Indiana Tribüne, Volume 8, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1884 — Page 3
m TM et Srafim d?n SlthlaHhgroS peilten Zrau M. Fitzpatrick, 26 ViUr Str., ftcrt Wayne. Ind.. von RheumaM rnii, an dun sie schon seit zwei Jahren gelitten. Tom Often und Westen kommen Zeugnisse über die four.ccrtcBe Heilung von Rheumatismus und Neuralgie, teeli e cft bei Leuten beirirkt Kurden. Kelche lange an k'.eien schmer;dasten Krankheiten aelitten hatten un dergkdtich i!t suchten, bii fi thre Zuflucht nahmen p.
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Völlig barlc5. wirkt diese Medizin fAnell und sicher, prnixt rleichterunz uns Heilung ver schaffend. ßraa Jno. D. ??L!tma, Nor:h Grerf, N. 2J., schreib: am H'J. Wlzi 1884 : Tret Monate lanz ttar ich in Folge o töten r-cri.ntm tiljici, rta&m ,n und eint balbeFlasche Sltttcptorc und via je nach ine? Woe U1t r-itter pffuitt. Heute rtirie ich on Mechaniessille. (60 teilen entfernt) tntrrrr. . Zch balle tdlevdo. rti für die natert eSfte Medi'in. die te gegen Rbea ?a:i,mu entteit nrtt. (Am 1. Auguä : Frau Ntt:nz ist jezr gänMch vieder gesund und sie hak einige rieiz-z slsscheu Ctilcpfcorc aa ihre Nach tzra rerkaus.'.) E?rrn 3ie thlspSoroS nicbt in Ihrer Apotheke er halten können, werden wir Ihnen, nacb Empsana fce regulären Preises in Dollar per fflasche danelbe per Cxöreß franco zusenden. Wir sehen es lieber, wenn Sie es von Ibrem Apotbeker kaufen, aber wenn er daffelde mit sührt. laffen Sie sich nicht überreden. tuvai Anderes ,u versuchen, sondern bestelle Sie so fort bei unS. wic angegeben. Athwphoros Go. 112 Wall Str., Nev York. Bndlich. JM&IRR Die kürzte uuö fistle Sah nach Louisville, Nashville, Mernpliis, Chatt&nooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. f J ist doriöeilhaft für Passagiere ach dem Süden, eine dirette Route zu nehmen. Palaft, Schlaf und ParlorWagen zwischen hieago u ouisdille und St i unt onisdille ohk Wagenwechsel. Con-.fort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet ,2tf die alte zuverlässige 5ö. M. & 555. M. M. H. R, Derinff, sftstent General Paffagierget, iic?.Z&- sjingtan und 32inoU Str., Jndsl E. W McKexna. Superintendent. Feuer-Alarm-Signale. enn?loatt:a uu M:ket. i SSarrtQuartUr öI itutx Dtxattntl. i O'!t Straße und Ne Fork. 7 Nobel und V:chigan Straße. 3 Neu, Jerse,-EtraSe und SPaffaflufetu - 9 inston und Rord'Strai. 42 iafchunttJ ve. nahe Noble Str. 13 DelkVr Str. und Fort Wayne Ave. 4 5tn 3tfe9 und ftert Wa,n Honii 55 Peru 6tr. unsWassachusett 26 tfbrtfti.cn 3oe. und Ssh Str. IT Park Ave. und Butler Str. 18 anac. ti. und Wald ve 9 rcher und John Str. 123 College Sre. und siebente ttz 124 Zttabama und Siebente Str. 125 Vkeridian und Siebente Str. l?S 'ande Str. und Ltneoln x lS7 Sue?lellung.gebckude. 