Indiana Tribüne, Volume 8, Number 146, Indianapolis, Marion County, 12 February 1885 — Page 4
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w ü 'Mdab Ist das beste Heilmittel gegen die ve?schicdenen Leiden der Lunge und Kehle, fcie Husten. Heiserkeit. Bräune. Erkält ung. Engbrüstigkeit, Influenza. Luft röhren - Entzündung, sowie gegen die ersten Erade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, r?cnn die Krankheit schon tiefe Einschritte gemacht hat. Preis. 25 Cent. J5 v Vteftgeö. Indianapolis, Ind., 12. Februar 1635. CivilSandsregitter. Geburten. .ti angesäurten Jlomin find llt feil Sttttl $ln Ut atm.) Jzmes Ake. Knabe, 7. Febr. F. W cul, Mädchen. 3. Fkbr. JatneZ H. Holmann, ttaabe. 9. Febr. Heiratven. James Grigsby mit Jeiste Thatcher. James Crapdan mit Mary Carr. ChaS. F. McClelland mit Nora Sink?. TodtSsüllt. Henkel. 7. Febr. RtSie Dunmtykr. 29 Jahre, 10. Febr. riefksttu. F. Sch. Der Krieg mit Meziks brach in Jahre 1S4G unter der Administration des Präsidenten JameS 5? Polk auZ. Am 23. April 1316 ersolgte die ttriegSer klärung von Seiten Meziko'S und am 2 Februar 133 vurde der Frieden ge schlössen. I N. DaZ Gesetz vurde von der Legislatur von 1875 passtrt. Verlangt: Ein guter Junge der deutsch und englisch lesen kann. NabereS in der Offfce dö. BltS. Esther Bristom verklagte Jletcher & Sharpe auf $2.100 Depositen. Doch der Sen komnt son oben singt Schiller in seiner gio:rV Corre jpondirenö ergänzen wir : Und die Heiluna eines Hustens durch Dr. Bull'Z Husten Syrup. t& Aul dem Hause der Frau Nnight 5o. 211 Ost Washington Straße, vurde gestern eine silberne Uhr gestohlen. Szr James F. Lyons hat die Stock. man Jce Machine Co. auf $200 rutffläiidigen Lohn verklagt. Der Grocer Heller an der Gaineö Strafe. Ltttle Rock. Ark.. wohnhaft. de?ichtt. dak er schon hZusiz Dr. August kZöiiig's Hamburger Brustlh:e getrunken und dadurch bedeutende Linderung von Asthma gesunden habe, so Da& er dieses Mittel jedem Ästhmaleidendea empfehlen könne. Di: Straencar Treiber der College Zlvenue Linie erden im Hause deMayor McMaster mit heißem ttaffe, erquickt. T Am 16. Februar feiern, die Chinesen ihr Neujahr. Sie werden eine ossijiille Feler in der Preöbyterianer Kirche veranstalten. Die hefttn California Weine, sowie alle Sorten BrandieS, sindet man bei Weinbrrger, 8? (5o., No. 10 West Lvutsiana Straße. es- Wm. D. Grid'in hat den Fleischer Stephen Cramford. der ihn kürzlich so schlimm zuricht.ele, aas $5,000 Schadener saö verklagt. 0" Nenauld & Niederftadt von New Z)ork haben Alkxander S. Stewart von hier aus eine Schuld von $250 für SchnopZ verklagt. Der No. 50 Spar und Leihvernn No. 170 Süd JUinoiS Straße in Fred. Aasem.mn's Lokal halte lebten Freitag die eiste Einzahtunz. als jeoen Freitag werden auch noch neue Mitglieder aus genommen Wenn eS Jemand an sek r, fa nimmt der Setr ür, 122 ud JlllnolZ lrake. Gelder entgegen C. B. Feibelmann. Präsident Albert Behrendt. Eekretär. lär