Indiana Tribüne, Volume 8, Number 101, Indianapolis, Marion County, 29 December 1884 — Page 1
t ' V-'V' SchrgKug 8. Office : No. 120 OS Marhland Straße Nummer 191 Jndianapollö, Jndiana. Montag, den SS. Dezember lssa.
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Neueö ver TelegrapK. .. Wet tt 5 e sichten. Vasbi n . on. 29 Dez. Regen, steige?.dt TeDperatu?. Noch mehr Erdbeden. , Wien, 2S. Dk. Ein heftige Erdbeben wurde heute in ttärnthea verspürt. Viele Häuser stürzten ein.
London, 29. Dez. In Wales vurde heute ein Frddeben verspürt, viele Häuser wurden beschädigt. DaS Erdbeben in Spanien. Madrid. L9. De,. Die volle AuSdehnung des Unglücks ist noch nicht .betarnt. Man glaubt, dak durch einstür zende Häuser mindesten? tausend Perso nen ihren Tod fanden. WeloS Malaga, eine Stadt von 15.000 Personen, liegt ganz in Ruinen. Drahtnachrichten. Der St rike der Car Dr iverö in New Orleans. Nero Orleans, 23.--Dez. Der Strike der Car Driver dauert fort. Die Forderungen derselben sind folgende: Alok löstündige Arbeit der Tag mit IH Stunden für Mahlzeiten. 560 p:r Monat und Eztrabezahlung für Crtraarbkit. Zwei Compagnien haben die Jorderungen bewilligt, aber die Arbeiter lassen ihre College nicht an die Arbeit gehen, big sämmtliche Compagnleen nachgegeben haben. Da Schicksal von Fuhrleu ten in den Bergen von Colorado. Denver. Col.. 27. Dez. N. R. Smith von Dotsro ging am Dienstag voriger Woche mit Cldridge Forsythe und zwei Fuhrwerken nach Coffee Pot Spring? ab. um Holz zu holen. I derselben Nacht erhob sich der Sturm. Letzte Sonntag kam der Postbote von Dotsro nach Carbonate mit der Nach richt, dak die Betreffenven seit Mittwoch nicht gesehen worden seien. Fünf Män ver begaben sich auf die Suche und nach schweren Mühsalen fanden sie endlich Forsythe, halb todt vor Hunger und Kälte und fo schwach, daß er nicht im Stande war, st$ zu bewegen. Nicht weit von ihm lag Smith unter Schnee und EiS begraben. In feiner Hand hatte er ein S'ück Papier auf welches er kurz vor seinem Tode die Worte geschrieben kalte : Liebe Aodie Wir können keine Nacht mehr leben. Ich gebe Dir Alle. Noche. Forsylhe wurde nach Willow Spring? gebracht. Seine Füßen waren erfroren und er wird zeitlebens verkrüppelt fein. Er erzählte den Hergang wie folgt: Am Dienstag kurz nachdem sie von Doe sero abgegangen waren, hatten sie ein Reh geschossen. Am Mittwoch fanden sie durch die hlftigen Schneewehen alle Wege abgeschnitten und sie konnten kein Feuer unterhalten. Sie sahen in der Entfernung den Postboten auf Schnee schuhen dahinschreiten, ober eS gelang ihnen nicht, sich bemerklich zu machen. Am Donnerstag ließ 0er Sturm nach und Forsythe wollte versuchen Holz zu finden. Smith aber bat ihn zu bleiben. Um Gottes Willen", sagte er. lab mich nicht allein sterben. Drei Tage lanq lebten sie von dem Fleische deS ReheS. Forsche ist nicht im Stande, genau zu sagen. wenn Smilh starb. Gen. G ran t'Z 2 a g e. Phil ade lphia, 27. 