Indiana Tribüne, Volume 8, Number 105, Indianapolis, Marion County, 3 January 1885 — Page 1
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NeueS ver TelegrapK. e 1 1 c r u H 6t t a. . W a i d t n g i o n. 5 Jan. Bedeu tend wärereS SBciter. Südwind.
All e r u d i.g. ColumbuS. O., S Januar. I HoSing Thal ist Alle ruhig. Für den Augenblick werden klioe eiteren Auhe ftörungen bcsürchtet. ZahlderBankerotte. New Ä o r k. 3. J2N. Die Meican tile Agency giebt die Zahl der Bankerotte in den Ver. Staaten im letzten Jahre aus 13.963 an. Die Schuld! belieseo sich auf 5226.343 427. Erdbeben in Maryland. Fr e d er kck. 3. Jan. Im südlichen Theile von Frederick Co. vurde letzte Nacht um ungefähr 10 Minuten nach 9 Uhr ein Erdstob verspürt. Die Einsoh ner stürzten voll Schrecken auS den Häusern. Einer der Spitzduden. Cd iea g o. 3. Jan. Michael Sulli. van, welcher aylclerk in dem vrecmcl mar. in velchem der Wahlbetrug vofiel ist in Sarnia Canada, aufgetaucht. Er hat an eine gevissePeeson geschrieben und wenn er keine günstige Antwort bekommt, will er wiederkommen und plaudern. Drahtnachrichten. Zunahme der BundeSschulo. Washington. 2. Januar. Der Bericht dcö SchatzamtSsekretär weist sür den Monat Dezember eine Zunahme der, Bundesschuld um $640 384 auf Die schlechten Zeiten machm sich auch im Schatzamte geltend, indem die Einkünfte bedeutend zurückblieben. Frau Blaine wollte nicht. Washington. 2 Jan. ES wird hier viel darüber gesprochen, duß ffrau' Blaine sich weigerte, sich an dem eu iahrSkmpsange des Plüsi-enZen zu d theiligen Man sagt', der PrSstdent habe sie eingklsdkt', sie hab? ihm jedoch geschrieben, dak in Hinsicht aus Sie Gleich' giltigkeit. welche der Pläsidet ihrrm Manne gegenüber während der Cam pagne beobachtete, sie sich weigere. dieEin ladung anzunehmen. V a n d e r d i l t 'S Vermögen haldirt. New Vork. 2. Jn. Vor4Jah. ren legte Vanderbilt 50 Millionen Döl larS in Regierungsobligationen an. Seitdem hat er 13 Millionen davon ver kaust. Jinanzleute sagen, daß Vander bitt innerhalb der !tzten vier Jahre die Halste seine? Vermöeni von 200 Milli. onen vekloren hat. In 1L80 standen New York Central 155. fijfe Shz,e 135. Michigan Central 112 und Canada Southern 90. Jetzt stehen diese Aktien 85, 61. 55 und 30. Seine Söhre haben ihn in den letzten zwei Jahren durch ver sohlte Cpikulationen um mindesten 15 Millionen gebracht. Ob iTS g e w i k w e i k? P i t t S d u r g. 2. Jan.- H. W. Q!i der, einer dir bedeutendsten hlestgen Elsensabrikanten, glaubt, dak der Drück auf den Geschäften seinen böchsten Grad erreicht hat, und daß binnen Kurzem die ffabriken wieder allgemein in Betrieb gesetzt werden. Ein. Sozialist. P it t tSburg, 2. Jan. Die Erkiä rung Andrew Carnegies. Millionär und Besitzer der Edgar Thompson Stahl werke, dak er Sozialist sei, scheint grobe Sensation zu errregen. Bei einer V:r sawmlung de 19 Centmy Club hielt er eine Rede zu Gunsten des SozialiSmuS. Zu einem Reporter sagte er : Ich glaube, dak SozialiSmuS die grokortigste Theorie ist, und ich bin überzeugt, dak er einst die Welt regieren wird. Dann werden wir daS Millennium haben. Auf die Frage, ob er bereit sei, sein Vermögen mit Andern zu theilen, an! wartete er : Vorläufig nicht, aber ich ver schenke jährlich rnindtstenS acht Mal so viel, wie ich brauche. E n k e's tt o m e t. R a s h v i l l e. 2. Jan. Enke'S Ko met wurde von E. E. Barnard am Ob servatorium der Vanderbild Universily heute Abend um 7 Uhr 45 Mintuten ent deckt. - - m Per Kat,,!. Bauchltlecherei. Berlin. 2. Jan. In Elberseld wur den 200.000 Ma,k sür BiSmarck gesam melt. um damit die Kosten der Anst?llung eine zweiten Direktors zu tragen. Daraus antwortete BiSmaick. kok die deut sche9!ation die Gefahr von Mnjaritäten sehe, deren Zweck dlok darin bestehe, der Regieiurg Opposition zu machen, und welche zusammenstürzen, wenn st die Reaieruna unterstützen ollen. Er
