Indiana Tribüne, Volume 8, Number 83, Indianapolis, Marion County, 10 December 1884 — Page 3

Ane Tnz eT raff7t von LlttzlottoroZ heilten ftrau T!. Fitzpatrick, ds Baker Str.. ort Wsyne. Ind.. von Rheumatiö rn3, ar. dem sie schon seit zwei Jahren gelitten. Sj Osten und LJestcn kommen Zeugnisse üöer die tsuuderöolle Heilung von Nhcumatismus und Neuralgie, t?elche es. bei Leuten bewirkt wurden, Kelche lange an diesen iömerzbaf:en Krantheiten gelitten hatten und vergeblich HUje suchten, biS sie ihre Zuflucht nahmen zu

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VSlliq harmlo. wirkt diese Medizin schnell und sicher, xrem?t Erleichterung und Heilung ver schassend. Frau Jno. D. Nattuig, Notth Creek, N. SU schrei: am 2S. Mai 1LS4: ..Tret Monate lana war ich 1a Folge o ftiau tnatiirnn dilps. rtafcat wet an eine hob Flasche rdlexho und dta tt ach ein Gche faK ttttter cesnnd. Heute reiSe Ich on V!echairie!2e. (60 tUt-JLtn entfernt) dierd. Ich da! tclobofür die snd,vllKe V!edi,ia.dj gegen Rdeu maeuku entde urd.- (Ami. SvguK: Zra Stettin ist jrt SUich itter gesund n sie bat einige ierya jlaschen Alsxhvre m ihre ?!ach dar miaust.) Wenn Sie LtlzloköanZ nicht in Ihrer Apotheke er Celten können, werden wir Ihnen, nach Empfang de regulären Preises ein ToKar per Sklcrsche dafselb per Cnre& sranco usenden. Wir sehen et lieber, wenn Sie es von Ihrem polbeker saus, aber wenn er dasselbe nicht führt, lasse Ei sich nicht üderreden, etwa nderes ,u verfucden, sondern öefteüe Ei sofort bei iinl, wie angegeben. Athlophoroö Go. 112 Wall Str., Ne Jork. Üv5ich. JI&IRß XU tüxi'fit Nüo ökße Bai nach Louisville, Nashville, Mempliis, Chattanooga, Atlanta, Savannah, jackeonvillc, Mofcilo and New Orleans. I ist bsriheilhsft trt Passszi: aaä de Suden, eine direkte Route zu uehmen. PalsS', Schlaf- und ParZor-Wagen zwischen hicags u oaUtotUe an St i und uisdille c. sgestoechsel. Komfort, Schselligkii! und TichS?U die:,, .Je?" die eilt zuverlässige Z5. Ml. & S. M. M. U. R. Doriiiyj-, Assistent Seueral Passagier.!, oi6(Ht44v a?tzington und JltnviZ St?., Jndrl E. W McKenna, Superintendent. Feuer-A!arm-Signale. 4 Pnn?!vn:a uud Market. 5 Haurtua?:ier des Zeuer ;prtnti. 6 OKtra ndNeV' . 7 ctl und ichiga Ctraje . 8 Zce Jrs,.Ttraße und Vaksachujett 9 W.nfton und Rord5tra,e. .3 affachuffetts Ase. ah odl tr. UZ Delzuzi'k tr, und Fort Wayne . co, Jersey und Zort Wa,n vn 5 Heru Ltr. undeffachufet:Z ' &r.ftian ce. und fi Str. 57 Park. See. und Butter Str. 13 Barre tt. "d Malon . 13 rcher und John Et?. 123 Sskege ic. nd Siebente 6tt 124 labasa und Sieden, Str. 12 Kenbian und siebente Str. !26 Landes St?, und Lincoln S, lZ7 uZncSunga.Gedüuie. lZ? Zentral ve. und chte St, W. Alabama undNor?,sn Str 132 Skotzamrion und Achte St, 154 Eollkg 4. nd Zehnte St:. 135 Home äi. und Telatvar Stt Telasar nd Nichlgan Str. 21 t. Joe t,., nd J2in,i. Zzkinsqlvanta ud Prt St?. 25 Rs. . Engt, Hduse Sech, ' he I 2ß RiiMstrsi und r. lar? Gr? S7 llino,. und Vichigan Str. V i'ennsylsanta Str. und Hsm Ar, N.sstsftrr, und Stert Str. 21? TnIee und ZzttSim Str. ,12 Penn?,lvania und Vichizan Stt. 7U 33ir.:i und Herbert Str. ZI Jnkrn, . und Äichtgan St:. 82 Utiutan und iSalnut Str. 34 SaUfontta und Lermo.'.t ft, S5 istt und Nes So:!" tu. 36 Jnsiana oe. und St. !.'? t? 57 Stadtöits. 53 Slak und ?rd S:. 33 itchtg'in und ZeneZ Etr 511 Lest und ZSalnut Str. ZlZ Weft und Dritte Str. :Zli Stebentt und fiaa; Str. 41 ashtnjztsn. nfti 55cU St:. 12 Seizdors und A!hin.;tst S:U Viffouriund Ses yott Str. 45 Vertdiau ur.t ZLasngt? 19 J2tnvlS uns Oh.o Str. 47 Tne:e un Ä-ingtZn Ste. 4S ingan's Pork Hs-'. 