'Dez. Gen. Sherman. George W. ChildS und A. I Dktnl werden morgen eine Conserenz haben, um darüber zu berathen, wie Gen. auL seiner schlimmen finanziellen Lage zu helfen sei. Vänderdilt hat cm Urtheil für $150,000 gegen ihn. Aus Grund eineS Ex-cutionSbefehleS wurde ein Inventar von allem Eigenthum GrantS aufgenommen. Darunter befin den sich auch viele Andenken und Geschenke, welche Grant von Freunden und fremden Potentaten erhalten hat. Wenn Grant nicht aus irgend vtlche Weise ge halfen wird, so droht ihm der Verlust all dieser Dinge. V.inderbilt sagt, wenn er $100.000 bekommt, will er den 'Rest verlieren. ES werden jedenfalls Ver suche gemacht werden, die' -$100,000 aus dem Weoe der Subskripiion auszu bringen. Brand eine Theater. Racine, Wiö.. 2S. Dez. Heute Morgen um l Uhr brach in Blake Opera House Bleck Feuer auS. welche in kurzer Zelt daS ganze G:bäude in Asche legte. 3n demselben befand sich ein Theater und ein Hojel. Drei Per sonea kamen in den Flammen um : Rus sel Glover und Frau, Mitglieder einer Schauspiekertruppe und ein Dienftmäd chen, NamenS Patrick. '
V-r Kade!. Frank reich und Deutsch land.' Berlin, 23. De,. Eire offizielle Mittdeilun an die Berliner Presse in Bezug auf die Behauptung. , daß BiSmarck Paris besuchen werde, lautet dahin, daß die gegenwäriigen Beziedungen zwt fchen Frankreich und Deutschland derart seien, daß ostensible Beweise dafür gar
nicht nöthig seien. DaSErdbeben in Spanien. Madrid, 23. Dez. Offizielle Be richte ergeben, Dafe in den Provinzen Malaya und Grär.ada durch daS Erd beben 226 Personen ihr Leben verloren. Die Menschen wagen sich noch nicht in Häuser. Die reichen Leute wohnen in ihren Kutschen aus den Straßen. Die Kathedrale in Granada ist stark beschäm digt. In ÄlbunuetaS wurde über die Hälfte der Einwohne? getödtet. Nach späteren BerichZen kamen in Alhama ZOO Menschen um'S Leben z 75 Häuser und eine Kirche stürzten ein. Die Zahl der in der Provinz Malaga Umgekommenen schöbt man auf 600. In Tarrcr und Alhama erfolgten neuerdingS noch heftigere Erdstöse a!S die ersten. Die Pariser Arbeiter. PariS. 23. Der. Dreitausend Sozialisten fanden sich heute zu einer Versammlung ein. Eine Anzahl Anarchiften war anwesend. Diese wollten den Vorsitzer erwählen und stiren auf Oppo sttion. Eine große Schlägerei emstand. in welcher mehrere Personen verletzt wurden. Es wurde daraus beschaffen. ein 15. Januar ir.t große Versammlung im Freien abzuhalten. Marktpreise. Setzen Rs. . 7kc: o. eth,7e. 9tu 0.2 weiß 28c: elb X:: gemtsch. 25e Sase r o.eiz A?: a,m:icht . ,g 49:. l W-110.7 i. tu ri0.bO. Schinken 1NX Schltn Sk. Sp e S:. Seiten -;. S4ischaal, tu Kehl-amiiu ZZ.r0-?3.ü : ane, k3.-4: ktraN.'-kZ.va. t TTlt ; im tor zt c. . Vtte, ra 2, 25c; Dairy 15 : k,tra 4 15. Saone rteper riun. artaffcln 4--W re, ?ufh. Hiesiges. bllocl. In der Wirthschaft des Hrnr. John Weilacher saß heute Vormittag ein Mann mit verbundenem Kopfe, eifrig damit be schÄstigt. Postkarten zu schreiben. Eine nähere Jnspek ion der Karten zeigte, daß dieselben nach Deutschland gerichtet waren I und die Warnung enthielten, nach, Jndiana auszuwandern. Seinen Namen gfi er mit Theodor BartbolduS. von Hamburg, daS er vor 22 Monaten ver lasten, an. Auf die Frage. waS er treibe. sagte er. daß er sich mit dem Worte Much obliged durchhelfe. Er gebe in Gasthäuser und Restaurationen, und anstatt zu zahlen, sage er einfach Much obliged. Immer gehe daS freilich nicht sehr glatt ad. So habe er erst vor einigen Tagen seine Prügel bekommen, wcßhalb er den Kops verbunden trage. Aber die Leute haben ganz Recht, meinte er, wenn sie mich prügeln, lieber aber wäre eS