Indiana Tribüne, Volume 8, Number 122, Indianapolis, Marion County, 19 January 1885 — Page 3

Schmerz ! Ich habe chmerzkn überall !" welch' all. gemeiner Ausdruck und wie viel bedeutet dersclce für siele arme Leidende! Diese Schmerzen baden eine Ursache, und hausiger, a!s man dies a?öbnlich annimmt, sind Leder cde? Nieren diese Ursache. Keine Krankheit ist schmerzlicher oder gefährlicher als diese, und Uin Heilmittel ist so prompt und wirksam als MISHLI iit Ai Es ist bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, daß so wirksam ist bei allen Nieren und Leder-Beschroerden, Malaria, Dyspepsie, etc., und dennsch ist ti einfach und harmlos. Wissenschaft und ärztliche Kunst haben mit wundervollem Erfolg Kiese Krämer, welche die Nat'ar für die Heilung ron Krankheiten ge schaffen, zusammengenellt. Qi stärkt und belebt das ganze System. Hoa. Tbatkku einen, der ausgezeiaete EongieZ mann, schrird rt tmtm Kollege, ttr an Unverdsu Uiltit und Niertn.Krankdkit litt: Versuten ie ÄisKlkr' räutkr.Sltttr. ich glaube, tt trd Eie kuriren. Ich da! ti sowcbl bei UnserdanlichKit. al auch dei Serranten ananvzntt und t$ ist die unter relläe äsmdla:sa ss 'Jitciiical. Uriniern, die ich je jesetea. MisZler Aerb ZZltters So. 525 Comrnerce Str., Philadelphia. yarkn's augeuelzmer kJM'?yrnP schlägt te MI. IRR Tte kürzte nd beste Lahn ach Louiaville, Na&hville, Memphis, Chat t&nooga, Atlanta, Savannah, Jackson viMo, Mobile ad New Orleics, s ist tctViiaift für Passagt-re nach t Säd?n, eiue direkte R?ute zu n?hmeu. Palast. Schlaf, und Parlor-Wagea sisch hieaao u eniör"!!? uu St i nn Ont jbi'Jr eh,.. Z3'!genechsel. Komfort, S&neiltaMt nnb Ticherbtit biffr .Jeff Ms alte znvlas?.ge B. -MI. & D. TR. M. KZ. I.. Doriiifcc, sfistcr General ysffagirgenr. Storbo'Sck.- Zö'.'dingrsn und AllmoiZ Str., Jndl E. W IrKKVNA. Smerin tenflem. s e ' i c l ruz. S i gn n l e . 4 r;i!'?U:M4 Utt5 hülset. 5 i-utivUCTtier e tuir Dssrr.nll. 3 t ; t t':..if,r u: iUa ?.rf. 7 uri xltirfai: wtrat. "I 0rtrij-'iTat um- aaachuüt: 9 3nf?? u.': ord??rabt. 12 ?!a!?:cht'.?Z L?;. r.c1 lzll Ttr. 13 wir, ftor! Staune Äre. : y:cr? rj?3 :t ilr? .Hit. !5 V'iti. -:tr. :iSiit!'.ia.iftJiÄaf Je i;?r':'n n;. z :.o ;'- - ,7 5i Sr. unt Str. 13 Kü.'i'-a "t.. U'.'j 'iatrti '5 B..v , ' v, . r-M Ä.tyri ... 6oJI(i Zük. nd tir MnJ-e tt. ?sa-ö Ud e5r?.sr.tc . 1?Ä uni iecenk, i-tr. 225 "tar.i fctr. uni. tincein i? u:;t3un?