Indiana Tribüne, Volume 8, Number 137, Indianapolis, Marion County, 3 February 1885 — Page 3

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a mm bilst denen, die slcb sclbst helfen. Die Stahlt Kit Jlräurrr zur Heilung menschlicher Uebel geschaffen und die medizinische Wissenschaft tut ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Be ü.'.u::'gunz ter Krankheiten nöthigen ßcnl is ::Jtionen erkannt. Tai Resultat dieser Enk l-afungn. und Combinationen ist fei-v k. 1 Lm m r i P !H sr-s fc.'V q j fcTS S & M 3eit vielen Jahre ist es in schvert. Fällen von Nieren und Leberkrankdeiten. ?)'al cxia, Dvepexsie, Unrerdaulichkeit, Schwache, Mzttizkeit etc. geprüft östtm und hat ftttö Hilfe und Heilung verschafft. Tansende von Zn?nkI7rn sind düfür ausgestellt srden d.rd dzZ Mttl ist seh? bkllcbt. I. C. TlrioLkts-. Suvent-.dz M Lancasler Co., ja., oprtaI$, fAreibt: ..J4 r?ar.itt cj In einer gre? Zadl rk Fä2ni den Twtiit. ?::k?k.Ärautt klt. kederdest erden. Rdeu rtatüntu. 21 it-ma uv.t Scrtfc'.n an und unseränfcttlich mit te fctflca ResultatF. ßSi!. den Circlevil, O.. sazt: ..Hierdurch Zxsckeiniz? A. daj ich an schletckend, y'tder litt und tnr ten Erdrauch eiaer RUft von Ui'cltx,i RniMt B'tterZ rellNndig kurltt tottte.gnisiilcr Sicrb Ditters a. 5lj Commctcc Str., Philadelphia. Vitltt'i genehmer WarSyra schlißt re seh. WSdlich., j I&IR R Xit kürz?? LZd deße Vähu nach Loulsville, N&abvillö, Memplil, Chat tanoog-i, Atlanta, Sav&nnafa, Jacicnville, älobile ud New Orleans. $ ist barteilljdft affagirte uach dr. &ra, ?tae fcirtft Roui? zu ehm. Palast. Sz'af. und Pa?!orVsgea ifcher Steaks n suisv'.ll, uns 5t l na ssisöil!, cU. Vagensechse!. ZoraUr, Ziz&ifclX ant SicherieU bletr 3ett di- e!!e znverüssige Ml. &, S. M. JT. lt. Dorinff, Ssflftent (?cattcl PaZsaziet.Lgei. aUrtiW Cit;n3rT nd ZütnoiZ ttc , IdÄ L. W McKunna. Snpeririter.tlent,

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Gin Lied.

Srjählnag dsn . Gi. lFoüsetzurg unb Schl Deicht auS meinem Leben, ist die Epi fete' bezan.1 er, die ich Ihnen jetzt erzahlen ivcrde, aber sie ; betrifft einen Freund, der mir sehr nähe steht." Er holte einmal tief Athem, .dann fuhr er fort : Mein Freund ist Maler, wie ich ; früh rerwZl'.t, war er durch cm Nlcht un beträchtliches Vermögen in den Stand gesetzt, seiner Kuli st zu leben. Er war noch sebr juna, als er auf einer Reise die Bekanntschaft eineZ pensionirten Majors und von dessen Frau und Tochter machte.- r kamtn dte Lage, Ersterem einen kleinen .Dienst zu leisten und trat dadurch der Fämilii. naher, als lrchl ssnst geschehen wäre 2ie Tochter, nur weniger jünger als mein Freund, war eins jener entzückenden, sanften Mädchenerschcinungcn, , die. stets einen tiefen Eindruck auf ein männliches Herz ausüben- werden. Wii ein Heiligenschein umgab blondes Gelock das redende Kopschen, und die. blauen Augen schienen rein und mcercstief. Mein Freund liebte dieses Mädchen' mit der ganzen Leidenschaft einer ersten Liebe, , und er erfuhr bald, daß seine Neigung erwidert wurde. Da keinerlei Hindernisse stct) einer Äcrbindung entzgegcnstellten, so wurde daS Verlobniß geschlossen, dem nach kurzer Zeit die Hochzeit folgte. Wohl hatte mein Freund schon im Anfang ihrer Vekanntschaft die Bemerkung gemacht, daft seine Braut stets Zeichen von Ungeduld verrieth, sobald er das Gespräch auf einen