DaS Gesuch der Western Union UM einen EinhallSbesch! gegen die Batl' more Sz Ohio Telegraph Co. damit diese verhindert werde, Depeschen nach den Stock Vards zu besorgen, wurde im VundiZerich! abgewiesen. S" Die Arbeiter der .Terra Eotta Works- in Brighlioood beschweken H$ darüber, dak der StaatSschatjmeister die Contrakloren für den Staatshaushalt nicht pünktlich am Ende jeden Monats bezahlt, und daß in Folgt dessen auch die Arbeiter lange, auf ihr Geld warten müssen, und dadurch ost in große Geld Verlegenheit gerathen. Zu den besten Feuer-VersicherusgS GestUlchasten deS Westens gehört unbe dingt die .Franklin" von Indianapolis. J'r.Vermözen beträzt $320.00(X Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National- von Milwaukee, Vermögen $1007193 92 und die German Ameri can" vo" New York.- deren Vermögen über $3 005 029 59 beträgt. Ferner re prösentirl sie die .Fire Association vf ' . w V ist namentlich deShalb zu empfehlen, eil sie nicht nur biJige Raten ar, sondern weil außer den regelmäßigen Raten aucd bei aroßen Verlusten kein Vf schlag erfolgt. Herr Hernan T. Brandt, ist Agent kür die husige tztadt und Ug.es.eyt
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London. Äermozen und du Hannover os New Pork" mit einem Ver möaen von Z2.700.000. Die Frankll
Welkere Aussagen über die MißHandlung von Waisenkindern. Die Aussagen bezüglich der Zustände deS Waisenhauses in 57nightStown wer den immer gradirender. Harvey Menser. ein Heizer d'er Anttalt sagte gestern Abend, daß er gesehen habe wie Superintendent White in sein Pri vatzimmer gegangen und wie ihm Nellie Leighton dahin gefolgt sei. Dann seien die Vorhänge des Zimmers herabgelassen worden. Auch sei er hÄfiz Zeuge der grausamsten Behandlung der Kinder ge wsen. Mary Stowbrey wurde zum zweiten Mal auf den Zeugcnstand gerufen. Sie erzählte von grausamer Behandlung der Kinder und sagte, daß sie White darauf aufmerksam gemacht habe, dieser aber habe erwidert: .Ich bin Superintendent hrer und die Strafen werden auf meine Anordnung erlassen." Frau Martha AdamS, No. 51 Brad fhaw Straße wohnhaft, die Großmutter der Hattie Robinson sagte aus, daß Goar eines Tag? ihre Enkelin abgeholt habe. Er habe sich eigenthümlich benommen und eS fei ihr vorgekommen, als ob er nicht von ihr gesehen zu werden wünschte. AlS Hattie heimgekehrt fei. und ihr das Benehmen GoarS mitgetheilt, habe sie an Superintendent White geschrieben und Herrn Haynes und Dr. Selman die Angelegenheit erzählt. HayneS habe daraus Hattie zu einem Advokaten gebracht. White habe sie, nachdem er den Brief erhalten, aufgesucht. Dann sei die Sache vor die Grand Jurv gekommen. Advokat Bynum habe ihr damals ein an White adressirxeS Couvert übergeben, welches ihre Handschrift trug. Goar's Advokaten haben gestern Abend den Antrag gestellt, die Bücher der An statt zu untersuchen. DaS Comite wird heute Abend um "K Uhr mit der Untersuchung, fortfahren.
