Indiana Tribüne, Volume 8, Number 145, Indianapolis, Marion County, 11 February 1885 — Page 3

ifprosiwiuei'

w & Wandle flräutrr als HuuSmiUel aa tjxiu jache Kittel (nrirtcn ia.de meisten nzs. Ohne die nwendunz von Krautern vrd die dtztnische LLisienschaft machtlos setuz nnd.denna, aedt die Tenden, der Zeit dahin, die beßea ller ('eilmittel ,n Gunsten ,ener krustigen Medizinen, die das System ffl sehr schädigen, ,n vernachlanige. i eine lobination da verthbollen röuter. nach der Varschrist eines regulären rzteS. der die iti ecept in seiuer Pnat.Pr,siS in usgkdebnte Maße mit großem Ersala snataianMj lattjjaltig ia . sammengesetzt. EZ ijt kein ttrank. Xleai Jb. die da dielen Ernte angewendet wir. ZtK unichätjbar für X tjOeHte. tftf ns,ber.eschere. '''bl n. nun, SSwnche, Naverdaulichkelt, ett.. beb währen ti kurtrt, wird eZ sJ System nicht zchzSigeu. ' verr I. SodeS. ein im Sisengefchätt ohl 6Jjnnter Kann in afe Harbor, Pa., schreibt : -Slf.a Sstit war durch da atte Fieber tor mit. . nemmm. tffcinin und sonstige Mittel dalf-. ichk. nahm kann , Mischt' Ärauttr ' meine Zustucht end ia kurzer Zeit bxw er ga, syl. C. . ckklleatragrr. potdeker fci717 St. Statt tr.. Uleveland, O., schreibt: .Ld? Ettterl wird, nie ich gern ingefttte von rtaU n der älkeüea uns xrommeukefte Aerzten nscr ' Stadt Ver,'Zz7ledea.- . . : 3Xli&Uv Aerb Dttters Co. 525 Gornrnerce Str., Philadelphia. harter i anze hmer Warm2drn schlägt nie feil. vlich. J I & I R R Zt kürzröt neb dege Sa 5a nach Lxraiaville. Naabvillo. Meiaphis, Chat tanooa, Atlanta. Savannah, Jackgonville, Mobile and New Orleans. ei bori;i!5aft frr Pass-gire uach de? Süd,, eine Ptretfe & jut? zu nehmen. Palast'. SAlaf- und Parlor'Wafleu zwiseder, Cneago und Lonttdill, und St Lsu'" und Luisdill, od. Warenwechsel Somfort, Tchnellizkeit und Sicherheit biete' die ,3ff" die alte zuverlässige B. M. & B. Oft. '2. H. Et. Dei-ing?. Asftst'nt Eeneral yaffajietdjent, ioboni:r Walhingtsn and JlinoiL Str., Jndvl E. W McKenna, Superintendent. Feuer-Alarm-Signale. 4 licun'.jlD int itao Aat'ct. 5 iau;taaarttt d -cuer trnrnintl. Dfctri ani Acem Z)k. 7 edel und Nichigau Lttaie. S New Ierie'Strai und Vasiachusert ZSinion d ordStri. 12 Lsffcchufletti Äe. nah odl Str. H elaV: Str. und Kor, . 14 5ib Ir?ey ar or a,n 15 Peru K. und!i!:ffechufkttÄ?e !S ar. uns Ä?d Str. 17 P,?k ve. und Sutler Str. 15 arros ?tr. n ld Kalstt Ä. i9 Stecher ?d Jsdn ?tr. !1S Ssleg, o. und 5dnte St, t2T Ukaima und Siebene Srr. VSt iSeniian und 5 ient St:. 1S5 Handel Str. und Lmcoln v 17 ' Sedäud. I snt:al se. und Achte vtr lü Aladima und Morrison St: U?l ÄiÖintrton und Achte Stl tu 4oCge Ave. und sehnte et:. 135 Soc. So, and Delamar 6ti 115 (s3te nd Mtchigan Stt. il St. Jse Str., nc5 Jllinot. 23 Pennsylvania und Pratt Str. 25 No. ö. ngine Hous Schft, nhe 2S KisfisstVpt und Sl. lair Str7 LinoiS und Mtchigan Str. ks Lnnil?ania Str. und Home v. Ti kZlsftsfic: und viert Str. 21? Tenneff, und S'Iiam Str. SlZ ?Jni,'.vaniaundMichigan Ltr. 214 JLtn,i und Herbert Str. H Jndlana r. und vttchigan Str. tl Unosn und Walnut Str. t aZoruta und Srmnt Str, Uiau und Nes Vor! Str. 16 Jndiana lve. und St. Slair t, 57 Stadt. eoiprtac. ' Blake und-Siord Str. öS KtchlgitN und Sgne Str NI O uad Walnut Str. ZlZ & und Trrtte Str. 314 SUbent und Homard Stt. 41 Washington, sie We Stt. O Sindorf und Washington u - iS :fiur, und em Aork Str. 15 ßer.ciau und Lash,?z:o? 5t: 4 Ji und Odo Str. 47 knnsse und Washlngto Str. 4S Kinzan't Pork Hous. 49 Jn,UtslnI 112 niffouri und Narzland Stt. 418 vittfisstspt und ZLabash St,. 415 rguson'Z Pork Hous. . 421 I. S. B. Siound tzous. 