Indiana Tribüne, Volume 8, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1884 — Page 3
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Tnlm Slaf f cn ton SthlovborsS hiltrn ZZrau M. Fitzpatriek. 3 Baker Str.. pert Wayne. Ins.. ron Rbrumatis .mus, an dem sie schon seit zwei Jahren gelitten. Vom Osten und LZZesten kommen Zeugnisse über die wundervolle Heilung von Rheumatismus und Neuralgie, welche cft kei Leuten bewirkt Kurden. Kelche lange an diesen schmerzhaften Krankheiten litten hatten und vergeblich Hilfe suchten, bis it ihr Zuflucht nahmen zu Zöllig harmlos, wirkt diese Medizin sck ncll und iiqr, xrcmpr Erleichterung und Heuung der schafsend. Fran Ins. D. Stettins. Nortb Crnk. N. 2.. schreit: ant 29. Mai 1LL4 : ..Drei Menaie Iana tetr ich In Folge len Nin orirnai bilft. napai i nd ein halb Flasche 5öt6lcp$crc und bin je nach einer Woche faÄ n-irttr esLLd. beute reise 14 tan Meckanicisille (60 teilen entfernt) dierd.-. Ich kalte tt-Ut-p-ic für die wud,oUft Mdi,ia. die j legen Rde. rntiimni entteSt Eurt."" (Am l. uguä: Fra Nuttiug ist jetzt gänzlich vieler esuud und sie Ul einißt ie?z?g glasche A:dlvxbre an ihre Nach tarn rnkausr.) Venn Sie LltkloplzsroZ nicht in Ihrer Avotheke er 1 5altn können, werden wir Ihnen, nach Empfang i rej,uiärn Preises in Dollar per Rlasche daffelb rer Crvretz sranco zusenden. Wir sebeu tl lieb, wenn Ei S von Ihrem Apotheker kaufen, ab? wenn er dasselbe nicht fuhrt, lassen Sie sich ich überreden, etwas LndereS zu versuchen, sondern bestellen Sie so "isrtbei unZ, wie ngegeben. - . AthwphoVos Vo. 112 Wall Str.. New York. Üdlich. JI&IRR Die kürzeste und beste Bahn ach T.nrnavi11i NashvillA "Ksfirnnlna. (Triftttanooga, Atlanta, Savannah, JackM M M m . eonvuic, .aioDiie ana aew Orleans, " Ss ist dortheilhaft für Passagiere nach be . Süden, eine dirette Route zn nehmen. Palast-, Schlaf, nud Parlor'Wagen zwischen ..hicago u onisdille nnd St i nnd . suisdille ohn. Wagtlldechstl. Tom fort, SchnelligkeU nnd Sicherheit bittet 3tff die alte zuverlässige
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Roman von Ver nha rd reh. (Forlfktzung (klnzige Licbste, Himmlische Du wolltest ? Tu giebst mir das Leben wieder ! Setze ibm Alles auseinander, sag' ihm" Alles und Jedes, sei unbesorgt!" Sie hatte den Thürdrücker schon in der and.- ..Kommen Sie,, Sie Unglücksmann!" wandte sie sich an Vincent, und öffnen Sie recht feierlich bei meinein Eintritt die Flügelthüren zum Salon !" Sie schritt ihm gravitätisch durch eine ganze Zimmerflucht voran und drehte mit einer raschen Bewegung den schönen Vrillantring an ihrer Linken, ein Geschenk ihres Pflegevaters, nach innen, daß nur der breite Goldreif sichtbar blieb. Um ihre Lippen, guckte es. leise und die schwarzen Äugend sprühten formlich Funkcn belustigten Muthwillens. Vincent schblg'init tiefer deootcr Ver beugung dic .Tkürcn auf beiden Seiten zurück und Virglnic trat rasch ein. ' Einen Moment stutzte. sie und wäre fast mitten auf. ihrem Wege frappirt stehen geblieben, i . Denn sie hatte noch nie in ihrem-Leben.' einen Ossizier in der lleidsamen ungarischen Uniform gesehen und nun stand eine so herrliche iannesge stalt vor ihr. in dein' knappen, goldgestick ten Habit, den