Indiana Tribüne, Volume 8, Number 146, Indianapolis, Marion County, 12 February 1885 — Page 3
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v. KroßMttiter söauüf rauter a!ö panömiltel Ktt Nflen Wittel kurirte in den meiftm ,,''o. r. bne die Anwendung da Kräuter Kurde die w oqinildje Wiffenschaft machtlos sein; vu dennoch CM die Zenseni der Zeit dahin, die beftea ller veilmittkl Gunsten ,ener kräftige edizineu. tu: das Zyste so sehr schädigen, , vexnachlanigen. RyilSHLERf r r ti t v r VLi o )o Ü CL A O1 M M & ist eine ?ZNbkattz dan Kkrthdolleu Kräuter, nach der Varschrijt eiS regulären Lrzte?, der die itS rrekt i seiner Privat'PrariZ i nSgedehnte aje mit gragem Srfal, angewandt, sornfaltig zu sammengesett. ,A k e t n Setritnk. sonder eine Äesiun. die da diele eriteu angewendet wird. Cm-ist tft nichZddar sör T yldedste. terev. und Lei er Beschwerden, er'bs nn, Schvitche. Underdaultchkelt. e.. un? wädren ti kurtrt, wirS ei tat System nicht schädigen. perr l. I. Sodr?. ein im Sifengeschäft Wohl 60 fonnter ülann tn gas Hardor. Pal, schreibt: Mein 2clx nar durch da KaUe Fieber sebr mit genommen. Chinin und sonstige Mitrel halfen tbm mit. Ich nadm dann , Mischter'S ArSuter itnrck u-.elae Zuftujk und tu kurzer Zeit war er gar, wobt." Q. . chelleatrager, Apotheker In 717 6t, Clai Str., Cleveland, O.. schreibt: .Ldr Litteri wird, wie ich gern lugeffede. von eint der ölteiiea und xrsmmenkesteu Aerzten uns taöt erichrltde.Htlisfilcr Aerb Vttters a 525 Commerce Str., Philadelphia. harter's anze hmer Wurm Zdrud schlägt tlt sl. nplich & J I & I R R Tik kürzte nn& lt$t Bahn naij Louisvilie, Nashville, Meinphis, Chat tanooga, Atlanta, Savaniiah, Jackonville. Mobile and New Orleans. 51 iß dortb?ilhaft für slfjaci'Te ach rrn Süden, eis? direkte Routr zu nehmen. Valag, Sdlaf. vnd ParlorWaaen zwistden Cncags vnd Linisdille und St Lou'tund Luisdill, od cgentoecöscL Comfsrt, Schnelligkeit und Sicherheit bietet die ,Jeff die alte zuderlLsstge B. Ml. &, 55. M. M. II. &. Der in er, . fstftent Eeneral Paffagtrgnt, lloxbrt'ii Baf&ingion und JltnoiZ Str., Indvlk E. W. McKenna, Superintendent. Z?euer-A!arm-Signale.. nn'yl?ur!., iiuft startet. 5 autt4artier te Reiter 't.-umtntl. Cf5irite und e: Zier?. 7 lsbe! und Zlchizan Slrai? i iltw Jk:s,,L:rase und Caffoujttc, 4 Binfton und RordS!rai. 12 ren4if!tt ?. nat Siisle S. 13 Iclaüiirt Tik. und?ott 2Ssan Stt. 14 ur b ert ZSaqn anv. 15 V?u tr. iir&5r.isi4ufet:?p? 15 ??n".a.7 uf.h '? Str. .17 'Lsr! ?..,! Buir Str. 'l? ?-;r:? tr. i'nb Kalett . 19 rrSer nb Zei: Str. )23 College Are. und siebente ii. 124 aiibasut uri Siebente SU. 12 Mxiiian und Xiedent? 