1Z? Central Ave. und Lchte Str ZZ1 llabama und Morrison St, 132 RolZäNoron und Achte btx 134 College Äv. pnd üntt Str. IX Home Rv. wnd lelasar ii l'i6 lelauiare nd Äichigan Ztr. 21 St. Ja e?tr., nah Jllinoi. rz Pennsylvania und Vratt Str. & No. ?. Engine House Sechste, ' O Jt 25 Nisftffixxi und St. Clatr 5tr ! jllinoi und Biichigan Srr. 26 l.'e:tnszlzan,a Cir. und Hom 3.w '19 SS if fptsi nd Vierte Cir. 212 reneffk und Siaiam ir. US Penn?snia u:,d 'ÄichiÄ S:r. 214 Ill'.no.Z tti'd Herbert Ltr. 21 Indiana Ztt. und tchigan Str. 12 iXtzuxirt und ilnur Str. At Sktt?ornia und Lrort -Öiite und fveo ?)oc ti. Jndiana Set. und 5t. Hvr t? ' Z7 tadtöosta'.. äS la und Nord Hz. 39 Rtchigiln und Äzres St? 12 Welt und Walnut Stx. 313 fflefi und D:i'.:e Str. 314 Siebente u::d Josatd Str. 11 Qashinzten, nah West ?tr. O Se:Kndo:s uaü ESajiig.o.i S. 49 Ktisouriunb Htm :)oti ti. 45 Aeridiau und Washingio" Bit 43 32mot und Ohio Str. 47 Tenneff und Washinatsn Gu. 45 Linzan'I Pork Ho'i't. 49 Jndianola. 412 iviflouti an iHftialan St, , 413 isfiZftrri und Wadakh Str. ' 41S Zerguson' Po,k Houjk. , K2I I. B. 23. ound House. 425 Insan Äs? tu. 51 zStnoiS und Nrri2 S:r. 62 ZS?ns:i und Louisiana Stk SZ L2i! und KeTart? Str. &i Otft und South Str. 56 Tenneslee und eorgia tt. 57 TK?Uian nd Ra? Str. li Naoison Sv. und Korri SU. LZ ?adisn ü.'at. un Duntop St' 112 Ee und Stocksood e. 51S entucka Loe. und üei 514 Union ud orri Slt 515 Jlinoil und ansa S 517 Vorrtt und Dacotah Str. Kl South r.ah Dlaar Str. 2 Pennsylvania uns Louinana St,. C3 Telaare und KcZart, Str. K4 Oft und McTart? Str. U Alabama und Slrgiana So. Ct Virginia ve. und BradZtza Vt Oft und Eobura Str. SS' Pennsylvania Str. und Siadilon e. t1 eerua und DougZert, Qtr. 71 Lirginla Ave. nah Huron Str. 72 Oft und Sesrgia Str. 73 Wash'.ng und Venton Str. 7t enu,n und Senzta Str. 7SZrefte.und Pine. 76 DiNon und Vat Str. 7 ?tr?tNiaRve.und Ditto?. 79 Gleicher ve. und Di3on. 712 Ssruce und Presv5 Str. JXZ Gnatnh Sv und Kaur St. 71t Org und Olive Str. 715 eecher Str. Kl em ?n, Str 1 Washington und relau. St, 52 Oft und .earl St?. S4 e yrt und Davids:. Str Tub'kmMnZtU. 4 er. Ttaateu rlenai. Cnental und Washington St, rrravtu finantu M ,. Schlauch. Hau. Oft Washit,nslrZ $i Wartet und 3totlf Str. 814 Ohto und Harne Str 1 aroland nad eridia Skr. vl Rendtan nnd eorg: Strafe. .2-1 Vnoit.Slgnal. 4-2-1 Und an miedrholt,imiit lar. Z-3 Sanal für Feuer Druck. metSSlsae. zeuer au,. Tret Schlage, Truck d. ; aIIs chlltge, 13 Uhr ttff
DasTcufelchen.
