Indiana Tribüne, Volume 8, Number 147, Indianapolis, Marion County, 13 February 1885 — Page 3

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L?anb!e Stautet al? pauömiitel an nu ein fachen Mittel turirten ixt den etSe t,"nn. C5iie die nwendunz von rauter dörde die tnnische Wissenschaft machttaS sein: und dennoch grdt die Tensrn, er Zeit dabin, die besten aller beilmittel in Gunöen )kner kräitkgen Medizinen, die tü System (a sehr schädigen, zu vernachlägige. m hler mti 3 eine Combination ton werihdoNen Äräntem. ach et Vorschrist eineS regulären rzteS, der die U ecept in seiner Vrldat'PraziS in uSgededutnu Maße mit grozem Erfzl angewandt, sorgfältig in smmeugesett. LZ ist sei etrauk, lauaer eine Medizin, die viele Aerite angewevdeL wird. Av-Qi ist unschätzbar für T ySSexste. R i eren und Leb er es ch werden, erde'bspan nnna, LSwächc. Nnnerdanlichkett, etc., UNS während ti knritt, wird kS das System nicht schädigen. Ver? ff. I. hgdeS, ein im EisengeschSft wohl te saunier 1 ann in -afe Harbor, Pa., schreibt : ..Tlein Zeirt r?ar durch da Lalke Fieber fr mit zesmka. Ehinin und srnkige Mittel halsen ihm jlO. Ich nahm dznn zu Wischtet' Kräuter Bitter eine Zuflucht und i kurzer Zeit ar er gan, ohl.E. . chellentrager.Avotbeker In 717 St. Clatt 2tr., Cleveiand, O.. schreibt: ..Jbr Bitteri irfc, ie ich er laaestede. o inl ?ra rer älteste uuv xrommenkesten erzrea unfern 2tiit serfchnelen." ZNishler Aerb Dttters o. Gernrnerce Str., Philadelphia. Parker' anienihmer Wnrm?vrud schlägt nie f $(. Üblich. 1 ff&IBR Die kürzte und beöe Sahn nach L,otusville, Nashille, Mempkis, Chat tanooga, Atlanta, ßavannah, JacksoTiville, Mobile and New Orleans. 4 ist d,?!ht,lhaft für ifafTcatof uack Um SSde, itac direUe Route zu nehmen; PalaS, SSlas. nnb ParlorWagen zwischen Gftcago und LiniSdille und St Leu' zNnd Lisdille odk. Wagendechsel... fccrnfoit, Snelligkeit vnd Tichttdeit bietet die .Jeff- die alte zuderläsllge . Ml. &. B. M. 2R. 11. HL. Oerin&r, . Sftnt General Laffagter.kgent, Vnrtotu&i' Saihingtsn und Jlinst Str., Jndvlt K. W McKknna. Superintendent. fiiersSUIactn'ignale t te nnt;lo-ino ua5 Wartet i fcautftouaititr DI ut Deart rntntl. 5 7' u? !fD ?ctf. 7 Sokel uns Llich?zan T:raß. , .-r &iUf$Ui uti ?a1lit1ftl' i k,qtn u ksSt:aH. 7 i9tutittLl ne. nj RjIU 6tt. 'S - ' tt. u5 ott a!te ne. 3 S ort iüctin Äsen . -S r: tt. u! tÜi.-'a.ftuUtt : ' , - . iV flit Ctt ' ' i' $tl. ; - - -i . r q,'0l e u'.'j' :V ii; iu .e . JA a;6iiVi- ir "fit -.2' va.' "Stx 125 ".'ifc Jr a- " '.nenir ?k 157 ATiii'i. '-CT sauM. 111 c'tt--i 'Zu. ür.b Achi 6tl i31 'Clcfc-tro ar:t dSjrr.ton 5tr IT2 Äofcüaisistr: Ächte tt; IS4 Äß An. :n, ijerxie St:. 135 on; Kre. ur.b X-elawar SU .135 elaitc nd iltchtjart Str. .21 St- üi ?t?.. nahe Jllinott. !23 'jennfaluama und Prate ?tr. jö ;sa. . enjxne ouf Lechze. Nh' . !. ?lsfl,fti?ki und t. latr Stt n 3iircti uai i.lilgan 2tr. M S?r:v.'j!''ama Str. und Hoe o. ZU iSii'T.rii und itete Str. 21? tr.rt?,t uns Ti''.ttiam Sli. IS itin'iüiua unfiSUlchigan Ctr. .?t4 liineiianb Herbert Str. 91 Jndtsn o. und Vi'chigan Str. eriStun und Salnut Str. ZX Jaliforric und eraont Str. SS ia:e und Re ysrc Str. L6 Jndiana v. und ?Lt. Elar Str tl Stadt Lossital. fO'Mt und Rd Str. 89 ichigun und Sgne Str 51 Seft und Salnut Str. 313 Bei und Dritte Str. 214 Siebente und Howard Str. .41 Sashtnaton, nahe West St,. 41 Skiienssrs und Washington " t JRifcuTi und e gork ?tr. AS eridiau und Washikto?: Str. 4 Jltnsii uno Ohio 47 Tennsse und Washington Sli. AA Singan' Psrk Ho,.?. 4S Jndiaao'.a. 412 Vtissourt und Statuiern Str, 418 M!sftifi??t und Wabas? Str. 412 Ferguson' Port Hous. 421 I. . T. ound Hous. 423 Insane Lsolum. 81 IStnoi. und Mrii2 Str. b2 Jllins:! und Louisis.k, $; . 