Indiana Tribüne, Volume 8, Number 125, Indianapolis, Marion County, 22 January 1885 — Page 1

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Neneö per Telegraph. W e t t e e . u l i cd t e n. Wasbtng on, D. 2Z. Jan. Wämnel Wetter, vkrändnlichtr Wind. Eolsal'ö Teftament. South Bend, 22. Jan. DaZ TestaLlent von Schuyler Eolso'l wurde heute im Nachlaffenschofikgekichte eingt reicht. DaZ Vermögen hetrügt cirna $150,000. G r o b e ö l t e. Mt. Washington. N. zz. Jan. Da Thermometer zeigte heut Morgen 50 Grad unter Null. Ein Sturmwind auS dem Nordveften bläkt mit einer Geschwindigkeit von 100 Mei len per Stunde. Schlaf var während der Nacht unmöglich. Drahtnachrichten. Und ehst Du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Washington, 21. Jan. Ariga. degenera! Augur wurde vom KriegSde partement beordert, die Eindringlinge in Oklahoma unter allen Umständen zu ver treiben und dem Colonel Hatch noch 800 Mann Verstärkung zu schicken. Eisenbahnunglück. St. Louie, 21. Jan. Aus der Missouri Pacific Bahn entgleiste heute Morgen in Folge einer zerbrochenen Schiene eine Chair Car. in der sich neun Personen befanden. Sie wurden sämmt

lich verletzt. Wieder eine Bank futsch I a m e 5 t o v n. Pa. 21. Jan. Die Jamestssn Sparbank schloß gestern ihre Thüren.' Der ttsster war mit $40.000 durchgebrannt. Gar nicht amerikanisch. Delhi. N. Z). 21. Jan. Bor etwa zniei Wochen brannte Abraham Baker, ein Geschäftsmann mit mehreren tausend Dollars geborgter Gelder durch. Seins Schmiegersohn Frank Faffett brütete so lange über die Geschichte, bis er sich auf. hängte. sonderbare Heirath. Zaine S v ille. Ga.. 21. Januar. NicholaS Van Horn, ein wohlhabender Farmer und Wittwer von Habersban. Vater von zwei Töchtern, die über 30 Jahre alt sind, verehelichte sich heute mit einem Mädchen von 12 Jahren. Da Kind weinte während der Trauung und und der Alte wischte ihm in väterlicher Weise die Thränen auS den Augen. oagreß. Washington. 21. Jan. Senat. Die Bill zur Stablirung eine Appel lationSgerichte wurde eine Zeit lang in Erwägung gezogen, worauf dieselbe zu rückgelegt und die Bill zur Rezulirung des interstaatlicheu Eisenbahnverkehrs vorgenommen wurde. Senator Cske sagte, dak die Senats bill nicht? tauge. Durch die Ausstellung von neun Commissären uit großen Distrikten werde die Beschwerdeführung fast unmöglich gemacht, indem die Zeu gen auS großen Entfernungen herbeige schafft werden müßten. Uater der Nea gan Bill dagegen kämen alle Beschwer den vor die lokalen Gerichtshöfe. Eine Botschaft vom Hause meldete den Tod des Mitgliedes EvinS von Süd Carolina. AiS Achtungsbezeugung für den Verlebten vertagte sich der Senat. Hau. Das Hau? zog die Bewilligungen für das Judianer Departement in Erwä gung. RogerS von ArkansaS sprach sich zu GunsteS eines strengen Verbotes der Ein fuhr von berauschenden Getränken in daS Indianer Territorium auS. BurnS beantrazte. dab die für die Creek Indianer bestimmten $45 000 nicht eher bezahlt werden, bis ste fich mit der Vermessung eines TdeileS ihrer Lände reien einverstanden erkkärea. Die? hat auf Oklahoma "Bezug.. Nach längerer Debatte vertagte sich daS HauS ohne Be schlubsassung. Ver Kabel. Die Gesundheit deö Kaiser?. Berlin. 21. Jan. Die Gelundhei deS Kaisers biffert sich zusehends. EineSchlacht in derWüste. London. 21. Jan. Im KriegSmi nisterium lief eine Depesche von Gen. Wolseley. datirt Korti. 21 Jan. welche Folgende mitthellt : Gen. Stewart hatte ein heftige Ge fecht mit einem Theile der Streitkräfte deS Mabdi. ungefähr 23 Meilen von den Äbullea Brunnen. Am IS stieb Ste wart auf den Feind und am nächsten Tage erfolgte der Angriff. Die Araber wurden vollständig geschlagen. Ueber