423 Jnsan solu. 51 IStnoi und r,lS Str. , 52 Jllinot? und Loulsiana St 58 Weft und Nilari? Str. 54 Sft und Ssuth Str. 16 TknneZse und orgta Str. b? rtdian und Ra, tt. KZ Kadison 2c. und J8o::;l in. . .. 55 Sadiszn c4. UN DunKx Str 112 Wft UNS Zton,osd err. S1Z ntuck, öve. uud üitzxii 014 Lnto und ,rri S'.r 516 Jlwoil und Äan'aJ C 617 Vorri! und Taeotah Stt. KI South nah Dlaare Str. 62 Pnns?:vznia und Lsuiftan Sri U lelawar und cSart, Str. 4 Oft und catt, Str, S Alabama und B.rgiana 2?,. 67 virgmia . und Bradsha Str Oft und Soburn Str. S PennsslvantA Str. und Vakif?,' . 612 RcSernan und Toughert, Str. 71 Virginia L. nah Huron Str. 72 Ost und Sorgia Str. 7Z LzfhlNLtott uud Lntön Str. 74 ,ton u.-.v ee:g?2 Str. 7S?srests.und V-. 76 Il2sn und hattt Str. 76 Bt:?irave.uud DtLon. 7b Gleicher Äv. und Tr2sn. 712 Spru: und Prospekt 5tk 71? ns'.lsh z, und Laurel n. 714 Ureag, und OKo S:r. NS Sh!t! .d eechce Str. 1 . .tu; Jersey St: W Ws!i.rgtn und Dekear, St HZ DU und . eart Str. hi f;or! uns David?" L!i - , SS Z&-J.I '.aatan4nnalt. SS ,r. Stasteu ILrUnzi Ti Oriertal ur.i Z2aZ5tngtn tu Si rain Cnjtnii 112 .8 Schach.ösu, Oft Sashingtonftrat 'S artet vnd ftcU Str. 514 Odi und Harre, Str S Uanzland na Lierrdian.Str. 2 Merdran nnd eorga Straß. 1-2-1 Vnvat'Sienal. 1-2-1 Und &aftn w!drbol. zitr Alarm. S 3 Signal für eucr.XiucC. mei Xchiäze, Feuer au. Drei Lchläge, Druck cdZsölf chlZze, U Uhr Mittag.

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Bemecke und Sohn.

Novelle von G. Miel ke. (Fortsetzung und Schlub ovanneS '." Der Alte fuhr auf und blickte stier und entsetzt auf den Jüngling. Er ist freigesprochen, er braucht cs, uni ehrlich zu lverden." So unbedacht, wenn auch fast tonlos entschlüpften ibm die Worte, daß er nicht einmal bei dein ehrlich" eine Pause machte. Ehrlich ! Es ist ja wahr,. mein Vater ist ein Dieb, ein Einbrecher, ein Schurke," rief Johannes verzweifelt. Er ist freigesprochen," sagte Beineke senior. Er sagte es zärtlich und halb gerührt, als wolle er junior damit trösten. - Freigesprochen Z" wiederholte Johannes, ich müßte Dir dankbar sein. O, ich bin es mich, ich habe Dir ja so viel zu verdanken Erziehung. Bildung und nun den Vater." . . Eö ist doch immer so gewesen, daß Kinder nie wissen, wie wehe sie mit ihren Worten den -Eltern thun 'doch lag noch etwas Anderes in. dem Ton.waS Bei neke senior in schmerzliche Verivunderung setzte. . . . - - -,Doch Alles habe ich Dir zu verdam ken," begann der Sohn wieder. Und doch" er stockte und blickte finster, an däö Fenster tretend,' in'die rauhe, regnig te Herbstaussicht. Dann wandte er sich plötzlich um. Ich habe mit meinem Vater gespro. chen. Er will nach Amerika. Du begreifst, daß er es muß,' in Deutschland ist kein Raum mehr für uns, für ihn und, für. mich." ' ' Du willst mich verlassen V schrie der Alte. Was soll ich hier ? Heute weiß eö bereits' die. game Stadt, daß ich' der Sohn des angeklagten und durch Dein Zeugniß freigesprochenen Einbrechers bin." Durch miin Zeugniß ?" Die Worte waren betont gewesen; Beineke senior seufzte tief auf. Meinst du, es wäre mir lieb gewesen, daß Dein Vater in's Zuchthaus gesteckt worden sei? Jobannes, ich hätte das 'nicht von Dir gedacht." . Lieb ? Nein !" Johannes wandte sich ab; die Thränen traten ihm in die Augen. Dann brach die ganze Leidenschaftlichkeit des Jünglings plötzlich hervor, er stürzte auf den Alten zu und umschlang ihn mit seinem Arm. . O Vater, hättest Du es nie ge than!" Beineke senior machte ein verdutztes Gesicht. So hättest Du Deinen Vater lieber ins Zuchthaus gehen sehen," murmelte er kleinlaut, ich konnte doch nicht mehr als die Wahrheit sagen, obwohl ich