Indiana Tribüne, Volume 8, Number 111, Indianapolis, Marion County, 9 January 1885 — Page 3

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& tmixt hilft denen, die sich selbst helfen. Die Nawr hat Arsutcr zur Heilung menschlicher Uebel geschanen und die medizinische Wissenschaft bat ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Ve malkigung der Krankheiten nöthigen Eomdi rstienen erkannt. Das NksultZt tiefer Gutdeckungen und Combinationen ist Seit vielen Jahren ist eZ in schweren Fal len son Nieren- und Leberkrankheiten, Ma! aria, Tzspevsie, Unserdaulichkeit, Schwäche, Mattigkeit ttc. geprüft Gerten und bat jta Hilfe und Heilung erschafft. Tausende on Zeugnissen sind dafür auSzefteUt worden und das Mittel ist sehr beliebt. I. C. TteizSeiser, Surerintendent il Lanrsttr Eo., Pa,, Hospitals, schreibt: ..Ich wandte t einer greS ZsZl ,on Zä2 e? Drixevste. Nierez.ArankZt.t. kebeibeschaerde. Rd. rnatiirnu. Ldma und fccrefrla a uad juxiAstterUch mit tea teilen Ktfulta:ea.' F. yoffZltatt,Hon CircIi2eHb., sagt: ..hierdurch iescheivige ich, las ich an silcUeateci freiet litt ?d durch tea gebrauch einer Flasche iif ftler'j Aräuier Gitter vsUKSutt furtrt utU. ZNisrler Eierb Bittern 5v. 523 Commerce Str., Philadelphia. yarker'Z ttasrattjaer Wuruf ?srr schlägt cfc feil. Nützlich. IRE Die turzefte und beöe Bahn nach XiOuUvilte, Na.hville, Memphis, Cha tanooga, Atlnut, Sa vau nah, Jackson viUe, Mobile nd New Orleans . ist bi.Tfttaft rnr ffugi ach tvx SZden, eis; Mrisl Svt? zu rennten. Palast. SAief- und aricr-Bctgen zwischen tVttagc n nutöoille un St i4 un oa:'üiIIrf ohd. Wageuvesel. Comfort, Sszds?:akeit und Sicdethett bis"! ,3sff die alte zaver.sZs5.qe B. Ml. & B. M. 2. Ifc. rc?riiifi:, XfjRtnt General Pafiagier.Ägent, ,doftck sadn.vlL!i und I2:noTtr,, Jndrl R. W MoKkv.v, Superintendent. lker-Älarm-Signale. . t ii.-tilnta d atke!. tcuviau.Tt'? tti ,fMt Derart tentß. ? srk. 7 Ist?l und Ätigsn Strafe. S flen, Jerle,'Slrüsr u5 Stfafliichuietts : ÄtntlOT Und Tb5tiaf!l. 2 Dfcfcirlt? vt. Joie SZoble ZU. t:urt t?, unjrt Os?n Ave. "14 S., .er I,? 4 im rtortaav arept'!5 $evu tr. aj5?iia4u'tt8 Zlne '? lriKto Via. uü Ä' Str. 3i7 f.arj Äe . und iöu?? Htt. I'.? Var?ei,e ?tr. a'. ?lalöti . Arche? J?'.n tU. fiüSiat .r. u.'.d Mieden: Str. li U&aciu un C.tU trtit.Tt u.id Siebente 'ür. !-2t ir. uni 2nesln ttT ukL':ck..?kdsud. 