Indiana Tribüne, Volume 8, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1884 — Page 3
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schmerz! Betn! Ich habe SSmcrzcn überall !" welch' all gemeiner Ausdruck und wie viel bedeutet derselbe für tielc arme Leidende! Diese Sterzen haben ein? Ursache, und häufige?, a!ö rn:i dies aewöbnliÄ annimmt, sind Leder rder Nieren diese Ursacde. Keine Krankheit ist schmerzliche? cd?? ekfahr:ichk?a!S diese, und sen Heilmittel ist so prompt und wirksam alZ tu e fEmi -tfliEa W mi Ezra 73 SS ist bis jetzt kein Mittel enQeQ worden, daß so wirksam ist bei allen K!ereu.und Leber-LeschSkrÄen, Malaria, TySpepfle. etc., unv dennoch ist t einfach und hannle?. Wijsrnszft uns ärztliche Kunst haben mit wnnderrsllenr Erfolg diese Krauter, welche die Natnr für die Heilung vsn Krankheiten geschaffen. Ziusammenzeitellt. ES stärkt und belebt tafi g.rnze Szstem. Hea. X&atcj CknenZ. der atfljfjrinett Esngreg minn. firitb flirt einem Cellegen. ter an llaverkau l'ikkik ad ZIlertrankkt litt: ..Versuche Cie sNii'd'ek' Ärzuker.Slsttr. ild glaube. S wird Lie fariren. $ $ bade fsc5i dei Unverkaulichkeit. ali aii bei 7!:e7k,ke reu az?anrt und es ist die wunkee de (i jmfciaa:io:i xoa 'iuj:nalArSuta, die ich je ße'efcM. Mlolilor Aerb Bittens Co. ol'i CsnTNlercs Str., Philadelphia. SztUM Jgenköultr 2ZukA'2SrnV ffilict te f4J. Wn ie! aofcsi ! Puppen und Puppenköpfe größte Aus Wahl. Vlcch-, Holz-, Gummi und Por zellzn-pielwaaren. Laterna Magica, Dampfmaschinen und Mcchanische-piele. Ete S die neuesten Erscheinungen in dieser Branche empfahlen Qhas. Mayer Co. cm und Z i fi Wüshingknn Strößr. Fred. Kergt'rt Sftcuer Flcischmartt o. 834 Hl! ?3asöing?on $tr. Fleiscb b.ster Qualität feine Würste, u. f. w , u. s. V. Frih Hergt'4 berühmte M o ttwurst. kV" Nasch? und sorgfältige Bedienung. ZyS Uhestee. fsktt jcbcii Abend ! und Pirnflas, DsnnttstaguudSamstag M A T I N K K. P apu läre Sintritt.Preise: Abend. Matinee. Orchesterstühle 85 Cent. 25 Cent Parquctte 25 15 . Ealleri- 15 . 12 m Loge (Ver) 75 . 75 . MettsGrSööN). 3i tTinit d?m geehrten Publ.kum an, ta. xii -n No. 54v South Eaststr., eine Jene chrocery eröffnet habe. Ich wrrde mich bemühen, meine geehrten stunden, durch eufmerksame Vedienui g. jkdcrzeit ate und frische Waare und bill'g: Preise zufrieden zu stellen. Waaren teerten nach allen Stadtheilen hin besorgt. AchkMl'doll, z in: rr inr iajxz. Kaufe ein Hon unserm gcZttnuutcn Falke nub nimm cii Ticket. Fünf derselben b.recbtigen Dicb ju einem GueSSTickct" auf HansnnVSS Emil Muollor, 20 Ost Wasbinqtvn Cie. Dr. C. C. ETorts, DeutscherZahnarzt. (Kckchsokger von hat. L. ?ldrt.) 5W.-Scke Wafhkngtou u, Peunsvlvanla Qtr. 3niii.KiMll
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Roman don Emil Eohnseld. (Fortsetzung. tiwvi "KiUx, ja 1" meinte SchnellOaum dcsor.. Mindestens wird eS Ihnen den schritt verteufelt peinlich machen. Es kann Ihnen nickt angenehm sein, ;u dc:n Manne, den 3ic heut ah abtrumpft haben, morgen wegen der Prolongation einer Forderung zu kommen!" Äber es map sein," sagt- Neinhold ! Verstimmt., urrcu gestanden, schnell-' bäum, ich bin, sofern es sich um größere Summen handelt, momentan ein wenig deranairt, uno ich wäre in Verlegenheit, den Betrag von 00 Thalern ;u besckaf- I fiiv 1 1 x M.a ? fc.i I. I i A 1 1 1 1 ! uiiui'iiv 7 iv vit itiiiun. ik der Sache b'lrisfr, so irren Sie einiger maßen. Ich komme, nicht mit eine? Bitte zu Ehrentrant, sondern mit einem 'Angebot. Die Prolongation ist keine Gekäillgkeit. die ich nachsuche, sondern ein Geschäflsoorschlag. bei welchem Ehrentränt, der Kaufinann. verdienen soll. In einem halben Jahr? habe ich Geld flüssig und weidv' dann Alles ordnen. Bis dahin werde ich ihn sicher stellen." Wenn er nun aber m&t darauf einn :" fragte Schnellbaum