werde einen Vortchlaa sür die Verwen dung der iOOGOd M-.rt'rnachrn. da r eö kür unpraktisch bhUe. sich mit einftn Vssistenttn zu ve"edkn. f')c t:n ttt ÄeichStaa nicht dehlek, w'N (Die Baucbkkiecher. wel.h, die Ä(XX1 Mrk'zusa?MiNsteZchossttt haben, nrnde sich freuen, damit zu ldun, waS Aismarck will, von dem eS doch strenge genommen, sehr unanständig ist. den Leuten vorzu schnibev, toaS sie damit thun sollen, nach dem r fte süe den ursprünzlichen Zwick nicht verwenden will.) Wieder eine Explosion. London, S. Jan. Heute Abend zwischen 9 und 10 Uhr erfolgte auf der unterirdischen Eisenbahn eh e Dynamit Explosion. Der Schaden bestand in nichts weiter als in den zerbrochernn Fenstern eines Zug?. Passagiere so wohl, wie die Bewohner der in der Nähe befindlichen Hüusee geriethen in großen Schrecken.. Werden opponiern. London. 2. Jan. Die Königin wird nächstens vom Parlamente eine Aussteuer von Z150 000 und ein Jahresgeld von tz30.000 für ihre Tochter Beatrice welche den Prinzen Heinrich von Battenberg heirathet, verlangen. Labouchere wird heftige Opposition machen. Die nächste Nummer seines Blatte. Trut wird einen Altikel entholten, worin er sich dagegen auflehnt, dab das Volk deutsche Bettelprinzen erhalte. Er wird über den Geiz der ftöni uin von England schimpfen, welche vom Volke .ein Äermözea verlangt sür ein
Paar junge Leute, daS in Palästen wob nen wikd, für die tdensalls daS Volk be. zahl, bat. DaS Erdbeben. Madrid, 2. Jln. I, Alhama rfolgten letz:e Nacht wieöe,um Erdstöße. Die Stadt ist in Ruinen. Auch in Granda. Malaga, Nk,ja und Älganada anden neuerdings wieder Ervstöbe statt Marktpreise. töe,,e n 0. I . 7c: 2 rsld. ,k. srn o.Z weiß glö 36c; gemi,. 3$: baf r o. Ä metß Ätc: gemischt c. g g n St l i jl.7i. Heu U') 10. Schinken Schultern 6,e. SpeS i. Seit ,n e. Schmeineschmal, p c. ub l -Kamil, n.ü: uue, 13.3 -.(: trtT02.)-tJ.00. me tm ; im kr 24c. ttet Steanera 2a- W. täte IS vtk : Tounl:? 4 15t. Sa h n r öe per Vfund r t f f 1 1 n 4i i ) ret yu4. &om ZluSlande. ex vhvlosovbischen Fa kultät der Berliner Universität steht eine sehr erfreuliche Personal-Erweitcrung be 7 r r evt . . r . vor. Aus Anrrag ves unremcorsmint fterS Dr. v. Goßler hat der llönig die Berufung des Professors Dr. Hirschfeld von Wien nach Berlin genehmigt, und damit ist für altrömische Geschichte eine ausgezeichnete rast gewonnen worden. Hirsch feld, ein geborener Königsberger, wird im nächsten Sommer-Semester seine hiesige Thätigkeit beginnen und im Lehrplan der Universität eine Lücke aus füllen, dre dadurch entstanden , da Mommsen, um ausschließlich seinen Specralforschungen obhegen zu können, von seinen Verpflichtungen als Docent seit einigen Semestern befreit worden ist. Hirschseld S Berufung erfolgt na mentlich auf Fürsprache Mommsen's, der in ihm den tüchtigsten Kenner altrömi scher Literatur und Geschichte erkannt hatte. Zwischen Eng land und Italien fanden Verhandlungen bezüglich der Colonial - Politik Italiens statt, welche entweder dem Abschlüsse nahe sind oder bereits zu einem Resultat ge sührt haben ; dieselben betreffen Zula rm Süden von Maffauah an der Ans ley-Bay. von wo