ernsten Gegenstand lenkte, aber sie war so liebenswürdig, so voll übermüthiger Einfälle, daß eine etwaige Mißstimmung sofort wieder verschwand Er liebte sie eben zu sehr, um Fehler 'an ihr zu cnt decken. -Und dann gab er. sich jener Täuschung hin, wie schon mancher Man zu seinem Unglück gethan hat, daß es ihm vorbehalten sein würde, den Geist der Geliebten zu bilden, einer Aufgabe, der er sich mit Entzücken unterziehen wollte. Das. junge Paar reiste nach Italien und die ersten Monate vergingen in lauter Lizt u,td Freude. Aber bald' kam für meinen Freund die schrecklichste Ernüchterung, denn er mußte 'einsehend daß die Frau, welche er mit ganzer Seele liebte, nur die Seine geworden war, um das beschränkte Lebcn, das sie bisher geführt, mit einem freien, abwechslungreichen zu vertauschen ; und während er von eine? öäusliä)keit träumte, versckönt durch eine llehenswurdlge, veritänvnlpvolle Vesüyr tin, kannte sie kein anderes Vergnügen als rauschende Festlichkeiten, bei denen sie, mit Glanz und Flitter behängt, den Neid der Frauen und die Bewunderung der Männer erregte. Erlassen Sie mir eine genaue Schilderung der traurigen Ehe, die nothwendig zwei so ungleich ge artete Menschen führen mußten. Mein Freund litt furchtbar unter der bitteren Enttäuschung, die er erfahren, aber er trug sein Lvos wie etwas Unabändcrliches und gab die Hoffnung nicht auf, daß eine Zeit kommen würde, wo seine Frau sich von der inneren Hohlheit der Genüsse überzeugt haben müsse, die jetzt ihr Lebenselement waren bis er eines Tages die entsetzliche Entdeckung machte, daß seine Frau eine (Aende sei, die ihre und seine Ehre mit Füßen trat. Es kam zu einer Scene zwischen den beiden Gatten, die meinem Freund die gUne sittliche Verdorbenheit dieies Weibes . zeigte, das in einem eugelschönen Körpcr eine niedrige Sele barg. Um sie vor gänzlichem Verderben zu bewahren, brachte er sie in ihr Elternhaus zurück. Der Schmerz des betagten,'würdizen Paares war grenzenlos, und um ihnen die Schmach zu ersparen, die traurigen Verirrunzen ihrer Tochter an die Oeffentlichkeit gezogen zu sehen, verzichtete mein Freund auf eine gerichtliche Schei dung. ' . Die alten Leute zozen dann mit it)l nach einem entfernten' Ort, wo sie in ganz zurückgezogenes Leben führten. Aber diese veränderte Lebensweifk winte auf dte, an em Hasten nach Bergnügen und Genuß gewöhnte' Frau so nachtheiliz, daß sich bei ihr bald Spuren vonGeistesgestörtbeit zeigten, die ihre El tern veranlaßten, sie einer Jrrenanstali zu übergeben. Dort begann sie zu kränkeln und ihr zarter Körper siechte langsam öincm frühen Ende entgegen. Mein Freund hatte nach dieser schmerzvollen Erfahrung die Heimath verlassen, ein tiefer Trübsinn hatte sich seiner bemächtigt und nur die Kunst war ihm Trösterin. Die Unselige welche sein Glück so grausam zerstörte, suchte er zu vergessen er betrachtete sie wie eine Gestorbene. Mehr als zwei Jahre waren seit jener Zeit verstrichen und er war nach der Hei' math zurückgekehrt ; da führte ihn sein Schicksal in einem einsamen Waldorte mit einem Mädchen zusammen, daZ von der Natur bestimmt schien, ihn für all' das Schwere zu entschädigen, was er im Leben erfahren hatte. Bom ersten Auaenblick hatte ihn der schwärmerische. schwermüthige Blick ihrer dunklen Augen . r rr r i r? . t.ti . . .Y. cjqjw. ie leoie in pemvouer Av: ängigkeit