Ist bei unK auch niSt anders. An dem in Detroit erscheinenden Blatte .Der arme Teufel- beklagt sich ein Einsender, der sich tt. S. unterzeichnet, bitter über denMangel freier deutsche? Gesinnung bei Abkömmlingen der Deutschamerikaner und spezieI darüber, wie auffallend sich derselbe bei einer .Re unisn- der ehemaligen Schüler der Detroiter Seminarschule gezeigt habe. Seine Beobachtungen lassen ihn daran zweifeln, daß das Deutfchthum in Ame rika eine Zukunft habe. Beim Durchlesen deS betreffenden Artikels siel unS die Ähnlichkeit der Detroiter Verhältnisse mit den hiesigen Verhältnissen auf. Wo sind alle Diejenigen welche auS der hiesigen deutsch englischen' Schule hervorgegangen sind, wenn es sich 'um deutsche Bestredugen bandelt ? Müssen wir unS nicht gestehen, daß die meisten derselben, von einzelnen AuSnahmen abgesehen, mehr Amerikaner alö Deutsche sind ? Von Gesangvereinen abgesehen, in denen das Vergnügen bei Vielen immer hin eine Haupturfache der Theilnahme bildet suchen wir vergeblich in den Ver einen, welche sich der Pflege deutscher Sprache, deutscher Gesinnung und frei heitlicher und fortschrittlicher Weltan schauung widmen, nach eisriger Theilnahme der Söhne und Töchter Derjeni gen, welche seit Jahren Zeit und Mühe solche Bereinen und deren Bestrebungen gewidmet haben. Es giebt allerdings Ausnahmen, aber es find deren wenig?. In der deutsch englischen Schute ist eine ganze Genera tion großgezogen worden. Wo ist sie? Wo zeigt sich ihr Einfluß in der Richtung des Deutschthums ? Vielleicht ist'S anderSwo besser, und wir möge die Zweifel deS Herrn K. S. deshalb icht bestärken, aber heben kön nen. n sie leider auch nicht. NnglüekSfSll,. Fred. Ä. Richter. Ecke der JllinoiS Str. und Rusiell Ave. wohnhaft, siel gestern auf einem glatten Seitenwege und brach ein Bein. John Schreyer, Ns. 462 Süd Meri. dian Straße wohnhaft, erlitt bei einem Fall eine. Verledun des Schulterblattes. Dr. Cunningbam hat beide Fälle in Behandlung. Frau SuLivan, No. 167 West McCarty Straße wohnhaft, fiel gestern Nachmittag, und brach den Hüften knochen. CharkZ Johnson fiel heute Vormittag an btz Ecke der Georgia und Meridian Straße und brach das Nasenbein. Auch am Kinn ist er schlimm verletzt. Dr Hobgeö legte im StationShauS den nöthigen Verband an. Der Mann ist ein Arbeiter der Straßenbahn Co. Peter Zimmer, in bekannter hiesiger Deutscher, der an der Ecke der Delavare und Merrill Strafe eine Grocery führt, verunglückte heute Mittag, indem sein Pferd an der Ecke der Meridian u. Geor. gia Str. scheute, und er aus dem Wagen geworfen wurden Man glaubt, daß er innerliche Verletzungen erlitten hat und er mußte per Kregelo'S Ambulanz nach Haus gebracht werden. Malaria ist eine Krankheit, welche, wenn sie das System einmal ergriffen hat. niemals los läßt, das heißt, nicht unter ordinärer Behandlung. Allein Mlihler'S Kräuter BitterS ist keine ordinäre Arz:nei. Im Gegentheil, es ist eines der wundervollsten Erzeugnisse der Ar zeneiwifsenschast. Malaria giebt den Geig aus. wenn diese gewaltige Medizin ihr gegenüber tritt, und der gehörige Ge brauch des BitterS wird den Patienten rasch der vollkommenen Gesundheit und rast zurückgeben.
Die Legislatur.
