Indiana Tribüne, Volume 8, Number 144, Indianapolis, Marion County, 10 February 1885 — Page 3

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. Wandle reut?? als Hausmittel a ein fackien Shttti knrtrten in den meisten , C&neDie nwevZunz von Kräutern würde sie dt?inisSe LJlsiknsckaft machtla? sein: nnd deunoch gebt ie TenZs, Der Zeit dahin, die teste aller xyv.lmiiifl in uns; ,ener kräftige Wediiine, die daZ System fj f?Sr schäLig?, ja vernachlägigen. MLEE? 13 eine l?smdinatls ton derlhvollen Sräntern, nach der vorfchriZt einel rrgularen r;trs, der die U4 kecept in seiner Prisat.PrasiZ in ausgedebute Max? mit großem 9rfjl? gewandt, sorgfältig in iammengesetzt. ti J ist kein etranf, sgnöern eine Äedi,i. die tu vielen Senke gewendet wird. Cm-itliit vsschäkdar für DySvevste, Rteren n Leb er. Beschwer en, ?terde'bsn nng. Schwache, Nnverdakltchkett, etc., und wäörena es kurirt. tetrt ti M evfte nicht schalige. Herr G. I. Röedk?. ein im Eisengescbäft wohl tu kannrer lann in a;'e Hardor, Pa., schreibt : Heia ob ar durch da Stiltt Fieber sebr mit. enommeu. dinta unv sonstige Mittel balfen 'vm Nicht. Ich na:' tann ,u Nifjln' rsuter S:ner meine Zuflucht uns in kurzer Zeit war er ga, szl. - S. . chkllentragkr. Apotdek in 717 St. laik 3tr., tfleteiar.o, O., Zchreibt: .Lör Ditkeri ird. te ich er zuge-redk. ,o ai. pen der älteren unv xromiaenteftea Äerjkea nsertt --kalt Versrltden.ZNlskl!er Aerb Dltters Co. 525 Cornrnerce Str., Philadelphia. Parker's RnzrktthLkrr Wurm'Tdru schlägt nie frZl. 99 dliH. n Jl&IRR T!e Ultyftt wnfc dkSe Sahu nach Iraisville, Nasbville, Memplii3, Chat t&noosr Atlanta, Savannali, Jackeonvillfi. Mobile and New Orleans. 5 i1 -z.,--!l)?;:ü6st sur P.ijsüji.rr näA fctir. Tädn, s ine direkte Staub zu ebmen. Palaft. Sslaf. und Parlsr'Wüflen a?ifa?i Chicago nnd L 'U'.ille nn Tt on;i .und L.'LiSdiL, sjUv Vagentrecksel CoiTifott, SchnkÜigkrit und Sicherdeit biete' die .Ich" di? stt? lnteriäfltg? D. & S. M 2. . I. Derintf, Äfflitent General ?affzgier?zrnl. ftertoU; cti Jlliaats Str , Indl E. W HcKfcN'KA. Superintendent. gfiif r!iri5lgnale. 4 ic-.-ioli'Tita uuo lftd't. 5 .cuctauirtier dl fuer T)rpjimentl. 9 O:??e un5 k? gCi. 7 f:o$H ui W!cht?in uar, ? Ne? 3rff ttejl uü fiüe!: y n?fl9n h 5??rbiro5. 2 KiflichuHeitJ So, zze Äjil 6ti. 3 etsu.