-fc';5iv:.. äcrtl Äte. und -A$it 5tt ISI Üliiwi urbiKsi-f.sSrt 'Sif 122 ?tobijii'rt itrJ i!?J 5ü ist (iolijs ürvfc ä? 135 Hsc iitb i"-la!u'(c ?t: Xiiaare 4 ?mcs tt. 21 Joe ffr., i.zh? J?i-.5'.Z. Z. iti-i;i:tftia uub 'vraU 2a No. 5. enjji: i0"4 '. .k ' 2 Kftfsp;: vr.r t. cla'.i öir ST :iin'ü- ;. it-;. St:, 2& ?-:'-.n;3:iaitic etr. ni v. 29 ni;?i!fjsri ud C::rt fctr, 212 lnff-1 r.r.i -n: r:r. 513 xenr.u.'5Crttu un: tJt.gan rttt. SU J;s!'i?iS und vii'l tr. 31 ?.'i:ic.-. 5a. uri SIi4a-w lr32 u c SU?ui 2ir. N iaiitorr. -s i'trnunt 55 ti-cu ui 36 t?'ina nd ci. CTUn tlt 57 iiabi-toP'' , SU! ur.b o:c -i?. M Kttchizn und ol Str 51 S1 und SBalnut t. 313 52 5 Udb Lk'.tte Str. 311 9ut(üte u:it oa-aii 3:x. 41 ZLaZhmgtsn. ri iätfrt St?. 43 gtijenbcrf uib Qaiiisg:?., : 43 SUf.ouri uiO 5iw i'?! Str. 45 Äeubiaa unb 2ia?iinjtor. 5. 48 SSinstS und Qh'.o 5ti. 47 Tenn5k und iLasikNitsn tk. 4 ingan'S Pork LouZ. 4Z Iudanolk. 12 tffaurt Vnd iS'.zd St, 412 isflssipr und Wade?h Vtr. 41S rzusen'Z Psrk Joa!r. 421 Z.S.r 2. ftc'4.i ficüft. 423 Insan Äfolwm. 61 Jltnci und slf u: ti. 52 aatnoil unb iäouf'iana u b 231 un, ctcSatt? Ci54 veft U7.d Lsut) St:. 56 lenneIz und e-rg'a tt. 07 IXcrtbian unb Ray Sir. 55 Rabifan See. und Tlexxii tu 69 bton Sot. nn Kitiap Ztr 112 SScfl und Sio?osd t. 613 Äentula Sb. und Sfcet:b 514 Nntsn ud ftestt) tx 611 aStnolS und jtanjaj 5 617 Kant! und iacotai Str. 61 South nah XcUsarc Ctr. 2 Pennsylvania und ?u;p.ana tu Ö3 tlaca;c und Xiclari Str. 64 Oft und katt Str. I Aladamu und Lng:ana Äv,. G7 Birzlni lv. uno Zjradstza Sk Ost und Coöurn S:. Zg Pennsylvania Ttr. und Äiabiok . 612 iBcÄtxcan und Doughert, Ltt. 71 Virginia So, neh Huron Str. T3 Csltttt oratc 5tr. 73 Washington uns üJn:an 6tx. 74 Hutar. und eorg'.u fctr. "Btftxtft ftp, und SJtne. 76 DUtsn und ä&u Str.' 78 0it3iniaÄt.un 2H2on. 7 fl((!$i 43C unt S'Usn. 713 ruc ant roirtkl Str. 713 !kgi:'h Äo unb üacul St.. 714 Orend un Otioc Str. 715 ?tio j.n ret3ftt &lx. t, ii' t ut2 Jilf4 e.li 8i 5jaj5jp,:tcrt un 5 i'U);f Skl 83 Oft und ..arl rr. H4 cn ?,'o:t unb IsoibiOT' ?n 89 Iaub iuMuianttau. 6ö twr. Siaateu finer.ai--' Dncntal und IBaiitngtan 4 1: 81 iriitu Acfangn; Sii Jio. 8 Lhisch.Huu. Oft Sa!gtnflrai iz t: u.-r sd .:r. ' 814 Qls und .'-.srvÄv i St arijnb r.btan Str. z Ikl'dlan no Horg'.a Ltiak. 4Z-I iatSlZnl. l-'-l U"d siartfn a.tiTbol, 'weit ftlatrn. 3 3 Sig5,:tü: Heuer-DruS. f oet SU tt3, Äur au. . D t Schlage, itul , d. ZS!s chllize. 13 Uhr Kittagl.

