Indiana Tribüne, Volume 8, Number 134, Indianapolis, Marion County, 31 January 1885 — Page 1
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ZahrgSNg 8. Office : No. 120 OK Mardland Straße. Nittümer 134. Jndianapolls, Jndkana, Tamstag. Ssv sr., Januar 1883
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Keueö Her Telegraph. Vkkk?litten. !3 2 Z d t N u ' v D. $.. 81 Jan. Unbideutende Verändtkun der Telnpe ratur. stellenvttst Regkn. Der nächste Staatssekretär. Wathington.' 3l. J,n. an dall sagt, daß Cleolltad ihm den Pest:n M Schadamtsekre!Sk angeboten ijabc und baic: denselben annehmen erde. ätne Srplosion. Pittkbura. Zl. Jan. öS dat schon wieder eine Explosion natürlichen GaseS stattgefundkn. Kurz vor 12 Uhr erfolgte dieselbe in August Ruhe'S Sakosn, Na. 3351 Pmnsylvsaia Aoenue. Da Haus und tat Fiebenanbtftndliche stürzten ein und die T'ümmer geriethen in Brand. Wie viel Menschenleben der loren gingen, weis man noch nicht, tturz daraus, gerade ul? eine mit Passagieren gefüllte Straöenca? vorübeksuhr. eefolgte eine, zweite Explosion. Einzeinhein fehlen noch. DieBundeschuld. Washington. 21. Jzg. Der nächste monatliche Bericht des SchatzL' tkZ wird wahrscheinlich eine Abnabme der Bundesschuld um 8 MiLionZn nach weisen. - Drahtnachrichten. Eisendanunglück. Jersey City. 20. Januar. Der Philadelphia Ekörttzzug verunglück:? heute Morgen bei Greenville. An ein: der vorderen Wagen brach ein Rad, dir Wagen entgleiste und stürzte um. DuS hatte zur Fole. dcjj der Zug gegen einen auf einem Nedengeleise bist, blichen Kohlenzug lief und das auch die anderen Wagen verunglückten. Der Zug war mit Pastagiettn angtföllt urd ein Aun
der ist e? zu nennen, dh ttiZner urn'i Leben kam. Dagegen trug ine detrZcht liche Anzahl Verletzungen davon. Bon Jersky City an? wurde ein Cxttazug ad geschickt um Hilfe zu leisten. Die m: ften der VerZllen kamen von Philadel phia. Keine dr Vcrlkunee ist l'.dir.S gefährlich. Der Apfel fällt nicht vtt .vom Stamm. Ätla nta, Ga. 20 Jan. enl Smith ging gestern .an eine Spree und nahm seinen stebcr.lShrigen Sohn mit. Der ttnadr trank ein Pint Wh:5ky auf ein Mal und war zwkl Stunden später todt. Der Bestechung angeklagt. Aochsste?. N. Y, 20. Jan. Die Grand Jury vetseßte den City Clük Peter She?idan,. den Ci'y Survlyor William C. Grcy und die Aldermen Ktlly. Siener und JFords wegen Be stechung in Anklagezustand. Schlechte Aussichten. ZZ o u n g S t o w n, O. 20. Nov. Die Eisen'Fadktkanten von Mahoming Valley 6: Cleveland. baben befchleffen, in Anbetracht der hohen Löhne im Wisten .und der niedrigen Preise im Osten von Wtte Februar biS zum 1. Juni ihre Fabrisen zu schtteken. Ein Fabrikant behauptet, daß die Leute der Amalgamated Association '.in PitlSbürg 26 Prozent unter der Lohnrate ar beiten. Der Sektttäe öe? Ässteciation stellt die in Abrede. Handel mit Kindern. S a n Francisco, L0. Jan. Man ist hier einem schändlichen Handel aus die Spur gekommen. ' Weiße Mültcr verkaufen ihre illeLitimin Kinder on Chinesen. Diese ziehen die Kinder. (Mädchen) groß, schicken sie nach China und dort werden die Mädchen wenn sie 12 Jahre alt sind, an reiche Chinesen sür den Harem verkauft. DS schändliche Geschäft wird durchaus van Sp.kulantk vermittelt. ' ... Lkoareß Washington. 20. Jan. Senat. Die Pacisic Eisenbahn . Bill, deren Zwick darin besteht. tt Bahn zu zwingen, ihren BeiZzflicktunaen der Regierung gkgrnüber nachzukommen, wurde eine Zeit lang besprochen, daraus wieder zurückgelegt und statt dessen die Bill zur ?!egulirung dS ir-.ttrstäatlichen Eisenbahr.verkshrS vorgenommen. ?iach sin tt Besprechung dieser Bill ginz der Senat in Cl'culivstdug über. H a u S. Im Hause kam heule ga? nichti von Bedeutung vor. Eine Botschaft dkZ Präsidenten, worin er um Erlaubnib nachsucht, da? von d,r engliscken Regierung geschenkte Schiff .Alert" zur Aussuchung der Nerdpolsah. rer wieder an die englische Regierung zü rückzugeden, wurde an ein Comite ver-wiesen.
