Indiana Tribüne, Volume 8, Number 139, Indianapolis, Marion County, 5 February 1885 — Page 1

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KH kAVUS) ,rxC J I sl r . w V j . ww ww wvw 'S W Zahrgang 8. Office : No. 120 OK Marhland Straße. Nummer 139. Indianapolis, Jndlana, Donnerstag, den S. Februar 1885.

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iu dieser Spalte soweit dieselben nicht Te schäfttauzeizen sind und den Raun, von drei Zeile nicht äbelSeiz:?, werben nuentgIt l ich aufgenommen. Dieselben bleiben 3 Tage stehen, können aber unbeschräriki erneuert werden. Anztizen, welche bis Mittag 1 Uhr adge. geben werden, finden noch am selbigen Tage Aufnahme. (.ryMi... S0;iS2CJI.. B rlanat: D!ngmadchn rdilten gut Stelen denls Herrschaften gut Mädchen nachzemtejen, durch A. Schmidt. 113 (Zreer Stt,ze. Schickt eine Vsft'art. ba Verlangt: Sofort ein tüchtiges Dinstmädchkn. mit guten Zeugniffen, für Zgemeint HauZaibeit o. 503 Ost Market Straße. 7s Ct rlanat: Ein gute Vldchen; kein Waschen, kein Bügelr,. 297 Ost 3arf;i StraK. 7fb klangt: 5 Anadn. 19Z SüdJllinoil Str. 7s klangt: 2 nette Knaben. 5b Jndiana Av. 7r Verlangt: Sin uteZ Mädch'n für allgemeine HzuSarbeit. No- SS', 3&ord Jllinoi Tttaße. 7fd erlangt: in gutes Nädchen. iio. 87 Nord Oft Straße. 7j erlangt: ?in gute Madchen. No. 512 Nord 2inoil Slrahe. 7fb Stellegesuche. sucht: Sine Stelle von einem guten ädche. Lkllznzt guien Lohn. No. 81 Vaple Straße. 7s sucht: Eine Stell von einem Manne um in einer ilcherei oder auf dem Land zu arbeiten. Nähere in der Office d. Bill. 7s 6 gesucht: Ein deutsches Wdch:n sucht eschä'ti gung. Zu erfragen o. 30 Kansai Str. . 7fb Gesucht wird irgeno welche Arbeit vcn einem an ftindigen jungen Äznne. ach,ufragen Zimmer No. 2. flo- nb Ost Washington Straße. ba sucht: Eine Stelle all och. Nachzufragen in der Office lt. 8U3. J4b sucht: Sne Stell all Geschtrrwascher oder für sonst'.ae Beschäftigung tn einem Hotel. Nähere in der Office d. BUS. II ba Zu vermiethen. L vermi th n: ?ront,.immer. uSgezetch nete i?aa für iae TvttorS Oisice. 9io- 143 Nord Noble Strafe. ba H vmtthen: 3 legant Zimmer (nicht für Kochen) in Zt. Denke-Walterl Bloct o. tii Cft dZas!,ingtsn Straß. 31 Zu verkaufen. .u verkaufe: an, billig, eine vollständige Salosn . Einrichtung. $.V,:1 in der Exrd. bl. Bll. 7t Zu rkaufkn: atrhalten Zetiunge. Näh re l in der Office der Tribüne. ba Zugelaufen. Zugelaufen eine trächtige Ptil. Nachzufragen A. I' i Ost Soutt Struße. 6s d Geld zu verleihen. 3 kleid u II: 0J bl 7iX unter günstigen Bedingung,,. äljrreS in der Office dS. $ltl. ba Barnberger's berühmte Hüte, Kappen, Pelzwaaren, Handschuhe und alle Artikel, welche man im Hutlager erster Klaffe sucht, kann man jetzt zu ermäßigten Preisen einkaufen. No. 1 Ott Wasbingtonstr. Saloon zu verkaufen. Zu verkaufen in Saloon Einrichtung zu billigem Preise. Der Käufer ist. wenn er noch bil nächsten Samstag m sein Lizenz anzeigt, in der Lage, das gefchlft auf feinen eigen Namen ,u führen. Miethe billig. Kundschaft gut. F H. Schröder, 124 Nord Pineftr.. Maskenkränzchen us - Zlnaöy. Zlaterstützungs - Flereins, Mg. 2, orutjlyer Arauen. - am Donnerstag, 3- Februar '83 in ReicliAvein' Halle. Eintritt : Herren 25 CtS. - Damen 25 Cts. Obiger Verein t)it sich mied.' oraanisikt, und Alle, die fich dem Vtiein anschließen wollen, sind gebeten, Nch anzume.oen ori Sophia elk. Präsidentin. Fred. Hergt's AeuerMeischmartt So. 834 ZS Massingkon Str. Fleisch bester Qualität, feine Würste, u. f. w., u. s. v. Fritz Hergt's berühmte Klv,are. IXT Rasche und sorgfältige Bedienung. lV erlangt; inet ta ist tt st 1 til0nt ein berühmte, 'IIU 11 llU teutsches Heilmi, jeder Gegend, fdimttieritä isilmlil(l selbst ia AhAMAtt. ft (t 11 AR ictnclt ndervol:kSeit.isnscya,te zu uoer,eugrn. t.s.t. i. Vj. CM..nK ittiiil AhrH. tfiit Zvmu lHIMMMMM . M I " " VI(tVC VI vJl. .J!-'.-- " , . fibentug, daß ia keiner Apotheke Etwa ,u finde ist. da ihm gleichkommt. Gl kaun nur direkt vo er teNer. ein rohenkel del Erfinder, bezogen werde. fz. Z. ' . . ,. i ...i Km tMnttli! UiauatttpDirtu. uiio ic. j w"lwv'v. ? ' ' rob an solch fri. dresft: r. Peter Fahrn,. . o. eHm . ixt imifi tfTI. BUH 1mA .Wy fiVHv, )ww