4? Jndia'isla. 412 iffouri und ?Zar?ian Sti 415 NisflZsrt und SLada';, tr. 413 Ferguson'Z Por? Hsus. 421 I. . O. kZiui'd hVse. 42Z Insan Zlsylu. öl JllinoiS und VierrtZ L'k. 12 IlltnötZ and LZui5ina St: 63 West u'.d W.;5tt3 :t. fi4 Lest 5d Xouth ir. 65 Teresse und e?r?'.2 ' b7 Ner'ian d San i:r, ?L 55abi'3n So, uns Kcrr.i 5A Zad'.son T?. UN Dunlo? l2 Oeft und SolajoolD i. 13 ntug Ase. ur.d 5it;:t- i 514 Union und ilorris St, 519 JSinvtS un, Äar.iftS 17 LZsrriZ uud DicciaV Str. tl South nah rclauocc 5t:. 2 Penns?l?ania und Louisians in 3 Tel: und VeLartq St:. Oft und VrSart? Ltk, es LlaSama uns kirztana &. CT Virginia S?e. und Bradsha St, 6i Oft und Eddurn Str. 03 PennsylvantZ Ltr. und S!adt!n v. 512 Skcürnan und ushett? L. 71 Stiginta Sv. na) urs Str. 7S Oft und Sorzia Str. 73 LSashingts und ::& Cu. ' 74 entan und Seorgia Str. ?Zorft Zto. und Pin. 75 TUlon und at Str. 78 Virginia ve. und D:llo. Tg letcher A. und Dillon. 715 eSsruc und Prolxekt Str. 715 nalljd Ave und Laurel Str. 714 Orange und Otto Str. 71b syetva 9 chr es:r. a m . Htvo Iers, Ct, 2 Z?ashin gto ud Dlam Sr.LZ Oft und earl tr. 4 es gort und Davidson 5:x S9 laud 'nUnfiaU. b6 ,. Staat rlcnal. s't Oriental und Washington t, VI Or Vefangnttz 812 o.S Schlauch.Haus. Oft Sashtngtonkrat :d artet um tiobi Str. 14 Data und atTjg Stt VI Var,land nahe endian Str. 9i eridtan nnd (Seorgia Straft, t-ft-l .Signal. - -1.5-1 Und anen rstdrholt,lU lann. 5-Z Sranal für Keuer Druck. tSchlSae. euer. Drei chlZae. Druik ad. l9ll 04Ugf W ittI

DasTeufelchen.

Roman von Bernhard kreh. (Forlsedung. c?ie miisscn mir nicyt döse jein, es war ein toller Einfall, ein kindischer Streich. Äber Sie kamen mir so bereitwillig entgegen dabei, ich konnte und wollte Ihnen den Irrthum unmöglich be nehmen es amüsirte mich gar zu sehr. Sind Sie hb:'i" Selbst wenn ich wollte ich könnte nicht! Haben Sie schon von Menschen gehört, die unter einem Bann stehen, daß sie willenlos werden und einer sremden Macht preisgegeben sind V Sie fühlte sich errcthen unter seinem ölick und nahm wieder zum Lachen ihre ! -!.- I 'MM!?!. Abn wann und wie trfuhken Sie". ,,W Frieda v. Konetzkv und wer Vir ginie Tyrnau ist ? Ich brauchte nur eine Frage, an meinen alten Onkel zu -ichten" " Virginie unterbrach ihn mit einer Ge berde des Schreckens. ; Sie haben ihm erzählt er wird es in der Nachbarschaft weiterspreche.n,' meine Eltekn werden davon erfahre: und" Fürchten Sie nichts, ich rabe ihm kein Wort gesagt. Wollen Sie wissen, waZ ich ihn fragte?" Sicher will ich das." Ich fragte ihn, ob unter den jungen Mädchen und Frauen hiesiger (Äegend eine tadellose Schönheit sei. Was anders konnte er antworten, als Ihren Namen nennen ?" j Eine tadellose Schönheit soll ich das sein? Sie haben sich vorzüglich in Galanterien in Pest geübt, Herr Nitt meister. Warum nennen Sie eine Galanterie, was die lautere Warheit ist ? Dah Sie schön sind, muß Ihnen Ihr Spiegel taglich sagen warum nicht ich ?" Und wann lernten Sie Frieda kennen, und was sprachen Sie mit ihr V Zwei Tage nach dem Begegnen mit Ihnen besuchte uns Herr von ölonetzkt) mit seiner Gemahlin! Ich sing sofort an, mich des Ausführlicheren über ätherische Oele, Thymian, Krausemünze und Lavendel zu verbreiten und konstatirte mit Genugthuung, daß Frau v. Konetzky diese meine Epezialstudien sehr günstig aufnahm." Nehmen Sie sich in Acht, mir etwas Unvorteilhaftes über sie zu sagen, Frieda ist meine Freundin." Pardon, mein gnädiges Fräulein, nem, das ist sie nicht!" Sie sah erstaunt zu ihm auf. Was wollen Sie damit sagen V Daß diese blonde, behäbige Dame mit dem stupiden Lächeln und dem trägen Blick Ihnen unmöglich in irgend einer Beziehuna ebenbürtig sein, ja, auch nur genügen kann." Ih , Jetzt bin ich es, die Par-. don" zu sagen hat ! Ich vergaß