Indiana Tribüne, Volume 8, Number 143, Indianapolis, Marion County, 9 February 1885 — Page 1
Qf KH I J S . . Jfcv . A . W M A w X f J i Hfl flfl 'Ä W1 ZahrgMg 8. Office : No. 120 OK Marölaud Tttaße. l " l Nummer 143. Indianapolis, Jndiana. Montaa. den N. Februar 1885.
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Anzeigen in dreier Tratte ssseit dieselben nicht (? schäftZanz?:gen jfao und den 'tarn von drei Zeilen nicht übersteigen, werden nnentgelt l ich anenorunen. Dieselben bleiben 3 Tage liehen, können aber nndeschräa'l erneuert irerDen. Akzeizea, welche tu Mittags 1 Uhr adge geben werben, finden n?ch am selbigen Tage Aufnahme.
TZerlanat. Verlangt: Xitnilmaidbtn erhalten gut Stellen Senso öerrichaften gut i3d$en nachgtvteskn, durch A. gJ5rr.it, 113 ri Straße. Schickt eine Poftkart. da Verlangt wi?d ein ftirke Mädchen fürSauiar bit und aiZ Hülfe zur Aufficht von iti Kindern. uterLohn. io. 7 Zlord Z)Z,rtdian Straße. 12s Verlangt: kl Diejenigen, welche Reben von einem Sachverüändlzen gefchnilten haben lvol len. sind ersucht bei Vt. 3. Silma. No 115 Ost Washinfltsn Ttraße. Ziimmer 9!o. 4 eine Treppe hach voufxrechen. ba Verlangt: Eme erkabren Köchin für in anstZn d,ge rennomirte deutsches Hau?. Vach, kragen in Zell'Z kxnheke. Cie Noble und e gort Str. llfö Ve rl n gt wird eine firau die Vortag naschen kann, s-!2Z Llack'srd Straße. 10s 6 stellegesuche. Gesucht: Ein d-utscher Man, lebet schon meh rere Monate in WardSJIlad al Krankenwärter fungirt hat. sucht Ttelluna entweder privatim der in einem Sosvi al Nachzufragen in der Union Halle bei John Klein. ltsd Gesuch : &n Mann in den mittleren Jahren roünlcht eine Stell als AZatchman-'. Zu erfragen 237 Oft Georgia Straße. Ilsb ? such t u?trd irgeno elch Arbeit vcn inen an ständigen jungen 33inne Nach fragen Zimmer No. 'i, 0-215 Ost Washington Straße, ba Verloren. Verloren: Ein Cousert mit dem Namcn H. Fahr ner. enthaltend ÜWld Der redl. Minder möchte eS esalligft gezen Z elobnung bei Kkpx Brother, 3 Sitd Meridian Srraße, abgeben. I2fb Zugelaufen. Zugelaufen: Ein brauner Jagdhund. Abtu holen bei hrle Baatke. 346 Sütt alt Str. 10s Geld zu verleihen. Zu verleihen ir biZ unter günstigen Bedingungen. Rlhere ln der Offtk d. iil. ba Bamberger's berühmte Hüte, Kappen, Pelzwaaren, Handschuhe und alle Artikel, welche man im Hutlager erster Klaffe sucht, kann man jetzt zu ermäßigten Preisen einkaufen. No. 1 O8 Wasblugtonilr. assrnaa Todes Anzeige. reuvsen und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere geliebte Tochter Emilie, Lamstag Abend um 7 Uhr nach kurzem Kranksein im Alter von 8 Jahren und 21 Tagen rerschieden ist. Tl Veerdigung sinket Dienstag Rachmittag um X2 Uhr vom Trauerhctuse, it Towney nnd Ken nington CUaße aus statt, rooiu ergebenft einladen Ti trauernden Eltern, Sbarle Trewe, Wildelmine Drerois, geb.Kerkhosf, nebst Kindern. Z Einladung iu der UZ! lonnerstig, den 2Z. Februar 138, Abends SCHr, stattftndeuden Verlooiuna rr. einer Bibliothek ach der Berloosung gemüthliche Unterhaltung. Jul.Heknr. Gerlick. N B. Ter Tag der Berloosnng mußte deshalb verlegt roerden. weil am Ii. Februar und auch am folgenden So.intaz die Schulballe durch den Lieder kränz beseht ist. Großer MaZkcnBall dek I! in der Mozart Hallo ! am Montag, den 16. Februar. sang 9 