England seinerzeit den Feldzug gegen König Theodor begann. Zum Schutze von Zula müffen auch meh rere vorliegende Inseln besetzt werden. Auf diese genannten Orte würde Frank reich Rechte haben kraft eines Vertrages, den Capitän Jtussell anläßlich der im Jahre 1359 gegen König Theodor stattgehabten Rebellion unterzeichnet hat. Der Vertrag wurde jedoch nicht realisirt, weil König Theodor den Führer der Ne bellen gefangen nahm. Die Ursache der jetzigen Vorgänge ist wahrscheinlich auf ein Gespräch zwischen Michel Guastalla, dem Grafen Ludwig Brazza und dem englischen Gouverneur von Aden zurückzuführen. Der Gouverneur fragte sie, warum Italien nicht die Küste von Somali und Wanakil nehme, da sonst Eng land wegen der Ansprüche Frankreichs dies thun müßte.' In der That nahm England Zeila und Berber, was Man eine bewog, betreffs Zula vorzugehen. DieNihilisten haben nach langer Unterbrechung wieder einmal eine Nummer ihreS Organs Narodnaja Wola" herausgeben können. Die 27 Seiten in 1 umfassende Nummer weist deutliche Spuren der Eile auf, mit der sie hergestellt werden mußte. Die Ver folgungen, welchen die Partei ausgesetzt war, und namentlich ihre DeLorganisa tion in Folge deS VenatheS Degajew'S cn dti ftttätttm AnhaHimH GuWitin'
sind" die -Ursachen-.'Verspätung. deS ffiL Erscheinen der,.NarednajaWola. DaS llruNUs. Blatt erzählt, Degajev sei ein Verräther.!...: . f. t i. . - ert ' t... i '
gewesen, roeicyer or taim ngcoeurtfn Schaden zugefügt. Als eö ihm zu schwer wurde, seine Doppelrolle durchzuführen, denunzirte cr sich selber vor. dem Execu tivcomite. Dasselbe verurteilte ihn, Sudeikin aus dem Wege' zu räumen, s dann in die Verbannung zu gehen, nach einiger Zeit aber zurückzukommen, um an der revolutionären Bewegung Theil zu nehmen, im entgegengesetzten Falle werde ihn die Todesstrafe treffen. In zwei weiteren Artikeln erklärt das Organ, die Partei kämpfe allerdings um die Errei chung politischer-Freiheiten, allein sie laffe auch die sozialpolitischen Reformen und die Propaganda unter dem Land Volke und den städtischen Arbeitern nicht aus dem Auge. Das Organ ist übereugt, daß der politische Gährungsprozeß rn Rußland zur Einberufung einer Eon stituante führen werden der staatsrecht liche Umsturz werde aber ' agrarische, wirthschäftlrchr und 'soziale Reformen im Gefolge haben ; nur eine solche Umwäl zunz werde eine Stütze in den Massen finden. . .' - Die Portugiesen haben in Madeira ein englisches Schiff, die Ver gnügungsyacht Tyburnia", beschossen, weil der Capitän seine Ladung nicht de klarirt hatte und ohne Erlaubniß des Zollamtes wieder absegeln wollte. Der Eapitän Kennaley giebt an, die Deklara tion unterlassen ir haben, weil die Zoll behörde nicht, wie üblich und vorgeschrieben, die Papiere zur Deklaration an Bord gesandt hatte. Die Zollbehörde beschuldigte den englischen Capitän desSchmuggels und drohte mit Confiscation des Schiffes. Dcr Capitan antwortete, daß er. da er nichts gelandet habe, seine Waaren einfach mit sich nehmen würde, da er weiter segle. Darauf sagten die Zollbehörden, sie würden sein Schiff zu rückbehalten und Beamte an Bord senden. Der Capitän entgegnete, er würde Jeden, der versuche, sein Schiff ;u betre ten, in's Meer werfen lassen. Der Mi litärgouverneur wurde sodann von der Angelegenheit in Kenntniß gesetzt und er erließ Befehle, daß, wenn die Jacht versuche, ihren Ankerplatz zu verlassen, aus dieselbe gefeuert werden solle. Capitän Kennaley fürchtete dresc Drohung rncht; da er im amerikanischen