58 VeS und N:Sarrs ?tr. 54 k3ft und Sout) Str. 55 Tenneffee und eorg,a Str. 67 Vlertdtan nd a? Str. !.l Kadtss Är. uno Wort! 5ti 59 -adison un Tunis, St? " 112 Oe-t und sS?eod tr. &L& Äeittui 1oc. kitd i.ir. 614 Cnian und srril Sa 818 Jl.noi und Äamal S 617 entl und acota) Str. 1 South nsi lelaaare Str. 2 Pennsylvania un, Louistana eu C3 lelarvare und WeTan? Str. Oft und Mcart, Str. SS Llabama und igirgiana As. 67 Virginia o. und radstza 0t , Oft und ioburn Str. - PeonsnlvantL Str. und Radrson ,. ei2 Metern an und Touzhert, Str. 71 Virginia So, nah Huron tr. 7? Oft und eorg'a Str. 7? Washington und )ntn St. 74 ento und Seorgia S:r. 7SZoreftoe.ud Pin. ''S Lttton und ar ?:r. 73 v.:g'.nt,s.und XlCcn. 79 sicher . und D'llon. 71 Sxrue und Vrowett Str. 713 kglUd & und Laurl St,. 714 Srsng, uad OIrr Str. 715 Shtd jb cher Str. 81 , eiiey Str W2 Washington und Delaware &ii 83 Oft und curl Str. 4 Ske rk und Daotdsgn Str SS Taub 'imn,Antalk SS 9tt. Staate rinat . Orintal un Wabtngton Str 9 rvn eann,tz 112 s.8 Schlauch'Hau Oft Sashingtonftrai d l artet uk Hob1 Str, 814 Odo und Harne S 9 euland nade er'dtan Str. V,rid,an nn, '?eorg:a Ltrai. P?,ne,Ski'at t--i n-fc Äiftn w erbol-, zweiter Klar. 3 3 ianal'st: ?der D'Ukk. Pmfi S 0.43, F' u. jfc'' Schl , txul d. HS1k chUf, 13 U4 ttkags.

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Die Frau des Arztes.

VonLnna harlott dgrn. -u dem Schwedischen nacherzählt ron L. v. Vg. (Fortsetzung.'. Einige schrecklii?: Wochen vergingen, Wochen, in denen die arme Kranke den qualvollsten Kampf kämpfte. Da hielt eines Nachts ein Wagen vor des Dcctors Thür. Der Kutscher sprang vom Bock und zog starr an der viaqtglocke. Schläfrig und verdrießlich fragte der Doctor das eintretende Mädchen, wer da geklingelt ; aber auf seine Antwort, es sei ein Bote vom Pastorat A., stürzte er in größter Eile ins Empfangszimmer. Wer ist krank ?" fragte er bastig. Der kleine Ruthger ; er ist sehr krank. Der Pastor befürchtet, dap er angesteckt lei." ' n emlgen Minuten war der Doctor angekleidet im Wagen, der eilends davon" rollte nach dem eine Meile von der Stadt entlegeneir Pastorate. . Helene war gleichfalls erwacht und hatte erfahren, woher der Bote gekommen. - Sie wußte, daß ihr Sohn krank war, vielleicht mit dem Tode kämpfte und sie ihn nicht sehen durfte ! Sie ging in Verzweiflung auf und ab. -Sie wagte nicht, ihres Mannes Fuhrwerk zu nehmen und hinäuszufahren. ES war aber nicht allelldie urat vor der Demüthigung, falls sie abgewiesen würde, die sie zurückhielt ; es war hauptsächlich der Gedanke, der nach und nach zu einer siren Jdeebei ihr.geworden war, daß ihre Nähe ansteckend auf das Kind wirken würde. Sie verbrachte eine furchtbare Nacht; als die Morgenröthe' durch die Fenster drang, waren ihre Kräfte erschöpft. Sie sah sich verzweifelt nach einem Mittel um, den nagenden Schmerz in ihrem Innern zu stillen.' Spiritussen konnte sie nicht erreicheni die Leule) hatten auf des Doctors Befehl sich geweigert, ihr der artige Waaren zu holen, und. sie wußte, daß ihr Mann den Schlüssel, zum Wein kcller bei sich trüg. Aber die Pein war nicht auszuhalten . Da-, nahm sie die Eau de Cologne-Flciichc von ihrem Toilettetisch und trank den schlechtschmekkenden Trank. Eine Stunde darauf lag sie in tiefem Schlaf und erwachte erst spät am Tage. . Sie horte eine ungewöhnliche Bewegung im Hause ; Thüren wurden auf und' zugemacht, 'rasche Schritte eilten die Treppe auf und ab. Außen vor dem Sause hielt wieder der Wagen vom Pastorat. Sie lief wieder hinaus auf den Eorridor. traf ein Mädchen und fragte, ob der Dotor nach Hause gekom men. Ja." Wie geht eS dem Kinde?" Das Mädchen ward verlegen. Zögernd sagte eS : Es gebt ibm gewiß besser." - Helene blieb einen Augenblick draußm auf der Treppe stehen. Ihr Mann hatte ihr verboten, ihn aufzusuchen ; aber sie mußte doch Nachricht von ihrem Kinde haVen! Da schlug eine schwache, ganz schwache Stimme an ihr Ohr: Mama! Mama! Ick will wieder zu Mä ma!" . Der Ton kam aus dem Kinderzimmer, diesem Zimmer, das seit Wochen leer ge standen und daS sie auch nicht ein einzi geemal wieder betreten hatte. Sie riß die Thür auf, lag im näch sten Augenblick auf den Knieen an ihres KindeS Bett und bc deckte, laut weinend, feineHändemitKüs toi. . Da trat der Doctor ins Zimmer. Was soll das bedeuten?" . rief er. Hier muß die größte