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Das Kind ans Asien

Novelle doa Wilh elm Berg er. (Forlseduvg. Charles schüttelte verwundert den Kopf und sah sie groß an. Sehen Sie alles einkommende Geld," fragte er, so genau auf die Beweggründe des Gebers an wie das meinige i" . ..Gewin nicht, Serr ter Been. Aber Ihr Fall ist ein besonderer; Sie haben mir erlaubt, öic aus dem fremden Ter rain, auf welchem Sie jetzt Ihre ersten Schritte machen, zu führen. Sobald Sie bekannter werden,wird man häusiger versuchen, von Ihnen Beiträge zu allerlei, löblichen Zwecken zu erpreffen. Halten Sie, solchem Ansinnen gegenüber, Jhr Börse verschlossen. Geben ie niemals, weil ein Bekannter Sie bittet- einstweilen nicht. Und kommt einmal ein Fall zu Ihrer Kenntniß, der Ihnen an das Her; geht, der Sie gleichsam zwingt, einzui: k. v t.f -r. .r-" t greisen, aua; vauri vleloenle vejvnnen; handeln Sie erst nach gewonnener gründlicher Einsicht, nach reiflicher Ueberle gunz, unter Berücksichtigung Ihrer Mittel. Der Trieb, wohlzuthun, ist ein edler Trieb; aber die Vernunft muß'ihn leiten. Doch was werde ich und halte Sie auf ! Haben Sie eine Wohnimg ? Wenn Sie am Donnerstag kommen, müssen Sie mir erzählen, wo Sie sich nuedergelassen ha den !" Christine wurde hinwegzerufen, nach dem sie ihrem Ächützting die Freude an den Herrlichkeiten des BazarS vergällt hatte. Er ließ den Kops hängen und drückte sich durch die iMenge, dem Ausgange zu, im Arm den theuern Elephanten. Sie hätte ihn nur gewähren , lassen sollen, die kleine Dame! Mit ihren Erziehungskünsten war doch . bei ihm nichts auszurichten, und ihn fortwährend unter Aufsicht halten konnte sie auch nicht. Auf den Straßen umherschlendernd, an jedem Schaufenster stehen bleibend, sah Charles eine Menge von hübschen tvenn auch überflüssigen, unnützen Gegenständen, die ihm in die Augen stachen. Einige derselben brachte er täglich nach Hause. - Eine wunderliche Sammlung der verschiedenartigsten Sachen häufte er in seiner neuen Wohnung an ; man hätte glauben können, er rüste sich zu einer Reise in das Innere von Afrika und ver sehe sich zunächst mit passenden Geschen ken für die schwarzen Majestäten und kö niglichen Hoheiten. Freilich sah er bald ein, daß durch seine planlosen Käufe die von ihm gemietheten Zimmer einem Mu seum immer ähnlicher wurden, worin das Wohnen beschwerlich war: jedoch i gewährte ihm das Besuchen der Laden, das Uinhergucken darin, die Unterhaltung mit den zuvorkommenden, redseligen Verkäufern und Verkäuferinnen so viel Vergnügcn, daß er darauf nicht verzichten konnte und sortsuhr, Ecken und Winkel vollzupfropfen. Bald gewann Charles an der Mittaas tafel eines Hotels zweiten Ranges, die ihm an elnem vonChrlstlnens Empfangsabenden von einem Herrn empfohlen worden war, einige Bekannte. Es waren Männer von verschiedenem Beruf, an die er sich mit naiver Vertraulichkeit anschloß : Geschäftsleute, Studirte, Be amte. Die Herren glaubten in der ersten Zeit, an Herrn ter V.'en einen interessanten Geleaichafter gewonnen zu haben : denn er hatte täglich von seiner Tropen inel zu erzählen. Bald jedoch Nng er an, sich zu wiederholen, und es dauerte nicht lange, bis seine Schilderungen und Geschichten aus Java seinen Tischgenos sen so geläufig waren, wie ihm selbst. Wenn er das Lügen nur verstanden htt lt, so würde am Ende das darftiV? terial seiner transatlantischen Ersahru, gen für ein paar hundert MittagStischs ausgereicht haben ; aber selbst die Versu chung dazu kam ihm nicht. Und da die bei Tische geführten allgemeinen Gesprä che sich meist um Dinge drehten, von de nen er wenig oder nichts verstand, so ver stummte Charles allmälig. Nach been digter Mahlzeit pflegte er sich in eine nahe gelegene Conditorei zu verfügen, wo er seinen Kaffee einnahm und die Zeitung" von Anfanq bis zu Ende durch las. Die-' ser Anstrengung unterzog er sich auf den Rath Christinen's, um