-jrf :r, artb Sott ayn- A. . ??es te ur t "ratt E??n 55 $r.r.i Ctr. $? tfa&uV-t: 'S gsr..'tia.. ?s. .ind Sk!, ctr. 17 Pz?! B?e. Kn uit Str. 18 Virr'Z tz. U" 9 Waiaii Sr. 19 Ä.cher und Jsd'! Zu. V2i Z$t .s. und 2x6e;it EU. 12i XlaJcna uad SUInt 5. I1 itbtän .ir.5 Steitnt Str. 128 lir.ief 5rt.ur6 2nccln lj 127 4 enunq.ebSud?. nt.ii s?. und tjte St, -Mad-iina und Ksrr'.isn Str 32 Ä&25iMCn litttr chts ,t !?t cOcss f-sr. fdte 2t. IV) .03ic 4?. uit iiareate Ctt Itt ,nd FZiä'gan 5tr. '11 S: Je 5t? , ag Iinc. 3 ;enns!jl?enta und Pran u. S äc. k. ttnin äse Sechste, s--2S Ktffifüpri uns 5t. El:? S:r. 27 ".:vs'.s und Diisijsn Str. ti btrr.tylwHxa L:r. und He 3 S1 ifc.:;v"tfrt nd V ett Str. 211 ;'?? uns William -5tr. Jo irr! ipaia u:;t tit(tian tr. 24 ttit) H?drt Stk, j$l r.ma Er, ar.j Rilian St: - r 2 C:.ar enk iüalrtut Ctr. 4 C2i.forr.a uni ?srctont ?t. 25 t.it 51 Strc 7Zs?t tr. i& a.itiona Äd. ura t. Iar ftt 87 5tiiSlcopUsiU ti Äls! und Aark iit. iiiflaa und S.imi Ctz 812 28; '1 auöSslnut 3ti. Z1Z uns Xr.tt s.r. 314 SuduUc und iocaia 5t. 41 Eaftmsiar.. naze LZe tt:. 43 ftt50i1 URt üai;ni4:i IS Siiiicurt und Ute iixi 46 fötstbiau jhö öafinijU:. 2t. JL.eo ic O5jto U47 Zeaaefi und Wzfhmztsn tT. 43 inzan'S Pv.k Hu. 9 Jndtsns!. 412 suiHaati ur.D ItaroUt? Si:. 413 Zlijftjsisri iistb 2Eufatv StllS 5rgsn' 5?t: $ru. 421 I. S. S. ton: vous V Znfan KZWm. si 32trcit unöüiin.i 6::. . 62 iiinitiuni; i:Cu.r:jiii -v 03 üJfS uns ?crtv 5!: 44 3i:fc$fratftßfr. 5s fenn? un zora 57 vtr'.dizn und Sia? Str. Usdifon i.Jt. um iKt:u Str. 59 Ssd'ss.-. Äc. un JDunIöb St.' LT2 iltl v.no ivr9l 513 kntuck Sk. unk t!.ttti. ' 514 Nnton ud Ävrril C:: ; 518 2J;r.;i un? Äcafa e K17 S?3iti an 6 Iscotai Itr. 61 oul nzh Veiaare S:r. P;?toaia nnd L'Nttaa Sri. Iila.ir ?.d Kc'iCit!) L!r. - Oft und eTzrtv Str. SS '!sd?.t Ä Pirgiava !Lg. 57 Lirgin, ?. d Srad!iZm St, f-X Ost und godutn Sir. W Knirouia Str. und abiloix . e2 KcÄJxncn und TsLzhzrt SU. 71 Virginia ctet. nae Hursn Str. 72 Oit snd orz:a Str. tZ Säs;-.ng:?n ur.o n:on Str. i 74 enis und Skgi Str. 7Zg2revt'.ud Pine. 76 und Bäte Str. ?S L.rxlr!iz?ve.und L'Zl?n. 7 tcher Sr. und Dillon. 71? SpkUk, und Prosxekr Otr. 713 Zij.:-h 2 und Laurel Str. 714 Oranze nnd OUve Str, ?15 $U-- un ? chr Str. ßl S Irs, e:r. 2 Oshingts ud DklaVZN 63 OS und arl tr. 4 zsrk und Davidson Str . 83 Iaud'lll?-.n,UnftzU. bi 6r. Staate riil. ' V Criental und Washington St, & frawtn tSefftngmi li 0.8 Schlauch.Hau. Oft Sashigt0ftrß 4S a:l,t U't odl, Str. sil4 Oz'i und Harveq Str z: anland nade Mettdisn Str. 92 jRcnbton nnb srgia Straß, !-?-! Vnvat.Stgna!. U"d Haften w t'ttW.', wtUx klar. S 'S Stunal ür utr T)iud. mti S Sg. ft" au. 7,l Schla.e, LtU d Zs0.sS4Ut,iZkikRü:agko

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Bewecke und Sohn.