wußte, daß er es gewesen." Siebst Du," rief Johannes, um meinetwillen hast Du einen Meineid ge schworen. Mir zu Liebe hast Du gelogen." Vöre, sagte der Alte mühsam, mit keuchendem Athem. Tu verläßt mich, Tu verachtest mich. Du ' sagst, ich habe einen Meineid geschworen. Mein Gott, warum bin ich nicht in jener Nacht gleich todt geblieben, warum hat mich der Schlag nur betäubt '5 Es wäre bessert bessert Duchast ihn doch gesehen. Tu sagtest selbst, daß Tu eS wüßtest und vor Äericht" - Vor. Gericht," erwiderte der Alte feierlich, dort habe ich gesagt, was ich gesehen.' Ich habe nichts gesehen. Als ich zur Besinnung kam, lagst Du in einem Sessel und weintest und dann brach ten sie ihn herein und sagten, er habe eingebrochen. Das ist die Wahrheit vor Gott und den Menschen. Ich errieth wohl, daß er eS gewesen, gesehen habe ich nichts,das hast Tu allein. Ich wuite auch sofort, daß Du von ihm Alles erfahren und daß nun em jäher Riß zwischen uns Beiden sich aufgethan. Meine Liebe zu Dir vermag nicht ihn zu heilen. Du weißt nicht, wie tief mich das trifft. Mein Zeugniß aber, däS ich vor Gericht beschworen, ist rein." Ich habe Dir Unrecht gethan," sagte Johannes leise, vergieb mir, wenn Du es noch kannst. Glaube '' mir, ich bin glücklich darüber. Vergieb mir! Ich gehe ja fort auS Deutschland, von Dir, viel leicht für. immer. Du weißt nicht, wie der finstere Argwöhn mich gepeinigt seit jener Nacht) in welcher Du dem Polizeibeamten sagtest. Du habest den Einbrecher nicht gesehen, und wie dieser Argwohn seit heute Morgen mein Herz zusammenpreßt, seit heute Morgen, als Du es beschworst. Vergieb mir, Vater." ; - Das war ein glückliches Lächeln, mit dem Herr Beineke senior die Hand auf seines Sohnes Haupt legte, solch Lächeln, wie .es das düstere, plagenvolle Leben nicht oft aus einer Menschenseele hervorzuzau bern mag. Ich vergebe Dir von Herzen," sagte er nur. Es war genug. Für eine Zeit schwiegen Beide, dann packte den Alten wieder die Angst, die ihn vorhin gequält, und er rief aus: s Und Du wolltest sott?" . Johannes nickte. j " Heute noch, jetzt noch, ch will es Dir erzählen. Als ich heute im Zeugenzimmer saß und darauf wartete, aufäerufen zu werden, dachte ich über Alles nach. Ich sagte mir, daß mein Vater ein Verbrecher geworden sei, weil er allein auf der Welt steht und der Umgang schlechter Menschen ihn verdorben ; ich fragte mich selbst, ob ich mich von ihm losreißen müßte und dürfte, weil er ein Unglücklicher ist, ein Obdachloser in der großen.menschlichen Gesellschaft. Lanjze habe ich geschwankt, allein ich vermochte eS nicht. Was ich für ihn empfand, wdr nur Mitleid. O, ich habe wobl versucht mir einzureden, daß er Verachtung verdiene, daß ich ihn hassen müßte wie leicht hätte er Dich in der Nacht todtin können vergebens. : Und so gelohte ich. mir, wenn er freigesprochen itnirtk, zu thun, was mir als Sohn gebührt. ,yi helfen, das; er wieder ein sittlichcr))!ensch werde. Das ist schwer, sehr schwer. Ich habe mit Schmerz aehört. lvie er das Btibrechen leugnete : vahrbastia icd bälie mich gtsreut. wenn er ei durch die Strafe sühnen übte. Allein wider ihn zeu

gen, das vermochte ich nicht. - 'Ja, 'ich hatte zu viele Entschulöigungsgri'jnde sür ihn. 'Nach der Verhandlung birr ich mit ihm zusammengetrofscii; er ist verdorben und doch sage ich mir, nicht für immer verdorben. Ich glaube krncrtt zu dabcn, daß nock ein Funken 'von Liebe zu mir in ihm ist, und darum Haltes ich ihn nicht für unrettbar. Aber er muß jort von hiev in ein arbeitsvolleö, nühseliges Dasein und selbst in diesem darf er nicht allein sein. ch will thu erziehen, der Sohn, den Vater, wie Du mich erzogen hast, zu einem wiss ott