mit möglichster Geschwlndlakelt die Eultur semer Lands leute sich anzueignen. Allerdings nahm sein Kopf dabei eine Menge von neuem Stoff auf; da aber CharlesFähigkeiten zur ..." i - c ? k - '-Ti lcylung uno onoerung oesietoen maji ausreichten, auch keine Fächer vorhanden waren, wonn er das Gelesene Yaite zu künftigem Gebrauch einräumen und aufstapeln können, so wirbelten und tantten Daten aus der Taaesaeschichte, aus Wissenschaft und Kunst, zusammen mit Gerichtsverhandlungen, Anekdoten und Annoncen wie ein Heer von Kobolden durch seme Gedanken. Auch die Sehenswürdigkeiten und öf fentlichen Vergnügungen übten einen be strickenden Neiz auf den culturentfremde ten Javanen. Es erwachte eine Schau lust in ihm, so mächtig wie diejenige, von welcher weiland der römische Plebs in den Zeiten des Kaiierreichs be enen war. Nachdem er alles durchgekostet hatte, wag die Stadt den Zerstreuungsbedürstigen darbot, gefiel es ihm schließlich am besten im zweiten Theater. Die Operette, der Sck wank, die Posse : das war die passen de Nahrung für seine Fassungskraft. Er miethete einen Plad vorn im Sperrsik; dort konnte man ihn an jedem Abend, ausgenommen Donnerstags, finden, die hellen, kindlichen Augen unverwandt aus die Bühne gerichtet. In den Vorgäw . ; ' y ' k . ?4 Lf:. t ?en, die ia? vor iym aospieticir, veo ein beunrübiaender Rest von Unerklärt cbem : der Knoten schürzte fich genau so Wie im sogenannten täglichen Leben; dlt Leute bewegten sich uno redeten natürlich und wenn es etwas zu lachen gab, so war es deutlich zu merken. .Den stärk sten Eindruck machten auf Charles tel Been die Couplets; da war kein Refrain, den er nicht sofort seinem Gedächtniß ein 'geprägt hätte. Ja, als er, in Folge der vielfachen Anregung, der er sich unver drossen aussetzte, an seiner Mittagstafel wieder etwas gesprächiger wurde, schmück teer unwillkürlich seine. Rede mit den aufaerangenen spaßhaften Skedensarten, und es machte ihn' glücklich, daß darüber amSt wurde. .

Vorsichtiger war Herr Charles in dem ceremoniellen Cercle bei Fräulein Großköpf ; daß dort nicht der richtige Boden für seine Coulissenwitze sei, sagte ihm sein Gefübl. Dennoch blieb seine Leidenschaft für das Theater nicht lange unentdcckt ; dasür sorgten die jugendlichen Freundinnen und Gehilfinnen Ehrtstinens, die Charles, als dem amüsante sten unter den anwesenden Herren, form iu. .itjn sTCV'i sirtW in fcn

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liuf VCll yv iiuvw!. rwy i Gruppen im Salon die wichtigsten An

aeleaenb hastesterörtert und perMllHe crjai rungen auf dem Gebiete der Privatwohl- , thätigkeit ausgetauscht wurden, zog die i übermüthige Jugend den Javanen in cm ; U---U- -4 -- . " ... .' f rr. r . f. lauschiges Cadinetchen, gav iym dazeioz: einen Ehrenplatz und gruppirte sich mit lachenden Augen um ibn. Dann begann ein neckisckes ;vraaen : wie es Herrn ter Been im ' neuen Köln gefalle i welche j Einkäufe er im Laufe der Woche gemacht j habe ? wie er seine Zeit hinbringe i Und j da hatte fich eines Abends Charles, noch ! aam erfüllt von der aestriaen neuen Posse, verleiten lassen, seinem hoch austauschen -! den Publikum den Verlauf derHandlunz ' in derselben zu schildern. Er that dies mit solch blindem Feuereifer, ;useCstm ches und Unwesentliches durcheinander mengend, Personen verwechselnd, häusig den' Faden unauflöslich verwirrend, daß eS eine Lust war, ihm zuzuhören. Von nun an mußte der Theaterenthusiast re gelmäßig über die neuesten Schwanke re feriren. Der !)ceben-ercle unter dem rauolum des Herrn ter Veen drohte zu einer sto renden Institution zu werden. Fräulein Christine beobachtete das lärmende Trei ben m demselben mit steigendem unmuth. . Einst, da das junge Volk noch ausgelassener gewesen war als gewöhn , , t rtt r -lt? J. -Tl llcy, ryar ne gegen iyre eieusaasrerln und Freundin, Fräulein Johanna Zur mühlen, die Aeußerung, daß