Indiana Tribüne, Volume 8, Number 141, Indianapolis, Marion County, 7 February 1885 — Page 3
)
l - r ! d," X
VsrseMmg ß
hilft denen, die sicb selbst helfen. Die Natur hüt Kräuter zur Hkilung tuenschlicher Uebel geschaffen und die medizinische Wissenschaft rat ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Bc wältigunz der Krankheiten nöthig ComdiNationen erkannt. LaS Resultat dieser Gut deckungen und Combinationen ist HLERS LiVLi r t i rn u ' MVU HER Eelt vielen Jahren ist ti in schweren fallen ton Nieren- und Leberkrankheiten, Ma aria, Dyspepsie, Unverdaulichkeit, Schwache, Mattigkeit txz. geprüft worden und hat stets Hilfe 'ii Heilung r erschafft. Tausende ton Zcuani.sen sind dafür auszesiellt worden und daö Mittel ist sehr beliebt. I. C. Cte'zzhkifer, Suverintendent Ui oncaflr So., Pa., Hospikals, schreibt : ..Ich ar.dle tS ia einer grc?3 Zadl so Zälen cir T?s?e?sik. Jier:a.raiirTe:t. keberdeschmerd 'N. Rdeu inatiintu, Aidma und crcfela an und nstränttrl:ch mit dk deftkn jRei'altatrn." 0. ßgffan, ton Circleville, C, sagt: Sierfcurch tffifinise i. tii ick an ftrfienfcf Wieder lilk r.nv durck ttn ebrsuch eign-Flasche von i'iisSlfr'l Äräurer SittkrZ rcüitänt'g farirt tcurte." FNiskiler T4erb Ditters Co. r2." Cctnrncrce Str., Philadelphia. Parkrr'Z angkNkhmrr Wrm5yru schlägt nh fehl. & a.. S5ich. &IRR Xlt ksrzsstk nsd beA: Bah ach Loaisville, Nahville, Meraphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jackson vilJe. Mobile and New Orleans. i ist varlheillzaf! für PakZagi?rr nach dein Sübta, tta? direkte ifcnt zu ehn:eu. Palast, Tchlef. und ParlarWagen zwischen Eeago und Lzuisville nn St 2on:4unfc Lsn?dille oli. Vagenwechsel. Comsort, SchoeMgfeit und Eicherhei UtUl die ,Jeff die alte znderlZssige D. M. &. 55. QR. M. X7. It. Dorliifcr, 3'jWeRt Skner! Paffagiek'Zlgent otdoftcCi asiingta:, und Jllt?.o Str., Jndv! E. W McKkxVna, Superintendent. Feucr-Ä larm-Signale. i ytvtflo zMi aus 51ar!t. 5 Zz?quz?hee dc? ?uer Ler'mentl. 5 C2U2üc an Ne Jsrk. 7 Nsdel anj Nichizan Gtra. 8 New Jersi,,St:abe und 5?afiachaUttl&.. ffitnort ilZd N?dStraS. 13 tfachnl;:.? Rv. nahe Nsdi; Ttr. 13 D!a,re S:r. und Fort Wann Sts. l Rk J:??e? und ort W2?n 15 Veru 6r. und Ächu'tttZ As 16 5ri!lia 5?t. ir. 17 2re. ar.6 5u:.Z? 2:r. 18 Sarro?4 5tr. u:b Malait oe. IS Srcher und JoZ S':. 123 Tslezk Äct. und Ziköenik 51:. 121 Slatcaa und SiiUrtt S:t. 125 Vtcrtbisn ur.a Ciftcrte L.r. 125 znde: Sir.ur.b'.-.colnÄj . 137 ut3ungl-(3cbaui. 13S 5fi:at v. und 24t ti !31 AlabZmZ knd l'isr-.issn Str 1Z2 RSumrtcn und Bch:e St, TsLke? und Lehnte zu. 1 ficiK So, und lamsre HU 135 UlftOiare und Bttchizzn 5tr. 21 Lt. Jse 5:?.. n:Zk JZinoiZ. LZ Pnsivsnia und Prutt St:. 2S 329. C. Sngwk HouZe Sechste, ns? ' 26 rii?.ss.p?i ur.d St. Clar ?t?, 27 2;nciJ unk itjin Skr. ii Pk':???l?lln:z Ltr. ',:nd HöLlk e,. ?S V:!5.i.sei u.ld Ji:ttk Tir. 21? Tt-i'-zs 7.d 213 lirr.'firaru; 2tchizan 2t:. 24 Jii,?,, uni H:rde:i Ctr. 31 Z?dN'n: ifioe. -ani ytttaan Ötr. 82 i'-ltsia! urd Salnut Str. 31 Jou4cc:ta und ttmon: t:. ä5 iSi'-t uni ?!e 'ort 5t:. 86 Jnvian? itt. u ?d St. tflr.tr i 57 5iad:ekjKtta!. M Slati ur.b vier? Sti. 33 und Sgn5 -Sti 51t fScÜ und ffiilnux 5tr. 313 Säest und x.iti 5tr. :3U CltScf.t r.tib i tt. " 41 Q!hin.iisn, n?.5Lft SiZ. Teiök.d??f arit 52s;inci?., S.: IS K-.TOUT. vri Vtv i'or! S-i. -45 2Sirtsiaa una SSai j:-.:g:3n Str. 33tn5 a:iJ CV.5 5!?. 47 2cnrt;fc urt& Safsisfito.- xr. 8 ivzs.'k Pz.k Hvu?.'. 49 3nbtancia. i iniSoun uri atv'.cub Sli. 415 SStfiüst id Ji5oi ett. 413 iZ?Zk'sn'Z ?c:t cü;. 421 I. S. LZ. ?Iun u1 - 425 3asar. Sfrh:n. 51 I2insiZ ciit-5rrt3 :r. 52 3Clnci unö ioutf.anc 53 23t1u:ia &:i'ti SJc. M S3fl nd ?out5 ilx. 56 Xtr.R(fIc und tirjia 5t.. 57 ilirtdian 5!a? tr. S3 SZad.'s Äec, ur.ö ino:rta t; :3 "Vabüon Ave. SDcnlrp 5t 622 ZLkft und y.oiocob &tr. 613 Ätntai . un Ker:t Bll 25 un uib cnil S:r 518 JlinotS un Zkansai S - 617 SUerrtJ und laieta 6tr. 61 out! natt ttlaaar Str. C3 Pnnf?lvaaia und Ecuif ana 63 Xclaxsre und c-Xort? Str. 64 OK utb clatt, Stk, S SU&sna und Bixgiana Sv. -57 Virginia 2o. usb V::dsa Cti 65 Oft und kobu: Str. Psnnfytoania St?, und 12 dieüetnan und Touzhertz Str. 71 Lugiai See. ra$ Hursn tr. 72 Ost und Tksrg'a Ttr. 73 Washington und Senton Str. 74 Mi uvd S:e?Lta Ttr. 75?oreft Ase.und Pin. 76 DUlo uud BstkS Str. 78 BtrginlaS.und DS?.. 72 Stecher Svt. und Dtllou. 712 piuce und rosptä tetr. 713 fcsfilitf Azt und Lurt L!:. 714 Orsng und OUk Str. 715 Ehtd? tt vechkr Str. 81 . ew 3xjC9 Ltr. S2 Ssshington ud De!aar St: E3 Oft und crl tt. M es iiort end larMon 5tr 86 Iau5-iEtTn4a9aU. 66 Ccr. Staate Aticr.a; Ortental und Washington tr S fiiavtu efängn,tz S12 . Schlang. Hau. Oft Walhu,gtnstra 8'S artet n -ob'' Str. S14 Od ttnd Hsrvey Sn 9 Veryland naie erdian Str. 92 yitxxiiav nno orgia Ctratc t-j-1 Pnvat Signal. t-"-l IX 6 Jt"n m-ftma:, roci;ci Uiji. 3 s tnjlü fuer tiuet. Paul Sj.4a. Fur aul. ö tt Büla e. iud b. io9lf Schlag, 13 Uhr KittzgZ.