ihm, wenn sie ihn einstecken ließen. Die Postkarten verschaffte er sich eben fall? für ein Much obliged und ging weg. ohne dafür zu bezahlen. Bis jetzt hat ihm noch keiner den Ge fallen gethan, ihn einstecken zu lassen, aber eS wird wohl kommen. Unschuldig. John Jäger, welche? am Samstag Abend wegen Verausgabung einer ssl schen Banknote verhastet wurde. ist vollständig unschuldig. In einem Saloon an der Delaware Ste. gegenüber dem CourthauS gab er den Baarkeeper. um 40 Cents zu bezahlen, eine $20 Note. Der Baarkeeper redete sich ein, die Note sei falsch und veranlaßte die Verhaftung deS ManneS. Erst gestern ließ man den Schein von den Herren Frenzel und Kopp prüfen und diese erklärten ihn sür ächt. Daraufhin ließ man den Verhafteten wieder gehen. Detektive McKinny aber, der die Ver hastung vorgenommen hatte, möge doch sich bemühen, gutes von falschem Gelde unterscheiden zu lernen, damit nicht wie der ein ganz unschuldiger Mann einen Sonntag im Gefängniß zubringen muß. Einer der Nubier welche im Dime Museum zu sehen sind ist am Lungenfieber erkrankt und wurde gestern vermiliklst Flanner k HommownS Am bulanz ins städtische Hospital gebracht. Man glaubt daß er die Kälte nicht ver. tragen kann.
cs- Zaael .ÄCarwick und James Mtchel wurden leute verhaket. Die. selben bättee 4Ö.'Öar neue.-Handschuhe ia ihreM ' Besitze, öber welche se' keine
Auskunft gedtn ü$UtL. . . H.üt? Äs?ljitta'g wurde bei d:r Drehschkibe d:e . Skraßenbahi, an der McCarZy Stk' eil R"volvet- gefunden, derselbe lax w lhrZüeinlich noch seit dem fcp.t'n Aazr ff: aufiden D'ioer da. ' Heute Abend um 7 Uhr findet in dem Zimmer der Circuit Court eine Ver sammlung von Dkeaaten oller diesigen Bauvereine statt. 7weck derselben ist aus die Legislatur zuz Erlaß günstiger Gesetze einzuwirken. DaS Darüber Wm..Bührkg'S Kegelbahn an de Ecke der Süd und Pennsylvania Straße, brach . Samstag Nacht durch die Mwere Schneemoffe. welche daraus lag, zusammen. Die Her ren Bübria, M WlleS und Hen,y und Sam. Rauh befanden sich zur Z'it in der Kegelbahn undomen indem sie durch die Fenster stiegen -obne Verletzungen davon. Nur Here Sam. Rauh verletzke sich durch das Fensterglas an der rechten Hand. DaS Dach der Scheuer hinter tterr'S Ställen an. West Washington Stroße brach ebenlllS durch die schnür Schneemasie zusammen, wodurch einige Buaaikg zertrümmert wurden. Vom Auslande Von dem Wesen der Höhe ren weiblichen Kurse in Rußland ent wirft Fürst Metschtscherski in Grash. danin ein düstereS Bild. Er schreibt : Wahrscheinlich weiß es die Negierung eben so gut wie wir, daß die höheren weiblichen Kurse vom Tage ihrer Gründung an folgende Resultate gaben : 25 Proz. Anarchistinnen ; 30 Pro;. Prosti tuirte- 25 Proz. Frauen, die an Gehirn anatme, Schwindsucht :c. leiden, und 20 Proz., die als gelehrte Frauen" irgend wo in der Gesellschaft ein Unterkommen finden. Von einem Akt empören den Roheit berichtet das Wochenblatt för Stadt undKreis Leobfchütz": Ein junger Mann ausMichMowitz fuhr von Hobenlohehütle nach seinem Heimathsorte mit einer Lastfuhre Ziegeln. Neben dem Wagen einhergehend, hatte er das Unglück auszugleiten und hinzustürzen. Hierbei kam der Bedauernswerthe unter den schwerbeladenen Wagen, deffen Rä der ihm über die Beine gingen und beide Gliedmaßen zerbrachen. Und