es doch sein Unbequemes habe, wenn man sich einen Hausnarren halte. Johanna lächelte. Du bist ungcwohtt' lich scharf, meine Liebe," erwiderte sie. Wenn man Leute von dem Alter des Herrn ter Veen erziehen will, so muß man Geduld haben." Verjtimmt bin ich," sagte Christine, wie immer, wenn ich an die alten, bö sen Zeiten erinnert werde. Jene uw heimliche Person, fciej Frau Schmitz, war heute Nachmittag bei mir ; ich habe ihi wieder geben müssen, reichlich geben müssen. Und noch immer keine Aussicht aus ein baldiges Ende! Dabei weiß ich nicht einmal, ob es der Lore wirklich zu Gute kommt. O, eS wird schon," versetzte Johanna Zurmühlen. Dafür wird die Lore schon selbst sorgen ; verl Dich darauf. Die bat noch immer n:ehr als fünf Sinne zu? Verfügung, so schwach sie auch sein mag. Die Lore! Glaube mir, von dieser Schmitz läßt die sich nicht hinter's Ai.cht führen." Ich will's hoffen. Mit Herrn ter Veen muß ich indessen doch ein Wörtlein reden. Er wird zum Stadtgespräch, wenn das so weiter geht. Und ich bin diejenige, die ihn patronisirt, die ihm Gelegenheit gtl't, setne unglaubliche Naivetät öffentlich bloßzustcllen!" Johanna zuckte die Achseln. Ich thät' es nicht an Deiner Stelle," sagte sie. Nimm ih!i, wie er ist, so lange Du ihn ertragen mußt ; er wird sich bald genug aus unserem Kreise verlieren Meinst Du? Das eben glaube ich nicht." So wünschest Tu, ihn zu halten. Warum? WaS kannst Du von diesem beschränkten Kopfe für Deine Zwecke erwarten V Von ihm für meine Zwecke ?" erwi derte Christine. Nichts. Und doch möchte ich ihn ungern verlieren." Ich verstehe Dich nicht," sagte jetzt Johanna kopfschüttelnd. So rede mit ihm und versuche, ihn zu ändern." Am nächsten Tage empfing tbarlcs in aller Frühe ein Billet von Christine, worin sie ihn bat, sie um elf Uhr zu besuchen. t Im ersten Augenblick erschrak er über diese Einladung. So seh? hatte er sich daran gewöhnt, das; Christine sich nur dann mit ihm beichästigte, wenn ue etwas an ihm zu taoeln fand, daß er sii sofort die Frage vorlegte, worin er fia etwa vergange haben möge. Abervergebens forschte e nach einem Grunde, den die gestrenge Freundin haben könnte, mit ihm unzufrieden zu sein ; er hatte sich, seiner Meinung nach, nichts vor zuwerfen. Im Gegentheil; er glaubte, m der letzten Zeit beträchtliche Fort schritte in der Aneignung europäischer Civilisation geinacht zu haben ; bald sogar hoffte er im Besitz der Bildung zu sein, die ihm erlauben würde, Christine als gleichberechtigt gegenüber zu st ten. . . . n oer Nähe von Chrinmens Wohnung war sein Selbstvertrauen schon lange nicht mehr so stark, und in der Gegenwart der gefürchteten Dame seines Herzens, unter vier Augen mit ihr, war es gänzlich verschwunden. Sie aber hatte nur eine kleine Bitte an ihn, eine ganz kleine Bitte. Die Mysterien der BuchHaltung, trug sie ihm vor, seien ihm, Charles ter Veen, ohne Zweifel so geläusig, wie ihr das Einmaleins, vlun habe man ihr dieNevision der letzten Jahresab rechnung der Taubstummen-Anstalt übertragen und sie finde, daß sie dieser Arbeit nicht gewachsen sei. - Ob Herr ter Been, dem so viele freie Zeit zur Verfügung stehe, die Güte haben wolle, anstatt ihrer die Prüfung der Bücher und Belege zu übernehmen ' Nichts weiter als das?" rief Charleserleichtert aus. Mit tausend Freuden; , c ff - ' Ji - - rcy oanle zynen, van te mir etegeni eit geben, mich Ihnen gefällig zu erweien." So werde ich Ihnen heute noch die. Acten zusenden," sagte Christine und zeigte auf eine große Kiste, die in der Ecke des Zimmers stand. Es würde mir lieb sein, wenn Sie sich mit der Arbeit etwas beeilten. Und noch eins. Ich befürchte, eS sind in der Hausverwaltung einige Unregelmäßigkeiten vor gekommen; was Sie zu moniren sinden. schreiben Sie genau auf, nicht wahr i und vereinigen schließlich diese sämmtli chen Punkte in einem Lleferat oder Gutachten, wie Sie es nennen Wellen.