Ihre unfehlbare Menschenkenntniß, Herr Rittmeiste? !" Gehört solche dazu, um eine Dame vom Schlage der Frau von Konetzky rich tig beim ersten Blick zu taxiren ? Wa rum stimmen Sie mir nicht einfach bei, anstatt mich mit Ihrem Spott zu verletzen V Sind Sie so leicht zu verletzen?" Nicht von Jedermann, abe sein beredter Blick vollendete den Satz. Birginie sah sich beklommen fctt. Ich denke, wir verlassen denNußgang und suchen einen freieren. Platz auf, eS ist schwül hier drinnen." Um die Lippen des Rittmeisters spielte ein feines Lächeln. Gestatten Sie Ihrem Gast eine Bitte," sagte er mit seiner weichen, dunklen Stimme. Mich wiegt diese arüne Dämmerung wie in einen süßen Traum . . . gönnen Sie mir, fortzuträumen, das reale Leben gestattet es ohnehin so selten! Kommen Sie, dort steht eine Birkenbank ... so ... ich danke Jh nen !" Er hatte neben ihr Platz genommen und seinen Arm um die Lehne der Bank . ge legt, ihr schönes herabhängendes Goldhaar berührte seine Hand. Wie es mich heute überkommt," fuhr er leise fort, 'so geschieht es mir häusig daheim, denn zur Heimath ist Ungarns stolze Hauptstadt mir geworden ! Ich liebe es, wenn die Sonne am Himmel versunken ist und nun allmählich die Sterne kommen, hinauszugehen, die Anhöhe zu ersteigen, daß die ganze Stadt zu meinen Füßen sich ausbreitet. Ueber mir des nächtlichen Himmels stumme. funkelnde Pracht, unten em gedämpftes Brausen, das mir der Menschen geschäftigeö Treiben verräth, dann und wann eine schwermüthige nationale Wei-' se, Geigen und Eymbel, wie eine lang verhaltene Klage aufsteigend aus der Tiefe, ungarische Zigeuner, deren seltsames Spiel unbeschreiblich ergreifend ist! Es rührt die Seele und entsesselt die schlasenden Wünsche zugleich es weckt eint Sehnsucht nach Gluck, eine wilde, unzc stüme, daß man die weite Welt durchstürmen möchte, um es zu sindcn, das seltene, große Glück !" Fast schwarz erschienen seine dunkelblauen Augen im Dämmerlicht des Abends, mit durstigem Verlangen tauchtüi sie in die des jungen Mädchens und ließen sie nicht los, die,' ' leise zitternd, keines Wortes mächtig, zu ihm empor schaute, während das heiße Blut ihr nun Herzen strömte und es in leidenschaftlichen Schlägen erbeben liejz. Und wer eö gefunden, der darf nicht zagen und warten, bis der kostbare .Augenblick verrinnt, umviellcichtnie wieder zukehren. Mit muthiger Hand, mit kühnem Sinn soll er zu eigen sich machen, was ihm gehört, soll er das Schicksal zwingen, soll er sein Glück in die Arme fassen und sprechen : Du bist mein!" Ja, der schöne Ofsizier hatte nicht um sonst seine Ä!enschenkenntniß gerühmter hätte nur den Begriff beschränken müssen denn was er Menschenkenntniß" nannte, war nichts Anderes als eine reiche Erfahrung in dem Gebiet hes Frauenherzens, das er studirt hatte, hier und dort, der eleganten Salondamen und hübschen Mädchen aus dem Volk, bei Vertreterinnen des reinsten, ältesten AdelS und' deS unverfälschten Bürger-

lhums, bei der hochmüthigen Geldaristokratin und der koketten 'Vorstadtgrisette. Und so wußte er genau, daß ihn: hier, daß ihm heute ein junges Wesen bcgegner war. das, sich seiner Reize bewußt, hier in der Einsamkeit des poscnschen Landlebens darbte und durstete nach Glück und Glanz, nach Lust und Liebe, ein Wesen, dem seine blübende Pbantasic unaufhörlich die verlockci'.d'ten Bilder vorgaukelte, die die Wirklichkeit grausam zu erfüllen vergaß, ein Madehe.t, dem die Leidenschaft aus den dunkelnAugen funkelte, um die vollen Lippen zuckte und dazu war sie schön, sinnverwirrend schön !. Arno v. Delft wollte diese unerwartet vor ihm emporgeblüthe Blume pflücken, sich an ihrem Dust berauschen und dann 'i Er hatte sich noch nie ernstlich gefragt: Und dann ? Zu