Uhr Abend, tftntritl : Herr und Dame $1.00; jede weitere Dame 25 Centz ; einzelner Herr 7S Ceak. PaZsioe Bs'tzlie er S0 Cent? ; jede todtere Dame 25 Gents. XiJrtl u haben an folgenden Plätzen: Jacob BoS, 9?o 143 Ost iikajhin .ion Scraße. I Xletn, Union Hall,, s Knodel 13 Ost 13a(9ingon Straße. . Budler, Se D laroare und Mclario Str Wm. hn. '2 Li'ainia Soenue, Office der Jndiana Xribine". Fr. iSüttrr, Ci Jllinoi nd Merrill Str,, es sin"t(r, 4i lUactfon flornue, Ehr. Har tnontna. Hit Uafhrnajot und iffifsippi Stk , L Srrck, Ro.'Z Mass chiisettS Äoenue. T Uilaunglalten müssen bendi an der Kasse oraeitigt merd'n. &(tlrt xasstoe Mitglieder find nur bei Henn I. o. N. 14) Oft Qashmgtgnftr. u haben. Da Somit.
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NeneS per Telegraph. . . W e t t tr s u Si i S l e n. Washing on, D. (F., 9. ffebr. Trübrs kaltertS Wetter.
Gattenmord. T e r e H a u t e, 9. Fedr. Bor einigen Wochen hieb es, daß Richard Trump. fünf Meilen von hier wohnhaft Selbstmord begangen habe. Heute wurde seine Frau verhaftet, und sie gestand, daß sie ihren Mann umgebracht habe. Auö dem Sudan. L o n d o n, 9. Febr. Wegen der bei Gubat verschanzten Truppen des Gen. Stewart ist man sehr besorgt. Die Ne bellen bereiten einen Angriff vor. Von Gen. Wilson, der auf dem Nil Sck'igbruch litt, hat man seitdem nichts mehr gehört. ES heißt. Wolseley habe Befehl. Cordon zu befreien, wenn der selbe noch lebt und dann daö Land zu verlassen. Editorielles. Die anglo amerikanische 'Presse schenkt in neuesterZeit dem anarchistischen Treiben und der sozialistischen Bewegung etwas giößere Aufmerksamkeit, und die associirte Presse berichtet, wie auS unseren heutigenDepeschenspalten hervorgeht über anarchistische und sozialistische Versammhingen. BiS jetzt Hat sie alle Dynamit Verherrlichungen kurzweg den Soziallsten in die Schuhe geschoben, nach und nach roikd sie den Uaterschikd zwischen Anarchisten und Soziallsten wohl begreifen. Zum Bttständnib der heutigen Depe scheu wollen wir bemerken, daß die Jnternationale Arbeite: Association eine von der Sozialistischen Arbeiterpartei ver schiedene Organisation ist. Während Letztere nach dem Beispiele der Sozial demokcaten Deutschlands auf friedlichem Wege ine Aenderung der gesellschaftli chen Organisation anstrebt, schlägt Erftere die anarchistische Richtung Most'S ein. ' ' ... ! Sei 3 nun. daß die anarchistische Stich' tung in Folge der großen Arbeitslosigkeit der letzten Zeit wirklich bedeutend an AuSdehung gewonnen hat, oder ob der jüngste Versuch Most'S und Schwab'S eine sozialistische Versammlung in New Aork zu sprengen, und die Dynamit reden der Chicagoer Anarchisten beson dereS Aussehen erregt haben, Thatsache ist, daß die angloamerikanische Presse der sozialistischen sowohl, wie oer anarchistischen Bewegung größere Aufmerk samkeit schenkt. Ob dieS für die Arbeiter von Nutzen sein wird, bleibe einstweilen dahingestellt. Bedenkt man, daß von gesetzgebenden lkölpern in keinem Lande der Welt der sozialen Frage so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie in dem unseren, daß Kapitalismus und MoncpoliSmuS in keinem Lande der Welt so kühn ihr Haupt erheben, wie in dem unsrigen, so kommt men zu der Ueberzeugung, daß diese Aufmerksamkeit zum Mindesten nicht schaden