Novelle von G. Miel ke. (Fortsetzung Cs schwindelte Joh.iitneS, er wußte kaum mehr, was er that. Seine Hand wies nach dem offenen Fenster, durch welches der furchtbare Besuch eingekehrt sein mußte. Es war ihm, als packte ihm Jemand die andere und preßte sie, ein übler Hauch streifte ihn, daß er schauderte, zu seinen Ohren klang es wie ein Abfchievswort, das er nicht erfaßte, nicht verstal.d. Er fühlte seine Brust wie von eisernen Klammern zusammengepreßt und warf sich auf einen Seffel, das Gesicht mit den Händen bedeckend. Draußen ertönten gellende Rufe und schrille Pfiffe mit blassem Gesicht stürzte das Dienstmädchen halb angekleidet in das Zimmer hinter ihr her drängten Gestalten. . Johannes spürte es kaum, er sah nicht, wie man Herrn Beineke aus seiner üblen Lage befreite, er hörte nicht mehr von dem Stimmengewirr als ein dunlpfes, hohles Brausen, und erst als eine Hand ihn kräftig rüttelte, hob er die Augen ' Zwischen zwei oderdreiPolizeibeamten sah er einen Mann, das dicke Haar fiel auf die rothen, aufgeregten Gesichtszüge, während die breite Brust keuchte, und die Arme an ihren Feffeln rangen er sing einen Blick auf, aus denrollendenAugen, einen Blick,' der wie ein Feuerstrahl in sein Herz drang, und überwältigt von dem furchtbaren Wechsel, in welcherr diese Mi nuten sein inneres Leben versetzt, brach der trotzige Jüngling in ein krampfhaftes Schluchzen aus. Nun, in der dämmernden Morgenstun de, lag er trockenen AugeS auf feinem Bette und versuchte sich darüber klar zu werden, ob dies Alles Wahrheit oder em herzbeklemmender Traum gewesen. Aber allmalich ward ihm entsetzlich zu Muth bei diesem Sinnen und voller Grauen legte er die Hand auf sein Herz und zählte die heftigen, pochenden Herzschläge, die ihn noch daran erinnerten, daß er lebte und U?ach sei. 5 5 Der Gerichtssaal war gedrängt voll. Auf den Tribünen sah man alle Welt, die nichts zu thun hatte und diesen Sen sationsfatt sid' nicht entgehen lassen wollte. Eine Gemüsehändlerin war schon zwei Stunden vor der Verhandlung erschienen, um ja Platz zn bekommen. Die ersten Bänke hatten Herrn Beineke'S Freunde eingenommen, auch ein Better mit seiner Frau befanden sich unter diesen. Herr Marner ivar Kaufmann, allein kein Mensch wußte, was er kaufte oder verkaufte; er lebte unter diesem Titel. wie man sagte, iveder schlecht noch recht. Seine Frau erregte bisweilen Aufsehen durch ihre Toilette; sie war eine hagere Brünette und berüchtigt wegen ihrer spitzen Nase und ihrer spitzen Bemerkungen. Man wußte allgemein, daß sie auf den alten Beineke mcht gut zu sprechen war, da er dem Ehepaar fein Haus verboten hatte. Alle fünf Minuten steckte sie jetzt einen Bonbon in den Mund,alle zwei Minuten stichelte sie über eine andere Persönlichkeit aus ihrer Umgebung. Ihr Auditorium bestand dabei aus einer alten, halbtauben Rechnungsxäthin. ihrem Herrn Gemahl und einigen Eommis' und war unter den Umständen dankbar genug. In ihrer Nachbarschaft bildete sich eben eine wahre Legende über den Kriminalfall und Beineke junior erschien in dem Lichte eines altdeutschen Helden. Da hatte er den Spitzbuben gepackt, mit ihm eine Biertelstunde gerungen, auf Tod und Leben, bis die Polizei dazwischen kam. Frau Marner verzog ihren Mund zu höhnischem Lächeln, als sie dies jetzt hörte. Liebe Näthin, eS geht doch nichts über den Klatsch. Er stempelt kleine Kin der zu Helden. Dies Patrönchen, derJohanneS !" Die taube Näthin hielt ihr Ohr hin und nickte ihrer Gewohnheit gemäß, obwohl sie kein Wort verstanden. Sie sind ja wohl verwandt mit diesen Herren Beineke's ?" fragte einer der EommiS und setzte sich seinen Kneifer zurecht. Adam ist auch unser Verwandter!" sagte Frau Marner verächtlich. Es ist eine stolze geizige Klique. Wir haben uns schon feit Jahren von ihr zurückgezogen." ' . Als seine Frau noch lebte, soll es nicht so gewesen sein," fuhr der Eommis näselnd fort. Die Frauen sind doch immer das gute Element." Frau V Frau Marner rieb sich mit dem kleinen