j?tzt zweisl:.d. Den Teufel auch, er mus;!" rief )Ieinho!d ärgerlich. Ich werde ihm jede Zwang'crgZ'.tnna bieten, die er haben ivil!!"' Wenn ?r sie nun aber anöschlä.';!, vielleicht aus Gehässigkeit 5" behalte 5'nellbanin kopsschütlelnd. Wenn und wenn ! Ja, zum Teufel, wenn er das thut. nun nun, so muß ich anderweitig Rath schaffen!" rief Ne inhold, sich unruhig die Stirn reibend. Freilich, es würde schwer halten. Indeß bleibt gar nichts Anderes übrig, so gebe ich in des Löwen Nachen, zu Wulfsheim !" Zum alten Wulssheim V O je, o je V Ich biete ihm für das Geld sechsfache Sicherheit durch den Betrag, den ich in einem halben Jahre für meinen Bau zu erheben habe. Ich setze ihm die Pistole auf die Brust, ich drohe ihm mit dem Prozeß, mit dem Zwang der Nechnungs belegung, die wir erstreiten werden mit Holle und Teufel kurz und gut Schnellöaum, ich werde ihn auf irgend eine Weise zwingen. Lassen Sie mich jetzt, mir bre.int der Kopf ! Wenn ich mit dem Patron, dem Ebrentraut, nicht fertig wer de, werde ich den Hallunken, den Wulffheini, breitschlagen oder das Donnerwetter soll ihn regieren ! Gute Nacht, Schnellbaum !" I. Es kam Schlimmeres, als die ängstli' che Else gefürchtet hatte. Am folgenden Tage erschien Ehrentraut bei Frau Wan del um die Visitenzeit, womöglich mit noch peinlicherer Sorgfalt gekleidet als man immer an ihm gewöhnt war, womöglich mit noch ' gemessenerem Benehmen, noch starrerem, leidenschaftsloserem Gesicht, als er gewöhnlich zeigte, und hielt zmn Erschrecken der Wittwe in aller Form Rechtens um Else's Hand an. Er erwähnte Sternow's Behauptung, daß derselbe mit dem jungen Mädchen dersprechen sei, erklärte jedoch, dem keine Bedeutung beimesszn zu können, Sternow sei . vermögenslos, ohne Stellung, ein leichtlebiger junger Mann, der mit dem Ernst des Lebens noch nicht ge messen werden könne, und er glaube nicht, annehmen zu müssen, daß man denselben um einer flüchtigen Juzendtändelei willen ihm, dem ernsten gereiften Manne von geachteter Stellung und in den günstigsten Vermögensverhältnissen, vorziehen werde. Wenigstens wolle er den Prüfstein hierzu ablegen und bitte nochmals Frau Wandel, ihm ihrerseits als Freier ihrer Tochter das Jawort zu geben. Frau Wandel war entsetzt. Sie übersah mit einem Blicke die Gefahr, die sich vor ihr öffnete, wenn sie dem mit diesem Schritte so kurzwez alle Schranken vor sich niederwerfenden und dadurch am sprechendsten seine energische Entschlossen heit in der Sache verrathenden Ehrentraut, ihrem gefürchteten Gläubiger,durch eine Zurückweisung seines Antrages vor den Kopf stieß. Sie war rathloZ. Energie war nicht die starke Seite der armen Frau. Die Wirren und vielfachen Bedrängnisse, welche in den zwei Jahren seit dem Tode ihres Mannes auf sie eingestürmt, hatten leider nicht dazu gedient, sie den Verhältnissen gegenüber zu stählen, sondern ihr geängstetes Gemüth nur noch mehr eingeschuchtert. Sie, die bisher nie um geschästliche Angelegenheiten sich bekümmert, und an die nun ein Wirrsal von peinlichen geschäftlichen Aufgaben heraw trat, hatte sich dem nicht gewachsen gefühlt uns war durch dieses Bewußtsein nur um so mehr in ihrer Widerstandskraft gelähmt worden. ' Sie wußte auch jetzt nicht, wie der neuen schwierigen age, die sich da vor ihr eröffnete, entaegen zu treten wäre. Sie wußte, daß es ihre Pflicht, zu widerstehen, und fühlte doch im Voraus, daß sie werde unterliegen müssen. Verlegen, niedergedrückt, die Augen auf den Tisch vor sich geheftet, saß sie dem kalten, ruhigea, gemessen jedes seiner Worte abwägenden Ehrentraut gegenüber. Sie stammelte unru hig ltwaS von großer Ehre, großem Bedauern, aber Herr Sternow habe ihr Wort :e. Ehrentraut beherrschte die Situation zu wohl, um nicht geilau zu wissen, was in dein Innern der Wittwe vorging, und