Indiana Tribüne, Volume 8, Number 143, Indianapolis, Marion County, 9 February 1885 — Page 3

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53?nhlf rautrr als ßaSm!!tel an u In sacken Mittet kurtrten in den meiften ,"$2. Cöne die Anwendung von Kräutern würde die di,in,sche Wtnenschaft machtlos fein : und denn, geht die Tenöen, der Zeit dabin, die beftea Uer vkilmittkl zu Gunsten irner kräZtigen Vedi,inen. die daZ hstem so srZzr schäöigen, z drrnachlajiigen. ist eiue (?emdinatkon von werthvollen Kräutern, nach S?r varschrist eine regulären rzteS, der die ti 'HtttiX in seiner PristPrari4 i anSgedebnte IHiit mit grsftem Ct-fala ngewandt. sorasaltig in sammkngejett. ES ist kein Getränt, sondern eine VeSiun. die dsn dielen enten angewendet toird. -t unschätzbar für DySpepfte, Rtru uns Leb tr.Beschm erden, erden'Adlxan nun, Tchväche. Nnderdaulichkeit, etc.. und wäbrend ti kuritt. to'.rö ti lai LyKe nicht schädige. Verr l. I. NSsdeZ, ein im Sisengescbäft wohl be kannte? Äann in Zajt Harbor, Pa., schreibt: ..ein Zcirt Kit durch da Kalte Fieber srdr mit. gekommen. Ghirtin und sonstige Mittel halfen ibm mit. Oi nadin cann ,u Miller' Kräuter Bitter meine Zuflucht und in kurzer Zeit war er ganz wobl.- . . chelleutrager. Apo:deker in 717 St. Elair 2tr., Cleveland, O., schreibt! ..Zbr Vitteri wird, ie ich gern jngelrete. en eini aez ke? ältesten und prrminenke'Zen Aerzten unsern zuzt serschrieden." ZNlsl,ler Aerb Vitters o. V Ceinmerce Str., Philadelphia. Parker' angenehmer WnrmTdrud schlägt nie fatjf. dttch JI&IRR Xt kürzte und ttflt Lahu nach Loiriaville, Nasliville. Memplris, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, jacksonville, Mobilo and New Orleans. f. ist vortheilhaft für Passagi' nach Um Süden, eine dir:k:e Route jn nehmen. Palak. &Iafunb ParlorWagen zwischcu Cneago cac Lzaiiville und Et Lou'.nnd gjnijbine cit Wagenwechsel. Comsort, Scdnelligleit und Sicherheit bietet die ,3eff" die alte znverlässize 3. Ml. & D. M. M. H. TL. Deringr, Ssftftznt nc ral Psssagier.gnt, ?iord.e ZZzshingtsn nnd JltnoU Str., Jndvl E. W McErnna. Snperintentient, Jener-Ä larui-tgnale. t'erh'cl?- uud Market. tauti?üartit ?uee Urtmtnt. 6 Cfi. ::& und 7 Nsdl und Michiga 5tra. 8 Jers,-Tt:sß! urb Zpaachu'c:te3 Winiton und Rord'traz. 11 55ad)ufi;tt . nah Sidl Str. 13 le'airsrt Gir, und Fort Wannt Sr. t4 Jerse? und ?s?t Waun Zlvenu Vj Cem Ltr. undsschustt ' ! Ctitsu re. ur. Äld Str. 17 PZ . ur. ui! Str. 19 irrool Str. und Wclott r. 19 Archer und 3o$r gtt. 12S Cciea fioe. unb '.Snt tt 124 AlZdamz und Liebt.:, tu. 25 Rcrlbian und Siebente Str. 3Ö 'ande? tr. nnd L.ncsln k itl LuZittüungJebZudk. SS Central se. und Lcht u $31 ftlitcaa und Morrison u L2 .edxton und Achte Sti iU loZtft Äre. und Zehnte Str. 35 fcon As, uns Telawar St, Qlamare nd Ktchizan Str. 21 St. Jo 5'.r., nah Jlinot. Penr.s?'.vams und Prstt Str. Qs vto. 5. Sngw Hus SchS, n-' 26 riisftssixxt und i. iair ir 57 JtnoiZ und Äichigan L:r. i-a Pennsylvania Str. und Home ÄMstrsi und Vierte Str. 21? Tennefiee und William Str. US nn?,lvar.ia und Vtchigan Str. 'M JS'.ndli und Herbert Str. 31 Jndian Ave. und Wichigan Str. xi enijn und Salnut Str. 31 lifcrnia und Vermont Mt, Sö tiilt uc Äe ?)or! Str. SS Indtana Sv. und St. l'Z-r tr 7 Ltadthlxit:. SS Slake und srd Str. SS Uichigun und Lzne Sir 812 Zö,'5 und Lslnut St:. 215 Oift und Tritt, Str. 314 Siebente und Hsward Str. 41 Saslzinztsn, na)e ä?t Str. 43 Seiten dorf und Wajhinztvn S: ti Siiflouri und New Hott Sir. 45 VZ!,diau und Washington Str. 46 3X;:ictl und Chid Ttr. 47 Xcr.n?? und Washington Str. 43 ingin' Psrk Hous. 4? Jndtanol. 12 ätffou?i und Mar,land Str.' 415 ilftssi?vt ur.d Wübish tr. 415 Ferguson' P,:k Hous. 421 I. B. 53. sund H,us. 425 Insan, Tsrzlum. 