Finger ihre Nasenspitze. Ob der Alte je verheirathet gewesen ist ? Der alte Sünder. Einen Sohn hat er, aber keine Frau." Ay," näselte der Eommis mit cynischem Lachen, Sie meinen also zwar solch Junggeselle aber ich erinnere mich doch, in seinem Hause einmal eine Dame gesehen zu yaben." Das war seine Schwester, die jetzt schon längst todt ist," belehrte ihn Frau Marner. Sie war eigentlich eine Herc, aber es thut mir doch leid, daß der Alte sie unter die Erde gebracht hat." Sie sind sehr mitfühlend, gnädige Frau !" schmeichelte der reisende Handlungsgehilfe. Mein Gott, warum sollte ich nicht ? Es kostet ja kein Geld." Avcr die Mutter von Junior ?" Frau Marner zuckte ungeduldig mit den Schultern. - Sie schienen mich doch vorhin zu ver stehen, bester Herr Hintze. VerlangenSie doch nicht von einer ehrbaren Frau, deutlicher zu werden. Also einfach, man hat sie nie geseh.n, der Himmel weiß, in wel chem Gassenwinkel sie gestorben ist. Eines guten Tages war das Söhnlein aber da, der Alte glaubte vor Freuden vcrrückt zu werden, und es ist nicht unsere Schuld, wenn er es nicht geworden ist." Was treibt denn Junior jetzt?" fragte ein anderer Eommis. Man sagte mir, er sein Techniker." Frau Marner schnitt eine höhnische Fratze und zwinkerte mit den Augen. L Arbeiter ist er in em .ffabrit. 22,

rurttch nennt man das Techniker, es klingt gebildeter, es schmeckt nicht nach der Grütze, die der Junge im Kopfe trägt.. Sag selber. Albert, ist dir jemals ein so alberner,hochnasigcr, ungebildeter Mensch vorgekommen?" Die höbcre Jnstan;, an welche sich diese Appellation richtete, war Niemand anders als der Gemahl dieser würdigen Frau, der während der Zeit in seinem innern Menschen ttejsinnige Spekulationen ausbeckte und die Scbätzc Ali Babaö von der Börse in seine Kasse strömen sah. Diese Sclbstunterhaltung war Herrn

Marnerö Lleblinzsbeschastlgung; er konnte von sich sagen wieTa!le?rand,daß er sich nie langweile und das; er selbst als Bettler sich für einen König von uner- . meßlichcn 'Reichthümern halten könne. Zerstreut wie er war. neigte er nur bejahend sein gedankenschweres Haupt ; Frau Marner war indessen auch damit zufrieden. Der Alte wollte ihn zum Ofsizie? ma ' chen," fuhr sie fort, er schwärmt für die Soldaten. Doch das Geld macht heutzu ' tage nicht mcbr den Offizier, man muß ! auch Kopf haöen. Und Johannes blieb zu des Alten ual lelver immer oer dumme Hans." Sie sagte da mit der ganzen Nieder trachtigkeit ihrer Seele, obwohl sie wuß te, daß kein Wort davon wahr sei. Wie ihr Mann mit seinen imaginären Schätzen, so amüsirte sie sich mit ihren Boshei ten. Das Klingen einer Glocke unterbrach diese interessante Unterhaltung. DieVer Handlung nahm ihren Anfang. Nun stellte sich daS Aierkwürdige heraus, daß Gottfried Wirsig, einstmals Zimmermann vom Bauplatz Nr. 11, die Wahrheit der Anklage leugnete und unschuldig wie ein neugeborenes Kind zu sein behauptete. Er that das mit einer 3luhe und Bestimmtheit, welche der Präsident des Gerichtshofes für Frechheit hielt, die jedoch beim Publikum und den Geschwotenen einigermaßen Eindruck machte. Zudem klang seine Aussage nicht unwahrscheinlich, daß er von den Polizisten fälschlich für den Einbrecher gehalten worden sei; man hatte. ihn ja nicht bei der That erwischt. ' Ich bitte, die Zeugen zu vernehmen!" sagte der Staatsanwalt. Nach einer kleinen Pause erschien Herr Beineke senior in dem Saal. Der Wärter führte ihn, denn er sah elend und gebrochen aus und vermochte mühsam die Beine zu bewegen. Mit unsicherem, inatten Blick schaute er fast hilfeflehend um sich. Ein Murmeln der Sympathie für den armen Greis ging durch die Zuschauertribünen, selbst Frau Marner muytU sich gestehen, daß es mit ihrcmBerwandten nicht lange dauern werde. Um so mehr ärgerte sie jetzt der Gedanke an dte verloren gegangene Erbschaft. Die Fragen des Präsidenten beantwortete Herr Beineke mit leiser, halb gebrochener Stimme. Er yatte aber als zweite Hauptperson dieses Kriminalprozesses