Indiana Tribüne, Volume 8, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1884 — Page 3
AlteMeiten yys
Das Recept, nach welchem Mishlei'S Kräuter VitterS zusammengesetzt ist, ist über zwei bundert Jahre alt und deutschen Ursprungs. Zic ganze Reihe von Patent-Medizinen kann nicht ein Präparat aufweisen, daß sich solch' einer hchen Achtung an dem Orte erfreut, an dem es angefertigt wird, als n. ISHLEK? IVU W Es ist das beste Heilmittel bei Nieren und Leber-Befchwerden, Dyspepsie, Magen krumpfen, Nnderdanlichkeit, Malaria, periodischen. Beschwerden, etc. Als ein Blutreinizer hat es nicht seines Gleichen. SS stärkt das System, kräftigt und schafft neues Leben. Ter terfterrene Rickter Ha? tert 9avtafttt l.. 7a.. ein türizer JuriS undaeachttter Bürger, schrieb tuiü: ..Mlsdler' Kräuter Litter ift teert und breit Mannt und bat durch seine medizinischen und heilenden Eigenschaften einen großen Rus erlangt. Zch selbst und meine Familie baden verschiedene Flaschen ge drauitt und ich bin überzeugt, daß der Ruf hl der dient Ist." ANshler Aerb Vittero Co. 525 Ccmmerce Str., Philadelphia. Parter'Z angknchmrr 2Bunncftr&) schtlzt mit fehl. üdllch. JM&IR Tle kurzr-ße und bege Laju nach LoxdsYille, Nashville, Mempliis, ChfttL&nooga, Atlanta, Savannah, Jackßonville, Mobile and New Orleans. E ist türtheilljaft für Passagiere ach de Süden, eine direkte Route zu nehme. Palast. Schlaf, und ParlorWagen zwischen hleago u ouiCtoillc nnl St i nnr oniödillt chu Wagenwechstl. Corafort, Schnelligkeit nnd Sicherheit bietet ,Jess die alte zuverlässige 5v. Qtt. &, B. M. M. II. Tt. rerlo ff.ftent (Senenl Paffigier.kgknt, :cvtcuSt Washington und zat Str., Jd,l E. W McKenna, Superintendent. Feuer-Alarm-Signale. $an9tatita uuft Mattet. j Hauptquartier dek Feuer $partmntl. Ciü'iii un cu )0l. 7 ode! ant Mchigaa Strafe. New Jers,. Straße und VaNachus , ffilnflon und Si:d'Ltrah. 13 afljchufiett Ave. nah dle Ste. 13 Delawar Str, und Fort Wayn ,. 14 fli9 Jers, und iZort SLa,n ,,n, 15 Peru Str. und Pteffachusttl 18 Lhnian . und Äkh Str. 17 Park As, und Vuer Str. 18 BarrosI Ztr. und Kalott?. 19 rcher Und John St,. t2Z ?Leg So, und Lieben: Ltr. - 121 Sttabama und Liebent u. 'Z2. Meridien und Liebent Str. - 'and Ltr. und Lmcoln l, n uZukllung.Zebaud. :135 ttentralUo. und cht "t 1131 Alabama und Morris , $ix 71X2 Siodamxton und ÄSre üx 1134 CoSege Ave. und Zehnte t:. n35 Home oe. und Tlan?are Sti 11 Xelaioar nd i,g,n ti. .21 St. Ioe Str., n-ah JSinotk. 23 Vnns,loania und Pratt Str. 2b . S. Engine House Sechste, . je It 6 isftijixxi und St. llat Str 27 I'inoiZ und NiSiaan Str. ennsuloania Str. und Hom Av Z9 Äsisfivsl und Liert Ltr. 21? Tenne's, und SSiltian Str. 1Z Vnn,?lvaklia und Kich.gan St:, -'l4 JLinoil und Herbert Str. 31 Jstan, ?.o. und ttichtgan Str. !5tridtän und Welnut Str. 54 Ealttornta und ermonl ei . - -85 lake ud e Jor: itx. 38 Jndtana ot. und St. la-r S, S?,'. ' -LS lake und Nord Str. t$ Wtchizun und 2gnl Ltr all und Walnut Str. : 313 West und Dritte Str. Z14 Sibent und Horoard Str. ' 41 Washington, nahe Weft Str. . Q Seißendorf und WashinztSi, St? . Wiisourt und Rw Kork Str. - 45 Reridtau und Washington in. 48 JSlnoi und Ohi Str. 47 Tennesi und ISashingten Str. 4S ingan'I Pork Hous. 4S Jndianola. . , 412 'iffsuri und jkaruland Str. -418 tsftsfiPpl und Wabash Str. 41S Ferguson' Port Hous. 421 I. . 