Indiana Tribüne, Volume 8, Number 117, Indianapolis, Marion County, 14 January 1885 — Page 1
44 A Xv ' N ' rsv. F . I ,1 XV mm Jahrgang 8. Office: No. 120 'Ost MaMand Straße. Nmuzncr .117. Indianapolis, Jndkaü; Mittwoch, veo l. Januar !8SS. .
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Ve5ian.Il. I Lelat: Sin guter 3mr&ttr, rh?tr litt. Oitx -räfuaJt nnb Hr. Äta5:r. $a$)ufea genin 91. Jt.i W' Srr,n Tkraje, am Swstaa, ,fl'4?n lü und N Ur Larm. 17t erlangt: Sin ut UZden fir H,usardit. s. U4 ;sö Kitr.i'ljrt Straf:. Itja Btyingt: S n ru;tl $tJt4n fi: Hzdit. s. tt O!t z?Kt Zkraie. 11 Stettgesuche. Sf ch t wir in S'.eLe ein nttn dutk,H,n ÄZtchkn tn inr Zamtli. zchjufk, iia. 197 ptattfi Straj. 231 Sfa4t: ZteUt all Nachtwächter oUt Krank r&rttz. mofhiun an Hand. Äu3!unft tn tr OUiee der .Tridse. 7 l7j Zu rermiethen. Z orithen: X. 1 U,a5ed Str , ntialtfn b rnrnfr- j per onst. ach,slgen fett li. SL Bürger. 72 Oft öf&lgUnftt. ba VttRicticn: 3 legant Zimmer (nicht für Sschen) tit rt. Dtntt.ÜaU.'tl tilol 2tt Cd i&ftjinjtan virile. 31 Verlaufen. Cetlauf n: St" charir üufunllnbc reit w in tjci. Dtr Dtnser i! qedeten denstlden kei Zrtd. 2tzr.',der. -to. Ut 01 Karril 3tr5f, ulferi. I7i Ztt verkaufen. ' Zuve?auin: Eii Oirthschaft it gutet und schafft e?tn ?kschftSve?änd'run, , Vkrtuusen. k? ch,urj" 9. 91 Oft WaZhingtsnstr. ba iju tauten: 9 itt)4ln Ztnung. JJ3 tt$ in de, 0?ft:e Kr Tndü?. li amberger's berühmte Hüte, w--Kappen, Pelzwaaren, Handschuhe und aUi Artikel, welche man im Hutlsger erster Klaffe sucht, kann man jetzt zu er mäßigten Preisen einkaufen. No. I O Wasbingtongr. Grgßkr Masken - Ball .. .e, P v c ix f e n Nuttzstiitzungs -Vereins ! in der Mozart-Hallo ! ant Donncrstag, 15. Januar '84. ßintnit 50 tzevts. Prüfung von Deutschen Lchrcr-Candidaten ZamP.'tt. Itrt 31. Januar, Wo,an vm S Uhr, ird 'si chalviu' ii. Z a drNokbrtd'an S:rsik, fZr alle vemrde? ?i deutsche Leh:rftellkn t dn öksttchit Tchuien s,,, Stadt in Prü fung abzeh,!tn erden. Js, Luftraz l,ek LomteZ für beutschtn Untrerricht. ZSIA,r1lK, Suxk?ti'teate:',t deö deutschen Untkrrichtl, A.. 1Z O ,r!et St?ate. Lcih- uud. Spar - Verrin Üs QD Ct'jt: rin h:t jkden Freitag Lbed tn Jred. Nasemauu's Lokal, 170 S. Jlliuei Str. Lkrs'-!uvs. . . rat axt:al Iti ttuti betrZzt 10ü.i0l in 500 vlhktlen. intiitt SO Icrtl. thei! 5i Sntl ftt Bbcht. Z Änsch!uk lad in s. o. Seibelmann. Pllls. Aid, t v, beende. Skr. Frdeeik Thom,.Schitzm. Zss WhsaööV. Offen jeden Aöend ! UN, 9u2j, Dsaserttag nvdSamfleg M A TI N K K. Ppvlöke Eintrittspreise: bead. Matinee. Orchefterßähl .... 85 Cents. !S Seuts Parquklte kS 0 IS . Gallerte 15 , 1 , Loze(Bol) 75 w 75 ,
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Neues per Telehrupk. - 2B 1 1 1 1 1 e u I t tf f e n. . Wakbingon. D. U. Jan. TrübcS Wetter. Negrn die Schnee. ... ' arbeiten wieder. Lynchdurg, Va.. N. Jan. Vier grobe Tabakfabriken nahmen . deute die Arbeit vieder aus. Dieselben beschüfti' gen 2000 Mann. Frankreich und Deutschlands Pari. 14. Jzn. Figaro und Gau loi? sagen, dak zwischen Franknich und Deutschland voöftäadigeS Einverstäud? uis in der egyptischen.' chinesischen und. afrikanischen Frage herrsche. Frankreich' vird Deutschland? Handel iv feavjöft' schen Csloniea schützen. Deutschland wird dagegen Frankreich in seinen Colanialp!önen unterstüden. Editorielles.
