Indiana Tribüne, Volume 8, Number 141, Indianapolis, Marion County, 7 February 1885 — Page 1
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W ZH n'1 AA.d KV. A i ni m M Mi mv Jahrgang 8. Office : Ko. 120 OK Marhland Sttaße. Nummer 141. Indianapolis, Jndiana, Samstag, de Februar 1885.
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Neueö per Telegravb. W e t t er s u s i S t e n. Walhingon. D. 6.. 7. tfrtr. Südwind, mildes Wetter.
Eisenbahnunglück. New BrunSwick, Ä.J..7.ffedr. Auf der Brücke über den Äaritan Fluö stießen zwei Frachtzüzt zusammen. An dem einen Zuge befanden stch vier Ol kessel. Einer derselben gnseth in Brand und ine Ezplosion erfolgte. Da? bren ende Qel lies von der boten.Bkücke aus die Straße hinab, über den gefrorenen Raritan Kanal zu der Tapetenfabrik von Janerway & Co., welche in Brand ge rietd und total niedekdrannte.- Eine unter der Brücke befindliche ttlstenfabrik brannte ebenfalls nieder ebenso die da neben beftndlicheFabrik von Fruchttöpfen. Der Lokomotivsühker Fttnch und der Heizer Harrison sprangen vom Zuge und entkamen' mit unbedeutenden Berletzun gen. Der Bremser ffrank Duma? stürzte aus die Straße dinab in das brennende Qel und verlor dabei sein Leden. Ein Arbeiter der Topetensabrik ging in da brennende Gebäude binein, um nach Werkzeugen zu suchen, und ist seit dem nicht wieder gesehen worden. Zwei Bremser aus dem Oelzuze kamen eben fall? umS Leben. Der Schaden betrögt 5300,000 bis 51.000.000. Hingerichtet. Berlin, 7. Febr. . ReinSdorf und Küchler wurden heule Morgen im Ge fangnißhof zu Halle mit dem Schwerte hingerichtet. -,y' Dituricücö. Der in seiner Mehrheit republika Nische Bundeisenat hat die Bill, welche die Einbringung von Arbeitern unter Eontrakt aus dem Auslande verbietet, noch immer nicht pasiirt, wahrend sie im demokratischen Repräsentanten Hause langst angenommen wurde.' Man wird eS der republikanischen Partei anrechnen, wenn der Senat die Session vorüber gehen läßt, ohne die Bill zu pasfiren. Am nächsten Montag tritt Staats schatzmeister Cooper seinen zweiten Ter min an und er muß dann 5700.000 Bürgschast stellen. In wie weit diese größere Bürgschaftssumme den Staat vor allensallsigen Verlusten schützt, welche schon vor Beginn de? neuen Termin? entstanden, wollen wir nicht untersuchen. Sicher ist, daß wenn sich jemals bei der Amtsniederlegung des Schatzmeister? ein Defizit ergeben würde, die Bürgen für den zweiten Termin sich damit zu ver theidigen suchen, daß dasselbe schon im ersten Termin da war, im Falle die? sich wirklich so verhalten sollte. ES läßt sich also keineswegs mit Be stimmtheit behaupten, daß die erhöhte Bürgschaft solchen Schutz gewährt, daß eine Untersuchung des Schatzamtes über flüssig war. Aber selbst wenn eine solche Bertheidi gung nicht statt haben könnte, so ist im mer noch die Thalsache vorhanden, daß die Bürgschaft zu Zeiten bloß halb so groß ist, wie die Summe, welche. der Schatzmeister in Händen hat. Diese? Geld kommt auS den Taschen des Volkes. Der ärmste Arbeiter, der sich ein Bischen Grundbesitz erworben, muß dazu beisteu ern, und kann eS oft nur dadurch, daß er sich Entbehrungen auferlegt. Das Geld wird aber nicht dazu bezahlt, daß der Schatzmeister mit demselben spekulirt. oder Wuchergeschäste betrei. Ein solcher Mißbrauch mit den Geldern deS Volke? dars