5t:. 125 -rbe uniStnwin Ä5 137 au!uäu'.ii-3bäub. 1 5r.tT.l c. und ächt Sti 111 H'.aswa und JSornlct Ätr yistasirsn t'itd Achte i V34 (fo'i3 ätPf. n 't Str. 13ö cr.e S.v i. '.ind Xclcraan 5t i 16 ieliTTjase und SUchtsian itt. V St. 2? Str., n-üze JS-.noi. Venn'VZntä u.id Pratt Str. 25 No. ö. Engine House Sechste, nhe ISt-kO 2L Ätsftsstxxi ur.d ?t. C!air 2:? 27 32:fn und Lttchigan Str. LennZylvLnta f5tr. und Home o. Yi KiffiinTti ane Curt Ltr. 212 jr.ffT; 'I7? jisi:im St,. S? i'r.r.'ijlcar.ia und lüchigan Str. 114 JSmcil und Herbert Ttk. Zt Jndtna Äv. un Michigan Str. ertt'.sn un tZaln Tt?. tt Eeüssrriia und Lennsnk ?tr. 35 Ciatc ZZkio tjozr Str. SS Inviana v. un Lt. ?ti,r St, z? tiast jfiisua-. S öiale uns or L:r. StJtgun und dgntl Str. 7 S und Üalnui Str. :3i3 k un mte Str. :314 fu&nu uns Homsrd Etr. U Saiirntn, nahe Sk't Str. H Setndor? und SSash.ztor? a 115 rqsur, und es Aor! Str. in flenr.c und 8aftngtn tt. 43 ZS'.iz ns Oflia 5:r. i7 ren und Z2efb'gt S, i8 Ktngzn'ß Vsrk Heui. 49 3ittinola. 13 tftaun n WarUnd Stf. iUS Ätffif jtsit und SaNfb, Lt:. 415 -isulan' Po?k Ssuf. 121 I. B. kö. nd Ht. ZasäNt f,k!3. 51 Zllw.o'. unliKluiS tk. 52 3Zisio.lr5 2cutfirta C 53 ffieft und R:?ett? S. B4 fCcft ur Soh Str. SS rnneffk und eorgia s,k. S7 rtdtan und Ra? Str. SS adtssn So, und rrt Str. öS 'kadtson Sv. un Tunis? St' 112 Lest urd euod tu. bis entuck, oe. und DiernL 511 Uaton und srrt Str 518 3Iinli und Kansaa 5 817 KarriJ und Daeotai Str. Ll South nah Te!saare Etr. 62 Pennsylvania und Lourftana St, . 63 Xelawar und Sielatt Str. U Oft und ekartn Str. S Sladsma und Virgiana I. ,57 Virginia Av. und Bradsham St, t Oft und koburn Str. -9 Pennsylvania Str. und Madilon ,e. 12 VleAernan und Toughert, Str. 71 Virginia Ave. nah, Huron Str. -72 Oft und Seorgta Str. '72 Oashingto und Lenton Str. Jl ton und Ses.'gta Str. s?onftvs.ud Pia. ?H Uton un atI ist?. 'j B'.rgtnta Act. und Dtllon. 79 gleicher Ane. und Dillon. 711 Sxrue und trofsett Str. 713 Sngl'.sh v ad Laurel Str. 714 Orang und Ol:e Str. 715 eld" td ttt J)tx Str. 81 tttm Iersen St? tl Washington und Delawar St SZ OK und .srl Str. 4 R zrt ud Datd?n Str ü Taub tummnnftalt. ü Cf Staat r1nal. j Drittitol und Safdirtßton &ti 8J rautn esangnt. 12 LchlaschHauI. Oft Sashigtnfir,ß gt artet und Rbl Str. IM, Odt un Harn, Str 9l anzland nahe ridian Str. S2 Weridian nnd eorgia Strafe, i z.-l Prt,at.Sinal. --l Nnd katten miederholt, znzeiter Alarm. 3-3 Signal tür Feuer-Irua'. 2ni Schläge, Feuer au, cet Schläge, Tru adS,Slf Zfügt, X2 Uhr Klttagk.
