Indiana Tribüne, Volume 8, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1885 — Page 1
.JL. W V - V iV . r!?!! & aifi ö. Office : Ko. 120 OS Msrtzlsnd Straße. Nummer 107. JndianapollS, Jndiana. Montag, deu S. Januar 1883.
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Neues per Telegrapd. Wetter. uSstÄtkn . Wa.d i na o n, 5 2?n. XtixbtS regnerisches Wett?r. Südostwind. Dampfer Colission. Norfolk. Va. ö. Jan. Der Dampfer .Acconack" von der .Old Do viinion Lin stieb mit dem Dampfer
.Luary" von derselben Linie zusammen. Ersterer sank. Menfchenleben ginzen nicht verloren. Südliche Art. Moorefield. W.Va.. S.Jan. Die Anhängzr der beiden Bewerber um doS Amt des County Clertt sind in Waffen. Bti der Oktobervahl wurde Wm. 23 geschlagen, im November wur den Stimmen für ihn. abgegeben und er behauptet, dass unter der neuen Const tu tion blok letztere gezählt erden können. Bi fetzt gelang es dem Maysr und dem Sheriff. BlutvergieKen zu verhindern. Drahtnachrichten. Präsident Arthur. New York. 4. Jzn. Eine Spezialdlpesche der S" von Albany meldet, dab Präsident Arthur kein Canditat für das Amt eine? Senator sei. A S. Droper und Congreßmitglied Burleigh versichern, dab der Präsident kein Can didat ist. noch sein wird. Versammlung von Sozial revolutionären. Chicago. 4 Jan. Die regelmäkige Sonntagsversammlung der internst o nolen Arbeitergefellschast war sehr gut besucht. Der Bericht der .Times dar über lautet, wie folgt : Dynamiter Duzey rief die Berfamm lung zur Ordnung, C. S. Griffin. der erste Redner fagte. dab die Erde gemacht fei, damit der Menfch auf derselben lebe und dab die Kapitalisten ihr Anrecht aus oen Boden aufgeben müssen, widrigen fzlZS man sie durch Dynamit dazu zmin gen erde. Di Beschlüsse, welche angenommen wurden, lauteten : Beschlossen, dab die despotische Gmal, welche die privileilten Massen besitzen Leben. Jreibeit und Glück zerstöre uid mit allen Miiteln abgischafft werde. Beschlossen, dab die Arbeiter nicht der frei sein können, bis sie im B:sitze der Arbeitsmitiel sind. ParsonS sprach über die Ziele des SozialismuS und sagte, dab odne den s:lben der Arbeiter verkommen müsse. August Spi:S sagte, der Mord sei er hub!, wenn dadurch Mord verhindert werde. Wer zur Aufrechthaltung der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung bei trägt, sei ein Mörder. John Surat, ein nlter Mann saate, er sei dafür, dab mzn einige tausend ttapi talisten abschlachte. Frl. Lee erklärte, dab sie bereit sei. die MuSkete aus die Schulter zu nehmen und die Kapitalisten umzubringen. Frau ParsonS hielt eine Rede und er klärte sich mit den ausgesprochenen An sichten einverstanden. Nehmen die Reduktion an P it t Sd ur g. 4 Jan. Die Ange stellten der Kcystgne Bridge Co. haben die Lohnreduktion von 10 Prozent ange nommen und die Arbeit wirk' morgen wieder aufgenommen werden. Raubmord. B l 0 0 m i n g 1 0 n, Ind.. 4. Jan. Heute Morgen wurde der hier wohlbe kannte Deutsche LouiS Vetter in der Fabrik in welcher er beschädigt wär, er mordet gefunden. Er hatte drei schwere Wunden am Kopfe. Seine Taschen waren auSeleekt und seine Uhr war fort. Die Thäter sind unbekannt. Verhaftet.. V t n c e n n e , 4. Jan. ES heibt hier, dab Geheimpolizisten drei Männer verhaftet haben, welche im November daS Entzleifen des EifenbahnzugkS auf der Ohio und Mtftlft'pp't Eisenbahn verur sachten, wobei