Indiana Tribüne, Volume 8, Number 148, Indianapolis, Marion County, 14 February 1885 — Page 1

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in dieser Spalte fos?it dieselben nicht Te sch!ftZa2zcigcz sind und den staim von drei Zeileu nicht üöersteiqen, derben unentqelt. l ich ausgenommen. Diestlien bleiben 3 Tage fagen, können aber unbeschränkt era?-:er! erden. Lnzeigen, teeli; eil Mittags 1 Uhr adge gebe werden, finden noch am selbigen Tage Änfnühme. . . Jerlsnt. t rlau a t: Dienstmädchen rhatten gut Stellen bens, Hrrzafln gut Mädchen nachgisn, bitt S. chtjtbt, in Sreer Straß. $Wt ein PsftZart. da rla n at: Sin ull KSbten s2r arbeit, ach.uf aqen So. 11) tunlap Qtral. 13s 5 A rlanst: Sin Änafce in der Earpetfadrik voan. Zttad, ilo. 17 i Lrgiuta Avnu. 13fd Berlanat irs ein guui riädchen fiir HaularbeU. 513.69 ari SlaSaaia Suafce. da Stellegesuche. ?sudt: 9in jinorr iinn der länge? ,tt tn einer laflbelfatrf: aeardeitit hat. sucht Beschl'tiguna all CTsalcr oder iavstvo Kann -uch mir Pievden uti ttjen. j rfra44 a 30 Äinfa Sif. Schickt vostk tte I7t Seiucht Oiid irgend ro,lSe Arbeit 90- einem 16 Irrigen 5 (tn. PühereS im Smmtt Hsu'. l&f kSes chi: Sin dutster Äan , we'cher schon m'h rere Wo tt Q,rdSJlapd al Arant'it olrt funairt bt. Zucht LteU-na ntiveder x,attm der in einem Hg'vi al- ach;uf:aga In ter Unten H,lle bel JvZv lein, tt'b C3 such t wird t?zs welche Arbeit ven einer, an ständigen Jengen ,nne. ach, fragen Zimmer Wo. 2, o-ili Ost Washington Straße. da Zu vermiethen. Zu vermi tje n: rgnt'lMNkk. ulgezeich nete Laa für tut 2oi:sxi Cifice. 5o. lli Nord Noble Straß. - ba SU e, Miethen: 2 elegante Kimmer (nicht fix ochen) in Zt. TenIe.Walteri lci 0. 226 Cst Waihington Strak. 31 Zu verkaufen. Au rkausn: Sin Strickmaschine, luft neu. ,u billigem Vr,i?e in der Schlofsir-rerrstZ:: von X. öS. No.ihZ C-l Va'hikgt?n Straße. ba jju verkaufen: Aut erhalten, Zeitungen. Näh rei tn der Osftee der Tnbüne. da Attleihegesuch. sucht werden zu 7Proz. qegen H??otbk auf ffeZchZ'!szrunöe,aer!tdum im Werth sn ö' Tollar. Nähere in der Osi:s dZ. :. ba Geld zu verleihen. Zv verleihen iMOi li fWi untt? klüftigen Bedingungen. Nähere ln der O'sice d. Alt. ba Bamberger's Berü&mte Hüte, Kappen, Pelz!vaar?tt, Handschuhe und alle Artikel, welche nun im Hutlazn erster Klasse sucht, karrn an jetzt zu ermatzigten Preisen einkaufen. No. Itf O Wasbingtonst TUJL 1 Todes Anzeige. Versandten und. Freunden die traurige Attthei, lung. daß unser? geliebte Kutter und lZcoß:nutter Carolina Dorothea Köpyer, i Alrer. von Ti Jlzreu an Tsinerslaz, den 12. Februar, ?iachmittaas um l Uzr. nach lär!g?rem Lei den rer chi:den ist. Das L'chenbez5ngnii; findet ftutt am Sonntag, den IS Ftbruar, LorriittagZ 9 Uhr, vom Trauerhaus an der Mtchig'n S,od, 1 eil südlich ven der TUlsÄ'lut)r-.sjen Ä rche, und wird um 10Uzr in genanntri !rche int Le,cherifeierltch!it abzehalte. Aeerdigu auf dem Teutsch'lutdenlchen Fridhss an eer b'uff Rozd. Um sltCe Thtllnahme bitten Ti trauernden Hinterbliebenen ffdr övper, ttkrlfltna Scha.kel. zottx' ,b. Lrper, nebft Snkel. ' llicto's Grand Opera lim! Montag, Dienstag. Mltiwock 1K. 17. u. 18 Februar. AR!IIi?r' Operette Der Bcttelstudlnt. Origial?z.t von Adslxh Schnall h) Aufgeführt vom MeC fifi ine reit or ! Eintritt 25, 35 und 50 Cent. ResersZrte Sije .. .75 ffentl. SNMSSMSN nach Indianapolis! 0ß, Hon Nk ?)jtf bi Indianapolis $1.00.

