hele nens. Mehr als eine Stunde hatte er so in den Anblick des Bildes versunken gesessen, als die Thür des Zimmers sich leise öff nete und Helene sich auf der Thürschwette zeigte. , ' An dem Augenblicke vergaß er alles Bittere, das zwischen dieser Stunde und jener !a,da dies Porträt eine leibhaftige Wirklichkeit gewesen ; er sah nicht, wie traurig abgekehrt dies feine Gesicht ge worden war. Er fühlte eine brennende Sehnsucht, seine Frau zu umfangen, und ging ihr mit ausgestreckten Armen entgegen. Aber sie fuhr mir einem fast erschrockenen Blicke zurück, streckte abwehrend die Hand aus nnd sagte mit abgewendetentGe sichte: Du hast mir einmal verboten, je wieder deine Thüschwelle zu betreten. Ich würde es auch nicht gethan haben, wenn ich dir nicht etwas sagen müßte, was wir nicbt im Kindcrzimkner bsspre chen können." Sie ging einige Schritte, ins Zim iner hinein, stand aber wieder still, in dem sie sich mit beiden Händen aus den Rücken eines großen Lebnstubles stützte. . Jetzt ist Ruthger fast ganz wieder hergestellt," begann sie. Ich glaube, daß du ihn schon die nächste Woche wieder nach dem Pastorat bringen kannst." Es ist nicht meine Absicht, ihn wieder nach dem Pastorat zu bringen. ' , Er soll hier bei dir bleiben, bei u n s." Er wollte ihre Hände ergreifen ; aber sie zog sie vom Stuhle zurück.' Nein," sagte sie und sah ihm fest inö Gesicht. Du hast mir ja gesagt, daß ich nicht würdig sei, ein Kind zu erzie hen und ich bin eS auch nicht, noch nicht." . Aber du scheinst auf gutem Wege zu sein, deine ersuchte nach einem schonen den Ausdruck deine Neiauna w überwinden...... Du hast ja in dieser ganzen Woche nicht" Und weißt du, welchen Kampf es mich gekostet hat Z- rief sie aus. Weißt du, welch furchtbare Qualen ich gelitten habe ? O, ich glaubte oft, ich würde wahnsinrna werden ! Aber so lange ich für das Leben des Kindes fürchtete, hatte ich noch Widerstandskraft. Die Unruhe um NUthaer und deine Drohung Der Gedanke, daß du mich vielleicht von ibm reißen würdest, während er sterbend lag und nach mir verlangte das war der Gedanke, der "mich aufrechthielt und mir übermenschliche Kräfte gab. , Aber nun ttt alles vorbei, nun vermaa ich nicht lan ger zu : kämpfen ! Heute babe ich wie der getrunken. " Sie hielt inne, und ein schmerzllwer Zug flog über ihr (Ve sicht. Der Doctor fuhr auf. Aber wie hast du dazu gelangen können ? Ich habe ja verboten ". ..Ach," saate sie mit einer vlöklicken Bitterkeit,. eS ..ist ja leicht m verbieten.' wenn man nicht zugleich Acht geben will C ?i IfL "!.. li r 7c r aver vain Rir.rnir mcyr geyoti. en-cy ve lAif einer kxSKwrni Culte. Und dei,
halb wenn du' in der nächsten Wochs Ruthger nach dem Pastorat bringst, . so reise ich auch fort. . Du sollst dich uieiner nicht mehr schämen." Du willst fortreisen ? Wohin Nach einer ausländischen Heilanstalt für Solche, die an meiner Krankheit lei den. Jetzt weiß ich, daß es solche Anstalten gibt. ,:jetzt weiß ich, daß ich an einer Krankheit leide, nicht einem Laster Versal-, lcn bin. Warum bist du nicht so barmherzig gewesen, mir das zu sagen ? Westhalb hast du ohne Mitleiden mich der furchtbaren Selbstverachtung preisgegeben Weßhalb mußte ich durch einen fremden Arzt' zuerst die erlösenden Worte vcrncbmen V Es ist kein Laster, es ist eine Krankheit, dagegen es Mittel giebt." Der Dcctor war tief ergriffen. ..vat Sclmer dir das aesaat? Nun