15 tser.fal 5re. und Ächte Stk 1? SIi.ima und'torrtso.i iss ?lrb.xr;pcr. und Acht? Äti tZi Ztliit und rfeüite S:r. l'iT 4ae ?.?, --ne Zitlcoßt St, I Xiliiaavf rtit-dtiian iti. il St Io tr .'h Jitinoi. Zienns'lssnia und Pratt Str. 2. 6. Snjir.e Hsus Wechsle, 'i :m r tt?i'str7i und 5t. Sli? Stk ' 7 ir?"e l'Uiija Sik. ! Str. und fcene - . W .sIflsst und stiert Str. 213 Zenr.. und Si'.ßu'n lt. 'Z 4'nii!'.car.ta und Hi'ch:??" Ltr. i'A ili'r zu uns Zerber: St?. : 31 3riUR oi. un Uichizin Str. .32 tirncon d Walnut Str. 2Utöin;a und tnt?nt f t:. :ib O.Jle um 5.'w ijort 5tr. 'Z6 J.'kitnz Vzt. unk St. :rj tcu.jcvritau : las ri S'ord :t .I Iftiiijun nrd Älr Sli cn iLUlnal i.. 312 SSvflüni ZvtU f'.c Si4 SCeii.-i4i und iji'4j;5 3ir. il SafSif:. ns'.-k tfäft ti. 42 ßtlientcft ClJSsn jt.n 43 2,iü7mupfe iiM ctt itr. Wikidisu -5 &ai?jisa:r si. 4ti i"jw;na: u.j CtfUt x.'.x. 47 Xistiitl u.d 4.a(fctr;jtJn ir, 14 ingn'S trl cu1. 49 gntunili. 412 iflaurt and "Jtf-f-j.uz St. 13 JRiff.fjtrri r.ni -äiii:-, -C-tr. . 415 tfiuWR'i va-.I iui. . 421 I.. S. Sis,d oui. - 42Z Jr.Zan? Z?!. S! Zll'.noi5 und Nert'U !:'. '. M 32isot und fcHif.a ia Stt : M 22c!t und f.c't.'w 54 M?4 ttd ?ov:d ?t,. Tenn?Z unl & j:oii Str. . 57 !3t;iöi:it n:ib 5:.. : .'.3 Zon Sz. an! riettii t.. r 59 Pafctlcn Rv. tü ' 2 CtS snS 'Iiccci ; ?is Äenta.fc Ä. nv ? i 514 Union ani i'üt?i U !äia Jä.noti und flanlat Ä :517 lÄsrrt u:a '-;rat i't. il Scuti 7.a?e L:Ui5Ä ci. Psn'lvantA ur.o üPiuma t. 8 DelZwat und BicSei? . Oft und 5cZart s7. 55 Aludsma -rb irjtant üc. 67 Elrjtnta &p. unorabj S.t s ot nno Saturn ir. M Pn!y!taniz Stt. undeet! v. tZ tce?nsn und ?.lusheN? vk. 71 Lirginta t,e. nsd Hur?? TS Oftund HitziA ;r. 73 35aftirtja und ttr. fttt. 74 tnxoa rrd (gioiia Str. 75?ft A. und Pif. . 70 Vt2n und tstl tr. 74 fcugtaia ict.un iilio c. 7 .Welcher . n?)gn 71 ei-tut , ',o 7UI ur.s luiel in 714 t-tist: ni OiP Ätr iNt- r iicc 1 ;t.i9 5f 2ir4. ur f-Ueirt Si 3 Otx und ;rt ;i 5 ieu i;.rt an Ttaoib'Ci Äl: 55 Tud 'ii?.'?tt..:ilu hi 'K'r. Stacten Ari,. i CnerUI uit Ä!ctt;itti rav:ii fiefftnjirtti U ilo.H ct)tau4'au4. Cft Äastziigf ftrat ji Ikarlft und sd t. Si4 Cil und kve tr 9 arylnd nade Nertsian Str. 9 Wr:tinn nnt 'trerg'.a 3ttct. 1-t-i rtvat.?,zn?l ,.-1 U' bÄifnn ro eterfcol, itoeitcr lat. S-3 tgiial 'ür eutr Dcuck. Pioet Ji.Äe, ux aui. Stet 8U?f, iiul d. sdlf U Uhr Mag.