acht hundert Tobte und Verwundete bedeckten da Scilach'feld. Der Verlust der Engländer ist solKender, Tavt: 9 Olftuere und 65 Mann. ver vundet: S Olftükre und SZ Mnn. I da lie n will auch St u 'S.

R o m.2l..Jin. Gerüchtweise v r!a.r j tet, daß Italien beabfichtize,gemeiaschastlich mit England Egyvtea zu besetzen, und das 200 Minn 3 cuppcii zur Sin schiffung bereit sind. Die Lawinen. Rom, 21. Jan. Die Lawinen in Piemont und Savouen haben schweret Unglück angerichtet. I? Frassina wur den bereits über 30 Leiche auSgegraben und 40 Personen werden noch vermißt. In Borgerivo wurden 20 Häuser eingedrückt und 40 Personen fanden ihren Tod. In Frastniere wurden 50 Häuser zerstört. Ueberallhiu wurden Soldaten zur Hilfe geschickt. Marktpreise. ,,-. l. :(.l rett). iu rn o.,tß lc: milch. 4Jf. ßttf wti 5ttc; gemischt 30. 0 g 8 tlc t r n.15. fttu mx). ftchtnt JO-llt. Schultern . Sptf 8. Seit n Kk. tBAtsctncf amali 9Vi -it. h I 2imila I I (Ml tl l . ltj. (! i . . U... Y vw fimv V 0t!ttl.flü-13.ü0. tr-tt:; im tsr k. ntr Er,Z tt; , , 15 ; ,utrH 415. Seih t &c per Pfund rtffln ,, us. (55t die .Jadiana Tribiie). VuS Deutschland. $68 Dr. H. O. P a n e r. II. Strabburg im Dezember 1334. Die grobe Förmlichkeit und Weit schweifigkeit in den alltäglichen Verrichtungen. die übertriebenen, unterlhänig sten Ehrerbietungen, welche man sich bei teder Gelegenheit und an jedem Orte, dlkrch servile Redensarten, eitrotiefe Ver beuflungen und Krabfübk und vor Allem auch durch ein recht tieft?, hefligeS Ab zitben der Kopsbedtckustg erweist, hat mich abstökig berührt, ebenso hat mir die sür den hiesigen BeMr nothwendig. Aus' nähme dieser mitten viel UebernNnvung und Mühe' gekostet. Solche Bezeugun gen treffen unS Amerikaner, die an fol chen Usus nicht gewöhnt sind, ganz UN vorbereitet und wo sie un gelten, stehen wir in der etsten Zeit ihnen ganz unbe holsen und . stumm gegenüber. Sie werden durchweg mit größter, stereotyper Gleichartigkeit auSgtsührt und mit ernster feierlich Miene, dab man oft an nehmen könnte, S handle sich hie? um einen L lchenackuS. statt um eine freund' schastliche Begrübung. . BesinderS auf fällig noch ist die immttflotte Begrü' ßungSsormel Mahlzeit", welche alle anderen früheren BegrübungSvorte verdrängt bat und bei Tag und Nacht an ollen Orten angewendet wird, und welche meist ganz automatisch herauSgestoben wird. Sofort in die Augen springend ist die scharf begrenzte ttloffenelntheilung. Bei meinen republikanischen GleichheitSideen und im Hinblick aus die ganz anderen, günstigen Verhältnisse in meiner Heimath, ist mir ganz unheimlich zu Muthe, wenn ich die große Menge der wahrlich armen Arbeiter betrachte, denen fast absolut kein Hoffnungsstrahl in daSDunkel ihre Da seinS fällt und denen man nicht die Mög, lichkeit einer einstmaligen Verbesserung ihrer Lage als zeitweiligen Trost hinhalten kann. AllerortS sind sie zurückgefedt und unterdrückt, ohne eigentliche Aussicht aus eine günstige Wendung ihres Ge schickes. ' Die Vorgesedten auS allen VolkSschich ten sind ihren Untergebenen gegenüber bcfehlShaberisch, streng und nicht selten mehr oder minder gesühlloS. Ueberall bekunden sich nachtheilige Folgen d'r schneidigen militärischenErziehung. welche dem jeweiligen Vorgesetzten absolute Vorrechte einräumt, und jedes Vergehen nachsichtSloS verdammt, ohne Beachtung von rein menschlichen Schwächen und Gebrechen. Selbst di in die stillen, ge. mathlichen ttreise der Familie dringt dieser militärische Despotismus und müssen Mütter und Tö'.iz!er ditsen Henschergeist der männlichen Glieder deS Hause öfters bitter empfinden. Welche Blüthen er in den GerichtSfäken treibt, davon be richten die verhältyibmabig überaus unmenschlich strengen Strasmobe. wie sie ja öfters auch in amerikanischen Zei tungen Erwähnung finden. Ich will den folgenden Fall beispielsweise erwähnen : Ein Unterossicier verlangt von seinen Untergebenen, dab sie zum Trankpart, inen Viehwagen besteigen. Drei der? sllben widersetzen sich diesem Besehl und im Bewublsein. dab ihr Kaiser ihnen solches nicht zugemuthet haben will. wen. den sie sich telegraphisch an diesen. Da letzte Verfahren mub ihnen nahe gelegen sein, wenn man bedenkt, dab beinahe