Senat. Eine Anzahl Bills von bloß lokalem Interesse wurde erledigt. Äon einigem Interesse war dle Debatte über eine Bill, welche Corporationen für die Fabrikation gewisser Artikel das Recht verleiht, in ähnlichen Erzeugnissen ande rcr Fabriken zu handeln. Senator Foulke, der sich schon bei der Debatte über die Abschaffung der Kinderarbeit als ein Mann von Herz und Verständniß gezeigt hatte, schilderte den überwiegend nachtheiligen Einfluß der Corporationen. Unser Senator Winter dagegen konnte nicht Worte des Lobes genug über den wohlthätizenEinfluß finden, welchen Corporationcn ausüben, und um seine Jgnoranz hinter einigen Phrasen zu verbergen, meinte er, es gebe keinen Mann im Senate, welcher mehr Theilnahme für die Armen hege, als er. Der gute Mann sollte wiffen, daß dem armen Manne mit der Sympathie eines Gesetzgebers verteufelt wenig geholfen ist, wenn dem Ge fetzgeber, wie das bei Herrn Winter der Fa ist, Verständniß und Wissen fehlt. Herr Winter hat die Bill eingereicht. So von ungefähr ist er wohl schwerlich auf die Idee gekommen und welche Eorporation aus der Passirung der Bill Vor theil gezogen hätte, wissen wir nicht. Ein Senator Campbell von St. Joseph machte während der Debatte die geistreiche Bemerkung, daß nach seinen Be obachtungen die Corporationen im Interesse des Armen seien, und zwar des halb, weil sie Kapital haben und viele Leute beschäftigen. Wir sind keine besonderen Freunde starker Ausdrücke, aber wenn wir den Mann einen Schafskopf heißen, kann man es unS gewiß nicht übel nehmen. Wolle der Herr doch die Güte haben und Fortschritt und Armuth" von Henry George lesen. Die Bill, welche die Consolidation des städtischen Schatzamtes mit dem County Schatzamt in Indianapolis verfügt, wurde passirt. Haus. Die Senatsbill zur Aufnahme einer Anleihe von 560,000 wurde auf nächste Woche verschoben. Während der Debatte wurde hervorgehoben, daß derartige Bills nur vom Repräsentantenhaus ausgehen dürfen, weil die Verfassung bestimme, daß Bills, welche die Erhebung von Einkünsten (raisinA rovenues) bezwecken, im Repräsentantenhaus? ihren Ursprung haben müssen. Die Bill, für die Bloomington Univcrfity die jüngst durch Feuer einen Theil ihrer Gebäude verlor $50,000 zu bewilligen, rief eine ungewöhnlich lebhafte Debatte hervor und wurde nach zahllosen Vorschlägen und Abstimmungen, dahin amendirt, daß die Summe von $50,000 auf 30,000 reduzirt wurde. uS den Sriedtdöfn. Suverior Court. Zimmer No. 1. Emil Strobel u. A gegen Crittenden A. Cox u. A. Bestb rechtöklage: Zu Gunsten des Klägers entschieden. Lizzie Langender gegen Friedrich Bö ling. Klage wegen gebrochenen Hei rathsversprechenS. In Verhandlung. Zimmer Na. 2. Parmeöa BelliS ge aen William BelliS. Scheidungsklage. In Verhandluna. Zimmer No. 3 Hannah W. Harris gegen die CitizenS Insurance Co. Klage aus Versicherungsgelder. In Händen der Geschworenen. Circuit Court. Mary Lasher gegen Joseph Whealkey VaterschastSklage. In Verhandlung. Crimina l g ericht. Die Grobgeschworenen haben gestenr Nachmittag ihren Schlußbericht erstattet. Unter den in Anklagezustand Versetzten bkstadet slch auch Charles Henöley, desse Frau in Folge einer Abortion gestorben ist. Heute wurden sämmtliche Angeklagte dem Criminalrichter vorgeführt und alle bis aus William RoundS, William BlankS und Hanibal Giblon drei Far. bige, behaupteten unschuldig zu sein. Sie waren des Holzdiedgahls ange. klagt und erhielten je 10 Tage Haft. Wm. Price des Kleindiebstahls ange. klgt, wurde in die Besserungsanstalt ge schickt. umHfZmt Auch auf die Mahors Court erstrecken sich die schlechten Geschäfte. Hiaite kamen abermals nur zwei Fälle zu Anhandlung. John McCracken hatte sich zu verant Worten, weil er seine Frau auf so sonder bare Weise liebkoste, dak sie heute noch blaue Flecken im Gesichte hat. Der Mayor hielt diese ..Neckerei" nicht übereinstimmend mit dem Gesetz und veranlaßte eine zeitweilige Trenung der bei den Gatten indem er den Gemahl in die Jail schickte. Der andere Sünder war Patrick Sullivan der sich einen Affen gekauft hatte und dasür büßen muß. Was würden unsere Groveltern gesagt haben, wenn Jemand ihnen erzählt bätte, dab sich ein Husten für 25 EentS kuriren lasse: und zwar durch Dr. Bull'S HufterZ Syrnp da alte, erprobte Mittel.
