Indiana Tribüne, Volume 8, Number 118, Indianapolis, Marion County, 15 January 1885 — Page 1
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G . Hs LTs - v v . W$ 1 ' Office: No. 12 OK MarUland Maße. Jahrgang 8. Nummer 118. Jnbtanapolks, Jndiana. Donnerstag, den IS. Januar 188?.
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Neueö per Telegraph. W e t t 1 1 p u 1 1 ds 1 1 n. Wäsbing o n, D. E.. 15. Jan. Wärmeres, regnerisches Wetter, verön derliche? Wind Unglück in einem Bergwerk. Paris. 15 Jan. Ein schreckliches Unglück ereignete sich in dem großen Kohlenbergwerk zu Leioln (?) Frankreich
durch eine Ciploston schlagender Wetter.' Glücklicher Weise befanden sich zur Zeit blok 48 Mann in der Grube, welche ämmtkch verschüttet wurden. 28 Leichen wurden bis jetzt hervorgeholt. . Die Lage in Panama. Panama, 15. Jan. Die Lge hier st eine drohende und ein Büegerkoieq steht bevor. Im Junern ist e? schon zu einzelnen Gefechten gekommen. Die Radikalen haben sich mit einem Theile der Conservallven verbunden, um die Regierung des Präsidenten Nuney zu stürzen. Eine Depesche meldet, daß bei Tunja in Bolaca bereilS eine Schlacht stattgefunden habe, in weicher General Montersor gelobtet wurde. Der arLkteSmaragd. P a n a m a, 15. Jin. Inder de rühmten Mugo Mine wurde der grögte bi? jttzt ezistirende Smaragd gefunden. Derselbe wiegt ungeschliffen über i Pfund. Drahtnaihrichtcu. DieLaae in SouthVend. S o u t b B n d. 11. Jan. 53 sie len heute keine Gemitthätigkeiten v,i:er vor, obwohl die Polen fortfahren, Dro hungen auZzustoken. Tine groöe Zahl derselben hielt sich in der Nähe tx3 Ge fängnisseS auf und drohte, die einge sperrten Kameraden zu befreien. Sehr tapfer haben sich die Polen nicht gezeigt, sie verlorenden Muth, sobald sich ihnen eine bewaffnete Macht entgegezstellte. Mehrere der Verwundet liegen ; schrote krank darnieder. Der für beute Abend'beadstchttg Em pfang zu Ehren der Braut von Joseph Oliver wurde bis nächsten Dienstag ver schoben. Die Ausständigen drohten mit einem. Angriffe auf das Hau? während der Festlichkeit. Die Stimmung unNr den Einwohnern ist gegen die Ausstän digen. DieEisensabrikanten. P i t t b u r g, 11. Jan. Die Western Jron Manufocturer'S Protective Associa tion hatte heute ihre dritte JahnSver fammlung. Dieselbe war sehr gut besucht. ES wurde einstimmig - beschlossen, nach dem 21. Mai, den Lshn der Püddler aus $4 per Tonne herabzusehen. - Der gegen. wältige Lohn beträgt 55 50 und selbst im Winter 1875 betrug der Lohn nie weniger al,4.75. S ch uv l e r C o l f a 5. Ch lcag 0. 14. Jan." Die Leiche Schuyler Colfoz'S kam heute Morgen um 7 Uhr hier an. Der Wagen, in dem sie sich befand, 'war mit Trauerzeichen ge schmückt. Fünfundzwanzig Bürger von South Bend nahmen, siegln Eapsang. Ungesühr hundert Mitglieder des Bete, ranen Clubs geleiteten sie nach dem Lake Shore Bahnhof. Während ihrer Ueb füheung dahin herrschte ein heftiger Schneesturm. v Die Lage in Fort Wayne Fort W a y n e. 14. Januar. Die Situation ist noch unverändert. Die Absenkung eines einzigen Zuges ist ge lungen, fönst ist der Frachtverkehr voll ständig unterbrochen. Alle Versuche von Seiten der Bahnbeamten,- die Züge, welche von den StrikerS ausgehalten worden waren, abzuschicken, mißlangen. Troh der Anwesenheit der Polizei folg ten die StrikerS den Zügen aus einer festgenommenen Lokomotive und zwan gen die Bahnbeamten die Weitersahit einzustellen.'