Ruhe bewahrt werden." ... Helene stillte augenblicklich ihre Thra nen, erhob sich und warf einen flehende Blick auf ihren Mann. . Ihre Augen ba ten mit der tiefsten Angst, nicht auS der Nähe ihres Kindes verwiesen zu werden. Der .Doctor verstand ihren Blick, schickte das Mädchen hinaus und redete seine Frau in scharfem, hartem Tone an, ohne sie anzusehen. ,;Jch will dir nicht die Erlaubniß - verweigcni, deinen Knaben zu pflegen, vorausgesetzt, daß du dich in der Zeit des Genusses von irgend welcher Art Spiritussen enthältst. . Aber in dem Augenblicke, .wo rch bemerke, daß du dich wieder schuldig machst Bei Gott,' ich werde es nicht thun !" rief sie jetzt mit gefalteten, erhobenen Hän den. ' Still, keine Deklamationen," sägte er barsch, du bist keinesfalls geschickt zur Krankenpflegerin. Dazu gehört vor Allem Nude .und Gleichmut!) und dies heftige und überspannte Wesen Nun, e kann ja nicht anders sein Wir müssen es - wohl mit dir versu chen. Achte jeyt genau auf meine Vor: schriften." ' Er hatte von jeher )t'eigung zu kräftigcn. durchrctfcndcnEurmethoden. Ge: radc durch seine Dreistigkeit, die auch vor den gewaltsamsten Mitteln i:ich: zurückscheute, t'.'.tte er inaucheS Menschenleben gerettet. Und wenn er auch bisweilen sich geirrt und durch seine ge waltsame Behandlung einen unglückli' chen An-?gättg der Krankheit hervorgerufen, so war cu' doch verhältnißmäßig selten geschehen. Aber seine Frau er schrak, als'sie seine Vorschriften in Betreff der Pflege des Knaben erhielt. Um die Anwendung solcher Mittel zu wagen, war ein blinve'S Vertrauen zum Arzte er forderlich. Tieö Vertrauen, das ihm sonst von allen Seiten entgegengebracht ward, lies; ihn bei seiner eigenen rau im Stiche. Helene verlangte auf das be stimmteste, daß ein anderer Arzt consultirt werden sollte. Das ist auch meine Absicht," antwortete iyr Mann. 'Ich habe an N.' telegraphirt, daß er sobald als möglich komme." Aber ich habe kein Vertrauen zu ihm," sagte Helene sanft. Der Doctor wendete sich rasch zu ihr und sagte: So? Und weshalb nicht, wenn ich fragen darf?" Weil er berühmt ist," anttvortete sie in demselben Tone. . Der Tottör sah sie an in dem Glauben, daß sie ihrer fünf Sinne nicht mächtig sei; aber sie fuhr in demselben ruhigen, gedämpften Tone fort : 3ch alauve nicht (aiwtr an die

ruymtyetten. m glaube nicht mehr, daß ein berühmter Mann ein großer Mann ist. Ich habe viel Kleinlichkeit mit so viel äußerlicher Größe gepaart gesehen." Der Doctor stand einen Augenblick still, als ob er sich bedachte : die Wuth kochte in ibm. Er, dem 'Niemand zu wi dersprechen wagte, sollte sich dareinfinden, solche Worte von seiner Frau zu hören von einer Frau, die sich ihm gegen über so tief erniedrigt hatte und die er in den Staub getreten ! Er drehte sich auf den Absätzen um und verließ das Zimmer. Gleich darauf kleidete Helene pch an und ging aus. Als sie in der Thür stand, spähte sie ängstlich über den Markt. Als sie sich überzeugt, daß keine Bekannten zu sehen waren, zog sie den Schleier dicht vor's Gesicht und ging eilig und scheu eine Seitengasse binunter. Seit je nem großen Auftritte in ihrem Hause war sie immer nur im Halbdunkel ausgegan gen. Sie wußte, daß sie allgemein ver achtet war, und zuterte davor, es in den Mienen derer zu lesen, denen sie begegnen würde. Sie kam an ein anspruchsloses Haus in einer kleinen Querstraße. Hier wohnte der neue Doctor, wie sie wußte. Sie hatte gehört, daß er bereits großes Zutrauen genommen und es ihm geglückt sei, mehrere minder zu retten, die von der verheerenden Epidemie befallen gewesen. Ja, es waren sogar einige Patienten ihres Mannes zu ibm gegangen. Im Gegensatze zu dicsetn war er bekannt für sein freundliches, entgegenkommendes Auftreten und seine vorsichtige, theilnehinende Behandlung des Kranken. Helene konnte nie die wirkliche Theilnahme vergessen, welche er in den bittersten Augenblicken ihrer kissten Erniedrigung ihr bewiesen. Selmer kam ihr mit dem Ausdrucke freudiger Ueberraschung entgegen. Seine Gedanken hatten sich fortwährend