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NeueS per Telegraph. W e t t r s u S s i t e n. Washing on. D. C., 5. Febr. Kälteres klare? Wetter. Nordwind. Khartum in den Händen der Rebellen. London, 5. Februar. Nachricht ist eingelaufen, daß Kbartum von den Re bell:n genommen wurde. Der Aufent halt Gordon'S ist unbekannt.

Gen. Wolseley telegraphirt.dabKhar um sich in den Händen der Rebellen 6efinde. ES soll Verrath geübt worden ein. Wolseley hat keine Information über Gordon und weiß nicht, ob derselbe todt oder lebend ist. Die Ausregung hier ist ungeheuer, und man klammert sich noch an die Hoffnung, daß es Gordon gelungen sei, sich in der Citadelle zu halten. Auf der andern Seite hegt man ernstliche Befürchtungen ür die Sicherheit der englischen Armee. 3 Uhr Nachm. Weitere Nachrichten melden, da& der Mahdi souohl.die Stadt wie die Citadelle besetzt hat. Die Eng. ander versuchten zu landen, um das Schicksal Gordon'S zu erfahren, fanden es aber unmöglich. Eine Kabinetssitzung wurde berufen. Gladstone und Granville reisten beim Eintreffen der Nachricht sofort nach Lon don ab. '4Ubr Nm. Von Wolseley traf eine Depesche ein des Inhalt?, dak er die Lage der britischen Armee nicht für ge sührdet hält. Ebitorielles. Man unterscheide zwischen Sozialisten und Anarchisten. Unser gesinnungstüchtigeS Mor genblatt hat zioar kürzlich das Maul voll genommen und für eine Untersuchung des Staatsschatz? plalöirt. Hatte eö der .Sentinel" riskirt, konnte es auch da? GesinnungStüchtige rjskiren. Nun die Legislatur anders beschlossen, hat sich auch die Gesinnung ander Delaware Straße geändert. ES geht Nichts über GesinnungStüchtigkeit. i SS heißt, da HendrickS alle Hebels in Bewegung setze, um zu verhindern.! daß McDonald einen Posten im ffabinet ! bekomme. Er hat dieser Tage mit Eleve ! land eine Konferenz gehabt, und soll Holman von Aurora süc einen ttabinetS' Posten vorgeschlagen haben, bloß um den Glauben zu erwecken, daß in Jndiana Opposition gegen McDonald vorhan den sei. Ob dieS Gerücht oder Wahrheit ist, wird jr die Zukunft lehren. DaS demokcatische Repräsentanten Haus des Eongresses hat die Bill zur Verhinderung der Einfuhr von Arbeitern unter im Auslande geschlossenen Kon trakten passirt, im republikanischen Senat liegt sie noch immer unerledigt. Freilich haben auch noch keine demokratischen Senatoren sich darum bemüht, daß die Sache vorgenommen wird, aber die Re publikaner werden dafür verantwortlich gehalten werden, weil sie in der Mehr heit sind. Wenn die repnblikanischen Senatoren nicht dafür sorgen, daß die Bill passirt wird, so erden sie sich keine Freunde unter den Arbeitern machen. Die Frage, ob eine Untersuchung des Staatsschatzes stattfinden soll, oder nicht, ist zu einer Parteisache gemacht worden. DaS ist sehr zu bedauern, denn eö bandelt sich um eine reine Geschäft? angelegenheit. Noch mehr zu bedauern ist, daß