Noman von V er ah a id ?reh. (JoriZetzung 'Wir baben Tir ja seinen Augenblick damals ;,uamcit Wett weiß, wie ich es einmal aushalten soll, ohne Dich, mein onnent'ind. ,;u lcbcn ! i'lOcr wenn Tu Tich nach liebe sehnst" Leidenschaft, Mama, nach einer wirttiä'en aronen. eckten Leidenschaft, nicht nach so einer kleinen, zahmen Nei- ! gung. wie alle ''elt sie bat, wie Frieda j zum üciipicl." Frieda bat einen guten, braven Mann und ist glücklich " lieber Ctfoti, ja, was sie Glück nennt! Tagaus tagein 'ein solides 'Tischgespräch mit ihrem industriellen (Äatten : Ja, lie der Kasimir ! Rein, liebt? 5kasimir ! Von Zelt zu Zeit einen Machbar zum Wbisisxiel. alle Sonntag Besuch von ih ren (5'!tern,'jetzt. noch der Kronprinz da zu, um den sich alle ihre Gedanken dre hen,. es ist, gieb es zu, beste Mama, ein etwas hausbackenes Glück! Jeder bat für das'' Wort seinen eigenen Beariff, Frieda und ich waren von jeher himmelweit verschiedene )!aturen, wie sollte ihr Glück das meine sein i Aber eben weil ich hohe Ansprüche mache, wer-d-: ich vielleicht nie finden, was ich mir träume. Man lebt so hin, man erwacht oft mit klopfendem Herzen und denkt : waS wird der heutige Tag Dir bringen? Und er geht hin, wie jeder andere auch : man steht auf, zieht sich an, ißt und trinkt, liest, und in den schön sten Büchern läuft Alles und Alles immer nur auf die Liebe hinaus, sie ist der Angelpunkt, um den das ganze Leben sich dreht, um ihretwillen verrichten die Menschen Wunder, sie leben und sterben in ibr und werden von ihr zu 'den schönsten Thaten und' Worten begeistert ! Das liest man nun, nimmt es mit Entzücken in sich auf, die Bmst weitet sich: wie schön die Welt, wie schön das Leben! Man wird so ahnungsvoll glücklich gestimmt, eine weiche, tiefe Sebnsucht füllt das Herz aber es geschieht nichts, es bleibt AlleS beim Alten sehr gut, sebr befriedigend, sehrschätzenswerth.und doch das Rechte nicht ! 'Ich möchte etwas erleben.. . etwas Großes, Schönes und Herrliches und dann möchte ich sterben !" Wir muffen in Zukunft der Kleinen Lektüre besser überwachen !" sagte in die sem Augenblick eine tiefe,?uhige Männerstimme hinter den beiden Frauen, während zugleich Herrn von Trynau's stattliche Gestalt sichtbar wurde. Ich habe nur den letzten Satz gehört : Du möchtest etwas Großes und Schönes erleben und dann sterben, und ich frage Dich daraushin, mein Kind: was hast Du zuletzt gelesen? Wie?" Er bog sich zu dem Mädchen, dessen Augen noch leidenschaftlich entbrannt vom Feuer ihrer Rede waren, nieder und sah ihr lächelnd ins Gesicht. Ach, Papa, Du machst Dich wieder lustig über mich ! Hätte ich geahnt, daß Du hinter mir standest kein Wort würde ich gesagt haben, eben weil ich Dich kenne ! Aber ich sagte es ja vor hin : so sind altere Leute ! Immer mit überlegener Weisheit lächelnd, finden sie Alles dumm und kindisch, was junge Menschen thun, und bedenken nicht, daß sie selbst auch' einmal jung gewesen sind und unerfahren! Ich möchte gar nicht alt und klug sein, ich ' brn jung und warm empfindend ! Und die Lek türe ich sollte -doch meinen,- daß Shakespeare undGöetheDichter allerersten Ranges sind. An wessen Werken soll man sich denn entzücken und erquicken, wenn nicht an den ihrigen ?" Jetzt jeder Zoll ein Teufelchen!" scherzte Herr von Tvrnau, der sich neben seine Gattin auf die Gartenbank gesetzt hatte und jetzt versuchte, das Mädchen auf seine Kniee zu ziehensie n? ich entrüstet zurück. Immer scherzt Ihr mit mir, und Keiner findet es für werth, ein ernsthaftes Gespräch mit mir zu führen !" rief sie zornig. Ich bin kein Kind mehr, denn wenn man achtzehn oder neunzehn Jahre zählt " Ist man keinesfalls reif genug, die tiefsinnigen Offenbarungen eines Faust, die Gedankenwelt eines