Indiana Tribüne, Volume 8, Number 132, Indianapolis, Marion County, 29 January 1885 — Page 3
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TüS Recept, nach welchem MIshler'ö Krau trr BitterZ zusammenzesept ist. ist über zwei bundcrt Jahr? alt und deutschen Ursprungs ic ganze fkttfjt von ütentMdizinen kann nicht ein Präparat aufwrisen, daß sich solch' f;r.:r hohen Achtung an dem Orte erfreut, an eö angefertizt wird, alZ ;cri2 ra 2 .h. y & m u u uauu G3 ist das beste Heilmittel bei Nieren und Leber'BeschOkrden. TySpepsie, Nyen' "raffen, Nn Verdaulichkeit, ' Malaria, periodischen -BeschNZkrVen, etc. AlS ein Blutteiuizer dar eö nicht ferne Gleichen. 2s surft das' 2?tnv kräftigt und schafft neues Leben. 7:t reritkrdn:? N!Sker Qtl ten kunköft lo Ta.. kin tuj-tijtr Juri't und ?ta:tm ärger. frtet r.it-t: ..i'lti'Ker .räatpr Bitter ist nit d breit Mjant uns tat durch -seine netitfai s$en und Ibfilent Eize'zsikn einen große Ruf erlanflt. 3 'kll'k ur.'e inrne garntiie tafcea ertdsietene Zlaiche ge lraz&iov9j$ bin iterjeugt, Ut ter Rusl?t SerTiiolct Eicrb Viktors So. 525 Coniincrce Gir;, Philadelphia. a?ze?!zmkr Wu5'?ru schlagt nie fe& ÜZ!ich. Die kürzte uns fcrßc Iah ach IrjisvilJc, Naaliville, Isemplris, Chat tnwa, Atlanta, Savannah, Jacksoiivillc. Mobil and New Orleans. tj ist onrl'wftibart tar Pcff.iZi neefi den Fä5.'n, txnt ttr?!:c Sout zn aehmen. alaü-, SSlas. und Parlcr'W-g;a Kvklcber fcitüslO N " fUtStnllf UN' St 4' NN' ocictU obt WQz,'kS?ch'l SemfoTt, SdmiUiaf'ii-aab Si&rbnf biff tr alt utml5f:ps . UU. & Ä. ILi, M. t. i. itt'. ' Sstl"t slleneral tfaffagter-fcflent, $rvxwt2 LS'nzrs" un? jatno4?tr , Jndrl z' W : jt1"Kvx 11 i-printpinlenl ffce'Mri larni4Cinatf . 4 i)cr.itIoar.:u aui artet. i gaumauanui U3 rurt lpart- rntntl. 5 Oft-itfS?t un& Hw $c:t. 7 or! und Ptichiga Strafe. S 3Io rfvStrae und VaqzuZef S Stttitan u.d Hart' Sinkt, "t Pfii'a'iuett se. nahe -JJjtl ?tk. ;13 teftttr.: rtr. tut goct toue -üoe U cteo 3c uta 3ctt 2av- Äuem" 15 2eru Sri. und 5aHu'l ftjn'tia Sc. uns An S'.r. .17 ö; äü. urö uMi ti. !S aar:03l tr. u. d UicislU lt. :i9 Ärcjfr ii;b oti Otr. !l2S- lksike? Äf. und K'.b?t? -in SUftana und icnt Str. ;ii" Iler.btan und Siebentt ;r. '2ä ade ?tr. unt L:"csln 1t . S37 u?!!l4.q?'Sud. xss rat v. ari 5t U31 allobam unbÄcrrif1 3i: 132 3b;i'-; uc 5'-' U34 3c3ei ;'e. ur ?e c"::. 