51 ISinots und SP.;-ria Str. 52 Ilinoii und Louistana St, 5 Qe und McSart? Str. 4 West und Louth Vtr. b6 Tenntslee und Scorgia 5tt. 67 endian und Ra Str. IS Kabtsfln Sre. und NsniZ Stl. 59 "?adtson Lve. un Dunlo? Str 2 Weft und SisZwood Ltr. 513 entuta Svk. und iitxxM 514 Union und TOottil St, 518 Jlinoil und ansa S S17 V!rn4 und D!ab Str. 61 South nah Telawar Str. Vi PennsizlVanta und Loutftana ftu. 63 Delawar und TOcIartij Str. 54 Dft und Wcflrttj Skr, 65 SUtbasa und Lirgtana Av. 67 eixgtnia . und radstza t, 58 Oft und eodurn Sir. es Peunsq'vznta Str. und Vadtson ,. 612 VeKernan und Doughert, Str. 71 Virginia Ave. nah Huron Str. 72 Oft und Sorgia Str. TZ Washington un Vtn Str. 71 enton und Seorgia Str. 7S Foft Zloe.ud Pin. 76 Ttlcu und Bat Str. 78 vgtntav.ud Dillon. 7 gleicher Av. und D'.kton. 71 S?rue und Prospekt Str. 718 nglish So und Lauril Str. 714 Orange und Olive Str. 715 Sdto d eech,, er. 81 tu e Irsn Stk. X2 Washington Ud Dtlasar St, Z Oft und ari Str. 4 Htvo ziork und Davidson Stk 85 Taub'turlinen'AnftäU. 86 er. Staate Arsenal. s', Onentol un LSashingto Stk 8? ran Sesängnttz. SU Sto.S Schlauch.Hau. Oft SashiugtonfiraI '5 wartet und odl Str. 14 Odl und Harv, Stt 9 anzlind nahe endian Str. . i2 Vertdian nnd Seorgta Strai. -- Pnvst.Signal. l-'-l Ud Äiften w'ederbol, zmitr Alarm. 5 2 Signal 'ür ??euer.T)ruck. ivtt Schläge. Feuer auS. D i Schlage, Druck c bZjölf 4lög, U Chr Rittagl.

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Dcm Tode entronnen. Ein esch'chte avS Ostindien von S. d. Barfu. (Fortsebung und Schwb Lücle, die Tochter dcs Belgiers, battt, sich zu einer reizenden, blühenden Jungsrau entwickelt, von einer natürlichen Anmuth und einem bezaubernden kindlichcn Wesen, das nicht ohne Einfülß auf den kaum dreißig Jahre alten Lehrer ibrcr Arüder geblieben war. Es konnte nicht ausbleiben und war ja auch ganz natürlich, daß sich die Herzen der beiden jungen Leute sehr bald in ihren Gefühlen zu einander begegneten und eine Aus-

Sprache derselben erfolgte, ceunier erachtete es für seine Pflicht, den Eltern des jungen Ätädchens offen seine Gefühle für Lucie zu bekennen ; beide gaben freudig ihre Einwilligung zu der Verbindung der jungen Leute, die bei nächster passender Gelegenheit in Manila durch die Hand des Priesters für das Leben vereint werden sollten. In einer Vcacht, Ende September, kehrten die beiden Praauwen, mit denen Eordier vor einigen Wochen Muna ver lasten hatte, nach der Ansiedlung zurück, wie sie überhaupt stets nur während der Nacht ausliesen und heimkehrten. Meunier, der wegen der drückenden Schwüle nicht schlafen konnte, ging in dem Garten vor dem Wohnhause auf und ab, als die Fahrzeuge anlandeten, und bemerkte zu seinem nicht geringen Schrecken, wie sein künftiger Schwiegervater, ein rüstiger, kräftiger Mann, sehr behutsam von mehreren seiner Leute geführt, fast getragen wurde. Besorgt eilte er den Ankommenden entgegen und erblickte beim Scheine der Harzfackeln das bleiche, leidende Gesicht Eordier'ö, der ihm jedoch mit leiser Stimme sagte, er möge sich nicht beunruhigen, es sei nicht so schlimm, er habe nur einen etwas harten Fall gethan, dessen Folgen wohl bald vorüber gehen würden. Leider erfüllte sich diese Hoffnung nicht, im Gegentheil wurde der Zustand Eordier's immer Besorgniß erregender, seine Brust war offenbar innerlich verletzt worden, da sich sehr bald ein kurzer, trockener Husten einstellte und der kräftige Mann zusehends hinfälliger wur de. Einen Arzt zu Zkathe zu ziehen, war unter den obwaltenden Berhältniffen unmöglich ; der nächste wohnte in Mangkaffar. Auf vieles Zureden seiner Frau und seines Schwiegersohnes entschloß sich Eordier endlich, sofort nach Manila