nicht geduldet werden, ganz abgesehen von der Frage, ob Verluste entstehen, oder nicht. Da? Volk hat ein Recht zu wissen, wa? mit seinem Gelde geschieht. Das Verfahren deS Schatz meistees, da ihm Zehntausende jährlich einbringt, kann nicht damit entschuldigt werden, daß Andere vor ihm e ebenso getrieben. Ein Dieb kann sich nicht damit entschuldigen, dak Ändere auch ge stöhlen haben. Von nahezu 5500.000, welche der Schatzmeister hab. sollte, sind bloß 57.700 in Geld vorhanden. In Bezug aus alle anderen Summen kann zur Zeit kein Mensch mit Sicherheit angeben, ob sie da sind, oder nicht, ob der Schatz meiste? auch nur einen Cent davon besitzt, oder nicht. Trotzdkm verweigerten beide Häuser der Legislatur eine Untersuchung. Von all Denen, welche durch ihre Stimmenabgabe eie Untersuchung ver hinderten, verdient Keiner das Vertrauen des VolkcS und sie haben gezeigt, daß sie jederzeit bereit sind, wenn eS ihren Zwecken paßt, Corruption und AmtSmiß brauch zu schützen. Jeuer in Lasayette. L a s a y e t t e . 6. Febr. Pottlitzer Bro'S erlitten einen Feuerschaden von etwa 5.000.
Drshtnachnchtcu. Wird Herrn Hendrick? n i ch t p a i l e n. W a s h i n g.t o n . i Frdr. Die Baltimore Sun veröffentlicht deute inen Blies von New 'j)ork, worin mitgetheilt wird, daß die Congreßmitglieder Lamd, Matson und Lowry bei Cleveland toi sprachen und die Ernennung McDonald's für einen KabinetSposten urgirten. Die Antwort Cleoeland'S lautete sehr ermuthigenb. Wie Schalmei st er Cooper sein Amt verwaltet. W a b a s h. G. Febr. Der Schulsond diese; CountieS'war bis am Mittwoch in einer solchen Verfaffung. daß die Schulen höchsten? noch ein paar Tage hätten geführt werden können. Alle Versuche deS Count? Schatzmeister?, die dem Countn gutkommenden 510.000 aus dem Staat? Schulsond von Staatöschatzmeister Coo per zu erhallen, waren bis jetzt vergeblich. Endlich am Donnerstag kimen die 510,000. Die Eipreßcompagnie berechnete 55, welche gesetzlich von Cooper hätten bezahlt werden sollen. Man wollte die Nichtannahme nicht riskiern und bezahlte die 55 unter Protest. Selbstmord eines Knaben. Erie, Pa., 0. Febr. In Harbor Creek wurde der Knabe John Hersch deS Morgen? ausgefordert, zur Schule zu gehen. Der Junge ließ erkennen, daß er darüber ärgerlich war und ging weg. Einige Stunden später fand man ihn in der Scheuer todt an einem Stricke hangsn. Eine ungesetzliche H e i r a t k 2B beeii na. 6. Febr. In Poca hontas Eouniy heclscht große Aufregung in Folge der Heirath zwischen Mathilda McCarty und Sam Erwine. Letzterer ist ein 5,5 Jahre alter Farmer, Erstere ist bloß elf Jahre alt. Es heißt, daß die Eltern des Kinde?, welche arm sind, ihre Einwilligung in Folge guter Bezahlung gegeben haben. Die Bürger sind entrüstet über die Heirath und drohen die Sache vor das Gericht zu bringen. Unter dem Gesetze ist die Heirath null und nichtig und der Mann kann mit langer ZuchthauLstlafe, ja sogar Mit dem Tode bestraft werden (5onresi. Washington.!! Fabruar. Senat. Der Senat passtrle die Bill zur Re duktion der Gebühren der Pension? igen ten und ging dann in Ex'cutivsikung über. H a u S. Da? Hau? beschäftigte sich als Plenar eomite mit der weiteren Erwägung der Bewilligungen. Bewillikungen für Aer besserung der Hasen von Bussalo und OSwego und de? Sandy Hook Kanals wurden gemacht.