2?HzZ55 'Ire. ;ir.b rflaioai A letalere i i,?:..jir sti. 21 St. Js Zr.T.t -:.t Slvr.oM. I'tnrtivica-.na ur.b U. ü 0. 5. .zZiN? Hs i!e Vcchs:, :' . vrz;??i ns Lt. e.fr t?-':"-- DiiiJstaa ir. 5?-'..!?'.zz,ia ur5 'Z?e x ? v:::rri urrt Viert Str. SU it. a"? 'Ulu -! i-l?. ??z ii.M' r.-.uti ut v'wiC'i .1 ..a.nr.'; u-t ?rtert ?tT. 31 üniu;ria . uni .(ijan Sü. 52 zt!.:.ön uni i3ai': itr. 3w!lfün-.ir. und i5zrrkcnl r.. 5 tute tat ,trz -Qt. lti. 56 ttlara cc. n) i-;. tfl.ni ?t, 37 Sta5i-!:. '.af uns a.":-. :r. - 9 üttij'-in up.D uRi St? 211 52?l unb 'iia'.ni!: 5ir. zz Sc3 ri jü: 5:? .314 5ttr.tc uab 5srb Ätx. 1 WasZinfltsn. rae 2i3H it. z C:t:-:.:ii.;? ihinsrs? S'. nifurtknfc 4J;eu i-'r! Ttt. iri Ktrlpuu vn i?-i5rnpt6M 6tt. 16 JllNZ'.i ur.3 Ciiv s!k. T 2ennf?f ; u-.b Z2ih.k!gt.'n lt. 43 jtingaa'f Ps:! Hen'e. :,bianoa. C2 -ivn-i'i aJ" V'ünlinb Ät 413 Vflffcjvi und tSiiu ei:. 41S ,;?gussa' ark Hons. 42! Z.V. !3. su.b ZvllI 422 ?ns?7.t ft !'.. 51 Jllinei uns 2!fTri2 ? :i. 52 ;S:nc:Jn? Süiiiüa.tc 5i ssL i".ca.tc tx. 54 Es ü unb 1:-.ui tr. y Zjrr.t unb Ae:zi r. 57 Kcttiian ..d Staw iZ:r. 55 f?sbit9n ct.' un; Kont Zu ' 3 "abtjan i&c. un XunUj $v ... . C12 V unb Üd-uoe ilt, . 213 Är.uafg i;t. uni iuna, 524 Cstwn ub otxia Stx 61 giino'.S anb r.la S 117 oxrt unb 2acata$ Str. " . 61 (Souti nal telatcare Stt. . 42 ennfvloania unb oaifiana Ss C3 ttlaoar unb !3:'Iart? et:. 64 On unb karx, 5tt, 65 ftlabsrnä cnb itgtana Sei. C7 itig;nia Äz. und Äradsa 6tt Oft unb -lobuxn eStt. . P,n,tvan:a Str. vnb S.adUok v. 12 cKexnan ab Douger:, Str. 71 Sxrgln-.a So, nah Huron Str. TZ vn un, S:gxa Str. 73 ttafetagx un btnien Str. 74 nwn Nb oxgxa Str. 75,jott?i Aot. un ikne. 75 tUoa uro Satt Str. . 76 ujjim .: b :2rt. 79 4ift(ex Art. unb CiBon. . 718 nuct unb Vr'zekt iit. 711 9itia Am unb tautet 5:t. 714 Orange unb OUoe Str. 115 ee Str. ' ' .z'ey tr ,. Safdmgton u.ii t)t Umart Sti Cu ua ari . m w jjrt und actb9n Sxr S5 taub -'iCT!n.Anitait . t '' Sei r. Ftcateu ninti Cnet tal u.,b ffialV.iäton .5t " " 8 raütit Je9nnni ji 5lau4öaul Cft ctaf V.ugtonftrtt't ? & Partei und ileV Str. M4 i)D9 " fr rr S' 3l3nb naje "enbtan Str. Vi iRer'MOT nn etfa t:cr. 'Prtpatitanat. 4 1 N bK tteii ro ctrhs'. . toeUer lir. 3 3 ianul ü A'tf r i'.ui. Prot S o de, F'u.r aus. -. nu4 fc. Zwölf Sqze, 12 lk UtZ.