zu segeln und sich doit einer regelmäßigen ärztlichen Behandlung zu unterziehen. Es wurden demnach die werthvoUsten Gegenstände von der Einrichtung der Villa, sowie aus den Magazinen an Bord der einen Praauw geschasst, während die andere für die Aufnabme der Familie ingerichtet wurde. Die ganze Ansiedlung wurde einem alten Malaven übergeben, der bereits von Surabatza mit der Familie herübergekosnnen war, und ihm einige Leute zugetheilt, um Alles in Ordnung zu halten ; Äli benSidin und sein Bruder Hamet, welche stets den Herrn" suf seinen Fahrten begleitet hatten, kamen von Buton herüber und sollten mit nach Manila gehen. Anfangs October war Alles zur Abfahrt bereit, so daß einer Nacht die beiden Praauwen-die Bucht verließen, den Eanal zwischen Mirna und Buton hinaussegelten und beim Anbnlch des Tages durch die Butonstraße in die Moluk-ken-See gelangten. Die Fahrzeuge c?Wiesen sich als ganz vorzüglick'e Segler, so daß man trotz des nur leichten Ostwin desdie ungefähr sechshundert Se.'meilen entfernte nse! Mindanao in fünf Tagen erreichte. Hier athmete Meunier erleichtert auf, da er auf der ganzen Fabrt zw'i scheu Eelebes und den Älkolukken beständig in der Furcht geschwebt hatte, die Praauwen von einem holländifcheMriegs schiffe angehalten und eraminirt zu sehen. Nach einer Reise von weiteren sechs Tagen warfen sie auf der 3lhede von Manila Anker. Bald war in einem Hotei eine passende Wohnung für die qanze Familie gefunden, während die beiden Fahrzeuge am Hafenquai festgelegt wur den, bis weiter über dieselben bestimmt sein würde. Die sofort consultirten Aerzte gaben über den Zustand Eordiers wenig Hoffnungz sie behaupteten, dieser müßte entweder in Folge eines heftigen Stoßes cder Falles innere Verletzungen erhalten haben. Der Kranke ertrug sein Geschick mit vieler Fassung, tröstete seine verzweifeinde Frau und bestand darauf, da die Trauung Mcunier's und Lucie'sso schnell' als möglich jtattsindcn jolle. Da er es nicht an klingenden Gründen fehlen ließ, so waren alle Schwierigkeiten und Weitläusigkeiten überwunden und beseitigt, sodabereits am näck'sten Sonntage das junge Paar in der Kathedrale von Manila getraut wurde, in Gegenwart von einem der ersten Bankiers und mehreren angesehenen Kaufherren, mit denen Eordier seit vielen Jahren in Geschäftsverbindung gestanden.' Wenige Tage nach dieser Feierlichkeit hatte sich der Zustand des Leidenden so verschlimmert, daß er sein Ende herannahen suhlte. Eordier ließ eines Morgens seinen Schwiegersohn zu sich rufen und hatte eine lange Unterredung unter vier Augen mit demselben. Nachdem er ihm eine bedeutende Summe in englischen Banknoten sowie einige Depositenscheine über mehrere hohe, bei dem ersten Bankier von Manila niedergelegten Beträge übergeben hatte, sagte er mit schwacher Stimme und sichtlicher Anstrengung zu Meunier : . J-h will nicht mit einer Lüge auf meinem Gcwissen scheiden, lieber Sohn. Wie ich JH-. nen bereits in den ersten Tagen unserer Bekanntschaft mittheilte, hatte ich alle Ursache, die Menschen zu Haffen und zu meiden, nachdem ich soviel Ungerechtigkeit und List von denselben erfahren. Ich war ausgestoßen aus der . Gesellschaft meines Gleichen und hatte geschworen, mich für die erlittene Unbill zu rächen. Ich habe keinen Küstenhandel mit geschmuggelten Waaren getrieben, wie ich Ihnen damals erzählte, lieber Meunier; ich übersiel mit meinen beiden Praauwen reich beladene Kauffahrer, die von China oder den Molukken kamen, und nahm ih nen den kostbarsten Theil ihrer Ladung, den ich hier in Manila oder in Hongkong vettverthete. Aber Sie brauchen nicht zu erschrecken, mein Sohn, eS klebt kein Tropfen Blut an meiner Hand ; ich

