Indiana Tribüne, Volume 8, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1884 — Page 3
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Ichmerz ! SV Ich habe Ech merzen überall !" welch' all erm einer Auötruck ui;b wie viel bedeutet derselbe für viele cnr.e Leiernde! Diese Schmerzen haben eine Ursacde, und häufiger, als nun Kies flewcbnlich annimmt, sind Leber rder Nieren diese Ursacde. Keine Krankheit ist schmerzlicher cder gefährlicher als diese, und kci.l Heilmittel ist so prompt und wirksam als nim Es ist bis jetzt kein Mittel entdeckt worden, daß so irksam ist bei all Nieren unv. Leber'Aeschsetteu, Slclaria, Dyspepsie, ctc, u-.ld dennech ist es einfach und harmlos. Wliscnschafr unv ärztliche Kunst haben mit v'.lnkkr?olleÄ Enolz tiese Kräuter, welche die ?katur fär die Heilung ten Ärankbeiren ge. schaffen. zusarnmengkükUt. ySalt und de'.ebt das gan;e System. tca. Tbaereu 2tnttLS. Irr avt$tt&ntu Kongreß rinn, sriev nrnt a m Eelleaea. IrciUintiop litkl'.t uuo N'.ett.rankkeit litt: ..rmite Sie Mii bler Xriattr-9itttx. ick gtaalc. t ird it . tarirra. bad s,odl bei UnmMuIt&tcit. U au feet Tiitrt.it tta anpraaitt bb( t tft die unter sllike Gambiaari ca l'ittyiail.ltiuwn, du ich je gkikde. ZNlsller Aerd Dltters So. 5X Commerce Str.. Philadelphia. J yärkn's äägk!er LSu'2tzr ttlitf ni, e& Jüdlich. j M & I R R Ttr taT ßf unS Orfie Bah Blch Ixii-vill. Vi-hvil!o Mniphia. Cha taiwksH. AMnnrv SavaniiHh, lackcrivilie. MoWl ud New Iriwin. !S r bft'&.iH nt it$tQi zt nal -er-Daa, '' rki, R"t' io -bniftt fti!n4. 3lof und Varlor-Wagen jwische, ötcaat eu!pk in 3t I N'ev'lle pjit. W'iaenvechtel Momtort, 5tafUtafM tnd Sicherheit biete ,3ci? Mf alte zllv?rläsnge '311. & D. 21. Uft. II. II. DerinäS Äfftstent General zrffa,lr.girt, Tfcon24r ??ckgtn und Jlli, Ltr , Jndvl E W MrKirwA. SnpnntTMlnt. Se:ec-Älrm. Signale. I r.ir,i;anc uuä JMtffft. jrourtquartier fee ?fuer De?art,t. Ctr5rir?e ur5 Nev fort. ? jtcbil unfc iitiigan Straj:. -S .'t? 3rftxsc uit 3arlÄutttf s 0 nu.$t uni Jlctra6. ta cFai'-rTelt if. nahe 5tt. 13 tIa!rare tr. und Fott Satne äü. St ist r ;r'ei) nnb ort 2ar S?rue i- f iu t'-r. naj;ia'"5inftt Ke z Ser.-i'.;t . vns Ä!5 -7 Ta:! Ä. u,:d Ui-U: ?tr. 16 raaiwa f-tr. 'fc Ilaloit i. 1? 2r$t und ?c-;n 5:r. 123 CoU;e vn sieben? 12 Slacau- u-:b Ldente U. .' 125 Eiertrm ul Tied:r: Ltt. "l-2G 3üntt ?. ua; 2:nc-'tn !-9 127 amejyg;-0iiliü. 13 Ceiitral la. r-if Slt 5tx 131 Kia&anta Urtb 'j.'ornfon tr 1S2 S'.c5irnttjn u?b te Et 134 oSsc L?e. und rf?:e ?r. 135 fccas Xs. 'jat lelaioa Ctt 1 IIai30rf rfc t'.Zün Str. 21 L:. So Str., n5 ?3inci. '3 ennfijlrcrla und Pratt Ltr. 'S 6. Ciine oufe C?c, .u . - 2 STäf';?r.:pi un C. SItlr Öir 87 üincit ü6 NiSigeri &ir. 3 4-.iriflrttni Cir. und fctrnt 3-. 25 Ei':r:tci und Cierte St:. 213 l"f nneP.cc und W'Siam 5?!t. 312 ltrr9lran;a unMUtkt" 2t4 3li:nf 15 unt etfcf.t tr. 3i 3nMani Lv. und ichigan tr. !k:an und LZs!aut 5lr. j 24 Cauforna und t'ermu; T. 3St ul u:t 4eu) icrr tt. J6 .ieUna itf. uns Äl. CU tt Z7 Sl??. M Slak uns sed Sir. 29 ttflan und Sznei Skr und S?Inur ?rr. Ztt Sr un' Dritte Sex. 314 S'edenr uns Howard lt. 41 Öalätn,;:, raf tliil f ix. 42 (Pr;Et:crf und feta1in:jit ti 45 IBitiouti anb v! t. (5 Uuuricu uno Östrator. f'.i. t Cinct ra OC'.o 47 tennsfif ur.? Älkmgtsn Ltr, 4 :f!jan, io-tjout. 9 JnManoitt. 412 tHaunund arla.t Sir. U3 lKt'f.mon ant 8aata'5tr. 413 tguion'i i'oif oa1. 421 I ö- CMd 423 jnlan l'tlun. 51 31tnot und iRirnO Htt. 62 jttmot no ouinnna St, 58 fiifti mr icaii 5ti 54 tfitn tti Skr. fir tnr.f, uns e7Z?A 5-t 57 t)itwn ns 5tUii Sti. f ittidti 4oe uns iRamJ t. 13 tvv p. ur Cnio t 17 r' un-"!cijaui i. iis a-r.tut9 ne. und Irt 514 a 9n b) cm 31 jlltto:! und JlCr.lfl t 117 wairi an acotJ4 M). 41 Souty nasc ttiaar Str. nnloanta unc ouinn bii C3 vAuart n can tr. S4 04 uns iM:iart Stt, 65 lUsama ua dtzgtina Ä9. C7 ugmu An, an ttllua -9: 68 OU und osutn e:. 9 3nntuita:u3 Stt. und S.a!sn 412 UCCÄtmin und DUStt? Str. 71 Ctrgini ?oe. nah Hurvn Ltr. 7 Oft und orj-t ttT3 öa'ngtoa und afeaton ötr. 74 enton und Seorgts 7Ä gorcfl M tn. 75 Dills und tatte tr. 7A jugtnia Aoe.und iilou. 7t lx4cr r. und 71 ud rsttkk 5t. 711 'JnffUia iÄee und xcurtl t. 71, t)rsng u?i OUt Str. fl5 -.US dr Kl d ' ÄV Itle?etk ' SIVtiCo iiüt l;,f Sawax Cii"- . 'Cft .arl Atr. M en xjdrfttitd 2atU.T 5u i! "Caufc yrtr!a-.irf?U fc fr. Ua:u ilt'Rc: t. Cr.trt! td üafStnet t: 8) fnautn eiSnen: 512 54iiu.rau4. Oft SalZwstdnftraß Vi irtt una äoöx r. gl4 Ccto ttt ai:-eo 91 ryland mü endian tt. M Merkt, an nnd Zedig Strx. 1-1-1 Vr!atLianal. 1-2-1 Und aflen oubetlolt, jwetiei Slar. Z-Z Siaral für K'ucrrui. . flroet 4läae. vfuru. Crtt 014. Druck ad. 85lf chläg. IS Üh, tttsz