das Glück, daß sich Alles der möglich größten Ruhe befleißigte. Waö er jedoch angab, brachte kein Licht in die. Sache und widersprach durchaus nicht den Aussagen des Vagabunden. Er erzählte, wie er, in der Nacht durch ein Geräusch geweckt, aufgestanden und in sein Privatkabinct ? getreten sei. Dort wäre ihm das Nacht icht, welches er in der Hand gehalten, plötzlich entriffen und er selbst durcb ei- ! nen Schlag betäubt ivorden. Al? er sein Bewußtsein wieder erlangt hätte, sei er von vielen Personen umgcben gewesen. ! a)-r:.:ri... cn.... w.. ir. ... ajk '4oiijin iuini ein oagaouiirni als den Einbrecher bezeichnet. Weiter Wisse er nichts. Der spricht ja, als Wolle er den Kerl vom Galgen bringen," sagte Frau Marer halb für sich, halb zu ihrer Umgebung. Er ist vorsichtig.' er sagt nicht mehr, als er beschworen kann," näselte der Eommis, entschieden kein Geschäfts mann !" Sie beschwören diese Ihre Aussage?" richtete der Präsident die Frage an Bei; neke senior. Der Gerichtödiencr trat herzu, um den alten Mann zu halten, denn er drohte um-, zufallen. Ja," flüsterte er. Johannes trat darauf in den Saal. Er sah bleich und erregt aus und vermied es, den Angeklagten anzublicken. Das ist der Hauptzeuge," sagte man auf den Galerien, jetzt kommt es an den Tag." Und alle Ohren spitzten sich, die Augen funkelten unddie Hälfe reckten sich aus; jeder wollte den Hauptzeugen sehen, aus dessen Mund die'Schuld des Angeklagten unwiderlegbar sich ergeben sollte. Die Menschen freuen sich bekanntlich zehnfach mehr über einen Schulo.en, als einen Unschuldigen. Diesmal zollte ihnen jedoch- die Freude verdorben werden, denn etwas Unerwartetes kam an den Tag. Armer Beineke senior jetzt verlorst du deinen Sohn ! Johannes beantwortete die Fragendes Präsidenten nach seinem Namen und Alter. Dann hob sich seine Stimme und sein Haupt nnd er erklärte, daß er sein Zeugniß verweigere. Im Saale begriff das kein Mensch; man war überrascht und halb erschrocken. Aber fest und klar hatte Johannes begonnen, fest und klar fuhr er fort: Ich thue dies auf Grund des einem Jeden zustehenden Jlechtcs, gegen, Berwandle nicht zeugen zu brauchen. Und der Angeklagte ist mein Barer." . Er sagte daS, ohne lel'.tercn auzuschanen, doch er empfand, was dies Wort ihm koste. -Ein unsäglicher schmerz durchzog seine Brust. Auf den Galerien gab es einen Aufstand. Frau Marner schrie ein lautes Ah" und setzte eine Miene auf. alö l'ätte I ihr Jemand eine Ohrfeige versetzt, durch die sie im Augenblick des Empfanges in ! Stein verwandelt wäre.' Der Eommis l näselte Pfui Teufel" und sah dann tri- ! umphirend mit pfiffigem kacheln darern, wie, er zuthun pflegte, wenn er einen Bauern mit faulen .uchresten" hineingelegt hatte. Es war ja ein zu göttlicher, ein wahrhaft pyramidal - olympischer Spaß. Selbst Herrn Marne? entschlüpfte sein imaginärer Rcicl'tlmm, für einen ! Äugenblick sah er die Saaldecke nicht mit ! Börsenpapieren tapeziit, sondern es schien j ihm,als stände da unten ein armes, trostloseZ Mnichenkind, und so vcnvorren

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allein hatte sie doch. ' Beineke senior hatte einmal von ihm gesagt : Bruno ist ein gutmüthiger Schurke !" das war die Wahrheit. Und so überraschend die Aussage auch kam, man konnte bald nicht mehr an ihre? Nichtigkeit zweifeln. Der Bagabond i'atte sie angehört, indem sein Gesicht, vor Freude glänzte. Er bestätigte sie und Beineke senior mußte sie bestätigen. DaS that aber kein alter Mann mehr, cs schien ein sprechender Leichnam, und daa scharfe Verhör, welches der Staatsanwalt nun mit ihm anstellte, wirkte auf alle Anwesenden wie eine Tortur. Beineke senior erzählte, daß der Vazabond zu ihm gekommen sei, daß er ihn um Geld zur Reise nach Ame rika gebeten ; daß ihn aber beraubt habe oder habe berauben wollen, könne er nicht sagen. Er sei betäubt worden durch einen Schlag von wem, daS wisse nur die Alles bedeckende Nacht, in welcher jenes Schreckliche ge schehen. Äach