Schüler Solfoi. dessen plödlicheS Ableben zur Zeit allgemein besprochen vird, vurde in 1823 in Ne Park gc boren. 18ZS begab er sich nach Zndiana. studirte RechtöproilS und in 1845 wurde er Redakteur bei .Aegister" in South Bind. In 1854 wurde er als Mitglied de CsngresseS erwählt und sechsmal nacheinander wurde er wieder gewählt. In 1863 war er Sprecher, des Hause. Im Jahre 1868 surde tr Vittprastdent der Ver. Staaten. Hier und auSwäitö nehmen Fabri' kanten die Arbeit wieder aus und man cherortZ bieten sie den Arbeitern enlseh' lich niedrige Löhne. So ist in einer hie figen Fabrik den Leuten nahkju die Hä'st des srüherenLohneS geboten worden. Die Geschäfte haben sich in den letzten Wochen nicht so geändert, dak die Lage eine bedeutend andere geworden ist. Ader die Fabrikanten verstehen ihren Vaitheil Ist der Arbeiter erst durch AlbeitSlongkeit nahezu in Aerzeijlung gerathen, dann nimmt er leicht Beschäftigung zu irgend einem Lohne an. Dann sammeln die Fabrikanten ein Lager an, daS vr hältnikmäßig billig hergtsttllt ist und selbst wenn später wieder Bestellungen kommen, sind sie in der Lage den Förde' rungen der Arbeiter nach öhe:en Lohne kräftigen Widerstand zu leisten. Eo liefern die Arbeter eigentlich selbst daS Mii tel dazu, ihren Lohn lange niedrig zu erhalten. Wir begreifen wohl, dak eS dsm flrbei ter, der Familie hat, in Zeiten, wie die ledigen, schwer fallt, Beschästigung zu irgend einem Lohne auSzuschlazen. aber ti handelt sich bei allen Dingen darum, jede Seite zu erwägen. Der Aufruhr in South Bend scheint keinen solchen Umfang von An fang an gehabt zu haben, dak er nicht von den Lokaldehörden bewältigt werden konnte. Dennoch ersuchte der dortige Sheriff den Gouvernöc sofort um Ab sendung von Ptiliz. ÄS zeigt dieS.dab die bleiche Furcht vordem ,u Boden ge drückten Arbeiter die Gemüther ergriffen hat. ES krümmt sich eben der Wurm wenn man ihn tritt, und man sühlt, datz der Mann der Arbeit getreten wird. Braucht man. sich darüber zu wundern, wenn in dem Gemüthe deS Arbeiter ein tiefer Groll geaen Aideitgeder nd&ipi talisten hnrscht. wenn er sieht, wie die Ernährung over Bcodlostakeit von dm Willen Einzelner abhängt? Gew'ch ist dieser Wille meist ein erzwungener und gewiß enlschliekt sich mancher Fabrikant mit schwerem Herzen zu einer Lohn reduktion oper Entlastung seiner Leute, aber er kann sich unter dem herrschenden System nicht helfen. DerMann aber, der für sich und seine Familie Brod braucht und keines hat. beschäftigt sich nicht langt mit rolkSwinhschasllichen Uatersuchun gen und philosophischen Problemen, son dern ladet seinen tiesen Groll auf den nächsten Urheber ed. Wollten unsere Fabrikantea- dteS doch bedenken und sich auch ein wenig mit der Lage deS Arbeiters beschästigen, e, dürfte ihnen selbst zu gute kommen. Es ist nicht schwer, Achtung vor demGesege zu predi gen, wenn man eine gute Mahlzeit ein genommen hat, warme Kleide? und ein warmel Zimmer iat und ziemlich sicher ist, dab man eS am nächsten Tage wieder haben wird. Hunger und Kälte aber lind nicht dazu geeignet, den Gesetze besondere Achtung zu vklschoffen. Drahtnschrichteu. Plötzlicher Tod elntS frühe rei Viceprüsidenten. Chicago, 1Z. Jan. Eine Spezia! depesche von Mankato, Minn. meldet : Schuyler Colsax starb heute Morgen um 10 Uhr 25 Minuten im Wartezim mer der Omaha Eisenbahn Co. eines plötzlichen Todes. - Er war von Wells, einem kleinen Städtchen an der Mllyau