der Lokomotivführer FairbankZ um'S Leben kam. Ein Ketzer. LoganSport, 4. Jan. Der Geistliche D. M. Broan. der einmal Pastor einer hiesigen Methodistenkirche und zuletzt in eben dieser Eigenschaft in LaS Vegas, N. M. war. ist dortsebst auS der Kirche als Ketzer auSgeitoben worden, weil er e: klärte, dab er nicht an ewige Höllenqualen glaube. Von Geheimpolizisten gejagt. Jackson, M.ss.. 4. Jan. Wm Josy, ein junger Mann, der im Jahre 1873 T. B. SbeUon. einen Bürger von Cab Counly. TexaS, gelödtet hat. ist endlich gefangen worden. Nach der That hatte Jofiy die Flucht ergriffen, und sich später m Greenville, Alabama niederge
lassen. Er fübrie daselbst ein ordentlich? Leben und b!rotkete eine sitzesehers jvnge Dame. Er ud seine Frau lebtru glücklich miteinoner, aber die GedliM' Polizisten raaren dinier ihm der nnd er mußte ädermolS fliehen. 5 durZzo.s weile Lände:stklcken und wurde end. ich r x JoneS Courty, Mississippi gefangen ge nommen. Er lieb sich ruhig nach T'laS abführen und behauptet, den Mord in Selbsivertheidigung begangen zu haben. Der Abschied von skiner jungen, schönen Frau, spottet jeder Beschreibung. AuS dem Hocking Tbal.z ColumbuS, O. 4 Jan. Die ausständigen Bergleute sicherten sich .ei' nen. Draht letzte Nacht und beorderten die Absenkung eines ElrazugeS von Buchtel nach StraitSville.' Säite man nicht rechtseitig entdkS', db die Ordre eine falsche war. wäce ein Zsammenstos; und Verlust a, Menschenleben ur'ver' meidlich gewesen. Die Heilsarmee. D a y t 0 n. O . 3. Jan. Eine Bnde von 600 Mann übersie! heute eine Versammlung der Heilsarme,, wurde aber von der Polizei vertrieben.
Kabel. Kommt noch immer nicht zur Ruhe. Madrid. 4. Jan. In verschiedenen Theilen der südlichen Provinzen fan den ous's Neue - ErdstSe statt. Un'.er den Einwohnern herrscht Angst und Schrecken, und die Leute kampiren übe rall im Freien. In Alhama wurden über 300 Leichen auS den Trümmern hervorgezogen. L 0 u i f e Michel. Paris 4. Jan. Premier Frrry schlug daS Gesuch klemer.ceau's, Lu se Michel die Erlaubnib zu eitheilen, drm Begräbnisse ihrer Mutter beizuwoh nen. ab. Frankreich u:dCdlna PariS. 4 Jan. Eine oifi;ik!l! Depesche von Hansi meldet, dab Gen. Negrier G'JQO Chinesen in der Na!)e von Chu geschlagen habe. Die D.'tilS fky len noch. Die Briten in Eg yp te. London, 4. Jan. Gen. Wolfiliy telegraphirt, dab daS Staffordsbire Ne. giment über die Fälle gerudert worden sei und dob kr in Kürze zum Vorrücken bereit sei. Marktpreise. SS 1 1 1 . l 82c: Ro. 3 rth. 'k. vrn Xo.Z tlz.e: tb ZS:; jruit. Hafer St. 2 seit 9:; gemacht .7t. ,gg ::. Ultie 11 un. S) t u U .'. . Schinken illt. Schultern - , e p e 7tf. Seiten Sch etnesq mal, -özk. Neb l Kamily Z3.', 5Z ib; ?anc, 93.t-tJOl ltratt.l'O-NHi). i i t r 28: ; in Store Zht. Butter r,a,r, 2i- 2; tau j"i 70c ; koun.rq ?4 15. Hühner 6c verwund Ä a 1 1 f ' l n 4-J 5!) et 9fi. fQotn Auslande. Aufsehen erregt, schreibt d:e Franks. Ztg., zumal bei dem jetzigen' Kokett'.rcn der Negierung mit den Sozialdemokratcn, die Ausweisung des be kannten sozialdemokratischen Agitatoren und Stadtverodneten Ewald aus Berlin. Ewald ist unbemittelt und Familienvater ! Der muthmaßliche Grund der Aus Weisung ist, daß Ewald Vorsitzender jener Versammlung war, in der es nach der Auflösung zu tumultuarischen Scenen, kam, wobei den Polizeibeamten sehr böse mitgespielt wurde. Auch am 