mit ihr beschäftigt.' Oft hatte er darüber gegrübelt, wie er doch Gelegenheit finden sollte, mit ihr zu sprechen und ihr' seinen Rath anzubieten gegen die Krankheit, an der sie litt. Er hatte einigemal? dort einen Besuch gemacht, nach der Hausfrau gefragt, ward aber immer mit dem Bemerken abgewiesen, das; die Frau Doctorin Niemanden empfinge. ' Er zeigte die größte Bereitwilligkeit, Helenens Wunsch zu erfüllen und ihren Knaben zu behandeln, stellte aber doch die Bedingung, daß seine Besuche dem Manne nicht geheimgehalten werden sollten. ' : Dr. Nordenbcrg machte gerade seine Krankenbesuche, als Dr. Selmer kam. Dieser ging gleich ins Kinderzimmerund untersuchte den Knaben. Er gab keine Vorschriften sondern erklärte, daß er sich erst mit Nordenberg berathschlagen wolle.um auch seine Ansicht zu hören. Er blieb aber lange in dem dunklen Krankenzimmer sitzen und führte eine eingehende Unterhaltung'mit Helpnr. die tief davon ergriffen schien.. , Als Nordenberg's Wagen vor der Thür &ieltV sagte Selmer ihr Lebewohl mit dem Versprechen, bald wiederzukommen. Er 'ging ins Empfangszimmer, in welchem die beiden Aerzte dann eine weitläufige Eonsultation hatten, bei der von beiden Seiten heftige Worte gewechselt wurden. Später am Tage trat Dr. Nordenberg mit einem düstmt Ausdrucke im Gesicht ins Kinderzimmer und nahm eine neue Untersuchung mit dem Knaben vor. Er behielt seine geheimnisvolle Miene in Bezua auf daö Äkesultat bei: aber in sei nem Jlmern kämpfte er einen harten Kampf zwischen dem Stolze, der nicht ein räumen wollte, daß er sich geirrt, und der Vaterliebe, die doch um jeden Preis das Leben des Kindes retttn wollte. Er schloj; ein Eompromiß zwischen diesen beiden Mächten und sagte seiner Frau in dem Tone und mit der Miene eines Mamu's, dem großes Unrecht geschehen: Da du gezeigt, daß du kein Vertrauen zu mir hast und auf deine eigene Verantwortung einen andern Arzt zugezogen hast, so mußt du nun auch selbst die Folgen deiner Handlungsweise tragen. Ich wasche meine Hände in Unschuld und bin entschlossen, mich nicht mehr in die Behandlung zu mischen." Er kam aber doch vielmale am Tage in die Kinderstube, saß lange. Zeit am Bette und betrachtete den Knaben ließ sich auch einen genauen Bericht erstatten über alle Vorschriften, die der andere Arzt gegeben aber er erlaubte sich keineBemerkungen darüber. Fragten Bekannte ihn nach dein Zustande 'des Kindes, so antwortete er, daß ein Arzt niemals seine eigenen Angehörigen behandeln müffe, weil ihm dazu die erforderliche Gemüthsruhe fehle. )a es tich nun n ft.gtc, daß der Doe tor manche Stunde, sowohl bei Tag wis bei Nacht, in der Gesellschaft seiner Frau verbrachte, so ward seine Stinimung gegen sie milder. Gleich nach ihrer ersten Unterhaltung mit Tr. Seltner war eine wunderbare :Kuhe über ihr ganzes Wesen gekoinn'en. Jede Spur von ihrer früheren überspannten Heftigkeit und Empfindsamkeit, die ihn sounängenehm berührt hat te. war verschwltnoen. Äilch 'kämen kei .u' Anfälle von Verzweiflung und über trieben Selbständige vor. diese krie chende Demuth, die seinen Unwillen ge rade so gut geweckt.wie der irritirte Stolz, der damit abzuwechseln pflegte. Eine Nuhe, Gleichmütigkeit und eine gewisse selbstbewußte Würde war eingetreten, die ihn im Anfange staunen ließ, aber bald in Verbindung mit dem unbeschreiblich traurigen, leidenden' Ausdruck in dem bleichen, todtmüden Gesichte ihn milder stimmte. (Schluß folgt.) öle fund es Wasser. Sanitätsrath Müller : ' Ich halte doch dafür, daß man' auf richtige rationelle Anlage von Eisternen hinalbeiten muß, denn gw tes Negenwasser ist doä) am zuträglich sten. Medizinalrath Meier: Jaganz Ihrer Ansicht: nur muß' es erst durch gute Neben destillirt sein. -Ein Weinhändler zeigt seinen Freunden an, daß er am nächsten .Sonntag seinen Sohn taufen' werde. 'Mein Gott'" ruft einer der Eingelade nen entsetzt, muß er denn 'Alles taufen. Aus der Schule. Lehrer: ..WelckeS Gebirae vt das schönste in

! Deutschland?" Htlns: Das ist Ge t .r j. . .-i 0-t-- i., munnuittivcu fyiirtj .