eiten des Taaes aus daö irn;: '

ars icy aus Ihre Gcwtsscnhastig?cit rech nen V Aber ich bitte, Fräulein Grof,kopf !" Es sollte mir leid thun, Herr ter

Veen," sukr die kleine' Dame unbeirrt sott, wenn Sie sich etwa veranlaßt sä- ' . ... Clt.f.'L .. 's... Ken, um dieser roeir wiuen ii cci au;sten Zeit Ihren Theaterbesuch etwas einzuskbrankn, lid thun, weil Sie sich daran gewöhnt haben. Und doch wtedcr würde es mich freuen. Nicht, weil ich darin einen Beweis Ihres Eifers sehen inüßte ; von Ihrem Verlangen, mir nach Kräften aefällia zu sein, bin ich ohnehin überzeugt. Nein, mein werther Freund: j das T beater, welches Sie besuchen, verdirbt Xbv Gemüth, das vstc, ich darf es wobl saaen, rein aus der fremde nutze-! schmerzlich, daß ich ihre Lust nicht thei. len kann. Was aber auf jener Bühne als Scherz zu gefallen strebt, das ist meist eine gewaltsante Verzerrung solcher Vorgänge aus dem Leben, bei denen höchstens ein mitleidiges Lächeln ange bracht wäre, und bei der Fröhlichkeit, die jene 'Scherze erzeugen, geht daö Herz leer aus." V 'jlt gesenktem Haupte hatte Charles diese Predigt angehört. Ich verstehe wirklich nicht, was Sie meinen, bestes Fräulein," sagte er mit rathloser Miene. Man geht doch nicht in das Thcater,um sich bessern zu lassen. Ich will mich un terhalten und in zufrieden, wenn ich la chen kann und oie Leute um mich her ver gnügt sehe.. Weshalb ich lache, weshalb Jene lachen, darüberzcrbnche ich mir den ö!opf nicht." Ja) wünsche von Herzen," erwiderte Christine lebhaft, Sie wenigstens lach ten nicht und fänden fade und geschmack los, waS von verwilderten Talenten er dacht worden ist, um der urthsilslosen Menge ein paar Stunden die Langeweile zu vertreiben. Es könnte mir ja gleichgültig sein, wie Sie Ihre Zeit ausfüllen, gleichgültig, ob Sie sich in das Gewöhn liche hinabziehen lassen oder zu dem Besseren emporstreben. Aber ich interesfire mich für Sie. Theilweise, mag sein, aus alter Freundschaft ; doch auch noch, offen gesprochen, aus einem andern Grunde. Sie haben sich auö Ihrer Kindheit etwas gerettet, das mir wohlthut, daS mich sympathisch berührt : eine in unserer modernen Welt wahrhaft herzerquickende Simplicität. Es würde mir leid thun, wenn Sie derselben verlustig gingen." Der arme gescholtene Javane seufzte.' Ich danke Ihnen für den Antheil, den Sie an mir nehmen," sagte er bedrückt. Sie wissen nicht, können nicht wissen, welchen ungeheuern Werth Ihre Freundlichkeit für mich hat. Jedes Opfer würde ich gerne bringen, um mir dieselbe zu erhalten. Aber manchmal weiß ich mir we der aus noch ein. Wenn ich mir selbst folge, gerathe ich auf Wege, die Ihnen' mißfallen, und waS ich aus tnir machen soll, damit Sie mit mir zufrieden sind, versteh' ich nicht." Christine sah dem gequälten Freunde in daS betrübte Gesicht und streckte die Waffen. ; Einige Menschen haben einen guten Genius," versetzte sie, der sie rein durch! das Leben führt. Ein solcher mag auch Ihnen zugestellt sein, Charles ter Been. Ich werde ihn fortan gewähren lassen.' Auch soll man die natürliche Krone der Bäume, die ihrem angebornen Charakter, entspricht, nicht nach einem willkürlichen Muster zurechtstutzen. Ich bereue, daß; ich's versucht habe. Fortan will ich Sie nehmen, wie Sie sind, nicht länger an Ihnen mäkeln und Ihnen die Lust am Leben verderben." ; Sie reichte Charles die Hand, dem glücklich lächelnden Charles. Und die Kiste fragte er mit einem scheuen Sei-j tenblick auf das hölzerne Ungeheuer in der Ecke. Bekommen Sie noch heute," entgcz, ncte Christine heiter. ,',Doch bitte ich, Herr ter Veen, betreiben Sie die Arbeit ganz nach Ihrer Bequemlichkeit ; geben Sie keine Ihrer Lieblingsunterhaltungen auf. Ich gebe Ihnen Zeit bis zum