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KW Lied. Eijählnng von L. Gieß. (Fortsedunß. (5he er in die Hauptstadt zurückgekehrt war, hatte er erst Frau Proseffürin Hagen aufgesucht, mit der schwachen Hoffnung, durch sie etwas über Magda's Schicksal zu erfahren. Aber diese hattt seit jenem schrecklicben Tage keinerlei
Nachricht von der Verschwundenen erhalten ; sie hielt Mazda für todt und schien diefen Abschluß der peinlichen Angele genbeir für den erwünschtesten zu halten und nebenbei der Ansuhtu. sein, daß es um so b'cncr fei, je weniger von der lei' ( digen Sache gesprochen würde. Selma . hatte öluthardals-Gaitin' eines würdigen Pädagogen wiedergefunden : mit stei' 1 fer Hals binoe, steifen Vatermördern und sehr steifem. Wesen der sicherlich de , Ideal der jungen )ame sehr wenig ent sprach, dem Institut aber zu einem ungeahnten Aufschwung verhalf.- Die junge Frau hatte jedes (besprach über. Magda mit hoheitsvoller Miene abgelehnt, al; einen Gegenstand,-iiber, den eiue Frau i ihrer Stellung unmöglich -'redten koitne. So war denn Nuthard mit' emer neun Enttäuschung abgereist,, und er glaubn sich nun nicht mehr der Wahrlsett ver schließen zn dürfen der schreckliche Wahrheit, daß Mazda todt sei. In dein fröhlichen Treiben sein Kunstgenosscn ergriff ihn balo wieder die Sehnsu?l nach der Einsamkeit ; er hatt manche freundschaftlichen Beziehungen von früher gar nicht wieder aufgenommen und führte balo ein so einsitdlerisches Lcb.'n, daß er dadurch zu bedauerlichem Kopfschütteln leoenslustigerFreundi reichlich Veranlassung gab. Er hattl sich in einer freundlichen Gartenstraßi ein Atelier gemiethet, das er mit allem Lurus und aller Behaglichkeit einrichtete, und hier hasste er einsam, in feinet 5wnst'den Ersatz für Alles suchend, wai ihm ein schweres Schicksal geraubt hatte, öluthard's Rückkehr fiel gerade in die -Zeit, in welcher alljährlich die Künstler der Hauptstadt eine Ausstellung von Ge mälden uni Sculpturen veranstalteten, und auch er hatte sich mit seinem letzten Lerke dabei betheiligt. Es stellte emeu Va',ar im Orient vor und wurde in allen Zeitungen der Hauptstadt glänzend beurtheils Es war noch eine ziemlich früh? Mor genstunde, in der Nuthard die Säle bei Ausstellung betrat, und erst wenige Vesucher hatten sich eingefunden, denn um diese Zeit pflegte die gute Gesellschaft" der Atesidenz noch von den Anstrengunge des vorhergehenden Tages auszuruhsn. Er hatte eben den Saal betreten, iu dem sein Bild einen Platz gefunden, als diePortiere der gegenüberliegenden Thü, zurückgeschlagen wurde und ein junget Mann hereintrat. Bei Rüthard'S An blick stützte er einen Augenblick und eilte dann mit raschen Schritten auf ihn zu. Beim Himmel, Wildenau ! Sie sen: det mir ein guter. Geist !" rief er diesem lebhaft entgegen. Leonhard, Sie ! Es ist mir eine große Freude, Sie wiederzusehen !" sagte Nuthard herzlich, den; Anderen die Hanc schüttelnd. Wahrhaftig?" entgegnete der An. kömmling mit fröhlichem Lachen. Ihr Nichterscheinen in meinem Haufe beweist eigentlich das' Gegentheil. Aber ich biu trotzdem .entzückt, Sie zu sinden, will aber gleich gestehen, daß meine Freud einen egoistischen Beigeschmack hat. Sie sehen mich hier in einem Zustande bei Verzweiflung, bester Wildenau, der selbst das Herz des verstocktesten Menschenfeind des rühren würde. Sie lächeln,. höre Sie mich nur erst an, und Sie werden mir Ihr tiefstes Mitleid und hoffentlich Zj" H'-!st nicht versagen." ?itdenau machte keinen Versua), den Redestrom Leonhard's zu unterbrechen, und dieser fuhr mit gesteigerter