von einer Stiefmutter, bei der te keine Erwiderung für ihr reiches Gemüthsleben fand. Ä!ein Freund hatte täglich Gelegenheit, sie zu sehen, und er, der gewähnt, sein Herz sei abaestorben gegen Frauenliebe, faßte ba!d eine tiefe, leidenschastliche Neigung zu dem Mäd: chen. Sie wurde ettvidert, und obgleich mein Freund sich vorgenommen hatte, sich ihr nicht eher erklären, als bis über das Schicksal jener Unseligen. Gewißheit habe, ' deren Tod, er wußte es. tägluh erwartet wurde, ließ er sich doch in einem Augenblick der Leidenschaft zu einem Geständniß hinreißen. In dei beseligenden Gewißheit, von der Theure geliebt zu sein, wollte er nicht das trau rige Bild seiner früheren Ehe enthüllen, die ihr ein (Zeheimniß war. " Er sollt furchtbar dafür büßen.' An demselben Abend' verrieth ein Bekannter, den er au! ciit- V ' ? . r . . e ruyeren icifcix mir ciner rau geirosen hatte, sein Geheimniß. In der nächten Nacht verschwand seine Geliebte, ehe er thr em Wort der Erklärung hatte sa, gen können Er. suchte, ' halb wahnsinnig vor Schmerz, aber, sie blieb ver schwundm. Nach rosigen z$xn vurdt 57 65 döö &UWj&nwwm ena

fen, die so grausam trennend zwischen ihn und die Geliebte getreten war. Nachdem alle Nachforschungen nach der Verlorenen erfolgölos geblieben waren, verließ mein Freund die Heimath zum zweiten Male, diesmal v.ili einer unheilbaren Wunde im Herzen." , Frau Mila hatte mit steigendem Er' staunen der Erzählung gelauscht, die eigentlich gar nicht dem entsprach, was f.e erwartete, da bemerkte sie beim Schein einer plötzlich bell aufzuckenden Flamme die seltsame Veränderung, welche mil Ada vorgegangen war. Das junge

Mädchen hatte das Gesicht in beiden 'Händen verborgen und zitterte wie im Fieber. Mit einem Male ging der'llugen jungen Frau ein Licht auf. Ich "danke Ihnen, Herr Wildenau," sagte sie zu diesem, aber Ihre Geschichte war gar so traurig, Sie müssen uns noty wendig einen fröhlichen Schluß dazu er: sinnen," und leicht wie ein Schatten glitt sie aus de:: Zimmer. Es war ganz still in dem traulichen. Gemach,' das Feuer knisterte nur leise und die Uhr tickte einförmig weiter. Da schlug ein Laut wie unterdrücktes Schluchzen an Nutbard's Ohr und plotz: lich streckte sich ihm eine kleine, weiße Hand durch die tiefe Dämmerung entgegen und eine vorn, Weinen fast unterdrückte Stimme flüsterte kaum hörbar : Vergieb " Im nächsten Augenblick lag Nuthari zu Magda'6 Füßen und umschlang leidenschaftlich die bebende Gestalt des geliebten Mädchens. Sie lehnte ihren Kops an seine Schulter und so blieben sie eine lange Weile und Keines sprach ein Wort. ! Versuchte Frau Mila im Nebenzimmer zu lauschen 'i Sie stand regungslos hinter der Portiere, die Hand auf ih, theilnahmvoll pochendes Herz gepreßt. Fast wurde ihr das Schweigen der Beiden beättgstigend da drang plötzlich Nutbard's Stimme an ihr Ohr. . Magd, 'grausame Geliebte," stammelte cr, wie schiver hast Tu es mit gemacht, mich vor Dir zu rechtfertigen !" Keine Antwort erfolgte, oder sie wurde so leise gegeben, daß Mila sie nicht vernahin. '' Aber nun halte ich Dich und lasse Dich nur mit dem Leben," hörte sie Nuthard weiter reden, denn ich habe Dich mit unsagbaren Schmerzen erkauft !" O, still, Geliebter," cntgegnete jetzt kaum hörbar Ada. Gott allein vermöchte zu entscheiden, wer von uns Bei' den am meisten gelitten hat l" E