wußte e5 stets so einzurichten, daß diö Schiffe vollständig überrascht wurden, so daß die Bemannung derselben wehrlos gemacht war, bevor sie Widerstand leisten tonnte. Ich schwöre cs Ihnen zu, wenn ich auch ein Seeräuber war, so hat meine Hand doch niemals Blut vergossen, seitdem ich in Sürobaya einen Schurken niedergeschlagen, der mich unglücklich gemacht. Bei meiner letzten Fahrt hatte ich das Unglück, vom Bord eines Schiffcs auf die Schanze meiner Praauw zufallen und mir innere Verletzungen zuzuziehen ; ich wußte sofort, daß ich nicht

durchkommen würde, ch danke ,ott, daß er mich noch so lange am Lehen ließ, um für die Akeinigen zu sorgen und denselben in Ihnen, mein theurer Sohn, eine treue Stütze geben zu können. Mein Rath und mein Wunsch ist, daß Sie sobald es mit mir ;u Ende ist, das beim Bankier deponirtc Vermögen realisiren und mit dem nächsten Dampfer nach Europa zurückkehren; lassen 'ie sich gute englische Wechsel geben. Seien Sie meiner armen Frau ein guter Sohn und meinen Knaben ein väterlicher Freund ; meine Lucie brauche ich Ihnen nicht an's Herz zu legen, Sie lieben das gute Kind ja treu und innig ; ich weiß cs. - Ich bitte Gott, cr möge an meinen Kindern nicht die Sünden ihres Vaters strafen,und Sie, mein theurer Sohn, eine glückliche Heimath sindcn lassen, lvo Sie zufrieden leben können, ohne von den bösen Leidenschaften Ihrer 'Mitmenschen in Ihrem Glücke gestört zu iverden. Gott segne Sie, mein lieber Sohn " t Noch in derselben 'Nacht verschied Eordier in den Armen seiner trostlosen Frau. Meunier befolgte pünktlich den Rath seines verstorbenen Schwiegervaters. Er realisirte die hinterlegten Summen, machte die von Mima herübergebrachten Gegenstände zu Gelde und schenkte die beiden Praauwen an Ali-ben-Sidin, dem treuen, langjährigen Gefährten Eordier's, der wenige Tage nach dem Tode desselben nach Buton zurückkehrte. Mit dem ersten Dampfer fuhr cr mit der ganzen Familie nach Eadir, von wo cr nach Marseille ging und sich im südlichen Frankreich eine Heimath gründete. Qftmals pries er noch die Vorsehung, die ihn einem schimpflichen Tode entrinnen ließ und den glücklichen Zufall, dcm er in der stillen Bucht auf der Insel Muna ein so großes, unerwartetes Glück verdankte. (E n d e.) Bewecke und Sohv. Novelle von G. Mielke. (Fortseßung. (rr ist todt," sagte cr ruliiz. seit Jahr und Tag todt." Diese betrübende Mittheilung machte indessen keinen Eindruck auf Gottfried Wirsig. I, sieh mal Einer an! Großpapa, warum flunkern Sie noch aus Ihre alten Tage ? Sie sollten sich schämen, Großpapa, meinen Johannes todt zu sprechen. Er arbeitet ja frifcl und lustig in seiner Fabrik." Der Kerl hatte sich also sorgfältig vorher von Allem unterrichtet. Herr Beineke zitterte jetzt vor Wuth. Lassen Sie Ihre Bezeichnungen, ich bin kein Großpapa, am wenigsten der Ihrige !" rief er heftig. Nur nicht bös werden," suchte der Vagabund ihn zu beruhigen. DerAerger soll selbst 'nen Ochsen todten, sagt man. Ich meinte es ja blos, weil Sie älter als ich sind und Baterstelle an dem Jungen vertreten. Der hat Ihnen doch Freude gemacht, nicht wahr? Ach, wenn seine selige Mutter noch lebte!" Und ebenso rasch schien der Vagabund gerührt zu sein. Er fuhr mit der Hand in die Hosentaschen, um da etwas zu suchen; als er es jedoch nicht fand, begnügte er sich damit, den zerrissenen Aermel an seine Augen zu sühren. So ist Ihre Frau todt?" fragte Herr Beineke fast erleichtert, denn eine Scene stand ihm plötzlich vor Augen, leib haftig sah er ein thränenbenetztes, schmerzlich flehendes N!uttergesicht, zwei Arme, die sich irngestüm jetzt nach ihm ausstreckten. )ka, seit ihrem Tode ging ja der Jammer los," heulte Gottsried Wirsig. Weiß Gott, sie ist schon zehn Jahre todt und acht Jahre hat sie sich um