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Iotto 103. Noman doa Emil Eohvfeld. (Forlseduvg. iledt schlecht," erwiderte Schnellbäum nachdenklich. Zum ersten Male, seit der verdammte Bubenstreich spielt, habe ich das lcfübl, daß sie wirtlich schlecht steht. Unsere geheimen Feinde sind mir zu friedlich geworden, wien Wir hatten da euie Anzahl Schurken, die Diebe und den Mörder, die von zwei Seiten her einander in die Hände arbeiteten, um immer neue Verdachts 'Teufeleien auf Herrn Sternow zu Wal zen, anfangs ohne von einander zu wis ?en, spater jede Partei von dem Borhandensein der anderen sehr wohl überzeugt, wenn ohne sie zu kennen. Die spielten nun Trumpf auf Trumpf aus, und das war gut denn da hatte mau doch Anhal tepunkte, nach diesen Trürnpfen zu grei fen, um sie in die eigenen Hände zu bekommen und sie sel.bex dagegen ausspie len zu können. .So' lange das ging, war es gut, und Sie wissen. Wir haben recht hübsche Erfolge damit erreicht. Jetzt ist das Spiel leider zu Ende : Die Partie mit den Dieben ist aus, und der Mör der scheint nicht weiter spielen zu wollen; sei es, weil er genug gethan zu .habe glaubt, sei es, weil er ilug genug ist, zu merken, daß wohl ga? ein Bischen zu viel gethan ist. Deshalb sage il?, daß unse re Sache schlecht steht. So lange der Feind feuert, wenn auch aus demVersteck, kann man doch wenigstens den Bersnch machen, ihm zu Leibe zu gehen und sein Verhau zu stürmen, wenn's auch Schweiß kostet. Wenn er aber still liegt im (Le büsch und sich nicht regt, daß man nicht weiß, wo man ihn angreifen soll, und in Gefahr ist, an ihm vorbei zulaufen, daß man ihn nachher im Rückenhat das ist schlimm! Da giebt es nur-ein Mittel ob eS etwas hilft., weiß ich nicht." Und das wäre V Sich vorsichtig zurückzuziehen. Se hen Sie, Herr Untersuchungsrichter, ich bin Soldat gewesen. Da habe ich-mir denn so in den letzten Tagen die Sache überlegt und habe mir gesagt wenn Du Soldat wärest und mit der Mannschaft, die Du kommandirst, in solcher Position ständest, den Feind, Du weißt nicht ob vor Dir, ob rechts oder links neben Dir, überall dichtes Gebüsch, in das Du Dich nicht wagen kannst ohne Gefahr, über rumpelt zu werden was würdest Du thun, um den Feind zu fassen V Und ich sagte mir : Zur Kriegslist greifen. Dich zurückziehen ! Hahn gespannt, Seitengewehr in der Scheide gelockert, Augen scharf offen, mit lautem, beschwichtigenden Signal : Alle Nkann retour !" sich zurückziehen, um den dummen Kerl von heinö womöglich damit - hervorzulocken. Vielleicht ist er so dumm .und steckt eine 'Nasenspitze hervor, um uns nachzusehen, oder raschelt im Gebüsch, um uns zu folgen und dann paff ! drauf, Herr Untersuchungsrichter ! Lasten Sie mit möglichstemTraradic Ordre ergehen, die weiteren Nachforschungen bezüglich Sternow's einzustellen, die Untersuchung in den nächsten Tagen abzuschließen, da der Angeklagte wegen hohen Gtades von UnWahrscheinlichkeit des Verdachtes demnächst aus der Haft entlassen werden solle." Wetter, die Idee ist nicht schlecht!" rief Uhsen überrascht.- . Vielleicht, daß der Mörder, wenn er sich in Gefahr sieht, sein Opfer Sternow aus.den Schlingen, die er ihm gelegt, ent schlüpfen zu sehen, Veranlassung nimmt, die Schlingen wieder ein Äischen fester zu ziehen, noch ein oder das andere kleine )!ittelchen anzuwenden,um die Schlingen säuberlich nachzuhelfen llnd-'uus -durch ein plötzlich auftauchendes neuesVerdachtstückchen gegen'Sternow eine Handhabe zu neuen Stachforschungen giebt, zugleich aber auch ein kleines Pröbchen seiner, ge Heimen Thätigkeit." Zum Teufel, Ihr Plan ist nicht schlecht," rief Uhsen aus, sich erfreut die Hände reibend. Wenn man, von Jhrem Standpunkt ausgehend, das Vorhandensein eines anderen Thäters annimmt, so liegt auf der Hand, daß dieser das größte Interesse hat, den Verdacht sich nicht von Sternow abwenden, zu lassen Und Alles aufbieten wird, dies zu verhindern.Daß er dabei die Katzenpfote irgendwo hervorstreckt, bei der. wir.ihn fassen kennen, wäre nicht unmöglich. Versuchen wir eö !" Der dicke Uhsen gab den