- Zu weiteren Gewaltthä tigkeiten ist eS nicht gekommen. Die StrikerS sind entschlossen, auszuharren. Die Eisenbahnbeamten dagegen sagen, sie würden daS System, lange Züge mit zsei Lokomotiven lausen zu lassen, nicht aufgeben. Dieses System habe zwar den großen Eisenbahnstrike von 1877 herbei geführt, wenn aber das Eigenthum der Compagnie geschädigt werde, so werd sich diese, le tS in PittSburg geschehen. an der Stadt und dem Couniy schadlos halten. Getüchtaelje verlautet, daß ein allgemeiner. Slrike un?er dem ganzen Eisenbahnpersonal der WjMH Bahn bevorstehe. ' lloaareg Washington. 1t Jan. S e n a t. ' Edmunds rief die Bill zur Peastoni rung Granl's auf. Dieselbe wurde mit 49 gegen 9 Stimmen pasftrt. Senator Mozey sagte. ' daß er für den Yorschlaß
stimme, trotzdem er auS dem Süden sei denn die.' Großmuth und HerzenSzüte, welche Grant am Schlüsse des Krieges den besiegten südlichen Generälen 'gegen über zeigte, stehe einzig in der Geschichte da. Er sei überzeugt,, dast das Mißeschick G'ranS lediglich von üdcraioßem Vertrauen in seine Freunde herrühre v a u S. Der "Staatssekretär insormirie da? Haus, daß von Oreaon und Iowa die
Certisikate über daS Resultat der Prüft, dentenvahl in desagten Staaten noch nicht eingetroffen seien und daß daS Gesetz vorschreibe, in solchem FaLe beson dere Boten darnach zu schicken. ES wur. den 51500 sür diesen Zweck bewilligt. . Die Auszahlung der dem chinesischen Reiche gutkommenden Indemnität von $533,40) wurde beschlossen. Ver Kab,l. BiSmarck'S Zollpolitik. Berlin. 14 Jan. Biömarck be merkte heute im Reichstage, daß zum Schutze der Bauern der Zoll aus Wetzen auf daS Dreifache und auf Roggen auf das Doppelte erhöht werden müsse. Russl scher Weizen wäre ausgenommen, weil der Vertrag mit Rußland keine Zoller. höhuig zulasse. Frankreich und China. Pari S. 14. Jan. Premier Fery erklärte heute in der ttammer. daß ü die bestimmte Absicht der Regierung sei. Ton. king vollständig zu besetzen. Die Kammer vertag sich. Radikale Ansicht.. London, IS. Jan. Herr Cbamder lain. röstdent te Board es Trade. hielt yeute seine Antrinstrede. Er de zeichnete daS englische Landsystem alt Raub. . Die Lage der Bauern sei voll ständig hoffnungslos, die L ge der Arbeiter so schlecht, wie nur möglich und die Bevölkerung habe daS Recht da? ihr geraubte Land wieder an sich zu nehmen. Dynamit.' London. 14. Jan. Die Sladt halle von Warminster wurde thettweise durch eine Dynamite;vlosio.t zerstört. BiS jetzt ist eS noch nicht gelungen, der Ihüter habhast gu werden. Eemoedung eineS Polizei k 0 m m i s s ä r S. London, 14. Januar. Ja Berlin herrscht ungeheure Aufregung in Folge der letzte Nacht in Frankfurt am Main vorgefallenen Ermordung deS Polizei kommissälS Rumpf. Derselbe uulde vor seiner Wohnung in einer der Haupt straßend'er Stadttor gefunden. DaS Herz war ihm durch zwei Dolchstiche durchbohrt worden. Rumpf hatte sich üuße,st thätig in Verfolgung der Anarchisten und dem' Sammeln von Beweisen gegen ReinSdarf. Rupsch, Küch'er und Genossen ge zeigt. Die Polizei verhält sich sehr zurück haltend Man hegt keinen Zweisel, daß die That von Anarchisten auS Rache be gangen wurde. Der Kaiser wurde durch die Mittheilung von dem Vorfalle sehr erschüttert. Für die Entdeckung deS Mörde.S ist eine Belohnung von 5750 ausgesetzt. ES ist bekannt, daß Rampf sich ganz besonders um die Entdeckung der Anar chistenpläne bemühte und daß Anarchisten nach der Verurtheilung von ReinSdorf und Genossen feinen Tod beschlossen. Fevierrache. Dublin. 