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(Ze. Stewart. London. 2 X J. Grn Wslsklty telerapdirle btuu ?jcii. rufe Gen. Carle'S tzr.prdit!oa naq 'Üuttx oUt' denstellende Jgrtsckrttte inucten Die medizinischen Journale betrachien die Verwundung deS Gen. Stewart sür sehr gefährlich und v: -gleichen ste mit der Galfteld'Z. Grobes Eisenbahn ungtück. London, 20. Jzn. E?ne Depesche von Sidnky n-eldet. dos ein C;prtßzug zsischen Sidnr? u?d Waga Wogga durch eine zusammenbrechende Brücke ftürz'e uid dab vierzig Personen dabei ihren Tod fanden. Die Dy ncm iter. L o n d o n. 20. Jan. Harcourk er hie!: Information, doß TU Dynamit.r gedroht haben, das britische Makum :n die Luft zu sprengen. Im Westminstik Distrikt wurde ei.i ManN, ötawknS Goodman unter dcm zrdacht See Tbeilnähme an der jüngsten Exploston ver haftet. In feinem Zimmer wurde eine Höllenmaschine gefunden. L ä n d l i ch". s i t t l i ch. Shanghai, 20. Jan. Die Gou vernüre Z)lin Nan und 5ü?ang Si wur den verurtheilt geköpft ;u werden, weil sie die Franzosen LcNin nehmen lieneu. Ein sonderbarer Strlke. Wien, 20. Jzn. Die hiesigen und aucd mehrere Pkooinzi2lvlätter hadrn be schloffen, die Aerhndlung? dkS ReickS' rath?S so lnge bis der Ntich-'ratb sich wegen einer ihnen Tikdcrfshrenin Be leidizunz tk,'schu;dt;t nicht niehr zu verösfcn'.lichen. ES war r.äm (ich der Antrag stellt worden, einige Journalisten atiszuschliken. unter dem Borwande. daß " sie falsche Birich!e bringen. Der Präsiden! d?S ReichSraths entschuldigte sich gestern, oder die Entschuldigung wurde sür ungknügend gehalten. V.'.mie besü.-wor!! die Zutückj'.iun von RegierurigS.inzeiz? auZ ven d;tr. Blattern und Ine stkegere Zzrsur. SeöikssnadrtÄtt )ln Vor?, 30. an. Änqek.'m nun ; .Rdyn?anö" tvn Antwerpen. Marötpreis. t,,n i . ili: rt. i r.z. '. Äcrn 9io.i wett ilr. ZiN"?. t . fcaf c t S!ö. 2 eeti Zt:i iwti it tgfla ftlte-m;j. fctv ili.to. S t k 10 ltt. Schultern s.-, ri 8Vi'c. eUer. - t:. 54tnf6iaU VS- ?. Utt l-rtaal91.0-J.; ti.to'lJV; fitTa.-l3.C0. it 21c; 1 tcti 50 1 1 1 1 tttw'4 i-2i.; D.!, i1 15 : SZ-nik, '4 15c. ah n c i 7c per alt ff I In - 4 5) t: Vom ?luS!a:,de. Das Interesse, welches man in Oesterreich-Unzarn der Auswahl eineS südlichen HasenS für die unterstütz ten deutschen Sampferlinien zuwendet, ist ein seltsa dreigetheiltes. Die Un' garn sehen der deutschen Entschließung mii einem gewissen Vanzen entgegen, ja, die Mchrzahl der Magyaren würde mit Rücksicht auf die Entwickelung FiuveZ einer deutsch? Entschließung, welche Genua erwählen würde, weit größere Befriedigung entgegenbringen, als wenn dieselbe auf Trieft siele. DaS deutsche Auswärtige Amt, obschon eS äußerlich we nig Lebendigkeit zeigt, ist durch und durch für Trieft eingenommen ' und nur sehr . r i . r. fit n . w ! - wenig eroau! oavon, oap zuunzien virses wichtigen Hafenplatzes so wenig ge wählt wird. Diese Agitation erwartet ' - 'a . L .... v Tu ari -:x:. man narnua? von oem cniun uituciui' schen Regierungsfactor, der cisleithani schen Negierung. Diese aber befindet