Lebhaftigkeit fort ; Ich komme nämlich zu dieser unheimlich frühen Stunde hierher, zwar nicht um Menschen, wohl aber einen Maler zu suchen, der mich.aus der schauderhastesten Lage zieht, in die nur je ein aufmerksamer Gatte durch seine LiebensWürdigkeit "sich stürzen kann. Meine Frau schwärmt nämlich für lebende Bü der. Nebermorgen ist ihr Geburtstag. Was kann ich als musterhafter Ehemann Anderes thun, als zur Feier des Tages lebende Bilder arrangiren ! Freund Kaiscr übernimmt., es, sie zu stellen. Eine Probe ist bereits gewesen ; 'heute Abend sollte Generalprobe sein ; eö wird natür lich auch dazu gesungen. Da. erhalte ich vor einer Stunde einen Brief von Kaiser, in dem er mir schreibt, daßer an das Krankenbett seines Vaters gerufen und gestern Abend schon abgereist sei. In meiner Verzweiflung eile ich hierher, wo ich sicheren sein glaubte,. einen der .Herren MU? zu treffen, die mir allerdings zum Theil wenig bekannt, sind. Und der Erste, den mir mein guterStern entgegenführt, sind Sie, lieber Wildenau! Wollen Sie einem Ehemanne in tausend Aengsten Ihre Hülfe nngedeihen lassen, so'werdcn Sie meine Frau und mich zu ewigem Danke verpflichten... Erstere .brennt außerdem darauf, Sie kennen zu lernen." ""Was konnte Nuthard Anderes thun, als sich bereit erklären ; und . nachdem er sich noch Auskunft über die Bilder erbeten hatte, die gestellt werden sollten, stürzte Leonhard mit derselben Eilfertigseit wieder davon, mit der er gekommen war. Als Wildenau am Abend sich zur fc stimmten Zelt in Leonhard's Wohnung einfand, .empsing ihn dieser mit großer Herzlichkeit. Gott sei Dank. ?daß Sie kommen; ich fürchtete schon, Ihr Versprechen wäre Ihnen leid geworden. Einsttveilen herrscht hier noch das Chaos, in das Ihre Künstlerhand Ordnung bringen muß. Meine Frau habe ich in das Theater'ße schickt, bis 11 Uhr sind wir also vor ihr sicher." Mit diesen Worten führtet Nuthard in einen geräumigen Salon, in vem sich die Darstellerinnen bereits im Costüme versammelt -hatten.... 'ESI war eine bunte. Phantastische Gesellschaft: strahlende, lachende Augensahen.'neu-. gierig ncaj vem lungen realer, als er jetzt an Leonhard's Seite -zwischen sie trat und von diesem mit .übtrschvIM
licken Danlesworten ven kanten vorgestellt wurde. Wo ist denn Fräulein Nordhcim," fragte der Hausherr, nachdem die Vorstellung vorüber war ; sie ist wohl am besten im Stande, Sie, lieber Wildenau, mit den Absichten Kaiser's bekannt zu machen." Die Dame war nach dem Musikzimmcr gegangen und dorthin begaben sich die beiden Herren. Liebe Freundin, gestatten Sie, daß ich Ihnen Herrn Male? Wildenau vorstelle," wendete sid) Leonhard. an eine weibliche Gestalt, die sich allein im Zim mer befand; der Vortreffliche, dessen Liebenswürdigkeit un aus der Verlegenheit helfen wird. .. Sie haben wohl die Güte, und' theilen ihm mit, in welcher Weise wir die Bilder zu stellen, beabsichtigen' , ' ' v:.v Die Angeredete stand im' tiefen Schätten, da nur zwei Kerzen auf dem Klavier brannten., vtuthard konnte ihr Gesicht :nicht erkennen, er bemerkte nur, daß sie