n d e. Bierblatt'rister Klee. Erzählung dou Eduard Hestecmaun. (Fortsidtnz.) Sie nahm seine Hand und blickte ihn mit jener rührende Zärtlichkeit an,wclche tnan nur bei Geschwistern siudet, die in treuer Liebe zu einander und mit ein ander alt geworden. Der stille Aufglanz eines solchen VlickeS hat etwa mit jener Stimmung gcittcindie sich auf uns über trägt, Wenn wir an einen: lauen Spätsommerabend die Sonne hinter Tannen in einen stillen See versinkm sehen. Ter nächste Tag war ein Sonntag. Herr Nohlssen machte sorgfältig Toilette und begab sich dann in's Kontor, wie er dies stetö zu thun pstegte, wenn er nicht gerade zur Kirche ging. Er las die eingelaufenen Korrespondenzen und machte sich Notizen für den kommenden Tag. Stille wars dann im Kontor und zum Nachdenken rechte Ruhe gegeben. Heute fan er seinen Prinzipal am Bureau, der ge konu:un war, um sich einen Auszug ui machen, weit er u; uc oiuye vc unsren Morgens eine Geschäftsreise antreten Wollte. Ah, lieber Herr NohlfscN," empfing Herr Bakefeld seinen Buchhalter. Gut, daß Sie kominen, ich habe Ihnen eine Mittheilung zu machen, die für Sie und die Ihren nicht ohne Bedeutung sein wird. Sie betrifft Ihren ehemaligen Schwiegersohn. Moosen hat sich, wie ich zufällig erfahre, vor einigen Tagen an Bord derLoreley" Sie wissen, es geht mit dem Schiff auch für unsere Rechnung ein Posten Waaren nach London einge schifft." Moosen V wiederholte Rohlszen tonlos. Er hat eine Stellung in einem Londoner Hause genommen und, wie ich ihn zu kennen glaube, wird er nie hierher zurückkehren." Der Kaufmann sah seinen Buchhalter ernst an. Nie !" bestätigte dieser jetzt mecha nisch. Ich denke mir, es wird für Sie und die Ihren, namentlich für Ihre Tochter, angenehm sein, ihn nicht nbr hier zu wissen. Die fatale Affaire ist beendigt, und Sie befehlen die weiteren Geschicks Ihrer Tochter der Vorsehung." 'Nach London also für uns verlo ren !" sprach Zlehlfsen vor sich hin, und seine Stimme schien aus der Ti.'fe ei ncs Grabes zu kommen. ?!ein, nein," fuhr cr dann hastig fort, als wolle er sich rasch von einem surchtbar quälenden. Gedanken befreien, ich hatte wohl Recht, er hat sie nie geliebt. Wem so der Trotz das Herz verdüstert, der ist keiner echten Licbe fähig. Mein armeS Kind !" Er fuhr mit der Hand über die Augen. .Lieber Nohlfscn," tröstete Herr Aerkefeld, nehmen Sie sich's nicht allzu sehr zu Herzen. Lassen Sie den jungen Mann fahren, er war Ihrer treuen 9cei, gunz und'dcr Liebe Ihrer Tochter nicht würdig. Sie gehören ja nicht zu den Naturen, denen die Hülle mehr ist als der Kern und die angesichts einer gefälligen Außenseite an dem verdorbenen Innern noch mit krankhaster Zähigkeit festhalten." Der alte Buchhalter wiegte den Kopf leise hin und her. Nein, nein, Herr Berkefeld," sagte er, eö war ein tüchtiger Kern in dem jungen Mann, nicht böse war sein Herz und nicht unedel sein Sinn. Der Mensch kann in widrige Verhältnisse gerathen, ohne es zu wollen, und die Jugend' besitzt nicht. immer die Charakterstarke des gereiftenMannes. Nun er für uns dahin ist, will ich milde beurtheilen, was s vielleicht UnwürdiaeZ beaanaen ; Ei-