Ver Kabel. Aus d e m S u d a n. London,. Febr. Col. Wortley, der einen der geretteten drei Damser Wilson'S besehligte die andern beiden scheiterten bei der Rückfahrt und gingen unter giebt einen ketaillirten Bericht über dir Expedition. Die drei Dampfer hatten Khartum am 28. erreicht, fanden tS aber unmöglich, zu landen. Die Re bellen unterhielten ein heftiges Jener au? Kruppschen Kanonen. DaS Schicksal Gen. Gordon'S ist noch immer zweifelhaft. Die Berichte darüber widersprechen einander. Einige behaup ten, er befinde sich mit den Griechen in deren Kirche in Khartum. Andere be Häupten, er sei todt. In Folge deS Falles von Khartum haben sich die Stämme von Schukriy?h dem Mahdi angeschlossen. Ein Bote deö Mahdi erreichte Colone! Wilfon am 29. Januar mit folgender Botschaft : .Ich fordere Dich auf.Dich zu ergeben. Ich werde nicht wieder schreiben. Wenn Du nicht Mohammedane? wirst, werde ich Dich vernichten Das Kabinet hat Lord Wolfelky Voll' macht gegeben, irgend- welche Maßregeln zu ergreisen, welche er zur Befreiung GoldonS nöthig hält, und Khartum, wenn nöthig, wieder zu erobern. Truppen werden von Indien aus über Sua kim nach Berber geschickt. 'Wolseley hat solgende Proklamation erlösten . An die Edlen und Einwohner des Sudan?! England hat mich mit einer Armee geschickt, um den Frieden herzu stellen, nicht um Steuern einzutreiben, oder Jemanden zu schaden. Für alle Lieferungen werde ich bezahlen und ich garantire die Erfüllung der von Gordon gemachten Versprechungen. ES werden bloß Diejenigen gestraft werden, welche Strafe verdienen. Ich fordere Euch auf, Euch zu ergeben, und nicht auf schlechten
Rath zuhören. Kovmt in. mein Loger, sprecht mit meinen.Ossizieren, Niemand wird Euch belästigen. Ernlvrdung eine? Gene r a l V i k a r London. 0 Febr. Eine Dcprlke o;t tHidraNar meldet, daß der Generol. Vikar ermordet wurde. Ein Fleische, den man für irrsinnig hätt, griff ihn in der Sakristei an und stieß ihm ein Misser
in die Brust. ,. SStssönaSriSr.a. Neu Vor k. 0 gebr.' 'ölhiopia ist von Glasgow und Jnbta" von Ham barg angekommen.. N e n V o r k. 6. Febr. Augia- ist von Hamburg, .Labrador" ist von Havle und "Leffma" ist von Hamburg angekom men. ' . Marktpreise. Seil n-s. 1 K. Ut: e. ? rot), sjc. ffoin 9(4.3 uxifc 41c: cemlfci. Hai r s. 2 weit ; ,Ucht 30c. Ro g g n e5k. Älli -112.15. H u sl'l.d. ' Ochin ken i.Hin. Schultern Sc. , . ep-8Ve. . e tt in 8i. ch!nfchvl,l, S-se. aed l-Zzmil IXUM3.Ö; aac !N-!.wz ltJ2.00 3.00. 9 i r 22: ; im Ctot 55c. utter-kkaVer N-Ve; Da!:, 11 20c ; ffounba 4 15. . ; Hiit)N r 7k per Pfun ; :ÄaTi ffln4u-w rer Vustz. Vom Auslande. In Par is starb dieser Ta ge der Fürst von Donati, der einstige Löwe der Gesellschaft. Sämmtliche Zei tungen wimmeln von Anekdoten über seine Duelle, feine Ltebschasten und seine sonstigen tollen Streiche. . Er.hatte seine Millionen, nicht minder aber auch seinen Hang' zu Tollheiten' von seinem Vater und seinem ' Onkel geerbt. Namentlich der erstere war. ein überaus ercentrischer Mensch. Wenn er reiste, miethete er stets ein ganzes Hotel für sich. Sein Sohn führte feit dem Tode feiner ersten Gattin ein Einstedlerleben. Gesellschaft lich war er bereits todt, als er starbt Im Palais Elysee zu Paris spielte sich am letzten Dienstag eine ganz merkwürdige Scene ab. M. Grevy und Familie standen gerade im Begriffe, sich zu Tisch zu sehen, als ein .verschrobenes Subject, Namens i.Liile.Faauenet, j rvr r . . r erfcylen, cie uacyen, vie tym den vn gang verwehren wollten, zurückstieß und zu Grevv gewandt ausrief : Ich bin der .