gut kannte er die große Welt, in der er m r . . " . Tr levie, wie iejeocrm naa? oemaeln nur urtheilte, wie sie 'jederzeit die Frau verdammte, die sich i.i ein leichtfettiaes Abenteuer verstrickt hatte, und den Mann straflos ausgehen ließ! Er wußte, daß es heißen würde, wie es tausendmal ge heißen hatte : Wie war es dem Mädche.l ; möglich 5 Wo hatten d:e tller.l, ci Vormünder ihre Augen ? und dah Niemand fragen würde : Wo hatte der Mann sein Gewissen ? Er hätte sich selbst ins Gesicht gelacht vor seinem Spiegel, der ihm sein - schönes, verführeris hes Bild zurückstrahlte, wenn er sich um diese kurze, heimliche Wonne ge' bracht habcn würde, Pflicht und Ehrgefühl waren für ihn nichts als philiströze Begriffe, mit denen der Bourgeois im Vollgefühl seiner Tugend sich spreizen möchte. ihn, den, Aristokraten, gingen sie nicht an, er nahm, was sich ihm, bot und hielt sich für berechtigt dazu ! . In die bedrückend schwüle Stille, die seinen letzten Worten gefolgt war, grollte fernherziehender, dumpfer Donner hinein, wie eine warnende Stimme, die mahnenden Einspruch erhebt. Langsam träufelten schwere Regentropfen, die sich mühsam aus den bleifarbenen Wolken losrangen, auf die grünen, dichtverschränkten Blätter, langsam hob der schöne Offizier des Mädchens weiche, widerstandslose Hand zu seinen Lippen empor und küßte sie lüßZe sie hciß und lange, während sie stumm unter dem Bann seiner Augen stand. Die alle Thereska stand auf eine? Tritlleit.'r u ,d nagelte eine lange Guirlande um die Thür fest. Während die kräftigen Hammerschläge dröhnend durch das ganze Haus schallten, bewegten sich die Lippen der alten Frau im murmelnden Selbstgesprä h.wie d.vZ ihre Gewobnhcit Zvar. Er svird sich nichts daraus machen. ich weiß es im voraus ! Nte hat er eine.! Blick für Blumen gehabt, im Gezenjatz zu seiner Mutter, die eine so glückliche .Hand damit hat, zu seinem Vater, der zur Sommerszeit immer Rosen in seinem Zimmer haben muß ! Freilich . . . als ob er überhaupt etwas von seinen Eltern hätte ! Was Gott Vater und die Heiligen sich gedacht haben mögen, als sie diesem Vater und dieser Mutter dieses Kind schenkten ! Wenn ich ihn liebkosen und küffen wollte, ich sehe noch die ungeduldige, abwehrende Geberde, ich höre noch das herbe : Schon gut, schon gut ! Gar nicht gut, Herr Junker, gar nicht gut war das von Dir! Ob er in Wien ein Schätzchen haben wird? : In den Jahren dazu ist er, und ein stattlicher Bursch muß er sein, aber im Uebrizen kann ich es mir nicht denken ! Der und ein Schätzchen ! ! Wenn er nur nicht seine Augen auf unsere Kleine werfen möchte, früher habe ich es oft gewünscht, aber seit den letzten drei Wochen, seit der fremde Ofsizier hier ist, weiß ich auch, was die Glocke geschlagen hat ! Ein schönes Mannsbild, Gott sei mir alten Person gnädig. was rede ich in meinen Jahren von Mannsbildern ! ! Ob es aber recht ist, daß ich der Frau nicht sage, was ich doch weiß, daß sie sich so oft treffen und daß sie eigentlich so gut wie versprochen sind ... ja, aber sie w i l l es nun einmal ut, diö Kleine, und eS wäre gründ? schlecht von mir, ihr Vertrauen zu täuschen. Sie sagt, sie hätte auf der w.'iten Welt keinen Menschen als mich, der ihr helfen konnte, und der Papa soll 'Nichts davon erfahren, den wiU sie erst allmählich umstimmen, weil der Herr Ofsizier dumme Geschichten in Pest gemacht hat ! Was kann er Großes gethan haben ! Gestohlen wird er doch nicht haben oder Ei".en todtgeschlagen ! Ein paar Liebschaften muß man Dem schon durch die Finger sehen, die W.ib werden ganz wild auf ihn sein? Aber ein bildschönes Paar wird das avgeven.mem schönes, goldgelocktes Engelsbild und er mit seiner strahlenden Uniform. so Etwas haben meine Augen noch nicht gese hen!