Ans der Glucksllwge.

Roman rn Bernhard Fry. Im Münchener Naths ke l ler. 9 Wer als Fremder nach München komme und den 3lathhauskeller zu besuchen versäumt, der geht eines guten Stücks deutscher Kunst und gesunden deutschen Hu mors verlustig. In der Negel aber ge schiebt das den Reisenden nicht: die Münchener sind mit Recht stolz auf ihren Nathskeller und machen gern den Fremden mit wichtigem Selbstgefühl aufmerksaia: Ei, den' kennen Sie noch nicht? Da müssen Sie aber binein, 's ist Prächtig dort! Und prächtig ist. auch der Anblick, der sich dem Beschauer bietet, wenn man die Treppe hinabgestiegen ist und der langgestreckte niedrige Raum mit den Gurtengewölben, beständig von gelben Gas stammen erleuchtet, sich dem Blick darbie tct. Alles hat ein charakteristisches Gepräge, die Eichenschnitzereien an den Wänden, die. schweren Tische' und Stüh le, die Malereien rechts und. links am Eingange, die großen viereckigen Oefen, die das Stadtwappen, das lustige Münchener Kindl" zeigen, in einer Hand den Maßkrng, in der andern den nationalen 3!ettig. die unfehlbare Ursache ein?S gewaltigen, unauslöschlichen Durstes. Und nun erst die originellen, erzdrolligen Malereien der niedrigen Fen sterscheiven von undurchsichtigem Glase. Dieser Komet vom Jahre 187-, der so unverkennbar die weltbekannten Züge des deutschen Reichskanzlers, einschließlich der historischen drei Haare, trägt, und dazu die arme Erde, die wie verloren ein Stück weiter abwärts fortrollt und in lächerlicher Hülflosigkeit ihr Antlitz in beide Hände nimmt, mit verlegenen Au gen zu dem Mächtigen emporblinzelnd. Eine andere Scheibe zeigt den heimischen Rettig in vielen Eremplaren,' jedes derselben aber trägt ein anderes Gesicht, und es ist lehrreich anzusehen, mit wie wenigen Strichen hier die ergötzlichsten Physiognomieen wiedergegeben sind. Jede Ecke, jedeS Winkelchen des Stathskellers hat ein eigenes Antlitz und wenn man nun den hellgelben, klaren Wein sieht, den die gewandten jungen Mädchen mit den weißen Schürzen dem Gast in'6 grünlich funkelnde Glas gießen, dann fühlt man sich vollends versucht, sich an einen der braungebeiten Tlsche festzusetzen und es sich hier eine Weile wohl sein zu lassen. Es darf daher nicht befremden, wenn junge unverheirathete Leute, Künstler zumal, regelmäßige Zusammenkünfte in diesem gemüthlichen Local kalten, und so sehen wir auch an diesem Freitagabend zu Anfang April vier bis fünf Herren an dem Tisch in der Ecke links,- dicht neben dem griutgekachcltcn Ofen Platz nehmen und sich mit der Behaglichkeit guter Freunde und regelmäßiger Stammgäste gcbcrden. Kommt der Truthahn heute nicht? ließ sich eine Stimme, vernehmen. Mehr Gläser, Evchen, die anderen Herren wer den nachkommen ! Ich glaube wohl! Du bist schlechter Laune und willst deinen Witz am Truthuhn üben, was? Kannst recht haben ! Schade ist's und blcibt's.daß der kleine Nazi weg ist, war ein guter, tüchtiger Kerl ! Und das fesche Weibchen ! Wie oft haben wir alle es uns in der hübschen Häuslichkeit wohl sein lassen, nun ist'S auS und vorbei damit, wir andern sind lauter Junggesellen! : . Haben aber nicht das Cölibat beschworen ! rief ein bewegliches, rundes Mannchen mit jovialem Gesicht. Was nicht ist, kann wcrden ! Einer von unS muß dran glauben, schon als Opfer, den andern zulub, wir sind ja seit Nis Weggang arme Waisenknaben! Schon gesprochen, Kelter ! Aber wer macht den Anfang ? . Du selbst vielleicht? ral' den Teufel nicht an die Wand ! Der Kleine hob protestirend die Hände. Alle Jahr zwei Bilder, die man mit Ach und Weh los wird und' dazu heirathen ' Iiupossibile, sagt der Italiener. , Danu muß man e dem Truthahn austragen ! meinte jetzt philosophisch der vorige