Indiana Tribüne, Volume 8, Number 126, Indianapolis, Marion County, 23 January 1885 — Page 1

,v ,. , ' . ' '' ' . - 9 t r n fi i . t -r t lV i - I : Office : No. 120 OK MaMand Straße. Qr.-trtti? k Nummer 126. J- WV QV w 4 . ' X M . Jttdlanapollö, Jndiana, Freitag, den 2. Januar 1883. .

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Anzeigen ta dieser E pulle soeU. dieselbes nicht schäftsaazeizen sind und Un Ranur von drei Zelle? XLXit überfteizen, merSeu uuentzelt l ich aufgenommen. . Dieselbe Heften S Tage Sehen, Uaneu aber unbcschräatt ericuct erde. Aa-,ttz welche bis ÄUtagS 1 Uhr abgegeb werde, finden wjj a selbige Tage Nswabme.

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Neues per Telegraph. W e t t e c i u i i ö 1 1 n. SB o I Ü t n i p n D. E., 23 Jan. Wärmere Wetter. Oftsind, Sellenmeise Schnee. - .' . Bankerott e. N e o V o r k. 23. Jan. Zahl der Bankerolle in den Ber. Staaten und Lanada diese Woche 411 gegen 340 vori' ger Woche. De Kaiser Gesund he it. Berlin. 23. Jas. . Es ird osfiziell gemeldet, daß Kaiser Wilhelm wieder ge sund ist. ' . Nachklänge. London. 23. Jan. Bon General Stkwart hat man seit der Schlacht vom Samstag nicht? gehört. Dabei findet man e? sonderbar, dab m'vnti mtU Qiapy und .Standard" keine Nachricht von der Schlacht halten, ttotzdea sie Spezialcorrespondenten im Felde haben. Man sängt an zu glauben, daö der Bericht gefärbt war unfc Besorgnib stellt sich ein. Einsturz einer Kirche. Paris. 23 Jan. Jt MetraulleS im Departement Haute AlpeS siürzle eine Kirche unter dem Drucke einer Schneelamine ein. Alle darin Befind lichcn wurden unter Schnee und Trum' mern begraben.

Drahtnachrichten. Wichtig s ü'r Importeure.' Washington, 22. Jan. Stkretür McCulloch hat eine Untersuchung be zülich der Zölle welche imN,wZ1okker Zollhaus erhoben werden, angeordnet, die namentlich für westliche Importeure von Interesse sein dürste. ES wurde geltend gemacht, dab daselbst viele Dinge unter ihrem Werthe verzollt werden. ES heikt dok auswärtige Ex porteure ihre Agenten in New lork ha den und dadurch die New Porter Im porteure in vielen Fällen einen Nachlaß von 20 ht 10 Prozent aenieken wodurch tie Importeure westlicher Städte natür lich bedeutend benachtheiligt werden. Nachklänge des Chicagoer Wahlschmindels. Chicago, 22. Jan. ES heißt, daß die Grand Jury beschlossen habe. 250 Wahlrichter von der letzten Wahl her in Anklagezustand zu versetzkn. weil durch Betrug und Nachlässigkeit eine Cpezialbewilligung von N00.000 sür die Polizei angeblich angenommen wurde, während sie in Wirklichkeit verwotsen war. Merkwürdig. N e w a r k. N. I.. 22, Januar. Die Grand Jury versktzte Daniel Dodd, den Präsidenten der Newark Sparbank wegen ungesetzlicher Geldanlage in Anklage zustand. Republikanischer Sieg in Wheeling.W.Ba. Wheeling. W Ba. 22. Januar. Bei der Munizipalmahl wurde der Repu blikaner Jacob W. Rubb über den Demokraten Morllmer Pollock mit einer Majorität von 700 Stimmen zum Mayor gewählt. Die? ist der erste republikani Mayor seit 20 Jahren. HungerndeJndianer. San Francisco, 22. Jinuar. Die Piute Indianer in tevada sind schlimm daran. Noch nicht ein. Cent der tzl.000. welche der Congreb sür sie bewil ligt hat. hat sie erreicht. Der Winter ist äußerst strenge und sie nähren sich, 7.000 an der Zahl ausschließlich von Nüssen und Fischen Viele sind dem Hungertode nahe. Die Prohiditionisten. Des M o i n e S. Ja.. 22. Jznuar. Die Temperenzler des Staates kamen heute zu einer Convention hier zusam men, um über Schrille zu berathen, welche eingeleitet werden sollen, um da? Prohl bitionSzesetz strenger durchzuführen. Die Jllinoiser Legislatur. S p r i n g s i e l d, 22 Januar. Die I Demokraten haben Haines, der künllch versuchte, da Sprecheramt zu usurpiren, a!S permanenten Sprecher nominict. Die Dummen werden nicht alle. Reading, Va.. 22. Jan. Dr. Lerry Wenger, ein bekannter Arzt hie stger Stadt wurde gestern zu dem kranken Kinde von John Baver gerufen. DaS Kind war über und über mit Flecken behaftet und die Eltern desselben erzählten dem Arzt folgendes : Ein Nachbar fei eine? Tage? zu ihnen gekommen, habe ihnen gesagt, daß ihr Kind verhebt sei, und daß eine Nachbarin daS Kind mit Nadelstichen zu tödten versucht habe. Man habe deshalb zu Dr. Hag man geschickt, der ja in der ganzen Ge gend dafür bekannt sei. daß er Heen