braven, tüchtige s.üicit)che. VuuD darum muß üb fort von Dir undaus Deutschland ; jede Stunde, die wir Bei' de hier noch verweilen, bringt '.Gefahr. Ich' habe ihm gejagt, daß ich mit ihm nach Amerika gehen würde; er ist einverstanden. Vat'er.'ich bitte Dich, laß' mich ziehen." ' Er stieß es hastig und abgebrochen, den Alten umklammernd, hervor, der fing, die Gedanken drehen sich ihm in seinem Hirn, ein trunkner Taumel ::,U ihn. Heute noch V stammelte er. Heute noch." Und wovon willst Du wollt Ihr rei sen'i" Der Jüngling wurde roth. ' Ich wollte Dich um das Neisegeld für uns Beide bitten, aber nicht mehr." Da," sagte d;r Alte und reichte ihm die Brieftasche. Johannes öffnete sie und nahm einige Scheine heraus, dann legte er sie wiedcr auf den Tisch und neigte sich zu dem Alten, der wie geistesabw'esend dasaß. ,,Sürne mir nicht, Vater. Ich eile gleich. Meine Sachen sind gepackt und werden nun zum Bahnhof gebracht. In einer Stunde reise ich mit ihin nach Hamburg, von dort trägt uns morgen ein Schiff nach dem andern Erdtheil. Ich habe Alles schon vorgesorgt. Und nun, mein Vater, mein lvabrer, theurer Va ter. Dank, tausend Dank. Ich will versuchen, im Leben zu zeigen, wje vjel ich Dir verdanke, in' jenem neuen Leben, das für uns Beide drüben beginnt. Ich werde Dir nicht fremd noch fern, meine Liebe zu Dir soll noch in meinen ötjndern einst lebendig sein und . dor Allem in ihm, den zu' bessern ich nun von Dir fortgehe. Glaube ?nir, sy ist es am besten, wenn ich gebe. Und nun lebe Wohl, Vater, lebe wohl! Erhalte Dich Gott frisch und kräftig, daß wir uns einst wiedersehen." - Er umarmte und küßte den Alten im ter Tbräen und stürmte dann hinaus, Herr Beineke saß da und wußte nicht, wie ihm war, was init ihttl geschehe. ES fauste und brauste noch in seinen Ohren, es schwindelte ihm im Kopfe, eindunkleS Bewußtsein von Trauer und Schmerz erfüllte ihn. Er blickte, aus dem Sopha sltzend, wie ein Träumender vor sicb hin, den Kopf auf die Hand gestützt, und da sah er endlich wie große, schwere Tropfen durch seine Hand auf den Fußboden fielen wie eine gräßliche Gewißheit überkam es ihn. Er erhob sich und taumelte zum Fenster. .-... Mein Sohn, mein -Zohn !" stöhnte er. Er riß das Fenster auf die Negentropfcn schlugen ihm heftig ins Gesicht. Aus der Ferne erscholl das Geräusch eines ha stig dahineilenden Waqens. Johannes !" Er schrie es laut hinaus in den Herbstregen, dann sank er, mit den Händen durch die Lust fahrend, lautlos zu Boden.(End e.) Die Frau des Arztes. Von nna Sdarkott ffkgren. Zu dn Schweb sten nacherzählt ron L. v. Pur. In dem kleinen schwedischen Städtchen K. war Dr. Nordenberg ohne Frage die hervorragendste und populärste Personlichkeit. Es gab woh! kaum Eine Fami lie, die er nicht in Bedrängnissen gestützt und getröstet hätte.' Außerdem verdankte ihm die Stadt einen gewissen Ätuf. Tag aus tagein kamen Reisende aus allen Theilen Schwedens, ja selbst bisweilen aus der Hauptstadt, um Rath und Hilft bei ihm zu suchen.. Aeußcrlich betrachtet, war er ein ziemlich unansehnlicher Mann, untersetzt und stark gebaut. Er sab aus wie ein fräs tiger Bauer, was er auch seiner Herkunft und gan?en physischen Entioicklung nach war. Eine tiefe Falte Zwischen den Augenbrauen deutete auf die Gewohnheit, eine Gedanken zu sammeln, und ein chärfer durchdringender Blick gab dem onst alltäglichen Gesichte das Gepräge der Intelligenz. Die vollen Lippen waren zugleich gutmüthig und sinnlich. Die ganze Natur dcö Doktors ward durc) den verschiedenen Ausdruck in dem obern und untern Theile seines Gesichtes charakteri sirt. Willenskrast, Herrschsucht