einer Stunde verkündeten die Ge schworenen ihr Urtheil.: mit sieben gegen sans Stimmen war Gottfried Wirsig von der Beschuldigung des Einbruchs freige sprechen worden. Na, da ist ja die ganze Familie wie der beisammen ;" meinte Frau Marner, als sie sich von ihrem Platze erhob. Schmeichelhafte Verwandtschaft nicht wahr, Herr Hintze V' Ich koncolire, gnädige Frau," näselte der Kommis und putzte seinen Kneifer am Rockzipfel. Und Sie, Frau Aäthin?" Die alte, würdige Dame hatte von der ganzen Verhandluiig kein Äöort verstan den, sie fragie jetzt eifrig, indem sie Frau Marner ihr Ohr hinhielt: Zu wie viel Jahren " Freigesprochen, meine Beste." Die Beste machte ein crstauntesGesicht, dann nickte sie, es mußte wohl so in der Ordnung sein. Ja, ja, ich Hab's mir gleich gedacht, ex ist unschuldig." Unschuldig ?" Frau Marner lachte. Sie sprechen ja wie ein Geschworener. Nein, die Sache bat ihren Haken, meinst du nicht auch. Albert?" Da dem guten Albert die Geschichte gleichgültig war, so that er, was er als Pagode seinerFrau auch in andern Dingen zu thun pflegte: er nickte und reichte seiner Frau den Arm, wobei ihn, einfiel, wie schön es wäre, wenn sie beide jetzt in einer eigenen Equipage nach Hause fahren könnten. O dicse Beineke's," sagte fein würdige Ehegemahl beim Verlassen des Saals, nun sieben sie schon im Verbre-chcr-Album." ' Beineke senior lag ausgestreckt auf dem Sopha. Draußen regnete es ; die Tropfen fielen klatschend gegen die Fensterschciben und der Wind sauste melans cholisch durch die kahlen Stämme des Gehölzes. Eine trübe, unheimliche A!usik. Und dann der Ausblick auf einen grauen, wolkcnschwercn Himmel, auf nackte, hinund hcrschwankcndc Aeste die Natur that nichts, um Beineke scniors Gemüth heiter zu stimmen. Aber dem Alten war es so recht ; es paßte in seine Stimmung. Es paßte auch zu seinem kahlen Kopfe, der nur an dem Schädelrand noch einige weißeHaarstellen auswies, zu seinen eingefallenen grauen Wangen, zu den matten, verschleierten Augen und den lauten, schon vom Asthma beschwerten Athemzügen, die mit dem Tiktak des Regulators an de? Wand abwechselten. Beineke senior war alt, sehr alt gcworden; er hatte in wenigen Jahren drei Viertel eines Jahrhunderts durchlebt. Daran dachte ' er jetzt. Er rief sich seine Jugenderinnerungen zurück und sie marschierten wieSoldarcn der 3leihenach an seinem geistigen Auge vorüber. Es War eine harte, trübe Zeit gewesen, aber er lächelte. Er dachte an die Jahre, in denen er als ehrsamer Bäckermeister gearbeitet, eine Periode voll Mutyen und Sorgen, aber sie war auch reich an Freuden. Tann setzte er sich zur Ruhe und es war vorbei er langweilte sich. Stadtverordneter wollte er nicht werden und für den Reichstag reichte sein politisches Wissen und Denken nicht aus. Die Langeweile kroch immer tiefer in sein Gemüth. . Zum Hcirathen war er zu schüchtern, seine Schwester Lena hatte auch nicht gehcirathet. Da schien es ihm plötzlich ein Glück, Vater eines Kindes zu sein, seine Hoffnungen in einem Sproß zu neuem Leben erwachen zu las sen. Es tvar ein Einfall und dann kam das Andere. - War es ein Glück gewesen,daß er diesen Einfall gehabt 'i Beineke sagte sich : Ja und wiederholte es immerfort in seinem Innern. Jetzt aber war eine Wendung eiligetreten, die einen tiefen Riß in dieses seelische Glück machte. Was sollte, was mußte nun kommen? Er dachte an die Scene, da er in jener Nacht aus seiner Betäubung erwachte und von den Polizisten mit Fragen bestürmt wurde; er hörte nicht auf diefe Fragen, er sah nur das schluchzende Gesicht seines Adoptivsohncs und die verzerrten Züge des Vagabunden die schreckliche Erkenntnis; ging auf. Es war Älles, Alles an den Tag gekommen. Er merkte es daran, daß Johannes jede Auskunft den Polizeibeamten, außer vor Gericht verweigerte. So wußte sein Sohn, daß er selbst nicht sein Vater war, daß sein wirklicher Vater ein Einbrecher, ein Räubcr. Und in den Tagen, die nun folgten, wartete er auf eine Frage. Allein JohanncS that diese Frage nicht. 