nun er eignete' sich das Unerhörte, was man kaum glauben möchte. Voiüberfahrende Leute hatten die grenzenlose Gefühllosiz seit, den armen Unglücklichen, statt ihn irgendwo unterzubringen, auf seinen Wagen zu laden und weiter fahren zu lassen. Kaum eine kleine Strecke gefah ren, fiel der von Schmerzen geplagte bilflose Mensch vom Waaen berunter. wurde aber trotzdem wiederunbarmherzig aufgeladen und weitergeschickt. Nach einer Fahrt von Höllenqualen langte der Unglückliche in Michalkowitz an. Der Verlust beider Beine ist wahrscheinlich, und das LooS des jungen Mannes ein trauriges. Die oben geschilverte Herz lolikit ist geradem unbeareikli Die Quittung der Naldemokraten über die jünasten. So' iu be treffenden Worte deS ö!eich stanzlers bat nicht lange auf sich warten lassen.' In einem jetzt Seitens der Socialdemokra ten im 0. Berliner Wahlkreise verbreiteten Wahlfluzblatte heißt es wörtlich: Ihr alle wißt, was die Arbeiteartei will. Und wem es bis jetzt nicht klar gewesen sein sollte, dem hat Fürst Bismarck in ' den Neichstazsverbandlungen der vergangenen Woche gewiß vollends zur Erkenntniß verhelfen. Entgegen den öden Tiraden, welche die sogenannte deutsch-freisinnige Partei gegen unS loszulassen beliebt, hat er erklärt, daß ihn die erfolgte Vermehrung der Aröeiterabgeordneten gar nichi unglücklich macht, da, je größer die Zahl der socialisti schen Abgeordneten, desto größer die Ehrenpflicht derselben, mit positiven Plänen hervorzutreten" welchem Verlangen des Herrn Reichskanzlers schon zwei Tage später auf dem politischen Gebiete entsprochen wurde und welchem in nachster Zeit auch durch positive Vorschlage in wirtschaftlicher Beziehung nachgekommen werden wird. Es liegt also im Interesse einer gesunden Entwickelung unserer gesammten socialpolitischen Ver Hältnisse, wenn das nützliche Element," welches Fürst Bismarck in dem Lorbaw densein der socialistischen Arbeiterpartei entdeckthat, kräftigst vermehrt wird. Und dazu giebt uns der 12. Dezember Gelegenheit. In den amtlichen Kreisen wird nicht mehr geleugnet, daß die Po lizei in fast allen pariser Arbeiterkörperfchaften. in den radikalen fowvhl als in den gemäßigten, ihre geHermen Agenten hat. Diese gehören fast überall zu den Vorständen und spielen eine hervorragende Rolle als Eiferer und Hetzer. Die Präsidenten der Arbeiterkörperschaften, welche bei sich geheime Agenten ' entdeck ten, richteten sofort an den Minister des Innern einen schriftlichen Einspruch g . rr-' . , . m . . . tn oie vimnniqung von egmikn ctt golizkipiäfektur in ihr Angelegenheiten. Oaseaen bat die lutionär 'Uartei
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Citronat, Orangcai,
drln.Migc?, Kösinen. Eorinlhsn, Prüncllcn. Franz. und türk. Pflaumen, überhaupt getrocknete und eingemachte Irüchte . u. Her r tla de? bekannten Läden don a THE GROCER" Spitzel, die sie von allem, waS dort vor geht, unterrichtet halten. Eine Ankünoigung in mehreren Blattern hatte die Anarchisten und Sozialisten zu einer Versammlung am 8. Dee. zusammenberufen. Ungefähr hundert Personen hatten ich in deut Saale eingefunden und wollten zur Berathung schreiten, als plötzlich mehrere Mitglieder des Ueber wachungs Ausschusses deS Arrondisse ments erschienen und eins derselben er klärte : Bürger! Man täuscht