ALEX. METZGER, S Odd FellowS Halle.

Neues per Telegraph. W e t l e c u 3 i J) t n. W a s h i n g : o n, D. 5.7 U Febr. Schönes wärniere? Wetter, Südostwind. AuS d e m S u d a n. ttorti, 14. Febr. Boten sind hier von ttbarturn angekommen. . Die. Nach richten, roelche sie brachten sind' noch nicht

veröffentlicht. . - . 7 London, N. Ftbruar.. Der Standard" veröffentlichte heute Morgen Depeschen von seinem Korrespondenten in ttorti des Inhalts, daß ein Bote von Khartum daselbst angelommen' sei. der sechs Tage später tthartuni verlies, al? Col. Wilson zu landen versuchte, und elcher sagt, daß tthartum r.oQ nicht ae fallen sei. Man schenkt dem Berichte wenig Glauben. Eöttoriclles. Endlich hat sich auch der.BundeS 'enat bemüßigt gefunden, dieBill zurVerHinderung derEinfuhrvonAtbeitern unter im Auslande abgeschlossenen Contrakten oorjunehmen. Wenn wir die Adstimmung über den Antrag zur Bornahme der Bill als eine Borbedeutung ansehen, so schließen wir, daß die Bill a.ngenom men, und damit eine der gerechtesten Forderungen der Arbeiter bewilligt wird, wenn auch der wohlthätige (Zinfluß deö GesikzeS kein sehr weittragender sein, son dein sich mehr in einzelnen Gegenden und einzelnen Industriezweigen äußern wird. Wenn unsere Leser heute den Bericht über die Congreßvethandlungen lesen, so werden sie finden, daß die große demo kratische Leuchte, Senator Bayard, ein Gegner der-Bill ist. ES haben sich allerding auch einiqe Republikaner gegen die Bill auSgefpeochen, aber keiner Zo entschieden, und auch Keiner von der Bedeutung und dem Einflüsse des Herrn BayJrd. Wir haben immer sehr große Achtung vor der Intelligenz und den ffähigkeiten des Herrn Bayard gehabt, aber wir müssen glstehen. dlesclbe ist s:!t htüle be deutend geschlsunden. Er hzi sich als ein Anhänger der alten "Laisscy faire" Volkswirthschaft gezeigt, welche schon läagst von alliu Wohlmeinenden und Gebildeten verurtheilt ist. Da sein Vorredner aus sozialistische, anarchistische und kommunistische Bestrebungen hinwies, nahm er die Gelegenheit wahr, zu behaupten, daß nicht Gesetze z Gunsten der Arbeiter, sondern Gewalt und Verfoleurig daö r.chtige Mittel zur Unterdrückung solch:r Bchke bungen seien. ennt Herr Baqard die Geschichte i..a? nicht, dc.t er gar keine Augen ? Glaubt tk, dak stch J)een mit Gcmalt unter drücken lassen? Hat England bis j?vt vermocht, die Bestrebungen der.Fenier zu unterdrücken, ist nicht die sozialdemokra tische Partei in Deutschland unter dem Drucke und der Verfolgung der Regierung herangewachsen, und sielen nicht trod der strengsten Polizeiwirthschast Zar Alexander, Polizeikommissär Rumpf zum Opfer und wie viel hätte gefehlt, daß nicht Kaiser Wilhelm und seine ganze Gisellschaft in die Lust geflogen wäre ? ES ist der Wideistan gegen durch greiser.de Maßregeln zir Verbesserung der Lage der Arbeiter, welcher solche Er scheinungen heivorrust, und je stärker der Äruck, destz stärker der Gegendruck. Es finden sich allezeit Leute, welche ihr Leben für eine Idee in die Schapze schlagen. Anschauungen, wie die des Herrn Bayard sind in Rußland oder Deutsch lanö begreiflich, bei dem Staatsmanne einer Republik aber sind sie im höchsten Grade beflemdet und verDerflich. und fte künden nicht nur volles Unvermögen, die soziale Fragt zu begreifen, sondern auch eine höchst inhumane Gesinnung. Drahtnachrichten. McDonald's Freunde. Washington, 12. Febr. . Sena tor BoorheeS und Congreßmitglied Lamb sind heute nach Albar.y abgereist, um dem künstigen Präsidenten da? Gesuch um Anstellung McDonalds a!S Schatz amtSseklktär zu überr:ichen. Da? Ge such ist von sämmtlichen Vertretern In diana'S im Congreß unlerzeichnet. In New Nork wird ihnen eine Dankschrist von dortigen Bankiers -mitgegeben und eine Anzahl iem Yorker wird mit nach New Albany gehen. Man ist sich in maßgebenden Keeisen nunmehr der Thalsache bewußt, daß der künftige Vice Präsident NichtS unterlassen wird, seinen Haß gegen McDonold zu befriedigen und wenn möglich zu verhindern, daß derselbe einen. KabinetSposten erhält. Man wird deshalb , all möglichen An grengungen machen, um die Absichten des Herrn HendrickS zu durchkreuzen.