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Roman don Emil C ohn seid. (Forksedung.'l - penglcr deutete stumm aus dasZoulffheim'sche Haus dort drüben, das er, den Oberkörper etwas vorgebeugt, den Kopf neugierig nach vorn gestreckt, mit etzujammengeknisfenen Augen, um besser seyen zu können, 'gespannt anstarrte. yriii Vrir tn Pifrtsf tn 4jktl. l'llllVIt IVilt !' VV V enstcrlade aufgeworfen worden, daS - Fenster wurde aufgerissen, und Karl To biaö erschien in demselben, war noch in seinen alten Schafpelz gewickelt, hatte die Kaycnfcllm iyenoch auf demKopf.das Päckchen noch in der Hauv, ganz wie er soeben gko:nmen. Er hatte vas Fenster aufgcrizjen und lehnte sich mit verzerrtem (Milcht binaus. .. ' . r- l. aä .. et . aiiorö ! Hcorv l corv:- vruule H' er. jöe, was ? Was fagd: er V schrie Spengler mit weit aufgerissenen Augen und sprang von seinem iy empor. Mord " brüllte es drüben noch ein mal. Mord, Mord, sie haben meinen Herrn ermordet!" r. - i orr . . Ti v . .. f r -CUTCI irno melier, 11 ocr orrrrvayn . . . ? , SH!x Ur V Cvv VJV ,;sDtciii Herr ist ermordet!" brüllte To bias zurück, mit beiden Armen zum Fenster HlnauZ wild durch die. uft win kend. Er . ist todt, mit einem Messer gestochen er liegt als Leiche in seinem tfiui,!" Spengler's Gesicht war aschfahl geworden, er schwankte, als wolle er zu Boden stürzen. Dann tvar er mit einem Satz zu dem off;ncn Fene? hinaus und slcg uver die 'trahe hinweg nach dem ulfsveim'schen Hause. Die Andern folgten lym, von allen Seiten strömten Nachbarn zusammen. Tobias öffnete das Haus, ma.i nurmte hinein, die Treppe hi rauf.man stand in demSchreckenszimmer. Tcr alte ulffheini lag angekleidet auf dem Äode.i, das Gesicht nach unten gefr$ t. in seinem Blute schwimmend, of fenbar todt, schon steif vsn der eingetre tenen Leichen starre. Niemand wagte in dem Zimmer etwas anzurühren; die Besonneneren wehrten es und trieben die Neugierigen hinaus nach dem unteren Stock, damit Alles unversehrt genau so bliebe, wie man es gefunden. Einige stürzten fort nach ei nem Arzt, Andre nach der Polizei und den Gerichtspersonen; wieder Andre umdrängten den entsetzten Tobias mit Fragen und Aufforderungen, zu erzählen. Tobias berichtete in fliegender Hast und während Thränen um den todten Herrn über sein dickes, plumpes Gesicht flössen. Er war gestern gegen Abend im Auf trage seines Herrn, Geld einzukassiren, mit der Eisenbahn nachdem fünf Meilen cnifernten Städtchen Aergfeld gefahren, von wo er erst heute Morgen zurückkehren konnte, weil die Züge nicht anders gingen. Soeben vom Bahnhof nach Hause gekommen, hatte er kaum eine Fensterlad: im Vorderzimmer des Erdgeschoffes geöffnet, als er, das Hinterzimmer dessel den betretend, sofort sah, daß daselbst ein Einbruch verübt war. Der Zustand des Zimmers, die erbrochenen Kästen und Schränke, das offenstehende Fenster mit auszehobener Lade und eingedrückter Scheibe ließen dies noch jetzt deutlich , er kennen. Sobald er sich soweit orientirt hatte, um das Geschehene zu begreifen, stürzte er hinauf nach dem Zimmer .sei nes Herrn, den er bisher beider im Hause herrschendem Stille für noch schlafend gehalten, und fand ihn als blutüberströmte Leiche. Das war Alles, was der entsetzte Tobias von der Sache zu melden wußte. Ein Arzt, Polizeibeamte und GerichtsPersonen fanden-sich ein und .begannen ihre Thätigkeit. Die im Parterregeschoß versammelten Neugierigen wurden hinausgetrieben, das Haus hinter den Beam e l geschlos sen. Der von Allen am meizten entsetzte Spengler hatte es schon vorher verlaffen, bleichen Antlitzes davonrennend, die frierenden Hände krampshast zusammengeprcßt, die Lippen fast blau, man wußte nicht, ob vor Entsetzen oder vor Kälte. Der kleine Herr Spengler war ein Schwätzer,cin Neugierig und ei Umhertrager, der mit dem guten Iluf seiner Äiilmenschen nicht allzu gewissenhaft verfuhr, wenn es darauf ankam, Neuigkeiten zu erzählen. Aber er mußte doch ein weiches Gemath h'ben, daß er von dem blutigen Ereignis so' furchtbar erschüttert war. "l Erlief jetzt auch nicht zu einer seiner gewöhnlichen Klatschjchwe' ttern männlichen ' Weschlechts, er rannte zu cm würdigen Biedermann Herrn Piper, dem er dte entsetzliche Nachricht mit', theilte. Er traf ihn in der traulichen Gaststube des Bradervercin, wo Herr Piper jeden Morgen sein Glas warmer Milch trank, und wo er soeben einigen Brüdern ein Kapitel aus den Beljcrungsmitteln für daS Wohl dr arbeitenden Klaffen vorlas, die er rjt, neuerdings, da seine Frau ihm das Buch zum Geburtstag geschenkt, ken-, nen gelernt. .? ' Herrn