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Die FkM des Arzles, Vcn Anna tjharlotte dgren. Aak dkm Schwedischen nacherzählt von L. v. Burg. (Fortsebung. cclrncr blieb am oberenEndc dcSTischeS stehen.aufdas schmerzlichste berührt durch die Entdeckung, die er gemacht zu haben glaubte. MitÄlnstrengung gewaiin die 'Doctorin ihre Selbstbeherrschung Wieder. Wie 3ic mich erschreckt haben," sagte sie ge jwungen. iich fror so nSch dem Essen,ch habe. sicher zuviel Wasser getrunken da dachte ich, es sei am besten ach, mein armes Kleid!" Sie hob das .Kleid in die Hohe, um den Wein zu verhindern, noch tieferbinunter zu rinnen, und wollte dann ge hen. s Da ward sie von Selmet aufgehalten. Er hatte eine zeitlanz rctthlöv gestanden, bald den einen Fuß aufgehoben, bald den andern. Jetzt schritt errasch auf sie zu, legte freundlich seine Hand auf ihre ge schlössen? Hand, die das Kleid zusammen hlelt. Entschuldigen Sie,", sagte er, aber Sie wissen vielleicht, daß eS nur ein einziges Mittel für diejeüizen gibt, diedie einmal .für die, welche an Ihrer Krankheit leiden. Es 'ist die absolute Enthaltsamkeit vom Genusse' jedweder Svirituosn." ES kg so viel Güte in' dem auf sie gerichteten Blicke, .das; sie ' nahe daran ar, ihre Selbstbeherrschung -zu verlieren und in Thränen auszubrechen. Aber der Trieb der Selbsterhaltung hielt sie aufrecht, und sie antwortete abwei send : Ich glaube kaum, daß Sie da rin Recht haben : im Gegentheile, mir ist gerade vorgeschrieben,' mich um meiner Krankheit willen möglichst zu kräftigen." ' Er konnte nicht gleich eine passende Ant wort finden, obwohl sie darauf zu warten schien.' 'Sie grüßte leic mit dem Kopfe und ging hinaus. Als Selmer wieder zu den Herren ging, sah er dort Cognac und Cigarren auf ei' nem kleinen Tische stehen. Der Wirth erhob gerade sein Glas und trank den an deren Herren zu. 9hm wollen wir Alle unsere Glaser leeren, damit ich wieder einschänken kann. Ich sage wie der alte Petersohn, der am Delirium starb : Was wäre das Le den ohne Cognac'." Der Doctor lachte aus vollem Halsh und die Anderen mit ihm. Selmer nahm seinen ut, um Lebe wohl zu sagen. Eigarrenrauch und Alkoholdunst erfüllten das Zimmer und erweckten Uebelbefinden bei ihm. Der Wirth wollte ihm nur unter der Bedingung das Forlgehen gestatten, daß er zum Abend zurückzukehren gelobe. Er schlug den Weg nach dem Kirchhofe eiil, wanderte dort einige Zeit umher und las die Grabschriftcn. Besonders hielt er bei jedem einzelnen der vielen K iudcrgrä ber an; zahlreiche neu aufgeworfene legten Zeugniß von der vorhan'deiiett Wirtsam kcit der Epidemie ab. Die Scenen, welche er soeben erlebt, hatten ihn tief ergriffen, diesen! Au genblicke dankte er (iott dafür, daß er seineu Sohn von hinnen genommen, an: statt ihn diesen grenzenlosen Gefahren in Leben auszusetzen. Er kehrte erst in des Doctors Haus ;u--rück, als das Souper schon servirt war. Nordenberg schien nicht mehr guter Laune ju sein. Er bat, das Ausbleiben seiner Frau zu entschuldigen, sie sei nicht ganz wohl. Kaum waren die Herren inö Speise zimmer getreten,als die Thür zum Schlafzimmer aufging und die junge Frau sich in derselben zeigte. Bei dem crsten Blicke wußte Selmer, was vorgefallen, seitdem er sie zuletzt gesehen. Die Augen, deren milde Glutb ihm so anziehend vorgekommen, waren icjjt glanzlos;; sie war sehr blaß, und die feinen, regelmäßigen Züge waren so schlaff, daß ihm schauderte. Ihr Mann ging ihr rasch entgegen, fasste sie unsanft bei der Hcknd und sagte irnt heiserem Flüstern: Geh' gleich hin aus." Dann zu den Anderen gewendet, fügte er laut hinzu: Ich bitte, meine Frau zu entschuldigen, sie ist wirklich zu schwach; ich darf ihr die Anstrengung