14. Jan. Ein Mann, RamenS Delahanty. Besitzer eines Land gutes, von welchem der Pächter er, mitlitt wurde, ist heute Morgen ermordet gefun den worden. SStffsneÄrtde RewVork. 12. Jan. Ans,ik?m men: .NebraSka" von GlaSgow. Que enS tow n. 12. Jan. Ange kommen : .Alaska" von New ZZs,k. Southampton. 12 Jan. Ange kommen: .Rhein- von New Z)ark. London, 12. Jan. Angekommen: .Nordland' von Ncv Voik. Marktpreise. Bet,, n-o. t a. I : ,. 1 nid. kUe. ar tß 4 : ,,sch. 36. taf , 8ai, ?; tlch Se. egg m 5fc. jllct 111.3$. fti-now. 6a)n t n iow-ii , ' 5a)ultn-. 9 d 8. 8tn-c. 64e(nif ornali )i u h l zail, zz.t e.z jt., 3.Bo 4 t; Lira ."-,.). 4 1 t 29: ; t 6tn Tfx. atttr imrf 1 ti t tf V an : ,umtk, 415. i tz n k per Vfund ttHl 4o 51 Mfuf. ,5 11 . ' r m : Emma Andrews klagte heute auf Scheidung von William Andrews, mit den sie feit 1885 verhenathet ist. Sie verlangt außer einem Dekret $50Q Ali-
. Oom Nnaland e. '. t . Das große S-iland?.Tana Papua oder 9ieu. Guinea.' ist - durch' die neue Deulsche.ndels.UsdColoniä!pö' litik dem Interesse äller.Deutschen Volks kreise nahe gerückt.-In-so manchen dieser Rreise, in welchem für die opfttlnuthi gen ' Sendboten christlich?? Cultur' fort' laufend Theilnahme - besteht und - da? Wirken Deutscher' Missionäre'' in Uen Welttheilen verfolgt wird,- ist der Name Neu-Guinea unbekannt und er erinnert an das Martyrium Deutscher Männer, die 'für die .Cultivirung jeu-GüinöaS litten uns starben.- (iSind dieÄ' na mentlich die Nheinischen Missionäre Ot tow und Geißler, welche im Jahre 185$, empfohlm durch den nominellen Veherr scher des nordwestlichen Neuguinea den unter Hollands Oberhoheit stehenden Sultan des JnselrncheSTernat'e, nach einer der zu Neu-Guinea gehörigen In feln fManaswari) zogen und dort ihre erste tation 'gründeten. Nicht -sowohl die Bekehrung der Eingeborenen ..zum Christenthum im engeren Sinne war ihre erste Aufgabe ; es galt vielmehr zu nächst, bestialische Gewohnheiten W Papuas, als da sin Menscbenfressen, Mas seköpfen u. s.: w. abzuschaffen, die hohe Meinung der Wilden von der Kunst ih rer Zauberers zu brechen, die Papua sprache in einem Wörterbuch zusammen zu fassen und dahin zu wuken, daß Schiffbrüchige menschlicher behandelt, al so gitttttt anstatt getödtet wurden. Troydein Krankheit, Erdbeben und ande reS Mißgeschick das Werk der Gesittung erschwert, ging dasselbe doch vorwärts. Die Wörtersammlung der Papuasprache kam zu Stande. und die Niederländische Negierung sprach dafür den Deutschen CulturHionicren ihren . Dank . aus, und mit vollem Rechte ; denn erst auf dieser elementaren Vorarbeit konnten die später kommenden Utrechter Missionäre Fuß fassen, um an vier 'Orten Neu -Guineas Predigt und Schulunterricht für die Pa puas einzuführen. Im Jahre '1862, also nach siebenjährigem, aufopferndem Wirken unter der Aequatorsonne, starb Missionär Ottow.. Sein Gefährte Geißler hielt eS bis 1869 aus; dann erkrankte auch er so, daß er nach der Hei maty reisen mußte, wo er bald darauf starb. Jbre Nächfolger,die Sendliuas," aus' Utrecht, känn- man als nahe Ber wandte deS Deutschen Geisteslebens betrachten; denn in Utrecht werden die meisten ideologischen Vorlesungen