Kleptomanie. ManSfield, O . 13. Febr. Ein junglö Mädchen. Nahens Mkllik Mo-

ran. dft? nicht unae'jilbft ist, und in einer . der b:sten Familien dicr: , sthl AllkS j waS in ihre Händi kam. emeilei od es , für sie verwcnddir war, oder min. AlS fehlende Dinge bei ihr gefundeu wulden. gestand sie den Diebstahl ein. sagte aber, sie könne sich nicht helfen, sie müsse nehmen, waS sie erwischen könne. Nach sorgsältiger Untersuchung erklärte ein Arzt ihren Fall für Kleptomanie und sie wurde im Irrenhause zu ColumbuS untergebracht. Scheintod. PiUSb'urg, 13. Febr. Michael Neville kam am Samstag Morgen krank nach Hause. Er wurde bald bewußtlaS und der , Arzt erklärte ihn für todt. Der Priester wurde gerufen, der geweihte Kerzen anzündete und die Beerdigung wurde für den nächsten Tag festgesetzt. Der Leichenbestatter traf seine Vorbereitungen und als er eben einen Einschnitt in den Arm machen wollte, um eine Flüssigkeit zum Einbalsamiren einzu spritzen, erhob sich der vermeintliche Todte mit den Worten: Warum habt Ihr mich zurückgebracht ? Ich dachte, ich sei im Himmel." Der Mann ist noch schwach, wird aber Spesen, Eoagreß. Washington, 13 Fabruar. Senat. Nach Erledigung einiger Angelegenheilen von minder wichtiger Bedeutung beantragte Blair die Vornahme der vom Hause passirten Bill zum Verbote der Einfuhr von Arbeitern unter im Au? lande abgeschlossenen Contratten. Van Wyck opponirteaber der Senat beschloß mit 30 gegen lö Stimmen die Bill vorzunehmen. Hawley meinte die Bill sei eine Veele tzung natürlicher Rechte. McPherson dachte, die Annahme der Bill würde die Einwanderung' beeinträchtigen. Blair dksürwortete Annahme der Bill. ZngallS hielt eine längere Rede, worin er auf die traurige Luge der Arbeiter hin w!kS. Ce sagte: 500.000 Arbeiter sind unbeschäftigt, von denen wohl die Äkei si'n F.imilien zu ernähren haben. Sie brauchen Wohnung, Kleidung und Nahrung. Sie brauchen Korn, daS jetzt in den Ebenen von NebraSka als Feue rungSmaterial verwendet witd. Die Frage fei die, ob wir daS Recht baden, unsttt cigenen Bürger gegen dit Csilkuk' renz zu schützen, eiche unS von der Hab sucht Solcher ausgezioungkn wild, nrnche unskruvulA? in Bezug aus die anzuwen denden Mittel sind. Die Rücksicht aus diese sogenannten natürlichen Rechte bat gtsäb'kliche Klassen erzeugt, wie