weißen Attila malerisch von den Schultern herabhängend, vom Wiederschein' der .blutrothen Fenstervorhänge auf denen voller Sonnenschein lag, wie in einen magischen Lichtstrom getaucht. . Er. hatte ein schönes, ernstes Gesicht, einen zu beiden Seiten des ' AtundeS . lang herabfallenden Schnurrbart .von glänzender .Schwärze, und tiefblaue, leuchtende Augen, unter sammetartigen, schwarzen Wimpern und Brauen. Virginie hatte sich alsbald gefaßt. Wirklich ein schöner Mensch aber warum sollte mich das einschüchtern ? Er denkt am Ende, ich babe noch nie einen hübschen Mann gesehen !" Blitzschnell schoß ihr der Gedanke durch den Sinn, nnd ihr reizendes Köpfchen erwiderte in demselben Augenblick mit ungezwungener ?!eigung den ehrfurchtsvollen Gruß des Rittmeisters. Meine gnädige Frau, ich schätze mich glücklich, über M5mem ersten Besuch in meines Oheims Nachbarschaft einen so glücklichen Stern leuchten zu sehen; er soll mir eine gute Vorbedeutung für meinen Anfenthalt in dieser Gegend sein !" sagte der Gast mit weicher,, leiser Stimme, und setzte für sich das Nesume fort: Wer hätte hier dergleichen erwartet? Entzückendes r t -..f r:rx ...- v. Cl-r: l . lescyops tUf aus vcin cuii;nm. gckomm;n dieser Konetzki muß ein Teufelskerl sein !" Du kannst mir gefallen", dachte Virginie für sich,, und wenn Du mich von vorneweg sofort für eine Frau hältst, ist es durchaus nicht an mir, den Irrthum aufzuklären. Er erfährt es früh genug, und ein prachtvoller Spaß ist es doch ! Ich und Konetzki's Frau es ist zum Todtlachen ! Ob ich denn so frauenhaft aussehe V Sie warf einen verstohlenen Blick in den Spiegel, der ihre ebenmäßige, gra ziöse Gestalt zeigte in dem blaßblauen, enganliegenden Sommerkleid, die langen goldenen Locken, das blüthenfrische Gesichtchen, -- und Konetzki's Trau ! ! ! Willkominen in unserer Heimath," erwiderte sie.miteiner'anmuthigen Bewegung nach dem nächsten Sessel, während sie selbst sich ihm gegenüber niederließ. Sie waren noch nie in Posen, Herr Ritt meiste??" - 'Doch! Als ganz junger Offizier, vor etwa zehn Jahren, -doch hatte dieses Gut damals einen andere? Besitzer." '),Ganz recht, Konetzki ist erst feit zwei Jahren hier auf Ezernow." Was die Frau für ein bezauberndes Lächeln hat" dachte der Rittmeister, während Virgmie. sich, innerlich selbst zu deri diploattsche Antwort beglückwünschte, wobei ihr .das Lachen unver meidlich war. . . ' Und. Sie vermissen , nicht die. Genüsse und Freuden , einer Großstadt, die Ab wechselung des Steife- und Badelebens in dieser ländlichen Einsamkeit,' meine gnädigste Frau?" . Wenn man ein glückliches Familienleben hat, lernt man derartige Freuden entbehren." Sie sah auf ihre linke Hand nieder und lächelte wieder. Daß sie den Menschen bei ihrer Jugend und Schönheit so ohne Weiteres ge-. nommen hat !" dachte der entrüstete Ofsizier. Er muß schwer reich sein, es ist nicht anders denkbar !" Wieder. laut : Ihr Herr Gemahl. :st wle ich . durch meinen Onkel hörte, groß in industriellen Bestrebungen schenken Sie, meine Gnadige, denselben gleichfalls Ihre Theil nähme ?" Welche rechtschaffene Frau verfolgte nicht mit dem größten Interesse den Beruf desAkannes? - Sie werden vielleicht gehört haben, Herr Rittmeister, daß hier