'seine tiee Verbeugung durchbin kaum merkliches Neigen des Kopfes eNvÄertk. Sie entschuldigen mich," fuhr dann Leonhard sott, abtt meine Aniresenheit ist drüben bei den Herren nothwendig, die mit ihrer Toilette immer noch nicht Ende sind." Damit verließ er rasch das Zimtner. Die junge Dame machte eine lebhafte Bewegung, als ob sie ihn zurückhalten wollte, dabei war sie in den Kreis des i ichteS getreten und der helle Schein der !er;en fiel auf ibr Gesiebt (ftortiehuna solgt ) Vicrbliitt'riger Klee. S.-Mung von Eduard Hesteriuann. (Forts &:..) ?er zunze Mann nahm mechanisch das Schreiben, entfaltete es und durchlas das in orthographischer wie stolistischcr Lezieh'mg sehr' mangelhafte Schriftstück, welches unzefähr Folgendes-enthielt : . Wohlgeborncr Herr ! Durch Zufall erfahre ich, baß mein früherer Plegesohn Moosen sich mit Jhrer Tochter verlobt hat, und das; die eheliche Verbindung der Beiden in Kürze vollzogen Waden soll. Ich möchte Sie bitten, von diesem verhängnisvollen Schritt vor der Hand noch abzustehen, wenn. Sie sich nicht schwer schädigen, und Ihre Tochter nicht unglücklich lachen Wollen. Moosen hat bereits vor zwei Jahren meiner Tochter die Hhe versprochen und wird für den Fall, daß er die Jhre.heirathen sollte, zum zweifachen Lcrrather. Ist also ein Mann ohne Grundsätze und Charakter, vor den, zu warnen ich für meine Pflicht halte, Hofsend, daß Sie mir für diese offene Kundzebung Dank wissen werden. Meinetwegen mag mein früherer Pslegesoyn Ihre Tochter heirathen, denn ia lege vurchaus keinen Werth mehr darauf, das :r der Mann der meinen wird, , aber ich bin überzeugt, Sie werden mit mir begreifen, daß es vor Sch ließung jenes EheHundes erst eines Ausgleiches zwischen Ihnen und mir bedarf. Mit Hochachtung Bruhns, Tischler." Nachdem er gelesen, sank Leo's Nechte, die das Schreiben hielt, matt zur Hüfte nieder, die Linke ergriff die Lehne eines in seiner Nähe befindlichen Stuhles. Er war sehr bleich geworden; einen Ntoment lang richtete sich sein dunkelblaues Auge nachdenklich auf die sonnenbeschienenen Dielen des Zimmers, dann erhöh er plötzlich den Blick zu seiner Braut.. Babette war womöglich noch bleicher als ihr Bräutigam; sie hatte die feinen Hände, an deren einer der VerlobungZring blitzte, auf der Schulter ihres Vaters gefaltet, der gesenkten Hauptes dastand. Sie sah Leo starren Blickes an; eine entsetzliche Angst lag in diesem Blick; es war, als besinde sie sich unter der bluterstarrenden Gewalt einer schrecklichen Vision. Und Ihr glaubt," begann Leo mit matter Stimme, an die Wahrheit dieser Worte ?"( Er erhob die Nechte mit dem Brief ein wenig. . Eine kurze Pause trat ein. Es ist kein anonymer Brief," versetzte alsdann dcr alte Herr. Der Mann, der diesen Brief schrieb, hat sich genannt es ist Dein ehemaliger PflegeVater." Dem Ihr mehr glaubt, als mir?" antwortete Leo heftig. Seine Züge veränderten sich, auffallend, seine Wangen färbten sich langsam wieder. Er schlug mit der Linken auf das Blatt Papier. Antworte, Babette, Du setzest den Werth dieses Geschreibsels- über den der Ncchtschaffenheit und Treue Deines Verlobten, der Dir nie Veranlassung gegeben, an seiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln ? So sprich doch !" - Sie wollte sprechen und vermochte, es nicht, und ein schwerer Seuszcr. dräng-, te sich über ihre Lippen; sie wollte sich Leo nähern, aber ihr .Vatcr hielt sie zurück. . Beweise, daß Du schuldlos bist," sagte dieser.. Ich will den Mann, der diesen Brief schrieb, hierher rufen lassen er meinte ja ohnehin, daß es eines Ausgleichs zwischen uns bedürfe. Du magst Stirn gegen Stirn für Deine Unschuld eintreten; ich will Euch hören. Beide, Dich und ihn und sofern Jener die Unwahrheit sprach, ihn y:.r iücttgsten 0 ;-.. -üWfcUUv3..Us Vr.r 4, J)V Was.willst Tu mehr? ! Kann ich gerechter handeln ? Oder ist meine Tochter,; Deine Braut, ein so werthloscS Gut für Dich, daß Du -Dich nicht entschließen könntest, ihretwegen ein paar kurze Augenblicke an das Peinliche und UnbeqUe me zu setzen? Tu bist 'ein Kaufmann r . - r