Mannschaften des Herrn Braun seine Ordres. Am Abende erzählten zehn Herren, v'clche versicherten, sehr gute Bekannte bei ; der Polizei zu haben, in zehn verschiedenen Kneipen aller Stadttheile bei einem gemüthlichen Glase Bier den Stammgästen unter dem Siegel der Verschwiegenheit, daß man neuerdings unter dem Schnee aus dem Wulssheim'schenHoseBlutspuren entdeckt habe, welche der ganzenSache eine andere Wendung zu geben scheinen. , Es sei dadurch erwiesen, daß der Mord vor Mitternacht verübt und ohne Zusammenhang mit dem Tiebstahle sei, der lrchitekt Sternow scheine dadurch weit weniger inkulpirt, und falls sich nicht ?twa im Verlauf der Nachforschungen, die mit verdoppelter Energie 'wieder aufgenommen werden würden, neue Verdachtsmomente - gegen ihn .herausstellen sollten, gehöre feine Freilassung in nachster Zeit keineswegs zu den Unmöglichleiten. Am folgenden Tage sprach die ganze Stadt von nichts weiter als dieser Nachricht, welche die größte Sensation erregte. ' Die Stimmung begann zu Gunsten öleinhold's umzuschlagen. Jeder erinnerte sich jetzt, ihn nur als einen sehrachtungswerthen, ehrenhaften jungen Manntekannt zu haben, von deui man sich nim mermehr einer solchen That, wie die ihm zur Last gelegte, versehen dürfe, zahllose eute, meldeten sich bei Uhsen, welche mehr oder minder unbedeutende Aussagen über sein gutes Verhalten, den untadel haften Leumund machen wollten, den man ihm zollen müsse. Einige Tage später durchlief die Stadt . das Gerücht, Sternow's Freilassung stehe binnen kur zem bevor. Man wollte aus dem Munde von Gerichtspersonen selbst wissen, daß nur noch einige Formalitäten zu erledi gen seien, denen man sich, um streng kor rekt und mit .aller Vorsicht zu verfahren, nicht entheben dürfe ? falls jedoch bis da

hin nicht etwa unerwartete Zwischenfälle den Gang der Sache hemmen sollten, werde die Untersuchung gegen Sternow fallen gelassen und er in Freiheit gesetzt werden. Dann aber zog sich die Erledigung dieser Formalitäten wieder auffallend lange hin; man hörte, das Gericht hege Bedenken, die Meinungen seien getheilt, man schwanke. Es mußte doch wohl nicht Alles in Ordnung sein. Jedermann sehnte sich förmlich nach einer Wendung der Dinge, die endlich Klarheil in die Sache bringe ; der Wunsch nach irgend einem glücklichen Zufall, der endlich einmal der Untersuchung zu Hilfe kommen möge, wurde selbst von GerichtsPersonen und Polizeibeamten ganz öffentlich ausgesprochen. Die Ansichten begannen zum Nachtheil Sternow's wieder bedenklich zu schwanken ; es wurde zum öffentlichen Gehei'nniß, di.' Unterjuchung wisse nicht weiter zu kommen, wenn sich nicht irgend ein neuerAnhaltSpunkt sinden lasse; Sternow erscheine neuerdings wieder schwerer graöirt, aber man werde sich allem Anschein nach genöthigt sehen, das Verfahren gegen ihn einzustellen, ohne von seiner Unschuld überzeugt zu sein. Dabei rieb sich Uhsen verstohlen die Hände und schien mit dem, was das Tagesgespräch von seiner Nathlosigkeit ausplauderte, ganz zufrieden zu sein. Und Schneübaum blickte ernst und, bedenklich drein und suchte und forschte umher, .und lauschte und sann nach, und forschte von Neuem. Und allabendlich, wenn die Dunkelheit angebrochen, schlüpfte die arme tapfere Elfe, die schüchtern die N!enfchen mied, weil Aller Augen sich noch immer so bewundernd und theilnahmvoll und doch so neugierig und beängstigend auf sie richteten, in ihr unscheinbarstes Gewand gehüllt, verstohlen hinaus und eilte nach Schnellbaum's Wohnung, um ihn zu sprechen oder unverdrossen bis zu später stunde zu warten, daß er nach Hause kehre, um von ihm zu hören, was er ausgerichtet. Und Alles war vergeblich : Uhsen's Händereiben über seine List und sein gespanntes Warten,Schnellbaum's Suchen und Sinnen. Else's treu es .Auharren bei ihrem Glauben an Zkeinhold und ihr unverdrossenes hoffendeö Fragen allabendlich an Schnellbaum: Noch immer nichts Neues? Noch immer nichts Neues ! Vierzehn Tage waren vergangen und es war nichts erforscht, nichts gehört worden, nichts geschehen, was die Sache gefördert oder Schnellbaunis