Sprecher. Der bat Geld wie Heu! - ' Na, ich danke-die Häuslichkeit ! sagte ein blasser, blonder Mann er hieß Angelus und war Genremaler. Wenn wir dem Strohkopf nicht was Paffendes aus suchen und wer paßte zu dem ? Das wäre doch im Leben kein annähernder Ersatz für Nazis allerliebste Häuslichkeit! Gestern auf dem Bahnhof, wie 'Nazi abreiste Teure l, wie verrückt hat sich das Menschenkind wieder benommen! Wie heißt doch gleich sein neuestes Schlag' wort? Pyramidal! rief Kelter. Abgethan, Liebster! Längst zu demUedrigcn gelegt! Wartet, hab's positiv! Jetzt ist alles positiv" an ibm, vom .Scheitel bis zur Zehe ! Wenn er beute lommt, lch mache nur einmal den 'Spaß und zähle, wie oft x das Wort anbringt ! liiipus in tabula! knurrte Kelter zwischen den Zähnen. Grüß Gott, .5a--veland! Wie schaut's ? . Der Angeredete wegen einer stark überhängenden, sanft gcröthcten Nase der Truthahn" genannt war ein tadclloö und' elegant gekleideter breitschult-, rigcr Herr, über den weiter nichts zu sagen ist, als' daß er ungeheuer reich, ungeheuer selbstbewußt und nichts weniger als geistreich war, seit Jahren in München in den Malcrkreiscn bald in diesem, bald in jenem Genre herumdilettirte und trotz seines großen Kostenaufwandes immer noch kern bedeutender Künstler ge worden war. Zuweilen stellte er ganz ansehnliche Bilder aus, allein der böse Leumund behauptete dann sofort, daß ir gend ein armer strebsamer ötaphael das Beste daran gethan habe, der Truthahn hätte nichts als das Geld, die Farben und die Leinewand dazu hergegeben. Im übrigen diente er als Zielscheibe aller l-guten und schlechten Wie, sodaß man tyn sormilch vcrmime, wenn er einmal fehlte, zumal er nicht empfindlich und mit seiner gefüllten Börse stetö bei der Hand war. Flieg auf, Truthahn, sagte Anaelus

emüthltÄ und scl'ov ibm anen tubl l. I . c . . . i. t I l" . 7

in, vivspi n, ein wia sur .errn Haveland. Ä.'arum bist du nicht früber gekommen? ' ' Konnlie positiv nicht abkommen. Bester! Hatte Modell bei mir auf der Vude, das heißt, vorläufig bloß Bcsprechung ! Bin noch gan; tnarode von dem gestrigen Liebcsmahl, wo wir den guten Nazi weggegessen und dailn'der Abschied auf dem Bahnhof ! Wurde mir schwer, die Leute scheiden zu seben vonriv schwer! r i Zwei ! zählte Angelus und stieß mit seinem Glase an das seines Nachbars. Dein Wohl, geliebter Truthahn ! ' Dank schön, erwiderte dieser abnungslos, aber, um auf mein Modell' zurückzukommen, was Feines positiv was kMnes ! . Vivü) me Mode!! gewesen unser beiderseitiger erster Versuch ! Bin diesmal in 5er Lage, etwas nie Tagewesenes ausstellen zu köilnen. Warum lächeln Sie, Kelter ? Ich wiederbole: nie dagewesen! Positiv ! Kann darauf pariren wer hält ? Echauffiren wir uns n ichi und Warten's ab, warf ein ältlicher Bildhauer dazwi schen, der gemächlich seinen Wein nippte. wir sind von unserm ursprünglichen The-' ma avgckotnmen ! linier unter uns ist dazu auserkoren, Nazis häusliches Idyll durch eine Heirath schleunigst zu ersetzen, und Sie, Haveland, sind durch Acelama tion gewählt! Was haben Sie daraus zu erwidern? Verehrtester nichls, nicht ein Wort! Sie sehen mich eonsternirt! Heirathen ich ? Schoir jetzt ? Und meine Freibeit Mein Mod ich weiß positiv 'nicht. was ich rede! Gebt nicht, Freundchen, geht pvsiiiv nicht ! . Fünf sechs ! Langsamer, Truthahn, ich komme nicht nach! Sprachst du zu mir,Angclus? Ja, waZ , ich sagen wollte, warum just ich? Denkt doch siebe an die andern ! ' Geht nicht ! Keiner kann's leisten, und eine schnöde Geldheirath für eine freie Künstlersecle pfui ! Aber ich seh es positiv nicht, wes hash nsemqnd von euch an Palmer denkt! Sieben ! Heureka ! rief Angelus und schlug mit der Faust auf den