auSzulreiben verstelze. Er habe erklärt, daß daS Kind nichts nur von Hkien. sondern auch vom T-üsl besessen sei. Er habe einen Sck um d?n H zls deß KindeS gebunden, und der 'Mutter ges?g', daß so oft da? Klnd sHreie. oieS die Stimm deS Teufels sei. den ste mit einer Auch auitreiden müsse Da? K.nd sei aber immer schlechter geworden, und so habe man, da eS nun dem Tode nahe sei, nach einem anderen .Arzt geschickt. Dr. Wenger ordnete natürlich sofort die. Ealsttnung aller vorgefundenen HeLenartikel- an und uaiee seiner Behandlung bchttt sich der Zustand des KindeS zusehends. fyltngrjte machen in dieser Gegend gute Geschäfte. " Soazreß. Washington. 22. Zan. Senat. Die Angelegenheit bezüglich Oklahoma wurde wieder besprochen. Senator Best hielt eine längere Rede, worin er betonte, daß die betreffenden Ländereien, wie wohl bekannt sei, sür weiße Ansiedler nicht offen seien und daß der Präsident daö Gesetz auszuführen habe. Der Senat begab sich darauf in Eze cutivsitzung zur Besprechung deS Noca raguavertragS. Hau. DaS HauS faß als Plenarcomite zur Besprechung der Bewilligungen sür die Indianer. Eine Nesolution wurde angenommen, den Präsidenten zu ermächtigen. Unter Handlungen mit den Creett und Seminolen anzuknüpfen, um d!e Abtretung des Oklahomg'GebieteZ zu erlangen.