List mit einem Erfolg gekrönt hätte. Zu den eifrigsten Vertheidigern Nein holds gehörte jetzt auch Frau Wandel. Von der Liebe ihrer Tochter zu Neinhold längst beeinflußt und tief gerührt, in il rer eigenen Schwäche und Lenkbarkeit viel zu leicht äußeren Jmvulsen folgend, um starr an einer vorgefaßten Meinung festhalten zu können, war sie bei dein plötzlich eingetretenen günstigeren Lichte, in welchem aller Weit die ache Ndm holds erschien, förmlich aufathmend und jubelnd darüber, diesen Schritt thun zu können, niit offenen Armen zu Neinhold übergegangen. Sie hatte um die Erlaubniß nachgesucht, ihn sprechen zu dürsen, die ihr rücksichtsvoll gewährt worden war, und, hatte ihn weinend , um Verzeihung gebeten, sie hatte ihre Tochter um Verzeihung gebeten, Schnellbaum um Verzeihung gebeten, sie hätte die ganze Welt um Verzeihung bitten mögen. Ihre Energie schwang sich sogar noch höher empor : sie wollte Neinhold eine Genuthuung gewähren, wenigstens so weit solche in ihren Kräften stand. Sie wollte zu Et)rentraut , gehen, ihm sagen, was be retts alle .Welt wußte, daß man Sternow's edelmüthige Handlungsweise erkannt habe, er in Bezug auf sein ganzes Vorleben tadellos und im hohen Grade ehrenwerth dastehe. Ehrentraut mußte es bereits wissen, wie Jedermann; aber auch sie wollte eS ihni; aüssprechen, sie wollte es ihm sagen und als selbstverständlich jede Zusage zurücknehmen, welche sie ihm damals, gemacht, ihr Verhältniß zu ihm nach dieser Richtung hin in aller Form lösen. ES war ein schwächliches, bedeuzungsloseS Vorhaben von ihr, über daS man hätte lächeln können; aber eS gewährte ihr eine Befriedigung, wenigstens irgend etwas zu thun, wenn es auch etwas Ueberflüssiges sei, um ihrem Dränge, von dem gesche.henen Schlimmen etwas gut zu ma chen, gerecht zu werden. Und für die arme schwache Frau war das auch nicht etwas Unbedeutendes, es war für sie schon eine erhebliche That ihrer Energie. Sie bangte zurück, tvenn sie an ihre heikle Aufgabe dabei dachte, sie erschrak, wenn sie sich vergegenwärtigte, wie Ehrentraut, erzürnt sein werde, wie sie die alten Bedrängnisse aufs Neue wieder für sich heraufbeschwor, indem sie -mit ihm brach. Aber der schwere Schritt sollte ihr erspart bleiben, sie traf Ehrentraut nicht an. Er befand sich auf einer Äteise nach Wien, zum Ankauf eines Hauses, von dem er ihr erzählt hatte. Sie athmete erleichtert aus, hatte sie doch ihre Schuldigkeit gethan und die außerordentliche Bethätigung ihrer Energie konnte demnach, wenigstens vorläufig, unvollbracht bleiben. Mit regstem Eiser warf sie sich nun auf ein Surrogat ihrer ursprünglichen Absicht, wie alle schwachen Eharaktere ihre Kräfte lieber an Nebendingen erschöpfen, als auf die Hauptsache verwenden. Sie lief zu Sendeweit, zum ötathszimmermeister Langen, u Dr. Brück und allen Bekannten Neinholds, die sie zu ermitteln vermochte, und erzählte wenigstens diesen von Neinholds ehrenvoller techtfertigunz von dem VorWurfe leichtsinnigen Lebenswandels, die Jedermann schon kannte. Sie fühlte sich dabei schier ebenso wichtig wie der dicke Uhsen, der leitende Untersuchungsrichter selber, und jedenfalls wichtiger wie der schlichte, treue Schnellbaum, der unablässig forschte und sann und jeden Abend aufs 9!eue der bang fragenden .Elfe be theuerte, daß er ein alter Dummkopf sei, der doch auch garnichts ausrichten könne: er habe heute wieder nichts herausbekom men ! 19. He, holla, waS ist denn daS V murmelte Schnellbaum erstaunt, als er eineö Abends spät vom Heimgeleiten Else's .nach Hause zurückkehrte, und machte betroffen in einiger Entfernung von seinem im Dunkel liegenden Garteneingange Halt. Der Doktor Faust soll mich ho'len. wenn dort vor meinem Hause nicht

ein geschlosiener Wagen hält und zwei Polizisten mit Laternen vorder Thür siehen ! Zum Wetter, ja, der eine Polizist hat ein Gewehr bei sich. Wollen sie mir das Haus stürmen? Soll ich wieder 'mal verhaftet werden V Er bielt sich stutzend im Dunkcl der gegenüberliegenden Seite und lugte scharf hinüber. Es war so, wie er gesagt, er hatte recht gesehen.