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nes aöer steht fest "meine Tochter hat er nicht geliebt und damit ist Alles aus." Er grüßte seinen Prinzipal, der nicht den Muth batte, ihm jetzt noch ein Wort des Trostes zu sagen, und verließ still das Kontor. Langsam und gesenkten Haupt. S ging Herr Skoblfsen seinen Weg. Aber nach und nach wurde seine Haltung fester, sein Gang rascher. An einer Straßenecke blieb e? überlegend stehen, dann bog er entschlossen in eine kleine Seitengasse ein und befand sich nach wenigen Minuten vor dem Hause des Tischlers Brubns. Drinnen saßen in diesem Augenblick drei Personen beim Mittageffen : Bruhns, seine Frau und seine Tochter. Die beide Erstgenannten kennen wir. Die Tochter war klein, schwächlich, ein wenig verwachsen und hatte unschöne, aberianfte Züge;die'dünnen Lippen wa ren von fast gelblicher Färbung und die Haare rctbblond,die blauen Augen jedoch groß und schon. Ein Kleid von blaugedlümtem Jakonet umschloß die mageren Glieder des MädchenS,daS etwa Ub Jahre zäblte. Die Unterhaltung der Familie beim Effen war lebhaft, doch nicht allzu friedlicher Natur, und wurde erst durch ein energisches Klopfen an der Thür unterbrochen.. " Die kleine Frau mit dem rothen Gesicht Nöthigte durch ein unwirsches Herein !" zum eintritt, wofür der Mann, der rasch aufgesprungen war, ihr einen verweisenden Blick zuwarf. Nasch näherte er sich.der Thür, um den Ankömmling draußen auf dem Flur zu empfangen, aber schon trat Herr Nohlfsen ein. Verzeihen Sie, wenn ich störe," sagte dieser nach kurzem Gruß. Mein Weg führte mich hier vorüber, und da wollt' ich...." Er unterbrach sich, sein Blick fiel auf das bleiche Mädchen. Fräulein VruhnS'i" fragte cr erregt. Ja," versetzte diese in leisem, doch bestimmtem Ton. Ich bin Emilie Bruhns." Ihr Vater wollte sich zwischen sie und den alten Herrn drängen, die Frau trat hinter Emilie und sah Nohlfsen mit sinjterem Vlick an, was dieser aber nicht be achtete. Mein Fräulein," begann er, ich war bereits mehrere Mal hier, um Sie zu sehen und eine Frage, eine einzige, an Sie zu richten. Man sagte mir, Sie seien verreist heute finde ich Sie endlich ; wollen Sie meine Frage aufrichtig beantworten? Ich bitte Sie sehr daruin." Auf den Wangen deS Mädchens zeigte sich ein hektisches Noch; sie sah den alten Mann angstvoll an, dessen Blick schwer? müthig dem ihren begegnete. '. Bruhns wollte sich mit einer dreisten .Bemerkung in das Gespräch mischen, Herr Zlshlssen wieS ihn jedoch kalt zurück: ' Ich habe' es augenblicklich nur mit Ihrer Fräulein Tochter zu thun !" ! Fragen Sie nur," sagte das Mädchen, !die Hand auf die klopfende Brust legend, ich werde Ihnen aus mei'nGewijsen antWorten." Akein Name ist Nohlfsen, meine Toch ter war verlobt mit Herrn Leo Moosen, der nach dem Tod seiner Eltern in diesem Hause erzogen wurde. Ihr Vater hat mir mitgetheilt, daß Sie bereits vor die ser Verlobung Anrechte an diesen jungen Mann besaßen, daß Sie verzeihen Sie, ich muß die Dinge beim rechten Namen nennen, denn es bandelt sich hiei um Menschenehre und Glück , daß Sie in einem tntimen Verhältniß zu Herrn Moosen standen, und daß er Ihnen aus Grund diese Verhältnisses das Versprechen gegeben, Sie zu ehelichen. Ist dem 0'i" Emilie hatte kein Auge von dem Sprecher gewandt, angstbeklommen hob und senkte sich ihre Brust, aber offen wollte sie antworten. Du wirst antworten, wie es Dein Würdig ist. Du . wirst Deinen alten Va ter nicht zum Lügner machen wollen!" rief Bruhns dazwischen. Sie wandte ihm ihren sanften Vlick zu. Gewiß uicht, mein