ja, es ist möglich, daß cr Nccht hat. Es flibt. solche Fället doch sind sie sehr selten. Und' wenn Nettuna möglich ist ach. armes Kind, du ahnst nicht, welche Lei den du vorher durchmachen mußt. Weißt du, wie die Heilanstalten eingerichtet sind, von denen du sprichst? Tu kommst dort mit tief gefallenenMenschen zusam' ,n?n,du wirst mit arte behandelt, wlrzl die furchtbarsten Demüthigungen ertra gen müssen...... Wenn . wirkliche Hei lung erreicht werden wu, so besteht ste m m ' ,r n.?'' ... . rt der avzoluten l2nlvallzamrelr von auen svirituofcu Getränken. - Tu wirst weineu, deine Umgebuug mit Bitten vestürmen, und ioirst versuchen, dir zu stehlen, wonach dich verlangt; dann wirst du mit unnachsichtiger Strenge behandelt werden, und das Alles allein, in einem fremden Lande ;wtjchen glelchglltl gen, fremden Menschen in einer solchen Anstalt das ist ja unniög lich, es ist geradezu Thorheit, davon zu sprechen! "Ich begreife nicht, wie Selmer " Du sprichst von Demüthigungen V saate sie kalt. Glaubst du denn, daß es Demüthigungen gibt, die tiefer gefühlt werden könnten als die. tvclche ich durch dich erduldet habe ? Diese fremden Menschen werden mich doch immer mit Mir , r . c r- . ' cr. unoen velracvlen; oenn ne ivlzzen za, cap ich einer Krankheit unterworfen bin. Aber du? Hast du je Mitleiden mit mir gehabt, als du mich das ganze Gewicht delnerer achtung fühlen ließest? Als du mich wie eine Verbrechexin behandeltest? Du sprichst von Einsamkeit ! Kann die Einsamkeit dort schrecklicher sein, als die, welche mich in meinem eigenen Hause umgibt, sogar der Verach'tt'.?g meiner Dienerschaft preisgegeben? . Ich habe schlecht gehandelt, ja, ich habe sehr schlecht gegen dich gehandelt," rief der . Doctor aus und zog sie mit Macht an sich, ' indem er ihre Hände mit Küssen bedeckte. Das Einzige, was ich ' r m ? r c . . . zu meiner nlia'Uivigung agen rann, ist, daß ich dich vielleicht eben so schonend behandelt haben würde, wie Selmer, wenn ich nur dein Arzt gewesen wenn du nur meine Patientin gewesen wärest. nicht mein Weib aber sein eigenes Weib nun lass' uns nicht mehr darü der sprechen. Lass' mich versuchen, wieder gutzumachen, was ich gegen dich verk chuldet habe ! Wenn eS möglich ist. ich ui retten, so kann ich es gerade so gut, wie sie eS in diesen Anstalten können. Bertraue dich mir an, ich werde über dich .M ' ... . wawen." 'ötein, nein, nein," rief sie fast mit ihrer alten Heftigkeit aus und riß ibre Hände aus seinen. Verhindere mich nicht an dieser Reise meine Leiden und Demüthigungen kann ich besser auswärts ertragen, allein von Allen getrennt. Und du würdest jedenfalls bald die Geduld verlieren. Laß mich nur reisen; ich fühle, 'das ist die einzige, die einzige Möglichkeit !" Und wenn du wieder zurückkehrst ? fragte er zärtlich, indem er wieder ihre Hand ergrijf. Wenn ich wieder zurückkehre und wenn ich von meiner Krankheit geheilt werde und daS will ich werden, denn ich habe den Muth, Alles über mich erge hen zn lassen da soll es in Zukunft meine einzige Aufgabe sein, mein Kind zu retten." Deine einzige Aufgabe !" rief er aus nd zog sie än sich. Bist dn denn nicht auch mein Weib?" Du vergißt," sagte sie ernst, daß selbst, wenn meine Herstelluiiz glucken sott te, ich doch immer 'das