er war entschlossen, lein Uebergewicht z;u nutzen. Er erklärte ihr, in der Wahl seiner Worte mit aller Höflichkeit und Gemessenheit dock immer eindringlicher und zugleich immer bestimmter werdend, daß gerade der gestrige Vorfall zwischen Sternow und ihm, der eine direkte Veleidigung für ihn bilde, wenn er nicht durch eine freundliche Aufnahme seines Anträges redressirt werde, eS ihm zur Pflicht mache, noch am heutigen Tage eine end giltige Entscheidung herbei;nsubren,die er nochmals dri igMd von Frau Wandel er bitte. Noch sei zwischen Sternow und Else nichts öffentlich, nichts definitiv, nichts geschehen, was sich nicht leicht und ohne Aufsehen ruckgängia machen lasse. . Qx
sei reich, unabhängig, geachtet, eine 'Persönlichkeit, wie er ohne Eitelkeit sagen dürse, die auf ein Mädchenange nicht gerade abstoßend wirken werde. Frauandels Verhältnisse seien derangirt, sehr derangirt; er bitte sie an ihre und ihTer Tochter Zukunft zu denken, an dieSchwierigkeiten der Gegenwart, welche durch dieseö verständige Arrangement mit eitlem Schlage in die angenehmste Situation verwandelt sei. Der Wink, obwohl im sanftesten, gemessensten Ton geäußert, war nicht miß zuverstehen. Er ?,og im Moment eine blitzschnellscharfe Parallele vor Frau Wandels Augen zwischen den Nosen und den Dornen des Lebens, die dser Mann für sie in der Hand hatte. Die geängstete und unlvillkürlich bei dem Gedanken an die Lichtseiten' der Sache in ihrer Bedr ngnis; doch auch wieder aufathmende Wittwe wand sich wie ein Wurm auf der Nadel des Sammlers, bei den Worten des gleichzeitig drohenden und bittenden Bersuchcr. Sie schwankte. Noch einmal kam ängstlick, unsicher der Na:ne Sterow's ven ihren Lippen. Sternow, warf Ehrentraut venitlich hin, Stemow sei arni, vorläufig, bis auf's Unbestimmte bin, stellungslos. Ob sie bedenke, daß Wulffheim, der Vormund, dessen Konsenses es bedürfe Wulffheim, der starre, fält berechnende Geldmensch, nimmermehr seine Einwilligung zu einer so unvortheilhasten Verbindung geben werde und unter diesen Umständen noch fünf bis sechs Jahre des unbestimmten Harrens, desMangels, des 5lummerS und der Kämpfe mit derangi? ten Verhältnissen vergehen könnten ? Pah, dieser Sternow ! Ob sie ihn denn kenne, wie er wirklich sei, wie Jedermann in der Stadt ihn kenne ? Sternow sei nicht nur arm, stellungslos, leichtlebig, zum Jähzorn geneigt, der ihn schon mehrsach in Handel verwickelt, er sei auch unordentlich in feinen Geldverhältnissen, habe Schulden, sei stark derangirt. Sein nicht unbedeutendes kleines Vermögen habe er in leichtsinnigster Weise vergeudet. - Ja noch mehr: er sei notorischer Spieler, habe stark verloren und sei dies mit schuld an der Zerrüttung seiner Verhältnisse. Kurz, Herr Ehrentraut entwarf ein wenig schmeichelhaftes Bild von dem Architekten Neinhold Sternow, das aus den guten Dingen, die wir schon aus dem Munde des in den Lokalangelegenheiten so gut orientirten Herrn Spengler vernommen, und aus noch manchen anderen zusanimengejetzt war und Else's Mutter auf das Unangenehmste iToit raschte. Er nannte ihr die 'Namen der Leute, von dnen er die Dinge erfahren. Es sigurirten darunter nicht nur die Herren Spengler, der wohlangesehen? trackere Bürger und ötentier Herr Piper und Andere, fondern sogar auch Freunde und Kollegen Sternow's: der reiche Rathszimmermeister Langen, der joviale alte Doktor Brück, der reiche junge Ban kier Sendeweit u. s. w., denen Sternow selbst von seinem Spiel und seinen Verlusten darin erzählt. Ehrentraut erklärte sich bereit, Frau Wandel Beweise zu bringen, er sonderte sie auf. selbst bei einigen der Genannten Erkundigungen anzustellen. Wenn sie, als Else '6 hesorgte Mutter, an die Bejahrten, Verheirateten, anexkannt Ehrenwerthen unter diesen Leuten eine diskrete Gewjssensfrage nach den