13. Dec. hat Ewald einer zur Verkündigung deS Wahlresultats in der Norddeutschen 'Brauerei berufenen Versammlung Prä l r i . i r r .. r t srottt.m eer eszusevr smrmlzcyen Scenen kam. Als nach einer Bekanntmachung deS Stadtv. Ewald sich großer Jubel erhob und eine Verschiebung eintrat, so daß die Gänge wieder frei gemacht wer den mußten, was große Schwierigkeiten hatte, ertheilte Ewald, welcher den Vor sitz führte, dem NeichstagsÄbgeordneten Auer, der in Gemeinschaft mit den Reichstags Abgeordneten Hasenclever, Frohme und Heine das Wahl-Nesultat zusammenstellte, zur Geschäftsordnung das Wort. Kaum war dies geschehen, als der die Aufsichtführende Polizeileutenant die Versammlung aus.Grund desSoziali stenaesetzeS für aufgelöst erklärte.' Ein furchtbarer Tumult erhob sich, der wohl 10 Minuten dauerte, wahrend welcher Zeit Niemand den Saal verließ. Da wurde plötzlich unter großem Halloh die Tribüne gestürmt und beide Polizeibe amte hinabgeworfen, welche sich vor der Wuth der Menge in eine angrenzende Lokalität flüchten mußten, deren AuS gang nunmehr durch Tische und Stühle verbarrikadirt wurde. Bei der schließlichen Räumung des Saales durch Schutzmän ner kam es zu ernsten Kämpfen zwischen diesen und der im Garten tobenden Men ae, in welche die Schutzleute mit der blanken Waffe hineinhieben. Ein Bombardement von Stühlen, BierSei deln :e. folgte, welche nicdt minder wie fci Fshnamt, H jiipffim gen.
sie? und' tZlaZthüren veö TaateS trafen und zettrümmetten. Unter Gesang- und Hochrufen zog rnan rrun auf die Straße, wo die Demonstrationen fortgesetzt wu? den. Als die Polizei mehrere Verhaft tungen vornahm, kam es. zu erneuten Kämpfen. Wiederum machten die Schutzleute von der blanken Waffe .Ge. brauch, doch gelang es endlich der aufge botenen Polizeimacht, die erregte Menge zu zerstreuen. Eine offreiöse Note wegen der sich häufenden Eisenbahn Unfälle wird in der NorddAllg. Ztg." veröf fentlicht und lautet folgendermaßen : Die in der letzte Zeit - auf preußischen Eisenbahnen vorgekommenen, von beklagenswerthen FolA:n begleitet gewesenen Unfälle sind, wie dies die Untersuchung erzeben hat, durch strafbare Leichtfertig seit und unverantwortliche Nachlässigkeit untergeordneter Organe in Handhabung bestehender Vorschriften, herbeigeführt worden. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat daher, wie wir hören, um daS Bewußtfein der schweren Verant wortlichkeit zu schärfen und daS Pflicht gefühl der mit Wahrnehmung des Si cherheitödienstes betrauten Beamten zu steigern, Veranlassung genommen, mit besonderem Nachdruck auf ' die Strafbar seit pflichtwidrigen Verhaltens hinzuweisen und den Eisenbahnbehörden aufzuge ben, mit voller Strenge gegen die Schul dizen einzuschreiten. Gleichzeitig sind von ihm dle geeigneten Anordnungen ge troffen, um. die genaueste Handhabung der - für die Sicherheit des Aetriebsdienstes bestehenden Vorschriften streng zu überwachen und nach Möglichkeit sicher zu stellen. Auf diese Weise soll eine grö' here Bürgschaft dafür erzielt werden, daß die Beamten alle Vorschriften, welche sie zu beachten haben, richtig verstehen, den Zweck derselben kennen und mit ihrer Handhabung genau vertraut sind, ungeeignete Beamte aber alsbald durch bef ftre ersetzt werden. In d er Regier ngsh'auptkasse in Köln ist ein Manko von angeb lich zweimalhunderttausend Mark entdeckt