- So, da hängt sie! Hi.seh.n wird er ja doch nicht . . . vielleicht der Freunds den er mitbringt, der soll ja ein Maler sein ! Daß er überhaupt einen Freund hat bei seinem kurzanzebundenen, überklugen Wesen !" ; Hier kletterte Theresia belniriam her unter und übersak dann nochmals prüfend ihr Werk. Die Krone in der Mitte hangt ein bischen schief, lass' sie in allerHeilizen Namen! Es bat sich was zil bekrönen ! Mir ist nicht wohl frei der ganzen Geschichte, ich habe drei Nächre hintereinander vo.l einer lanaen.t weinaedeckten Tasel ge träumt, und was das bedeutet, das weiß lch am besten V Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn, raffte ihr Handwerkszeug zusammen und ging murmelnd ab. Wieder, wie vor Jahren, stand Frau,v. Tvrnau wartend auf der reitrevve, ihren einiiaen Sohn lu bearü ßen, ader diesmal war ihr Gatte demzelden nicht entgegengefahren, er stand t ben ihr, beschattete die Augen milder Hand und blickte' angestrengt nach links hinüber. Ich sinde es nicht recht, Doris, das; Birginie ur Begrüßung ihres PslegebrüderS fehlt'," sagte er jetzt; Du hättest sie nicht fortlassen sollen !" Als ob sie mich gefragt hatte ! Ich vermiffe sie bereits seit ein paar Stunden, und wie ich endlich Theresla frage, wo sie geblieben ist, da heißt eö, sie ist in den Wald, gegangen !" ! ..Solch' lange, einsame Waldsva:ier-

gange imd unschlckllch und gosahrli für ein schönes junges Mädchen, ch werde Virginie derartige neue Ideen domr früher inklinirte sie keineswegs für s romantische Promenaden ! energisch verbieten." Frau Doris seufzte tief auf, und eö sah aus, als ob sie etwas sagen wollte, allein, sie unterdrückte es. Sie kannte ihren Gatten: gleich allein impul -?en, sanguinischen Naturen war ' j;i aufbrausender Heftigkeit, und s. . i leidenschaftliches Temperament riß iln oft fort,

daher ließ sie ihren Gedankengang, der j seit Tagen schon beharrlich dieselbe Rich- j tuna nahm, nicht laut' werden und Herr i v. Tyrnau selbst war viel zu sehr mit der bevorstehenden Ankunst st'ines Sohnes beschäftigt, um die beklommene Stimmung seiner Doris, die ihm sonst sicherlich nicht entgangen wäre, sonderlich zu beachten. ' Da kommen 'sie!" Seine scharfsichtigen, blauen Augen sahen ein Staubwölkchen am fernen Waldrande aufwirbeln, und um feine bärtigen Lippen bebte es leise, als er seinen Arm um seine kleine Frau und sie llebeooll an slch zog. Neben dem blonden Künstlerkopf und den weiß und rothen Wangen seines Freundes erschien Alerander noch fremdartiger und dunkler als sonst. Sein ernstes, stolzes Gesicht war von einem leisen Lächeln aufgehellt, als er Vater und Mütter in die Arme schloß und ihnen seinen Freund Heinrich Arnsberg vorstellte, den das Ehepaar mit warmer Herzlichkeit willkommen hieß. Thereska staunte zu ihrem ehmialigen Pflegling empor, und als er ihr nach der ersten Vegrüßung seine Hand mit einem ungeduldigen Schon gut !" entzog, seufzte sie vor sich bin : Da ist es richtig ! Ich wußte eö ja!" Und Virginie daS Teufelchen?" frazte Alexander, und sah sich suchend um. Sie wird gleich zurückkommen," fiel die Mutter hastig ein und lächelte, um ihres Gatten Stirnrunzeln gut zu machen, komm einstweilen auf Dein Zimmer, incin Sobn, und anch Sie, Herr Arnsberg" Gestatten Sie mir eine Zwischenbemerkung. gnädigste Frau," siel der Ge nannte lebhaft ein, Begleiten Sie Othello in sein Gemach und plaudern Sie lange und ungestört mit ihm, nni meine gute Mutter es init mir macht, wenn ich einmal heimgekommen bin. Mir aber erlauben Sie, einen Streifzng ganz anf eigene Hand in Ihrem schönen Park zu thun, dessen dicht-grüner Baunischlag mich so