önig von Frankreich; ich bin von der Deputirtenkammer dazu ernannt worden, aber wenn Sie mir 3,000,000 Francs Jndemnitätsgelder bezahlen, so können Sie für mich regieren."' Vor dem Polizei commiffär, dem-er alsbald vorgeführt wurde, meinte er. eine gravitätische Pose annehmend : Ich bin König Faquenet I. Beugt Euch vor mir und bezablt mir 3,000,000 Francs." In Dublin scheint man über die Londoner Dynamitverbrechen viel genauer unterrichtet zu sein, als in der englischen Hauptstadt selbst. Die Dubliner Polizei soll nicht nur die voll giltigstenBeweise dafür haben, daß Paris das eigentliche Dynamitnest ist, sondern es heißt sogar, sie kenne die Urheber des jüngsten Dynamitverbrechens bei Namen, könne ihnen aber nichts anbaben. I Earl Spencer wird aus seinem Winterr l rvw - m m i t paian nacy oemPyvnix.Parr uversleoem. Der erstere ist nämlich deS unter ihm hindurchfließenden Flusses wegen unter minirt und ruht in Wahrheit auf einem Compler von Höhlen, welche für jeden rechtschaffenen Dynamiter doch zu verlockend sein müffen, als daß Carl Speneer sich noch länger sicher in seinem Palaste fühlen könnte. . Nicht weniger als dreißig Akordthaten wurden letzte Woche in Paris und Umgegend verübt. Der Schauplatz der letzten, die zur Zeit im Vordergrunde des Tagesgespräches steht, war ein in der Nähe des alten Klosters Goulot de Huffy' gelegenes Gut. Der Besitzer des letzteren, ein gewisser De la Zkoche, der srüherAdvokat war, dann aber in beschaulicher Nuhe von seinen Millionen lebte, war am Freitag Abend von der Jagd heimgekehrt. Er befand sich gerade in seinem Schlaf zimmer, um sein Jagdcostüm mit emem bequemen Hausgewande zu vertauschen, als plötzlich Jemand laut an die Thür klopfte. Er öffnete und sah zwei Männer vor sich, die einen Korb trugen und Herrn de la Noche fragten, ob er eine antike Statue kaufen wolle. Der HausHerr ließ sie eintreten, gab ihnen, weil es draußen sehr kalt war, ein Glas Num und nahm selbst einen tüchtigen Schluck zu sich. Als er aber das Glas eben auf den Tisch setzen wollte, zog einer der Männer einen schweren Hammer aus der Tasche und versetzte Herrn de la Noche einen fürchterlichen Schlag auf's Haupt, der den Schädel zerschmetterte unt das Gehirn bloßlegte. Dann stürmten die beiden Mordbuben die Treppe hinauf in. das Zimmer der alten Mutter ihres ersten Opfers und erwürgten die ehrwürdige Dame. Nun befand sich nur noch ein lebendes Wesen im Hause, nämlich ein junges Dienstmäd chen. Auch dieses mußte d'ran glauben. Man fand die Leiche der Unglücklichen mit einem großen Messer im Senen, das l sie durchbohrt und thatsächlich am Fußboden fcttaenaaelt batte. . Nachdem die
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ca..;uu,uuurc5. tn run.u.engl.Papleren. Eben hat man zwei Akänner vcrbaftet.
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