absolut unmöglich eiu Gemeiner aus dem vorgeschriebenen Klagewege gegen seiiVn Vorges tzten etwas ausrichten kann.wurden zu respektive sieden, fünf. unr oier Jzhnn vtturthttlt. Was das Strafmaß noch ftrenaer erscheinen Ußt, lft die Thalfach' dab sie verhliräie Männer "sind . und unbemittelt dp zu. Und werden sie spättk vtedtk in dir'Sesellichast auftreten wollen, find sie. . bet den herrschenden Ansichten, Geächtete und

Verftobeve. -7 Alle weil sich einmal in menschlicher Ohnmacht das Maab ihrer Geduld gegenüber' der Chicane ihre Vorgesetzten, erschöpft hat ! Eiu wütti ge Gegenstück der Intoleranz zu den ärgsten VerÜbungen der Puritaner. Und dergleichen dasstrt täglich und ver s.hlt nicht eine schwüle Atmosphäre und ein' unterwürfiges Volk zu erzeugen. Wenn auch Einzelne in fcst selbftmölderischem Muthe ihre Entrüstung auSspre. chen, die große Masse wird gründlich untetjocht und weich gemacht. Nach den Wogenfiegen von 1370 biS 1871 wäre eS thöricht, wollte man nicht die Superiorität des deutschen MilitärwesenS anerkennen, und nicht seine Gröge hauptsächlich in , der strengen Disciplin erblicken. Zu ttrlegSzeiten ist die strengste Disciplin zulässig und geboten. Auch in Friedenszeiten mub der Militärstaat mit Genauigkeit und Str:nge verwaltet wer den. Doch sicherlich möbte hier ein grober Unterschied zwischen SriegS und Friedens ttlten bestehen, zumal in Bezug aus die Strafmabe sür Verstöbe grgln die Subordinatiyn. Nur.zu Zeiten g,o ber GesabF, wenn das. Vaterland bedroht ist, wie im Kriege, wären - solche exUtirte Strasmabe, wie oben besprochen wurdin, gerechtfertigt. Besonders an Deutsch land, das sich gerne und ewig mit seiner Friedenspolitik brüstet, ist man bereo:igt andere Ansordttungen zu stellt. Doch wie oben angedeutet, nistet sich der Geist des militärischen DekpotiSmuS im Volke ein, wie er aucj sonst die In dividualität des - Einzelnen untergrübt und somit'elnem Zhehren. Menschenschlage ein anderes, geringeres Grpröge ve:leiht. AlS Mcnfcb sckt-'mebr noch als SkrS. ling dies Mlkeö faNch",irie Treiben nicht ohne Empfindung von Weh und gerechtem Zorne beiwohnen. (Schlui folgt). , i " 1 - 1 r - Ve Nnslaad. Vrne Vtesorm" wird au Sachsen berichtet. Mit der Zeit (so le. sen wir in den Dräd. Nachrichten") dürften im Königreich Sachsen die Ge Heimen" auSsierbe, d. h. die- Geheimen Regierungs', Finanz. Justiz und andere Räthe. An Stell diese, eine höhere Rangstufe