Piper'S Gesicht wurde aschgrau b:i Spengler's Nachricht, - es - stach ordentlich veängstigend von der weißen Halsbinde darunter ab. Kaum daß sei ne farNos gewordenen Lippen ein un-. vollständiges dleje schlechten Menschen" staminelii konnten, dann schwieg er ; man fürchtete einen Augenblick, den großen, robusten Mann werde - der Schlag rühren. UebrigenS war das Entsetzen über Spengler S Nachritt allgemein, aber der weichherzige Herr iiper war doch der erschutterilte. Er mußte den Stamm tisch ' des Arüdervcreins verlassen, und nach Hause gehen, sein guier Bekannter, Herr Spengler, mußte ihn begleiten, da-, mit ihm unterwegs nichts zustoße. Jede andere Begleitung lehnte er, nun schon etwas gefaßter,' ab er wollte die Herr.'n des Brudervereinö, die ja noch an dere . Bereinsgenossen erwarteten, nicht stören ' - . Ruhelos rannte der Heine , Spengler wieder nach dem Wulffheim'schen Hause zurück, nachdem er den erschütterten Pi ' T V-
jinnlg geworden !" lcyrle Spengler, riß das Fenster aus und schrie hinaus : Tobias, Mann, reitet Euch der Satan?
per heimgeeilet und noch em yaiocs Stündchen in ernstem, einsamem Gesprach mit ihm und seiner nicht minder entsetzten Frau verweilt hatte. Spengler erfuhr wichtige Neuigkeiten von Tobias, den er glücklich zu sprechen bekam, und es lag nur in Spengler's bekannter Natur, wenn er bald 'daraus unvcrdros sen wieder zu seinem guten Bekannten Piper eilte, um diesem die erzielte Ernte von 'Neuigkeiten mitzutheilen. Dann sammclte er bei den Nachbarn, den Unterbeamten und wo sich nur sonst irgendwo Gelegenheit dazu bot, weitere Äieuigkeiten und trabte wieder zui xr zurück, um sie ihm zu bringen, wie eine Schwalbe Fut ter im Schnabel für ihre Jungen. Herr Piper war natürlich vernünftig genug gewesen, sich allmählich wieder von dem Schreck zu erholen, den das entsetzliche Ereigniß ihm eingejagt hatte. Er ging Äüttags gesaßt und würdevoll an sein Essen und Nachmittag glattrasirt wieder an seine Geschäfte und Obliegenhei ten. Der kleine Spengler aber hatte gar nicht Zeit gehabt, seinem furchtbaren ersten Schreck lange nachzuhängen. Er war vor' lauter Geschäftigkeit längst wieder' zur Ruhe und Fassung gekommen, obwohl er zu dem entsetzlichen Borkommniß denn doch ein ernsteres und entschieden bleicheres Gesicht machte, als gewöhn lich. Die Nachrichten aber, welche Speng ler von Tobias erhalten, waren seltsame und hoch wichtige. Man hatte ans dem Hofe des Wulffheim'schen Hauses, von wo aus der oder die Morder eingedrungen, im Schnee ein anscl'einend wegge worfenes oder verlorenes Taschentuch ge funden, mit Blut befleckt und mit den Buchs staben St. gezeichnet. Die Fäuste balle.id vor Wuth hatte Karl Tobias zu Spengler hinzugesetzt: Sie'sollen sehen, der Morder mein.s Herrn ist kein anderer, als der vcrfluchte Kerl, der 5teinho!d Sternow. auf den die Buchstaben passen!" Dann hatte er Herrn Spengler von dcr hcftigen Seene zwischen Sterno v und dem El mordeten vor einigen' Tagen, von den Drohungen des Ersteren gegen den Alten und seiner nochmaligen wntben den Nückl'ehr am Abend desselben Tages erzählt, wobei er, Tobias auf Befehl scines Herrn, der Angst vor dem Tobenden gehabt, den Letzteren nicht mer eingelassen. Bald flüsterte die Nachbarschaft scheu diese Nachricht von Mund zu Mund und einige Stunden später verbreitete sich das Gerücht, auch ein halt verbrannter Fidibus, den man bei der Leiche d.'s Ermordeten gefunden, deute in sclisakner'Weise auf den ArchitektenNeinholo Sternow hin a:n Mittage rannten die männlicden und weiblichen Kla:schjchwestern der Grabenstraße einanderalscin Ding der guß; ::n Selbstverständlichkeit zu, Reinhol) Sternow sei der Morder und kein Anderer in der Welt. Herr Pieper traf darnach seine Maß nahmen. Er sagte, daß' er als Mcu schenfreund zwar weit entfernt sei, dem jungen Mann eine solche entsetzliche Beroerbtheit zutrauen, zu wollen aber daß er als Ma.rn von sittlichem Lebenswandel und moralischem Ansehen bei seinen Mitbürgern es sich schuldig sei. zu einem Menschen, der in so schlimmem Gerede stehe, keine Beziehüig zu haben.. Er' babe. das Unglück, als gelegentli cher Käufer von einigem ausrgnglrtem Bauholz in einer gewissen, geschäftli chen Verbindung mit demselben zu stehen und werde das sofort rückgängig machen. Nachmittags erschien er bei Neinhold Sternow und verlangte ihn zu spre. chen. Er setzte ihin salbungsvoll auseinan der, jeder Mensch sei Irrthümern unterworfen und auch er könne sich nicht ganz frei davon sprechen, insofern er bei den kleinen Abschlüsse bezüglich' des von Herrn Sternow mit Nächsten zu vergebenden Bauholzes gewisse Umstände