23. Sound Hause. 4Z3 Insan Ssylum. bl Jlltnoi undrriU Str. ' .2 Jltnoil und LouistLna Str 55 Wefi und eSart, Str. 4 DH nd South Str. 56 Ttnneflee und orgia Str. 67 rtdian nd Ra? Str. . H idisan Aoe. und ttvrrt Str. SS padison St. UN Dunlov St' 4IZ köeft und Rockwood Str. S1Z ntuu So, und Win S 614 Union und orril Str kl Jiinoii und ansaZ S S17 orrtl und Daeotai Str. N South nah D!aar Str. Pennsylvania und Louistan Sr. LZ TIami:e und veSatto Str. r4 Oft und clart Str, Slabasa und irgian ?. 7 Virginia v. und radsham St, SS Ost und Todurn Str. öS Pennsylvania Str. und Rsdijon A. .12 VcKernan und Doughrt, Str. 71 Virginia So, nah Huron Str. 12 Oft und Storgia Str. 73 ZtSashingto nd nton Str. -74 ?,nUn und Seorgia Str. 75zSoe.ud Pin,. 16 Dt5o und Bat Str. 78 Ltrgintroe.und Dillon. 79 Itchr re. und Dlllon. "71 Soruc nd Pro1xN tx. 713 nglish und Laul St, . 714 Orang nd Olive Str. T1& Stztd und VSr Str. 1 ' . - em Ir:, Str. Vashmzton und Delauzar St. Z Oft und earl Str. M Doxt und Vatdsn St, U Taub-ummev-Änftalt. 4 r. Staate rsnal. Oriental und Washington Ste S? grauen SesangntZ. ,12 No.S Schlauch'Hau. Oft AashwgtonftraZ ,d VZarlet und obl Str. 14 Oht und Harue Str I ar!and nah KeNdian Str. eridtan nnd eorgia Strag' Pn,at.Signal ' 1-2-1 Nnd asten wiederholt. ,Ul Um. 3-3 Signal für FurDru. - - ... 2 ,i Schlage, euer aul. rt chl. ruab. ölZ Schläz, Uhr itt f
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DasTcufelchen.
Roman von Beruhard Frey. (Fortsetzung Und u;;:i ichdasnu.idenlvlterli wiedersagte r Xu ölleitt? lachte und warf das Nöpfckcn zurück, dap, der grüne arrcnwcndel tief i;i ibxc Ztix binein nickte. ..Da lbuft Tu ttici't, ii veraubcrte Diä sonst in einen wilden Schwan, und Dtt mls;tcst warten, bis ich Tiä, crlö sie!" - Tie ruse.ide ctirnrnc erscholl näher. Der ju 'ge Student bog sich nieder und bob das 5iind von seinem 2i0 aus. Ballst Tu mich tragen Das ist schön von Dir. Ich habe es so gern, wenn mich Jemand trägt. '.- Papa thut ti oft, Mama und Tbereska nickt, denen bin ich zu schwer ' ' Tu ind schwer V ; Er schwang sie lachend' durch die . Lust. Leicht wie ein Federball -bist Tu, mein Teufelchen." . ' . . . Tas haben sie Tir schon erzählt ? Es ist mir auch ganz recht, daß sie mich so nennen, lieber, als wenn sie mich das Engelchen" beißen würden. Engel sind mir langweilig. Und nun trage mich bis an's Haus!" Es war' der Ton des verzogenen Kindes, das im Voraus weiß, jeden Wunsch erfüllt zu sehen. Alexander stutzte, er hatte seine eifersüchtige Abnei gung gegen das kleine, fremde Mäd chen, welches itt seinem Elternhause eine so große Rolle spielte, für eine Viertelstunde vergessen können, jetzt, bei diesem befehlenden Ton, angesichts dieser selbstbewußten Miene, erwachte sie wieder. ,)!ein. Du kannst gehen V4 sagte er kalt und setzte sie nieder. Tas 'Teufelchen" funkelte ihn auS den großen klugen zornig an. ' Du bildest Dir wohl wer weiß wie viel ein, seitdem Du Student bist? Ach, du lieber Gott", sie zuckte spöttisch die Ackseln. kespekt b.ib' ich darum doch niä't so viel vor Dir, nicht p viel!" Sie schnippte mit den Fingern und lies davon. Adieu, Herr Studiosus!" hörte er sie noch ausrufen, damit hatte sie die Grotte verlassen. Als