nicht erlaube. .....Geh' lieber gleich hinein und leg' dich ins Bett, Helene." Er hielt ihr Handgelenk noch immer fest und bbte einen unbemerkbaren aber gewaltsamen Druck aus, um sie durch die Thür zu zwingen. Aber da leuchtete es in ihren matten Augen auf, und plötzlich kehrte die Farbe uuf ihre bleichen Wangen zurück. Nein," rief siejetzt aus, ich gebe nicht. Der fremde Hrr soll sich nicyt einbilden, ich sei berauscht. Ich werde bleiben; er soll sehen, daß es nicht wahr ist nicht wahr ist, was er von mir glaubt." Sie hatte sich von dem eisernen Griffe ihres Mannes befreit: das feine Handgelenk war ganz geröthet. Sie zeigte eS Selmet und rief: Sehen Sie, sehen Sie, wie ick behandelt werde. Aber berauscht bin ich nicht." Sie machte einige schwankende Bewe gungen, die in traurigster Weise ihre Worte widerlegten; dann sank sie auf die Knie, streckte die Hände wie flehend zu Selmer empor und rief aus: O, retten Sie mich, retten Sie mich. Sie sind ja auch Arzt. Aerzte können ja doch Andere ret ten, wenn auck nicht ihre eigenen Frauen. Ich bin so unsäglich unglücklich. Ich trinke nicht aus Lust am Trinken, ich trinke weil ich muß tveil ich muß. Eine böse Macht treibt mich dazu. Ich könnte mir eher das Leben nehmen, als das Trinken unterlassen. O, gibt es denn keine Hilfe für mich r Selmer ward tief ergriffen. Er trat zu ihr, nahm ihre Hand und versuchte, sie zum Aufstehen zu bewegen, indenler sagte: Ja, ich glaube gewiß, daß Sie gerettet werden können. 'Wik wollen ein andermal darüber sprechen." Er führte sie zur Thür, und sie folgte" ihm willig mit niedergeschlagenen Augen. Als er die Thür, öffnete, sagte er: Ich komme morgen wieder. Werden Sie mich dairn empfangen ?" Sie sah ihn einen Augenblick mit dankbarem Blick an; dann brach sie in Zhranen aus, hcheckte ihr Gesicht mit
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den bänden unx Mrzte aus vcm mer. . . Es scheint hier ein Fall vollständig entwickelter Dipsomanie vorzuliegen," sagte Selmer halblaut zu Nordenberg. Welche Mittel wendest du zu ihrer Heilung an V Nordenbcrg fühlte sich beengt durch den festen Ton in Sclmer's Frage ; er antwortcte kurz: Es ist dies ein Thema, worüber ich am liebsten so wenig als möglich spreche." selmer bedachte sich etwas, bevor er mit der nächsten Frage zum Vorschein kanr : ' Würdest du dich entschließen, dernc Frau meiner Behandlung anzuvertraucn? Die Aerzte sollten ihre nächsten Angehörigen niemals selbst behandeln besonders niä't in einem Falle wie die.cr. Ueberdics habe ich neulich einen ganz äbnlicken Fall in meiner PrariS ge Üabt." ' Danke," antwortete Norderberg hochfahrend. Sollte ich irgendwie derner Hilfe bedürfen,. fo werde ich die Ehre baben, dich zu consultiren. Bis dahin ilst e am besten, daß der Eine sich mögltchst wenig um des Anderen Paris bekümmert." Als die Gäste sich entfernt hatten, ging Nordenberg ins schlafzim ner. Es war ziemlich dunkel darin ; das einzige Licht war ganz in den Leuchter h.-runtcr-gebrannt. Die Bettvorhänge waren zurückgezog n. Helene hatte sich quer über das Bett geworfen und war in 'Schlaf gefallen. Sie hatte ihr Kleid ein wenig aufgeknöpft, das Haar lag in Unordnung auf der Deck,', und die dunkelrothen Weinflecken uahtnen sich gegen die mat.e Far' e des Kleides wie Blutstropfen aus. Ein Gefühl förmlichen Widerwillens beschlich den. Doctor. Er eilte an den Nachttisch, nahm einige Bücher und sein Uhrgehäuse und öffnete die Thür. Er wollte fortgeben, den Staub von seinen Füßen schütteln und dies Zimmer nie mehr betreten. Aber Helene erwachte durch das Gerausch, und er blieb stehen, .um seinem Zorn freien Lauf zu laff'en. Ich kam hierher, um meine Sachen zu holen," sagte