nicht erwogen - habe, die Ter verlegene Herr Pieper druckste und druckste und schien sich nicht recht zur Sache zu getrauen. Er fand Neinholo in sehr finsterer, übler Laune und derselbe drang schließlich unwirsch in ihn, doch endlich zu sagen, was er denn eigcntlich 'wolle. Die Bestellungen des BauHolzes rückgängig machen, gestand Herr Pieper nach einigen Umschweifen schuchlern ein. Aergcrlich erklärte Neinhold, daß daS nicht so vieler Worte bedurft hätte, es fei gut. . tteinhold traf im Vorzimmer einen schlichten, gewöhnlich aussehenden Mann, welcher starte, in Sachen der Wulffheim'schen Mordassaire zu kommen. Er bat Äieinhold höflich um Auskunft darüber, ob er wisse, wo sich zur Zeit Frau Wandel mit ihrer Tochter anshalte.deren Bonnund der Verstorbene gewesen ob ihm über die Art- der Geschähe, die der Berstörbeue betrieb, oder über dessen Geschaftsoerbindungen etwas Nähens bekannt sei usw. Neinhold konnte diese Fra;
gen .sämmtlich kurz verneinend beantworlen; derBcamte machte sich einigeNotizen darüber und empfahl sich. Dann ging auch Herr Pieper, nachdem Lieinhold durch einige Zeilen bestätigt hatte, daß er ihn von den Bestellungen entbinde, und der finstere, sorgenschwere junge Architekt blieb allein . Herr Pieper seufzte tief auf, als er ihn verließ, und steckte befriedigt seinen Schein in die Tasche. Gottlob, daß ich von. dem Menschen loS bin," sagte er salbungsvoll zu Herrn Spengler, dem er in der Straße begegnete. Er war so auf' geregt und finster, daß mir ganz unheiinlich tvurde hu, es war nur ordentlich, als sähe ich Blut an seiner Hand. Ich dachte schon, ich würde vor Angst garnicht mit ihm zu Stande kommen. Aber es hat sich nöch AlleS gemacht. Die Sache ist geordnet." Auch ein paar verdammte Hallunken", murmelte in diesem Augenblick Schnellbäum, der auf der anderen Seite der Straße an ihnen vorüberging, um sich zu Neinhold zu. begeben. Seven nicht ge rade aus, alö ov sie besonders was Gu' ttslm. Kopfe hättaW" - U.' Hm, Hm ! Merkwürdig !" murmelte der dicke Untersuchungsrichter Uhsen. mit funkelndenAugenin seinem Amtszimmer nachdenklich auf- und abgehend, und rieb sich vor juristischer Ausreglmg ordentlich "vergnügt- die Hände. ,',E5 wünsche sich, recht baldGelegenheit zu haben, mir zu be
weisen, das; er kein pttzbuve fei. agte dieser junge Mann neulich auf dem Kränzchen des Bürgervereins zu mir, cS sieht beinahe aus, als konnte dieser Wunsch in nächster Zeit sehr lebhaft für ihn werden!" Der dicke Uhsen war, bei aller Gutmüthigkeit und Jovialität, die er im Privatleben zeigte, doch ein eingefleischter Jurist im Amt, der jeden Fall mit umso größcrem Interesse betrachtete, ein je schlimmerer er war. Ein heiterer, wohlwollender Mensch im Leben, der so manchem freigesprochenen Angeklagten Freund . geworden, so manchem Verurtheilten nach überstandencr Strafe Gutes gethan, schreckte er bei seinen Untersuchungen vor der Annahme keiner, wenn auch noch so großen Schlechtigkeit im Verbrecher zurück und hielt stets an dein Grundsatz fest, daß man von der Person und Subjektivität durchaus absehen müsse. Kein Wunder, daß Uhsen sich unter diesen Umständen dem Wulffheimschen Falle mit ausgiebigstem Eifer gewidmet hatte. Das Verbrechen an dem alten IWulffheim hatte sich gleich auf den eisten bild als ein Raubmord erwiesen, der Befund an Ort und Stelle theils bereits gewich tige Spuren, theils aber auch aulfällige und noch unerklärbare Umstände zu Ta ge gefordert, welche dem dicken Uhsen nicht wenig Kopfschmerzen machten. Man hatte, genau herausgefunden wie und wo die Verbrecher denn ihrei mehrere, mindestens doch ihrer zwei mußten cS ge.vesen sein in das Haus gedrungen und auf welchem Wcge sie sich mit ihrer Beute aus demsclven entfernt. Unerklärlich aber, war, wo sie d?ri wo die Spuren aufhörten verblieben, r sie sch enen daselbst lvie vom Erdboden, oder vielmehr wie im Wasser verschwu.'. den. Die Verbrecher waren, wie die Fußspuren in dem frisch gefallenem u.