den Jungen gegrämt!" Achtzehn Jahre! ein dunkler Schleier zerriß sich in Beineke senior's Seele. Achtzehn Jahre ! War die Zeit so rasch verflogen? Herr Beineke seufzte schwerlnüthig auf. Sie haben sie gar nicht ordentlich kennen gelernt," fuhr der Vagabund fort, fvas sie für ein treues Herz war. Ich denke nur noch daran, wie sie starb. Wu waren ja auf Ihren Wunsch von hier sortgezogen, Johannes sollte ja nie etwas von seinen Eltern erfahren. Es war grausig, Herr, wie sie starb. Gottfried," sagte sie auf einmal und richtete sich hoch auf, Gottfried, hol' mir unsern Jungen. Ich niuß Hans sehen, eh' ich sterbe ! Dann fielen ihr plötzlich die Augen zu, nur einen Augenblick und sie riß sie wieder weit auf. Gottfried," schrie sie mich an, hol' unsern Jungen, ich kann sonst nicht sterben, ich hab' keine Nuh' im Grab." Und dann wieder that sie so, als wenn sie ihn auf den Armen hätte, sie streichelte ihm die Backen und kos'te mit ihm und schnalzte mit den Livpcn, als wenn sie ihn küßte. Dabei lachte und jubelte sie, solch Lachen, mir war's unheimlich, Herr, bis sie plötzlich schrie : Er ist wecj, hol' mir den Hans, Gottfried, Tu hast ihn verkauft, ach, ach da hast Tu daS Geld, hol' ihn mrr wieder, ich hab's gespart, die fünfhundert Thaler." Als sie das sagte,Herr, konnte ich eS nicht mehr aushalten, sie tobte wie eine Wahnsinnige. Hanne," sagte ich, sei ruhig, ich hole ihn Dir." Und damit deckte ich sie schon zu und ging weg, und als ich wiederkam, war sie mausetodt. Die Stadt hat sie begraben lassen, und ich habe noch drei Hände Sand extra auf ihren Sarg in die Grube geworfen. Das.ist von unserm Hans, Hanne, rief ich ihr noch hinunter, und dann schippten sie das Grab zu." ! Das Alles erzählte der Vagabund mit weinerlicher Stimme, indem er v.sn Zeit

zu Jcir oavel inttleinem Aermel über das Gesicht fuhr. Herr Beineke achtete nicht darauf, allein auf seine Brust hatte cs sich centnerschwcr gelegt. Alles, was er hörte, nahm körperliche Gestalt an, lebte und webte vor seinen Sinnen und flößte ihm ein dunkles Grausen ein. -ES war Euer eig'ner Wille," sagte er tonlos. Gewiß, Herr, aber wir dachten noch Kinder zu bekommen. Es hätte sich denn Alles gegeben. So aber na, Herr, ich bin auch nicht umsonst vom Bauplatz Nr. 11 in Zelle 103 gekommen. Und jetzt, da ich gerade herauskomme, geht cs mir wie der Hanne,' ich möchte meinen Jungen einmal wiedersehen." Das durfte nie geschehen, Herr Beineke sagte es nicht nur sich selbst leise, er üupeile es auch laut. Was V schrie der Vagabund, ich soll nicht einmal meinen Sohn umarmen können!" Seinen Sohn ! Dieser zerlumpte Verbreche?, dieser Zuchthäusler, ein Abscheu der Gesellschaft, ein lebendiger Hohn auf jedes brave, warme Gefühl der ienschens.'ele sein Vater! -..- Das wär' noch schöner, murrte Gottfrieo Wirsig weiterund schwang wie dro-' bend seinen Knotenstock. 7 ,.Aber, um Gottes Willen, er hält mich ja für seinen wahren Vater." Herr Beineke sagte es flehend, er fühlte sich vollständig in der Macht dieses Verkommenen.'" ' ,. Was lügen Sie ihm so etwas vor! Ich will mein Recht haben, jetzt, gerade jetzt, ich ivill ihn umarmen, ehe ich nach Amerika gehe für immer, ich werde ihm doch die letzten Grüße seiner Mutter überbringen können 'i Das Gesetz möchte ich sehen, welches mir das verwehrt. Ich gehe nach Amerika, aber vorher sehe ich meinen 2cyi Johannes. Basta, Punthlm." Sie haben einen Eid geschworen " ,;M?, was hier was da Eid. Man sagt Manches hin, was man nicht halten kann, außerdem war's ein Notheid. Wir hatten keinen Pfennig und brauchten Geld. Da hättclt wir Ihnen den Teufel aus der Hölle geschworen. Und jetzt, ich habe zwar wieder keinen Pfennig. dv für aber will ich das Vergnügen haben, meinen