p. .. t ' ' wte. tcy oail etwas geternr von mtr, will ich meinendenn Du warst ein aufmerksamer und gelehriger Schüler lerne nun auch rechnen mit. dem Ungefähr auf der großen HandelsstättdeS Lebens." Und wärmer fügte er hinzu : Mein SchiV hüte Dich selber vor .' Einbuße aber verarge es auch .Anderen nicht, wenn sie den Schein vom Sein zu tren nen suchen. . Ich will Deinen Pflegeva. ter lwlen' lassen wenn Du willst, sofort. ,Z!asch 'enden wir die unerquickliche As faire, und wenn Tu verleumdet bist, sitzen wirfchon beim Nachmittagskaffee wier in alter ftraid, und altem Behagen
zusammen." Er wollte Leo die Hand 're'tchen. . . Aber dieser wehrte ihn ab; malt streifte sein Auge die schone, jetzt crzitternde Gestalt seiner Geliebten, dann sagte cr mit fester, wenn auch leiser Stimme: Der schöne und unzertrennliche Genosse der Liebe ist das Vertrauen. Echte Liebe kann nicht zweifeln. Der Zweifel ist ein elender Geselle, der nichts wcch und nichts kann die Liebe aber weiß Alles und kann Alles. Laß uns rechnen Im Kontor. Vater in diesen Näumen
reck'ne ich nicht. Ich lasse mich selbst von Dir nicht aus einem Himmel in die dumpse nüchterne Geschäftswelt winken. .Wär's umgekehrt: wär't Ihr bei mir . verleumdet, ich würde der Verleuindung lachen... Ach, was soll ich tragen? Ihr häbtlmir sehr wM gctWi-?- und was ! weiter? Ich ntuß gehen, muß den Ort '. meidenwo ia so unaussprechlich glücklich war. Mein theurer Bater, meine theure Babette Ihr Habt den Glauben , an mich.verloren? mujnch den an 1 Euch wohl auch" verlieren. ' " Laßt ..mich denn gehen-bleibe ich länger-.ich glau r be, so ist'S um meinen Verstand gesche j hen !" Er drückte beide Hände vor die ! Augen. . , . , ... i Babette hatte sich .rn elnen ve? eet geworfen und war in heftiges Weinen ausgebrochen. Der 'Alte stand sinster. vor Leo, lang sam kreuzte er die Arme. - Dir ist daS Wort 11 waS zu Deiner Rechtfertigung dienen kann?" fragte er mit tiefgejenlten Brauen und bitterer dem Ton. . Leo schwieg. - ' Nicht werth hältst Tu Deine Braut, Dich ihretwegen wenn" Du un schuldig bist der Bosheit cntgcgenzustellen" Leo schwieg noch immer. : So leicht giebst Du unö auf, die wir Dich so sehr geliebt T Des Alten Stim me vibrirte. . Nein," versetzte Leo, und todtenbleich war er wieder geworden, nicht leicht, geb' ich Euch auf, und auch nicht mehr als ich Euch, habt Ihr mich geliebt dess' Zeuge ist' diese Stunde. . Aber, daß Ihr Gericht über mich halten solltet, da ich doch sage : ich bin unschuldig das leid' ich nimmer ! . Mein Wort soll Euer Evangelium sein, wenn nicht aeb' ick und bebe die Gemeinschaft , mit Vuch aus, bricht mir darüber auch daS Herz." So geh' !" erwiderte Herr Nohlfsen, und sein Gesicht schien sich Ku versteinern. Allmächtiger Gott, Leo !" schrie Babette auf,und wollte sich an die Brust deS geliebten Äannes stürzen. Der Bater ergriff ihr Handgelenk. Nicht befahl er harten Tones. Er gehe wenn er mag." Der junge Mann war in der That dem Wahnsinn nahe; grenzenlos weh. that ihm das Herz, und seine Gedanken. irrten w;e entfesielte Dämonen wud durcheman die cr so unaussprechlich geliebt; und ge-. tragen von dem Gefühl seiner Unschuld führte sich eine andere unheimliche Em pfindüng bei ihm eins: die des Trotzes, der auf sein gutes Necht pocht, das' ich verkümmert wird. .. So tvird aus wechselnden Empsindun gen eine sest gegliederte Kette, unlösbar das eine Glied von dem andern, es sei denn durch rohe Gewalt. DaS erste Glied aus purem lauteren Golde, das letzte aus rohestem Erz. So führt die Liebe zur Eifersucht und diese zum