Tisch. Ein blinder Truthahn findet auch manchmal ein Korn! Palmer ! Ganz recht ! Sie ein solider Äiuttersohn, im richtigen Alter, ansehnliches Vermögen, flotter Pinsel strich, große Zukunft, guter Kamerad! Deine Pfote, Truthahn ! Du sollst leben -positiv hoch leben ! Dle Gläser klangen unter allgemeinem Gelächter zusammen,und unterdeffen sagte eine tiefe, ruhig'e Stinime hinter KelterS Rücken : Ein Glas für mich, Evchen, und eine Flasche Pfälzer Siegiewein. Hie wissen schon Palmer wahrhaftig. Palmer! Da ist er ja ! riefs durcheinander. Der neu Angekommene mußte sehr beliebt sein, alle Hände streckten sich ihm entgegen, alle Gesichter lächelten. Vivat Palmer und Frau ! rief Ange lus begeistert und hob ihn: sein Glasentgegen. Danke vränumerando für die nächsten zehn Jahre ! lautete die Antwort. Aber, Palmer, altes Haus ! Schier dreißig Jahre bist Tu alt Sogar zweiunddreißig. mit Verlaub ! Siehst du! Dazu gesund, gut, fituirt, kürz, es ist einfach deine verfluchte Pflicht und Schuldigkeit, dich seßhaft zu machen und uns Nazis Häuslichkei! zu ersetzen. Häuslichkeit ! Als ob ich keine hätte ! Seit Jahr und Tag l?bt meine Mutter bei mir ! Frau Palmer 8en!cr in Ehren, aber das thuts nicht ! Frau Palmer .junior muß eS fein, so was, wie Nazis Lisl ! Wir wollen dir alle zu deinem Glück verhelfen, du hast nur zuzugreisen. Laß dir von uns rathen und heilsame Vorschlage machen ! Palmer lehnte sich, die langen Beine bequem unter den Tisch gestreckt, hintenüber, um Mtrnd und Augen einen schalk hasten Zug: Da kommt mein Pfälzer, ich höre! Nockf einen Moment ! rief Angelus dazwischen. Besinnt euch, derweil, nament lich du, Truthahn, mit deinem frauenzimmerlichen Gedächtniß für Partieen." Palmer, ich wollte dich etwas fragen , bringst du Veaulieu nicht mit ? Der humorvolle Ausdruck verschwand von Palmers Gesicht. sForlietzung folgt) Aeben dem furchtbaren Schmer-;, den henmati?? und Sienralgte verursachen, sind dieselben sehr gefährlich Krankheiten, die häusig Tod zur Folge haben. Es ist sonderbar. da& die medizinische Wissenschaft erst kür, lich im Stande ar. ein Mittel zu entdecken, da sicher in seinen Wirkungen und unfehlbar in der Heilung ist. Es sind schon vorher Mittel entdeckt worden, dieselbe sind aber so gefährlich, daß sie. wenn nicht sehr sorg fältia angewandt, tödtlicher als die Krankheit selbst wirken. Weil aber ' völlig harmloS und dabei sicher heilend ist, hat ei einen so wunderbaren Ersolg erzielt. Herr M. M. Tillon, Chicago. Zll., schreibt: Ich litt vundnta, durch 3t!c;teTrl mutf Olieunzrn bfcHAtrt, ItfcnttT in nntrn iebttmn Kalle ten bumatirnu ten lSildrizrr Da, in den, ftiife unt i inte fefet krümmt traten Irrn ?edrad rn r irn gutarn trat tn vattrnt rcata ten jttern merz xhett. Ich hatt tt mit arckim Gricla in meuue starrten garmne nzewanve.Gko. A. Crandale, Zweite und 'Walnut Ttr.. TrS Moines, Ja., scdreibt: ,.?lilerderr tzit mich mit Wf tndertam rat in rnauntn Ich täte zwei z laichen Hegen enkzünk l,ckkn Sibenmaiismu aetratieH und hnte e tt tfite .acitalanlaae, ttt ich ie aemad-t. Ich bin iet nach einet fc)cfee im ttanfee, rn einen Ceirhiiten na&tttatktn nnt iin ten Schmerzen cttt Lnschroellunze tlüia t-iittit." Wenn Sie ktthlophöros nickt in Ihrer Apotheke er ballen können, werden wir Ihnen, nach Empfang des regulären Preises ein Dollar per Flasche dasselbe per ErvreZl sranco zusenden. Wir sehen es lieber, wenn &ie e von Ihrem Apotbeker kaufen, der wenn er dasselbe nicht suhrt. lassen Sie sich nicht überreden, twai Andere zu versuchen, sondern bestellen sie so fort bei un, wie angegeben. Athlophovos Vo. 112 Wall Str.. New York. I). A. Bohlon & Son, 'Architekten. 95 Oft OatylttgiQttfr. ' TelephItt 744.