Sohn zu sehen, und wenn Sie es ihm nicht sagen, tve'r sein Vater ist, na, dann sage ich es ihm." Wie plump die Anspielung war ! Doch die Drohung, mit der sie endete, war ernst. Herr Beineke sah es. ein und war sofort entschlossen, ihr zuvorzukommen. Wie viel brauchen Sie für Ihre 3kcise nach Amerika X" fragte er, indem cr sich langsam aus seinem Lehnsessel erhob. Ueber das aufgedunsene, rothfleckige Gesicht des Vagabnnden ging ein Grinsen. . Tausend Thaler !" sagte cr mit seiner dumpfen, rasselnden Stimme. -Unverschämt !" murmelte Herr Beineke vor sich hin, aber er murmelte es nur. Laut meinte cr, während Angst und Wuth seine Worte fast erdrückten : Ich will Ihnen fünfhundert Thaler geben." ' Ist nicht !" sagte Gottfried Wirsig. Das war damals, als ich noch Bauplatz Nr. 11 arbeitete. Zelle Nr. 105 kostet das Doppelte." Aber das ist genug für Ihre Jieise Für meine Reise wohl, aber nicht für mich. Ich bin zwar kein Baron, aber man will doch auch leben." Herr Beineke war an seinen Sekretär getreten, hatte ihn aufgeschlossen und kramte in den Schubfächern. Mit schlauen, lüsternen Blicken verfolgte der Vagabund alle Hantierungen des Alten, an sein Ohr drang das Klingen von Goldstücken und das eigenthümliche Knistern der Geldscheine, Ah, das war eine Musik, um derenwillen man schon etwas wagen konnte ! Noch einige Zeit feilschte Beineke senior, allein da der Schust nicht nachgab, so mußte er sich dazu verstehen, ihm die verlangte Summe auszuhändigen,' allerdings unter der Bedingung, daß Gottfried Wirsig sofort nach Hamburg reise und nie wieder etwas von sich hören lasse. Der Alte ging in seiner kindischen 'Naivetät so weit, daß er sich das durch Handschlag versichern ließ. Und als dann der ehemalige ZuchtHäusler das Zimmer verlassen hatte, sank Beineke senior mit einem tiesen Seufzer in seinen Lehnsessel zurück. Er hatte sich den Sohn zum zweiten Male gekauft. Jetzt besaß er ihn wieder allein, er hätte sein Leben gegeben, um ihn nicht zu verlieren. Als Johannes am Abend aus der Fabrik zurückkehrte, wo er als Volontär sich auf die Akademie und den Jngenicurbenif vorbereitete, fand er seinen Vater ungewöhnlich still. Er sprach wenig, aber er betrachtete seinen Sohn mit rührendzärtlichen Blicken und das Gute Nacht," mit welchem cr sich verabschiedete, klang überaus weich ; ja, nachdem cr in sein Schlafzimmer gegangen war, rief er ihn noch einmal zu sich und fragte ihn nach einigen ganz gleichgültigen Sachen. Dabei streichelte er lächelnd, mit der Hand dem jungen Mcum das blonde Haar. Johannes war erstaunt über diese Zärtlichkeiten, die seiner trotzig-wilden Natur etwas zuwider waren ; er mochte weder seine eigene Liebe gern zeigen noch die Bezeugungen einer andern gern cntgegennehmcn dergleichen erschien ihm weibisch. Er duldete es, ohne cs zu crwidern. Nachdem er in seinem Zimmer allein noch einige Zeit gearbeitet hatte, ging er zü Bett. Sein Schlaf war sonst ein sehr gesunder, sobald cr die Augen geschlössen hatte, pflegte er auch schon in jenem Lande zu sein, in dem es weder Reiche noch Arme, weder Glückliche noch Unglückliche giebt. Heute aber kam ihm vorher noch ein Gedanke : Was mochte sein Vater haben, daß er sich so zärtlich benahm, zärtlich wie eine Frau ? Johannes wurde traurig, als er diesen Vergleich anstellte. Er dachte an seine Mutter, von der man ihm gesagt hatte, daß sie bald nach seiner Geburt gestorben sei, an die gute Tante Lena, die seit Jahren schlummerte. .Allein sein Gedanke kehrte immer wieder zu seiner Mutter zurück. Es gab eine Zeit in seiner Jugend, wo der Knabe nicht einschlummern konnte, ohne sich das Bild der Mutter vor sein geistiges Auge aus der Schattenwelt heraufzubeschwören. Man hatte ihm ein alteS Oelaemalde aeieiat. das einen