erwähnten Vorkommnissen rieb te, werde man nicht umhin können, ihr, wenn auch unter der größten Schonung und Diskretion, doch die nöthigen Aufschlüsse zu geben, und sie werde befriedigt sein. Frau Wandel war bestürzt, wie aus den Wolken gefallen, entrüstet. Wenn es auf Wahrheit beruhte, was dieser Mann dort ihr niittheilte, und sie durfte ja kaum daran zweifeln, so sah sie ihre geliebte Else in einer unsäglichen Gefahr schweben, der sie unverzüglich entzogen, werden mußte. Sie war dann Ehrentraut zu diesem Danke verpflichtet, daß er ihr die drohende Gefahr enthüllt, sie mußte dann in ihm en Netter ihrer Tochter sehen, an dessen Seite ihr nur Schutz, Nuhe, Glück blühen konnte. Alles, was sie an Entschlossenheit besaß, ward in dieser Sache plötzlich gesammelt und belebt durch Mutterliebe und entrüstetes Frauengefühl. Sie erbat einige Tage Bedenkzeit von Ehrentraut und er war damit einverstanden. Sie erklärte ihm offen, daß sie gewillt sei, einige der von ihm angerathenen Schritte zu ihrer Aufklärung zu thun. )!ichi, weil sie Mißtrauen in ihn setze, sondern weil sie glaube daß es ihre Pflicht sei. und weil Ne wünsche, nicht mit bloßen Behauptungen, sondern mit überzeugenden Tuatsachen vor ihre Tochter zu treten, wenn es nöthig sei, diese von dem schlimmen in Kenntniß zu setzen, um damit schnell und endgültig die iebe zu einem Unwürdigen auö ihrem Herzen zu reißen. Dann versprach sie, ihren ganzen mütterlichen Einfluß,' ttöthtgenfalls ihren gan'en mutterlichen Ernst und Willen anfzubieten, um Elfe zu bestimmen, de.l ehren: den Antrag ihres Nelters aus so übler Lage anzunehmen, und jedenfalls würde sie. die Mutter, in diesem Falle nie ihrer Tochter ihre Einwilligung zu einer Vermählung mit einem Anderen geben als mit ihm. Ehrentraut war mit Allem einverstanden. Man kam überein, die Sache vor Else noch einige Tage geheim zu halten, bis Frau Wandel die Gewißeit erlangt, auf welche sie sich stützen wollte, uno demgemäß selbstverständlich auch Sternow nichts davon bemerken zu lassen. Nur den Verkehr Beider miteinander sollte zrau Wandel in diesen Tagen möglichst zu verhindern suchen, was ihr unter allerlei häuslichen kleinen Vorwänden nicht allzu schwer fallen konnte. Befriedigt schied Ehrentraut von Frau Wandel, diese mit ihrem entrüsteten Mut-ter-und Frauenherzen in erheblich weniger guter Stimmung zurücklassend, als die seine war. Er ging, und auch jetzt zeigte sein schon geschnittenes, aber kaltes, unbewegliches Gesicht die gewohnte starre Nuhe. Nur in seinen dunklen Augen, welche er mit den gesenkten Lidern halb bedeckt zu ha'ten pflegte, loderte eS wie von einem verborgenen Feuer, wie von einem verst.'ckten Triumph, und unter dem vollen , schwarzen Schnurrbart Nagten seine Zäh ne an der Unterlixe, wie es feine Ge
wohnheit war, wenn lyn etwas ldvaj; erregte. Die muntere, liebliche Else lvar um diese Zeit abwesend auf einem Spaziergange, den sie am Arm ihrer Freundin, Frau Dr. Burgen, unternommen, um in dem schönen trockenen Winterwetter das von der durchtanzten Nacht noch innerlich heiße Köpfchen ein wenig zu erfrischen und Erinnerungen an den Ball auszutauschen. Als sie nach Hause kam, fand sie die Mutter verstimmt, einsilbig. Frau Wan del erklärte, Herr Ehrentraut sei dageWesen und sie habe mit ihm eine lange, eingehende Unterredung gehabt, die ihr zu denken gebe. Vielleicht werde sich Alles noch besser machen,als man geglaubt, man müe nur zur rechten Zeit ein Einsehen haben und entschlossen und verständig handeln. Uebrigens habe sie eingehend über die Sache nachzudenken und bitte Else, sie ganz sich selbst zu überlasse. Auch wurde ihr (rlse einen Gefallen thun, wenn sie Sternow schreibe, derselbe möge heut nicht zum Thee komtncn. Frau Wandel wolle heut Abend auf ihr.'m Zimmer bleiben, um einige wichtig.'