verlockend zu sich winkt, ich wandele unsagbar gern unbekannte Wege, es hat für mich etwas Geheimnißvoll'Anzichendes . . . eine meiner Künst lcrm.irotten, für die sich Othello nie hat erwärmen können und die auch Ihnen, fürchte ich, etwa) extravagant erscheinen dürfte!" Er lüftete mit seinem gewinnenden, offenen Lächeln den breitrandigen Hut und verschwand in der nächsten Lindenallee, während Thereska beifällig zu sich selbst bemerkte : Ja, das ist noch ein charmanter Mensch ! Wenn unserer halb so wäre, man könnte zufrieden sein !" Im Schatten der breitästigen Linden wandelte der also Bcloble mit nachdenk: lichem Gesicht es war etwas wie Enttauschung darauf zu lesen. Es that ihm leid, nicht sofort sein ,Z)!odett", seine Titania", wie er Virginie in Gedanken beharrlich nannte, von Angesicht zu Angesicht ges.hen zu haben. Er brannte vor Erwartung. i sehen, ob das Bild, das er bei seinem Freunde gefunden, getroffen oder geschmeichelt wr, er war un saglich gespannt auf die Farbe ihres Ha.i res. ihrer Augen, auf ihr Kolorit, mit einem Wort, anf ihre gane Persönlich keit. Er hatte den großen Park kreuz und quer durchschritten, ohne seiner Schönheit besonders gerecht zu werden, denn seine Gedanken beschäftigten ihn vollauf, nun stand er vor einem Eisengittcr, das den Park abschloß und jenseits den. dun td emporsteigenden Wald sehen ließ, in wenigen Äugenblicken stand er drüben und drang auf'S Geradewohl in daö Dickicht ein. Ein warmer Tannenduft wehte iym Entgegen. Hier kochte die onne, deren Strahlen bereits in schrägen Streifen den Boden kreuzten, das harzkräftige Ozon aus, und die Lungen des Großsta'd ters, an Staub und Hitze gewöhnt, dehnten sich wohlig und tranken in tiefen Athemzügen die würzige Luft ein. Er nahm mit aufmerksamem Blick Notiz von seiner Umgebung und freute sich des schönen, ungelichteten Waldbestandes, der ganze Schichten abgefallener Kiefernadeln am Boden aufhäufte, auf denen der Fuß wie über glattes Parket hinwegglitt. Das Hol; war gemischt, auch knorrige Eichen, vielästige Linden und zierliche Birken mischten sich unter die Tannen und Fichten, deren glatte Stämme röthlich im Abendsonncnschcin glühten. Ein breiter, gut gehaltener Fahrweg, von tiefen, vielfachen Raderspuren durchfurcht, lief quer durch den Wald, allein Hein rich Arnsberg. seinem ungebundenen Sv'tcm getreu, verschmähte gebahnte Pfade und schlug sich rcchtöweg in üppig wucherndes Unterholz, welches das Vordrinzen ungernein erschwerte ; aber gerade das reizte ihn. Mehrmals schon Wk es ihm gewesen, als blinke ein Gewässer durch Baumgrün und Gesträuch ihm entgegen, dann wieder hatte er es für eine Täuschung gehalten endlich doch ! Ein länglich gestreckter See, nicht sonderlich groß, die Ufer zu beiden Seiten dicht nmbuscht, so daß jeder freie Ausblick gezemmt war, das Waffer klar und von ?er Abendsonne mit Tausenden blitzender Fünkchen übergoldet .... das Ganze ein C i.r r e.'it , i-w. 1 srleolla? stilles :üiid ttesen nvendsrledens, gänzliche? Abgeschiedenheit. Der Maler begann das steil abfallende Ufer herabzuklinlrnen und hob bcwun dernd seine Augen zu einer gewaltigen Linde auf, die hier, blnthenüderschüttct, dicht am Rande des Wassers stand und emen ihrer starken Aeste ziemlich nah über den Spiegel des Sees hing, wie einen ausgestreckten Arm. Darunter laa ein kleiner ruderloser Kahn, sorgsam an eine Baumwurzel befestigt, aber im Ucbngen unbenuzt aussehend, als wäre er ijizT vergeben woroen. AuS dem See klang ein melancholi scher Unkenruf, sonst regte -sich weit und

(r.:t kein Leben. Heinrich Arnsberg juea vorsichtig binab in den Kabn.vrüfte