er. Ich gedenke hinunterzuziehen und werde meinen Fuß nicht wieder in deine Zimmer setzen. Ich muß mir nach diesem Borfall aus bitten, daß du mir nicht den Seandal machst, dich in meinen Zimmern zu zei gen." Sie hatte sich aus ihrer liegenden Stellung erhoben, blieb aber auf der Bettkante sitzen, den Kopf in die Hand gestützt. Jetzt sah sie zu ihm auf. aber mit einem so müden, verschleierten Blikke, als ob sie seine Worte nicbt verstan den habe. Wie durch sein eigenes !ewicht sank der Kfps in ihre Hand nieder, und sie stieß einen tiefen qualvollen Seufzer au. Diese schlaffe Gleichgiltigkeir brachte ihn noch mehr auf. Bon jetzt an ist Alles zwischen uns aus verstehst du das 5 Und was dein Kind betrifft, so werde ich es nicht länger der Gefahr aussehen, Mtrcl dein schlechtes Beispiel zu Grunde gerietet w werden." Nasch erhob sie dni Kopf, und in ihren Augen blitzte es auf. Bitt ich es, die ihm den Geschmack für starte Getränke beigebracht har nes S',4 ..Bin ich es, die das Laster zu einem Genuß macht, die sich bei einem fröhlichen Gelage berauscht und Andere auffordert, meinem Exempel zu folgen ? Nein, ich trinke nicht gleich dir. um zu genießen; ich verabscheue dies Laster so tief, so furchtbar tief ! Obgleich ich dem Laster verfallen bin. so bist du es doch, der die Schuld daran träht. Warst di; es nicht, der mir vorschrieb, zu diesem 5leizmiltcl ;u greifen, damals als ich so sbwach und kränTlich war? Warst du es nicht, der mir befahl.die Dosen zu vergrößern, bis du eines Tages einsahst, daß du zu weit gegangen warst und mir plötz' lich verbotest, Spiritussen zu. trinken? Wa? es mein Febler, daß es schon zu spät war, um umzukehren? O, wie viel glück liche Euren du als Arzt auch gemacht haben kannst, wie berühmt du auch sein magst, das wiegt Alles nicht daö grenzen lose Elend auf, das du . über dein Weib gebracht!" Der Doktor konnte kein Wort hervor bringen, ihre Borwürfe schnitten ihm tief ins Gewissen. Sie fuhr fort sie hatte die Ahnung, daß es das letzte wie das erstemal sei, ivo cö ihr vergönnt war, sich auszusprechen. Sie suhlte sich gleich einem zum Tode Beurtheilten, der weiß, daß er der Strafe nicht entgehen kann, der aber so viel als möglich die Verantwortung für seine Handlungen von sich stoßen will sie fuhr sott : Ätachdem du solch furchtbares Un gluck über dein Weib gebracht,- konntest du dich da enthalten, die unglückseligen Getränke zu genießen ? Nein, im Gegentheile, mit der größten Nohheit fuhrst du fort, die Freuden der Tafel zu kosten. Und wenn du nicht so tief gesunken bist wie ich, so kommt es nur von deiner stärkeren Konstitution her, und weil das,was für eine Frau abscheulich und unverzeih lich ist, für den Mann ein erlaubtes Bergnügen bleibt." Hier bekam der Doctor seine Sprache wieder. Du verwechselst zwei Dinge, die durchaus nichts mit einander gemein haben," sagte er jetzt. Bei einem solchen Geläge ein Glas zu trinken, ist Jedem erlaubt, und das ist etwas ganz Anderes als" Wo ist die Grenze V unterbrach sie ihn. Wie ost habe ich dich nicht spät in der Nacht in'dres Zimmer kommen seden, wenn du im Elub gewesen ! Mit welchem Ekel erfüllte mich der Eognac duft, der dich umgab. Ja, geradeda, wo du jetzt selbst, pflegtest du nach den Zündhölzern umherzutappen, die Wassercaraffe umzustürzen, dich angekleidet aufs Bett zu werfen. Am Morgen warst du verdrießlich und unwohl, aber nachher konntest du in einem munteren Gelage es Allen er zählen und darüber scherzen ! Und kein einziger der Herre:r,mit denen du utngehst, schien das geringste Unpassende darin zu finden, im Gegentheile, ihr belustigt euch gegenseitig mtt Erzäblungen ähnlicher Art." Es ist hier nickt die Rede von mir."