auch er sich umwandte, sah er den Diener vor sich stehen, der ihn im?!amen seiner Vkutter ersuchte, ins Haus zu kommen. Alexander folgte ihm zögernd, sein umherschweifender Blick suchte das Teufel chen aber es war weit und breit nicht zu erspähen. Oben im Wipfel der gewaltigen Ulmen regte eS sich, war es der Abendwind, der m den schlanken Zweigen spielte? War ein gefangener Sonnenstrahl in den Baumkronen hängen geblieben, daß es in dem grünen Blättergewirr vlötzlich goldhell flimmertt? Trieben Elsen ihren nek tischen Spuk im Garten ? Ein feines, silbernes sichern rann durch die stille Abendlust. Ein Modell ! Ein Königreich für ein Modell !". Heinrich Arnsberg sprach es statt des üblichen .Tagesgrußes in pathetischem Ton indem er das LogiS seines Freun des Alexander von Tyrnau in der Ehri stinengasse Wien betrat. Der junge Arzt hatte ein Präparat unter der u!pe und sah nicht auf. "Noch. immer ' fragte er kurzweg. Das Feldgeschrei kenne ich nun schon seit vierzehn Tagen." Es ist nachgerade unerträglich!" seufzte der Maler und warf den unvermeidlichen Rembrandtbut von sich. Ein Mensch wie Du hat zu seinem Glück oder auch Unglück keine Ahnung von den Kabalen, die Unsereinen verfolgen. Da sitzt er nun über dem unappetitlichen Ding und studirt es mit einer; Andacht, als war' es eine Nafael'sche Madonna! Kann es grö ßere Gegensätze geben, als Deinen Beruf und'meinen? . Und. wie: es hier wieder riecht ! Sckeußlich ! Euer hocbgeprieseneS Karbol" Stellt eine reine, gesunde Luft her und ist mir zehnmal lieber als Dein Oel-färben-und Firnißduft, der keineswegs ideal auf die Sinne wirkt. Sei so gut. Dich zu setzen anstatt beständig auf- und abzulaufen. Du bist nicht durchsichtig, und Dein Schatten fällt mir auf die Hände!" Auch noch !" sagte Heinrich resignirt und ließ sich in einen weiten Armsessel sinken. Wie er immer zu mir spricht, es. ist unbeschreiblich! Anstatt mir Trost zu spenden, mich liebevoll mit zartem Mitleid zu behandeln" Dazu habe ich keine Zeit . . . auch ver stehe ich, wie Du weißt, nickls in Deiner Kunst!" Ja, das soll Gott wien ! . In Deinem unempsindlichen Busen schlummert kein noch so dürftiges Fünkchen idealer Begeisterung, ich hätte es sonst längst zur Flamme anfachen müssen. Dein Beruf erzieht Dich systematisch zum Gegentheil ; wer die lebendigen Menschen bloß darauf hin ansieht, ob sie zu Skropheln neigen oder einen Herzfehler ha ben könnten, der kann unmöglich im Tempel der Kunst ein andächtiger Jünger sein." Unmöglich, Du hast Stecht! Wozu noch über ein hoffnungsloses Thema Worte verschwenden?" - ' Weil eS mir leid um Dich thut, sapristi ! Weil ich weiß, wie so Einem zu Muth ist, der wie berauscht sein kann von Anstaunen einer gemalten gött kichern Offenbarung ! Weil ich es Dir, auch gönnte, wenn Du Dich müde stu-' dirt, seirt,.operirt was weiß ich ! . hast, ein paar Züge aüö dem ewigen Born zu tbun, der das Alltagsleben übergoldet." Tu vergißt, daß ich zu solchem Zweck meine Musik babe!" Zu solchem Zweck! Wie der Mensch das hinsagt als, handle, sich 's um ein trockenes Experiment ! Und hast Du denn überhaupt noch Deine Musitt Mir scheint, als ob Tu sie schmählich vernachlässigst ! Niemand ' bort je einen' Ton Deiner Stimme"-r Ist es nöthig, daß es Jemand hört,' außer mir?" ' ' Nun bitte ich aber!'' Der Maler fuhr