Verbrechen. So führte Leo's Liebe zu Badet ten ihn zum Trotz, und an diesem Trotz müßte dasLebeusgkück zweier edlen Men schenherzen zu Grunde - gehen tvenn ein gütiges Geschick nicht ein Einsehen hatte. Leo blickte noch einmal aus die Geliebte - es war ein langer, heißer Blick sie hielt den schönen Kopf an ihres Vaters Brust verborgen und weinte heftig. Dro hend sah ihn der Alte an. . Der junge Mann legte die Hände zusammen und sagte mit verzweifelter Geberde: Ihr haltet mich nicht zurück ?! So muß ich denn gehen." Trotz UM Trotz !" versetzte Nohlssen. ,;Doch glaub' ich, ist der meine mehr werth als der Deine. Gch'.!" - Heftig preßte der alte Mann die Tochter in seine Arme, ..während Leo sich wandte und langsam das Zimmer verließ. Mein Vater !" flehte Babette.Mein Kind," sagte er. Wer Dich so leicht aufgiebt,war Deiner nimmer werth. Nim glaube ich an keinenMenschcn mehr." Er neigte das Haupt, uin seiner Tochter Stirn zu küssen, und langsam rann eine Thräne ihm über die fahle Wqnge inden grauen Bart. ... . XUni andern Morgen begab sich der. Buchhalter in.gcwohnter Weise ins Kontor. . Auf seinem stillen, ebenen Gesicht lHtte man heute Nichts mehr von der Ge tnüthsbewcgung des vcrtvi'cheneu TageS zu bemerken vermocht. Gehörte doch jeder seiner Wochentage ' bis auf wenige Abendstunden dem Hause Bcrkefeld,und kaufmännische Geschäfte haben mit.Gefühlen wenig zuthun. So war denn auch Nohlssen heute wieder ganz Geschäftsmanu, und während, cr mit leicht gesenk tem Haupt dahinschritt, dachte er über die ihm zunächst für den Vormittag obtiegen.dcn Geschäfte nach. - . Aber im Kontor, mußte er seinem ehe maligen Schwiegersohn begegnen.' .Äie ein Blitz sifhr ihm' .d e r Gedanke dürchs' Hirn und überwältigte ihn Plötzlich dermaßen, daß cr sich an dem eisernen Ge-' länder eines alten Patrizierhauses halten munte. Um' nickt im fallen. Es war.' als' i sei er diesem Gedanken seitber aeilinettt. , lich ausgcwichcn. . Die Sonne fiel grellauf die Sandsteinvlatten des Trcttons ! , rt . t i tt ' c - es silmmerle unii vor oen Augen uno etne unsägliche Wehmuth trat in sein Herz.' Nicht mehr offen in dieses Jünglings' freundliche Augen blicken zu dürfen,nicht mcbr .seinen froben Moracnarun empfangcn, nicht mehr hinter ' sich die ! tt .. v:. fr . , wa;inic zu cuqen, cic un ? dem Tage oftmals seinem Pulte näher- : ten,! und deren. Ursache .in .jener.. Liebe 'laS, die, in den kalten, ernsten Zläumen nur zu oft die Gelegenheit suchte, demvä terlichen Freunds im Draiige und
der. Aber da er so litt, sagte er pch mit einem Zieste von Ueberlegung, daß all' sein Web ibm von enen bereitet werde.
d?r .Cast der Geschäft ?h hcrzlicöes Wart zuzusiüstern. DstS Alles entbehren zu müssen? Und w'tin Leo wirklich unschuldig wäre ? '. Unanödentbarer Gedanke ! ' ' '. Er trat ins Kontor. Sein Blick flog scheu hinüber zu dem Pulte Leo'ö, er alhmete wie erleichtert 'auf, der junge Mann war nicht erschienen die erste peinliche Begegnung blieb ibm noch crspart. Nachdem Nohlssen in Eile die ersten drinacndi.'nAibit.':i trl!iit sv:f !,, .isi