kann. Unser Congreß und unsere LegiSlatu ren halten endlose Sitzungen und streiten sich über nebensächliche Dinge herum und lassen das Wichtigste unberüSstchiigt, gerade als ob keine soziale Frage vorhanden wäre. Selbst in Rußland und Deutschland schenken die Regierungen der sozialen Frage Aufmerksamkeit, nur bei unS laßt man die Dinge gehen, wie sie kommen. Dürfte sich vielleicht die Gesetzgebung in nächster Zeit mehr aus Maßregeln gegen die Dynamiter beschränken, so kann eS doch nicht ausbleiben, daß unsern Herren Gesetzgebern einmal die Augen über die wahren gesellschaftlichen Zu' stände aufgehen. Drahtnachrichten. Cleveland und Tilden. N e w Y o r k. 8. Febr. Präsident in spe, Herr Cleveland besuchte gestern Herrn Tilden und dinirte daselbst. Noch andere Gäste waren anwesend. Nach dem Diner zogen sich Cleveland und Tilden zu einer Consultation zurück. HeftigerSchneesturm. Chicago, 8. Febr. Unstreitig der heftigste Schneesturm diese? Winter be gann heute Abend gegen 8 Uhr. Tel, graphischen Berichten zufolge dehnt sich der Sturm über den ganzen Nordmesten au?. S o z i a l i st e n. C h i c a g o, 8. Febr. Die Soziali sten (nicht Anarchisten) hielten auf der 23, st Seite heute Nachmittag eine große Versammlung. Englische und deutsche Reden wurden gehalten. Aus der Nord seite fand eine Versammlung statt, in welcher eine Debatte zwischen Sozialisten und Anarchisten veranstaltet wurde. Die Anarchisten empfahlen vie gewöhnlich die Anwendung deö Dynamits.
S t. L o u i S. 3. Febr. Heute Nach, mittag fand hier eine roße sozialistische Versammlung statt. Sin schwarz ge ründerteS Zirkular wurde vertheilt, worin die Hinrichtung von Anarchisten in Deutschland bedauert wurde, und wori.i die Ardeiter aufgefordert werden, sich Qt gen Priester'. Monarchen und Mono polHerrschaft zu organisiren. Die böhmische Gruppe der Jnternatio nalen dielt ebenfalls eine Versammlung ab. Explosion. Yokohama. 19. Jan. Bei einer Pulverexplosion in Fatschan, 14 Meilen von Canton kamen 250 Arbeiter um'S Leben. Winterweizen. M i l a u k e. 8 Febr. Die Berichte des Statistikers Tallmadge zeigen, daß Winterweizen allenthalben mehr oder weniger durch die große Kälte geschädigt wurde. In manchen Gegenden dülfke eS nicht mehr als e'ne halbe C?nte geben. Gattenmord. Wahpet o n. 8 Febr. Die Leiche deS Farmers August Dell, eines wohl habenden Deutschen, der Zeit dem 26. Januar vermißt wurde, ist heute unter einem Düiigerhausen gefunden worden. Seine Frau gestand daß sie ihn erschossen habe. Anarchisten. Philadelpia, 8 Februar. Ein
Reporter der .Philadelphia Preß", welcher sich der internationalen Arbeiler' Association angeschlossen hatte, veröfsentlicht einen ausführlichen Bericht über die Organisation der Anarchisten. Die selbe ist innerhalb der letzten sechs Mo nate bedeutend gewachsen, vor einem Jahre befanden sich hier bloß vier Grup' pen, jetzt sind eS deren sieben. Cleveland, 8. Febr. F. K. Geg' ger, sruyer Agent oer Internationalen Akbeiterassociation sagt, eZ befänden sich in hiesiger Stadt vier Gruppen mit etwa 200 Mitgliedern. Zvti der Gruppen sind böhmisch und zwei sind deutsch, eine amerikanische Gruppe wird morgen orga nisirt werden. Er ist der Ansicht, daß wenn sich die Zeiten nicht bessern, die größte Revolution auöbrechen wird, welche