seine Haltbarkeit und streckte sich dann, j den Hut von der Stirn schüttelnd, auf,' dem Äoden oessetven aus. er suhlte setzt' doch, trotz semer elsenseten Gesundbelt und Jugendkraft, daß die lange Fahrt und der iveite Weg darch den Wald Wki müde gemacht hatte, aber zu schlafen, hier zu schlafen, beabsichtigte er keinesWegs, seine Augen standen groß offen und sahen gcradewegs in die zahllosen Büschel gelblicher Lindenblüthen hinein, die der knorrige Ast über dem Wasserspiegel trug und in denen dann und wann eine kleine Blüthe langsam, wie von der Luft getragen, zu ihm berabschwcbte und sich in sein krauses Blondenba.ir hing. Aber Llndenblütbenduft. wenn man ihn lange athmet,. wirkt betäubend. Tie ganze Luft schien erfüllt u sein mit den süßen, schmeichelnden Daften eS war. nnae ne an ui mrern, und was war mit dem iinrncl voraeaanaeu? Er flimmerte gelblich, oer konnten oas nur ine lnoenvtutyen se.n ? und ver weir,e Schmetterling. wie wun derlich bewegte er seine Flügel, so i.. . : . "--. r i. ' .7, . . . ivm ilvu' 1 1 vui (jaiur gesivgen (IM Ende war es gar lein Schmetterling wie wunderlich bewegte er seine el und dort. die ibille. wie sie über dem Wasser tanzte so neettscy setzt fern, nun ganz nab ! fsm Laube beainnt es seltsam :n rascheln, ein leises, leises, silbernes Lachen belebt sich der Wald? Kommt Oberon mit seinen Elfen dabergezogen, f . : OI.IJ. S.. l.Z-t j. v i. ... e sein jiciui gtt vuityuijUj'cnri cuqji er seine Elfenkönigin, sie, der er zürnt, und ;otu er Es ist die böchzte itot". saate eine klare Stimme ganz in der Nähe aber wo 5 Noch nicht .... ich bitte Dieb, noch niebt!" ' ' Das istein tiefererKlang, - eine Man. nerstlmme. Ich muß . . . sei vernünftig, Arno I" Vernünftig, bei Dir ?" Jebt klingt es, als ob 3wei einander küßten, wieder und wieder. Genug setzt, künftige Woche f unserem Fest sehen wir uns wieder!" aus früher rncht 5 Und das soll ich ertragen r Muß ick eS dock ! Aber ick schreibe Dir durch Theresia !" ..Gut ! Verarn nlckt dle Tänze, die ick erbeten habe, und daß Du meine Dame vam ouper vist r Alles wird rncht angehen, die Eiern würden es nickt billigen und die Mensch? es auffallend finden !" Eltern Menschn, ! Fragst Du danach, meine Geliebte, mein süßes Leben ? Wenn ick Dich an meiner Brust halte so ! und Deine Lippen küsse so und so ! was geht alles Andere mich an ?" Laß mich, Arno, laß mich, ich muß fort, nein, begleite mich nickt! Wo sind die e)!uder ? Ich steige allein hinab ! Zurück, Arno ! Zurück !" Waru:n ? Hörst Du jemand kommen?" Zurück ! sag- ich Dir. Sofort !" iin Walve krackte und brack es. wie von dürrem Geäst, rauschte eö. tvie von zusammenschlagenden Büschen. Der vJiCiim im ahn wollte gewaltsam die Auaen onn:n. umsonst, die Lider waren schwer wie Blei, und bleischwer lag es (i .... ritC A sic .r a. . liyui in iiuiii vyucttui. iviu; luuiiivvi3 barer Traum ! War er loirllich in den Wald aeaanaen und dann, in einem Nachen liegend, eingeschlafen oder lag er in seinem wohlbekannten Zimmerchen in Wien und mähte sich ab, zu erwachen ? a rieselte es auf ihn berab. ein aan'.er Blüthenreaeir. er raffte sich mit einer plödlichen Kraftan- . . ...... w T I w slrengnng empor uno leoiuj, oie äugen auf. sFortsetzurg folgt.) Vom Ausland. Die Angabe, daß Prinz Albrecht zum Regenten von Vraunschweig ausersehm sei, wird mit dem Zusätze bestätigt, daß der Regentschaflsrath bis zum Ablause des ihm gesetzlich zustehen? den Amtsjhrcs seine Befugniste fortführen und rann dem braunschweigischen Landtage die Wahl des Prinzen Albrecht zum Regenten vorschlagen werde. Dieser Entschluß habe die Billigung des Kaisers und des Reiche kanzkrs gefunden. ES ist hierbei hervorzuheben, daß die Regierungszeit des Ziegenten so lange währt, bis der erbfolgclericktigte