worden. Vor einem halben Jahre wurde der Rezicrungssecretär Nechnungsrath Baumann mit allen Ehren und unter Verleihung des rothen Adlerordens pensionirt. Sein Nachfolger ' rnachte sofort auf große Unregelmäßigkeiten in den Buchungen aufmerksam, fand aber keinen Glauben und wurde entlaffen. Jetzt hat es sich indeß zur Evidenz herausgestellt, daß seit vielen Jahren Unterschlagungen und Urkundenfälschungen in bedeutendem Umfange vorgekommen sind. Baumann ist in Haft genommen. Unlängst fand die Enthüllung des Virgilius-Monumentes in Pietole, einem Marktflecken bei Mantua, statt, denn auf der nahegelegenen Anhöhe, genannt die Monticolli di Virgilio, sucht man nach einer uralten Tradition die Geburtsstätte des Dichters der Aeneis. Nach den Excerpten aus der Virgil-Biographie des Valerius Probus war Virgilius als Sohn eines Tazlöhners in Andes, einem 30,000 Schritte von Mantua gelegenen Dorfe, geboren, und dies wird mit Pietole identisicirt. An der Enthüllungsfeier betheiligtcn sich die Behörden und literarischen Vereine von Mantua, denen die Denkmalerrichtung zu verdanken, und die beifällig aufgenommene Festrede hielt der Dichter des Sataiia," Giofne Earducci, der Virgil als Poeten und .als Landwirth feierte, um der ländlichen Bevölkerung das Verständniß der Feier in dieser Weise nahe zulegen. D'cr Officier wird nur verabschiedet, wenn er absolut unbrauchbar für den Militärdienst ist" sagte kürzlich der preußische .Kriegsminister. Seltsam! Als der letzte Krieg mit Frankreich ausgebrochen war, da wurden die verabschiedeten Cssiciere von überall her zusammengetrommelt und diese für den Militärdienst absolut unbrauchbaren" Herren sonst wären sie nach dem Herrn Kriegsminister nicht verabschiedet worden erwiesen sich ganz außeror dentlich brauchbar für den Militär dienst." Von der bekannten Majors ecke" ist schon die Rede gewesen, und sol cher Ecken" giebt es noch mehrere in der Armee, an denen gesunde Männer plötzlich von einer ganz merkwürdigen Uubrauchbarkeit für den Militärdienst" befallen waren, während Niemand von der körperlichen Hinfälligkeit, die sie zwischen gestern und heute ergriffen hat, das Mindeste gewahr werden kann. Trotzdem erhalten sie ihren Abschied und eine reichliche Pension dazu, und jüngere Berufsgenosse rücken in die besser dotirte Stelle. Bricht aber, wie gesagt, ein Krieg auö, dann sind die sogar in Friedenszeitcn absolut unbrauchbaren Mili tärS auf einmal wieder brauchbar, selbst im wirklichen Kriege brauchbar, ja vor züglich brauchbar. Seltsam, höchst seit sam I Was werden die Verabschiede
tcn" selbst zu dieser Erklärung des Ministers saaen i nm 2. December fand in Düsseldorf der Rheinische Provinzialtag des deutschen Vereins gegen den Mib brauch geistiger Getränke statt. Nach einer Begrüßung durchOberbürgermeister Becker rcferirte Herr LammerS auS Are men über die Thätigkeit des Vereins, der nicht die Enthaltsamkeit von geistigen Getränken, sondern die Mäßigkeit in de ren Genuß erstrebe. Zunächst gehe man gegen den AlkoholismuS vor aber auch der übermäßige Viergenub sei zu bekämpfen. Vor wenigen Tagen habe der Ver ein bei .dem VundeSratb und ReichStaa