sich in einer ganz merkwürdigen Lage, von der man anderswo wohl kaum einen rechten Begriff hat. Sie mochte wohl und möchte wieder nicht. Die jetzige Mehrheit des Neichsraths befürchtet nämlich von der Erwählung Triefts als Ausgangsstation einer deutschen Dam pferlinie des deutschen Reichs ganz um geheuerliche Dinge; eine Zurückdrängung des nationalen und eine so bedeutende Stärkung dcö deutsch-centralistischen We sens. -daß sie die politischen Nachtheile für ihre Partei höher schätzt und schwerer in's Gewicht fallen läßt, als den commerciellen Ä!uyen, den Trieft und das gan;e Land haben würde. Dieses weiß die Negierung und darum fühlt sie sich beklommen. Aber auch in Trieft selbst ist die Stimmung eine sonderbare. Die zahlreichen dort wohnenden Jtalianissimi wollen auch nichts von einer deutschen Dampferstation wissen. Ja, wenn Trieft ein italienischer Hafen wäre, fo käme selbstverständlich Genua gar nicht in Frage ! Heute aber, wo Tnest sich doch immer noch einen Theil deutschen We senS gewahrt hat, meinen die Herren vom Jndivendente, werde eine deutsche Damvferstation d:r italienischen Beweuna ia aefäbrlicher Damm werden
und vas rnoa?ken j um kernen Prers zulassen, i. 's PolnischeBlätrer b er ichten üö?r die Gewaltthat eines OfsizizrS : (Jin Öfsizier.erlaubte sich auf der Straße in Lemderg die Gattin eines hiesigen Geschäftsmannes, eine durchaus unbe scholtene Frau, mit Liebesanträgen zu delästigen und ihr, obwohl seine Bcwer bunzen ganz erfolglos blieben, bis in die Wohnung zu folgen, wo ihm jedoch von dem Gatten der Frau eine entschiedene Zurechtweisung ertheilt und die Thür gewiesen wutde. In Folge dessen ließ der Ossizier dem Kaufmanns eine Herausforderung zukommen, und als diese unbeachtet gelassen wurde, begab er sich Abends in Begleitung mehrerer mit Ruthen versehener Soldaten in die Wohnung des Kaufmanns. Einer der Soldaten wurde an die Thüre postut und mit den übrigen, 6 an der Zahl, begab sich der Ossizier in die Wohnung, deren Thür et verschloß. Auf seinen Befehl wurden hierauf die beiden Ehe gatten und dasDienstmädchen derselben von den Sosoaten mißhandelt. Die durch den Vorgang alarmirten Nachbarn riefen die Polizei herbei, welche die Thüre der Wohnung erst gewaltsam Lffnen mußte, worauf der Offizier und die Soldaten der Militär-Behörde übergeben wurden. Der. Gazeta Narodowa' zufolge hat der . Landes-Eommandirende FZM. Herzog Wilhelm von Württem berg das KriegSuiiuisierium sofort telegraphisch von dem Vorfalls unterrichtet; er soll auch seiner Entrüstung über den Gewaltakt unverhohlen Ausdruck gegeden haben. Ueberbaupt wird die in d.'r bürgerlichen Bevölkerung dadurch hervorgerufene Indignation auch in militä rischen Kreisen getheilt. Der Offizier befindet sich in Hast. MDu.rch'Urtheil der Strafkammer des Landgerichts in Vayreuth wurde der 72 Jhre alte Dechant und Pfarrer Johann Reuß von Stadtsteinach wegen verübten VcrgehenS wider die öffentliche Ordnung zu einer einwöchigen Festungshaft verurtheilt. Gegen ange regten GcfeyesparaZraphen