ü hoch liegenden Schnee .deu'.lich. zeiglcn. vom Graben aus, auf dem sie mit ein?:.', Kahn gekommen, die Grabenboschung hinausgestiegen bis zu einer baufälligen, alten, mit Gerumpel gefüllten Scheune, welche den Hof nach hinten zu von dem dort befindlichen Graben und der öden, unbekannten Gegend jenseits desselber. abgrenzte, hatten die morsche, schwache Hjntermauer der qlten Scheune von falte geöffnet, und waren so auf den Hos gedrungen, von wo aus .sie durch Eilt' drücken einer Scheibe und Ausheben ei' ner der altn defekten. Fensterladen mix Leichtigkeit in das Erdgeschoß des Hau ses gelangten. Nach der Straße hin hatte die Vorsicht des alten Ä)ulffi?eiui das Haus mit Fenstergittern, sehr festen Laden, eisenbeschlagcnen Thüren u. s. w. sicher verwahrt ; ' ach dem Hof hi t jedoch, der durch die ihn umgebenden Baulichkeiten vollständig abgeschlosseli war. hatte der Geiz des alten Mannes jcdi' kostspielige Vorsichtsmaßregel verschmäht, do.t war AlleS defekt und verfallen. Aus demselben Wege, wie sie gekommen, hatten die ölänber sich entfernt : im Kahne auf deni (brachen, man konnte im Schnee deutlich dje Spuren erkennen, wic sie den Kahn, -den. sie mit dem Vordertheil etwas aus das Ufer gezogen hatten, wieder von demselben hcruntergcschoben, wie sie Hangen' oder Ruer eingesetzt hatten, um ihn ab. u stoßen, u. s,w. Nii'--gends aber, merk.vn'-dige'rweise, so, weil man beide Grabeni fe auch abbuchte, ließen sich.pu?en wahrnehmen, daß die Räuber an'S Land gegangen. Den Kahn, dessen sie sich bedient hatten, fajid man eine ziemlich große Strecke' strömaufwärts von dem Wulffheim'schen Hause anscheinend führerlos an Land gctrieb.'. Ein paar Kistendeckcl, die von To bias als zu dem gestohlenen Gut gehörig rekognoszirt wurden, einiges zerknittertes Zeitnngspapier, in dessen Falten man noch die Form von Metallg'.-genstände.i, Löffeln, Tellern, Kästchen erkennen lounte, die darin eingewickelt gewesen es waren dem Ermorretcn zwei Kisten Silberzeug geraubt worden zerschnittener Bindfaden r und - ein zurnckgelasseneS Stemmeisen, die. in dem kleinen -'Fahr z:ug umhergestrcut lagen, verkündeten deutlich genug, da; dieser Kahn es gewesen, in welchem die Räuber ihre Beute hinweggeschafft. Derselbe gehörte zu dem Grundstück de? R'athszimmermeist'er Langen'schen Zimmerplatzes, der mit seiner Rückseite an den Graben stieß und unbewohnt war. Der Sirick, mit welchem Kr Kahn hier an einen Pfahl, festgebunden gelegen, war durä'fchnitten ; Fußspuren auf dem - Ufer zeigten,' wte man hier den Kahn flott gemacht, sithr ten auch zwischen dem Ufer und dem we nige Schritte entfernten Zaun des Zim merplatz'eS hin und her, ohne sich jedoch jenseits des ZauneS oder irgendwo in der Nähe fortzusetzen, cS schien, 'wie ge-. sagt,. als. seien die Räuber aus dem Erdboden gekommen und in ihm oder im Wasser des Grabens wieder verschchunden. Da der dicke Uhsen denn doch ein zu praktischer Jurist toar, um derlei pH) l'ikalische Wunder in den Bereich seiner Erwägungen zu ziehen, so blieb nur noch eine Annahme übrig, so viel Unbestimmt tes und Unklares diese auch in sich schloß: daß nämlich die Diebe auf einem zweiten Kahn, mit welchem ein Complice irgendwo auf sie gewartet, ihre Flucht zu Wasser fortgesetzt, bis sie Gelegenheit gefunden, unbemerkt ans Land zu kommen. Das wär zwar äußerst unwahrscheinlich, weil die Diebe, um auf diesem weiten Wasserumwege ' dahin zu gelangen, wo der Fluß die belebtesten Straßen durchstoß, einige Stellen passircn mußten, an denen, wie z. B. am städtischen Acciseantt, an der Rückseite des S adtgcfängnisscs u. s. w. theils militärische, theils polizeiliche Wachiposten standen,, welche die nächtlichen Kahnfahrcr hätten wahrnehmen und ihrer Ordre gemäß beim Passiren dieser Stellen hätten anrufen
! mnisen, keiner von ihnen hatte indeß das ! Bdruberfahren eines KahneS bemerkt. und w merkwürdig unwahrscheinlich cS auch- war, daß die Diebe mit ihrem Fahr zeug überall hätten unbemerkt vorüber schleichen sollen, so sprach für diese An nähme doch der sehr wichtige Grund, das! es keine andere gab, man mußte sich also vorläusig an ihr genügen lassen. Der Befund im Hanfe selbst zeigte, daß der Ermordete durch zwei Dolchstiche getödtet worden war. Die Mordwaffe fehlte. Der Geldschrank in seinem Ziminer war mit den Schlüsseln deS .. Alten, die noch im Schlosse steckten geöffnet worden; Veld geraubt war und wie
! v?cl. ließ sich im A'uzenl'lick noch nicht
ermitteln, ach odias Vermuthung konnte cS jedoch schwerlich eine größere Summe gewesen sein, da der Alte nie viel Geld im Hause hielt, sondern dasselbe stets. auf der Ba ik in Depot gab. Der eiserne Geldschrankdientc ihm hauvtsächlich zur AufbeN'ahr-.z :g von Skripru-. ren, welche, in kleinen Päckchen anschcinend nach den einzelnen Geschäften geordnet, denselben füllten. Diese Papiere waren durchwühlt.großere Packete, welche mehrere Papierrollen umschlossen hatten, geöffnet und durchsucht, es hatte ersichtlich den Anschein, als habe man bestimmte Dinge mochten das nun Werthpapiere oder andere sein gesucht und vermuthlich auch deren mitgenommen'. Ein angebrannter Fidibus, der sich in dem Geldschrank fand, schien dazu gedient zu haben, in den engen Tresor und ehiige kleine Fächer hineinzuleuchten, geordnete Bücher hatte der Alte