Eine vollständige Velagerunz. wie wollen, aber diese verwetterte Geschichte ist an Ucberraschungen so reich, daß man auf Alles gefaßt sein muß. Nun, wenn sie mich haben wollen, hier bin ich, vorher möchte ich aber doch erst einmal öie Augen ein Bischen aufmachen, um mich zu onentiren, was eigentlich los ist. j Wenn ich mich dieAllee dort Hinunterschlei- ! che, könnte ich um das Grundstück herumgehen und auf der H'interseite über den Zaun steigen, falls dort kein Posten steht. um unbemerkt an das Haus zu gelängen. Sich tief im Dunkel der Wege halrend, welche dort, vor dem Thore, nur spärlich erleuchtet waren, schlich er 'die Allee hinunter, um das Grundstück, nach der Mckzelte deelben. S:e war unbesetzt. Eine schlechte Belagerung, die dem Feinde den Rückweg nicht abschneidet," brummte er vor. sich hin. Entweder sind sie ganz genau unterrichtet, daß ich arglos von da vorn komme, . wenn sie's auf mich abgesehen haben, oder sie sind herzlich dumm, nicht einmal' zu wissen, daß der fürchterliche ' Puppenspieler, dem sie mit Polizei und Gewehren zu Leibe wollen, auch nacb der Rückseite hin einen Llusgang hat. Bin nur neugierig, waS meine Auguste mit ihnen angestellt haben wird. . Daß die sich schön eine Anklage wegen Beamtenbeleidigung eingedockt hat, ist sicher." Er war über den Zaun gestiegen und schlich vorsichtig dem Hause ygher. Auch im Garten, in welchem das Haus lag, befanden sich keine Polizisten. Das war eigentlich auffällig. Hätten die Dinge vor der Gartenpforte in nächtlicher Stunde ein geschlosiener Wagen und Polizisten mit Schußwaffen und Laternen vor der Thür nicht so beredt gesprochen, Schnellbaum würde geneigt gewesen sein, der Sache eine harmlose Bedeutung zu geben. Die Fensterladen waren geschloffen, aber nur angelehnt, noch nicht festgehakt. Vorsichtig, um kein Geräusch zu machen, zog er die eine derselben ein klein We nig auf und lugte durch den Spalt hinein. . An dem Tisch im Zimmer saß im Großvaterstuhl der dicke Uhsen und tranl aus der großen vergoldeten Mundtasse, die Frau Schnellbaum's äußerstes Sonn-tag-3kachmittags-Luxusstück war,' Kaffee ; ihm gegenüber Frau Schnellbaum ebenfalls mit einer Tasse Kaffee; die dampfende Kanne und der buntlackirteStaatsZuckerkasten äußerst gemüthlich zwischen Beiden. Kaffee war für Frau Schnellbaum der Inbegriff aller Gastfreundlichkeit, das Alpha und Omega jeder, 'anständigen Bewirthung, und sie schien ihn für ihren Besuch in aller Eile gekocht zu hahen. Daß aber auch Herr Gerichtsdirektor nicht 'mal in der guten Stube Plak nehmen wollen !" klagte Frau Schnellbaum bedauernd. 7,,Das ist ja hier gar keine richtige Aufnahme für so einen vorneh men Besuch !" .. Lassen Sie nur, ich sinde es hier äu ßerst gemüthlich," erklärte der dicke Uhsen, sich behaglich in dem Lehnstuhl dehnend. Im Gegentheil, hier komme ich im Sommer öfter her zum 3!achmittagskaffee, hier gefällt's mir. Wo nur Ihr Mann bleibt. Ich möchte ihn so gern sprechen." Schnellbaum warf die Fensterlade auf. Hier bin ich! Guten Abend, Herr Untersuchungrichler," rief er durch die Fensterscheibe hinein. .,'esus Maria, jagt Einem der an einen Schreck ein !' schrie Frau Schnell' bäum auf. Ah, Schnellbaum, Gott sei Dank !" sagte der dicke Uhsen. Auguste, mach' mal das Fenster aus," kommandirte Schnellbaum von außen. Seine Auguste öffnete das Fenster ; umstandloS stieg er durch dasselbe hinein. Jemine, Alter," sagte seine Frau, wo kommst Du denn dort her i" Ich habe nachgesehen, ob auch die Kaninchen nicht in den jungen Salat gehen," erwiderte er trocken. Jetzt bei stockfinsterer Nacht V fragte