die Demokraten mit einer einzi gen Ausnahme sich gegen eine Unter suchung erklärt haben. Es kann absolut kein Zmeifel darüber bestehen, daß der gegenwärtige Staatsschatzmeister mit den Geldern des Staates Geldgeschäfte treibt. Countyanweisungen diökontirt. daß er die Gelder auf Zinsen auöleiht u. f: w. Wir zweifeln auch nicht daran, daß dies schon früher, auch von republikanischen Schatzmeistern geschehen ist. aber das macht das Unrecht nicht zum Recht, und der Umstand, daß kein sicherer Platz zum Aufbewahren der Gelder vorhanden ist, rechtfertigt da Verfahren deö Schatz meisters ebenfalls nicht. Der Zustand des Staatsschatzes ist derart, daß, gelinde gesagt. Befürchtun gen und Vermuthungen über da Vor Handensein eines DesizitZ gerechtfertigt sind. Wäre der Schatzmeister seiner Sache sicher, so müßte ihm eine Unter suchung '.willkommen sein. Daß er einer Untersuchung opponirt, daß die Angele genheit zu einer Parteisache gemacht wurde, kann nur die Wirkung haben. die schlimmsten Vermuthungen zu bestä tigen.- Welch' besieren Weg könnte Slaatsschatzmeister Cooper und seine Partei einschlagen, um allen Angriffen ein Ende zu machen, als den. eine geuau, Untersuchung zu veranlassen? Da der gerade entgegengesetzte Weg eingeschlagen

wird, so ist man berechtigt, alle Versiche rungen, daß der Staa:schatz in Ordnung sei, für unwahr zu halten. Drahtnachrichten. Die Sozialisten N e w Y o r k. 4. Febr. Die Sozia listen erließen ein Zirkular, worin sie den Gebrauch deS Dynamits und die meist damit verbundene Schädigung Unschuldige verdammen und ihren Ab scheu vor den irischen Dynamitern aus sprechen. Die Anarchisten. New Y o r k, 4. Febr. Heute Nachmittag wurde JustuS Schwad au? dem Gefängnisse entlassen. Er begab sich so fort nach seinem Saloon. wo sich etwa 200 Anarchisten versammelt hatten Sckwab stieg daselbst auf einen StuU. hielt eine Rede und forderte seine Freunde auf. sich am nächsten Donnerstag im Gerichte bei seinem Prozesse einzusinken. Eine geheime Versammlung wurde in einem Hinterzimmer abgehalten. ES wurde beschlossen, in Zukunst nur be waffnet zu Versammlungen zu gehen, um auf Angriffe der Polizei vorbereitet zu sein. Eine anwesende Frau glaubte, das StaatszeitungSgebäude und daS Polizei Haup?quartier würden sich sehr gut dazu eignen, in die Luft gesprengt zu werden. Man sprach davon, die Academy of Music und das Metropolitan Opera House in die Luft zu sprengen. Vander bilt Gould und Andere wurden als Opfer auSersehen. Großes Feuer. N ew Z)ork. 4. Febr. Im Wein, keller von Steinhardt Bros. 112 und 114 Wooster Str. brach heute Nacht Feuer aus, das sich in kurzer Zeit zu einer rie sigen Feuersbrunst entwickelte und in kurzer .Zeit Eigenthum im Werthe von einer Million zerstörte. Die Firmen, welche Schaden litten, sind : P. M. Van Bauer. Greeue & Co.. Donel & Michel. I. Kleeberger. Gore BroS. & Dickman und Geldman Bros.