nicht geführt, es fanden sich nur alle Notichn cher, Zettel u.j.w.'mit einem Gewirr un verständlicher Notizen und Berechnungen, .aus dem sich kaum ein Uneingeweihter dürfte vernehmen können. Im Parterregeschoß waren ans einer fensterlosen Kammvr zwischen Vorder- und Hinterzimmer zwei Kisten mit Silber- und Golosachen geraubt worden, die doct ausbewahrt lvurden und deren Deckel mit dem theilweisen Emballagepapie? der Silbersachen man in dem Kahn, gesunden. Der Alte liehauf Pfänder von Silber oder Gold, kaufte derlei Dinge von Leuten, die sich in Noth befanden, oder auch, wie man sagte, von Leuten, die sich über den Erwerb derselben schwerlich auszuweisen vermocht hätten. Daher hatte sich ein ansehnlicher Vorrath von solchen Dingen bei ihm in jenen beiden Kisten angesam me!t. Eine blutige Fußspur führte von dem Todtenzimmer die kleine Treppe hinab zu einer Scitenthnr der Wohnung als hätten die Morder einen Augenblick die Absicht'gehabt, das Haus durch diesen Seitenausganz zu verlassen. Sie hatten diesen Plan jedoch ausgegeben, denn, wie der unberührte Schnee außen vor dieser Thür, in welchem keine Fußspur zu sehen war, zeigte, war man nicht zu ihr hinausgetreten. Aus jener Seitenthü? der Wohnung gelangte man mit wenigen Schritten über einen kleinen Theil des Hofes nach einer festen, stark mit Eisen beschlagenen kleinen Thür, welche ans einem gemauerten Schuppen nach dem schon erwähnten engen Gäßchen führte, an das diese Seite des Grundstücks stieß. . Der Weg, auf dem sie gekommen, wär also der direktere und sichrere für die öiäuber und sie hatten ihn wieder gewählt, vielleicht auch die Seitenthür nur in Augenschein genommen, um sich ihres Verschlossenscilis nt versichern, denn der Schlüssel zu ihr fehlte, sie hatten ihn mit sich genominen. Zwei' wichtige Spuren aber fanden sich, die, wenn sie toirkliche Spuren waren, fast unmittelbar auf die. Person eines der Mord führten: der erwähnte Fidibus, den man in dem Geld sch rank gefunden, und das blutbefleckte Tuch, von welchem Tobias dem neugierigen kleinen Speng ler Mittheilung gemacht und der durch die Buchstaben R. St. auf .teinhold Stcrnow paßte. Der Fidibus hinwiederum war erfichtlich aus einem Stück Papier gefalzt, das vn cinem Briefeouvert von großem Format abgerissen war, und zeigte soweit es nicht verbrannt war, die gedruckte Firma Ausschrift schinenbauanstalt von.....llmann in ergroden" und den Poststempel: 7. 2. Diese Firmenaufjchrift deutete auf die bekannte Firma: Maschinenvauanstalt von Hallmann iir dem benachbarten Bergroden hin; es wurde telegraphisch bei derselben nachgefragt, ob sie anzugeben vermöge, welche Oilefe sie am 7. dieses Monat) nach hi.-r gesandt habe, uno die AiUwoU lautete:' nur einen, an den Architekten Herrn Nei ihold Sternow; man stehe dort mit Niemand überhaupt weiter in Korrespondeiiz. sFortietzurg folgt) Qem AuSlavd. t tlSt das (ui)d( NetH seine höchsten Beamten besoldet, lehrt ein Blick in den Reichseiat, der nach dieser Richtung hin nicht ohne Interesse ist. Danach bezieht der )1leichskanzler Fürst Bismarck. einschließlich 18.000 Ut. Nepräsentalionekosten nebst freier Wohnung 51.000 M , der Staatssecretär des Auswärtigen Amtes. Graf Hatzfeld ein schließlich 14.000 M. Repräsentationskosten nebst freier Wohnung 50.000 M. Staalssecretär v. Bötticher ist mit 36, OöQ M. und freier Dienstwohnung ausgestattet, der Staatssecretär deS Reichs ustizanites Dr. V. Schelling bezieht U 1,000 M. außer freier Dienstwohnung, der Staatssecretär des Reichsschatzamtes V. Barch ard '20.000 M. bei freier Wsh nung. Staatösccrctär Dr. Stephan '41, 000 M. bei frciershnuig. Der K'.iegs minister Bronzait v. Schellendors erbäl: eine Besoldung von 3tf.000 i)i außer dem freie Dienstwohnung mit Mobilia? ausstattung und Feuerungsmaterial. so wie 8 Foarage Stationen. Ebenso sttflr sich die Besoldung für den Ehef der Ad. miralität v. Caprivi, welcher gleichfalls neben seinem Gehalt von 36.000 M. freie Dienstwohnung hat. Dee Chef des Generalstabes der Armee, Generalfeld' marschall Graf v. Moltke ist im Etat mit 12,000 Mark Gehalt und 18 000 Mark Dienstzulage, ferner freier Dienstwoh, nung mit Mobiliarausstattung und Ser vis.fowie 0 Fouragerationen aufgeführt. Auch die 14 commandirenden Generale, sind mit je 12,000 M. Gehalt und 13. 000 M. Dienstzulaze, (ans welcher auch die Kosten für Bureaubedürfnisse zu bestreiten sind), verzeichnet, daneben erhalten auch' sie freie Dienstwohnung mit Mobiliarausstattung " und Feuerung Material und je 8 ouraaetatwnen. UT, UIFliB & BERRYHILL I Advokatcnu. Ncchtsaulvaltc, ' "glo 301 V'kd Dklsa:este. ludlanapolio, . . . Ind.