'Was jedoch den Alten viel tiefer betrübte, war das stille, in sich gekehrte Wesen des Jünglings. Er sprach nicht viel, nur, was nothwendig war, er erzählte nicht mehr von seinen Arbeiten und Hoffnungcn ; jene großen Worte, die von einem übcrschwänglichen Wollen melden und die das Alter mit überlegenem Lächeln, aber mit Vergnügen anhört, weil sie ihm ein geistiger Verjüngungstrank sind, waren jetzt verstummt. Beineke senior fühlte es tief und schwer: er sah nicht mehr mit dem Auge seines Adoptivsohns und durfte' nicht mehr mit ihm empsinden. In Allem, wie Jobannes sich benahm, erkannte er plötzlich einen stillen, dock

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Huu-uif. (U.UC1I I0IN, stl-3 rC ge sein Sohn einen bösen Verdacht, der an seiner Liebe w ihm nage. ?iebe? Hatte ihn Johannes je geliebt?" Der Alte seufzte tief. Aber feine Ge danken gingen weiter wie ein rubeloser Strom. War es ein Unrecht gewesen, daß er ihn seinen Eltern cnt-.og ? Hatte er gegen ein sittliches Gebot' gesündigt ? Er dachte an das Wott seiner todten Schwestcr: ES hat keine Mutter." Und seine Mutter, sie war in Sorgen und Grämen um ihr Kind gestorben. Er hatte dies Kind von dem Quell der Muttcrliebe abgezogen, hatte seinen Geist reich gemacht, seine Seele erfüllt mit Gedanken und Bildern, die in ihrer Hoheit jenem nimmer aufgegangen' wären in der drückenden, verwesenden Luft des Elends, Name, Achtung und eine Zukimft hatte er ihm geschenkt, doch die Eine ihm geraubt, den süßen Strahl des Mutterauges. Dieses Licht hatte ihm selbst in seiner harten Jugend geleuchtet und cs lebte noch etwas davon wie ein milder Refler in der Brust des Greises. Genommen Yatte er es jenem, um seinen Eigen . i. .v ; ... iiup zu vcslleolgcn, um ein zuno zu baden. Unsere Gedanken find unsere Sünden und der schwache Greis litt schwer unter seinen Gedanken. Und heute, als sie aus dem Sitzungsfaal lainen. war Johannes von ihm gega',iun. f. .um, daß seine Vippeu ciiien Gruj.; für ihn hatten: kalt, finster und doch wieder mit einer gewisses; Furcht. Bciucie senior wußte, zu loe'm er gegangen, er wußte, daß in dieser Stunde, da er zurückblickte auf sein vergangenes Leben, sein -vhn bei seinem leibhaften Vater war, daß auch die Beiden sich aussprachen über ein vergangenes, vielleicht für beide verlorenes Leben. Doch nein, die Liebe, die er selbst gehegt, konnte nicht verloren sein; sie mußte Wurzeln gefaßt haben und alles Andere war nur Trug und Mißverständnis oder die Welt war schlecht, morsch iinb verfault selbst in den Seelen derer, die für rein galten. So sann der Alte. Die Regentropfen sielen heftiger und der Wind brach drüben im Walde hie und da einen kahlen Zweig und schleuderte ihn fort von dem Stamm,dessen lebendige Kraft ihn gehegt und getragen hatte. Warum hatt er nicht Alles Johannes bekannt ? War nicht ioieder seine Zärtlichkeit der Grund gelvesen, daß er dies junge Gemüth nicht durch einen einzigen, trüben Gedanken beunruhigen wollte? Von einer andern Seite war es jetzt ge schehen. Hier galt kein Schlichten, kein' Vermitteln. Mi! zitternden Händen nach seinem Kopf fahrend, stammelte der Alte, wie wenn er das Koini.iendc vorausschaue: Wähle!" . ' Es .stand jemand im Zimmer und sah ihn an. -Er wollte sich aufrichtetl, doch eine Stimme bat ihn, liegen zu bleiben'. Sie klang nicht zärtlich, aber auch nicht rauh. Du bist es Jchamres ?" ,ch bin es," sagte dieser. Aber er setzte sich iil'el't, sondern ging mit langsamen Schritten im Zimmer auf und ab. Dann blieb er zogemd stehen uz-.d überreichte zögernd d.'m Alten, der sich doch aufge rietet ld;, eine Brieftasche. Was soll das?" ' - Es ist das Geld von meinem 23a Ux, das Tu ihm gegeben, um nach Amerika auszuwandern." Er schaute, während er dies sagte, zum Fenster hinaus. Johannes, er mag es behalten." Der schüttelte mit dem Kopf. Er darf mich nicht zum zweiten Male verkaufen." versetzte er mit trotzigem La chen. lSr5lK solat.) dem