die jürgsten Vorgänge in New Voik, Cincinnali und Chicago beweisen. Das vorgk' schlagene Gesetz würde uns vor einem Freihandel in Arbeit schützen, der schlim mec sei, als Sklavenhandel. Hawley meinte, wen?t der Redner auf sozialistische Umtriebe hinweise, so über treibe er. Unsereivilisaiion sei voll ständig im Stande diese zerstörenden Elemente zu unterdrücken. Jeder Arbeiter, der hundert Dollar? gespart und ein Heim erworben hat. schützt unS vor den selben. Bayird sprach gegen die Bill. Er sagte: Die Bemerkungen des Herrn JngallS seien gegen die kommunistischen Bestrebungen gerichtet. Dieselben kön nen ober nicht durch solche Gesetze, son dern durch unnachgiebige Verfolgung der Feinde der Gesellschaft unterdrückt wer den.' DaS sei die Pflicht fedeS Staates. Er halte die Bill für unpraktisch. Sherman sp-ach für die Annahme der Bill. Der Senat vertagte sich ohne Beschluß tsiunz. H a u S. DaZ HauS pafsirteeine Resolution, den Präsidenten zu ersuchen, der California und Oregon Eisenbahn Eo. kein Land patent auszustellen, bis der Senat die Bill bezüglich der Verfallerklärung gewisser Landschenkungen an diese Bahn erledigt habe. Die Bewilligungen für den Pvstdienst wurden angenommen. Ein Amendement wurde eingefügt, unter welchem daS ein fache Gewicht für Stadtbriefe auf eine Unze erhöht wurde. . Darauf Vertagung b'S morgen. Wer Kabel. AuS dem Sudan. L o n d o n, 13. Febr. Eine Depesche von ttartl meldet, daö Oberst Buller wahrscheinlich an nächsten Samstag Me temneh angreifen wird. Eonservative Blätter behaupten, die Regierung habe das Tagebuch und die Briese Gordon'S unterdrückt. Eö heißt, da dieselben die Mittheilung enthalten,

dak Gardon den Oberst Stenart abge schickt hab?, uni sein Leben zu retten.' da er wob! wußte, daß unmöglich rechtzeitig Hilfc eintreffe körne. "on .'em Wiedeezusammentritt ' t-ti Pr.amenli wird die Vorlage der Briefe uns D.vefchen verlangt werden. . Frankreich und China. London. 13 Fedr Gen. Btiere de l'JSle telegraphirt : Wir werden mor gen wahrscheinlich Langson erreichen. Der Feind hat seine befestigten. Stel lungen in den Schluchten aufgegeben. Fürchten sich. London, 13. Febr. Die Regierung beabsichtigt die Einführung strenge rer Maßregeln zur Beobachtung der Besucher des ParlamentSgebSudeS, um Ex plosionen zu verhindern.