h7 I
5
0
JI
Dem Tode entronnen. Sin StschZchte auö Ostindien don S. d. Sarfu. (Fortseung.) Aus der 'Veranda, wo bereits ein sehr gutes Diner servirt und die gan,,e Fa milie versammelt war, theilte der Herr deZ Hauses seinem Gaste mit, daß er be reits einen Boten zu Ali-benSidin nach Buton hinübergeschickt habe mit der Nachricht, daß der junge Franzose einige Tage in der Billa auf Muna sich auf halten werde. Das Diner, welches vorzugsweise aus europäischen Gemüsen und Braten bestand, mundete dem Gaste ausgezeichnet, der nun bereits seit Monaten ausschließlich von Neis, Hühnern,' Fischen und Früchten gelebt hatte; ebenso erquickte er sich an den "vortrefflichen französischen und spanischen Weinen, die in schön geschliffenen Crystullflaschen vor seinem Louverte standen und denen er auf die wiederholten Äufforderungen des aufmerksamen Wirthes .fleißig zusprach. : .; Die Dame des Hauses, sowie das junae, vielleicht sechzehnjährige hübsche Mädchen überhäuften den jungen Mann mit Aufmerksamkeiten und suchten ihm auf jede Art ihre Dankbarkeit zuerkennen zu geben. So wenig neugierig man auch in Ostindien ist und so wenig man sich um andere Leute bekümmert, so konnte Meu nier doch gar nicht begreifen, n?as einen dem Anscheine nach gebildeten und wohl habenden Europäer hatte veranlassen können, sich mit seiner Familie in diesen abgelegenen, von der übrigen Welt voll ständig abgeschiedenen Winkel jwütfju ziehen. Hin Franzose war der Herr der Ansiedlung nicht, so viel hatte er bereit an dessen Accent erkannt, wahrscheinlich also ein Belgier. Spät am Abende führte der, Hausherr seinen Gast in fein Zimnier, wo dieser bald in einem guten Bette die nöthige Jkuhe fand, ob, schon es ihm iül Anfange ganz ungewohnt und fremd vorkam, wieder einmal in einein ordentlichen Bette zu liegen nach dem er monatelang nur auf Matten geschlafen. Im Berlanfe der nächsten Tage yatie der jungs Mann sich ganz in die Familie eingelebt, auch seinem stets freundlichen und liebenswürdigen Wirthe bereits eine kurze Schilderung seiner Vergangenheit gegeben; die beiden Knaben attachirten sicy schnell an den munteren Franzosen und auch das junge Mädcben zeigte sick freundlich und zutrau llch. vb eine? Woche ungefähr wollte Meunier, aus Besorgn iß unbescheiden zu erscheinen, wenn er die Gastfreundschaft der Familie noch länger in Ansprach nehme, nach Buton zurückkehren; als. er dem Herrn des Hauses seine Absicht offenbarte, erwiderte ihm dieser: Ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen, bester Meunier ; zuvor indeß will ich Sie mit den Umständen und Berhältniffen bekannt machen, welche mich veranlaßt habcn, mich mit meiner Familie in diesen von dr Welt abgele genen Winkel zurückzuziehen. Ich bin aus Antwerpen gebürtig und heiße Theophile Cordier, meine Leute nennen mich indeß nur den tuwan", den Herrn". Daß ich Ihnen meinen wirklichen Flamen mitgetheilt möge Ihnen als Beweis des unbegrenzten. Vertrauens dienen, das ich zu Ihnen habe. In meiner Jugend war ich Seemann und- fuhr mehrere Jahre als Schiffskapitän nach Ostindien, was ich erst aufgab, als sicb in Surabaya eine sehr vortbeilhafte Gelegenheit mir anbot, mich ;u etabliren. Ich heirathete sehr bald meine jetzige Frau und lebte niehrere Jahre glücklich und zufrieden, bis ich durch die Äiiederträchtlgkeit eines höheren Beamten, der sich um die Gunst meiner Frau beworben, von dieser aber mit Entrüstung abgewiesen und von mir wegen seine? Unver schämheit empfindlich gezüchtigt worden, binnen einem . Jahre um . mein ganzes Vermögen gebracht wurde, käsend vor Zorn stellte ich den Schurken zur Rede, der noch die Frechheit hatte, meine arme Frau zu beschimpfen, was mich dermaßen in Wuth versetzte, daß ich den Menschen niederschlug und zwar so unglücklich, daß