j Briefe zu schreiben, und es schicke .sich ! doch nicht, daß die jungen Leute den Abend über ohne die Mutter beijammen wären. Der armen Else erschien das Venehmen der Mutter seltsam, eigenthümlich ernst und zurückhaltend. Aber sie schob es auf Rechnung der geschäftlichen Unterredung mit Ehrentraut, und glanbte, in Bezug auf diese keine besonderen Besorgnisse hegen zu dürfen, da ihr die 'Zlkutter ja von neuen besseren Aussichten gesprochen, die ihr in derselben erwachjen seien. Sie seufzte ein klein wenig über den abjagenden Biief, aber sie kam arglos dem Wunsche der Mutter nach. Vor den Augen der jungen Liebenden lag der Himmel ihrer Zukunft noch blau und rosenroth, sie ahnten noch nicht, wclches Gewitter sich über ihren Häuptern zusammenzog. 4. Die nächsten Tage waren für Neinbold mühselig und sorgenvoll. Geschäftliche Erledigungen peinlicher Art drängten hn ; seine geliebte Else sah er fast gar nicht. Frau Wandel fühlte sich unwohl, ging zwar zuweilen aus, war aber AbendS sehr abgespannt, nicht zur Geselligkeit aufgelegt und verweilte auf ihrem Zimmer, was Neinhold nöthigte, seine Besuche zum Thee an. diesen Abenden ausfallen zu lassen. Am Tage war Else fast ständig von der Äkutter in Anspruch genommen, was gleichfalls nur wenige flüchtige Besuche gestattete, die überdies ärgerlicher Weise stets durch das Un Wohlsein der Mutter noch mehr abgekürzt Wurden. Ausgehen konnte Else unter diesen Umständen gar nicht, und so be kam man sich in den nächsten Tagen fast kaum zu, Gesicht. Nur die lebhafte Kor respondenz, die Schnellbaum zwischen ih ken beförderte, war den Liebenden noch geblieben, Schncllbaum, der treue frühere Diener der Wandel's, der sich auch j'etzt noch, freilich um großen Theil ohne ihr Wissen, so eifrig ihrem Dienste widmete, daß er zur Zeit fast seine Hauptthätigkcit darauf verwendete. Er war es, von dem Neinhold, freilich erst nach längerer Bekanntschaft und als die Sor ge um Frau Wandel's Ergehen ihn dazu drängte, die Lage der Wandel'fchcn VerHältnisse erfahren hatte, während Else und ihre Mutter das nicht ahnten, vielmehr mit ängstlicher Sorgfalt darauf bedacht waren, dem jungen 'anne die beschämenden Sorgen, welche sie drückten, nicht bekannt werden zu lassen. Der getreue SchneUbaum war es auch, der Neinhols in alldesscn geschäftlichen Fährlichkeiten und Schwierigkeiten auf das dienstwilligste zur Hand ging und der auch gegenwärtig wieder beflissen war, ihm in jedem Augenblick, wo er nützen konnte, mit Wath und That beizuspringen. Auch mit Nach, der,von ihm gegeben oftmals nicht zu verachten war, denn Schnellbaum U'a? nicht dumm. Für den aufmerksameren Beobachter lag in seinen dicken, guttunthizen Zügen und in den scharf blickenden Augen so viel Intelligenz, ein solcher Ausdruck von Klugheit und durchdringendcin Verstand, daß man lvohl Lust verspüren konnte, in schwierigen, mißli chen Dingen, wo guter Nath theuer ist und es darauf ankommt, klar zu sehen und sich kein X für ein U machen zu las sen, diese Augen zu Verbündeten zu haben. Die geschäftlichen Angelegenheiten dieser Tage brachten Neinhold Sternow schmerzliche Enttäuschungen und Fehlschläge. Der Gang, den er zu Ehren traut gehen sollte, kam ihm doch schwerer an, als er an jenem Abend Schnellbaum hatte zugestehen mögen,. und er hatte ihn verschoben, um zu sehen, ob sich die Sache nicht vielleicht dennoch ohne diesen Gang erledigen lasse. Er hatte zudem in den nächsten Tagen einen Wechsel von 300 Thalern zu decken, für den er Ehrentraut )huedics nicht in Anspruch nehmen iomv !e ; er wollte daher versuchen, bevor er zu diesem ging, ob sich nicht gleichzeitig mit den '600 Thalern, die er für den Wechsel brauchtedie Thaler beschaffen ließen, die er sonst bei Ehrentraut hätte prolongiren müssen. Zu seinem Aerger und Erstaunen brachten ihm diese versuche nur Fehlschläge und recht unangenehme Erfahrungen ein. Einige wohlhabender? Bekannte, bei denen er anfragte, entschuldigten sich oder lehnten sogar ziemlich kühl