die Welt it gesehen. Pi tls du rg, 8 Fidr. "Die kürz., liche Mittheilung, daß die Anarchisten hier bewaffnet sind und sich im Ge brauche der Waffen üben, scheint nicht ganz unbegründet zu sein. Einem Re Porter der Dispatch gegenüber versicherte ein Polizeibeamter, daß er im Besitze zuverlässiger Information sei, daß Dy namit wenigstens an einem Platze in der Stadt ausbewahrt werde, und daß hie Pittöburger Anarchisten bedeutende Zusendungen von Waffen von Chicazo erhalten haben. In PittSburg befindrn stch jetzt zehn Gruppen und ungefähr 4000 (?) Mitglieder in Allegheny County. Soagreß. Washington,?. Fabruar. Senat. Sherman reichte eine Resolution., dahin lautend, daß die von Vanderbilt und Frau Grant osferirten Geschenke an genommen und in der Bibliothek ausbewahrt werden sollen. Wurde passirt. Die Bill, der Wittwe des General majorS Thomas eine Pension von $2XX) zu geben, wurde passtrt. H a u S. Das HauS setzle die Erwägung der Fluß und Hasenbewilligungen fort und stimmte die Vorschläge sür Hafenverbes serungen in New Orleans und Charle ston, S. C. nieder. Ein Amendkment Van WykS zur Pen sionSbill, allen Soldatenwittwen und Waisen, welche bis jetzt $8 bekamen, in Zakanst $12 zu geben, wurde passirt. tt Kabel. AuS dem Sudan. L o n d o n, 8. Fedr. Nachrichten von Gubat melden, daß die Rebellen sich auf energischen Widerstand vorbeiten. Der Mahdi bezieht ungeheure Ouan titäten Lebensmittel au? dem Merawi Distrikt. . DaS KriegSministkrium beobachtet vollständiges Stillschweigen über die Pläne Wolseley'Z. Von Cairo wird die Abhaltung eines KkiegSrathS gemeldet. Gen. Stephenson rieth zur Zurückziehung der Truppen von Metemneh nach Korti, sodann einen An griff auf Berber zu machen und nach Einnahme desselben auf die Expedition von Suakim zu warten und dann nach Khartum vorzugehen. Sheikh Gemal Eddin, der sich in Paris aushielt, ist der Ansicht, daß wenn Gordon nicht im Kampfe fiel, er noch am Leben sei. Der Mahdi würde ihn in solchem Falle als Gefangenen behan deln und vielleicht eine Auswechslung
gegen Arabi Pascha, welchen der Mahdi hochschätzt, versuchen. Privatnachrichten auS dcm Sudan losten die Lage der Engländer als tir sehr ernste erkennen. Viele bisher frikd liche Stämnie schließen sich den Rebellen an, und der Mahdi ist entschlossen, energisch gegen die Engländer vorzu gehen, dazu kommt noch der Umstand, daß die heiße Jahreszeit herannaht, in welcher die Engländer durchaus nicht im
Stande sind, Märsche zu machen. Gen. Wolselly weigert sich, aus eigene Verantwortlichkeit zu handeln, sondern btsteht darauf, seine Befehle von der Regierung zu erhalten. Soldatenart. L o n d o n, 8. Febr. Ein aus Wache befindlicher Soldat sah letzte Nacht einen Mann auf sich zukommen. Ek rief ihm Halt zu und verlangte das Paßwort. Der Fremde antwortete nicht, und suchte an dem Soldaten vorbeizugehen. Ditser stieß ihm daS Bayonett in den Leib, ihn augenblicklich tödtend. Marktpreise. 2 1 1 n 9lo. 1 83;: o. roth, c. orn No.Z weiß 41c: gimisch. 9. Hase r o.2 weiß 32:; mischt 20t. o g g n iitk. l l ,12 01. H u 11 J.S0. Schinken litli Schultrn 6)4. Sxeck k.e. Sett en -&,'. Sch t schmal -9c. Kehl -Fzmil anc, S3.8 4K; rUaJ3.0U-3.