er auf der stelle verschied. Noch rn derselben Nacht entfloh ich mit Weib und Kind und dein kleinen Reste meines Verrnögens mit Hilfe einiger mir sehr ergebenen Makaven. Nach langem Umherirren ließ ich mich endlich hier nieder, wo ich nun seit bei,nahe acht Jahren in Ruhe und Frieden lebe. Ich habe im ganzen Archipel Geschäftsverbindungen, von den Key-Jnseln im Osten bis auf nach China und Hinterindien und treibe einen sehr lebhasten jtüstenhandel, wozu ich jene Praauwen in der Bucht benutze, deren .besondere Bauart Ihnen wohl aufgefallen sein wird," fügte Coidier mit einem raschen Seitenblick auf den jungen Mann hinzu. Da ich die Douanen- und HafenbeamUn nicht gern belästige, so muß ich schnellsegelnde Fahrzeuge haben, die es den Z'egierungS-.reuz?rn im Segeln zuVorthun können, wenn es einmal darauf ankommt. Do6) nun bereu Sie meinen Borschlag, lieber Freund Mir macht die Erziehung meiner Binder, namentlich der betten Knaben, sehr viele Sorgen. Ich selbst kann mich nicht viel darum kümmern, weil ich oft wochenlang von hier entfernt bin, meine Lage ist eine derartige, daß ich fast gar keine Gelegenheit habe, mit gebildeten Europäern zusammenzutreffen, außerdem .ist cs für mich sehr gewagt, einen Fremden in meine Verhältnisse einzuweihen ; cs ist mir daher unmöglich einen geeigneten Lehrer für meine Kinder in mein .vaus zu nchmcn. Da schickt mir der Himmel durch einen wunderbaren Zufall, Sie, lieber Meunier, in diesen verlorenen Erdcnwinkel ! Sie sind nicht allein ein gebildeter, sondern auch ein rechtschaffener Mann, Sie haben sich ja nur gegen die militärische Subordination vergangen.nach den bürgerlichen Gesetzen sind Sie ja ganz unbescholten.' Durch Ihre kühne Handlung haben Sie meine einzige Tochter vor einem schrecklichen Tode bewahrt und mich auf immer zu Ihrem Schuldner gemacht; vermehren Sie diese Schuld der Dankbarkeit noch, indem Sie bei mir bleiben und den Unterricht, meiner Kinder Übernehmen. '
zcnn '5tc auch lein Gelehrter nd lieber Freund, so haben Sie doch in Frankreich ein College besucht, wie Sie mir erzählt, und können leicht das, was Sie inzwischen vergessen haben, mit Hjlfe von Büchern wieder ergänzen, die ich Jhnen sehr leicht von Singapore und Ealcutta verschaffen kann. Ich bin in der Lage, Sie pekuniär so gut zu stellen, wie Sie cs nur wünschen können, obschon ich Sie stets wie meinen Freund, meinen Bruder betrachten werde, nach dem, was Sie für meine Toä'ter gethan. Bleiben Sie bicr, lieber Meunier ! Was erwartet Sie 'in Frankreich? Nach Allem, was Sie mir von Ihren Vcrhältniffen mitgctheilt, auch kein besonders glückliches Loos ; andererseits können Sie doch unmöglich noch lange drüben bei Ali-ben-Sidin leben, eine solche Eristenz ist auf die Dauer unerträglich. Bleiben Sie jedoch einige Jahre bei mir, so werde ich Ihnen die Mittel geben können, sich in Ihrer Heimath eine bescheidene, sorgenfreie Existenz zu gründen. Wird Ihnen der Aufenthalt auf dieser einsamen Insel unerträglich, so verspreche ich Ihnen, Sie jederzeit nach Manila oder Hongkong zu bringen und für Ihre Ucberfahrt nach Europa Sorge tragen u wollen." Ich nehme Ihren Vorschlag mit Dank an, Herr Eordier," erwiderte der Franzose. Ich glaube, Sie haben Recht ; es muß der Wille des Himmels gewesen sein, daß ich mich gerade in diese versteckt liegende Bai verirren mußte, um Ihre Tochter vor Unheil zu bewahren und schließlich für mich ein sicheres Asyl zu finden. Hier ist meine Hand, Herr Cor dier, ich bleibe bei Ihnen und werde mein Möglichstes thun, Ihren Kindern ein tüchtiger Lehrer und Erzieber zu werden." ' Ich danke Ihnen, junger Freund," sagte Eordier mit einem herzlichen Händedrucke. Sie haben mir eine große Sorge vom Herzen genommen. Ein sicheres Asyl haben Sie bei mir auf jeden Fall gefunden, woran mir übrigens ebensoviel gelegen ist, als Ihnen ; denn, wenn man Sie erschießt, im Falle die Holländer Sie wieder erwischen, so hängt man mich einfach auf, sollte mir ein solches Unglück widerfahren. Sie sehen also, bester Freund, daft unser Schicksal in diesem Punkte wenigstens viel Achnlichkeit mit einander hat." Die Kinder, besonders die beiden Knaben, begrüßten mit lautem Jubel die Nachricht, daß der june Franzose bei ihnen bleiben würde; auch Frau Eordier dankte diesem mit einigen herzlichen Worten. Drei Jahre loaren vergangen seit der Ankunft Meunicr'ö auf