in Ezernow eine große Fabrik für dieZubereitung ätherischer Oele besteht, ein ganz neues und wohl ziemlich gewagtes Unternehmen, das aber, wenn es ge lingt, der Industrie' der Provinz Posen einen neuen Ausschwung geben dürfte ! Für mich speziell ist gerade dies Unternehmen von höchstem Interesse Aalle, Toiletten,' gesellige Vergnügungen, Alles gebe ich willig in den Kauf, dagegen schwärme ich für Thymian, Lavendel.Krausemünze und Salbei,'aus welchcn Pflanzen unsere ätherischen Oele ge Wonnen weroen. ES geht mir nichtsdarüber !" Sie sprach mit nachdrücklichen! Ernst, Und ihr vig-L-vi seufzte innerlich: Also prosaisch und. hausbacken. Thymian und Krausemünze und dazu solche Augen, solch' sinnverwirrende, iintocr gleichlich schöne Augen! Der Mensch muß es ihr angethan haben !. Wenn unsereins dies Geschöpfchen in Handen hätte die sollte mir den "Teufel an ätherische Oele denken." ; Ihr Gemahl ist zu beneiden, Frau von Konetzki", kam es wiederkäut von seinen, Lippen, in Ihnen eine so eifrige und verstand ißpolle Gefährtin und Tbeil, neh'merin feiner industriellen "Schöpsungen. gefunden zu haben, obschon die Ra
tur ie meiner unmapgeblichen inung nach auf ein ganz anderes Gebiet hingewiesen hat !"
le meinen Ich meine, daß mir in meinem via fach bewegten Leben kaum jemals eine Erscheinung begegnet ist, die so dazu geschaffen scheint, auf der großen Bühne des Lebens eine erste Rolle zu spielen' zu herrschen, zu siegen, zu entzücken, wo immer sie weilen mag .... wo immer ein schönheltsdurstiges und schönheitskundiges Auge sie erschaut." Und wenn nun der Schein trügt? Wenn Sie sich irren?" Ich irre mich selten, meine Gnädigste !' Halten Sie, ich bitte, diesen Aussmuch nicht fürArroganz! Die Menschenbeobachtung ist eine Kunst, die geübt, die studirt sein will, und ich habe sie czeübt und studirt mit vollster Hingabe, mit unermüdlichem Interesse. Sie hat es mir gelohnt, indem sie zu einer schon ?0'.I der !atur gegründeten Beanlagung rum noch die Uebung, die Sicherheit des Blicks, das vergleichende Urtheil gesellte, und daher ... ich wiederhole es Ihnen: ich irre mich selten." Virginie athmete tief auf. Unter dem konzentrirten Blick dieser dunkel blauen Augen wich die fröhliche, unter nehmende, lachlustige Stimmung, die sie soeben noch beherrscht, die ganze Freude an dem kleinen Äbenteuer, die sie so keck und übermüthig gemacht hatte und ein eigen beklommenes Gefühl über kam sie, , für welches sie keinen Namen fand. Herr von Malisky hat niemals gesagt, daß Sie ein so großer Menschen kenne? wären !" bemerkte sie unsicher. Mein Onkel ? Wie sollte er wohl ? Den alten Mann interessirt seine Braunkohlanpflanzung, sein Torsgrubenreich-, thum unendlich viel mehr als Menschenbeobachtung und wer diese Kunst weder studirt noch liebt wie sollte der sie bei einem Andern voraussetzen? Sie können sich vielleicht denken, meine Gnädige, daß unsere Unterhaltung sich zumeist um ganz adere Ii,:ge dreht." Sie müssen ihm viel von Ihrem LeUn in Pest erzählen, nicht wahr?" Auch das, doch sind unsere Neigun gen und Interessen himmelweit voll einander geschieden." Ich kann es mir denken, Herr von Malisky, ein biederer, einfacher, alter Mann, Landwirth mit Leib und Seele, und Sie