Gift in meinem Blute habe, und du willst doch gewiß nicht zum zweitenmale eine Gattin nehmen, die dir vielleicht Trunkenbolde Söbnen schenkt ?" Er ließ die Arme sinken, die sie umschlungen hatten; ihre Worte hatten ihm einen Stich ins Herz gegeben. ,,Jch verstehe dich !" rief cr mit aufsteigendem Zorne aus. Jetzt verstehe ich, weßhalb es dir so leicht wird, deinen Mann zu verlassen, dem du doch geschworen hast, ihn das ganze Leben hindurch zu lieben. Du liebst mich nicht mehr!" ' Rein," antwortete sie ruhig, du bast Recht, ich liebe dich nicht mehr. Mau liebt nicht länger, wenn man hat durchmach :n müssen, was ich erduldet habe."- ... Auf diese Antwort' war cr nicht ge faßt. Ohne sich selbst Rechenschaft da rüber zu eben, hatte er ibre Llebe als einen sicheren Nothhafen angesehen, in den er bei jedem Sturme sich flüchten könne. ..Wenn du zurückkommst, so soll ich nichts mehr für dich fein V rief cr jetzt aus. Nie werde ich veraessen, daß du niei nes Kindes Vater bist und du meine erste und cinnae Siebe gewesen." Er zog sie an sich, und sie lehnte einen Augenblick ihren Kopf an seine Brust. Dann sah sie mit thränenvollem Auge zu ihm auf, löste sich sanft ans seiner Umarmung und eilte aus dem Zimmer. Der Doctor sank in die Knie neben dem Tische, auf den cr ihr Bild gehegt, als sie hereingekommen war. Er stützte den Kopf gegen den Stand des Tisches, und seme ganze Gestalt erbebte durch sein ge waltsames Schluchzen. So tief bewegt War er .nur einmal in seinen iunaen Ta gen gewesen, als einer seiner .Patienten während der Operation starb. Er weinte Thränen, ble bei Keinem ungesegnet bl oen. (Ende.) Verlangt Mucho'S "Pest Havanna Cigar".
Aufder.Glüöswogc.
;oman von Bernhard Frey. . (Fortsetzung. , - t?ll.- sagte er zeyt kurz, . er woutt 'nicht ! ; Wollte nicht fragte er ' Truthahtt. 'Dann wette ich, daß er wieder ein Jeu Macht, wer hält ? ' Pfui, Haveland! 's ist ein Jammer uin den famosen Kerl, daß er solche starke .PasZionen hat ! elten liebenswürdiger, lelten gescheiter Mensch und das Talent, das Talent! Wer hat sein letztes Aildgesehen ? ' Ich nicht! Auch ich nicht! Hat er' .schon fertig? Beinabe! Motlv aus dem batilschen Hochgebirge nennt er es, aber wie das ' . l ... r. r. angeiegr uno ausgeluyrr metit zu sagen, wie schön ! . Ja, ja! nickte Palmer zustimmend, und diev einfache ja, ja" aus seinem Munde bedeutete mehr, als manche wortreiche Kunstkritik. ' Hast du keinen Einfluß auf Beaulieu ? fragte der Bildhauer ihn in vertraulichleisenl Ton, und es war hübsch zu sehen, wie der ältere Mann den jüngern begabten Maler mit achtungsvollen Zutrauen sirirte. Du kommst häusiger als wir mit ihm zusammen und er schien sich wärmer an dich anzuschließen ! Das schon ! gab Palmer ernsthast zu rück. Aber wie sollte ich aus den Falter Einsluß haben ? Ich will morgen hin und versuchen, ihn mehr zu uns zu ziehen ! Genug Eoiisidenzen ? fragte der TrutHahn über den Tisch herüber. Dann en av'aur, ans Geschäft ! Ich habe mich besonnen! - ' sRun also ? Herr Haveland sah zu den Gurtenge wölben empor, als lese er von da alles ab.' ' - ! Fräulein Eugenie Holzheim, Vater Kunsthändler, Geschäft blühend gün: stig für die Malexei,Tochter, Zwanzigjäh rig, dir bekannt, Palmer ? 