(J0. i c t 20: ; im Stör 23c. utter ram,r 2,-25: Dair, 18 V z Zsrktry U-ttk. sahn r 7e r? Pfund artsfetn-4v, &i ,r Bush. Vom Auslande Am Dreikvnigstage fand in Engelharting bei Zorneding in Bayern ein Schlittenrennen statt; Wahrscheinlich zur Erhöhung der Feier wurde von der nach dem Rennen zum festlichen Schmause versammelten Gesellschaft eine jener dort üblichen höheren Volksbelustigungen inscenirt, bei welchetdie Maßtrüge fliegen lernen und die Stuhlbeine ihrem eigentlichen Zweck entfremdet werden. Da mitten im schönsten 5tampfes. vergnügen zischte ein eiskalter Strahl durch die weit geöffnete Thüre auf die erhitzten Kopse, und noch einer und wieder einer, und die wackere Spritzenmann schaft, welche auf Anordnung des Ortsbürgermeisters ihres Amtes waltete, wich nicht vom Platze, bis das Feuer in den erhitzten Köpfen der Kraftadeligen gelöscht war. Mit verdutzten Gesichtern und süßsauren Mienen verließen dise den Schauplatz ihres Vergnügens. Die S tiergefech te Spanienö haben den biederen Bewohnern Tegernsee's in Bayern keine Nuhe gelassen. Oie begnügten sich indeß in ihrem öhrgeize mit einem Kuhstechen," welches amDreikönigstage eine kleine Strecke von Gmund im schönen Mangfallthale stattfinden sollte. Ein Musikchor spielte chöne Stücke, eine große Menge Zu-, chauer hatte sich einaefunden und wei Mhe sollten raufen; aber dieselben hat' ten gegeneinander keinen Groll und konw ten trotz aller Anfeuerung ihrer Besitzer, welche für den Sieg 200 Mark gewettet hatten, nicht zum Kampfe gebracht werden, sondern näherten sich vertraulich und beleckten schließlich zum großen Gau. dium ihrer Zuschauer sich die friedfertigen Häupter. Wie man zn einem Duell kommt. Ort der Handlung: Am Oranienburger Thor in Berlin. Zeit : Eine Stunde nach Mitternacht. Drei lustige Studii treten aus einem der buntlaternigen" Vierhäuser unter lärmender Heiterkeit heraus. In ihrer Mitte befand sich die ganz famose" Kellnerin, die sich energisch sträubte, mit den Dreien noch nach der Kaiserkrone" zu gehen ; doch Bruder Studio weiß sich zu helfen: Zwei von den Musensöhnen ergreifen die widerstrebende Hebe an den Armen, der Dritte an den Füßen, und fort ging es im Triumphzuge. Doch die Freude sollte nicht lange dauern. Ein Couleur"Student kam gerade des Weges, den Mantel kühn um die Schulter geworfen. Diesen Mantel zerrte unsere hochthronende Kellnerin rn keckem Uebermuthe dem gravitätisch Vorübergehenden herab. Da Kellnerinnen bekanntlich noch nicht satiöfaktionsfähig sind, so rief der also Jnsultirte: Meine Herren, sind Sie Studenten' Eo ipso!" schallt es zurück. Tann würden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie mir Ihre Karten aeben wollten. , mit dem größten Vergnügen", riefen die Drei wie aus einem Munde. Die Schöne zur Erde gesetzt, Karten gewechselt, war das Werk eines Augenblicks. Mit höflichem Gruße trennte man sich dann. Am folgenden Tage erwarteten die drei Angezapften zwischen 5 und 7 den Sekundanten, resp, den Kartellträger ihres beleidigten GegnerS und zwar nicht vergeblich. Aber daß sich die schöne Leserin nur nicht äng stige : ein Pistolen-Duell giebt es dies? mal nicht, sondern nur eine solenne Paukerei". Und da auf beiden Seiten ganz schneidige Schläger sind, so dürften in der nächsten Zeit ein Paar elegante Schmisse" die Gesichter der Betheiligten zieren.
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