kee.ikSt.Paul Eisenbahn angekommen uizd warach dem Bahnhöfe, eganseu. Dort setzte er sich wie eS eine ihm g'?. genüber fitzenden Herr vorkam, stänket schöpft auf eine Bunk ua) sank kurz nachher, ohne ein Wort z? spreche. u Boden. Der andere Herr ncf sofort Hilfe herbei, allein nach wenigen Mlnüte that der ehemalige Biceprästdent sei nen letzten Athemzug. Die Odd F.-llovS haben sich der Leiche angenommen und werden dieselbe nach South Bend schicken. 9 -i S tr ike in F o r t Q ay . . JortWayne, 13.' Januar. Die Pitttburg. Ft. Wayne ä: Chicago Bahn führte heute das Sdstem ein. doppelt lange Züge mit zwei Lo'omotiven laufen zu lasten, und entlieb in Folge deflen eine Anzahl übttflüsstg gewordener Con dukteure. Eine weitere Anzahl von Leuten stand au, bestieg einen um 1 Uhr einlausenden Frachtzuz, hängte dieWa gen auseinander, löschte da? Feuer in der Lokomotive und zerbrach die Bremsen Ein Theil deö G.eleiseS wurde ebenfalls von ihnen vernichtet und der Frachtverkehr hat in Folge dessen ganz eingestellt werden . müssen. Die Bahnbeamten wandten sich an die AehSeden um Schutz. Die Ausständigen sind entschlossene Leute und in Falle sich die Compagnie nicht mit ihnen verständigt, stehen ernstliche Austritte bevor. ,
Der Ausrufer in South Bend. S o u t b Bend, 1Z. Jan. Zwei hundert Albeiter der Oliver Chilled Plow Works, meist . Polen, legen geste:n die Arbeit nieder, bewaffneten sich und zogen durch die Abtheilungen der Fabiik und' zw ingen auch die übrigen Arbeiter sufzuhörel.,- wer sich nicht fügen moll:e. wurde geschlafen, die Tieibriem- n wurden durchschnitten und ickli.ßl'ch wurde der Ptaschirift auS den Mischi nenräumen gkjizt vnd die Maschine auker B'wegung geatzt . Heute Msrgrn vor Tagesanbruch ver sammelten sich die. Leute. wieder vor der Fabrik und velwehrten J'dem den' Ein tritt. AlS E)win Äicar. einer der in der Office Angestellten sich den Einganz er zwingen wollte, wurde er surchldar mit Knüppeln geschlagen, so daß man ihn sür todt hielt. Einige andere An gestellte der Fabrik wurden in gleich'? Weise mißhandelt und schließlich drangen die StrikerS in die Fabrik und fingen mit dem ZeestörungS' werke an. Als die Veteran GuardS an (amen, zogen sich die StrikerS zurück. DenGuardS gelang eS, sunfzedn der Po len zu verbafien und nach der J iil abzu führen. Die Polen drohen, sie während der Nacht zu befreien. Eine Abtheilung Truppen bewacht daS Gesängnih. eine andere bewacht die Fabrik. Um 9 Uhr heute Abend kamen die Veteran GuardS von Elkhardl p?r C;?ra zu an. Die Polen behaupten, einen Sieg