der Ansiedlung in der Bai von Mnna. Der junge Mann gab den beiden Knaben rcgelmäßig Unterricht mit Hilfe französischer und holländischer Lehrbücher, welche Eordier nach Bedürfnis; hatte herbeischaffen lassen ; lehrend hatte er selbst gelernt und sich weiter gebildet' Zeit und Muße hatte er hinreichend hierzu, denn der Herr des Hauses war oft viele Wochen hintereinander abwesend mit seinen beiden schnellsegelnden Fahrzeugen, deren ungewohnlich zahlreiche Bemannung ausschließlich aus Malaven und Bugincscn bestand. Es war Meunier auch aufgefallen, daß diese Leute sämmtlich sehr gut bewaffnet waren, sogar mit Pistolen und Gewehren ; da ihm Eordier indeß mitge-. theilt, daß er auf seinen Fahrten zuweilen mit den Zollbehörden ' und Regie-rungs-Kreuzcrn in Eollision gerathe, so fand er diese starke Bemannung und deren Bewaffnung erklärlich (Schluß solgt.) Belneöe und Sohn. ?lodelledonG.Mielke.
(ForZsedung. Äle ist vom 'ors'e, Herr," sagte er dabei, die Äkenschheit ist da noch sehr dumm, sie kann nicht einmal schreiben. Nun gieb das Kind dem Herrn, Hanne, und dann komm !" Ein Ausschrei kam aus der Brust des jungen Weibes, da ihr der rohe Patron den Säugling entriß und Herrn Beineke in die Arme legte. Dann brach sie stöhnend zusammen ; mit einem rafchen Griff packte sie der Bursche und trug sie mehr, als daß er sie führte, hinaus. Herr Beineke war nun Vater geworden. Aber diejes Vaterglttck hatte doch einen sehr bitteren Beigeschmack. Zu einer klaren Empfindung darüber konnte er nicht kommen, denn der Säugling in seinen Armen fing auf einmal, als er sich den mütterlichen Händen entrissen merkte, ein ohrenzerreißendes Geschrei an. Herr Beineke suchte es durch Schaukeln ;u beruhigen und mußte dabei lächeln, sogar glücklich lächeln. In diesem Augenblick fühlte er sich wie ein Mann, dem soeben ein lautes Schreien verkündet, daß er Vater geworden ist. Und dazu Vater von einem Jungen, der einst den Namen Beineke hochhalten sollte, aus den er einst mit Stolz und Freude blicken würde, wenn er Offizier ocr Professor oder gar Minister wurde. Warum nicht Minister? War e-5 denn so schwer, Minister zu werden? Doch so weit war cs nock nicht ! Vielmehr schrie der Kleine vorlaufig noch auf den Armen seines neuen Vaters, der dadurch endlich aus seinen Träumereien erwachte und den kleinen zukünftigen Krieger durch die liebenswürdigsten Bezeichnungen in gute Laune zu versetzen suchte. Er kramte aus seinem Gcdächtniß alle die schönen Redensarten zusarnrnen, die cr bisher für fremde Kinder gebraucht hatte; er ging die ganze Seala derselben von Tn Hänschcn" bis Mein süßes Zuckcrschivcinchen" hinaus und hinunter, allein sie halfen nichts. HcrrnBcincke trat bereits der Angstschweiß auf die Stirn. Er versuchte cs jetzt mit Grobheiten. DuSchreihals, ungezogenes Schlingelchen" vergebens, der Pygmäe in seinen Armen schrie, als wenn Herr Beineke der feurige Moloch sei, dem er geopfert würde. Dieser selbst hatte das Arsenal seiner pädagogischen Zuchtmittcl erschöpft und gab sich nun einer gelinden Verzweiflung hin. Wenn doch die Lene hier wäre!" brummte cr unwillig vor sich hin. Er wollte- auf . seine. Schwester schimpfen,, aber da erfüllte ihm der Qimmel .rasch
ftmen Wunlch. d?:-?nr zeigte jtcy eine hagere, weibliche Gestalt und blickte mit ihrem strengen, faltenreichen Gesicht ernst auf die kleine Gruppe: Beineke und Sohn. Da bist du ja !" rief Senior nichts weniger als freundlich. ' Sie antwortete nicht, sondern kam einige Schritte näher. Das also ist es !" saate sie fast bitter und wies mit dem Finger auf den Säugling. Ja, das ist es!" versetzte Herr Beineke. Nimm nur den Jungen, daß er nicht so
entsetzlich schreit." ? i Sie nahm schweigend ihm das Kind ' ab und ging, in den Armen es wiegend,' in dem Ztmmcr hin und her. I Herrn Beineke ärgerte dies Schweiz - gen. r-bm- i Nun, wie gefällt cs Dir? Ist es nicht ' cm reizender !unge cs 4 Es ist ein Unglück !" murmelte sis mehr für sich, als daß sie ihrem Bruder antwortete.' ' Acb, Unglück ! Worin soll denn daZ Unglück bestehen . - Es hat keine Mutter, das arm Wurm." - 65 Wir nehmen ein Kindermädchen und eine Amme." "-" - Das ist noch keine Mutter, ' Otto.' Wer keine Mutter hat, hat auch keine Jugend." Dummes Zeug ! Wie viel Millionen Kinder haben ihre Ä!utter bei der Geburt verloren." Aber Du hast ihm Vater und Mutter genommen." ' ,jJch ? Herr Beineke richtete sich im Gefühl seines verletzten Edelmuthes hoch auf. Ich habe dies Kind dem Elend und dem Laster entrissen, indem ich es zu mcinem Kinde mache. Ich handle segensreich an ihm. Nie soll es erfahren, wer fein Vater und seine Mutter waren, mich soll es als seinen Vater ehren und lieben; bis ich einmal sterbe. Und dafür will ich Gutes an ihm thun, als wäre es wirklich mein eigen Fletsch und Blut. Hörst Du, X" vUlv . Aber Lene achtete nicht darauf, bei Säugling schrie immer noch. Das. Kind hat Hunger," sagte sie dann und verließ mit ihm das Zimmer.' Diese letzte Bemerkung erfüllte Herrn Beincke mit Bewunderung für das feine,' psychologische Gefühl seiner Schwester. Er wäre nicht darauf gekommen. Schade, daß sie nicht auch eine Mutter geworden ist," sagte er mit leichtem Lächeln, und darauf setzte er sich in seinen Lehnstui'l und dachte sehr lange darüber nach, weswegen eigentlich Lene und er selbst nicht gehcirathet hatten. Er seufzte oft tief auf, er konnte keinen Grund finden. Während der Zeit besorgte seine Schwester mit Hilfe der Köchin in der Küche etwas Milch für den Kleinen. Eine Flasche mit Saugkorken war rasch herbeigeschafft und -bald trank Beineke. junior mit gierigen Zügen die vielleicht lang entbehrte süße Milch. Die Köchin stand dabei und konnte sich über den neuen Zuwachs des Hauses nicht genug wun dern, noch mehr aber übcr das düstere Gesicht des alten Fräuleins, das in fast tragischer Stellung dem Säugling die" Flasche hielt und plötzlich wie eine Sibylle' murmelte : 's bringt doch Unglück 's ist ein g ekauft es Kind !" 5 " ... 5 Es war Herbst und Nachmittag. Der Himmel funkelte im hellen Blau, die Luft war frisch und kühl und fuhr mit hastigem Windzuge dann und wann durch die braunen und gelben Blätter des Gartens. Die Sonne schimmerte durch die prächtigen Farbenschattirungen des Gehölzes, an dessen Stand Herrn Beineke's Haus stand, und umgoß die sich entblätterndentärnrne mit zitterndem Gluthen schein. Herr Beineke stand am Fenster und blickte auf dies Schauspiel. Um seinen Mund zog sich ein behagliches Schmunzeln. Diese Farbenspiele zu beobachten, war seine einzige Beschäftigung am Nachmittage gewesen. Es klingelte plötzlich und HerrBeinek wandte den Kopf. Es war noch zu früh. als daß Johannes nach Hause kommen konnte. Die Fabrik wurde erst um sieben geschlossen. Ein deutlicher Ausschrei, der aus dem Entree her klang und vom Dienstmädchen herrühren mußte, machte ihn völlig stutzig. Mit den langsamen, schleichenden Schritten, die dem Alter eigen sind, näherte er sich der Thür, um selbst die Ursache dieser Störung kennen zu lernen. Der Gang blieb ihm aber erspart. Die Thür öffnete sich, ehe Herr Beineke sie erreichte, und was sich auf der Schwelle zeigte, war derart, daß er vor Schreck und Ueberraschungwie angeivurzelt stehen blieb. 1 Herein trat eine Gestalt. Wenn ich sagte, herein sei ein Geist getreten, so würde Jeder wissen, was sie für eine Wirkung auf Herrn Beincke machte. Von einem Gesicht war nicht viel zu sehen; cs. war da nur ein dunkelrother, großer' Fleck, in dem ein noch dunkclröthercr die Nase zu sein vorgab. Dazu waren Bartund Haupthaar, hinter denen dies Men schenangesicht sick zu verstecken suchte) von einer wahrhaft räubermäßigen Länge und Verwilderung. Das Kostüni des unerwarteten Gastes war auch nicht salonsähig: zerriffene Miststiefcl.aus denen sowohl am rechten wie am linken Fuß die große Zehe ebenso frech wie vorlaut sich hervordrängtc.zcrnssene, graue Beinkleider, eine zerrissene Joppe und ein zerrisscner, baumlvollener Fausthandschuh.' der seinen Bruder verloren haben muß-, te, kurzum Alles zerrissen. Was außer diesen Eigenschaften Herrn Beincke noch einen besonderen Respekt einflößte, war 'ein alter, knotiger Ziegenhainer, den das Jndividuunl bei seinen: Eintritt fallen ließ. Es bückte sich jedoch, nahm ihn manietlich auf, riß mit der behandschuhten Rechten eine schwarze, zuckerhutsörmige Kopfbedeckung von dem struppigen Haar und sagte dann mit einer Stimme,' die wie das Raffelu von altem Eisen dröhnte: Guten Tag, Herr Beineke." Es war Herrn Beineke nicht übel zu nehmen, daß er auf die vertrauliche Bcgrüßung keine Skücksicht nahni, sondern,' noch immer in' Schrecken, nur stamf melte : M ja wollen Sie m
7Zltte, 'sagte der Besuch, sehen wir