euch ; die Einladung geht nicht von uns aus ; sie wurde von der Polizei-Präfektur erlas sen, die uns eine Falle stellt." Die Er. klärung erregte panischen Schrecken ' Je der sah in seinem Nachbar einen Poli zeispion, und man hob die Versammlung auf, nachdem man beschlossen, daß in Zukunft persönliche Einladungen erlas sen werden sollen. ane Mitglieder der socialdemosratischen Fraction des Reichs tags haben die Beobachtung gemacht, daß das Spitzelunwesen in Bezug auf ihre Personen nunmehr ein Ende genommen hat. Die Belagerung des Reichstagsgebäudes durch allerlei nicht unifor mirte Polizeibeamte hat glücklicherweise aufgehört und ungehindert durch lästige Bewachung können, nunmehr auch die socialdemokratischen Reichstagsabzeordneten nach gethaner Arbeit itre Schritte zu ihren Wohnungen oder zu rrgcnd einer Erholungsstätte hinlenken. Der Grund für die Aenderung soll darin liegen, daß eö nicht mehr gut angeht, die zahlreich anwesenden socialdemokratischen Abzeordneten wirksam zu überwachen und daß ferner die Mittheilungen, welche in der vorigen Session die überwachenden Kriminalbeamten über das Verhalten der Ueberwachten dem Polizeipräsidium gemacht haben, so bedeutungslos gewesen sind, daß das Präsidium von der für den ganzen Reichstag unliebsamen Maßregel Abstand genommen hat. Außerdem ist es den socialdemokratischen Abgeordneten immer leicht gewesen, die sie verfolgenden Kriminalisten auf die eine oder andere Weise zu versetzen". T-Eine eigenthümlicheZollvefraudation wird aus Hamburg gemeloet. Die Frau eines auf einer Zoll oacht angestellten Revisionsbeamten kaufte nämlich dieser Tage in einem gro. ßen Damen Konfektions - Etablissement ein elegantes Plüsch.Jacket, in dessen Tasche sie, als sie zu Hause anlangte, eine Anzahl PferdebahnbilletS vorfand, hierdurch aufmerksam gemacht, betrachtete sie daS gekaufte Kleidungsstück sorgfältiger und fand nunmehr, daß dasselbe augenscheinlich Spuren des Gebrauches trug. Sie machte ihrem Manne hiervon Mittheilung, und dieser eilte ganz entrüstet nach dem wohlrenommirten Geschäst, um seine Beschwerde dem Inhaber vorzutragen. Letzterer nahm den guten Mann in sein Privat-Comptoir und machte ihm hier, ohne zu ahnen, daß er es mit einem Zollbeamten u thun habe, im Vertrauen die Mit' lheilung, daß seine Firma seit einer langen Reihe von Jahren stet eine Aus Wahl neuer Mäntel und Jackets vorräthig halte, auf welchen die Nähte sorgsättig mit Talchium eingericben seien, so daß dieselben den Anschein bereits gctragener Kleidungsstücke erhalten. Diese verkaufe man sodann den im Zollverein wohnenden Kunden, nachdem man außerdem noch eine Anzahl gebrauchte Pferdebahnquittungen in die Tasche gesteckt hätte. Die Kunden könnten auf diese Weise die neuen Kleidungsstücke in das Zolloereinsg.biet mitnehmen, .ohne Zoll dafür entrichten zu müssen. 'Der Zoll beamte hat sofort nach dem Verlassen des Lokals seiner) Behörde Anzeige von diesem intelligenten Vorgehen gemacht and diese natürlich die geeignetenSchrme ;ur Sistirung der Hintergehung g-troffeii and gegen den Urheber derselben eine Untersuchung eingeleitet. rc3is mm may be sonnst o flli et Uko. P Uottio, 4 ixya ewspiper AdTPrtlrinx .Bat tau 10 Struot ?.dM.?''oa??5. rvir?rT trnnre
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