Nachrichten über B e rmundete. London, 13. Febr. Gen. Wolseley telegraphirt. daß von den Verwundeten bei Gaköul '.9 bereits genesen seien. Die Genesung Stewart'S schreitet lang sim vorwärts. SdtZ7tNtSrttSt,ra. Q u e e n S t o w n, 13. Febc. Ange kommen : Scythia-und .Nevada- von New ?)ork. ' ' M 'u Marktpreise. 5L, tzea-Vo. 1 U. o. r-tj, ttc. orn HoJ2 rtett 41c: gemistt. . Saser Ro. ,'. Ne; a,t!chi zge. ?g,a 61r. l, t ,12-lX,. Heu IU.ii. ch i n le n 1(V-1K Sltrn - 6it. ceet'c. 8it n -ke. Schinschmal, kh 1 Kami! l.iiü f:t ou; an:, 13.9 I.0O; en,a?Z.n"-iz.i. 9 1 r Ni ; im StZr, 23c. uttr irearH ?-23; Iftlr 1 ; outk 4iA. asnr-7exer B?und artkfln 4o bv) vush Vom Ausland. Die Berathung desCtats der Zölle und Verbrauchssteuern im Reichstage gab dem Abgeordneten Möl ler Gelegenheit, die Frage der besow deren Verzollung der Petroleurn fasse r zu?.SZ)rac5.?zu bringen. Mit vollstem Recht wies er darauf hin, daß die Bestimmungen des Zolltarifgesetzes in klarster Weise aussprechen, daß die projectirte Verzollung nur durch ein besonderes Gesetz, nicht aber durch eine einfache Verordnung deS Bundes raths eingeführt werden kann. Vergeblich bemühte sich Staatssecretcir v. Aurchard, dieser zweifellos richtigen Ausle gung deS Tarifzefetzes zu widersprechen. Herr Möller , betonte sodann in sachlicher Weise die groken Nachtheile für .Handel und Sch'ssat)"t, welche die separate Ver zollung der Petroleumsasser, 'die einer Erhöbung des PelroleumzolleS um einen Pfennig per Kilogramm gleichkommt, mit sich bringen müßte. Namentlich die ohnebin sehr bedrängte deutsche Eegelschissl Rhederei würde unter der einseitige Ve günstizung des russischen Petroleums zu leiden haben, . und darin liegt eine gekisse Gefahr auch für die deutscheKriegsmarine, toelche ihr tüchtigstes Personal aus der Segelschissahrt entnimmt. Der Vertreter derNeichsregierung wußte sachlich nichts Anderes u sagen, als daß der Bundesrath eine Erhöhung des Petroleumzolles nick?t wolle, den Nachweis, daß daS deutsche Böttchergewerbe durch den projectirten Zoll irgend welchen Vortheil haben werde, versuchte der Staatssecretär nicht einmal. Ein PariserEivilgerichts' Hof wird sich dieser Tage mit einem eigenthümlichen Processe zu beschäftigen haben. Am 3. Januar speiste Herr Arsene Vidal aus Quevilly bei Rouen in derRue d'Amsterdam bei Legros Austern. In einer der Austernschalen saß ein glän zender Gegenstand ; Vidal löste ihn ab und zeigte ihn einem befreundeten Juwylier, der sofort eine echte Perle erkannte, welche auf 1200 Francs geschätzt wird. Herr Vidal schlug das Kleinod zu diesem Preise los und ging dann wieder zu Le gros, um im Gefühle der Dankbarkeit den Wirth durch ein Champagnerfrübstück auch etwas verdienen zulassen. Vidal war indessen so unvorsichtig, dem Legros von dem Funde zu erzählen, und in Folge dessen verklagte Legros den glück c y i. liegen Hinoer aus Erstattung oes Werthes der Perle. Die Sache machte viel Aufsehen und kam in die Zeitungen. Bei der ersten Gerichtsverband lung'machte 'der Advokat deS Wirthes zweierlei geltend: 1) der Wirth habe dem Gaste nur die Austern , selbst, nicht die Schalen verkaust, also könne er letztere nebst Zubehör reklamiren : 2) nach franzosischem Zkechte stelle sich die Sache so: Wenn die eine Person der anderen einen Gegenstand von ganz geringem Werthe verkaufe, der, wie sich spater her ausstellt, ein Objekt von sehr hohem Werthe enthalte, so könne der Verkäufer rettamiren. Da intervenirte plötzlich eine dritte Partei, der En-Gros-Verkäu ser Monsieur Brest, von welchem LegroS seine Austern bezogen hatte, und behielt sich seine Rechte am LegroS vor. Die Entscheidung ward vertagt ; die Sache ist um so verwickelter, als event. Der Austernsischer wiederum von Brest den Wertb der Austern -reklamiren lönnte.

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