Uhsen erstaunt. Nun, oder es hatte einen anderen Grund. Ich dachte ja, Sie wollten mich wieder verhaften lassen." Ich Sie verhaften ? Wie kommen Sie denn auf den Unsinn ?" Schnellbaum erklärte ihm sein Abenteuer. Uhsen lachte herzlich über das Mißverständniß. -Unsinn !" wiederholte er dann ernster werdend. Ich fuhr mit meinem Wagen und meiner Ältannschaft unterwegs hier mit vor, weil ich Ihnen etwas Wichtiges zu sagen habe. Kann ich Sie einmal allein sprechen?" , Meine Auguste ist nicht neilgierig, wenn sie's nicht sein darf," sagte Schnellbäum mit gemüthlicher Ironie. Sie wird unterdessen die beiden Polizisten draußen in die Küche nehmen und ihnen eine Tasse Kaffee vorsetzen. Obgleich wir am Anfange des Frühjahrs stehen, ist eö doch noch kalt. Da thut eine Tasse Warmcs gut. Vergiß den Zucker nicht. Auguste." Der Plan mit dem Kaffee leuchtete Frau Schnellbaum so durchgreifend ein, daß er alle andere Interessen bei ihr in den Hintergrund drängte. Sie eilte mit der Kanne und der Zuckerdose hinaus, um die Sache sogleich in Ordnung zu bringen. Vor einer Stunde langte ein Erpreß brief aus London an mich an," erzählte Uhsen, sobald er mit Schnellbaum allein war. Bei der außerordentlichen Wichtigkeit dessen, was das Schreiben enthält, entschloß ich mich unverzüglich die da durch gebotenen schritte zu thun. Ich nahm ein .paar Beamte und einen Wagen und fuhr mit ihnen fort. . Unter -

es scheint," murmeite er lopsichuiteino. Offenbar gilt das meiner werthen Person. Weiß zwar nicht, waö sie von mir

wegs na mir ein, daß es docö cu n Ende meine verdammtePflicht uüd S'chil ldigkeit ist, Ihnen Nachricht von der Sache zu ge

szu ae ben, und ich ließ hierher fahren. Ich mag nun einmal in der Sachenichts vhneSie thun, ich glaube es Ihnen schuldig zu sein. Da ich Sie nicht antraf, aber hörte, daß Sie bald zurückkehren müßten, wartete ich. Ihre Auguste ließ sich's nicht nehmen, mir unterdeß Kaffee zu 5o chen. Er ist nicht schlecht, kann ich Ihnen sagen." 'Und das Schreiben?" Ja, das Schreiben. Hier lesen Sie einmal !" Erreichte ihm ein Schriftstück bin. ! Es tvar ein Brief, auf grobem Papier in großen, ungelenken Zügen mit schlechter Feder geschrieben und lautete folgender maßen: Herr Untersuchungsrichter ! Die eingezogenen Diebe sind an der Mordthat unschuldig. Den Mord habe ich vollbrächt, mit dem Architekten Sternow zusammen, der mich dazu angestiftet hat. ' Da. ich jetzt in Sicherheit 'bin, kann ich das sagen; um mir aber Unan nehmlichkeiten zu ersparen, werde ich meincn Namen nicht nennen. Sternow, der mich zu der That angeworben, hat mir seine Versprechungen nicht gehalten, deshalb will ich, daß ihn der Teufel holt. Er wollte ursprünglich, daß.sch die That allein vollbringe, aber ich drang darauf, daß er mitkomme, und dann, als wir dabei waren,- daß er Hand mit anlege,'da gab er dem Alten auch einen Stich.- Zwei hat der Alte gekriegt, wie man gesehen haben wird, der eine ist von mir, der andere von ihm. Wir trafen uns NachtS halb zwölf Uhr in dem Gäß chen am Wulffheim'schen Hause und gelangten durch die Seitenthür hinein, die ich mit, einem 3!achschlüssel öffnete. Auf demselben Wege gingen wir wieder fort ; Sternow nahm die Papiere mit sich, die er gesucht hatte e? sagte, er müsse sie, später auf irgend eine zufällige Weise wieder zun; Vorschein kommen lassen, denn sie bedeuteten einst für ihn ein hübsches Vermögen, von dem ich auch ettvas abbekommen sollte. Wir fanden .nur wenig Geld; ich nahm außerdem ein paar Silbersachen mit, die ich im Schranke fand, und die ich in ein Stück Papier'einwickelte, von dem