dagegen" Virginie stockte. Wollen Sie nicht vollenden, gnädige Frau ? Sie dagegen ein Salonheld wollten Sie das nicht sagen? Denn unter dieser Bezeichnung hat man Ihnen sicher nur von mir gesprochen." Sie fühlte, wie sie erröthete, aber sie antwortete freimüthig: Nun ja !" Ich hoffe, mein längerer Aufenthall bei meinem Onkel wird mir Gelegenheit geben, Ihnen, Gnädigste, des Oeftern zu begegnen und vielleicht in etwas das Vorurtheil, das Sie gegen mich gefaßt, zu entkräften", entgegnete er, sich erbebend. Für heute gestatten Sie mir, mich zu beurlauben, vielleicht aber gewähren Sie mir das Glück Ihrer ferneren Gastfreundschaft ?" Sie neigte zustimmend das Haupt und stand gleichfalls auf. Sein beredter Blick, haftete auf ihrer herabhängenden ölechten, als wollte er sie anflehen, sie ihm zu reichcn. . Halb willenlos hob , Virginie.. sir auf. und seine , Lippen ruhten weiche und leise wie ein Hauch darauf. ! Seine Augen hoben, sich empor und tranken ihrBild in sich, als wollten sie es sür.ewige Zeiten in seine Seele bannen, es war. ein ehrfurchtsvoller, fast andächtiger Blick,, und dann gab er die kleine Hand frei und' trat zurück. ' ' ; ' Meine Empfehlung Ihrem Herrn Gemahl," sagte er jetzt 'mit tiefer . Verbeugung,' und er nahm ihr bezauberndes Lächeln, das ' sich' wie Sonnenschein über das liebreizende Gesichtchen ergoß, mit auf den Weg als ihren Abschiedsgrüß. Klirrenden Schrittes trat er aus dem Hause, vor welchem sein Bursche. sein prachtvolles Reitpferi Wotan", einen feurigen apphengst, langsam auf- und abführte. jOb sie mir nachsehen wird!" dachte Arno v. Delft, während er sich aufschwang, (fr wandte rasch das Haupt und sah am Seitenflügel einen dunkelrothen Vorhang fast unmerklich sich bewegen, während ein heller Goldschimmer dahinter wie der Blitz verschwand. Ein übernlü-. thiges Siegeslächeln kräuselte seine Lippen. er ließ die Reitpeitsche durch die Luft sausen und'sprengte davon, daß die Funken ausstoben. . . Virginie' stand währenddem vor dem großen Pfeilerspiegel und lächelte auch übermüthig .und siegessicher. 'Sie drehte den Brillant . an ihrem Ring nach außen, dann rasch wieder zurück nach innen,:und dazu blickte sie gedanken voll. Ein paar Tage später trat Herr von Tyrnau um die sechste Abendstunde in das Wohnzimmer seiner Frau. . Ich traf den alten Malisfy vor Tisch an det Grenze derWongrower Forsten, er will heute gegen Abend seinen Neffen zuns herüberbringen. Was ist dabei zu lachen. Teufelchen ?" Entschuldige, Väterchen, mir siel nur etwas Komisches ein." , Damit mußt Du Vorsicht lernen, mein Kind. Es ist nicht schicklich, den Menschen plötzlich ins Gesicht zu lachen !" Also Besuch?" sagte Frau Doris und stand eilig auf. Und das sagst Du uns jetzt erst r Ich hatte , es 'total! vergessen ein Paar Herren .machen ja'.. auch' nicht so große Umstände ; : die Vergnügungen der Pester Salons können wir dem Herrn Rittmeister hier nicht bieten, er muß eben zusneden sem, wie er s bet uns sindet ! , Laß ein paar Flaschen Bordeaur herausbringen, , liebes: Kind, fiu Cigarren sorge .ich.' Daß Ihr mir za nicht für diesen jungen' Don Jüan ändere Toilette maä't, Ihr bleibt, wie Ihr seid!" . ' Virginie saß seitwärts in einer tiejtn Fensternische und blickte indas Grün der Park bäume hinaus, die heute unter einem gleichförmig trüben, bedeckten Himmel standen, die war weich und schwül,' lem Windhauch . hracht.e Erquickung . . Alles stumm und regungslos. -