verstieß derselbe dadurch,.daß er 2. Oktober v.J. in seiner Pfarrlirche nach Schluß des Gottesdienstes und vorher nach der Pred:zt erlassener Bekanrzäbe im Talar von dcr Kanzel herab vor fheilweife noch derlammeltcr Gemeinde die bevorstehenden Reichötagwahlen zum Gegenstands einer Verkündigung und Erörterung gemacht, indem er verlündigte.daß am 28.ON. die Neicbslagswahl stattfinden werde.hierbei die Wadler aufforderte, ihrer Wahlpflicht fleißig nZihzukommen, jedoch kcinemEan didaten der nationalliberalen Partei ihre Stimine zu geben, denn diese Partei bestche nur aus Juden, Freimaurern, Ungläubigen und abgestandenen Christen, welche nur beabsichtigten.dem baierischen Staate zu schaden und ganz Baiern mit dem Deutschen Reiche gleich zu machen, resp, dasselbe im Deutschen Reiche aufgchen r,u lassen, wodurch Jeder, der na tionalljberat wähle.feinen Staatsbürgereid verletze und eine Sünde begehe, die zwar nicht in diefemLeben vom Weltlichen Richker,wchl aber im Jenseits vont ewigen Richter bestraft werde. Der Angeklagte hztte ferner nach Verlesung und vritlsirung des nationailiberalen Wahlaufrufs erortert,die Liberalen wollten den katholischen König und die katholische Religion abschaffen. Bezüglich der Nachricht von der Eristenz erbberechtigter Neben verwandten des jüngst verstorbenen Her zogs vonBraunschweig, schreibt man dem Frank. Kur." aus Äamberg, daß seit Juni v. I. im dortigen Hause' der Un beilbaren der vormalige Eisenbahnsatt' ler Gg. Bevern lebt. Dieser etwa 76jahrige Greis erhielt vorigen Sommer von einem Münchener Kommissionär die Aufforderung, eine Generalvollmacht auszustellen, damit kraft dieses Dokumentts er seine Erbberechtigung kundthun könne. Auf Grund eingehender archiva lifcher Nachsuchungen, in Wolfenbüttcl u. a. O. angestellt, sei es nämlich dem Kommissionär gelungen, Nachweise zu bringen darüber, daß Herzog Karl I. von Braunschweig Bevern (geb. 1. Oktober 1713, gestorben 2. März 1780)' am 19. November 1753 in Bamberg eine rechtsgiltige Ehe eingegangen habe mit der Müllerstochter Anna Marie Scherl. und .r, vormaliger Sattler Gz. Bevern sammt Ehefrau und zwei Kindern (kgl. Vorreiter Mar B. und kgl. Hofschauspielerin Bevern, beide in München) seien die einzigen Nachkommen der 5 aus die' ser Eh; entsprossenen Kinder, welche somit nach braunfchweigischem Rechte Anspruch hätten auf 'das Privatvermögen des jüngst verstorbenen Herzogs Wilhelm. Was ist e rn verdorvenes-
Gcdicht werth? Diese Frage soll dasGericht entscheiden. Ein Glegenheitsdichter in Deutschland hat nämlich die Post auf Schadenersatz für ern nicht rechtzertrz angelangtes Hochzeitsgcdicht verklagt. Er verlangte dafür M. 33, welche er als Hz norar zu fo.dcrir hMe. Die Post will ihn aber höchstens nach dem Satz von M. 3 pro. kg für verdorbene Waarz entschä' digen. Sein Gedicht würde danach mit Hasen,Rebhühnern,Schinken und dergleichen in einer Reihe rangiren. Das kann selbst das zahmste Poctenzemüth wild machen. ' Ein Wahnsinniger auS Liebhaberei. Aus dem Gebiete der Zeitungsindustr'.e ist schon manches Seltsame zu Tage gefördert worden. Doch dak man einem Wahnsinnigen aus ieb