Brr Kabe?! HenryGeorge. Belfast, 22 Jan. Henry George hielt eine Aorlesung vor der Land Rearoiing Society. Am Schlüsse der selben gab es einen allgemeinen Spekla' sei. Stühle wurden herurngeschleudert und da GaS ausgelöscht. Die Polizei räumte schließlich den Saal. i , . AuS Evypten. London. 22. Jan. Ein Bericht ist in Umlauf, daß Gen. Stewart Meternneh besetzt habe. Hungersnot h. St. Petersburg. 22. Jinuar. In den Gouvernements Archangel und Wologda herrscht Hungersnoth. Die Lawinen. Rom, 22. Jan. Chiamonte ein Dorf im Pitmontesischtn wurde von einet Lawine verschüttet. Die Hilferufe der Verschütteten sind deutlich hörbar; 2000 Soldaten sind nach dem - Sch tuplatz deS Unglücks abgegangen. Viele Dörfer sind durch Lawinen zerstört worden. In Fresftno wird die Zahl der Todten auf 140 geschätzt. DaS Dorf Robaffo ist fast ganz verschüttet. Die Noth ist allenthalben entsetzlich. SeSissSuaeÄrtedttn. London. 22. Jan. Angekommen: .Gallig, Od .California' und Edam" von New D ork. New ZZork, 22. Jan. Angekom men : .Slate of Alabama- von GlaS gow, .Pavonia- von Liverpool und .Canada- von Havr:. Marktpreise. a 1 1 o. l . : R. roth, Sie. ra o.ZiiZ tie: gmisH.4c. Sasr o.tß Ne: ,nu? 88 17. I II -111.5. ßeu 111 10. Hink tst-tt Sch lt e S.. Spck-ße. 3tt n X. ( A H. j . I V . 1 .M .IIHIUIH IU t ' t , tth l-Kll, 3.l3.i5; I1.S0 iy; . All tu AA W p M V W Cutter rarnt9 i 2Sf; atr 1H Vk ; M 4 f iKiava ft irwir? 135, SÜHnr-6 rt Tfank rtcffcln 4i M 8ufj. ' H t e si ge S. Assignment. John Dury. ein Schuhhändler machte heute ein Assignment. M. Erandell ist Asstgnee Aktiva Z8.000. P assiva Z6.000 Heute Nachmittag brannte eS in No. 15 Nord Illinois Str. Schaden 55 Der Antrag um einen neuen Prozeß in der Scheidungsklage von Wm. Sherman gegen Annie L. Sherman wurde von Richter Howe verworfen. tZT JameS N. Lorenz wurde heute bei Squire Jeibelmann verklagt, weil er in einer Kirche an der Blackford Straße. Skandal gemach! hat. Alvin Bowman wurde bii demselben Richter von Caspar Budowitzky verklagt, weil er mit einer Schußwaffe allerlei gefährliche Bewe gungen machte und den Kläger provo zirte.