und In telligenz waren bei ihm mit Genußsucht und Gutmüthigkeit' gepaart. Sein Wesen war nichts weniger als liebenswürdig. Ursprünglich war er ein armer Bauernjun'ge gewesen, der sich le diglich durch eigene Tüchtigkeit emporge arbeitet hatte. Aber dicS Glück konnte er nicht vertragen. Er ward übermü thig und etwas prahlerisch. Er rechnete es sich zur Ehre an, sich über alle gesell' schaftlichen Formen hinwegzusetzen, und sprach seinen ländlichen Dialekt wie ein echter Bauer. Auch war sein Auftreten nicht ganz frei von Humbug. Seine Mienen am Krankenbett waren gewöhnlich sehr bedenklich, seine Antworten zweideutig und geheimnißvoll wie die einer Shinr. Ein leises Schütteln mit dem Kopfe, eine ab wehrende Bewegung mit der Hand wa ren die Zeichen, an denen die besorgten Angehörigen erkennen konnten, daß der Zustand fast hoffnungslos sei. Um so arößer war daher ihre Dankbarkeit . und Bewunderung für den Arzt, wenn eAseinen, unermüdlichen Anstrengungen und seiner großen Tüchtigkeit gelang, den Kranken zu retten. Dies Wunder geschah nicht, so ganz selten. ... .'. .Das Hauö des. Arztes, am Aarkte ge legen, war,".obgleich klein, döch'.daZ.ele ganteste in dem kleinen Städtchen; e zeichnete sich schon durch den Baustvl auf

sein Haupt gebeugt hielt uno ängstlich lauschte, als vernehme er fein Todesurtheil, und so sehr er jedes Wort auf-

das vortheilhasteste ' von allen andere.i Häusern aus. Es war eine moderne Villa mit einenrBalcon und einer Ter raffe mit Nosenbüschen im Hintergründe. Die innere Ausstattung war äußerst prachtvoll, vielleicht sogar etwas prahlcnd, obgleich unstreitig aus einem wirklichen Schönheitssinn hervorgegangen, den man kaum dem Doetor zugetraut hätte. Es lag auch über der ganzen inneren Anordnung das deutliche Gepräge des Waltens einer fein gebildeten Frau. Die Fremden, welche ;ur Stadt kamen, und ganze Stunden im Wartezimmer deö Toctors zubringen mußten, bekamen den gemüthlichsten Eindruck von dieser Häuslichkeit. Ein hübscher, kleiner, blonder Junge fuhr bisweilen wie ein Sturmwind durch die Zimmer. Die Patienten gaben sich alle erdenkliche Mühe, ihn festzuhalten und sich mit ihm zu befreunden. Wenn cs ihnen hin und wieder glückte, seine Wildheit so weit zu mäßigen, daß cr sich fünf Minuten ruhig verhalten konnte, so hotten sie von seinen Lippen ereil ganzen Strom der naivsten und c'fen herzigsten Fragen und Antworten. Er hatte die freimüthige Naseweisheit eines verzogenen Kindes, war aber dabei soergnügt, so frisch und strahlend, daß er unwiderstehlich war. - Wenn dem Fremden nun gar ein flüch. tiger Anblick von der Frau Doctorm zu Theil ward, so konnte derselbe nur noch den gemüthlichen Eindruck der Häuslich keit erhöhen. Sie war ein feines, zier liches, jugendliches Wesen mit leichten, raschen, etwas scheuen Bewegungen und tiefen strahlenden Augen. Obgleich man den Doctox und seine Frau niemals zusammen sah, so stellte man sie sich doch

gerne mit einander vor. Sie schienen ich so gut zu erganzen : er mit seiner trengen nnnnlichen Kraft, sie mit dem einen weiblichen Wesen, Aber die öeisenden, welche Zeit fan den, Bekanntschaften in der Stadt anzuknüpfen und nähere Erkundigungen über des Doctors Familienverbält..i:se einzuziehen, verloren bald ihre Illusion! Sprachen sie von dem anscheinenden Familienglück des Doctors, so ward ibnen ein Lächesn oder in Seufze? zur 'Antwort. Zeigten sie sich sehr neugierig, waö sie natürlich nach dieser Einleitung immer wurden, so erfuhren sie bald mehr. Ja, des Doctors Ehe war in den ersten Jahren wirklich sehr glücklich gewesen. Ter Doctor war ungemein verliebt in seine Frau und sie