..Weißt Du mir vielleicht' -u saaen. Va-
pa, ob Frieda von Konetzkv wieder gesund ist V fragte das junge Mädchen und wandte sich lebhaft um.. Ja, denn sie hat neulich mit ibrem Manne beim alten Maliskun; Bestick) gemacht, um die Visit,. des Herrn v. Delft x erwidern !" Wirklich ? Wie triid) das freut !" Sie UvSäk strahlend. ,..Wus;te der alte Maliety sonst nichts ZU erhlm V ,Miu)ts, was Dich interessiren könnte. oder soll ich Dir ausführlich beuch ten, afe sich auf seinen Braunkohlpflan zungen eine Art Raupen gefunden bat, die" Um Gotteswillen !" Virginie hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu und lies aus dein Zimnier. Ueber tallpen zu sprechen meine Aversion !" ' Eine balbe Stunde später bie'lt eine leichte Kalesche vor dem Lobkowitzer Wohnhause und der alte Herr von Äaliskv, ein asthmatischer, untersetzter Mann mit rothem Gesicht und spärlichem Haupts baa, stieg schwerfällig aus, gefolgt von seinem Nesfttt. der, sich leicht in den Huflen wiegend, mit elastischem Schritt die Freilrepp emporstieg. Fru vo.r i)mau, die neben ihrem Gatten anl F.'Nsler stand,, sch.llttc ihn besorgt von der Seite Bertholo das ist ein gefährlich schone? Mann i b bin i:i Sorge um Virgin!-', l.ii? komme.! bos.' Ahnungen ! Wie leicht kann si ein .i presse entspinnen." . Das ich aus allen Kräften zu unterdrücken bestrebt sein werde ! Ich habe aus zuverlässiger Quelle die schlimmsten Dinge über diesen jungen Kriegsgott gehört, und nur die Rücksicht auf meinen braven alten Malisky bestimmt mich, ihn überhaupt zu empfangen. Thu' Du das Deinige, d t Klei.len den Menschen von vornweg womöglich zu verleiden . . . aber aus feine Weise, daß sie die Absicht nicht merkt. Du bist ja meine klne, verständige Frau. Einen solchen Menschen in seine Familie aufnehmen, hieße sich selbst entwürdigen, eher opferte ich meine rechte Hand, und Virginie hörte auf. meine Pflegetochter zu sein, sobald sie nur die geringsten Beziehungen zu einem derartigen Rcm? hätte. Nur mit den ungeheuersten pekuiiiären Opfern und mit Aufbietung seine? sämmtlichen Verbindungen, die für ihn zum Glück hoch hinauf reichen, ist es Malisky gelungen, seinem Neffen einen schmählichen Skandal und Ausweisung aus der Garde zu ersparen, gan Pest klingt von der Geschichte, und der längere Urlaub des Herrn Rittmeisters kam sehr erwünscht, etwas Gras darüber wachsen zu lassen. Ich habe es durcb Konetzky, der einen Vetter in Pest hat, erfahren, und werde Dir die ganze saubere Angelegenheit gelegentlich ausführlich erzählen." ' Könnte man nur das Kind nachdrück lich und. mit Beweisen vor ihm warnen !" Das geht nicht an. Hier sind Dinge im Spiel, die sich der Kenntnißnahme eineö jungen Mädchens ain besten für in mer entziehen, Auch könnte eine War.'