ab. Dr. Brück, sein jovialer alter Freund, war verreist ; der ihm sonst sehr wohlgesinnte reiche alte Nathszinimermeister Langen, welcher am beste!: die Angelegenheit des von Neinhold ausgesuhrten großen Neubaues kannte, für den derselbe in einem halben Jahre die Summe von 000 Thalern zu fordern haben würde, lehnte dennoch achselzuckend ab. als Äleinhold ihm seine Verlegenheit mittheilte und hervorhob, daß er, einiger besonderer Verpflichtungen wegen, sofort 1200 Thaler gebrauche und diese a Conto jener Bausuinme aufzunehmen wünsche. Herr Langen schien sogar von dem Gesuch des jungen Architeilen unangenehm berührt, zu. werden und verhehlte seine Mißstimmung ziemlich schlecht, als er höflich kühl vorgab, augenblicklich selbst durch größere Zahlungen zu sehr in Anspruch genommen ;n sein. Nicht besser erging es Neinhols 1 bei anderen Bekannten überall Achsel
zucken, größere Verpflichtungen, welche i iC guten Freunde- im Augenblick einigermaßen dcangirten, und überall eine kühl verlegene Ausnahme, die de.l ju-igcn Hitzköpf ma?. wenig verletzte. Selb.t sein reicher Freund, der junge Bankier Se.ldeweit, für den die Sache eine Bagatelle gewesen wäre, wi.-b aus. und
Neinhold mußte froh fern, gegen Cession von 300 Tbalcrn der Baummme und Ausstellung eines Wechsels darüber, wenigstenS die 300 Thaler von ihm zu erhalten, welche er zur Deckung seines lausenden Wechsels in den nächsten Tagen unumgänglich nothwendig brauchte. Ä!einhold war entrüstet, cmvrt. Et hätte am liebsten alle seine Freunde als Beleidiger seiner Person vor die Pistole gefordert, aber cr begriff, daß das nicht ging, und fügte sich zähneknirschend. Er verstand das veränderte Benehmen seiner Freunde nicht, er konnte nicht'ahncn, daß gerade in diesen Tagen ein Umstand eingetreten war, der, die geilannten Herren selbst sehr peinlich überraschend, im hochsten Grade nachtheilig für ihn gewirkt hatt?. Es waren Erkundigungen über ihn eingezogen worden. Fragen gestellt, deren verfängliche Nichtung ängstliche Zweifel an ihm äußerten ; und doch waren diese Fragen, welche ihn in ungüitstipein Lichte erscheinen lassen inußten, von ihm nahe befreundeter Seite ausgegan gen. Wer wollte Ehrentraut tadeln, daß er Frau Wandel die Bedenken vor Augen geführt hatte, die sich an die Person Sternow's knüpften ; Ehrentraut liebte Else ; in seiner Bewerbung um sie trat ihm die Gegnerschaft eines Marns gegenüber, dessen ungünstige Verhältnisse er kannte, yegen den, er schwerwiegende Bedenken ins Feld zu führen hatte. Er sah das Mädchen, das er liebte, in Gefahr, einem Unwürdigen in die Hände zu fallen; sein Gewissen wie seine Liebe bäumten sich dagegen auf, dies schweigend zuzugeben. Er warnte, cr führte der Wittwe Dinge vor, welche sie denn doch kennen mußte, wenn sie richtig handeln wollte. Der ernste, ruhige, gemessene Mann lvar zu stolz, um entrüstet aufzufahren, aber er war auch fest und energisch genug, sich nicht in kopfschüttelndes Schweigen zu hüllen, sondern unerschrocken zu sprechen, wo gesprochen werden mußte. Erforderte Frau Wandel auf. sich selbst zu übcrzeugen, dann werde sie zu handeln wissen. Wahr ist es, daß Sprechen in solchen Dingen, schon manäies Unheil herbeigeführt, aber wahr ist auch, daß tadelnswerthes Schweigen, welches die Bctheiligten in blinder Unkenntnis; ließ, es ebenso oft gethan. Das Sprechen ist verantwortungsvolle That, Schweigen das verantwortungsfreie Gchenlassen. Wer vermag immer zu entscheiden, welches von Beiden im gegebenen Fall das Nichtigere. Ehrenhaftere ist. Ehrentraut's willensstarker Eharaktcr hatte sich für die That entschieden. Er hatte geWrochcn. sForkttdurg fo,gk) VöUtfche Lucal - ?tachrichtc: Cinigr?:) t?arn. fNeg. Nach Frhr. Adalbert v. Harold in München. Wegen einer bei Höllriegelslreuth ausgcsochtenen Meiisu? wur haft vcrurtheilt. Der Kaufmann G. Falke von München wirdwegenBetkaufs vonBierpantschmaterialicn ailLÄ Brauer im Lai'.dgerichlsbczirk Kempten steckbrief. ich verfolgt. Der verstorbene Oberkretär Fritz V!