furchtbaren Schmerz, den RhrumatiZmu? und Rruralgie verursachen, sind ricselden sebr gefährliche zirankhenen, die häufig Tod zur Folge haben. Es ist ionderbar. daß die medizinisch Wissenschaft erst kür lich im Stande war, ein Mittel zu entdecken, das sicher in seinen Wirkungen und unfchldar m der Heilung ist. 6s sind schon vorher Mittel entdeckt worden, dieselben mit aber so gkfädrlicd. daß si, wenn nicht sehr sorg 'ältiq angewandt, töotticher als die ranlheit selbst wirken. Weil aber völlig harmlo? und dabei sicher heilend ist, hat S einen so wunderbaren Erfolg erzielt. Herr M. M. Tilron, Chicago."Jll., schreibt: ' Ich laU Xtunlntixt, durch Züblepherel teilhatte ZJeunqkn fcrcbjm, betontet! in einem tiitcfTtn S;Ie ten ftbrutnatljmu 'ton I5jdrizer sauer, tn den Fie t:nC rünre 'ctt gt stammt tvartn nad) dem Gebrauch ton i tri riij(teit trat der Vatient rklliz ten jekem nist Mim. Ich bafcc tt mit gregem tirjelg in meinet eignen $jmilit angtnantt." 05fc. A. Crandalk, Zwkük. und Walnut Str., TeS Meines, Zuschreibt: ..llblrriere hat ntick mit feiger 'mbertaTen taft tn Pt'taunm geatzt. ?g täte xcti Klalchen geze entziink licden Rdkümaiismiit gebraucht und Knde et die brüe ixitalania. tit ub ie gemixt. Ich bin ftst nach iite feite im taute, meinen eiebiiten nadzugden und bin ( ten echtnerjen der Äichcitunze LUiz eesnit." Wenn Sie MMera? nicht in Ihrer Avotheke er - halten könn-, werden wir Ibnen, nach Empfang d regulären PriseZ ein Dollar per Flasche dasselbe per ErvreK ft'knco zusenden. Wir tebe.i eZ lieber, wenn Sie i von Jbrem Npotbeker kaufen, aber wenn er dasselbe nicht fuhrt, lassen Sie sich nicht überreden, etwas Anderes zu versuchen, sondern bestellen sie so fort bei uns, wie angegeben. Athlophöros Go. 112 Wall Str., New Aork. I"""" tLi, ? e u nl-l ,mZJamfc.Ui A.8EX$ECKE,jr., ßurepiZsches Znkssso Geschäft ! Oinoiimott. Vollmache! ach Deutschland, Oesterreich und der vchwetz gefertigt. GsttsttlaiVifsche SeglaudtgNZ'.gen beirrst. Erbschaften u. f. . prompt unb sich, inkasfirt. ZSechsekund ?sZsSjs9kVge IT iSßi wende KZ w Antsave!ii an : Philip' ilappapori, 0. HO Oft iXattjlcnb Strafe. ti

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der Aidiaim MÄ t empsikhlt gch zur Anfertigung von Rechnungen. Cirkularen, Briefköpfen, Preislisten, Quittnngcu. Eintrittskarten. Mitgttedrrkartcn. Brochürcn, Constitotlouen Adrcßkartcn. jeiitsclie teiffl-Ifflte .9 Etablirt seit 1859. Charles Meyen & Co. 39 nnd 41 Park Bow, Nw York, besorgen aiM Arten Ton GeBcfcästs&nzeigea, Ffrsonalaufbrdernngen etc. für diese Zeita&g, sowie fax llo deutschen Blatter in den ' Ver. Staaten und Euzopa. eSimmtliche DetttocbAxnerfc&filBc&e Zeitungen liegen in unserem Oeschülts-Lolal zur freien Einsicht dfi Pabülumi tat ZMe geehrten Eerenegeber deutscher SUtter werden cbtuagsToU ersucht, ans Ihre Putlir"tortta fü tasere Jtegutrstar ra Owoeartt

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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzügk in Indianapolis, an und nach Sonn t?z. den 2. Nov. 1SS4. Cledeland, ColAmbot, giacinnati ::vd Ip.dla. napsli Sisenahn (Vee Line. Abgang: ÄukLuft: Srr ,.. 6.1b mm i B et tic 6.40 Vm nderson S...lc.iö Ur. 8 9 S ffr. 10.35 Rs ez.!".,a Lm i And.rfon ?e... 2.00 555 7 15 9r i e.. 3 t8 ?rM.S Tut fi 9 S,hn ErS.tt m j et L Sr.tO.Z5 vrizhttvood Did'.sioa, S. C.C.nsd 3. ligang täglich. S.ldZZm. I " 10.10 V j . 11.15 5n " t 2 ?.'t j 3.:0 ;ftti$. 525 Xti i . " ,. . 7 13 Kc tSgltch. 6.40 Cm 20.35 tim 3.0()5ln 3.25 4SN lääliX. 5JS0R53 tcsit5 ln.SRn ?iUburg, iiactnaoli 3t. Konti eUendabu X B S EB ö 45 . iichn See au,. 8s. tasach 4.25 w (.enotn Evnnt. 9.10 km I ttr ftucf. k A V P A SE A..HA.it.&a. . , .jimii,tuiiai.ui.cn i r iaoi:a llT7!??i Deeeua. Sonntag ;.oo V ä 9 ltkiglich I Liiern Danton d cu3 Sonnt (.Cm S vrr au. mnntaci .... 4.55 Ra R P 5 P ttlßl'ch 10.3JSn TL,ton 8j au. Evnntag to.U) Chicago Vlant Ehieago Schnell bia Kokomo. 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