er fochten zu haben und mit der Situation zufrieden zu sein, und beabsichtigen mo? gen früh den Angriff zu erneuern. AuZ dern Hocking Thal. Col UM du, O. 13. Jan. Gouverneur Hoadlev beorderte brüte drei Compagnieen der StaatSmiliz, sich sür den Abmarsch nach dem Hocking Thale in Bereitschaft zu setzen. ES kam räm lich die Nachricht, daß die Ausständigen ein Plakat angeschlagen haben, worin sie zur Bildung einer Compaanle von 300 Mann zum Z occke eineS PreiSrxerzirenS auffordern und man besärchtet, daß die Absicht eines Angriffs b'steht. Feuer. Rockport. Ind.. 13 J-. Heute Morgen um 3 Uhr brach in Lamai'S Ei senwaarenladen Feuer auS. Da sich hier keine Löschmittel befinden, bieitete sich daS Feuer rasch auS und richtete in kurzer Zeit einen Schaden von ß30.000 an. 5oustrrß. Washington. 13. Jan. Senat. Edmund reichte eine Bill ein. Grant mit dem Rang und Titel eintS Generals der Armee zu pensioniren. Die Bill wurde bis morgen zurückge legt, woraus der Senat die Bill zur Re gulirung bey Eisenbahnverkehrs zwischen den Staaten fortsetzte, ohne jedoch da mit merkliche Fortschritte zu machen. Die Resolution das von Gen. Sher man im ttriegSdepartement hinterlegte Dokument bez. Jtff. DaviS zu veröffent lichen. wurde mit 52 gegen 10 Stimmen passirt. i H a u S. DaS HauS beschäftigte sich mit der Er. mägung verschiedener Vorschläge dcS JustizcomiteS, als Browne von Jndiana daS Ableben deS ehemaligen Viceprüsi. denten Schuyler Colfoz ankündigte. Aus Achtung vor feinem Andenken vertagte sich daS HauS.
Ver Qabel D er: tn Ü an d j n C a m b o d a . P dx t 13 : Jin. Der Aufstind in Cambsdso ifcheinr -sedr 'ernstlicher Natur zusein ' )er ttöiig wird in seinem P,l,tt zefa!n;emgkhalten, und man bi fülchtet eine? i!e Ausbreitung deS stunde, il fc . : : (CamdodfI ist ein .unter scanzöjchem Schutze stehendes Königreich in Hinter' Indien.) ' - . . T Das Erd h.e d e n i n S p a n t e o. M a d r i d. N. Jan. Alhama wurde gefter wieder 'von einem heftigen Erd' beben heimgesucht,' und zwar unmittelbar nachdem der öoig und sein Gefolge die Stadt verlassen hatten, besonderen Scha den hat daSkelbeisedoch nicht angerichtet. . i i ' : Ue der f chve m mu n g in - Aussicht. A om. 13.-;Jrn. Die Tiber ist um mehr alS 49 .Faß gestiegeir und man be sürchtet eine vollständige. Ueberschwemmung der Stadt.' ' ES wec.de Vorberei tungen getroffm, u groveS Unglück ab zuwenden. ' '.' - ' " i . Marktpreise. - ' u,t, I t. W. . J ttWt. Jl 9 1 m ilJl mH o; $tnti&. 3ör. ftaf t . nxllcj g-ntft:3i. 9 n 5.V Kl te-kli :S. 110 W. . . &chtntcn Hf lls. v Schultern - tz , ini - tut.- . Schntintf anol f tu HH -iHrnllf 10 mih X-AQ: tftrall.w-lijlW. . tt-:; tn tfit 35. i btttter - tttvnm ftr, 15 ä : 4anttf 415. . 6 & i m t- $i ptt ,ftf i ' . Ä t e t f f l v wt. JPuffc. Seit