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Franz. und türk. Pflaumen, überhaupt getrocknete und eingemachte Irüchie ti llor V r t in den bekannten Läden von Um.?kssMt. um?rr nxfnYr 15 a fi.ni uauiru zcffersott - .paus. ft ' aloon und Ailliard-Halle, 01 nno r,3 Hst Soul.? Straße. Deutsches Gak-Sauö! Wechte deutsche Kost. Einzelne Mahlzeiten oder i,n fttaiiiic ment. Möblirte Zimmer nebst Kost. - John Henry Grüncrt, S i g s n t h ü m e r. die Reform der Schankgesetze in der Weise beantragt, daß die 'Zahl der Schnaps vertreibenden Wirthschaften und Läden verringert, resp, zu der Ein Wohnerzahl der Gemeinden in ein festes Verhältniß gi bracht werde. Redner be zeichnete ferner eine strenge Eontrole und höhere Branntwcinbesteuerung für rath.sam ; indeß müsse auch mit moralischen Mitteln die Arbeiterbevölkerung zur Mäßigkeit herangezogen werden. Von mehreren Seiten wies man noch auf die Wichtigkeit der Trinker-Asyle hin und befürwortete die Errichtung von Kaffee stuben für Arbeiter. Nach fechs Monate langen Erhebungen hat der Laibacher Gemeinde rath beschlossen, in Laibach keine deutsche Schule aus Gcmeindemitteln iv errichten. Da in Laibach nach den Erhcbun gen des k. k. Bezirks-Schulinspectors 34? deutsche Kinder sind, wird hoffentlich das Unterrichtsministerium gegen die slove nifche Gemeindevertretung in Laibach mit der gleichen Energie und.Naschheit vor gehen,wie gegen die deutschen Gemeinden in Brunn, Reichenberg und Nürschau. Vielleicht wird sich .iun auch bei dem Herrn Lanbes-Präsidenten VaronWinkler langsam, aber sicher die Ueberzeugung bilden, daß der Zweck, zu welchem die krainische Sparkasse die Summe von 50,000 fl. gespendet hat,ein wohlthätiger und gemeinnütziger und daher die Verwendung dieses Betrages nothwendig ist. Freilich hätte man, um zu dieser Ansicht zu gelangen, nicht ein halbes Jahr ver. streichen lassen muffen, und wenn di! entscheidenden Factoren dem Plane der Errichtung der deutschen Schule in Laibach größeres Wohlwollen entgegenge bracht hätten, dann hätte die Schule vielleicht schon jetzt ihre segensreiche Wirksamkeit beginnen können. Viele arbeiterfreund liche Gefetzeövorschläge sind im deutschen Reichstage eingebracht worden. Das Centrum will in der jetzigen Session rnn das Verbot der Sonntagsarbeit vorbehaltlich einzelner genau zu bczeich ne'ndes Ausnahmen, die Veschrän kung der Frauen und Kin d erarbeit in Fabriken nnd die. Ein sührung cineS NormularbeitStü' ges durchsetzen, während allem Anscheine nach daS vom Reichskanzler provocirte positive Programm der S o c i a l d e m otraten ncch viel weiter gehen und noch eine ganze Reihe anderer Gebiete der Fabrikgesetzgebung betreffen wird. NeuestenS ist nun auch die Reichs Partei mit einem Gesetzentwurf an den Reichstag herangetreten, welcher eine Ergänzung der Gewerbeordnung indem Sinne bezweckt, daß Frauen in Fabriken an Sonn- und Festtagen überhaupt und außerdem in der Nachtzeit von 8 Uhr Abends bis 5 Uhr Morgens gar nicht mehr beschäftigt werden dürfen. Hält sich dieser Antrag der Neichepartei zu nächst 'auch nur in sehr bescheidenen Grenzen, so beweist .er doch, daß selbst die konservative Partei sich der Noth wendigkeit einer Reform der Fabrikgcsetz gebung nicht verschließt. Wir sehen als die äußerste Linke mit dem Centrum und, den Conservativen in einem edlen Wetteifer um das gemeinsame Ziel, den ge setzlichen Schutz des Arbeiters ; die übri gen Parteien des Reichstags schließen sich den Bestrebungen in mehr oder weniger wMebenZer Weile an.
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