ganz besonders yichlich, als sie eben verheiratet in die Stadt gekommen. Sicher war sie nie so sanft und milde gewesen, wie man es ihrem Aeußeren nach glauben mußte; nein, sie war ziemlich launenhaft und eigensinnig. Ueber Alles hatte sie ihre eigenen Ansichtcn, und so jung sie auch war, so konnte sie doch mit Aelteren streiten und ihre oft l arocken Anschauungen verfechten, als ob es ihr Leben gälte, Aber allerliebst war sie, das war nicht zu leugnen. Es war etwas so Ursprüngliches 'und Lebhaftes an ihr, daß Niemand in ihrer (Äesellschaft' gleichgültig oder kalt zu bleiben vermochte. Aber sie hatte immer eine sehr zarte und schwache Gesundheit gehabt, und die Geburt ihres Sohnes untergrub dieselbe vollends. Sie ward jetzt reizbar und nervös, weinte wegen jeder Kleinigkeit und sprach lediglich über ihre Gesundheit. Ein Arzt bedarf cs mehr als andere Menschen, in seiner eigenen Familie von Krankheilsgesprächen verschont zu bleihen. Den ganzen Tag hört er ja nichts Audcres, und deshalb will er gerne zu Hause fröhliche und angenchznc Eindrücke bekommen. Man könne sich deshalb nicht wiindern, daß ihm das ewige Klagen zu Hause langweilig wurde. Er sing an, am Abend in den Elub zu gehen, nahm alle Einladungen an, was cr in den glücklichen Zeiten nie gethan, ward außerhalb nicht mehr mit seiner Frau zusammen gesehen und war fast nie zu Hause. Wenn die Fremden nach dieser Mit theilung die Bemerkung machten, wie hart es doch vom Arzte sei. dio Frau wegen Kränklichkeit zu' vernachlässigen, da er doch eben mehr Nachsicht ' als Andere mit den Launen der Kranken haben müsse, dann konnte es sich ereignen, daß diese Bemerkung eine neue Mittheilung hervorrief.einc Mittheilung so delicater Natur, daß sie nur uner vier 'Augen und dem Geldbniffe unverbrüchlichen Schweigens gemacht werden konnte. ' Nach solch ge heimnißvollem Zwiegespräche reiste der Fremde mit dem tiefsten Mitleide für den armen schwergeprüften Dcttvr und der größten Geringschätzung für das kleine ansprechende Wesen mit den tiefen Augen nach Hause. 5 .Ein Universitäls-Bekannter von Dr. Nordenberg, ein berühmter 5kinderarzt !aus einer größeren Stadt, langte eines TageS in K. an. Er H.Ute seine Frau und sein einziges Kind vor Kurzem verloren und wünschte sehnlichst, den Ort zu verlassen, wo er so kurz glücklich gewesen, und sich in K. niederzulassen. Dieser Ort hatte sich in den letzteren Jahren so bedeutend vergrößert, daß zwei Aerzte vollauf Beschäftigung finden . konnten. Seine Wahl war auf K.gefallen,weil dott mehrere Ätonate hindurch eine gewöhn lich bösartige epidemische Kindcrkrank heit geherrscht hatte. Der tüchtige Kin derarzt hatte sein eigenes Kind nicht' ret ten können; er suchte jetzt seine Hauptauf gäbe darin, die Kinder Anderer zu heilen. . m Dr. Nordenberg war durchaus nicht er freut über den Plan des Andern, sich in derselben Stadt als prakticirender.Arzt niederzulassen. Er räumte es sich selbst nicht ein, daß er die Eoncurrenz fürchtete, aber Eins war ihm gewiß, daß dieser Jngendbekannte ihm immerunsympathisch gewesen. . ' : ; Indessen mußte er ja den Schein ausrechtcrhaltcn und lud deßhalb seinen alten Studiengeltossen mit einigen anderen Herren zum Äiittagessen ein. Dr. Selmer war so kurze Zeit in.' der Stadt gewesen, daß er noch nichts von 3!ordenberg's traurigen Familienverhält nissen gehört hatte. Seine Gedanken waren fast ausschließlich mit seinem er nichteten Familienglück beschäftigt ;' da her -näherte er sich mit warmer. Shm pathie der jungen Hausfrau und. ihrem sechsjährigen Knaben, der gleichalterig mit seinem verstorbenen Sobne war.

Vel 5lia?e sak er neben der Wirtkin.