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Aom Auslande. Wie aus Belgrad gemel et wird, ist das konische Schloß in lragujevae, welches semrrM die Nest' enz des Fürsten Mitosch gewesen war, rbgebrannt.- . DaS .Schloßpn.: iaußen. kin unscheinbares Gebäude-, war im In irern mit orientalischem LuxuS aus'S reichste ausgestattet und enthielt eine erthvoUe Sammlung türkische? Alter chümer und Kostbarkeiten. Daß eö sein Gutes haben kann, wenn alle Pariser Damen mit einem guter. Revolver versehen sind, daZ t)at vor wenigen. Tagen Frau Henri glänzend bewiesen. Diese Dame ist die Äattin eines Juweliers in der Nue Monge und bleibt nach-Pariser Sitte im Laden, während ihr Mann die Geschäfts zänge besorgt. ' Da trat nun ein anstän dig gekleideter Mann von etwa dreißig Jahren bei ihr ein und verlangte einen ötasenklemmer mit goldener Fassung zu sehen. Als Frau Henri ihm. das Ge wünschte reichte, faßte er sie plötzlich hart m Arm und schrie : Gieb mir die Kassenschlüssel oder ich mache Dich kalt." Frau Henri erwiderte voll Geistesgeaen wart: Ich habe sie nicht bei mir. Las sen Sie mich' los so werde ich sie, im b'mtnladen holen.". Der' Verbrecher,, der offenbar den Fall HUgueS'Morin nur anz ungenügend . erfaßt und beherzigt hatte, war so unvorsichtig, Frau Henri loszulassen. Sie stürzte in den Hinter laden und kam im nächsten Augenblicke mit ihrem Revolver wieder, den sie triumphirend auf ihn anschlug. Der Verbrecher war klug genug, das Weitere nicht abzuwarten, sondern lief mit einer solchen Behendigkeit davon, daß Frau Henri gar nicht zum Schusse kam. Der a ng ebliche pariser Besuch deS Fürsten BiSmarck beschäftigt fortwährend ganz Paris. Die deutsche Botschaft will nicht davon unterrichtet fein und im Ministerium .deS Innern wird die Nachricht für falsch erklart. Viele hiesige Blätter benutzen aber diese Gelegenheit, um Ferrv anzugreifen, und schildern Bismarck's Erscheinen in Paris als eine Erniedrigung für Frankreich." Clemenceau'S Justice" schreibt : Wir hoffen, Bismarck habe unS zum letzten Male 1871'mit seinem Besuche beehrt, am Tage . nach dem . Waffenstillstände während deS Siegeseinzuges, der für das zerttetene Paris die letzte und grausamste Heimsuchung war. Man glaubte, dies sei die letzte Demüthigung ; aber daß er als Gast zurückkehrt ! Der eiserne Kanz. lcr hat eine schwere Hand und einen bit irren Hohn; wir hätten jedoch nicht ge glaubt, daß er so weit gehen würde ! Welches Brandmal für die Abenteuer in der Ferne, wenn ihr Ergebniß darin be steht, daß wir den weinenden Elfässern zeigen, wie Bismarck von der Regierung Frankreichs eingeladen und in Paris ein pfangen wird." Vor Kurzem starb in Vellis (Anatolien) der türkische Großgrundbe sitzer Kogrul Helmi Cfendi in dem hohen Aller von 110 Jahren. Derselbe hin terließ sechsundzwanzig leibliche Söhne, welche sich in das väterliche Erbe zu thei len hatten. Doch unter den trauernden Söhnen konnte wegen der zu theilenden Verlassenschäft keine Einigung zu Stande kommen, und begaben sich deshalb alle 26 Söhne in den letzten Tagen nach Stambul, um daselbst dem Scheik'ul Jilam ihre Streitfrage zur Entscheidung vorzulegen. Ein Lries von .Georg Ci&jtoteLiil: ii itskitt wud.