üllcr in Aschaffenburg at den Kranken' und Wvblthätigkeits Anstalten der Stadt 160,000 M. ver macht. Wegen eines schweren Sittlick, keitsverbrechcns ist Dr. Endres von Pfer sen bej Augsburg verhaftet und nur ge gen eine Eaution von 10,000 M. auf freien Fuß gesetzt woldcn. In Furth W. herrscht eine Panik. In dem Keller des Kaufmanns Klein wurden nämlich zwei mit Nitroglycerin gefüllte und mit Zündvorrichtungen versehene Flaschen aufgefunden. ' In Waizenbach würd die alte Krämerswittwe Wilhclmine Herxheim in ihrem Hausflur mit zcrschmettertem Schädel ermordet gefunden. Ein gleiches Schicksal bat die Wittwe Bauer in Maßbach betroffen, die man unter einer Holzbeuge ermordet fand. Vor einem halbenJahre hat derStadtdieper Dummler inJmmcnstadt Selbstmord begangen, jetzt hat sich auch seine Wittwe die Kehle durchschnitten. Amtsrichter Lang in Königshöfen im Grabfeld hat sich erhängt. t Generallieutenant a. D. Enald v. Not berg in Lands Hut. Der Oberbahnexpe diteur Franz 'aver Bronn inger inÄieS bsch ließ sich von einem Eisenbahnzug überfahren. Dcr Preis für das von der preußischen Ncgierung an die Familie v. Holzschuber in Nürnberg bezahlte bekannte Dürer'sche Portrait beträgt eine Million Mark. Uhrmacher Siebauer in Passau wurde zu 21 Tagen Hast verur theilt, weil er sich den Spaß machte, eine Dynamitpatro.ic von seiner Wohnung clvlI wegzuwerfen, durck deren Explosion die ganze Jnnstadt alarmirt wurde. Vater Neu" in Rothenburg a.T. und Generalmajor a.D. Bösmiller in Würz bürg. In Greding ist das Anwesen deS Sigmund Scheubach niedergebrannt, ir. Sontheim das des Müllers K. Städele, in Braunau bei Simbach die große sog. Thalmühle, in Hofacker bei Hauzenbcrg das Anwesen de I. Bauer, in Satzbach bei Waldkirchen das des I. Geyer. Bei Zaisertshofen gcrieth die 18jährige Maria Vurghart von Wald unter einen mit Ochsen bespannten Wagen und wur de zerquetscht ; in Sonthofen wurde Joh. Thannheimer von Oberstdorf von einem Pferd derartig getreten, daß er todt zu Boden siel ; bei Passing ertrank Elise Mühn der Wurm. In Negensburg brach der Zimmermeister Mensch das Ge nick. In Hilpoltstein starb in Folge Explosion einer Petroleumlampe dieHan delssrau Thercse Wilhelm; dasselbe Schicksal halte die Tochter des Bäcker i meisters Strobel in Gabelsbach bei Zus-! maröhausen. In Laningen hat sich Nu-; dolf Lorer "von Günzburg erschossen; zu ! cr t : j . . r-t t i langen nooeri ergenrolycr vonyut ba erhängt, dcsgl. in Nürnberg der Flaschner Hofmann und in Feldkirchen bei München der 70jährige Ludwig Du ttnboier.
den die München? tudlvZen Wolfgang Schweitzcr aus Bremen und HanS Euuo aus Morgan zu je 3 Monaten Festungs
Mnrtcrttd ist der Ausdruck für den größten Zdmtv, und icä er, klären die an Rheumatismus und Äeuralgia Leiden den. da ,s den Schmerz, den sie leiden, nicht vcU ausdrückt. Kann der Schmer; gehoben werden ? Herr 3?cr.j. F. Congdeu, tafcrltf, N. F., schreibt : ..ihaa Kam t. Tl.UtTixtv&t sktz; ?;tl!cSfrcJ anal Ifnetür ein alte ttxlui fn nt;i.ntlidt!ii Rkr,i,a,, tnu. ta nnbcilbar entfernt, abct rnt rtndart ihr loltfie ttrlcicbtcruiij cn teil utacitruCen diucuit alt Kthlexh." Nie ist eine Medizin prLparirt worden, die ss erfola, reich warals
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und AcugnifH Über ihre Oir?sam.?e!t temmtn auZ aüci X$tiltn des Landes, ohne daß darum rbeten wird. Hcrr R. B. Watson, 181 AchtzebNte Straße, Detroit. Mich., sagt: ' ' .NnatfJH am 1. TOJri wrt Wrh ten ntiatn nlatt de drumaiilm miu5,. idre !lnl.?H lntnn l ttn 'k-,U, statt n. fi. Htt 1rtltf 4aiit-n un mvi:t . tfcrfnttx.l txiltn. Kfit tetmtm rrffcttne iVttt.l. ct-nc Hil x tinttn : ant I. iX.n teuxtt ich mit thlcthere einen U'ttm tu mach n. .attm ft ci,n .i;cm. ntfit. tr.it ter kck er, tt'Ui Ffrttiirunr.it im r , Vfcwtt'ft rast tJuimtÜ rrtutrt. TU iVctijtn irfTV wtt tut .Uuttrnttttfl tind ich ttn d,t U,!,r,ez,i. ufc nA tu rtt JUjiLn u tcU-i VtUn atm." Denn Sie ldlozik,? nirtt in Ibrer Avoibeke er. Halten