Gen. G r a n t. New Ä ork, 4 Febr. Pie Freunde Gram'S sind der Ansicht, daß er sehr krank sei. viel schlimmer als er selbst glaubt. Richter Lynch. DeS Mo in es. 4. Febr. Heute Morgen gegen 4 Uhr wurden John A. Smythe. Joel I. Wilson und C cero B. Jellerson, angeklagt im April 188-1 H:ram Jellerson ermordet zu haben, aus dem Gesängnisse von Audabon geholt und gelyncht. Gegen 00 bis 700 Mann hatten sich eingesunken und verlangten vom Sheriff die Schlüssel. Dieser wei gerte die Herausgabe derselben und die Menge brach die Thüren ein. Neun maikirte Männer drangen in die Zellen der Gefangenen. Smh'.h und Wilson setzten sich zur Wehre und wurden er schössen, Jellerson wurde aufgehängt. Da? Verbrechen der drei Gelynchlen bestand darin, daß sie eines Nachts den alten Jellerson au? dem Bette holten, ihm einen Strick um den Hals legten und ihn über den gefrorenen Boden 300 Fuß weit zu einem Baume schleiften und aushängten. Cicero Jellerson, sein Sohn hatte ein volles Geständniß ad gelegt. Ein ziemlich heftiger Wind. Georgetown, 4 Febr. Eine Meile von hier wurde ein Zug auf der Colorado Centralbahn durch den Wind vom Geleise geblasen und umgestürzt. Sämmtliche Passagiere wurden mehr mehr oder weniger verletzt. Coagreß. W a s h i n g t o n, 4. Fabruar. Senat. Die Bill zur Regulirung deS inter staatlichen Eisenbahnverkehrs gelangte zur Abstimmung. Dieselbe wurde mit 43 gegen 12 Stimmen passirt. Der Senat nahm darauf die Bill zur Einziehung der Trade Dollars vor. In der Bill befindet sich eine Klausel, welche die Einstellung der Silberprägung vir fügt. Ueber diese Klausel wurde eine Zeit lang debattirr, worauf der Senat in Executivsttzung überging. H a u ö. Versuche verschiedener Mitglieder, von ihnen eingebrachte B-llS zur Vornahme zu bringen, schlugen fehl und daS.HauS constituirte sich als Plenarcomite zur Erwägung der Fluß und Hafenbewilli gungen. Eine Abendsitzung wurde anberaumt, da jedoch kein Quoram bei derselben an wesend war, so geschah Nichts. Ver Kabel. Stimmung in Paris. Pari. 4. Febr. Die hiesigen Dv namiter sind wüthend über den Angriff aufRoff. Sie hatten einrVerfammlung,