Hamlet, die gewaltige Tragik eines Lear oder Othello zu durchdringen !" Mernst Du, Shakespeare und Goethe hätten nur für ältere !Leute geschrieben i Nicht für die Jugend, ge r ade für die Jugend, deren Blut rasch und ungestüm stießt, deren Herzschlag heiß ist, die Alles mitempfinden kann, was die Dich ter ihren Helden in den Mund legen ?" Virginie schüttelte ihr langes Lockenhaar, und heraus fordemd leuchteten ihre Augen. Frau Doris sah begütigend von Einem zum Andern. Verderbt uns doch nicht den Prachtvollen Frühlingsabend mit dem müßigen Streit !" bat sie. Tu, Virginie, vergiß nicht, daß Du zu Deinem Vater sprichst, der Dich so innig liebt, so stolz auf Dich ist ulld sicher nur Dein Bestes will. Und mein Verthold muß das fr?.mde, heiße Blut bedenken,das in dieses Kindes Adern rollt und sein junges Herz heißer, ungestümer schlagen läßt, als die unserigen es je gethan." Eben darum muß man sich mühen, seine allzu heftigen Wünsche zu zügeln, es zu mäßigerem Empsinden zu bringen suchen" Ich glaube", sagte Frau Doris sanft, daß das erfolglos wäre ! Die Stimme der Natur, das Erbtheil des Bluts sind in mächtig im Menschen ! Aber, wie gesagt, wir wollen nicht streiten! Was ist das für ein Brief, den Du in der Hand trägst, Bertholv ?" Ja, da rathet einmal ! Also in die sem Brief' schreibt mir mein alter Freund Maliski, daß sein Neffe, das enfant gate der Pester Salons, Arno Freiherr von Delft, gestern bei ihm zu längerer Sommerfrische eingetroffen ist. Der alte, einfache Mann war seinerzeit unsäglich stolz auf die noble Heirath seiner Schwester, und ist jetzt noch stolzer auf den Neffen, weshalb er stets mit einem wahren ' ' .. r r v p- r r rc r Heaigesuyl oessen lowMe auloen ve ahlt. Denn e:n Garde-Nlttmelster, ern chöner, verwöhnter noch dazu, ein flotter
Tänzer und levlmg der amen, Ihr kennt Euch ungefähr denken, was der verbraucht !" : Frau von Tyrnau sah mit einem abmahnenden Blick zu ihrem Gatten hinüber sie gedachte des soeben geführten Gesprächs, und diese detaillirte Schilderung eines schönen GardeRittmeisters war ihr nicht ganz angenehm. Aber der Erzähl ler hatte kein Arg dabei, er sah seine Frau unbefangen an und nickte ihr freundlich ZU. Wie schön das klingt und wie vornehm: Arno Freiherr von Delft " sagte Virginie bewundernd. Im Uebrigen ist Arno Freiherr von Delit keineswegs ein integrer Eharakter," bemerkte Herr von Tyrnau jetzt, zur Befriedigung seiner Gattin. ern stolzer Name und seine Erscheinung daö wird wohl das schönste an ihm sein ! Man erzählt sich so allerlei von ihm jetzt muß er wahrscheinlich total abge brannt sein und eine Ä)!onstreausnutzung meines alten Malieki beabsichtigen, denn für Nichts und wieder 'Nichts vergräbt sich doch ein solches Mirakel von Schönhelt und Eleganz nicht wochenlang in
die Einöde eines Posenschen aitdfit- ! zes. Wir werdcn nicht umhln können, ihn zu empfangen, schon um seines Onkels willen ich bitte Euch aber, vorsichtig zu sein!" Schon. Papa! Schade, daß man im Sommer nicht tanzen kann, da käme der Rittmeister mit dem hübschen Namen zur Geltung von unsern Landjunkern versteht kein einziger elegant zu walzen, und lch'walze so leidenschaftlich gern ! Morgen möchte ich zu Frieda hinüberfahren, Papa Du kannst doch Janko mit den Pferden entbehren V' i Die Pferde wohl, aber Janko eigentlich nicht. Wenn Tu Dich entschließen könntest, selbst zu fahren" . ,Nein, das mag ich nicht ! Nicht darum, weil die Leute es emanzipirt finden, gerade deshalb würde ich es thun, denn was die Leute sagen, ist mir ganz egal ; aber es denkt sich so wunderschön, wenn man bequem zurückgelehnt im Wagen sivt, man kann so gut träumen und allerlei Ideen und Phantasien ausspinnen. Tie Freude gönnst Du mir, nicht wahr, mcin guter