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rief der doctor' aus, Tcr jetzt au,a bracht tvurde. Ich kann glücklicherweise selbst sür meine Handlungen aufkommen. Was ich dir nun noch zu satten habe, ist,' daß ich den Knaben nicht länger bicr im Hause lassen will. Es ist mir ein großes, sehr großes Opfer, mich von meinem einzigen Kinde tren i." Und für mich gär '." fiel ne ihm ins Wvrt und rang die Hände. . lbcr es ist billig, daß ich für mcinen Leichtsinn büßen niuß. die Tochter eines Trinkers gchcirathct zu haben, die das .Gift in ihrem Blute und es vielleicbt ibrenl Sobne zum Erbtheil gegeben Helene unterbrach ihn mit einemSchrei : Das darfst du nicht sagen'. Sii darfst nicht sagen, daß es erblick ist! Um Gotteswille,:, sag' es nicht !" Es war eine solche Verzweiflung in ihrer Stimme, daß der - Doctor ansing, sich etwaö unsicher zu - fühlen. Er vermochte nicdt, ihr ins Gesicht zu sehen, und seine 'tluilne erbebte, als er sagte: Wir wol U hoffen, daß es nicht so gesährlich ist. Ich habe beschlossen, ihn in daö Pastorat
Z). zugeben. Sie wollte ihm antworten, aber ihre Simme ward schwächer und schwächer, klang zuletzt nur noch wie ein heiserer, klagender Laut. Sie siel am Bett auf die' Knie und schluchzte so gewaltsam, so unaufhörlich, wie es allen denen geht, die in Folge eines zerstörten Nervensy stems alle Herrschaft über sich verloren haden. ' Ihrer tiefen Trauer gegenüber wäre der Doctor fast weich geworden, aber die übertriebene Heftigkeit in ihren Gefühlsausbrüchen wirkte immer abstoßend auf ihn. Er wendete sich ab und verließ das Zimmer. Am folgenden Morgen fuhr der Wagen des Doctors vor, und das Kindermädchen kam mit dem kleinen Nuthger, der laut darüber jubelte, daß er mit' seinem Vater verreisen sollte. Gleich darauf kam der Doctor heraus, doch war er heute nicht aufgelegt, des Knaben munteres Geplauder zu beantworten. Kurz und scharf wies er auf der Treppe einen Boten von einem Kranken ab, sprang in denWagen, schlug die Thür zu und rief : Nach dem Pastorat aber rasch !" m Im obern Stock saß des Doctors junge Frau am Fenster und sah dem fortrollenden Wagen nach durch die kleine Spalte an der .Seite der herabgelaffenen Gardinen. Das Theuerste, das Einzige, was sie auf der Welt besaß, ihr Kind, war ihr genommen ; sie sollte es nicht mehr sehen. Sie hatte cs ohne Widerstand geschehen lassen, weil sie fühlte, daß sie kein Nccht hatte, ihr Kind zu bchalten. Stunde um Stunde verging, und sie saß noch unbeweglich am Fenster. Ueber ihr ganzes Wesen war eine solche Schlaffhcit gekommen, daß es ihr fast unmöglich schien, sich je wieder von dem .Stuhl zu erheben, auf den" sie gesunken war, als man ihr den Sohn genommen als ob sie nie zu dem bewegten, thätigen Leben zurückkehren, nie mehr ans Tageslicht treten sollte. Einsamkeit und Finsterniß würden in Zukunft am besten für sie passen. Nach der grenzenlosen Demüthigung, die sie am gestrigen Abende erlitten, würde sie nie nie mehr wagen, einem Menschen ins Auge zu sehen. Denn nie zuvor hatte sie sich so erniedrigt wie an jenem Abende. In langer, langer Zeit hatte sie Tag und Nacht in einem unnatürllch craltirten Zustande 'gelebt, aber nie war cs bis dahin so weit gegangen, daß sie alle Herrschaft über sich selbst ver-. lor. Jetzt ging ihr die Wahrheit in ihrer furchtbaren Klarheit auf. Sie war einem, der Laster 'verfallen, welches die Menschen am meisten herabwürdigt. Und welche Bilder wurden' durch diesen Gedanken in ihr wach ! Sie war erst siebzehn Jahre alt, als sie an einem schrecklichen Krankenbette gestanden. Ihr Va ter, ein junger, liebenswürdiger, reichbegabter Mann, war diesem Laster erlegen, dessen Erbschaft sie nun angetreten hatte. Die schaudererregenden Erinnerungen von diesem Krankenlager gewannen Leben und Gestalt. Von ihrem Manne verlassen, sah sie sich rettungslos den dunkeln Mächten verfallen, die ihres Vaters Leden vernichtet. Und was schlimmer als Alles