'Bekannt! Annehmbar ? Zu kokett ! ' Schön! Also weiter! Annette Gelsing, einuges Kind, Vater Ban quicr, sebr hübsch, begehrte Partie, be kannte ' ' ' ' Bekannt! a Annehmbar? . ' Zu reich ! ' Nun, das gesteh ich ! Ist das auch ein Hinderniß ? Gewiß, sie darf nicht reicher sein, als ich, man bekäme es vielleicht doch eines Tages zu hören, auch macht zuviel Geld lässig bei der Arbeit bequem unproduktiv ! Also auch nicht! Nun denn Fräulein Gerda Willbach, vier bis fünsundzwanzig Jahre alt, angenehm,wohlhabend und reizend, positiv reizender Schwarzkopf. Bekannt? Bekannt! Schölle Kenntnisse auf diesem (Gebiet ! Annehmbar? ' Zu'selbstständig! Soll sie eineLlttrape sein ? fuhr Angelus dazwischen . .' Mit nichten! Aber über eiilundzwanzig Jahre wird nicht gegangen. Was darüber ist, das ist vom Uebel, Erfahrung hat's gelehrt. Die Damen bringen zuviel Nachdenken, unbeugsame Grundsätze und gefestigte Eharaktere mit in die Ehe, der Mann hat nichts mehr zu bilden, zu formen, zu entwickeln, er kann nur in Ehrfurcht schweigen ! Ich hätte positiv nicht gedacht. Pal mer, daß du so schwierig wärest ! Ja, siehst du! Schwerfällig, wie ein echter 9korddcutfcher, sogar bei Witzen ! Gib die Sache auf, Haveland ! Halt ! Ein Einfall glorioser Einfall ! Die Baronin Ehance bekannt ? Nein! Wittwe? Ich muß danken! Nonsens! Wer denkt an die Alte? War ihrer Zeit nicht übel aber jetzt passtrt ! Ist grade 'mal tvicder hier, logirt in den vier Jabresciten. Wer kennt die Toch ter? Ich lernte sie flüchtig vor vier bis fünf Jahren kennen, sagte Kelter. Damals dauette mich das Mädchen, das, obwohl blutjung, jedenfalls fchon ein Fräulein war, die arme, hochaufgeschossene ö(leine mußte, damit die Mama jünger erschien, in kurzen Kleidchen mit Kinderschärpen und hängenden Zöpfen umherlaufen, was ihr unsagbar peinlich zu sein schien sie spielte emc traurige Rolle, immer scheu, gedrilckt,schweigsam! Die Mutter trat mit großem Pomp auf, als hätte sie über unerschöpfliche Einkünfte zu verfügen; damals hieß es, sie ginge über ihre Verhältnisse Wie heißt sie denn eigentlich, und woher kommt ihr der Beiname Baronin Ehance ? . Ihr Mann stammte aus Schweden, Baron Wismar, von sehr guten, Adel. Er verliebte sich heftig in sie, die allerdings bildschön war, und heirathete sie nach kurzen! Brautstande. Er war schon Wittwer und hatte aus erster Ehe einkleines Söhnchen, den Haupterbcn des kolossalen Vermögens. DaS Kind war so gut, zu sterben, zum Glück für die zweite Gattin, der er nun, närrisch verliebt wie er war, den ganzen Reichthum verschrieb. Die Ehe war übrigens unglücklich, wurde nach einigen Jahren ge trennt, und bald darauf starb der Mann, seine Wittwe in den glänzendsten Ver Hältnissen zurücklassend. Ihren Beinamen trägt sie durch die Thatsache,. daß sie die Tochter, um selbst sreie Hand zu ha ben, möglichst rasch verheirathen will und sobald ein fraglicher Schwiegersöhn in Sicht kommt, die geflügelten Worte sprechen soll: Voll une chance, mon enfant !" Sie liebt nämlich sehr das Framösische. Leider sind bisher sämmtliche Ehancen" an dein apathischen Wesen des Mädchens gescheitert, das keineswegs Miene macht, den Licblingswunsch der Frau Mama zu verwirklichen. Das arme Wesen ! wars jetzt Palmer bin. ' Mitleid ist die erste Staffel zur Liebe, sagte Angelus pathetisch, .ich sah das Baroncßchctt übrigens auch eimnal flüchtig, es versprach, recht hübsch zu wer-' den.. Hübsch ist ein viel zu landläusigcr ' Ausdruck! rief der Trutbablr, leine