;u;i. 0$ brn nn'.de und snr Sie ist Stezhen auch lein Piäsin." Und ohne Umlstände ließ sich das llnaebeuer in einen
yuuiviiu iiui'vi. 1. Sie keimen mich wohl nicht?" sagte es darauf, als Herr beineke noch immer lliiltl f A ..vimift. Itm.-,Sim " 9 U"'"v vv.v. vvi)itp-ii. Herr Beineke erinnerte sich nicht eines Verwandten, am wenigste eines solchen. Wer sind Sie ? 'fragte cr endlich, und dann fuhr er gleich deftig fort: Sie sind ein Lump, hinaus, oder ich schicke nack der Polizei." Na," versetzte der Besuch, schreien Sie doch nicht so sehr. Ich kann ja hören und Andere brauchen' nicht zu hören." Herr Beincke wollte trotzdem auf die Thür zueilen, um das Dienstmädchen rufen ; der 5kerl aber hielt ihm ge Waffen den langen Knotenstock vor die Weine. Sachte, Großpapa, sachte. Ich bin ja bald fertig. Ich wollte blos meinen Jo yznseL wiedersehen." Ein Donnerschlag hätte unsern gu ten Beineke nicht so rühren können, wie diese Worte, cin Gesicht verzerrte ucy, er raumelte un) der Vagabund mußte hinzuspringen, damit er nicht um'.ei. ur trat es mein innie '-inslug von reundschafilichcr W.uim und die orgittlkeit, mit welcher er den alten Herrn m den Lehnstuhl setzte, war gewiß rühmenswerth. " Ruhig. Großpapa, ruhig. Keine Motion. Das schadet Ihren Knochen. Wollen Sie nicht Einen zur Stärlung'l" Es war Herrn Beincke, der allmählich sein Bewußtsein wiederge wann, als schimmere eine grünliche Flascle vor seinen Augen. Er schüttelte mit dem Kopf. Nicht K Na, schön; 's ist echter Korn, hilft gegen alle Magenund Kopsschmerzen, gegen Tod und Teusel." . .r ''-- Das Ungeheuer trank, obwohl cs schon imprägnirt war von dem Übeln Geruch, der Herrn Beineke Kopfweh verursachte. Er zitterte an Händen und Fußen. doch nicht vor Wutb, sondern vor Angst. Gehen Sie!" stammelte er Noch nicht, Großpapa. Na, Sie kennen mich also ? Gottfried Wirsig, Zimrnermann vom Bauplatz Nr. 11 das war damals seitdem meistens Zelle Nr. 105. Freut mich, daß Sie mich jetzt erkennen." Herr Beineke winkte abwehrend mit veroeigerufen hatte. Dici'ercl'e;!, meine Herrschaften," sagte der Vagabund mit freundlichem Grinsen, aber Sie sind hier nicht nothwendig, nicht wahr, Herr Beineke ? Wir werden rufen, wenn 'wir Sie nötbig baben." Der Alte gewann sein Leben wieder, da er die Thür beseht sah. Hastig rief er den beuten zu. da?'; sie ?kicmand gerufen halte. Der Patron im Fauteuil saß dabei und lachte vor Vergnügen, als die Weiber mir langen Gesichtern abzogen. 's ist neugieriges Weibsvolk!" meinte er, stört uns nur bei unserm Geschäft. Na, um endlich darauf zu kommen, was rnctebt denn mein Jobannes?" Henn Beincke schoß ein rettender Ge danke durck' sein um. lForttetzuna solai ) Wiut AM et F!ascbn don thlodboraS heilten ??rau M. Fihpatrick. SS Bakrr Str., Zort Wayne, Ind.. on Rbeumati4, ndi, an dem sie schon seit zwei Jahren gelitten. Tom Osten und Löefren kommen Jeugnisse Lbtr die wundervolle Heilung von Llheumatismus und Ncnrakgle, welche oft bei Leuten bewirkt wurden, welcbe lange an diesen schmerzdaften Krankheiten gelitten hatten und vergeblich Hilfe suchten, bis sie ihre Zuflucht nahmen zu völlig yarmloS, wirkt diese Medizin sibnell und sicher, prompt Crleichterung und Heilung ver, schafsend. Frau Ins. D. Nuttinq. North Creek, N. B., schreibt am 29. Mi 1884: Lrei Monatelang war ich in Folge ten Rbeu rnatismu dilflo, nadm z',r und eine halbe lasck'e Ltdlopbores und bin jeet nach einer Wowe fa't nieder gesund. Heute reiste ich von Mklbanicsville (G0 Meile entfernt) btter. 3 satte Atblkvbg. rci für die wuvderrollfte Medien, die je gegen Rt'eu matikmu entdeckt wurde." lAm t.Auguit: Iran Zutting ist jetzt gänzlich wieder gesund und sie bat einige rierzig Zlaschen Alhlvphrros an ihre Zkach dar erkauft.) Wenn Sie tlzlophor? nickt in Ihrer Apotheke er hallen können, werden wir Ihnen, nach Empfana. des regulären Preises ein Dollar per Zvlasche dasselbe per (rpreß ftanco zusenden. Wir sehen ei lieber, wenn &t ti von Ihrem Apotbcker kaufen, aber wenn er dasselbe nicbt führt, lauen Sie sich nit überreden, etwas Anderes zu versuchen, sondern bestellen Cit so, fort bei unö, wie angegeben. Athlophoros Ge?. 112 Wall Str.. New Ark. Vogcllnsigc, Korbivaaren, Glaslvaarcn. Holzivaarcn. In größter Auswahl bei öhas. Mayer &Go. 2T uns so Weit Wasuintttnn Straör. 1 - - Dr. C. C. Eyerts, DentsHerZahVorzt. (aa)solZr gn &. Tilden.. Ci.C5.sGc?e Washington u. Vennsylvania Str. 3 ,t .