cr sich in das Privat-Bnrcan seines Cl'efs l und suchte um die Erlaubniß nach,'für ein paar Stunden das Kontor verlassen zu,d.ürfe!. - ' " Herr Berkese.ld' lächelte. " ' j Es muß cm? sehr wichtige Ancleg:::-! yelt-lein. :dz tö.. wätn-end- der Geschästszclt das Kontor - verlassen-' 'heißt," meinte , der mit seinem . getreuen Buä halter alt und grau geworden war, xi launiger Weise. Es ist wohl das erste Mal feit fünfundzwanzig Jaüren. Doch," unterdrach 'er sich plötzlich ernst, als er den alten Mann genauer angeblickt, ich will nicht hoffen, daß eine unangenehme Angelegenbeit mein Gott, lieber Slohlssen, was ist Jh nen?" ... "Nichts," erwiderte Zlohlfsen, mit Muhe seine Fassung wieder gewinnend, ein Schwindel, der mich ' mitunter vlaat eö ist vorbei man wird alt. Öerr Berkeield. iJ-!i:nid auten Moc gen !" Er ging mit unsicheren Schritten ( vlnaus. Herr Bcrkefcld. sah ihm kopsschüttcld nach. Alter, braver Mann," murmelte er, wenn Du nicht mehrwärst wie einsam würde es dann im Geschäft um mich her sein. Du hast di ersten Stein.' zum Aufbau des Hauseö Berkcfeld mit ver beigetragen. Du bist der Letzte Jener, die vom Ansang an Sorg: und Frcude reo lich mit mir getheilt. Nun, ivir leben wohl noch ein paar Jährchen neben ci:i: ander." Und er wandte jich wieder seinen Büchern zu. ' Nohlssen hatte das Kontor verlassen und tvanderte der Behausung jenes Mannes zu, der am gestrigen Tage durch seinen Brief das Lebensglück dreier Personen in so ernstliche Frage gestellt. Nach kurzer Wanderung hatte er die Wohnung des Tischlers Herrn Bruhns .'erreicht. t Es war ein altes, im schlechten bau, lichen Zustande erhaltenes Haus, vor dem er sich befand. Eine ausgetretene schmutzige Holztreppe führte ins Innere deöfelven; als Niölne;i die Thür öffnete, ließ eine Glocke ihren schrillen, langnachhaltendcn Klang vernehnien. Eine kleine Frau mlt gerathetem Gesicht und dreistlliLcnden Äugen ka.n d.-m alten Herrn entgegen. Dieser fragte nach dem Tischler.' ' Ich will ihn rufen," antwortete, sich ein wenig verneinend, die rau. (üimbia n ioigt j TmSet nitlt länger a:: Rheumatismus oder Ncurslg!c. Herr N. C. Warn, ?.'silen?-Kasttre? der 2ic chan:s' Natil?::üt Ba::k i:t Toledo, O., fugt: ..?!atdem mein klei:ie Z?!ädcken nngefäbr trei OZouakt gelitten. n,:rte es turch tc: Gktiui;.1 vea AlblaSdorsZ rra Rdkumak!?::li! gcde.it. Jkm pskhle tt Alle, Kelche c:i t wi lauttct iticciu" es ist nie vorher eine Medizin entdeckt worden, welche diese jiran'heiten so schnell und sicher heilt c!3 W. Ä. Smikl', Kankükck. SS., pjjt : . ,.?!kink Frau litt fünWit Jae le?..' cn kcf:!. tiaem Rbeumatikmu unk Nenalgir. tttklepdorik iit die erste Medien, die idr r:ieir til temporäre Hilfe gkadrke. Sie dük ta?r k7 t zwei Flaschen gencul k. dttrachkkt ti aber cU sine Himmkl-zate." I. T. smikh,164 Washington C:r., Chicago, s.igk : ..Hake fünf Jadre lanz an sZbeumasi-mu e litten. ?!ach kei'., wcd?a ch rrn glai'chen sllrls zyoroi tist ich gänzlich r? cllk EäiMkrzku tefreik." Wenn Sie MklophiroZ r.ick-t in Ihrer ?vvtkc'e er halten können, werden lw It'nen, i;acb Ompfrig f'l regulären Preises ein Do'nc per Flasche dan'elbe ver Srvreß franco zusenden. Wir seyen es lieber, wenn öie es von Ihre Apothc'.er kamen, aber enn er dasselbe nt surrt, lassen ie fi.6 rit t überreden, etwa Anderes : terfitcten, s?nsern bestellen i: so fort tii uns, toi engezebcn. .AthSophsVSs Go. 112 Wall Str., New Bork. K a n f t nur GiLBiLMI) OEFEN und ! r': RANGES, Die besten In der Welt. Tarantirt als di? besten im Markt,. Di, Mi. chigan Stode Co. in Detroit, Chicago und Buffalo. Zum Vcr!aus bei l L Lyons, 88 Wcst Wasbing'an Straße iid :- 80 L5 88 Süd D,lnwttre Str. Rail Eoad HatStoro Herbst - Hüte ! N e u e ft er Ha co n soeben a n g , k o m zn e n. Billige Preise! . ! ' Gute Vedlenung ! Man defichkiae! die" qrohe ÄrksmaÄ voa-vcrrkn-u.nallN'ul5n. M :f ' ? E"t i$e. 7fi &ü ?SfEltl,n Stk THI8 PAPER i m.iv io rona ov til ' Rt ÜKO. P lluWT.Ll. Lo's Kew?p;ror Actvillfin V.tiu:i 10 Struc Sisffiwa ÖElJ. VGIUL
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