Herbst. Im nächsten Monat ziehe ich nach Mehlcm zur Sommerfrische und werde erst in der zweiten Hälfte des Sep tembcr zurückkehren, ch rechne darauf, daß Sie mich in 2)!ehlem zuweilen be-, suchen; willkommen sind Sie mir immer, nur bitte ich Tags zuvor um Nachricht. Aber nicht durch Postkarte. Ich halte etwas auf Form, und Mittheilungen auf offenen gelben Pappstücken zu empfangen, ist nicht nach meinem Geschmack." ' Charles ter Veen ging von bannen wie, ein Feldherr, der eine Schlacht gewonnen hat. Wodurch und wie das war ihm allerdings dunkel. Aber er pflegte nicht über die Gründe und Ursachen des. Geschehenen nachzudenken. Sonnenschein war um ihn, in ihm, und die breite Brust schwoll ihm von überschwänglicher Hoffnung. IV. ' Aus der Seitenterrasse einer kleine Villa in Mchlem saß an einem Augustmorgcn Christine mit ihrer Freundin Johanna Zurmühlen; Christine, wie immer, jahrein, jahraus, in einem einfachen, grauseidenen Kleide. Sie hielt ein Bncflein in der Hand, ein rosa Octavblättchen, das soeben, mit der Post gekommen war. Die Unterschrift verdeckend, zeigte sie das Papier der Gefährtin. ! Wessen Handschrift ist das ?" fragte sie. ' i Johanna betrachtetiaufmcrksam die großen, steifen Schriftzüge. Fragend sah sie die Freundin an. Ich habe diese Quartaner - Handschrist noch nie gesehen," erwiderte sie. Aber ich kenne cmaiio, der ja jcha'ircn könnte daZ Uind aus Asien. Habe ich richtig gerathen? Ist der Brief von ihm" Das Kind aus Asien !" wiederholte Christine. Wer hat ihm diesen Beina!rnen angehängt V ' Wer anders als die dankbaren jungen Damen?" sagte Johanna . lachend. 'j,,Kommt er heute?" . - Jawohl, endlich. Ich habe Sehn sucht danach gehabt, sein gutes Gesicht wieder zu sehcn. Welcher neue Bil!dungsstaub mag ihm auf die Flügel ge falle sein? Glücklicher CbarleS ter

bracht haben. q vmicinc ocmom oes Scherze, durchaus nicht. Gerne sehe j ii frcbliibc Menuben und bedaure oft !

een ! Er Merkt Nicht, wie er ;uaüri4ff. Wird auf seinen Schmeiterlingsbabnen.' !Em paar Jahre weiter, und der Philister )vtrd fertig sein satt und zufrieden.: Es ist kein Ferment in ihm, das zu höheren Formen drängt. Schade! Er ist einer der wenigen Bekannten aus! der glücklichen Zvit meiner Armuth, auf die seitdem kein Statten gefallen ist. Mie ungestüm war seine Annäberung als der Halbwilde in diesem Frühjahr uns in das Haus stürmte erinnerst rrv. ? t i r l -u ia nocy, ooanna ? Meine Freundschaft schien ihm so sicher, wie ein Stern am Hi:nmcl. Und wie habe ich ihn gequält, che ich guten 3kath annahm von Dir und meine Schulmeisterrolle aufgab! Zuweilen ist eö mir so vorgckoinmcn, als ob er mir eine N'eigung entgegcntrüge, die über Freundschaft hinausreicht." ' Johanna betrachtete verwundert die Verstummende. Du, Christine," erinnerte sie keise, und dieser Beruhige Dick, Hannchen : eS ist nichts. i)tuv zu gut sehe ich die Kluft zwischen uns, die Kluft, die Du meinst. Und als ob da? Alles wäre, was unS trennt! Das arme Kind aus Asien ! Qx träumt davon, den Weg zu mir zu sin den."Chnstine senkte die Augen und schwieg eine Weile. .7 ,, Ich ivill Dir nur -gestehen, Hann chen," begann sie endlich wieder, daß auch ich an diesen schönen Sommer abeilden Träume gehabt habe, Träume iin Wachen. Ja, ich. Deine ernste, alte Freundin ! Soll ich Dir erzählen, was mir träumte ? Ich wohnte in dein Hätlschen in der Nudelgasse, ich al lein; der kleine Handel ernährte mich : in der engen Sphäre lebte ich still zu frieden; nichts von dem, was die Welt um mich her beivegte, kümmerte mich; keine schlimme Erinnerung trübte das ruhige Glück meiner Tage. Da kam Karl zurück, Charles ter Veen, und fand sich mir ebenbürtig, ich mich ihm. Und auf dein Schilde draußen am Hause