won-und saungvk's blieb. Na, cs ist lange her. ch gehöre nämlich zu Ihrer Verwandtschaft und wollte 'mal meine
der bjanb - 1:1 der Thür zeigte nch icbt das erschrockene Dienstmädchen mit rnehreren anderen Weibern, die sie berbeiae-
gimR mm
1 1
! "
fe lZMe der Indimia uchftchlt sich zur Anfertigung von Relhnungen, Cirkulare, Vriesköpsen. Preislisten, Quittnngeu. Eintrittskarten. Mitgliederkarten. Brochüren. Constitutionen Mreßkarten. J3entsclie fall!! .... EtaMirt seit 1859. Charles Meyen & Co. 39 und 41 PaiV Eow, New York, besorgen au Arten Ton Gescfcitsts&nzeigen, Ptrsonalaufforderungen etc für diese Zeitung; sowie rar üla deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Cnzopa. 4 ... . , znmtllcha Dentsch-Amerikanieche Zeitungen liegen in unserem Geachiists-Ijokal zur freien Uaticht des Publikum auf. Die geehrten Herausgeber deutscher Blätter udtn achtangmYoll raucht, un Ihr PnbUMfttafifea tat utacr Ssltratar UlMMeacUo.
l
m
.tV?T5f t . i - - MUü-c j-IiuÄ - i 2- Vl' :su:izJ. rö Eisenbahn -Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der EiscnbahnzÜge in Jndianavo!!k,an und nach Sonn tag. den 2. Nov. 1684. Glevelavd, Colunidus, eiueinukts und Jsdia. uapoli Eisenbühs (Vee Line.) Lbgang: RB8r 6.15 Cm ndersvn Äe...lo.ioj3i X5otön Cl fj. 10.10 DBj... 7 IS X 83 Soshen jf5.25 N Ankunft: O 3t.lO.R nderson Le... 2.00 ! 3 jpt2 eSl ÜB et Ör. 10.35 SrigZüvood Didiflon, C. . . und I. Hang ttgUch. Q.lbütt. i 1U.I0 lrn j It.l5t?m ? tt l'a i " 3.30 a tfifillQ. 5 25 " 7 li Slm " täglich. e.v " 10.3Ö Ob J.OORm 3.2J Km ... 4.55 m tta.'iS . 50 " tSaltcb Ifi SS ?UlbMß, kiucinueti & St. Loui isckbahn P W V P , SkkHm ee au,. Er taalib 4ü5 fn I j 4 Hgr nominenSonr.t.IV.5 Ba RDSceauSg. Sonntaps ;.üo fim VDgV r täglich K h.. c.b5R Dautoa cuSg Sonnt 4.55 Ba i.r ' r ' .w Km SPW B täglich n.37 Bin S tl aul. mn"t8 .... 4.55 m ) PA P rögl'ch 1.,) Danton Sr au. Sonntag iOM Bn Chicago Roule via Kokomo. kZieago Ech?,L Znd', Lou. Schnellzua... 3.59 Jndxi's Lou. IPrei 3.35 Ba ug tZg tl.15 Ba bica30ji:rtS.11.u Sm Vandalia Line. VtHXiaU 7.15 Ba Tag 9xx,V .... 11.65 iat r7keHLLl 5kk. 4.1 m vaeifte r 10.45 Km 3nc';i8 JtSoutt) end Cy 7.1 Bm Schnll,ug 3 60C Wail nd Sce...lu.uim Tag Erpreß.... Z.r, t nnd Ace.. A.0 Soutö fcpb & 5r!d'xl Sr... io.55Bm I stl)erd?r 4.1 Am !v end KI V42R Cincinnati, Jndianapolt, St. Louts u. Chicago M!f.Ik .11 ' 7. " i(uvriyu. luviuumi kleinen. ff Jkiani b. 3! fi Elnctnnatt 21s Ctnetnnati 1... c.8r ,e fttnc. cc 00 Cm Jndtanap cc. 11 fi Um L'ville zp. ii.5o Ha Sern Sz.... 6 205h cti 2 m 10.45 'rn Z..45 9lm 6.40 'Jim täglich u c e. 10.45 Chicago tidtf.cn. V Cutl 8. 7.102m hteag Zatl p.:2 lv ?tm ZeSern 0? J.iüRm 52 tögUch I r 11J Firn 25ic u K . taslta) e es.. Z.zsv Lsfülzett k..W.4UL SLaUxc.. Z.50m lnrrnnatt ee. e 3 Ztsstrsonvillk, Vadisoa ud Judistsvolii nenoaLn. üb r tag. s 4.11) m j JndSUadNal!. 45 Brn 8 ad Aee... S15 $a ,3"d$tcitficl0 45 Bai Znd 2Xab all 3.W in t y fi i j" 7.00 Nd,nbzp tag. 6.45 Sirn l et daitit 10.45 fim Wabash, St. Loui, & Pacisie. ttt hi ail 7.15 Brn Ci(3 Sk tag 8.00 Zolü t 23 Cj.. 11.30 B Der u h ail. 86 m X r 2.15 ilx. hi Mich c C & 7.00 N Louiödill,,New Aldany & Chicago. Air.Line. ffticoao tr tal..lZ.ViNm El)'cagor. tAl.. 11.45 ülonon Ac 10.VVB i'Uch. Cit? Chic. Mono cc 5.0 3(ni Mich EU? Shieag. Sr Matt 12.0tNm I ait. m Indianapolis und St. Louti Eisendahn. taa Vrrrei. cc. R L r täs täglich 7.10 Brn oft u St L .?5u K St fc iij täglich I u c e.llZ KI Nu cc 00 Brn Lokal Passenger. 9 SO Dar e e tagl. l.lWn ncidnaroiti ac sSNa, Zndianspslis und Vinrenne Sisendahn. all k Eairo li 8.15 B Dweenne See. 10 40 B Bincnnel cc . 