Kriege 13 Mal die Blockade erfolgreich unterbrochen hatte. Diesmal rief er indeß alle seine Passagiere zusammen und sagte ihnen, wie die Dinge ständen, und fragte sie, was sie zu thun gedächten. Alle antwor teten: Wir wollen gehen, wohin Sie gehen." Gegen 1 Uhr Morgens lichtete die ,,Tybernia" die Anker, worauf der Regierungsdampfer den Capitän warnte, daß die Loo Rock-Batterie feuern würde, wenn die Jacht ihren Ankerplatz verlasse, Der Capitän fuhr fort, sich segelfertia zu machen, und einige der an Bord befindlichen Damen riefen ihm zu : Sagen Sie ihnen (den Portugiesen), sie mögen feuern, wenn immer eö ihnen beliebt." Die Batterie schoß sodann blind. Die Jacht zog ihr Focksegel in die Höhe und drehte sich um. Von der Batterie wurde zum zweiten Male blind gefeuert. Die Jacht begann dann, sich langsam mit der Fluth zu bewegen, worauf die Bat terie mit Kugeln zu schießen begann. Der dritte Schuß riß einige Taue des Bugspriets weg und das Feuern hielt eine Stunde an, bis die Jacht außer Schußweite gelangt war. Einige Kugeln sielen dicht bei der Jacht nieder, wodurch sich Wasserstrahlen über daS Verdeck crgössen; andere sielen weit vom Ziele nieder; aber es wurde Niemand vc.letzt. Capitän Kennaley hißte die britische Flagge auf, als der erste Schuß abgefeuert wurde, und bei jedem weiteren Schusse wurde die Flagge gesenkt. Sowohl Da men wie Herren lehnten es ab, hinunter zugehen, sondern blieben auf dem Verdecke, bis das Schießen aufgehört hatte. Der Verwalter des Munitionsmagazins auf der LooRock-Batterie weigerte sich, mehr Munition u verabfolgen, als der Vorrath verschossen war, und er ist von den Behörden seines Postens enthoben worden. - Das erste deutsche Blaubuch lst erschienen, schreibt ein Berliner Blatt, und wir müßten uns sehr täu schen, wenn Fürst Vismarck mit demselben im deutschen Reichstage und beim deutschen Volke nicht einen durchschlagenden Erfolg haben sollte, denn er kommt damit einem Bedürfnisse und einem oft ausgesprochenen dringlichen Wunsche nach. DaS erste deutsche Blaubuch bezieht sich auf die neue deutsche Colonial Politik und besteht in einer Zusammen stellung von Aktenstücken über diesen Ge genstand, die dem Bundesrath und dem Reichsrathe unterbreitet worden sind. Der Name Weißbuch", den das Kabel gebraucht, ist in den deutschen Blättern nicht zu finden. tleber die Studenten?xcesse in - Wien schreibt die dortige ..Fr. Pr.": In den Räumen der neuen Uni versität kam eö am 10. December nach einer Wahlversammlung des Medicini schen UnterstützungSvereinS zu wüsten Scenen, die in regelrechte Kämpfe aus arteten. Die Versammlungen dieses Vereins pflegen sich schon seit länaerer Zeit sehr stürmisch zu gestalten, weil die vergeblichen Bemühungen der antisemi tischen Partei, die Majorität zu gewin . . nt e.-r nett, tn lirmiiSaeTtfttm Neibunaen fiibr ..., u i T ä. um.L. rrr. . i ...C. kAc r v.m n. amm jvm üttii, vap vvi ÜAiäU.Binm vichjig! Sim fcertiiiiDm csiiiDe.nieit:i2ienD ei m oen
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; MarS.-!n.F.jg5Zk, Nchttkli. 