verändert sich die Firma ; etwas beque mer hatten wir's,etwas behaglicherstreck' len wir uns, als ich's gewöhnt war ; aber die Hände regten wir weiter. Und dann" Wieder hielt Christine inne. Wie sonderbar Du heute bist !" sagte die Freundin. Es wird vorüber gehen," versetzte Christine mit schmerzlich bewegter Stim me. Der Wirklichkeit entrinnt Nie mand. Wenn ich einmal vergessen soll te, w'as ich bin, so wird mich der nächste Blick in den Spiegel wieder dar über belehren. Was ich bin ! Ein altes Mädchen mit versteinerten Jugendzügen. Anwartschaft auf ein gewohnliches Erdenglück habe ich nicht mehr, schon lange nicht mehr. Als damals, einem Fluche gleich, der Gewinn aus dem Glücksrads auf uns tiiederfuhr, Tod, Elend und Schande über eine Familie bringend, die bis dahin in Gesund heit, Zufriedenheit und' Ehrbarkeit ge lebt hatte, bin ich versengt worden, die Flügel sind mir hinweggebrannt. Nil? noch träumen kann ich von einem Himmel auf Erden. Und tadle mir meine Träume nicht Hannchen. Ueber jedem Leben schwebt, in gewöhnlichen Zciien unsichtbar, das Bild eines an dem, schöneren Lebens, ein Bild, ganz insgeheim von der Seele bereitet. Nur in Momenten der Verzückung gewahrt es der Pilger, Oc schwerbelastet eine rauhe Straße schreitet. Sie selbst sieht in dem Bilde, wie er handeln, wie er ge nicßcn würde, wenn er frei wäre. Und gelabt, getröstet, gestärkt wendet er' sich zu seiner Aufgabe zurück. Alle er dulden den Zwang, der Jedem Wege aufnöthigt, die ihm nicht gefallen, Alle. Tausenderlei Namen führt dieser Zwang, und ist doch dasselbe Schicksal, über jedem Geiste waltend, der im Flei sche wohnt." Mit einem Seufzer brach Christine ab. ; Kommen wir zurück zu unseren Ta gesgcschäften !" sagte sie mit verändertem Ton. Bemerktest Du unter den einge' laufenen Briefen noch einen, der dringend' sein könnte?" ; Mit einem schnellen, zaghaftenAufblick schob ihr die Freundin ein gelbeö Hanf couvcrt iu. sgorttehupg foiflt.j Shakespeare Blaß ttt Aerger verwässert In fOltvl, Ter Lenker ter Flülhen. die Lüste. Damit Rheumatitmu überall rerrsche.Os ist ftaglich. ob der blasie Mond" sein Ver wässern in demselben Maß verstärkt hat, in dem die Welt ihre Bevölkerung vermehrte, aber steht außer Frage, daß Rheumatismus sich vermehrt hat, bit er ..überall herrscht" in ..den Lüften," und lausend von Menschen werden mit den marternden Schmer,, die nur Rheumatismus und Neuralgie verursache können, gequält. ist der einzige Bisieger dieser schrecklichen rank, heiten, wie Hunderte gern bezeugen. Herr O. Tbornton. au denMaschinenwerkstätten der S. R.,J. & P. Eisenbahn in Stuart, Iowa, schreibt : ..Vtblepboro gab mir bei einem sckrecklichen Rhe matismns große Hilfe und ich empfehle e er alt ein Mittel, da RbeumatiSmn teile. Hch ar an s Fttt gefesselt, konnt der nach dem Gebrauch eine: Jlssche wieder an die Arbeit gehen.Celb?. tuenq eS fanglich nglanblich erscheint, ist ti wahr, daß ktthlophoroS" dei Ihn ebens, er sslzreich wirken wlro, wie vkl nnvrrn. 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d 1 - 1 1 1 - tmpftihlt fich W Anfertigung von Rechnungen. Cirknlsrcu, Brieslöpscu. Preislisten. Quittungen, Eintrittskarten. Mitgliederkarten, Brochüren, . Constitutionen Mrchkartcn. LtatzUrt szil 1859. Charles Meyen & Ca 83 und 41 Pa: Uon, LTew York, besorgen tuia Artea rvn Getchästsanzeign, PrsoncIanlTordcnuiger. etc far diese Zeitung, sowie für Uo deutschen Blätter in don Ver. Staaten und Euxopa. ttmatilebe DenUch-Ameiixnl8che Zeitungen liegen In nnsercra Ueechüt8Lokal nir irie Eiftslcbt de rnblikcnts ao& . . - v . r .-, - . . Dia geehrten Eenufgeber deutsch: BUttr eatancETOU ersneut. nna i&re rubu-

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