.ini. gescheut, wie sie'ist, sie leicht stutzig -rächen un) womöglich das Gegentheil erzielen. Theile ihr gelegentlich wie selbstverständlich mit, daß ein solcher Mann sür sie niemals in Betracht kommeu könnte einmal, weil das lleine Vermögen, welches ich ihr ausgesetzt, nicht im Entferntesten den enormen Ansprüchen eines so verwöhnten Kavaliers entspricht, sodann, weil ich meine guten' Äründe habe, diesen glänzenden Ofsizier für keinen Ehrenmann in meinem Sinn zu halten. Das alles natürlich nur in dem Fall, wenn Du zu bemerken glaubst, daß ihre Phantasie gefangen genommen ist und sie für den Rittmeister schwärmt. Ich denke. Deine Befürchtung wird sich nicht bewahrheiten. Virginie hat einen gesunden Sinn, und daß sie diesen Adonis nicht allzu ost trifft, soll meine Sorge sein, die wenigen flüchtigen Begegnungen werden ihr, will's Gott, nicht gefährlich sein. Sehr erfreut, meine Herren, Sie bei mir willkommen heißen zu können!" Damit begrüßte Herr von Tyrnau in heiterster Unbefangenheit feine Gäste, und seine Frau bewunderte im Stillen die Gewandtheit, mit der-er die Unter Haltung leitete, wie die kühle Reserve, mit welche er, in Form ausgesuchter Höflichkeit,, den Neffen - seines alten Freundes behandelte. - Der. guten Frau Doris wurden aber angesichts des schönen Mannes in seiner reichen, goldgestickten Uniform, feiner '.'gewandten Unterhaltnng und seiner seinen; einschmeichelnden Manieren das Herz immer schwerer, uno mit wahrer.Seelenangst sah sie dem Augenblick entgegen, da Virginie im Salon erscheinen sollte. . Leider sollten ihre Befürchtungen durch die Wirklichkeit noch ttbertroffen werden: Denn kaum, hatte . ihre Tochter- das Zimmer betreten, als ihr Blick, mit dem des Gastes, der sofort aufgesprungen vax, im lächelnden EinVerständniß zusammentraf. Die , schönen Augenpaare senkten sich in einander, .und es entging der erschreckten Mutter nicht, daß Virginie ein rasches Zeichen des Schweigens machte, das der Rittmeister, mit eiuem leisen zustimmenden Wink, beantwortete. Was, um Gotteswillen, , hatte diese stumme Sprache zu bedeuten? Kannten die Beiden einander schon ? Und das Kind war so schön in dem einfachen, 'schwarzen Kreppkleide, das sich so schmiegsam um ihre jugendliche Büste legte und das leuchtende Weiß ihres Blumengesichtchens, die Goldfarbe des Haars noch wirksamer hob ! Sie war geblieben, wie sie war, nach des Vaters Wunsch, keine Schleife, keine .Blume, kein Schmuckgegenstand hatte die Toilette verändert , und sie war noch nie so reizend gewesen ! Rittmeister- von Delft meine Tochter Virginie," stellte Herr von Tyrnau, der, .vertieft in ein Gespräch mit seinem alten Freunde, Nichts von dem bedenk!!chcn .Augenspiel wahrgenommen hatte, vor, und der ahnungslose Mann hatte seine Freude an der unbefangenen SicherHeit seiner.Tochter, auf dr.n Antlitz neder Bewunderung, noch .Erstaunen beim Anblick.des schönen Mannes wahrzunehinen war. Er setzte sich wieder zu Herrn von. Malisky, gon ihm von Neuem das GlaZ.vpll und war überzeugt, seine kluge 1 f. . . w rf i rt r tfrcui wuroe aues ueorlge zur zusriedenheit arrangiren , . ! er . wußte, hatte