in Deutscher Sprache gehalten. Auch die Utrechter verstanden es, die Mord lust der Eingeborenen zu zähmen und ihrem Vertrauen in. die KonoorS" oder Zaube rer Schranken zu setzen. Mit Benutzung der erwähnten ' Deutschen . Vorarbeiten wurden Evangelien und Schulbücher in die Papuasprache übersetzt. Eine bemerkenswerthe Minversteizerung hat jüngst in Paris im Hotel Drouot stattgefunden. Ver steigert wurde der Keller des Marquis de Casa'Fuente, und aus der Thatsache, daß die Summe, von 65.000 Francs einkam, vermag man leicht einen Schluß auf die Größe und Güte der zum Ver kauf gelangten Weinvorräthe zu ziehen. ES wurden unter Anderm für sechs. Dop pelflaschen 1665-er Chateau Lasitte 720 Franc oder pro Flasche 120 Francs be zahlt. -Der Käufer war ein Pariser Nestaurateur, welcher den Wein jetzt mit 165 Francs die Flasche auf die Karte gesetzt - hat. Wie ' derselbe erzählt, batte er zur Zeit schon einmal zwei Flaschen von dieser Sötte im Keller. Emes TageS ließ , sie sich ein Engländer zum Frühstück serviren und trank noch eine Flasche- Champagner hinterdrein. Beim Weggehen zeigte der seltsame Gast auch nicht die geringste Spur von Bezechtheit. Ferner wurden für 12 Flaschen. Johan' nisberger 750FrancS und für25Flaschen FineChampagner"Preise von 65 Francs die Flasche. bezahlt. Ein Liqueurgläschen voll der letzten Sötte würde sich demnach etwa auf 3 Francs 60 Centimes stellen. Vor vier Jahren fand in demselben Hotel ebenfalls eine Weinversteigerung statt. Bei dieser wurden zwei Flaschen Chateau Margaux" mit 335 Francs bezahlt. Der Erstehe? war Graf Bosilewsky. Der Keller diesesEdelmannes wird auf, 250, 000 Francs geschätzt. Es ist einer der bedeutendsten, den man kennt. Selbst der Keller Rothschild's, der. auf 80.000 Francs veranschlagt wird, verschwindet daaegen. Nur einer erreicht noch annähernd die Höhe jener.und zwar ist dies der Keller des HerzoaS von Westmmster,
intWetthe von etwa 200,000 FramS. Der Börsenredakteur deS Leipziger Tageblatt", der ebenso un vergleichliche wie unfreiwillige Humorist der gesammten deutschen Presse, leistet in jüngster Zeit wieder Erhabenes. So führt er den Kursbericht der Börse in der Nummer - seines' Blattes vom 24. Dec. folgendermaßen ein : Der Wintersturm braust durch die Gesilde, jagt die Wolken durcheinander und verkündet die Herr schaft deS Schreckens. Wehe dem, was nicht vollständig met und nagelfest. Wer m sicherer Behausung sick befindet, mag sehen, wie draußen die Zerstörung wüthet, die Bäume sich biegen und bre chen, wie der Mensch nichts vermag ge gen die Elemente. Die Landschaft wird grausig. Der .Mond fcheint-von dem Winde gejagt zu werden, . so fliegen die Wolken in rasender Eile- dahin. Die Stimme deS Sturmes tönt wie Donner, der . Erdboden selbst scheint ui wanken. . to alt wird, aewöbni Kch wi - daJS Nn,
Citronat, Orangeai, . v - .' Maiölbin, Frigen, Rosinen. Corinkhcn, . - ' ' Pruncllcn,