Sternow einen Fidibus losgerissen hatte, Dieses Päckchen habe ich, der Teufel weiß wo, unterwegs verloren. Ich weiß nicht, ob man es gefunden hat, den Fidibus hat man gleich bemerkt, wie ich gehört habe. Als wir fertig waren, gingen wir hinaus, durch das l'ä.zchen, über du Grabensteg, eine Viertelstunde weit über die Felder ; dort versteckten wir an einem Ort, den ich genau anheben ivcrde, meinen blutigen Rock, mit dem ich mich nicht weit davon zu machen wagte, und die beiden Messer. Als Beweis meiner Angaben wird man das Alles dort, noch sinde. Ster now speiste mich mit dem Lumpengclde ab, das er aus dem Schranke genvui men, kaum fünfzig Thaler; er sagte, er habe jetzt nicht mehr, werde aber gleich am anderen Tage Zlath schaffen und mix reichlich Geld nachschicken. Damit '.u.; te ich fort, denn ich mußte mich in c; cherhcit bringen und scll'.e durch in, i:;c Flucht den Verdacht hinter mir h r von Slernow abziehen. Aber er ha nicht Wort gehalten, er lich mich im Stich, und jetzt sitze ich hier in da rede im Elend. Darum schreibe ich die sen Brief, damit ihn der Teufel holt ! Mag er mich immerhin verrathen, ich habe Arbeit auf ciacai Schiff gcsünh-ii und dampfe nach Amerika ad. Ihn iird man hoffentlich klug ge..ug fein, sich nicht aus den Fingern schlüpfen u las sen !" Der Brief ' war ohne Unterschrift. Statt dessen folgte hier eine genaue Bcschreibung des Orte, an welchem die erwähnten Gegenstände versteckt sein soll' ten: einer entlegenen, zum Theil mit Steinen gefüllten und als Abladestelle für Schutt dienenden einstigen.Mergelgrübe, fern auf brachliegendem Lande, zwischen den im Winter öden, unbesuchten Äeckern. (Fortetzupg folgt j m DasEis imKennebec ist heuer ungewoünlich rein und fest und bereits 6 Zoll dick. Das Schneiden, soll erst be gönnen werden, wenn das. liis 11 Zoll stark geworden ist. Am Flusse selbst können zur Zeit 800,000 Tonnen gelagert werden, doch sind neue Eishauser im Bau britt?. Bei 2armi, I it., yar Dien stag Abend der Farmer David Morell seine bejahrte Mutter geschossen und tödt lich verwundet. Morell hielt dieselbe in der Dunkelheit für einen Hund, der ihn bereits seit längerer Zeit belästigt hatte. Jagdbeute. Besuch : Nun, Hänschen, was hat denn Dein Papa von qer Jagd mitgebracht? Hänschen: chwämmerln. Was Diejenigen sagen tlc an Rheumatismus und Neuralgie gelitten tjkien. Lansing.Ja..tst. Lvril lM. ..AtdlodhoroS bat mir gut da. Ich vj tnt Zilasche earon ncr an Hand taten, da mein Rbeu matiimu chrouischer Natur ist; und tun et euch kkink kllige Heilung bewirkt, so tat tt mir ei ften ttr (trege Erleic5trunz Vtrschafft xc dato ich tafelte eil empfehle kalin." Jgs. UrmerSbach. Frau John D. Nutting. North Sreek. N. f)., schreibt: ..Ich hab klthkopboroS t einer Snjadk von gällk ton chronischem Rlzeumatiuiu mit truntemllem Erfolge angewandt. Ich glaube, ohne Att)iopyros t?äre ich in Krüpvel." Solche Zeugnisse, welche sagen, toaS aethan bat, find Kr beste Beweis für daS, real e für fei thun wird. Fruu I. Nelson Iordon von EllSworth, Tit., schreibt: ..La ich ein Jabr lang schwer an Nbeumatitmu und Neuralgie aelitten. versuchte ich tlthlophoras. Ich iad fast eine ganze Ila'che aenemmen und e bat ,:ich gestärkt und mir ei:: eiacnkbumlichtt Eefütl. de. sonder im Aoxfe verschaffr ; aber trenn ich t,rrft die CJeriiin aenemmen dätte- und dann aufgefordert werten Kart, für cie feite S50.'J0 ia bezahlen, rsürd ich mich nicht seweigkrt baden. Ich muj metr ta don baden. Mei Äann und meine alte Butter -fallen rasselbe auch necintn." 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