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kvräuenkopf darstellte, nur sanften, lä chclnden Züg-en, mit strahlenden, dunkeln Augen, aus denen Freude und Glückseligkeit leuchtete das sei seilte Mutter. Und dicse von Glück verklärten Züge hielten allnächtlich über seinem Bette Wacht, sie schlangen sich in heitere, freundliche Traumbilder, in denen sie zu ihm sprachen, was ihnen lb.-nd zu verkünden das Schicksal verwehrt hatte. Diese Zeit, in welcher der Knabe sich an den Phantasicen seiner verschlossenen Einbildungskraft berauschte, war vorüber, cr war ein Jüngling geworden. Nur zeitweilig tauchte das Bild der Mutter aus dem N'ebel hervor, in den die Aufgaben des agcs, die Hoffnungen und Träume seines Ehrgeizes feine Erinnerungen zurückdrängten. Eine unbestimmte Sehnsucht wachte dann in seinem Gemüth auf, die ihn tief melancholisch machte, i In dieser Stimmung schlummerte Jo hannes endlich ein. Aber nach Mitternacht erwachte er wieder, durch ein Geräusch beunruhigt, und was er nun that und sah und horte, beim dämmernden Morgen, da cr gebrochen, mit wirren Gedanken auf dcm Bette lag, erschien es ihm wie die Ausgeburt eines bösen, sieberhaften Traumes. . Er schlich, halb angekleidet, seinen Ne volver in der Hand, durch das anliegende Zimmer, welches zu dem Privatkabinct seines Vaters führte; durch die Thürspalte schimmerte ein Licht. Jetzt ging die Thür aus seine Hand hatte sie aeönnct und er stand im Zimmer. In seinem Armstuhl, die Hände gefesselt. sap scrn Mnitcr. vir warf nur einen Bua auf ihn, der andere blieb sofort an der dunklen, unheimlichen Gestalt haften. die im Schrei'bsekretär kramte und dabei leise lachte und vor sich hin httstelte. Den Rücken hatte sie jener Thür zugewandt, nun aber, da er eintrat, wandte sie sich um, Ein unterdrückter Schrei und ein Knurren der Wuth, wie ein gereizter Hund knurrt. Wächter, Wächter! Diebe!" Johannes !" Steh, Schurke, oder ich schieße dich nieder!" ' Er sah den Einbrecher zusammensinken, dann aber sich faffen und Miene machen, auf das Fenster loszustürzen. l--Steh' oder Du bist des Todes! Wäch. ter!" . Was waren das für Worte, die auf einmal aus dem rauhen Munde da drü ben kamen, zu seinenFüßen lag ein Knäuel, es war ein Akensch, er sah die rothen, verdunsenen Züge, die grauen, listig blitzenden Augen aber die Worte, die Worte ' Johannes, ich bin Dein Vater. Laß mich gehen, Johannes, Tu wirst Deinen Vater nicht in das Zuchthaus bringen die Noth, Johannes, trieb mich zum ü!erbrechen die Roth hat uns bewogen. Dich wegzugeben" Lüge !" rief er seiner Sinne nicht mächtig. .. Frage den, der dort im Sessel sitzt, ben Du Vater nennst. Er ist nicht Dein Vater, ich bin Dein Vater. Aus Notb gaben wir Dich fort. Ich bitte Dich bei Deiner Mutter Grab, sie ist todt, Johannes, auf ihrem Sterbebett hat sie mich noch gebeten, Dich zu grüßen. Laß mich gehen, ich komme sonst ins Zuchtbaus'. Denk an Deine Mutter." War das lichter )i?ahnsinn, der aus diesem Munde sprach,' oer der Trug eines rassin irtcn Verbrechers, ocr durch eine Täuschung unheimlichster Art sich die Freiheit erkaufen will, oder endlich, war cs einsa.be, vernichtende Wabrheit? ' Es gab Jema.td, dcr in dieser kur zcn Spanne Z'it durch ein einziges Wort Alles lösen konnte, cr blickte auf ihn hin Herr Beineke sas; todtenbleich in seinem Sessel, seine Lippen rührten sich nicht, er hatte den Kops auf die Brust sinken lassen. sJortsekurg folgt.) Aeben dem furchtbaren Schmer,, den Rheumatismus nnd Neuralgie verursachen, sind dieselben sebr gefährliche Krankheiten, die häufig Tod ;ur olge haben. Es ist sonderbar, daß die medizinische Wissenscdast erst kürz lich im Stande war, ein Mittel zu entdecken. da5 sicher