Papa, und iä bekomme Janko nii Vielen Dank !" Sie hatte die Antwort gar nicht abgewartet und war wie der Blitz verschwun den. Die beiden Zurückbleibenoen sahen einander lächelnd und kopsschüttelnd an ; so machte die Kleine es immer, Wenn sie ihren Willen durchsetzen woll: te, und sie setzte ihn jedesmal durch ! Am nächsten Vormittag gegen 10 Uhr rasselte Herrn von Tyrnau's leichte Jagdkalesche durch die Dorfstraße von LÜowitz, Janko lenkte die Rosse und Virginie hatte ihren Willen und konnte tränmen und pbantasiren nach Herzenslust. Sie hatte ihre schmiegsame Gestalt bequem in die Polster des Wagens gedrückt, die warme Mailüft spielte mit ihrem schönen Haar, und aus dem blaßrosigen Gesichtchen strahlten die dunkein Augen erwartungsvoll, siehatte wieder jene wunderlich freudige Stimmung, als müsse sich heute etwas ganz Besonderes ereignen, und es half nichts, daß sie es sich innerlich vorhielt, wie oft sie diese Emfindung schon getäuscht habe. So nickte sie mit ihrem süßesten Lacheln den Dorfkindern zu, die am Wege vor ihren Hauschen kauerten, riß wäh rend der raschen Fahrt ein schlankes Virkenzweiglein ab, das vorwitzig ihr elegantes Hütchen gestreift hatte, sah mit zurückaeworfenem Kopf in den 'blauen Frühllngshimmel hinein, bis der blen' dende Glanz sie zwang, die Augen zn schließen und lauschte auf die frischen Lerchentrillcr, die aus schwindelnder Höhe von dem Pünktchen ausgingen, das, dem Auge kaum bemerkbar, im sonnigen Acther schwebte. Die Fahrstraße ging durch den Wald, und als die machtvoll belaubten Baumkrönen über ihrem Haupt sich wiegten, kam das wache Träumen über Virginie, das sie so sehr liebte. Sie sah sich als Heldin ihrer liebsten Bücher, umwocben, gefeiert, geliebt, angebetct. Weite Reisen, Abenteuer aller Art, ein schöner, geistreicher Gatte, der sie leidenschaftlich liebte, und den sie wieder liebte, obwohl sie ein ganz klein wenig mit Anderen kokettirte, so daß er vor Gram und Eifersucht fast verging. rührende und aufregende Szenen, bei denen die Schönheit und Klugheit der jungen Frau selbstverständlich jedes Mal den Sieg davontrug bedeutende Künstler und Man ner der Wissenschaft, die ihr enthusiastisch huldigten, ja,cin solches eben war schön, berauschend schön, mit klopfendem Herzen richtete Virginie sich im Wagen auf und sah mit ihren großen, sehnsüchtigen Augen fast vorwurfsvoll in den grünen Wald hinein. Warum brachte ihr das Leben nicht bunte, interessante Erlebnisse die Fülle, da sie so bereit und so gant, dazu geschaffen war, sie durchznkosten! Ihre räthselhaste Herkunft ! Es war verführerisch, darüber nachzudenken, sich recht in die wunderbare Geschichte zu ver tiefen ! Ihre gute Pflegemutter durste nicht müde werden, immer von Neuem jenes nächtliche Schreckensgemälde auf freiem Felde zu schildern, jedes Detail zn skizziren, die arme, todte junge Frau, die Virginie's Mutter gewesen war, sie selbst, ein lachendes, verstandnißloses Kind, das Begräbnis;, die wiederholten Ausrufe und kachsorschungen in den Blättern, Alles, Alles wollte sie hören, ob sie es schon längst wufe. Oft hatte sie es sich auegemalt. wie s hätte werden können, wenn sie zu ganz armen, unbemittelten Leuten oder in ein Wai' senhaus gekommen wäre, wo man ihr die othdürftige Bildung - der Volks' schule hätte zu Theil werden lassen, da mit sie später ihr Brod verdienen könne. Wie sie dann in die weite Wd ginge und plötzlich ' an ihrer Ähnlichkeit mit ver todten Mutter von ' irgend einem Verwandten erkannt würde, der sie mitnähme. Natürlich mußte es sich immer berausstellcn, daß sie von hoher Geburt sei, ihr Vater ein bedeutender Mann von Sta'.'.d und Rang, der ihr alsbald die gebührende Stellung in der Welt ver schasste. ' Oder sie dachte sick erne rührende Ge