Sie führten eine lebhafte Unterhaltung. Er erzählte von seinem kleinen Knaben, der vor Kurzem ebenso munter und gefund gewesen wie ihr Ruthger, lvie dann das Fieber ihn und seine Frau ergriffen und in wenigen Wochen zwei Leben dahingerafft, die ihm das Theuerste auf Erden gewesen. 'Nach uno nach nahm das Gespräch einen weniger traurigen Ebaraktcr an. Sie erzählten sich gegenseitig Anekdoten von ihren Kindern, naive Bemerkungen, die sie gemacht, Aeußerungen, die von frühzeitiger Entwicklung und besondercr Begabung zeugten, wie ja alle Eltern solche aus den ersten Entwicklungsjähren gerne hervorheben. Unter dieser für' Beide so interessanten Unterhaltung machte doch Dr. Selmer Beobachtungen an seiner liebenswürdigen Tischdame.dic ihn nicht befriedigten. Ihr ganzesWesen war nervös und überspannt.' Es entging ihm nicht, daß ein leidender Ausdruck über den Augen lag und eine gewisse Schlaffheit in den feinen Linien um den Aiund. Es wurden viele ausgesuchte Weine ge trunken, aber die Doctorin schlug das Anerbieten ihres Tischnachbars, ihr einzu schänkcn, fast mitHeftigkeit ab. Sie trank nur Wasser und genoß auch sonst außerordentlich wenig. Der einzige Sohn des Hauses saß an seines Vaters Seite, der sich über die Begehrlichkeit amüsirte, mit welcher der Kleine den Wein trank, den der Vater ihm gegeben. Die Mutter beobachtete' alle Bewegungen des Knaben mit unruhiger Aufmerksamkeit. Als der Vater zuletzt dem Knaben noch einmal ein schänkte und lachend bemerkte, daß es nicht schaden könne, wenn cr sich daran gewöhne, etwas zu vertragen, erhob sie sich plötzlich mit clner raschen Bewegung,' bog sich über den Tisch, nahm das Glas dem Knaben aus der Hand 'und goß den Inhalt in ein lecreS Bierglas, das sofort weggetragen ward. Ter Knabe sing an zu weinen und mußte fortgebracht werden. Die Gäste wurden sichtlich verlegen, und ?!ordenberg selbst brach i,; cjrt rohes Gelächter aus, Es scheint, daß Sie eine Freundin der Mäßigkeit sind," bemerkte-elmerzü seiner Wirthin. Sind Sie vielleicht Mitglied des Mäßigkeitsvereins V Selmer ward bestürzt über die Wirkung, welche diese anscheinend so unschuldigen Worte hervorriefen. Eine peinliche Nöthe übergoß das Gesicht der Frau, Thränen traten ihr in die Augen, ihre Lippen bewegten sich, aber sie brachte kein Wort hervor. Die fremden Herren husteten, putzten sich die 'Nasen oder zerkrümelte ihr Brot. Bald daraus erhob man sich vom Tische, und als der Kaffee im Salon servirt wurde, verschwand die Wirthin. Ein schrcälicher Argwohn peinigte den fremden Ar;,t. Er horte den Gesprächen der Anderen nur zerstreut zu, und unter dem Vorwanve, den kleinen Nuthger aufzusuchen, kehrte er zum Eßzimmer zurück. In Wahrheit wünschte er die Hausfrau zu treffen, und das glückte ihm auch. Man hatte die Speisen noch nicht abgetragen; die gebrauchten Teller, halbleeren Gläser, leeren Flaschen und das befleckte Tischtuch boten gar keinen anziehenden Anblick dar. Am unteren Ende des Tisches stand die Wirthin mit gerötheten Wangen und leerte mit großer Geschwindigkeit ein Glas starken Weines, während sie in der andern Hand die. Earaffe hielt, um das Glas ivieder zu füllen, sobald eö geleert. Als sie den Fremden erblickte, entfuhr ihr ein Schrei. Sie ließ die Earaffe fallen, und der dunkelrothe Wein floß über ihr Hellbaues Wollenkleid. (Forttetzurg folgt ) Aebm dem furchtbaren Schmer;, den NheumatiSmnk und Neuralgie verursachen, sind dieselben sehr gefährliche Krankheiten, die häusig Tod zur ffolge haben, es ist sonderbar, dafc die medizinische Wissenschaft erst kür, lich im Stande war, ein Mittel zu entdecken, da sicber in seinen Wirlungen und unschldar in der Heilung ist. Es sind schon vorher Mittel entdeckt worden, dieselben 1 sind aber so gefährlich, tab sie, wenn nicht sehr sorg fältig angewandt, tödtlicher als die Krankheit selbst wirken. Weil aber völlig harmlos und dabei sicher heilend ist, hat es einen so wunderbaren Erfolg erzielt. Herr M. M.Tilton, Chicago, Jll., schreibt: . Ich litt wundnbare. rurch Lthlepierel dnurkatte ZJllkunkN dkediidt, b'kndr in inkin ickiw ÄJllt tcn 9tbumatirnu on l&iaferigrr laurr, tn trat Jöie unb täntt febt gcfriimmt tsaitn na4 bem Gebrauch ten vxti gU'cbfit trat d tlatttnt rkü,z ten ftttm ichmnz btfrttt. Ich labe tl mit gtefeem Erjelz t mcuui tj;r.a Familie anjtrcanct." Geo. A. Crandale, Zweite und Walnut Str., Teö MoineS. Ja., schreibt : A'.blexhoret it mich mit feinte wnndnbn str ah in ff rit inftt geatzt. Jed bab zirei Flaichrr gegen entzünd liden Rbeumi.mul zebrauebt unb ft.ib cl bis beste Kapitalanlage, die ich je gemalt Ich bin jetzt ach einer Woche im lande, meinen Hechäiten nactzuzkden und din e chmerze ein njchellunze tlU. befreit." Wenn Sie NthlophoroS nicht in Ihrer-Apothk er halten können, werden wir Ibnen. nach Empfang dei regulären Preises ein Dollar per Flasche dasselbe per Ervred franco zusenden. Wir sben ei lieber, wenn Lie es von Ihrem Apotbeker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lasien Eie sich nicht tiberreden. etwas Andere zu versuchen, sondern bestellen sie so fort bei unS, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New York.