von iclncm ltz ca Uno Mie jta; uwsu fer von Neuem zwischen das Fenster und seinen Freund. Ob es nöthig ist? Und wozu tväre ich denn auf der Welt, wozu nenntest Du mich Deinen Freund, der nur um Deinetwillen seine Studien hier anstatt in München betreibt, seitdem die Berliner Kunstakademie die Güte hatte, mir ein Stipendium ausz'tzen V ' Ich, dem ein ied, von Deiner schönen, sympathischen Stimme gesungen, jederzeit eine wahre Freude und Erquictimz war, jetzt doppelt sein würde, wo" Wenn es da ist, will ich Dir gern einmal etwas vorsingen, ich habe seit längerer Zeit Unterricht bei L , und er hat mich wesentlich gefördert. Dlux widerstrebt es mir, vor Anderen mit meinem Gesänge Parade zu ma chen. Ich will weder KonertsänAer werden, noch Stunden geben, noch eme Ge sellschaft mit meinen Liedern zum Reden bringen also singe ich für mich allein r Wenn Jeder sein Licht so unter den Scheffel stellen wollte " ..Beruhige Dich, mein Sohn, es thu?: eS heutzutage Wenige." Tas ist auch'ein rechter Trost. Und übrigens ist der .Grund dafür bei Dir nicht Bescheidenheit, sondern Hochmuth, Tu findest Dich zu schade, um Dich zu produziren." Ja." Heinrich Arnöberg trat vom Fenster zu rück und betrachtete den Freund von oben bis unten, wie eine Kuriosität. . Aleran der war unter den jungen Leuten, die im Klub einen bestimmten Kreis bildeten, wenig beliebt, er galt für hochfahrend, verschlolen und eingebildet, und,- streng genommen, war er das Alles auch. Ge-. scheut und bei all seiner Jugend bereits ein tüchtiger, scharfsichtiger Arzt, stolz auf seine Kenntniffe, über alles !ittelmäf;ige und Kleine geringschätzig hinwegsehend, kühl und formlich im Verkehr, ablehnend gegen vertrauliche Annäberungen, einsilbig und ernst gegen Jedermann was war es, das den tvarmherzigen, enthusiastischen Maler, den Schwärmer und Sanguiniker, so unividerstehlich an diese-in sich abgeschlossene, unfrohe Natur fesselte ' Der Nnabenfreundschaft vielleicht 'i Aber Alexander von Tyrnau war auch als Gymnasiast nicht liebenswürdig und zutraulich gewesen, er war stets seine eigenen Wege ge gangen und hatte Heinrich's Freundfchasl mchr geduldet als erwidert. Ter Mann b'lt nur, was der Knabe verspro-. chen haue. . . kam es, das; der Andere nicht los tonnte von ihm, ihn oft mit Erstaunen, mit Mißbilligung, häufig so--gar mit offenbarem Zorn, i.mner aber mit Interesse irnt Theilnahme betrachte te 1 Hc'.nrich hatte sich oft gefragt, wel cher Art das Gefttbl sei. da ihn a i den Arzt band, umsonst, er kain zu keinent Resultat, vermochte nicht, sich bestimmte Rechenschaft darüber zu geben. daß es aber ein starkes, durch nichts zu bestegendes Gefühl war, stand fest. War er oft in Hellem Aerger von Alexander geschieden. Hatte er sich selbst gelobt, den Umgang zu meiden, der ihm nur eine Quelle inneren Mißbehagens, selten geistiger Uebereinstimmung, gegenseitigen Berstebens war, es zog ihn doch immer wieder den wohlbekannten Weg, und eine innere Rastlosigkeit trieb ihn nun, bis er wieder das regelmäßig geschnittene dunkle Gesicht sah, die Augen mit dem klugen, kühlen, durchdringenden Blick und den geraden, dichten Brauen. Schließlich hatte der Maler sich in sein Schicksal gefunden. Ich kann nicht los von ihm," sagte er sich selbst, er