schichte aus, wie ihr Vater, vor Grai'l und Kummer vorzeitig ergraut, sie durch 'alle Städte und Länder unermüdlich suchte wie er nach der verlorenen Tochter forschte und sie dann endlich, endlich im fernen Posen fand, und sich von ihr an das einsame Grab seiner heißgeliebten Gattin führen ließ, da der Tochter Pietät in einen Garten umgewandelt hatte. Sie sah sich, eine zweite Antigonc, zur Seite deö czramgebeugten Greiscs, der ihr seine seltsamen, unerhörten ebenöschicksate schilderte, dessen ebenS abend ihre Liebe vergoldete. Es nur so rührend, daran zu denken, so rührend, daß ihr ost dabei die Augen voll Thranen standen ! Ader nichts von diesen Träumen halte sich erfüllt ! Wochen, Monate, Jahre gingen dahin . . . sie war in Pension gewesen, wo sie einige unschuldige Ero'berungen an Studenten und Primanern gemacht, sie war heimgekehrt, war konjirmirt worden und lebte nun bei ihren Pflegeeltern, geliebt, verhätschelt, sorglos. mit Kostbarkeiten überschüttet, an gestaunt als ein Wunder von Schönheit und Graue, die begehrteste Tänzerin bei jeweiligen Bällen U'id Gesellschaften . .. aber außer jenen zwei Heirathöanträgen, an die sie nie mehr dachte, da sie' sich mehr beleidigt als geehrt dadurch gefühlt hatte, ereignete sich durchaus nichts. Verou von Tyrnau konnte sich nicht dazu entschließen, ohne ihren Gatten, den seine Thätigkeit an da Gut faselt:, eine Vergnügungsreise zu unterneh.nen, eine Badereise war nicht nöthig. UiZd so blieö Lobkowitz Virginie's einziger Schauplatz, und dieser genügte ihr durchaus nicht ! Kein Onkel aus Amerika tauchte auf kein Ideal von Mannesschönheit, Geist und großem Reichthum es blieb AlleS beim Alten, nnd die fcurige, pbantastische Seele des leidenschaftliehen Äädchens empfand das fast wie eine Beleidigung. Indessen hatte der Wagen den Wald verlassen und das Wohnhaus zu Ezernow, dem Besitzthum des Herrn von Ko netzki, wurde sichtbar. Es war ein neues, großes zweistöckiges Haus und machte, von jungen, noch sehr in der. EntWickelung begriffenen Anlagen umgeben, einen etwas kahlen, nüchternen Eindruck, ,genau wie die Einwohner," hatte Pirginie ost gesagt, d'ie haben auch keine Spur von eigenartigem Gepräge. Sie hatte dessenungeachtet eine gewisse Anhänglichkeit an ihre Kindheitsgespielin Frieda von Konetzki, die stets gutmüthig und nachgiebig bei ihren wunderlichfan Einfällen gewesen war. Gestern hatte sie durch den Postboten gehört, daß die junge Frau nicht wohl sei, und das genügte, um sie heute sofort zu der Fahrt nach Ezernow zu veranlassen. Das Haus lag wie ausgestorben, vom hellen Sonnenlicht grell umslossen, und auch im Flur und den daranstoßcnden Zimmern fand Virginie keinen Me: schen. Da sie hier gut bekannt war, steuerte sie geradewegs auf das kleine Boudoir Frieda's neben dem Schlafzimmer zu, und richtig fand sie hier die Gesuchte, sn einem weiten, bequemen Schlafrock vo i hellem Sommerstoff aus einer Ehaiselongtte ruhcttd.einctt grünverhangenen Korbivagen neben sich, in welchen; der Kronprinz des Konetzki'schcn Hauses schlummerte. Guten Tag. Frieda, ich hörte. Tu wärest kra.tk. un) da komme ich. zu sehen, wie es Dir geht !" Das ist sehr gut von Dir! Lege Deine Sachen fort und setz Dich, vit wollen aber nicht zu laut sprechen, sonst Wacht Stefan auf, er ist eben eingeschlafen." . Ganz kleine Kinder hören ja nichts. weißt Du das noch niebt, Frieda i" Rein. wirklich ?' Die runden blauen Aua.'n in dem wohlaebildeten, etwas zu vollem Gesicht verjüngen Frau, die schon jetzt zu beträchtlichem Embon' Point neigte! weiteten sich vor Erstaunen. Was fehlt Dir denn eigentlich ?" qra minirte Virginis. Ach, ich habe solchen Aerger gehabt, und da ich das Kind selbst stille, bekam ich das Fieber, und Stefan