4.i C $im Katl Kairo. et. Loniö Division. Vr,fieldee... .30 m Stail u 5Cgi. 9.0b m acht 'H ll.vd ölm 9tackt E 3.55 Bm Vlaxl u xea 5. m Ä?rN,l, KkC. Oestliche Division. Oestl.rRail....4.m I Vacisic zvrt... 7 00B Togl. Cepr ilüvx B ötJ i 10 35a Ltlantic ix.... 6 4zNm WeSern Ezp .... 4 45?! Jndlana, Vloomingtg nndWkftern Sisendahn Sae ru Mail.. 7.3cLm an Ztx KLec tXb Rm Trawfordv.,. Nm uckRar tSatt.lv Nm Saftern & S 9t. tagl'ch 3 50 e Cinc Cree 11 J5 Nm Ilantlc SrtR. .15 Tincinnatt,HamittonKIadianapolikSisenbaha Jadp StLoui, 4.0! Lm EonnerlvilleLkk 8.80 L .orinericiueftcc .iu AndxlS u St. 2. 6.40 m iin.t D.r.R .1 10.50 m Uarl. 11.: C Jnd, u et2outl0 5) t . E.riktnnattce 5.00, Le mit x. c. 2e5nffit!lrr mit 5, Sa)lafööavs. mit p. Pttu:Lk:. 01S' 0H10 INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS MATT TTlien lie travels -vrants to po qnick. want3 to bo cornlortablc, vvant 3 to airive at clestination on tiine, in iact, wants a strictly busincsa trip, und consequcntly takes the populär Wabash Route, seelins thatlie ia sure to meet his oiitraexnents and continuc to prosper aad be happy. THE TOURIST ITäs longr since chosen the Wabash a? thft lavorite route toalltho sunimer resortsof the Käst, North and West, and W inter Kesorts of the South, as the Company has toryeara proMed beider aecommodations aml niore attractiona than any of its competitora for thi c'assoLtravel. Tourist Tickets can bo bad at 1 edueed rates at all principal ciüco? cf the Company. THE FAIiMEB Id. scarchof a new hörne, tvhere lie can s curebetter returns for hislabor, Ehould rexnemberthat the Wabash ia themost direct route to Arkansas, Texas, Hansa, Xebra&ka, and all pointa South, West, and Northwest, and that round-trip land-explorers ticket et very low rates cro always on saile at the ticket oillccs. ücscriptive advertising matter of Arkansas and Texas sent freo to all nppliennts by addresslng the Oeneral Pueßcujjcr AgcnU THE INVALID Will find tne Wabash the most rjonvenient rouo to all of the noted health resorts of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that the extensive throngü car System and Buperior aecommodations ot thfs populär line will add greatly to bis comfort whileen route. Pamphlets descriptive of the mapy celebrated rnineral sprins of thö West aoid Boutli sent Iree on application. THE CAPITALIST Can get the Information necessaty to smiro saf e and profitable Investments In agrieul ture, 6tock-raisincr, mlninz?, lurabenng-, or any of the many inviting lields throughout the South and est, by addressing the undersigned F. CH.VKDLER, -Ciaer&I Fassender an ä Tldet Ijent. SU locta, I. ILLINOIS-IOWA-MISSOURI M PEOPLE'S OÜTHE LtrSTRATÜD and UEäCKIITITE AGENTS Family Atlas OF THE WORLD INOEXED. The liest, Latest uud tlieapcf t work of tt,e klul In the market, ltis a conilitm-d (.eoTapliy, Higtor'. Gazettend Pnoram of the 'World, it reTle nd 1t, Industries. 1t eomblne fourbookil! A compiete Atlas of the World: a complete Atlaa of th U. b.; a compiete lllustratcd llletory of the WorM. and a compiete Gazetteer of the U.S. Itliiur book 12x141 nche, containing 3.V) pa?e and bound In elegant style, Themaps are all from copper plate ndare brought np to Uate. Apent are averatfng 2uto 40 ordert per eek. andthey all clalm It to be th rMleataelllnc booW lby eier bndleL hend for colored descrlrtive . circular. Liberal term. l'EOPLE'8 PUB'G CO.. 15 Washlnpton Ht- ChiCMo. im An entirely new and elegant line of AlbeaB. bothleather and plush. Flnc lilbUeM4 ttttukAmr aabaa-lFtI V rk.
(
c,,.i"hy
I ..
Si It
mmm