Vater, aber ich muß jagen, was wahr ist." Emilie," rief die Mutter, und ihr Gesicht nahm einen noch böseren Ausdruck an,' bedenke, was .Du antworten willst. So pflichtvergeffen wirst Du nicht sein, daß " Pflichtvergeffen ?" wiederholte das Mädchen, 'sich gegen die Mutter wendend, und eine fahle Bläffe trat urplötzlich in das schmale Gesicht. Niemals ! Und deshalb antworte ich streng der Wahrheit gemäß." Hastig, wie besorgt, nochmals mn Neden verhindert zu werden, richtete sie nunmehr das Wort an Nohlfsen; Nein, mein Herr, niemals hat Hen Moosen mir das Versprechen gegeben, mich ;u der Seimgen zu machen ; hätte cr'S mir gegeben, er hätte es auch gehalten, denn cr ist ein Ehrenmann und un fähig einer Lüge; zum Verräther an Mcnschenehre und Glück wie Sie vorhin sagten wird ein Moosen nie wer dea. Wenn ich ihn sehr geliebt habe" und ihre Augen nahmen den feuchten Schimmer der Schwärmerei an wenn ich und mit mir tncine guten Eltern an diese meine Licbe weitgehende Hoffnungen knüpften, so ist'S nicht seine Schuld. Mit Bcsorgniß mag cr meine stetig wach sende Neigung beobachtet haben, und deshalb mied er endlich unser Haus ich glaube mich hierin nicht zu irren. Wa rum mußte ich Unglückliche auch in jeder Blume, in jedem Bande, kurz,' in jedem1 Zeichen seiner Aufmerksamkeit den Beweis einer cttviderten Liebe . erblicken Z Wer hieß nüch und meine Eltern in jedem freundlichen Wort, das er . an nuch verschwendete, in jeder zarten Rücksicht nähme, deren er mich würdigte, eine Ge währ finden, daß wahre Liebe nothwen dig Gegenliebe erwecken müffe ? Nein, Herr Nohlfsen, wenn hier Jemand schul dig geatannt werden . soll, so kann nur ich allein es sein 7- ich Thörin, die ich wähnte, mein armseliges Ich", könne einem . Moosen : begehrenswerth erscheinen." v . Sie brach zusammen und in ein konvulsivischeS Weinen auS. Herr Nohlfsen hielt die Unglückliche in seinen Armen und ließ sie dann sanft auf-einen Stuhl nieder. Arme5 Kind." sagte c; yjAiUtnt.

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Veilchen Sie i!Ur, :dab ich gezwungen war, Ihr Gentüth so gewaltsam zu ve wegen -aber banmen Sie auch Ihre Thränen, die mir nxfc thun. Heroisch haben Sie sich selüjt überwunden., habr in so hochherziger Wcise der Wahrheit die Ehre gegeben, das; ich bewundernd vor Ihnen steh.', und mir sage, so hohen Edelmuth kann Gvtt nicht unbelohnt las sen. Weinen Sie nicht mehr die Hei ligkeit Ihrer Liebe birgt in sich schon ein so hehres Glück, daß Sie das irdische da rüber gern entbehren können. Nehen Sie den Dank eines alten ManneS, des sen Her; Sie von schweren Zweifeln 'be freiten, er wird Ihrer in Ehren gedenken alle Zeit wenn auch die Wahrheit, die. Sie ih:n sagten, ihm zwiefältig das Herz bricht. Lebrn Sie wohl, mein Kind, ich mus; jetzt gehen, aber wir sehen uns bald wieder." Er ging, ohne ihre Eltern eines Blickes zu würdigen. . Mein Herz sagte es mir, und' doch glaubte ich nicht," sprach er vor sichlbin. als er langsam die Straßen dahinschlich. Ein fremd Mund mußte mir. sagen: zum Verräther wird ein Moosen nie." Er bog-in seine Straße ein. Grell schien die Sonne ihm ins Gesicht, er v mochte kaum Personen und Gegenstände Utn sich her zu erkennen ; verworren dran gen die stimmen der Vorübergehenden, das Itasseln der Wagen und' alle jene Laute an sein Ohr, von denen du Slra.' ßen einer Großstadt