war ihr Kind ging vielleicht demselben Schicksal'entgegcn. Sie rang die Hände in ohnmächtiger Verzweiflung. Sie rief um Hilfe zu Gott, an den sie nicht mehr glauben könnte ; es schien auch keine Antwort auf ihre. Gebete zu erfolgen. Es sing schon an zu unkeln, als Helene durch das 3tollen eis Wagens aus ihren Traumereien ge- . ckt wurde. Ihr Mann kehrte zurück," ixr sein Kind aus dem Hause gebracht. Wie oft hatte sie früher an die sem Fenster gesessen bis spät in die Nacht hinein, wenn ihr Mann von einem Krankenbesuche heimkehrte. In der ersten Zeit ihrer Ehe war sie hinausgceilt, sobald sie das Rollen des Wagens vernommen, um ihre Arme um seinen Hals zu schlingen und ihm ein herzliches Willkommen zu bieten. ' Später, als sie anfing, kränklich zu werden, und seine Theilnahme nach und nach sich abkühlte, war sie unter Hoffen und Fürchten oben sitzen geblieben, ob er wohl eintreten und sie begrüßen werde. In ihrer Angst, daß er diese Besuche einstellen könnte, hatte sie sich fest vorgenommen, nicht mehr von ihrer Kränklichkeit zu sprechen, sondern sich heiter und vergnügt zu zeigen, damit er sich wohl bei ihr fühle. 'Wenn er dann kam, sie sich an ihn lehnte, seinen Arm um ihre Taille fühlte, so war der Drang unwiderstehlich, ihm ihre Bekümmernisse anzuvertrauen, die Krankheitssymptome zu' beschreiben, die für sie, wie für alle Nervenschwache von höchstem Interesse waren. Dann ward er ungedul' dig, kalt und suchte ihre Gesellschaft an mehreren Tagen nicht wieder auf. In den vielen einsamen Stunden, die sie in Grübeleien über sich selbst zuzubringen pflegte, war es ihr nach und nach klar geworden, daß ihr Mann ihren Erwartung gen nicht entsprachen. Sie begriff je, daß ihres Mannes Liebe nur selbstsüchtiger und sinnlicher Art gewesen. So lange sie hübsch und lebhaft ivar, hatte er sie auf Händen aetragen, aber von dem
Uügenvltue ach wo ihrö'Geftck? ;aft ihm nicht mehr Vergnügen (zewhr , hatte er sie verlassen und gerade Vri, wenn sie seiner Stütze am meisten bedürfte. Nachdem sie einmal angesaNsZen halte, seinen Eharaktcr in diesem Lichte zu sehen, ward sie peinlich scharfsichtig in Aezug auf seine Fehler. Sie. bemerkte, wie ,- . i r i' unuct uno a;rnaa;ciwi iim naa) und nach verhärteten, wie Eitelkeit und Gewinnsucht Macht über sein gutes Herz gewannen, so daß er lieber an das Krankenbctt des Reichin. als des Armen eilte. Auch sah sie, wie er, der sonst so tief ergriffen werden konnte über den Tod eines Patienten, jetzt unmittelbar nach einem solchen Todesfälle bei einem guten Mittazötische lachen und scherzen konnte,selbst wenn der Tod nach einer Operation eingetreten war, die er vielleicht lieber nicht hätte vornehmen sollen. Es ging übrigens immer sehr munter in des Doctors Hause zu. Er liebte einen guten Tisch und starke Weine, und das Gerücht wollte wissen denn nicht einmal er, wie populär er auch war, konnte . dem gemeinsamen Lose aller Sterblichen entgehen, seine Neider zu haben das Gerücht wollte wissen, daß er viele seiner Patienten dadurch zu Saufern gemacht, daß er ihnen allzu leichtsinnig seine Lieblingsgetränke, Punsch l .. L ' Al W,f'L. L L sur vle Arullteloenoeli,oznac uns narre Weine für die Schwächlichen verordnet hatte. Wie es sich nun auch verhalten mochte, so viel war sicher, daß seine eigene Frau bald dieser Eurmctbode unterlag. In seinem Kummer und seiner Erbitterung darüber, seine Frau einem so abscheulichen Laster verfallen zu sehen, vergaß er seinen eigenen Antheil an dem Unglück. Nach einigen heftigen Scenen, in denen er ihr auf brutale Weise Vor würfe über ihre Handlungsweise machte und welche sie zwar mit Thränen der Verzweiflung und den übertriebensten Selbstanklagen beantwortet hzjle, qher doch wieder zurückgefallen war, beschloß er, um seiner eigenen Nuhe willen, die Augen gegen dies tragische Elend zu schließen, das sich in seinem eigenen Hause entwickelte. Er vermied so viel als möglich, seine Frau zu