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er sich einmal ausgesprochen, das: er sich auf sie verlassen konnte. An dem lebhast ausgesprochenen Verlangen des Rittmeisters, den Lobkowitzer Park zu sehen, konnte gewiß Niemand ctwas Verdächtiges finden. Frau Toris ergriff Tuch und Sonnenschirm, um die Ehxcndarne abzugeben, u .d sie nabm sich vor, dies Amt im strengsten Sinne deö Wortes auszuüben. Die Drei hatten lebhast während ihrer Wanderung gesprochen. nun lenkten sie in eine fast unabsehbare lange Allee hoher Nußbäum? ein, deren Zweige sich oben so dicht in einander verflochten, daß kein Sonnenstrahl hier Durchgang fand. Jetzt, bei dem umwölkten Himmel. herrschte ein grünumsponnen esHalbdunkel in dem schmalen Gang manhörte eine Weile nur das leise Klirren des Schleppsabels und das Rascheln von Frau von Tyrnau's Kleide. ' Die Augen des schönen Mannes streiften mit hastigen, ver stohlenen Blitzen das. junge Mädchen an semer Seite-sie fühlte das und hielt die Wimpern gesenkt. . Lautes Rufen vom Schlosse her unter brach das Schweiaen. der alten 3rW reska Stimme ließ sich alsbald unterscheiden, in abgebrochenen Klagelauten. In wenigen .Aiinuten war sie mit ibrer Unglücksbotschaft zur Stelle, beim 3!eubau des Speichers war einer derDachdecke? aus beträchtlicher Hohe herabgestürzt und fü? todt vom Platz getragen worden. Die Frau des Verunglückten loeine und jammere herzzerreißend, die Leute hätten sammt und sonders den Kopf verloren, ob die gnädige Frau, die ja ein halber Arzt sei, nicht kommen wolle. Frau Doris zögerte keinen Augenblick. Ohne auch nur umzusehen, ohne sich zu bedenken, hastig die Thränen fortwischend, welche d.r klägliche Bericht ihr in die Augen getrieben, legte sie ihren Ärm in den ihrer Getreuen und ging mit ihr, s) rasch sie konnte, ihr ganzes Herz erfüllt von innigstem Mitgefühl, beseelt vondem einzigen Wunsch, zu lindern, den armen unwissenden Menschen beizusteben in ihrer Noth. ' ' Ueber dasAntlitz des Offiziers war ein flüchtiges Lächeln gegangen : auch heute, auch jetzt verließ er ihn nicht, sein treuer Freund und Bundesgenosse, der bereitwillige Meister Zufall, der ihm unzählige Male schon in ähnlichen Situationen die hilfreiche Hand geboten hatte. Er hatte in seinem erfinderischen Geist sich gemüht, wie er es anstellen könne, die unliebsame Begleite ritt los zu werden, da endete mit jähem Schlag ein Menschenleben und sein Zweck war erreicht. Mein gnädiges Fräulein, daß ich Sie so so nennen kann, es macht mich glücklich, wie glücklich !" Ihre schwarzen Augen lachten zu ihm bi.'.anf. sForttetzupg folgte Vom Vluöland. iL in Einwohner cy o nbergS hatte sich von einem Berliner Gewerbetreibenden um einen Pfennig Zinsen verklagen lassen ! Der Sck'öneberger war wegen einer Sebiild von 5 M. inclusive Zinsen verklaat. welcbe einen Pfennig . betrugen. Verurtbeilt. zahlte er dem Gerick'tevvlliieher die ä"ald. nicht aber die Zinsen. Der Gläubiger übergab nun die Sacbe seinem Anwalt und dieser erstritt wiederum ein verurtheilendes Erkenntnin. Der Pfennig kost. t dem Hartnäckigen jetzt einschließliib der Gebübren für den Gericbtsvollziel'. e egen ,M. ' . E i n W a h l k u r i o ? u m a u s der Zeit Napoleon I. aus Adenau (Rbein land) sindet sich im neuesten Heft der historischen Annalen für denNiederihein, daS weitere Verbreitung verdient. Be kanntlich wurde im Jabre 1804 in ganz Frankreich, wozu damals auch das ganze linke Zlheinufer gehörte, eine Volksabstimmung für oder gegen das Kaiserthum Napoleons veranstaltet, wobei auf die regelloseste Weise, mit List, Lüge, moralischem