widerhallen. Da blieb ein Vorübergebender vor ihm stehen'und redete ihn an, es war ein Kontorist Birkefels'ö. Gulen Morgen. Herr Nohlfsen grüßte er hastig. Haben Sie schon ge hört?" Was soll ich gehört haben?" '! Die Loreley, mit der auch wir Waa ren verladen haben, ist gestern in der Frühein der Themse aufgelaufen 'und mit Mann und Maus untergegangen. Das Telegramm wurde soeben im Borsensaal ausgehängt." Allmächtiger Gott!" Nohlssen wankte, der-Stock mit dem silbernen Knopf entfiel seiner Hand ; er wäre auf dem Straßenpslaster ;usammengebrochen,hätte ihn der junge Mann nicht gestützt. Herr Nohlfsen, was ist Ihnen schrie dieser. . Lieber Lorenzen," keuchte der Alte, meine Wohnung ist hier -in nächster Nähe Nr. 23 bringen Sie mich nach Hause ein Schwindel... ...meine Kräfte verlassen mich." Mit Mühe führte Lorenzen ihn in seine Behausung, wo sein Zustand Babette und die Tante in die höchste Bestürzung versetzte. Sie bestürmten den Kontoris, ten mit Fragen nach der Ursache -der , befremdlichen Alteration, die den alten Herrn jetzt halb bewußtlos aufs Sopha hingestreckt hatte. , Lorenzen zuckte die Achseln ; er wußte nur, das; er Herrn Nohlfsen hier in der Nähe getroffen und ihm den Untergang der Bark Loreley" mitgetheilt habe, ei nes Schisses, das auch für Rechnung dS Hauses Berkefeld Waaren aii Borv 'ge babt. . ' -'-, lnottiebuna wat 1 Mut TnöeZ lassen von klttzkeöberZ Eilten 7,'rau FitzpatriH Aater ctr., fiort Wyn. Ind., von rjmnati, nu3, cn ten sie jchvn it zwei Sun gelitte. Zorn Osten und SScstCN lomvtvx Zeugnisse über die d?u?-.dcr?slle Heilung von ! Nhenmatismus und Neuralgie, kelcb oft bei Leuten fretolrft ,??,rden. toIe lang a diesen schmerzaktcn Ziranihciten p?littcn fc:n und vergcdliq Hits suchten, tii sie threZuftuHt. nahmen zu völlig hannleS. !?irkt ttks: Medizin schnell 7d sicher, prompt Lrlcichterung und Heilung v chasfenb. Frau Z. D. Shrnn;, Nett) Creck, N. S.. schreibt an 23. failSS4: Trel Monate lanq tar kj la Folae bsn Rb. r.at:mu di!sios. rahm jTit und eine ta!belfe Ctfclctberol unb tiu je et rech einer Weck fast - nieder pelund. Heu, reifte ich ren Meckanieeville (50 Äeile eurfervt, titxttr. Ick dalkk ldlordv. rea für d under?l!!!e Medi,i. kiele gegen Rtewa:i,msntdeckt nrde." (Am l.Auguä: Fra NuttiNA ijt ie?t gänzlich Zeder ge'vzb und sie tat ' einige ierzs 8 lasche Athloxhere, e, ih.'t Nach, tarn vertäun.) Wenn Sie lblapdaroS nickt in Jörer Apotheke er hallen können, werden wir Ihnen, ach Empfanq des regulären Preises in Dollar per lascbe dasselbe per (rpreß sranco zusenden. - Wir sehen ei lieber, wenn &t ti Von Ihrem Slpotbcker kaufen, aber wenn er daffelbe ntckt führt, lassen Sie sich nicdt überreden, etwa Ändere zu versüßen, sondern bestellen Sie so fort bet uni, wie angegeben. Athlophovos Go. 112 Wall Str., New Bork. K a u s t n ur GARLAJÜ) OEFEN nd RANGE 8 Dke besten in bet Welt Sarantirt als die befien im Markte. Die Ai. chian Ttove So. in Detroit, Chicago uud uffalo. Zum Verkauf bei j, A, Lyons, 01) West Wasbingtott Strage ! . . -ud- . . - l SS öc 88 Qüd Drlaware Skr. ' Rail Boad Hat Store jf: ! Äerbst . Oute ! " M i ' ue fte e esn soeben ans 4 ' ' l 0 n tn 9 n, Villige Vreile! Gute Bedieunttg ? 5 kMu tef.ti;f die g75be ZlnSo?ail d52 1 Hkrren'U.Kuaöeu'Hütku So. 76 Hft Z?sffwgten Sk. 't j

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