Martern!
ist Ut ?ls druck für den grcnten Schmerz, und fc5 rn Hären di ftit Rhel,m!tisml,5 und Aeurülgia Melden den. da ti fcu SAuu. fcc:i sie leidcn. nidr torü
cuödrüit. Kann der Schmerz gehoben werden? Hcrr Seit;. ?. (IrnjCrn, Nandolxh. N. Sl., fchrettt : Rrau 7. Citlccx stau! i tz! Zlthlexirrrl nfat (iit tut (in altf tcitm reu siiisuntlichnit Stbcumanf ml. tae nfctiltar tvid-nnt, der nit rcviai;t ttt 1e!e irlr,cht,ri,g reu ttn marunictii Echmcijcu all U)UfcCVM." Ttit ist eine Mcdijin präparirt worden, die so ersolz, tut) K?aral4 und Zeuani ber ihre Wirssamseii kommen aus allen rollen de4 Uande. ohn ka daru gcbeten wird. Int NV. Van'en, 151 chetn:e Cnsße,Dttrotr.Aicd.Isagk: , ' . rtJr rnl.ttJn rtt mrbit Sm inttrrm ictttjcn atifaB ten duma ill meiuak. irrt 5?, " " Vt 'd treOrt statt . fi. litt lrftfU' Omrtvw üd tnu e g.kg',nkb, l? U C tt thun. IXix Mt ot aJ4-ti Vitn U tne H,,i rinnn ; am I. am n.rt ife htyrrrM. im ,d erde eil ttBn fmut ,u mi4n. atttit ixt ü. t.n arrauin, e r edm. rlflia vcnAiviiRrra nt tir Vc Utru Huft ilmmt lcfc -rtmt t. Ti- iJ.M i n ir'Tf irir . tm .d,, tR ich Un d r r,",rvuquna. tafc m-A tin ter jUir , cua tica irrrtfn." Wenn i kftladtz, nickt in Abrer Aprrbete er. kalten können, roerden wir Ibnen r.a.b Smp'ana d ngulären Prns4-kin Illr per Alasch doffelb ptr rvrefj s,n?o uf enden. - Wir fefen lieber, wenn te f von Adrsm potbeter ksuicn. aber wen er daffelbt nicht fübrt. lassen Sie cd nicht Lberreden. ft&a d4 m versuch,, sondern destcllea Zit je son di ut. wi angeeien. ' AtHMHorös Go. 112 Wall Str., New Aork. Lüil Hoad Hat Store, . Herbst Hute ! . ' . - . . Neuester Facon soeben ange. kommen. Billige Breise ! Gute Vedienuilg ! Vkeu besichtige die grrße Vßvah! von ' Herren-u.KnaökN'Hötkn. TXo. 7 Hg Vaszwzk Str. J. 'A. Eiirensperger '(Nachfolger von 3. ' y l e i.l Prattischcr Buchbinder, No. 22 Talbot & Ticto Slect, Ü9X 95. Pennshlvanla Str., (über Schwing's Theeladen.) lLS-Gröber bei . Knebel. J. Klee. II. Colemax. KLEE & COLEMAÄ", Fabrikanten von Mineral - Wass. Svarkling Champa'g', Cikrr u. L?ttle Daisy. t?bk"s aiieinipe ?ljea!cn do.i B.lf.st Gingcr und Ee z r.Wsscr gontai,',, uer,r jegrr.kit a"f Pe1 llurg ficat' 3 tau.eii neiden auch vt:mitt)tt. 226, 2.8 S2;i0 T,,d rciswnetr. Jndianapoiti', Ind. Tt. 8tyr, Manoger. Germania Garlcn. N.'W..tzcke Market u. Ndlrttr ttubfebr Vuful. flu()s;rtdtrtr Wrininfe (tfutrr utit. ! ' iliifmrrf sann Bedictttt Um ioblretdbfn Zuspruch d,ttk' Floinrirh Iskiii;nri tt a f t nur (JAltLANI) OEFEK und RANGES, Die bestenlitt der WeltGarantirt al die beyen im Markte. Dir Mi chigan Stove Co. in Detroit.' Chicago und ' Bussalo. Zum Verkauf bei j. A, Lyons 88 West Wasbingtpt! Straße -und- ' 8 & 88 Süd Dla:vare Stc. Jcfferson - Haus. ' Saloon und Billiard-Halle, Vo. 61 no rS Hst Houtö Kt'aße. Deutsches GqS - Haus ! Wecbtc deutsche Kost. fSJm Einzelne Mahlzeiten oder im Lbonnernent. Möblirte Zimmer kbst Kost. John Henry Grünert, Eigenthümer. IVcd. Horgt'H Nmcr Flcischmarkt ?o. 834 Hi Wksöing?o.i 5tr. Fleisch b sker'Qtialitä', seine Würst-, u. s. w , v. s. m. Flitz Hergt's .berühmte ltwrt. Nasche und ssrsältige Sedienung.