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. ssz:Zjj ,. tri E-' ä iVfTVi''. rf.lM : ; !Oi tj ür r-r--'j&&2? CiscobaHtt Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn, tag. den 2. Nov. 18&4. kltdeland, Columbal, lincinsatt und Jndta. uapoli, Eiseubal) Line., Lbgang: Ankunft: m ? B Ü ' 6 1& cm e 2 9t tCfl f 10 ffn nderson 8C...10 50 Um cj W 3 r in 25 5'SJlSm I lnlerfön iS5S JBj 7 15 m , e., a et tl 5 sii mZ 8 3 oshen Cj5.26 N R ff Ct 2 lwf vrightvood Didifio, C. E.E.nnd I. gang täglich 6.15. , " ..iu.iaa I .11.15 Bm! 3 3-KBI 5. Nr täglich. 5 25 Ko " .... 7 1 R t glich. . u, 10.35 Ow 3.00 Rm 3.25 Rm 4.55 92m iäölich 50 RB Pittburg, CineinJati & St. onli Eisenbahn täglich 10.3 VPWP r täglich 4.25 Tn t) Ad 8t t.uge nommenSnnt.lV.45 Bin RckDAccautg. R'.ch Lce au. genom ount 9.4 rm N P S z P "84 117 8 2) r au,. Lonntag ... 4.55 m S Pö Jl tSgl ch .10 m Danton 9t au. o,.n,aa, 4.00 ?tögltch,lz.. 4.65 ÄB Danton 9 aukg onnt 4.55 Cra onneag 10.20 Ca Cbieago Ronte via Kokomo. hteago ch. IJnd', Lou. ugtäg .. .Il.,5m Schnellzug... hlcago ErxriK.tt.M m,Jndxl' öou. I rrre, Vaudelia Line. SClUcaiB ? IKa .n . . 3.59 3.35 Zag an, x .... 11 65 m Wail und 'c. . 3 50On .10.(10 Cm . 3.3.1 Km 4-40 9iU) 43bu c. .w wn , xcg trrreß .. "" I '.l5outh end Er '.loem 3 SthBendilr 4.VUVm latl und. Eouts Btrh .nd'rl Ex... ,g 55 Sth BendJ Er d4? Ktnemnan, 3nbtanaxott,Tt. roni u. Eyieao Ht.rtvit. ,tkuuii t0isI0ll ouilv.S Einctvnatt tt 4.00 m , Jndlanap ' . 11 S Lm .m j 5've rx. il.- m 10.45 IBcncm i 2S iniinnan s.,.iu.-o 'a u C 8 9tt ? .. 3..A.S R Tlnetnnati i. Stv F Eine, cc . 6.40 M . . tizltch u e e. 10.45 r.m Chicago Division. P o url . 7.tuu I hic Lou F i, hteago aU x.. 2.10 m j täglich eeu,.. 3.35 v teftkrn ;. ... 5 10 , sfa?etl c ..1u.40tt S täglich Tatl.x.. 3.80 &a r c 11.3o m I Slnctnnatt cc. d 25 jjta Jeffnsondille, Madison nn Jndit'napoltk SUeudadn. ad l lüg. .. 4.10 , ZndHUadail. 9,45 m Jnd AlWad a,l 3 0 i jl) A X 1 wi. 7.00 Kni wob te... b IS m - ;jr nstcl tiflHt 45 v lind ip täg. 6 45 3lm I aütflal.O 1 9m Wabash, St. Loui, & Pacifie. et Khieail 7.15 Cm 9, 0c 3.15 m htVich e e tt 1 7.00 Nm tji rtäg 8.00 Na toi tSi..ll.3J e Det u h Iftatl. 8.f5 z Lonisvill,, New Albavh & Chicago. Air.Line. hteago i tgl..lZ.OlN Eh rag er.. tgl..u.45m onon cc 5.0. i l'ionon c lUOUttai ich Cito Shicag. ich. Gub t tkhie. all l?.Ol$rn (ttj mau , m Jndtanapoli und St. Louis Sisenbahu. Tag rvreß, e e. täglich 7.10 0 vo u Et L 9. 6.2551 u Et k I täglich I tt ee.iOKS N V u r täg CC 6 00 11m Local PafZenger. 9 S't R TaoErectSgl .2 ?ndiaavol, c 3.159 l. Jndtanapoli nnd Bineennet Eisenbahn. Natl ic Tatro t 8.15 f?n i L,neen, ec.iO 40 tu wenn See . 4.00 m Kau tr, 9. i SO i Ct. Louil Division. onfteldSlc... o.3U Km i acht j ail u ?ag.r 8.05 Bin liiaM u Tag acht 9 ..ll.e5 m j oreneld e.. 3. .00 Um 6.10 Oeflliche Division. Oeftl.Eratl....4.3oVR l Paclftc ?rvreß... 7 00Sa r.gl cxrek....l1 üra M 3 10 35 tlanttc E.v.... 6 4sNtn I Western .... 4 45 Jndiana, Bloornington nndWeftern Tljeubahn r u Vatl.. 70 Lm , ialern E j. ÄalIfT8cc 5.05 I täglich 3 508: Srawforbo.i1.ee. i Ein. Spie 11.1 Bu S 3 9i tägli.w $81 1 Atlantic r 6.15 Ginewratt,HautltteZeZudtanapottElsndahn. ?tp ElLo, 4.0! v , Eonl-.rri2ec SL0 vn. onnertvillcöcc . öl Rail ll.:u in .dpi tt et. . ti.eki 91 I .ntj u e4euiI0 b I Ctn D.r.R.Llu.b0 Ctnetnnatt cc 5.00 Rüg Mit r. k.Lenseütl'kl'r mit LdlasLSe-. mit p. - 0H10 1NP1ANA M1CHIGAN 0)f(n?l om& v THE BUSINESS MAN When he travels wnnts to gso qaick. t-nnts to be comlortable, wnnts to aiTive at clest inatlon ou time, in fuct, w:ints a Btrictly business trip, nnd consequcntly talccs tlie populär Wabash Eouto, feeling that ho is sure to mect hin onrasementa and contxnuo to prosper and be happy. THE TOURIST TTas lotigr since chosen tho Wabash as the lavorite routetoallthe sunirner resortsof tho East, North and West, and inter liesons of the South as the Company has for years providcd better accomrnolation3 anuniore attractions than any of its competitors for ihls c'assof travcl. 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