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cl Depot: 9 10 :p besichtige diese Instrument?. Auf Verlan7 h ,g Mord ens,lvaniastr. tS7 Die Timeö- schreibt heute, daß ein prominenter Demokrat in Gegen wart mehrerer Legislatoren über Herrn Shoemaker vom Sentinel- Folgende? gesagt habe: Shoemaker beansprucht einen groken Theil des Erfolges der de mokralischen Partei sür sich, aus die bc kannte BlaineSentinel Klage verwei? send. Und doch weib Jedermann inner halb der Partei, daß er das StaatSCen tral-Comite zwang, ihm $500 zur Ver theidigung zu geben. Als Ed. Hender fon ihm die 5500 verweigerte, indem er die Klage nicht a!S eine Parteisache son dern als eine Angelegenheit des Senti' nel" hinstellte, wurde Schoemaker wüthend, und drohte damit, durch ein Cirkular Henderfon und da? ganze Co mite bloßzustellen. Ferner drohte er da mit. daß wenn man ihm finanzielle Hülfe verweigere, er Alles, waS über Blaine gesagt wurde, zurücknehmen werde, damit die Klage zurückgezogen werde. Daraushin gaben prominente Demokraten Henderson den Rath, die verlangten $500 zu bezahlen. Hender son ließ sich dasür eine Quittung geben, die er wohl verwahrte. Hätte Shoe maker da? Geld nicht bekommen, so hätte er Blaine wahrscheinlich Abbitte geleistet und die Republikaner hätten dabei Hun derte von Stimmen gewonnen Ob die Geschichte whr ist, wissen wir nicht, waS aber das bekannte Zartgefühl deS Herrn Schoemaker betrifft, so ist sie durchaus nicht unmöglich. Sieben Jahre anhaltenden Leidens hatten Herrn Wm. S. Flemmg nahezu alle Hoffnung benommen ; aber Atlzlo vhoroö kam zu Hilfe. Höret ihn-: Sieden Jahre lltt ich an RbeumattSmuS, vier Monate konnte ich nicht ausgeben und fünf Wochen dieser Zeit war ich hilflos. AtdlophoroS wurde mir von dem Edrw. S. W. Davis empfohlen, und was das Beste der Erzählung, die ich noch ver längern könnte, ich bin nach dem Gebrauch zweit? Flaschen davon ganz wohl und gehe meinen Geschäften nach. Vom Auöland.. Der idetredacteur des japanesischen Blattes Jiji Schimbo, Hr. Fuku Sewa, veröffentlicht in der letzten Scummer selnes Blattes emen Ausruf an seine Landsleute, in dem er sie auffordert, nachdem nun der Mikado seinem Reiche volle Glaubensfreiheit gewährt hat, dem Heidenthume und Götzenkultus ganzlich zu entsagen, und en müsse zum Christenthums ubenutreten. Haden wir," so heißt es in diesem Aufrufe, von den Christen ihre Kleidung, ihre Bildung, ihre Gesittung u. s. w. angenommen, so machen wir noch den letzten Schritt und nehmen wir auch ihren Glauben an." Herr Fuku Sewa zeigt zugleich an, daß er mit gutem Beispiele vorangehen wolle und daher m den nach sten Tagen schon mit seiner ganzen Fa miliezur anglikanischen Kirche übettreten werde. Die Türkei sucht seit Jahr und Tag der zunehmenden (rmwande' rung von Jsraeliten aller Länder in Va lästina mit arofc Eneraie ;u Webren und hat zu verschiedenen Malen sogar klnwanderertrupps das Landen untersagt, bezw. dieselben gezwungen, wieder m See zu stechen. Vceueromgs yat sie einen Erlaß an sämmtliche Konsularbe amten gerichtet, der ihnen das Cinwanderungsverbot von Neuem in Erinne rung bringt. Das gedachte Aktenstück hat folgenden Wortlaut : Herr Generalconsul ! In Ansehung der Unzuträy, lichkeiten, welche in Palästina durch dle Menge von Jsraeliten verursacht werden, die von allen Seiten herkommen, um sich daselbst niederzulassen, hatte die kaiser liche Negierung die Auswanderung der selben nach diesem Theile des Kaiser thums verboten. Nichtsdestoweniger gelang es einigen unter ihnen, unter dem Vorwande von Pilgerreisen oder Han delsgeschästen Einlaß in das Land zu erhalten, sich dort anzusiedeln und unter Erweckung eines falschen Scheines in der That einzuwandern. Um nun für diese Verhältnisse eine Grenze zu schaffen, hat die kaiserliche Negierung beschlossen, vom Auslande kommenden Jsraeliten nur im ter folgenden Bedingungen Zutritt in Palästina zu gewähren : 1) In ihrem Paß muß ausdrücklich stehen, daß sie als Pilger, nicht aber um Handel zu treiben, oder sich daselbst anzusiedeln, sich nach Jerusalem begeben. 2) Ihr Aufenthalt in Palästina darf unter keinen Umstän den länger als einen Monat dauern."
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