zwlttteittdcn Acuglein in Ekstase weit öffnend. Ncht hübsch kann jedes beliebige Kamme?'öfchcn sein ! Aber dies Mädchen k Da ist Grazie, Vornchmbeit, Rasse mit einem Wort, Vollblut,' positives Vollblut ! Seidenweiches Blondhaar, perlnrutterweiße Haut, große dunkcl umschattete Augen, die bei Licht schwarz erscheinen. Rase und Mund vom reinsten Schnitt, dazu eine Art zu gehen, sich anzuziehen, 's ist eine Zlarität, ein Vijou! Truthahn, du wirst lyrisch! scherzte Angelus. Warum machst du selbst keine Jagd auf dies Edelwild ? Das nöthige Kleingeld hast du ja im Beutel ! Na, mich würde sie doch nicht nebmen. gestand der Gefragte mit schätzcnswerther Selbsterkcnntniß, nicht dcsÄdcls wegen, so ist sie nicht ! Aber so, so im übrigen Und iverden Sie Palmer einfübren, Haveland? fragte Kelter. Einführen? Mit tausend Freuden! Aber direct wirds schwer all bah! Morgen gibt Herr v. Heinsdorff, der reiche Kunstmäcen, seinen Ball, wir alle sind geladen, und Baronin Ehance nebst Tochter desgleichen. Wenn das nicht positives Glück ist Treiben wir den Scherz nicht zu weit, nahm Palmer gelassen das Wort, es könnte der Dame etwas davon zu Ohren kommen und ihr Unannchmlichkeiien zu ziehen. Thatsache ist, daß ich morgen den Ball besuche und mich neben so und i so viel fremden Damen auch der Baro-1 Nln Wismar und Tochter vorstellen werde. Weitere Maßregeln aber behalte ich mir vor, und' lehne fürs erste säiumtliche Heirathbprvjccte ab. Nach Havelands hispirirter Schilderung mache ich mich anhcischiz. die junge, in Frage stehende Dame ohne weitere Introduktion herauszufinden! ' Glaub' ich nicht ! krähte der Truthahn herausfordernd, glaub ich entschieden nickt so apart sie ist, aber in der Menschenmcnge! Palmer, ick parire nein! Wer hält ? ' Diesmal kam die Wette wirklich zustände, und nachdem die Bedingungen zu allseitiger Zufriedenheit - festgestellt waren, leerte man allgemach die Gläser, schüttelte einander die Hände und. verließ den Münchener Rathskeller, nach verschiedenen Richtung? auseinanderge hend. M a r c e l B e a u l i e u. Andern Tas es war um 12 Uhr Mittags verließ Palmer sein Atelier, tn der Schwanthalerstraße, in welchem er, ein paar Stunden sehr fleißig gewesen war um sich zu seinem Freunde Beaulicu zu begeben. Des unaufhörlich niederrieselndcn Sprühregens halber hatte er sich in einen grauen Paletot gehüllt, seine klugen Augen blickten aber freundlich glänzend in die geliübte Atmosphäre, und wohlig athmete seine Brust die feuchtwarme Lenzluft ein. Er War in gehobener Stinnrnrng. denn cr hatte das groß: Bild, das ihn jetzt beschäftigte heimliche Zusammenkunft verfolgter Ehristen in Rom zur Zeit DomitianS beute um ein qntcv Stück
gefördert, er hatte ein glückliches Auge und elne !e;chte, willige and gehabt und durfte sich sagen, daß dies Bild das bedeutendstc von allen sei, die er je gemalt. Trotzdem es ein ziemlich weiter Weg bis zur ))!a?ittliliansstraße war, fand er sich doch verhältnißmäßig rasch am Ziel. Das dreistöckige Haus mit dem schönen Gußeisengitter machte einen stillen, vornehmen Eindruck. - Auf einen Druck der Glocke sprang die schwere Thür auf, und, eine gcräumige,gcschmackvoll ausgestattete Vorballe durchschreitend, stieg Palmer eine breite Treppe hinan und drückte den weißen