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xy-:ri? . lr u -Mii-ui i ;:r,Lv 7r ;?r--3 - ' I . iAmW7. "Z" - " h r. , 'Z7 ' M vss&sskfS' Eisenbahn -Zeit Tabelle. Ankunft und Ndflonfl der (kisenbobnzügk in Jndianavolts. a und nach Sonn tag 2 Nov. 1854. Cledelonr.. Columl'u. Tinc'vneti und Z. a!'',i Si,knk'hn (ter kme.l Vb g a n g: Unkvnft: V f) r .-. 6 I ri . & A i Cx tSfl t.H' r nrnfcp 7e lu i f r 9 v i : n frr tctot. ftl : I" Snttiftr. 3(T v t r 7 k 'v ck n.i Xn pder. fjfi.-4S ni . t itk 4t W 3 n Vrtgtztwood t)iDi(tj&, t. 4. an! 3 fidiund tiiitlu ö ;b m d. , .... l'.iM I Ö i'a ! II lMti. i V , .0n täglich f V5 3K ! 7 I .. . SOM! s.t m 4S' i l4gili ? uf I ir titibui, iinsiatici A 9 t m il iä,t!c; i vs : - i i. tl I ooaiDien :Mt ! 4i ttn (t 'di nto I i ÜO o i) l IX A V 4. läßlich I 9 i.'i I 4i tvhli Rt'eqA, l$u Ml, , ff Leu fii.r.t tf V Ä ? fc . ögl ch 1 1 .32 m 4 1 t rcnnt.gl I Ü Jk l 41 4 w r-iQtnn s aulg Eo-Nt 4.5. ! St CoUti h. nnua UJ3 W Cdieagc Sionie dta Äokimf. blca,o Schnell. , Jnd', ,. Ufltfl 1 ' l :ch"2,u,... ,..'OM e'cago Srei.ll HO l Qntpl'l 5 I r r i uiik Xmt Haute, Davdaltu k St.onK etsernötdi. aii Zian ... 7.I& m , Schnek,, ,5., Xaa ri. x .... 11 65 j Cait und cc... !. 6 kerre Haut, sce. 4"m i Tag 'Iwt.... JiRa Pftc et ' ail und... lJBu Eiueianati. JndiauapoliA, St. Lonis u. EhkjO Eisendahn. Cincwnati Dtdlflsa .I.uk.n 4 ??m I Jnd,onx Rk . ,l.G inci,'N4tt rr m I öck',lt., 9l9. 11.. . ..1 0 s - tSeftern l... SsM L , e.. Z..45 i G K t , lac. Mt .. 0 UHia tag.i t u C(.t0.4kft Chicazo Tivlflon. 5eo Wutl t. 7. 1 4&u qu Zk . Cdtcaao iSail b. 2 10 -im I tätlich c c nfi. 3 15 LJettern . ...& 1 m , ,ta,e,tk tu .ju.ü , o uc.i i e v:au p c. 1.8Q j-.rn 1 incinnui et. k -m , Zeffersosville, Vatison und Jniivipsii iscndadn. eüd ?r tiq. i.. 4.10 , 9d5,da:l. ? L S j2d ecc... IS m 'ZnoiekkicSitialo V HOnii ',. . .) Ji a?:. 7 t:"" zvl" . n . 7i ? V" i V "i 7iBl Ol C riXtfig lff.U Wabash, St. Loui. & Vaciste. ttt& rhic Hail 7.15 Lm CJi 9ftig sl09t 2olÄ iftffl 11.11 Tel u Sb 5ta:l. Sl Tim l.U 4i:iHiä?; c C & 6 7.C! Lsuisville,?!! Albany & Chicago. Vir-Lme. Chicago Cjifil..K.üi5;m 1 Eh cogo 4z. tgl..l!.U !tkonvtt ik i.O St , äKoucn Slk luXJai i) i3) City Uh'kag. I 3n0). 68c i Wau Ik.V Nm j 9i tr.axi ödianapoliö und St. Loni Sisenbah. - ipref. cc. V ?5 U tsaliaz 7.10 Ca cc tooir C?r- U t 2 9. 6 25 ii ?) uttt iii t&iUi) i u c e.iu 55 Locsl Paffenger 9 5utt atcctg( .?. ?ndiaarlil S: 3.15 2ndisuapoli und Dincenve Eisendah. Uo'.i S iaro i 8 15 In: 1 8tntrtml tccn 43 YM tStRiinurl cc . .iO ii j a,lck CitrotJ. tSOZu St. Loui Divisto. UsrefteldLc:... 6.M i'a 1 ech: r 3.56 tu Ikiil u Tag.Sz. 8.05 I Vlatl u Tag j G.' acht ; ll.'i mr. j tuoreftelfc Äre.. .1 ?k Oestlichc Dw'siou. Oeft!.?rsii....4.?-.M , Lak'fti Errreß... 7 0C t ut aar in tni I t A A i ...,!0 3Ltlai.t, 4 x.... 6 4zNm I Seitrrn f n .... 4 45 Iavisna, Vloomingiou nakkSeftern Eiseudayn tu Z u Wall 73 6. , tf afiern 5 E G,. ai.A Xtj rtcc i "5 Hr. I täglich 11t itanjfcrrr. Aci , , i,n Sxee 11 eu R r ta3ll.f1 iirn i tlantu .)! fm iinrmoatt,rNautJllon4cJnt)ianappiiitittBbthi. nccA txui . tm , An idrtlciif M, V one.4lUekl 4. 0 , ttaU. 1 t ( dpi iiit v K.4 I .nd? u -.UdaiJH' 5 im , l.t.H.j)l ..1? , 4 enntti ec i lAiB - tiUae nu 1. .. ehk,ie,?eGr, u I.. iaufta-ti. nu v tiurlu . "!!-!10 - l- - THE BUSINESS MAN When lie travrla wanrs to pro qnlck. wnnta t9 hs co iilortu'ülo, wau:a to anive at üesttnulkm 011 tnne, in f.tct, wants a strictly buH.ncac liip, ad conscqucntly takes tha populär W.thnsh Route, fecling thnt ho 1s nre to meet Iih civngemeiits and contuiuo to prosper säd be happy. 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