Captain Campbell und Sergeant

Sauerö benachrichtigten heule die Hotel besitzerdaß sie am Sonntag ihre Bar roomS geschlosienhalten müssen. Ein junger Mirtn, Namens Tdompion. der bei Ä,. N. Rouse an der S Merroian Ätraße beschäftigt ist, ivurde heuke Mittag schwer verlitzt, in dem ihm ein durch einen Triedriemen von der Decke loSzelöslS Eisen auf den Köpf fiel. . . ' . kT- Harry Raymond von New tyoxl verließ heute ausinige' Augenblicke Den Zug der C. H. k Daytön Eisenbahn, um sich eine Zeitung im Depot zu kaufen. AlS er wieder zurückkam, war feine Reisetasche, die verthrsllt Papiere enthält, den Weg vieler- Reisetaschen ge gangen. - Passagekarien on Bre, men nachJudiartapollS kosten nur 98 bei Gebrüder Frenzel, MerchantS National Bank. - n. Clark, .r)e? GischäftSfäh. rer der .Adamlev Eden Co." wurde gcstern auf Beranlassung der Gebr. DovdinS. Eigenthümer, deß' Opernhauses in Richmonv, verhaftet, eil er fiinem Con lrakt. am 19. Jn. bott eine Vorstellung zu geben, nrcht nachgekommen ist. Die Klagesache wurde vor einem Geschwore nen CoUegium verhandelt. Die Per Handlungen dauerten diS 1 Uhr heute Morgen und die Jury einigte sich, sich nicht zu einigen. Kläger und der Ber klagte schichteten dann yie Angelegenheit im Guten. StaatSschatzmeister Cooper ist so wert als Lobby st ersolgreich- gewesen. i)er Senat befchlotz, em Czmtte uufzu stellen, daZ erst untersuchen soll, ob über Haupt eine Untersuchung vorzutteymen sei. und daS HauS nahm diese Resolution mit dem Amendement an, daß ein Eomtte aufgestellt .werde. daS" Untersuchen soll, warum Gouvernöc Porter kerne Uater suchung vornahm. Letzteres ist oollstZn big unnS:hig, denn Herr Porter hat in seiner Botschaft den Gründ genau angegeben. DaS Gesetz gestattete ihm nicht, mehr alS $3 per Tag für einen in Buch und Rechnungsführung Sachverstände gen auszugeben, und dafür liiße sich keine fähige Pkkfon finden. Dieser An. licht wird wohl eine Legislatur fchwernch widerspricht!! können, welche den Spuck napfreinigern $5 per Tag bezahlt. Die Angelegenheit wurde in der Legislatur als eine reine PsrtktsaSik behandelt.-E wägt man, daß daS Volk unter allen Umständen berechtigt ist, zu wissen wag ein Beamter, der zeitweise 2 Millionen in Händen und nur $150.000 Bürgschaft gestellt bat. mit dem Gelde thut, und vaß die Opposition gegen eine Unter suchung daS Vertrauen drS BolkeS .ge rade ntcht vergrößert, so wird man zuge ben, da S lhörtcht tft, Die Angelegen heit zu einer Parletsache zu machen. Sämmtliche Demokraten mit Ausnahme PattenS ven Sullivan Eouniy stimmten gegen die Untersuchung deS Schatzamts. (Für die .Zudiaua Tribune).. ÄuS Deutschland. a Dr. H. V. Pa utzer. III. . (Schluß) Straßdurg im Dezember 1881. Nicht immer ergötzlich, munter ger dezu verletzend, sind dte Ansichten, welche man au deutschem stunde über andere Länder und Sitten, inödefonoere über Amerika vernimmt. Der Deutsche suhti sich leicht erhaben, erkennt lernt; Zkänge! nicht oder vertheidigt sie und dlrckl gern gerrngschätztg und spöttisch aus dte Einrichtungen -und Gebräuche anderer Länder. Diese. Beobachtung habe ich nicht an den Deutschen in Amerika ge macht, und erkläre sie mir hier dadurch. daii ich annehme, sie sind erst neuerdings erstanden, gewissermaßen der Auswuchs von den neuitchen siegen, uns der Großmachistellung Deutschlands. Ich rede hier nicht von einem gewiß berechn tigten Stolz, ein berechtigtes Sclbstde wußtsem, sondern nur von unangened men Nebenerscheinungen derselben, wie sie mir ausgefallen sind. Auch ist hier auf zu beziehen die bedrückte Stellung der deutschen Presse, sowie ihre inherente Kümmerlichkeit. Die Begebenheiten im eigenen Lande werden darin recht ge dorsam und in einer der bestehenden Ordnung dienlichen Weise besprochen. Oifendar wird große Mühe daruuf ver wendet nichts Anstößiges zu sagen und findet öster maßlose Selbstverläugnung und widerliche Unterwürsigkett geeigneten AuSdrua. Die Nachrichten auS dem eigenen Lande versperren den ausländischen fast ganz den Raum, und dte spärlichen Er eignisse, welche über daS Ausland berich tet werden, erscheinen gewöhnlich in der Gedanltnsärbuna und philiströsen Auf fasiung de jeweiligen RedokreurS, welcher in der Regel in einem düstern, kleinen Hinterzimmer seinen von Oden herab schwer bedrückten und abhängigen, auch schlecht honörirlen Beruf ausübt. Die Besprechungen ' amerikanischer Verhütt niste in den Spalten der hiesigen Presse sind oft phantastisch und entstellend. Ignoranz und Absicht lplelen dabei ihre Rollen. Offenbar ist Amerika in vielen Hinsichten Deutschland ein Dorn im Auge, und hält eö nicht schwer, diese Thatsache stellenweise herauszulesen. Diese Thatsachen erklären und ver zeihen die inkorrekten und ungereöten Ansichten, welche man beim Volk über solche Dinge voifindet. doch auch die Gebildeten können sich nicht ganz diesen Einflüsien entziehen' und leiden auch sie darunter., Die folgende komi che Beae benheit ereignete sich gleich Anfangs meines Aufenthaltes hier, und veran schaulicht welcher Art und wie weit dieser

Citronat. Orangeat. Mandi.-in. F?ig?n. Rosinen. Cörlnihkn, Prüucllen, Franz. und türk. Pflaumen, -.überhaupt . . . , . t getrocknete und eingemachte

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