sehen, und war fast nie Zli Hause. In dieser Weise war es bis zum heutigen Tage fortgegangen. Jetzt war der Wendepunkt da. Von heute ab war sie vollständig verlassen und verstoßen, schonungslos der schrecklichsten Krankheit preisgegeben die eigene Frau des berühmten Arztes. sFort.etzupg foiak ) Aebm dem furchtbaren Cchmer;. den hrnmatiZmus und Neuralgie verursachen, sind dieselben sebr gefährliche Krankbeiten. die häufig Tod zttr Folge haben. ES iit sonderbar, daß die medizinische Wissenschaft erst kürz lich im Stand war, ein Mittel zu entdecken, das sicher in seinen Wirkunqrn und unfehlbar in der Heilung ist. Qi sind scdon vorher Mittel enrdeckt worden, dieselben sind aber so gefährlich. ba& sie, wenn nicht sehr sorg sältiq angewandt, tödUicher als die Krankheit selbst wn-ten. Weil aber völlig barmlo und dabei sicher heilend ist, hat es einen so wunderbaren Erfolg erzielt. Herr N. M.Tillon, Chicago, Jll.. schreibt: 3$ liit wundert,, durch ttttttvierkl derun'it !J,ikunj,kn dkedacdtkt, berndn in einem ckwren Xiüt ren Nbeumti,n,! von iSjZdri, Dlr, in dem ünt und Hind, Htx gekrümmt raren nach dem Gebrauch rn iwti ziascbe wax ter Vatien rillt ton ftkrm iirntq " befreit. Ich bade el mit jrcfetm (frjclg i meinet eigenen gaimü angewandt." Gco. A. Crandale, Zrreite uud Walnut Str.. Des Äoines, Ja., schreibt : ,.A,klepiore hit mich mit seiner nndrrbaren ItxsH n n"taun'n geirtzt. Ich bad zwei lache gezen entzünk lichen ffibeuma'ism gfdiau&t und finde tt die beste Kitz!inaze. die ich fe gemacht. Ich di ,etzt nach einer ßc4 tm taube, meinen fftijitf n nadtuactien nnb 6:n ten Schmerze ectr Anschwellungen rölllz dejreit." Wenn Sie tblodbor? nicht in Ihrer Apotheke er, balten können, werden wir Ihnen, nach Empfang des regulären PrnseL ein Dollar per Flasche dasselbe per Ervreb franko, zusenden. Wir sehen eS lieber, wenn Eie es von Ibrem Apotbeker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lassen Sie fich nicht überreden, etwas Anderes zu versuchen, sondern bestellen sie so fort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Go. 112 Wall Str., New York. A.SEDIECKE,jr., . ßuropittfges Znkaffo , GesHast ! Cluolannti, Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der chwett gesertigt. Gousularische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften tt. Z. . prompt und sicher eiakassirl. MeHselund oSa5zoY!sg, Vtan wend ftch ir nMnnarcli an : Philip Rappaport, fo. ISO oft Aaqlaul, Slioft. Court öoustt Meisch-MaiM von FritzBöttcher, Ms. 147 S WasSinatonkk. j. Klee. II Golem an. KLEE & COLEMAN, Fabrikanten von Mineral - Wasser. Sparkling KHampaign Cider n. Little Daish. Ebevsg ' alleinige Agenten von Vklfaft Singer uns Selzer-Wasser. PZontainen weren joer,eit a"f Beftellura g,f t Kontamen erden auch vermiethet. 22. 2Z8 230 Süd Dclaware Str. Indianapolis. Ind. R. Styor, Manager.
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-vk vc: -ziTf " X iX55fcfclTl" fcotV? . x-J..-.--J..--. f 7 - i--'. Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Elsenbahnzüge in Jndianavol!?,an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1684. i . . j kdeland, Colnndl:., Tineinnati nud Jndla. apoli Eisenbahn (See Liue.) ogang: Ankunft: V 8 8rt f.. 6.tf Cm i 8 Et 2 2r t&n in Bndjrfo e...l0i0 5ia f S S Vi?lOS2 SiKWS trl?-;j ss 1 inw?iv H.RSw JS B SiV5? g,S35 & Critteoöb Didifisn, C. E. C. ud I. an, euch. .ttm. W.IO Pn ' 11.15 ÜB "cito). .40 B J05 B 2 ) Km . 45 'glich. bJWXm tfloli 10 WD z 2. m ....... 3..0 b täaUt. 5 V5 N 7 19Jmj ?tibui8, iiLlinJüti Sc St. Lovi, eisenbahn R9?85J j x.jm cc au. A5?ß?:;:v. 428 !w cm nomme r.Knttt.iu is Rm . w 4 i.Hf VU 29 Hccaulg. vonntaa i.OO?ln y ?3 S 8 Q l täglichst).. S Dayton 9 cuig onnt 4.5SOm 2 V - - J SW D r oul. Sonntag .... .5Rbi ?488U . tägl'ch 10.30 sie Danton i au. Qi t&alidi ii n b onntagl 10.30 pjm Chicago Nonte dia Kekomo. die Schnell. 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