Thronfolger seine Rechte antreten kann. Man schließt hieraus, daß die Möglichkeit einer Erbfolge des Sohnes des Herzogs von Eum berland nicht ausgeschloffen sei. Ja cö scheint sogar, als ob man in Braunschweig's offiziellen Kreisen unter Umständen auch noch die Regieiungsfrlge des Herzogs von Eumbetland selbst für denkbar hält. Man sckreibt wenigstens in diesem Sinne der Schlcs. Ztg." aus Vraunschwcig's amtlichen Kreisen Folgendcs: Wir Braunschweigcr schen der Entwickelung unserer Verhältnisse mit vollster Ruhe entgegen. Das formelle Erbrecht des Herzogs von Eumberland ist auf Grund unserer Verfassung und der Verträge für uns unzweifelhaft; ganz ebenso unzweifelhaft aber ist es auch, daß Herzog Ernst August den blaun schweigischcn Thron nicht besteigen kann, es sei denn, daß er mit dem Reich und mit der Krone Preußen in aller Form Frieden gemacht hat. Fräulein Eornelie Haas, die Pflegetochter Laube's, hat zum Andenken an den verewigten Dichter eine Stiftung errichtet, die den Namen Dr. Heinrich Laube-Stistung" tragen soll. Der Stiftungsbctrag. bestehend in gl. 7200 in Rente.wurde bei der K K. Statthalterei erlegt und hat die Widmung, daß die Zinsen deö Kapitals einem aus Wien gebürtigrn mittellosen ordentlichen Hörer der Philosophie, und zwar drr -humanistischen Sektion, der das elfte Studienjahr bereits mit Erfolg zurückeuicvü ü;. zufalle fnlfc. nUWWMM News pa per Advertlring Bureau 10 Sbruo Hnnü voi

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dilst denen, die slcb selbst helfen. Die Natur bat Kräur zur Heilung nlenscblicber Uebel geschaffen und die medizinische Wisscnscdast düt ihre heilenden Kräfte, sowie die zur Lc ältigung der Krankheiten nöthigen ConibiNationen erkannt. Das Resultat dieser Ent deckungen und Ccml'inaticnkn ist rvrn rii UVU V? Vr ü V&A ' iT'-"-i VV'V t. KSJi irS Seit nrlm Jahren ist eö ln schweren Fal len ten Nieren und Leberkrankheiten, Vc'al. aria, Dyspepsie, UnVkrdauIichkeit, Echv.'ichk, Mattigkeit etc. geprüft worden und hat ftetö Hilfe und Heilung rersibaffr. Tausende ron Zeugnissen sind dafür ausgestellt erden und das Mittel ist sehr beliebt. Z. C. eteinheiser, Superintendent de? Lancafter Q.9., Pa.. Hospitals, schreibt: .Lch wandte H in einer greßnkZatt ten IZllk ttn Dyspepsie. Nierea.Aranlbeit. ederdeschroerten. Rieu makismu. A!lbma nnd Screfeln an roö LvreräLte? lich mit den deöeu ökesultaten." 5. h?a, don Cirrlevillk, O.. sagt: ..Hierdurch bescheinige ich. tag ich an slleiäkntkm Fieber litt und durch de gebrauch einer glafche ten Misbler' Kräuter Sitter ollftändig kurirt rerrte.Wlsler Mtvb Dltters Eo. 525 Conrmnce Str., Philadelphia. Varker'Z anzeueimer fSSnxmxnf sajlint sie feil. Bail Roai Hat. Store, Ocrbft . Hüte ! Neuester Jacon soeben anae. kommen. Billige Preise ! Gute Bedienung ! ZXan besichtige die große Vnkwahl don Herren-u.Knabcu-Hütkn. V. 7 Htt ?Sasix.t, tr. Dr. O. G. Pfaff, Qrzt, Wundarzt Geburtshelfer. Jt ach f 0 l g e r d e l Dr. H. 0. Pantzer, Ossi und Wohnung : 4S5 31ulifton Aveuue, Sprchu- den: Morgen son 8 bi 8 Udr. Nachmittag von 2 bik 2 Udr. K!nd von 7 bi 8 Uhr. tür Televbon ZHX. Dr. C. C. Everts, DrutscherZahnarzt. (Nachfolger von ba. 5. kalderl. V .W.-Vcke Wasbittgton u. Vennsvlvanikn Str. ?INZP s Dr. H . 8. Cun n iu gharn (öS fcirö Teutsch gksprgcheu.) Sfftce und ) ui VtKi VAßuuvg : j ti4 Süd Meridian Straße. IndirniapollH, Ind. Office Stundi : Udr ffora.. 1? z ach. 7-9 Uhrbend?. Telediouire nach iKeorj:? F. Lroteke. Oliicago, Öt. JL4O11X& uod Pittlürß- rtalliron.!. 3eitlabeüe für durchgehende und Lo?ol-Zuc;k. es?, 17. Febr. I8ü3 or: iJ3ß verlassen da Unisn-Devot, Jndpl., wie fo.'gt:

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