in seinen Wirkungen und unfedlvar in der Heilung ist. ES sind schon vorher Mittel entdeckt worden, dieselben sind aber so gefährlich, daß sie. wenn nicht sehr sorg fältiq angewandt, tödtlicher als die Krankheit selbst wirken. Weil aber Mm U I rnnrr M dollig barmlo? und dabei sicher heilend ist, hat es einen so wunderbaren Erfolg erzielt. Herr M. M. Tilton. Chicago. Jll., sSreibt : ?cd litt und!, durch Zlthlexbere vrursackte Wiikunqkn bkedadtkt, dk'enker in kinem icdwen alle ten Xb(umatilmu von ISjädriz Tauft, in tcin Fue nb täntt iebt gekrümmt raren na dkin (R(braud) ton iri jla'ifn irir itt Tatitnt dkllig ton ltttm Smtt tfhtit. Ich habt I mit rctjtm 5rielz in meiner i jene JarrnUt anatroantt." Gev. A. Crandale, Zn?kile und Walnut Zix., Des Mvine?. Ja., schreibt : ,.?ltb!epioree hat tnl mit seiner !rnderian KxiH in Pn'taunen ae'etzt. I dad, zwei glalche q?gen en'zünd u&en nceun animuf aertauat uno nnrt ff etc cmc JtatitJUnlaae. tu ich je gemalt. Ich bin ufct nach einer Woche im Stande, meinen freiebarten nathuaede unb bin en merjen der Anschwellungen vkUig befreit." Wenn Sie llMlmoS nicht in Ihrer Apothike er ballen können, werden wir Jbnen. nack Empfang des reaulSren Prnses ein Toll per Flasche dasselbe per ErvreK franco ziisenden. Wir leben S lieb, wenn Sie ti von Jbrem Avotbeker kaufen, aber wenn er dasitlb reicht ftibrt. lassen Sie sich nicht überreden, etwa Andere zu versuchen, sondern bestellen sie so sott bei un, wie angegeben. Mhlophoros Go. 112 Wall Str., New Bork. Kauft nur GARLAND OEFEN und RANGES, Die besten in der WeltGarantirt als die besten im Markte. Die Mi. ck)igan Stode Co. in Detroit, Chicago und Buffalo. Zum Verkauf bei j. 1, Lyons, 88 West Washington Qtrage und 8 88 Oüb Delaware Otr.

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Eisenbahn .Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der Etsenbanzklge in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1884.' Sledklaud, ColnOöu, Cineinvsii und Jndta. napoli isenbaha (re Line.) Abgang: KP 6.15 Cm nderson ...10 so Um sjBtonCl Cs.lO.iOBm V 5 7i5ttm Lnkuuft: t8tfl -OB a8H AEr.10.Z5, )... 7 15 92m tf a et rl s so niZ 8 3 oshen j5.25 Not v e Z;1,U j "nun e... Z.OU Km rightlvood Division. . S.C.und I. S'ng taU . J.J5B. - tkzllch . 6.M e ..il'.lV cut I 11.15 Cm 2.2 , 9im ' 3.30 m v glich. 6 23 Kr. 10.35 Cm 2.00 Rm SÄ ot 45 m te. tjto tialtA inniii. t ia 3;m i ViUburg, Eioeincati & St. Lenit isenbabn .ich ee au. 2)13 Er cutslf CjtfljUch ..... 4.25 C flenom Oonnt. 9.1Q m Z)B 813 nommenLonnt.lil.U Cm 9t5nccoula. Sonntag 4.00 31 k täglich, h.. 4.55 Darzton au Ja snnt 4.55 831 9t alich 11.37 ffjm 4 Stl a,. ctaß .... 4.55 Rm V ti tögl'ch 10.5) a,tn Ex a,. Vvnntaz io. Cm Chicago Ronte dia Kokomo. hicago Schnell. I Jnd'I B. k tilg 11.15 51m Schnell, 3 ia wm hieago Erxr.i.u.m 3b,t'i 2 Lü. I rpr, 3.35 fim Vandalia Line. eil trat Xag Orp, x Z 50 1 65 I a.l unb cc. . 1Ü.0Ü Cm Xmi&aulifcc. 4.1 m xoa E r es 3 X19? Vaeifte t . . 10.45 Rm 3"'l out& Bend Ex 7.10 Bm att und. 4.40 Hu eoutb l?trb itnb'rll (fr 10 x ctg wert i 4.Wtn etljt'erb! 5 4ZM KWeinuatt, Jndianapoli, St. Louik u. Edieaco ir.. , ft:--i .i: tm, -i- 7 r i(uvuu. miuuuii A;lüiI0n. lÄEoutlo.S. 4.1V) Cm Einetnnatt 1.rr Vm 0'vuuai scr. 11 IQ UM la'oiUtjp. u..Som SStfltni Er.... VX 6t ü fl Qm lij.t. .K n . m m tnctnnatl ....10.45 Vru f. 2 Er ic. Z..45 m inc. ee .40 m i tüglich S u cc. 10.45 Rm Chicago Division. See url Ei. 7.1liLm hicago RaU x.:2.10m eftern r 5 iu N g S täglich r e 11.30 6ic ou S. taglich c c uS.. 3.35 Cm Safuvttc Acc ..IU.4U tiw lÜWatlsc. Z.30 ütneinuatt cc. 6 2ft ist Zessersosville, Madisou und Jndioadoltk m:r . nenoavn. Cüb Er tag. 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