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Eisenbahn -Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Jndianavolls, an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1884. Kltveland, Eolumitls, Hhtlnnaü uut 3nbla. napoli Eisenbahn (See Line.) Abgang: nknnft: m ? 8 9Ü 6,,i Bm l 2 2 s tag 6.40 Cn nderson c .10.50 fm 3iU a j 10.35 iäT& 'S1D- ? 1 e... 2.00 . ?F 5 7 i5 'a I 5 - 3 TtL Öjl 5.50 9lm 2 3 Soshen fj5.25 I 51 8 et fl Cx.10.35 - vriglpdood Didifio, . C.C.nnd I. V?tng täglich. 6.15. 10.10 ' -.11.15 15 2 2 1 ?m 3.30 Wm löslich. 5 R Lltch. 6.40 V 10J34 Bm 3.00 3.25 N . 45 tösltch. 5.50 tilgliS lOftm . 7U VüiAbuxQ, Eiucinnati & St. Lsvl Sisenbahu ,q,m Lee au. ' r tuglich 4 28 tsm A9 8j e.uge nm men E on nt.lv.45 6m 8lDXccaul2. Sonntag 4.00 R VVVBP r täglich, h.. 4.b5 auton S aula genoa Sonnt. 9.4 Cn PS fst Jf täglich 11.37 Bm 2) H au. Sonntag .... 4.55 m 9 ö 55 4i täal'ct ist 11 wm, Sonnt 4.55 M l Sonntact ,,,.2.) Chicago Route dia ffolorno. hteag Schnell. ,Jnd', Lou. Ig tflg.......ll.1R9lm Schne,ug... 3.19 O $tC080SPIt.Il.tJ älvt 3nbpl' Lou. I rrrei Z.RR Dandalia Live. x-micn j au. SaUXtaia .... 7.15 rci kag rp.p.... l! S5R rrr Hauta aee. 4."0 m Vie r 0.45 Jn.'xiLouth end Ex 7.10 km I Cth erd 4.00 ism chntl,g JKPa lr:otl un...iiMi03fl! Tag ftrrttt .... 3.zn kund.. 4.40?: Soutv btri A :nb'rli Cr ist wr Ctb Bend 3 ttt b 42 ucinnatt, Jndiauapolis, St. Louis u. Ekicaczo V? i- " tenca$n. inetnnaii äjtbtston. 8outlo. 8. 4.00 I Jndinap Kr.. 11 0 6 incivnati Um 2'ttUe 8jjj. n.5o Sn Ctncinnatt a. 10.45 m üeflttn z.... 6 203? (.. 3. 45 R e et ü g s tnc. ftec 6.40 m IZzlich u c c.,o.45 Chicago Division. Chicago VtaU p.:i.lO km Bestem 5.10 R K L taglich re 11.30 Kn tU 3 Huri Br 7.1)ftn khikd Lou 8 L. täglich ecu.. 3.3ö m C L Mail b e 2 &i ßIV lk ..10.40 üinctnr.ott tc. 6 25 Ztfftrsodille, Madlso ::d JJdlaapolt5 mLi v .i IICHOUSU. cn r täff. . 4.10 m i ZndadRail. 1.45 Cn H l.S m 1 nftAffhirstr tHMi AK S 8 ad Lee... 8 15 m - " ' vf.wiH.,,, sjHI W S.a.k. mft f VAk ... . U tm. -fc . . jn at aau o v, l 9i y T 5 fsi W( . 7.UU 911 atm v v tag. ,s rn s t g tag 10.45 Wadash, St. Louit L Pacific. Bei Sbic BaiI 7.1S m hiSG R klag 8.U0 w Xol t V Sr.. 11.30 Cft Tet u 4H Wail. 85 5! 2.15 Nm ht 5 ich r e c 7.ini im Louiöillk,Nev Albany & Chicago. Lir.Line. bieago r tat..l2.0iNm h cago ar. tgl.. 11.45 onon cc iAMm ich Ctto öhicag. r Mari IZ.OlNm anon c luxio Kitch. fiitij hie. I alt m Jndianapolik nud St. Louiö Sisenbehu. ?ag ipref, cc. täglich 7.10 6 m oft U t 2 6.25 R 8 u et i täglich u c C. 10.55 R R V u l tg CC 6 00 C Loret Passen,. 9 509ha Da? 9i c c lag! Llottm Jndianarol, c 3j59ia. 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