eine Beamten bezeichnenden Eigenschaftswortes tritt die Bezeichnung Ober", welche den Obersinanzrath" ge nügend von dem bloßen Finanzrath un terf cheidet. Diesem neuen Grundsatz zu folge erhielt auch ein Dresdener Medlzi nalrath den in Sachsen bisher noch un gewohnten Titel eine Obermedizinal rathö". Wenn die Ober-Finanz und anderen Räthe später noch eine höhere Auszeichnung erhalten, sollen, so erfordert e - der Sprachgebrauch., der Beamten Hierarchie, daß sie. dann Geheime Ober Finanz, und andere Rathe" werden. (Warum nicht Oberste" .?) Da böhmischeStädtchsr. Kralup bildete am 29. December den Schauplatz einer fürchterlichen PulverElplosion. An dem gedachten Tage, Vormittags gegen 11 Uhr, wurde in der Gegend de HauptplatzeS eine heftige Detonation vernommen, der eine unge heure Rauchwolke folgte. Al sich der Rauch verzogen hatte, bot sich ein Anblick, der geradeur schauderhast war. Da Hau de Kaufmannes Hajek, sowie daS daranstoßende Gebäude waren nahem demollrt, zwei andere sind nicht unerheblich beschädigt. Die Fensterscheiben in den Häusern der ganzen Umgebung fta ren eingedrückt. Dachziegel, herabge stürzte Rauchfänge und Mauertrümmer bedeckten da Strabenpslaster. Nicht weniaer als zwölf Personen lagen todt oder schwer verwundet theils vor dem La den deS Kaufmannes, theils noch im Hause unter Trümmern und Schutt, öajek, der einen Pulver-Kleinverkauf in seinem Deta'lgeschäfte betrieb, hatte im Keller seines Hauses eine Quantität Pul ver vorräthig, und dieses ist wahrschein lich in Folge Unvorsichtigkeit zur Expko sion gelangt. Sämmtliche im Laden bt--findliche Personen, sowie die im ersten Stocke befindlichen Mitglieder der Fami lie Hajek'S verunglückten. Die Rathlo sigkeit im ersten Momente war groß. Erst durch daS Eingreifen umsichtiger Männer und der Gendarmerie gelang eS, Ordnung herzustellen und an die ökettung der im Schütte vergrabenen Personen zu schreiten. Mit Schaufeln und Hacken ging man an die Arbeit, und es gelang, die Verschütteten noch lebend zu Tage zu fördern. Dagegen sind ein Lehrling und zwei Madchen, die Töchter des Kauf mannS Hajek, die sich im Laden oberhalb deS KcllerS befanden, getödtet worden. Nun Personen sind verletzt. In Nett York beabsichtigt ein gemeinnütziger Verein freie, warme Bäder einzuführen, die sür eineö der be sten VorbeugungSmittel gegen epidemiIHe Kranlheütn eehaltm wndea.

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