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Nnss. Cuviar. ! Schweizer Käst. LimburgcrKase. Backstein Kase. Am. ?ksWu, GEÖCEli" Bogelkäsige, ÄordwZören, Glaslvalmn, . Holzlvaaren. I g r ö h t e r u io a h l b e l VKZZ.MG?SsZo. 2S nnD Weft Wilfhington Slraßr. C. B FE1BELMÄK, Deutscher Jrierenirichte? Ju;tiste of the Pcacc.) trrou 980. ! Oft cur Zir&U' LKHnu-i,; N.l?7otd'5tod!, ?ir. , H?rHk,n, jöwi Vollmachten siir roxck it. p: lti zu rncct.t)n .rn Sterten h. Ä. Bohle;i & Son, Architttten. 95 Cn WnfHk snSr. Telerdsn 74. Haberei aus dem'etven begegnet, zahlt Wohl zu den seltensten Erscheinungen. In der That hat sich ein solcher in Eng, land gefunden, der mehrere namhafte Aerzte derart zu täuschen wußte, daß man ihm das Zeugniß der Reife für das Rarrenhaus ausstellte.' Der Aufnahme in das Irrenhaus stand nun nichts mehr im Wege und der Schein-Wahnsinnige hatte seinen Zweck erreicht. Er erhielt dort die beste Gelegenheit zum Studium der Man gel der englischen Gesetze über das IrrenWesen und die Irrenhäuser. Nachdem der Betreffende nach einem längeren Aufenthalt und den sorgfältigsten Beobachtungen als geheilr" entlassen wurde, veröffentlicht derselbe seine Erlebnisse und Erfahrungen in einer Reihe von sensationellen Artikeln in derPallMall Gazette." Der Selbstmord des Reichs, tagsabzeordneten Freiherrn v. Maltzahn macht in ganz Mecklenburg großes Aufsehen. Herr v. Maltzahn gehörte mit zu den thätigsten Gründern der großen Z'ckerrübenfabriken im Lande und war besonders auch bei der großen Zuckerfabrik in Dahmen unweit Malchin als Hauptaktionär und Verstand der Direktron wesentlich betheiligt. (Diese Fabrik ist unlängst in Bedrangniß gerathen, doch wird es, nach neueren Berich ten, zu dem befürchteten Konkurs nicht kommen.) Gerade um Zuckerrüben in ausgedehntester Weise zu bauen, hatte er vor einigen Jahren sein Rittergut MarxHagen zu einem verhältnißmäßig hohen Preise gekaust. Der' Verstorbene der während seiner Dienstzeit in der österreichischen Eavallerie als vornehmer und schöner Kavalier in den Kreisen der wiener Aristokratie eine Rolle gespielt hatte, war mit einer Gräsin Almasy, Nichte deS bekannten Grafen Batthzany, verbeirathet, lebte jedoch schon seit mehreren Jabren von dieser aeschieden. ueoer oen Ertrag ver 1381er badisHcn Weinernte liegen fol gende amtliche Mittheilungen vor: Der Bezirk Baden lieferte einen quantitativ. guten Ertrag, die Bezirke Lahr, Moll Heini und Wett heim einen ziemlich guten, Sinsheim Und Tauberbifchofshetm einen urchschntttsertrag. In ailen übrigen Weinbau-treibenden Bezirken blieb die Ertragsmenge hinter dem Durchschnitt zurück. "DaS Akarkgräflerland und der Kaiserstuhl hatten quantitativ gerade einen schlechten Herbst. Hingegen ist die Qualität fast überall sehr gut ausgefallen ; nur die Seegegend und der Amtsbezirk. Waldkirch haben Durchschnittsqualitäten geerntet.
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