6uri;t;in?, PrüucÜcg. -Franz. und riirl. Pflaumen, - überhaupt getrocknete und rittzzemachte ii Hol Artia den bkkanz'.teri Lädrn v?u Im,HÄ "TIIE GROCER" alS lächerliche RaLensragen zu erörtern seien ; wahrscheinlich erscheint aber die beschämende Thatsache, daß verhungernde Studenten an daS öffentliche Wohl ap Pelliren müssen, weit geringfügiger, als die läppische Frage, ob blonde odr braungelockte Studenten im Vorstande eines WohlthätigkeitsvereinS sitzen sollen. leber die Scandale berichtet das Frem oenblatt": Der Medicinische Unter stützungsverein wählt seine Functionäre in der Weise, daß jeder Jahrgang der medicinischen Facultat zwei Ausschuß Mandate erhalt. Am gestrigen Abend sollte der zweite Jahrgang die Wahlen in den Ausschuß vornehmen, und es hatten sich zur Vornahme des Wahlactes ins gesammt 141 Mediciner eingefunden. Vor dem betreffenden Hörsaale hatte sich eine nach Hunderten zählende Studenten, menge aufgepflanzt. DaS Wahlresultat ergab eine Majorität von zwei Stimmen für die Candidaten der nichtantiscmiti schen Partei und wurde von de? Minori tät' mit nicht endenwollenden Pereats und mit d?n Rufen : Nieder mit den Juden !" aufgenommen. Die jüdischen Studenten schickten sich nunmehr an, den Saal zu verlassen; als nur mehr zwei Dutzend zurückgeblieben waren, drangen die sogenannten Gernranen" auf diese Studenten mit den Stöcken ein und dro schen auf die Wehrlosen aus Leibeökrüf ten los. Das kleine Häuflein erzwäng sich schließlich doch den Ausgang ; als sie im Arcadenhofe angelangt waren, sielen draußen stehende Studenten über sie her, und nun kam es zu einer Rauferei in gro ßem Style. Einzelne Studenten mach ten von den Messern Gebrauch, und eS kamen im Handgemenge zahlreiche Ver letzungen und Verwundungen vor. Zwei Studenten wurden blutüberströmt, der eine mit einer klaffenden Kopfwunde, aus dem Gedränge in Sicherheit ge bracht, und der auf dem Schottenringe wohnende Universitäts-Docent Med. Dr. Grünfeld leistete den Verwundeten die erste Hilfe. Endlich hatte der Kampf sein Ende erreicht, und unter lautem Ge schrei gingen die Studenten auseinander. Frau DradwinSkie in Ja maica N. I., verlor vor mehreren Iah ren ein Kind, welches von einem Eisenbahn;uge überfahren und getödtet wurde. DieS ereignete sich kurz vor Weihnachten und seit jener Zeit pflegt die Frau alljährlich um diese Zeit nach dem Kirchhof zu pilgern, wo sie einen Kranz auf dcrZ Grab ihres Kindes legte. Seit dem Tode ihres Kindes hatte die unglückliche Frau im Trunke Vergessen heit für ihr Leiden gesucht und wurde von der Polizei wegen Trunkenheit oft verhaftet. Auch am heurigen heiligen Abende wollte die Frau einen Kranz auf das Grab ihres KindeS bringen und wurde auf dem- Wege zum Fricdhofe, den Kranz noch in der Hand, ermordet aufgefunden. Die in unmittelbarer Nähe der Stadt am hellen lichren Tage verübte Blutthat hat die ganze Vevölke rung in die größte Aufregung versetzt. Ein Vagabund, der sich Ryder nennt und ein Schmied zu sein anaiedt, wurde un ter dem Verdachte der haterjchaft ver hastet. Äei T h a r n unweit l C i t y, Pa., steht bclanililich ci.,e Ölquelle in Flammen, wclchc tjglich seile -i5,O0ö Barrels Otl brcr.ncr.o in dir i'ufi schleudert. Die Gewalt des ua !?!-r.tge:iden Petroleu -i. ist so grcß, dajz ouv, lahmen erst zehn Fus; über dem Bvdcn eis hcmen. In dieser Höhe hat die Feuersaule einen Durchmess-'r von . Zoll, hundert Fuß höher einen solä en von 5 gu und in der Höhe von zweihundert Fuß breiten sich die Flammen zu einem riesigen Umfange aus und fallen zur Erde zurück, daß sie an die brennenden Zweige einer unaeheuren Trauerweide erinnern. Nur wer sich einen der größten Geyser am Jellowjtone brennend vorstellen kann. mag stch euren Begriff von der Großar tigkeit deS Naturschar.spiels machen. mB PAPER E&J I Ki i ii ; Nffvfjipjpcr Aavertlfln? rtlfln? Ijuuau 10 5i;ruce 3rtrifMt ifAn: l LJ1&U II ÜiUU strPct).wicno aur-t
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