können, werden wir Ibnen nach enp?ana dregulären PreiseZ-ein Dollar rer Zlascb, daffelb per rvrkfi franco usenden. Wi? seren t) lieber, wenn Sie c von Ihrem Apvlbeker kaufen, der wen er dasselbe nicbt fübre. lassen Sie sich nitit überreden, etwa Andere ,u verfugen, sondern bestellen Sie so sort bei unS, wi angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str., New York. Rail Road Hat St ore. Herbst Hüte! Nt ue Zier Ja co n soeben anae kommen. Billige Preise! Gute Bedienung : Van besichtige die greße Vuttvahl den Hcrren-u.Knabctt'Hlitrn. V. 7 st Vsl!jt Str. J. A. Ehrenspcrgcr (Nachfolger von G. Kegler.) Praltischrr Buchbittdcr, o. LZ TaZbot & N?v Tlcck, 29K ve. Pennsvlvania Str., (über Schwinge' Theeladen.) tS" rLher bel . 8. Schnob,!. J. Klee. II. Coleiian'. KLEE H COLEMAN, Fabrikanten von Mmera! - Wasfev. Srarkling Chümpaign Cider u. Little Daisy. Ebevsa elleinZIe Zlgcnten ton Belfast Cizcr und Selzer.Wasser. Fontainen wersen je??r,eit a'i'f Beii'llurg geficLt' Fr,tkl,ten treiben auch drmiethlt 22, 228 230 Süd Dclcwzre Str. Jndtanapolis, Ind. ÄI. St'eir, Manager. Germania Garten, N..W..tzcke Market u. Ns!'!?str Hübsches Lvkal, Ausgezeichnete (Vetranke Guter Lunch, AufmcrksaVkr Bedienung Um zahlreichen Zuspruch fcitiei H,fciTr5c !nn?n?s. ct a I s t n u t OAIILANO OEFEr und HANGES, Die besten in der WeltSarantirt al die been im Markte. Di? Mi. chigan Skove Co. in Detroil. Chicago und Vuffalo. Zum Vrrlavf bei l L Lyons, 88 WeN Wasbkngson Straße und 80 88 Süd Drlaware Str. gm S Irick Co. Fabrikanten und Händler aller Arten s Ä sö 6 i n Office: 88 Virginia Avenue. VanuNtraktorea und Private find ersncht, dsrmsvree Jefferson ' Haus. Saloon und Villiard-Halle, -?lo. Gl uno 53 Hfl Sgutg Straße. Deutsches GM- Haus! Vechte deutsche Kost. Einzelne Mahlzeiten cber int Zlonoe. ment. Mödlirte Zimmer uebst ost. John Henry (Irünert, Eigenthümer.
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Ciscnliahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Cisendahnzüge in Jndianavolie. an und nach Sonntag, dln 2 Nov. IL84. ! eiedele.d, Zolnmbvi, Cincwnali und Jndta. s vapolii Sisenbahn (? Viut.) j Ubgang: Nnkvn.ft: 71 V . 6 13 Zn . 2 ff: 2 r tZa 6.4CB nders-n c... lii ) Cm 0 33 Jk .,0.N SWl"19 " '"I Lndeison e.. 2.00 R 2$! 2 55 m i " cii w 8 il oiben SxS.Ä. N i V t L r t0.1 ftm Vrightsood DltnNon, . 6. S. vnd I Ebjjfljtü taglts hvvi. i 1" 10 m U.lMitr. 2 V titi .VO 9! " taolil hZiXm 7 l t tüzltch t.AO 9a .... v ... . ZU '. .. . tZglt. rus aiA t V-.tfbutp, Cwttv?:. Ä i Mcvm vrv.taiv f9W. ,chd. z. itlu JC I . t-m t k ckc tz fgM- ( ii.ni ijenca ot.ri M m if; ia t a aon.mtnto-r: l( 4S " ffi tsahm 37 ftw w Ctautfl m c i jMl foi.rtto. ; UO '.cr.ni tu I 5 3" . V i W & . tt i) f ö a -f . lüch I . 10 20 r fjton cn ; r.:or j eul Sonnt .Ss lm I Efcr-.ttc -. M w ouie tiu ftotomo Cbtcase Schnell. t Zn' 4 oa. ttiiia l bm ichnellkug.. Z..P Gzica? 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Xtt ?htc ait 7.1& Cm 6i 9) itfla i m c : M hi K Wlch 4 c 7.00 Hm Tolck ,1t li 8x..ii.3ae Tel n h ail. K Um Louisville,?:cv Aldany & Chicago. Air-Line. Kdicago tt tgl..l2.iiiXtn Eh cago tij. tgl.. 11. !vino!t ck d O S. , Motion Äc .. IvMKm Mi) N? ticag. vu$. (iua k Kie. (i; Wail n.0'm ftx ttu. Sudlün.apolie und St. Lonlk Sisenbahn. r?g Erxreß, cc. 2)r tg rag.!!? 7.iu c c a 00 ita Von u St L 9. t.2)m a v t t ßj tsNch u ce.lOttN Lot,al Passenger. IftOR Da, r e e tigl i.i&m ndlaavtt e Indianapolis und -incenne Eisendabn. ail Sitro I 8 15 Cn j Ctneennel ..10 CO tm ineenree & . 4..0 Slvt Kotl tm. P)&n St. Loni Divillan. Ngeest'ldir... .:it:m tkr.l u iazZi. f.c&Q Ha&t f: n.'.a Vco)t5: 3.MB liai u Taz 9. .1 trcficlb K.. 1.109t Oestliche Division. 0cftl.5j5lcil....4 X)m Bzc.sic Cfrr... 7 vkV L.gl Scrretz....ll -tm 3 ix, IS Zd iltiaatic tiV 6 irÄin gestern Cjp 4 4b Jndiana, V'oontingten nndVeßern tzisendah i'?c ?x u SRail. . 7.30 Cn snIej2ct 5.i"5 äct iraeforor. fite. 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