Franz. und tüxl Pflaumen, überharpt getrocknete uud elngernachte Irüchie a 11er A. r tin den bekannten Laden don ssm.?kssMi, "THE G80CER" heil. Er sieht seine Gefährten nachein ander hinwelken, und zuletzt sich allein übrig als Nest aus längst vergangener Zeit. Er hat unzählige Stürme überstanden, gesehen, wie sie ablaufen, wie zuletzt, nach aller Ausregung, nach, allen Niederlagen doch trotz Schutt und Nui nen die Welt ihren Gang einhält. Ueber die Gräber von Tausenden und Abertau senden erfüllt daö Schicksal sein Ziel. All' die Asche der Zerstörung, die herum gestreut, .wird, sie lehrt das Eine :' jeder Fehler rächt sich. Davon ist die Gegen wart wieder Zeuge. Sie siebt eine Fluth des Unheils plötzlich wach werden und heranstürmend, das Aergste drohen. Die Börsenkurse deuten an, wie hoch die Wogen. reichen, der Preis der Kreditaktie wetterleuchtet weit hin durch die Lande die tMößederIhr....H tor Hugot' : ' Man berichtet aus Wien,' 27. Dec.: Die Aufhebung der . jüngsten Wahlen für die B rü nn er Handels' k a m m s r, welche in ganz Ocsterrerch' ein ebenso . berechtigtes wie unangenehmes Aussehen erregt hat, ist durch einen telegraphischen Erlaß des Handelsministers erfolgt. Es war in Negierungskreisen selbst als eine . Ungebührlichkeit bezeichnet worden, daß man die Verkün digung des handelsministeriellen Erlas seS in die Form einer Ueberraschung kleidete, eine Ueberraschung, welche durch aus daS Gesicht einer Ueberrumpelung trug. Aus den der Krone nächststehen den Kreisen, um nicht zu sagen, vom Träge? der Krone selbst erfolgten Kund gebungen des Befremdens darüber, daß der Stalthalter von Mähren nicht sofort, nachdem der Handelsminister ihn über seine Auffassung bezüglich der Wählbar keit der Handelekammerräthe unterrichtet hatte, dieses Schreiben der Negierung zur allgemeinen Kenntniß brachte, undeS gewinnt somit an ernster Wahrschein lichkeit, dajj der junge, allzu eifrige Graf Friedrich chönborn diesen. Streich mit seiner Stellung wird bezahlen müssen. Arn 24..Vecemoer wurde in dem Aufsehen erregenden Proceß gegen den schwindlerischen Bankier Nykow und Genossen in Moskau daS Uttheil verkündet. Dasselbe verhängt über Rykow die Verbannung in eine minder ent sernte Gegend Sibiriens, über die ande ren Angeklagten theils ebenfalls Verbannung, theils Zuchthausstrafen. Außerdem ' haben . die Angeklagten einen Schadenersatz von 9 Mill. Rubel zu leisten. Sonach hat in diesem Falle ein mal allen Winkelzügen zum 'Trotz die Gerechtigkeit ihren Lauf genommen. Von der mittleren Elbe schreibt man : Die Bewohner von Lusig kau und Un?gegend hatt-n in diesen Taaen einen so starken und andauernden Regen auszuhalten, wie er sich zum Glück nur selten ereignet. Es wird in den be treffenden Ortschaften w?nig Häuser ge ben, an und in denen die niederströmen'den Wassermassen nicht dies oder jenes Ungemach angerichtet hätten. Sie dran gen durch die Fensterfugen, überflutheten die Hausfluren und Keller und durchweichten viele Zimmerdecken derartig, daß diese herabstürzten. In den Stra ßen bildeten sich große Teiche. Auf die Kirchthürme mußten schleunigst Arbeiter geschickt, werden, um das eindringende Wasser aufzufangen und in Kübeln von oben herab zu schütten. An einen neu gebauten GastwirthschaftSraum brach ein größerer Theil der Decke ein und begrub sämmtliche bei Tische sitzenden Familien glieder, die glücklicherweise, ohne erheb lichen Schaden genommen zu haben, auS ihrer peinlichen Lage gerette; werden konnten. Die. Antwerpener Welt. Ausstellung wird die erste pyllsiändig mit elektrischem erleuchtete Weltausstellung sein. ES sollen dort 30u0 Glüblichter und 200 Bogenlampen zur Verwendung gelangen.' Die Beleuchtung ist der Ak tiewGesellschast Helios in Köln ubertra gen worden, - ' -
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