Cltronat, Orangeat. Mandkln, Fgcn, Nofinkn. Eorinihrn, Prünellen. Franz. und türk. Pflaumen, ' . ; : ' überhaupt - getrocknete und eingenkacbte - - IrWe .. . , -. Her A. r t . ; in ten bekanstea Läden dsn M.W5M "TliE GRÜCEIT ! aus der arabischen Wüste östlich des Nils angekommen. -Der Reisende befindet sich auf einer Wanderung nach der Küste deS Rothen Meeres,- von der er längs der Ostseite deS Küstengebirges . zurück ' zu wandern gedenkt. ' Seine Beobachtungen gelten xl A: den zum. Theil uralten,' zum Theil neu angelegten Werkstätten der Kiesel-Jndustrie in jenen Gegenden. . Wie wir dem Platt Eidgenösse" entnehmen, wird, das Bezirksge richt Luzern nächstens einen. gewiß feite nen .. Fall ,zu .entscheiden -habe'rr. Ein Vater führt Prozeß gegen seine minder jährigen Kinder erster Ehe,, deren Vormündschaft ihm vom Mmeinderath' ent' zogen wurde, und fordert unter andenn von. jeden; Kinde .den-ausgelegten He bammuilohnurück.' :- . . Ein französischer Weiw reisender kommt von einer Reise aus Nordskandinavien zurück. Er weiß gar nicht genug von der furchtbaren Kälte zu erzählen. In Haparanda wohnte ich einer Theatervorstellung bei. ES wurde die Kameliendame gegeben. AlleS weinte, die Kälte war aber so kolossal, daß die Thränen der oberen Galerien alS Schnee auf die Zuschauer des Parterres hernie herfielen." ' Bei dem Eintritt in sein neunzigstes Lebensjahr war Leopold von Ranke in Berlin am 21. Dee. der Ge. genstand mannigfaltigster Ovationen. Zwar-von einer ossieiellen Feier war noch Abstand genommen, da erst im näch sten Jahre ein abgerundeter Zeitabschnitt vorliegen wird, aber die. unbegrenzte Zahl der Verehrer des PestorS der Histo riker hatte es sich nicht nehmen lassen, ihn auszuzeichnen. Äom frühen Vor mittag an drängten sich in seinem be cheidenen Heim die Gratulanten. Von 'er Kaiserin traf ein sehr langes, umangreicheS Schreiben ein, in welchem ie in der vertraulichsten Weise mancher Beziehungen gedachte . und die herzlichsten Wünsche für die fernere Ar beitSrüftigkeit des verehrten Meisters aussprach. Der Kronprinz erschien zur Gratulation um zwei Uhr persönlich, wie er eS seit einer langen Reihe von Jahren seinem Lehrer gegenüber zu thun pflegte. Die Spitzen der Universität,' die höchsten Beamten des Cultusministeriums, aber auch hervorragende Männer aus anderen Gebieten der Kunst und Wissenschaft ver. größerten die Zahl der Gratulanten, Von Berlin und auswärts liefen zahl reiche Telegramme ein. Der Gefeiert war überaus rüstia und leitete felbst di, Unterhaltung mit den meisten seiner such er. Die Neisser Zeitung" i, Schlesien theilt folgende Probe ländliche, Empfindung und DenkungSart mit : Eir 86Zahre alter, braver Arbeiter komnr. arbeitsuchend in das nahe bei Grottkar gelegene Neudorf. Hier wird er plötzlich von einem Schmerz in den Beinen befal len, der ihn nöthigt, sich auf einen Stroh Haufen zu legen. - Vergebens versucht e, nach mehrstündiger Rast weiterzugehen, vergebens bittet er dringend und wiederholt die Vorübergehenden, seine Ueber führung in daS Grottkäüer Kreiskranken: HauS zu bewirken. Die Stiefeln zieht man ihm aus, auch mit Speise und Tranl versorgt man ihn, aber ihn in'sKran kenhauS schaffen ? Beileibe nicht ! Dar aus können ja der Gemeinde Unkosten erwachsen ! Drei Tage und drei Nächte läßt man den Aermsten unter- freiem Himmel liegen ! Endlich, am vierten Tage, giebt, ihm. Jemand den weisen Rath, sich bis zu einem anderen in de, Nähe befindlichen Strohschober zu schleppen ; der stehe auf städtischem Grund und Boden, von da aus werde er sicher lich in'S Krankenhaus , gebracht werden. Der Unglückliche befolgt den Rath, und endlich kommt Erlösung kann man es wohl nicht nennen, denn im Krankenhause sollen ihm beide total erfrorenen Beine von den Knien amputirt werden müssen! .Die Bewohner von Neuendorf wollen Christen sein ? frägt die N.Ztg." nun Schluß. Ja. cn sie . nur erst Menschen warcn !
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