hat es mir nun einmal an gethan, eS ist, wie ein Verhängniß, für das ich nichts kann. Viel Freude habe ich nicht daran, ich weiß nicht einmal, ob er mich wirklich lieb hat . . . gleichviel, es ist stärker als ich, und ich muß mich d'rein ergeben!" Auch jetzt machte er den alten Gedan kengang erfolglos durch und sein Freun unterbrach sein Nachsinnen mit keinem Wort. In dem hellen, hübsch ausgestatteten Zimmer war es ganz still, kein Straßen lärm drang hierher, die Fenstei sahen auf einen schattigen, etwa; ver wilderten Garten hinaus, der an der Hinterseite des Hauses gelegen war. Draußen ging ein milder Frühlingstag zur Neige, im hellgrünen Laab tönte aber noch lebhaftes Vogelgezwitscher.und durch die Zweige spielten dle letzten Wonnen': strahlen. Alexander stellte sei;? Präparat weg und trat zu seinem Freunde. ES ist schon zu finster am Arbeitstisch und Du, so schweigsam ' Brütest Du immer noch über Deinem Mo-dell?"
. Der Maler fuhr empor. ', DaS gerade jetzt nicht obgleich es macht mir genug zu schafsen!" : Aber Wien- wimmelt ja von schönen Frauen und wenn man die Äiakart'schen Bilder ansieht" ; Du redest, wie Du's verstehst !" unterbrach Heinrich ihn unwillig. Ä!akart'sche Bilder ! Das ist eS ja eben ! Dieser Baron Greimer er ist ein wun derlicher'Heiliger,ein Phantast durch und durch, aber 'kolossal reicht sündhaft reich, und dadurch im Stande,' jedem tollen Einfall zu folgen) Da hat er sich nun in mein letztes Bild vergafft, was ja an sich recht menschenfreundlich von ihm ist, und ein großes Gemälde für seinen Salon bei mir bestellt : Titania mit ihren Elsen, Oberon erwartend, er ist nämlich ein Shakespeare-Schwärmer allerstärksten Kalibers. Aber, um Gotteswillen, Freundchen", - das . waren , seine Worte, malen Sie nicht Makart! .. Wenn Sie seinen Fleischton herausbringen, soll es mir sehr angenehm sein. nur beileibe nicht diese koketten, nackten Dirnen mit dem stupiden Lächeln und den begehrlichen Augen ! Meine. Titania muß ein zartes, kindlich schlankes, behendes Wesen sein, ein weißes,' feines Gesichtchen, Geist un!) Schadensreude in den großen Augen, das Mündchen halb trotzig,' halb verzagt, das Haar goldblond, eitel Sonnenschein !" Da bast Du,daS Modell,' das, verwünschte Modell ! Und was das Berrückteste.ist, der Mann hat'Recht, ich fühle es ganz deutlich, -er .hatLtecht Nur dat eS viel, leich-ter-ist,, sich etwas. Derartiges; auszudenfen) sich vor einen Ändern hinzustellen, und zu sagen: so soll eS werden ! als die'
ser Andere zu sein und die Geschichte auszuführen ! Die Modelle, die hier in den Straßen umhzufen, haben lauter Allerweltsgesichier, viele davon bildhübsch, sogar schön, aber an einen Tita-nia-Ausdruck ist kein Gedanke ! Nun könnte ich zwar einer beliebigen Dame der guten Gesellschaft heimlich das (Besicht stehlen, denn ich habe ein glückliches Gedächtniß, und der gute Baron Greimer würde es mir am Ende auch verzeihen, aber ich finde auch da nichts Passendes, so sehr ich meine Erinnerung ourchstöbere. Die Geschichte bringt mich noch um." Zum Glück hat es, bis das neueHaus des Barons eing'eweibt wird, noch ein gutes Jahr Zeit." Das sagst Du, aber mittlerweile zehrr mich die Unruhe auf, rein auf. sage ich Dir! Gieb mir ein Modell, und ich bin ein anderer Mensch !" Vielleicht