mit mir. Mein Mann hat einen neuen Diener engagirt, einen vollständig unfähigen Men schen, der nicht zu serviren, nicht Silberzeug zu putzen versteht, nicht rechts von links unterscheiden kann. Aber Kasimir hat den Spleen, ihn zurecht zu stutzen, ihn nach seinem Sinne auszubilden, - nun bitte ich Dich! Als ob ich nicht den meisten Aerger damit hätte 'i Vor drei Tagen war Besuch hier, ich bin fast in die Erde gesunken, so schäntte ich mich vor den-Menschen wegen dieses Eremplars ! Natürlich ist mir der Aerger in die Glieder gefahren und das unschuldige Kind muß mit darunter leiden. ' Sieh' einmal nach, ob er ruhig weiterschläst, das süße, goldige Herzchen !" Virginie lüftete den grünen Vorhang und betrachtete die kleine schlafende Puppe ohne sonderliches Interesse sie wußte mit kleinen Kindern nichts anzufangen. Ja, er schläft !" berichtete sie trocken.. Frau Frieda hatte sich warm gesprochen und seufzte tief auf wegen der Hitze. Ja, es ist bei Dir wie in der Wüste Sahara," bemerkte Virginie. Warum in aller Welt läßt Du nicht das ganze Haus mit Schattenpslanzcn beran ken r Ach Gott, das ist doch so uniständ lich !". Aber Ihr habt doch . einen Gärt, ner." Ich bekomme ihn nie zu sehen, für mich ist es fo, als hätten wir keinen. So schaffe ihn ab und den dummen Diener dazu ! Das sollte mir fehlen, mich mit so leistungsunfähigen Leuten zu umgeben." Ach Du hast klug reden ! Tu hast kein Kind ! Wenn ich mich aufrege, schabet es ihm, und daher rege ich mich lieber nicht auf." ?!un, in Gottes Namen !' Du wärst eine prachtvolle Acqüisition für dcn Harem eines.türkischen Paschas mit Deiner Seelenruhe eine Ooaliske, wie sie im Buch steht. Aber wenn Deine häusli. chen Einrichtungen unverändert bleiben, kann es sich eines Tages ereignen, dag man Dir einige Gemächer unmcrllich ausräumt, denn ich fand bei meiner Ankunft kcinenMenschcn im ganzen ause." Mein Mann ist auf eii:ige Zeit verreist, der bekümmert sich sonst um diese Dinge, jetzt habe ich die Plage allein auf mir ! War Vincent, der neue Diener, nicht im Vorzilnmer ?"
i Ter Mensck lst mO i:iei i Tod. Tu sollst es scoen ! tt::ö jede Aufwauna i't Giftfür mich ich bin" Still!" unterbrach sie Virginie aufborchend. Ist das mau Hussä'lag v?r Eurem Hause s Ich habe nicht? hcxir f;uf,tcF;.ni v. ttonetzkl. Wer follte auch kommen ? e ohne Frühstück. Ich möchte nur was m aller Welt der Mensch, der Vrncent, sich denkt! Wovon soll ich cig.'Nllich ! lebend" ' j Wenn Tu nach ihm klingeln moch-! reu Ach Gott, dann muß ich mit ihm zanken, dann muß ich mich'creisern, und der Arzt hat gesagt, nur die äußerste Ruhe könnte mich und das Kind konserViren !" Bis Ihr Beide dem Hungertod nahe seid!" beschloß Virginie lacbend den Satz. . Ich weide mich über Euch und auch über mich selbst erbarmen, uns etwas zu essen verschaffen und zugleich diesem Schlingel,' dem Vineent, eine kleine Dressur zu Theil werden lass'N'" - . Hier öffnete sich langsam die Thür des Boudoirs und dervielbesprocheneVincent, ein kleiner, lächerlich aussehender Mensch mit langem Oberkörper und kurzen Bei nen, näherte sich feierlichen Scbrittes der Chaiselongue und präsentirte seiner Herrin eine elegante Visitenkarte auf silbernem Teller. Arno Freiherr von Delft Ritt meiste? und Eskadrons Chef hi Kaiser Franz-Regiment in Pest. Nun bclf uns Gott ! Ich in diesem Aufzuge in dieser Verfassung es dauert mindestens anderthalb Stunden, bis ich frisirt und angezogen brn und dazu das Fieber und jede Aufregung, sagt der Arzt - " .Rathlos griff sich die junge 'Frau mit beiden Händen an den Kopf, auf dem die Morgenhaube throbnte, und bot in ihrer Hilflosigkeit ein Bild des Entset zcns. Wo haben Sie den Herrn gelassen?" fuhr sie den in dienstlicher Haltung barrenden