Porccllanknauf neben dem kleinen Mctallschilde, das den Namen Marcel 'paulieu trua. lortetzurg folgt ) Neben dem furchtbaren Schmer;, den RheumatiZmug und Steuralgie verursachen, sind dicselden sehr gefährliche rankheiten, die häufig Tod zur Folge haben. Es ist sonderbar, da die medizinische Wissenschaft erst kürz lich im Stand war, ein Mittel zu entdecken, daZ sicher ' in seinen Wirkungen und unfehlbar in der Heilung ist. ES sind schon vorher Mittel entdeckt worden, dieselben sind aber so gesährlicb, daß sie, wenn nicht sehr sorg säliig angewandt, tödtlicher als die Krankheit selbst wirken. Weil aber. völlig barmlos und dabei sicher heilend ist, hat ei inen so wunderbaren Erfolg erzielt. Herr M. M.TiltLN. Chicago. Zll.. schreibt: 3ch hab untnfcjre. turdj Sthtepher Wruiiat Entunfit dtrfcaötct, drcndnt in ncnt ichw fcSc ten KtturnatUrnut ton lbjähriz s äurt, in bm $iifec nd fcintc kkt gttrümrnt an ach btm (5lrau4 r.u iTvti tailtn trat tet Vatirnt tfüt cu tcm cbmcT f ffrt'.t. Ich kibt tt mit grcfctm Cr)ol in metuet eigene gamtti anzandt- - . . Gee. A. Crandale. Zwelte und Walnut Skr.. DrS Meines, Ja., schreibt : r!ilhere Hai mich mitsein !'.dnkinnra-i in (Hitaunrn tzt. Ich tatt z glalche gtgen ,jü5 lich iKiturnatUmu gebraucht und hnce tf tit fctit a(italnlaf, die ich tt gemacht. Ich tin jetzt nach ,in,r Eo4 im fetantt, nttinm fctcfcatn nachzuqedk und bin frim Schmerzen tbtx SntchtvtUuna IUiz feeficit." Wenn Eie tbloHon? nicht in Ihrer Axviheke er, halten können, werten wir Ihnen, nach Empsana des regulären Preises ein Tollar per Flasche dasselbe per Erpreß franco zusenden. Wir sehen 4 lieber, wenn Sie es von Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lassen Sie sich nicht überreden, etwas Anderes zu versuchen, sondern bestellen sie so sort bei un, wie angegeben. Mhlophoros Co. 112 ZSall Str., New York. j. Klee. H Coleman. KLEE & COLEMAN, Fabrikanten vonMineral - Wassers Spar kling Champaign Cider n. Littte Daish. tZbeuss alleinige Agenten von Belfast Ginge? I uno Selzer.Wasser. PZontainen werden jederzeit aus Bell,vurg gtfilit : Kontame werden auch ermiethet. 22, 228 8 230 Süd Delaware Str. Indianapolis, Ind. . M. K.. Styor, Manager. ' D; Ä. Bohlen & Son, Mrchittktm. 95 Oft asilugknft?. Telephon 7s4.
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Ug Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der EisendahnzÜge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 2. Nov. 1884. Tledeland, Columbut, kincinuati und Indio, napolis Eisenbahn (Vee Line.) Abgang: B t)B3rri.. 6.15 Cm nderson e...l0L Xtjtn l x. 10.10 Om RDtr... 7i5m fi 3 oshen EzS.25 N Ankunft: L tt 6t 2 r tflg Um 8 aj .10.35 9t Vnderson c... 2.00 flm e.36t8Crl 5.W V Ct 2 ej.lÜJSRut ' vrightwood Diviston. l. E. C. nd I. gang tlglich. .15. " .10.10 Bin .11.15 Cn 2 20 sin tflfllich. 4.40 Cni ....1V.SS v . .. 2.00, .... 3.25 UflUch. 5.26 3lw I 45 d) lU.ZStvt Up.ltch. tiiltA 7 15 am Vibu?g, Cweinnsti & St. Lonis Eisenbadv VPWBP El täglich 4.25 B D ck? r uge . nommenEonnt.1.45 Km 5i5DeauIg. Richm 3lcc au fienom Conitt. 5.40 4m Zy PW $ Jtz täglich 117 Bn oul. Sonntag .... C.4n PW KP 4 tagl'ch 10 20 Danton Er auk. onntact t!'.20 Brn onnrag, 4.1 l täglich, h.. 1.65 Davto t attig vsnnt 4.55 0m Chicago Route via Kokomo. hica. 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