Zwang. Lockung und Drobung verfahren worden sein soll. Die Abstimmung war schriftlich, durch Einschreibung des Namens in öffentlich au?ge legte Listen, in eine Ja oder Nein überschriebene Liste. Ueber die Abstimmung in Adenau sindet sich in dem Nachlasse eines Zeitgenossen, der damals cttntrolern des contr hutio in Adenau war, folgendes : Ich muß Hier doch von der Unsicherheit der Stimmlistenwodurck' Napoleon zum Kaiser gewählt wurde. Zeugniß geben. Es war im Mcssidor des Jahres XI', als sie auch in Adenau aufgelegt wurde. Der Vtaire Köller sagte seinem Secretär und Neffen: Höre. Jübb. ob wir Ja oder Nein stimmen, ist für Napoleon gleich, er wird d'ochKaiser; aber fü? mich und die Gemeinde ist es nicht rathsam. uns seinen Haß zuzuziehen. ; wi? müssen also Ja stimmen. Nu?i abe? wozu unseren armen Einwobnern und Bauern noch die Unruhe und Kosten machen ? Du hast ja die Listen aller Hausväter, so mache das für sie kurz ab und schreibe flugs in die Kolonne Ja alle ibre Namen. So gesch h es und--Napoleon wurde Kaiser." In Pa?is trat anläßt lich des. Auftretens der Eholera Gas pard Meyer, der Erfinder des unverbrenn lichen Asbestpapiers, mit dem Vorschlage auf.' Wäsche und Kleider des Eholerakranken nicht zu verbrennen, was für arme Leute häusig einen schmerzn ersetzenden Verlust darstellt, sondein in Asbestpapier einzuhüllen und einer starken Hitze auszusetzenz-ivodurch nach Koch's Entdeckungen die Cholerakeime sicher vcrnichtet werden. Ein veranstaltcter Vcrsuch .war von dem besten Erfolge gekrönt. Die Kleider wurden in eine Art Asbest koffer gppackt und der Koffer einem lebhaften Feuer ausgesetzt. Beim Oeffncn desselben stellte sich nicht blos die Unversehrthe't. sondern auch die vollständige Desinsiciruna des Inhalts heraus. Die Akademie ie der Medizin ist mit der PrüeSMeyer'schen Verfahrens be fung des traut.
In e i n i in Dorfe bei Eobürg wettete ein Witth beim Skatspil mit einem Gast wegen eines zu machen den Stiches um 1000 Thaler-und verlor die Wette. ' Man einigte sich nachher auf' 7.0 Mark, welche der Wirth dem Gaste .'.I.et. , ... ' wc ; js. ' ... :
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Eisenbahn -Zeit - Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Jndianavr'liZ. ar. und nsch Sonn tag der 2 Nov. 1884 Sleveland, Calumda,, Eiueinnst, uud Jndia. ' uapoliö Sifknbadn (Vee Line.) Abgang: L n ku n t l N V 0(S;f I.. 6 13 t3rn , fc t fi x tag 6.4U fh nd!son l...JC5ÜPm $Qt 20 SV4Int? V 0 10 nt.rs:. il ' .2M ftm V " 5 7 15 a : C 3 StL ers 5 5 3 Soshen (5r5.25 N R St L Vs.tW Lrightwood Division, C. C.C.uud I. gang tSglich 6 ,5?. , - u.iö u. ! 11.1 ln; I glich. .40 Vm 10.35 2 00 R ZL5N UiKm lSLltch. SJCi)9t tiauA mrxfim 22 m i 3.:- 9c S V5 i 7 1, ))! tSaltch Pittbur?. Ciorinviti & St. Vcrxii Gi.eubakn JPW ev , mü)m cc oul. kr täglich Uör.a genom ount. 9 ig i Si " I ?Zt'W "Cm I ttl.ch.....i,7 em sl5Deeauz. j D r au. N P W B Voi.niag, , . Lonntaa . m r täglich t).. 4.?.ö Dauton t culg Sonnt 4.5 Cm 9 9 O w iWgl-ch lü2Jm Dayton au. Sonntaa. i.ai Chicago Route dia Kokorao. Zicago Schnell. ,Ind' Lo. zug täg il.lS ifte i SchnL,ua tn hicago Csptet.ll.IV Um Jndxl', L ü. I ffnrc! - Z . 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