26 Mann stark, sprachen ihren Abscheu

gegen die englische Regierung auS und schmoren dafür Rache am englischen Volke zu nehmen. H nri Rochefort schildert in einem Ar kikel dcsLbenO'Donovan Rossa's im Gefängnisse, gefistelt an Händen' und Füßen mit in daS Fleisch einscheidenden Strickcn. und mit einer Kette um den Leib an die Wand geschmiedet. Die Kette war fo kurz, daß Roffa nicht im Stande war aufrecht zu stehen. Seine Zelle war feucht und häufig wurde er von dem Gesängnißwärter geschlagen; 5C0 Tage lang bekam er keine andere Nahrung als Waffer und Brod und einmal waren ihm 35 Tage lang die Hände auf den Rücken gebunden. Es kam zuweilen vor, daß er 48 Sluu den lang gar nichts zu essen bekam. Rochefort hat die? aus Roffa'S eigenem Munde. Roffa publizirte in 18(33 ein Blatt in Dublin, das mit Beschlag belegt wurde. Er selbst und alle am Blatte Beschäftig ten wurden eingettrkert. Er wurde aus Lebenszeit verurtheilt und in 1871 unter einer allgemeinen Amnestie mit der Be dingung frekgelaffen. daß er sich auf 25 Jahre. nach' dem Auslande begebe. SehisstuachrtHtev. New Aok. 4. Febr. .Celtic- ist von Liverpool angekomnlen. L o n d o n. 4. ??ibr. ' Devonia- von New Vork ist angekommen. u e e n s t o rv n, 4. Febr. Artzona" von New Dork ist angekommen. Marktpreise. i n Sto. I R. 85c: o. 2 koth, 31c. orn Stt.zij jje: gemisch. ?9 . S a f r o. netz XU; milcht 3ik. St g g n tiSc. lt ii $12.i5. Su JU.W. . chtnk l)' Schultirn tze, 8p4-8k'c. I S,t n BV SchinIchuali S-St. steh l-zamlltz.j.i'U-tz.Äz ane, li.J li; tjtt 3.00-1.3.00.; t k 2Z: : im eure 25c. L t t r rär, 528: atr 1H "sie suntk, 415. ? Uk)nk 7exv Vlund art,ff irv4)--ij muW" - Vom ZluSland. Der Generalratb des partements der Seine hat in einer semer letzten sltzunzen folgenden Borschlag angenommen : Da der Generalrath der ' Seine sich an der Huldigung zu bethrillgen wünscht, durch welche du trällern sche Jugend Giordano Bruno, der am 17. Februar 100 in Rom verbrannten Märtyrer der Gedankenfreiheit, dargebracht wird, und gleichzeitig die Erinnerung an seine Lehrthätigkeit in Paris in's Gedächtniß rufen will, so unterzeichnet er die Summe von 200 Francs für das Denkmal, das am 17. Febmar 1835 zum Andenken an Giordano Bruno Errichtet' werden soll." Die Bildsäule jenes muthigen E;-Dominikanermönchs wird vermuthlich bezeichnenderweise gegenüber dem Batican ihren Platz finden. Giordano Bruno hat auch an deutschen Universitäten, wie . in Wittenberg, in Prag, in Frankfurt a. M. und in Helmstedt vorübergehend docirt, so daß auch Deutschland vollen Anlaß hätte, sich bei der Ferer am nächsten 17. Februar vertreten zu laffen, um so mehr, als er Propagator des Kopernikanischen Weltsysjems war. Von unüberwindlichem Heimweh gepackt, kehrte Bruno später nach Italien zurück, wurde durch den Verrath eines falschen Freundes in Venedig verhastet, dann dem römischen Jnquisitionsgericht überwiesen und starb schließlich den Feuertod. Fünfzig Aee wurde er der peinlichen Frage unterzogen; die letzte Tortur währte vierzig Stunden. Auf Drängen der Henker, seine Irrthümer" abzuschwören, erwiderte er: Wie könnt Ihr verlangen, daß eine stundenlange Folter 3kecht behalte gegen ein ganzes Leben von Studien und Forschungen!" Der Tod war ein schrecklicher. Wiederholt rief er, da die Flammen nur langsam brannten: Mehr Holz! Facht das Feuer .an!" Die verkohlten Neste des Akärtyrers wurden in den Tiberstrom versenkt. Bon bitterer Ironie war sein Wort: Verbrennen heißt nicht widerlegen!" Wie der Marsch. Dnewnik" mittheilt, hat die Polizei unlängst in Warschau eine ganze Fabrik ;ur Herstellung gefälschten Thees entdeckt. Die Fabrik stand unter der Leitung eines peziallsten" aus dem Gebiete ker Fal schuna. Man fand eine Menge von Eti quetten namhafter Theesirmen, ferner einen großen Vorrath bereits gebrauchten Thees. In vielen Häusern haben die Dienstboten das Recht, die Theekannen vom Tisch der Herrschast zu sich zu nehmen und sich noch emen Aufguß zu bereiten. Das wäre an sich nicht schlimm. wenn nicht sehr häusig ein weit verbreiteter Betrug dre wertere Folge dieser Gepfloaenbeit wäre. Der ausaebrauchte Thee wird in vielen Häusern von den Dtenstboten getrocknet und dann an Händler verkauft, die, namentlich in guten Häusern, Flaschen, Knochen und sonstige Avsaue an Dienstboten ' schaffen. D lch bringen, wodurch die ich eine SonderEinnahme eser ausgebrauchte Thee ae langt dann im Weae des Awisckenbandels an die Theesabriken", welche ihn lorafältia verpackt unter der Etiauette

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