Vincent an. Er wartet im Salon. ' anädi.ie e?:,.. i ti Wt VMV III Oiuu ; Aber um Himmelswillen, Sie baben ihm doch gefaxt, daß ich nickt wohl und folglich nicht in Toilette bin " Das konnte ich nicht gut, da ich am heutigen Tage noch nicht die Ehre hatte, die gnädige Frau zu sprechen und 'NU mand vomDienstpersonal mich von Ihrem Befinden benachrichtigt hatte. Ich nabm mir somit die Freiheit, dem Herrn Rittmeister zu melden, die gnädige Frau würden außerordentlich erfreut sein." Frau v. Konetzti sank wie gebrochen auf ihr Ruhebett zurück. Dieser Skandal bei einem ersten Besuch der Neffe unseres nächsten Gutonnchbarn ein so eleganter Weltmann ! tas wird Kasimir'jagen, wenn er eö erfährt ? Ich kann es nicht ändern ich rühre nicht den kleinen Finger mehr . . . mag Alles über mick hereinbrechen !" Das ist die Ruhe der Verzweiflung", sagte Virginie und lächelte dazu. Aber rege Dich ja nicht auf Frieda, denke an den Stainttlhalter und Erbherrn Terer von MoiiCvki ! Ich werde in den Salon hinubergehen und die Geschichte in Ordnuttg bii 'i'.en." Die V.weifelle schnellte wie eine Fe der einvor. (Fortietzupfl soifli.; Vom Ausland. Cm berliner V l a t t e nthält folgendes Festreferat : Da von den Stammhaltern d? Blauen Zwirbel" am Sonnabend im B. 'schen Festsaale veranstaltete Kinderfest in Zwiebelsbcif" können wir vor Lachen und Raummangels wegen erst morgen be schreiben. Die Preußische Lehrerzeitung" bringt einenVericht über eine inHil chenbach (W.'stfalcn) abgehaltene Lehreiprüfung. Den Vorsitz führte Provin zial -Schulrath Dr. Siegert. Deiselbe lichtete an die Eraminanden die Frage : Warum darf ein Lebrer die Schriften Belthold Auerbach's' nicht lesen?" Eraminrnd lnach einigem Zögern): Er hat nicht in echt christlichem Sinne geschrieben." Siegert: ?!ein, weil er ein Jude ist und Judenschristen darf man nicht lesen". Das sagt ein preußischer Schulrath ! Von einer b ö ch st unliebsamen Störung des Balles, welchen der Fürst von Balgaiien vor einigen Tagen in seinem Palaste gegeben, berichtet ein Eorrespondent aus Sofia : Nach , dem Souper, welches um Ätttternacht servirt wurde, blieb der Russische Gisa:ldte mit seiner Gemahlin und einem höheren öiussischen Osficier, welcher in der Buloarichen ArmeeDienste thut, in dem Speisefaol zurück, wo die Herren, trotz des ihnen bekannten Verbotes, zu rauchen begannen. Der dienstthuende Hanshofmeister nahm den Osficier beiseite und bemerkte ihm mit der größten Höflichkeit, daß das Rauchen an diesem Orte, gegen die Etiquette verstoße, und bat ihn, auch den Russischen Diplomaten davon in Kenntniß setzen wollen, der dies nicht wiffe. Hierüber entspann sich zwischen . .? , t i r i 4 ' i oem ussictcr, wetcyer otejc Bemerkung , übel genommen, und dem Haushofmeister ein heftiger Wortwechsel, und der Gesandte, welcher die Sache als persönliche Beleidigung ggen sich ansah, verließ höchst aufgebracht den Palast, ohne die Entschuldigungen des Haushofmeisters, welcher hinter ihm herlief, anhören zu wollen. Da in dieser Welt der . Stärkere stets der Beste ist, beeilte sich der Fürst von Bulgarien, demNussischen Gesandten einen persönlichen Besuch . abzusta.'te i. und ihm sein Bedauern über einen Vorfall auszusprechen, welcher auf eine so unerwartete und unangenehme Weise daö Fest gestört habe, und entließ Trtfrtr Yvt CuafAUvtn'ft t?. Q:Ts VVk vvii .vuuvyt'i yuu, in welchem Viele eine vorbedachte Ab sicht des Russischen Gesandten sehen einen Seandal hervorzurufen, hat große Sensation erregt, und bei dem Stande der Begehungen, in. welchen aug:nblicklich der Fürst von Bulgarien zu Nußland steht, ist es natürlich, daßderselbe in Sosia zu vielen Commentaren Veranlaffnng Segebmhat.
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