findet sich bei mir daheim in Posen irgend eine Dorsschöne, Du weißt, in den nächsten Tagen reise ich endlich einmal nach Hause." Ja wohl, ich' weiß ! Es ist mir nur unbegreiflich, daß es Dich in all' diesen Jahren nicht dorthin zog." Meine Eltern haben mich zweimal besucht, und im Uebrigen' hatte ich nicht 'Zeit!" - - Ja, o ja, ich weiß! Wann hättest Du jemals Zeit, das zu thun, was andern Menschen das Natürlichst? und Nächste ist !" . ' . Ein Klopfen an der. Thür überhob den Arzt der Antwort auf diesen mit einiger Bitterkeit betonten Ausruf. Alerander'S Bedienter brachte diesem einen Brief von seinem Vater. Während er ihn durchlas, blätterte Heinrich Arnsberg . mechanisch in dem Photographie-Album seines Freundes, das auf dem Schreibtisch lag. ErPfiff leise vor sich hin und klopfte mit dem Fuß den Takt dazu. Plötzlich brach Pfeifen und Klopfen zu gleicher Zeit ab. Die blauen Augen des Malers wurden groß und weit vor Staunen, eine helle Röt he stieg in sein mädchenhaft zartes Gesicht, und mit zwei Schritten stand er neben Alexander, der immer noch seinen Brief las. Wer um Himmelswillen wer ist das V Er hielt ihm das Buch dicht unter die Augen und starrte selbst lvie ein Verzückter hinein. Alexander blickte gleichmüthig hinü ber. "Ah so ! Kennst Du die Photographie noch nicht Ich habe sie allerdings noch nicht lange. Das ist Virginie." Das ist meine Titania!" rief Arnsberg enthusiastisch. Meinst Tu V Ter Arzt warf einen prüfenden Blick auf das Bild. Schon möglich ! Jinmerhin hat sie ein reuvolles Gesicht meine Schwester l" Deine Schwester? Ich wußte nicht, daß Tu eine hattest !" Es ist nur meine Pslegeschwester." Und wie seid Ihr zu ihr gekom-
men Das ist eine lange Geschichte. Ein andermal." Gleichviel !" Der Maler beachtete die aufweichende Antwort nicht und fuhr aufgeregt fort zu sprechen. Gleichviel! Sie in mei,le Titania! Sieh nur das süße, kiudbafls Gesicht, den trotzig eigen'willigen und dabei so liebreizenden Zug um den Mund zum Küssen schön ! sieh die graziöse Wendung des Köpfchens, den Augenaufschlag, die Augen selbst, geistreich und zärtlich zugleich , und das in krausen Wellen niederrieselnde Itirenbaar welche Farbe hat es?" ,iotblich. so viel ich weiß !" Röthiich ! Was das für ein Ausdruck ist! Ventianisches Goldblond wird es sein ! Wenn der Sonnenstrahl sich darin fän:. leuchtet es wie Goldgespinnst, nicht wahr?" Zch erinnere mich nicht mehr,' es ist lange her, seit ich sie sah. Auch habe ich keine !üttsilKaugett. aber Du, Röschen. Tu . . . kannst ja mit mir binmen und da ; Teuselchen so heißt sie bei uns als Titania malen." Ter Male? sah ungläubig erstaunt in das Gesicht seines Freundes. Tu scherzest . . . nicht wahr?" elnesweas ; meine Eltern wünschen lange schon. Dich kennen zu lernen. die Veranlassung Deines Kommens wird ihnen angenehm und schmeichelhaft sein, denn sie sind stolz auf Virginie und lieben sie zärtlich. Sie selbst müßte kein junges Mädchen sein, sollte es ihr nicht ein großesVergnügen gewähren, zu einem Gemälde zu sitzen." Und und Du selbst, Tyrnau, wünschest Du auch um Deinetwillen, daß ich mit Dir komme ?" Auch um meinetwillen !" Er lächelte sein seltenes Lächeln und schüttelte Arnsberg's Hand. Abgemacht also in zwei bis drei Wochen denn ich weiß noch nicht bestimmt, wann ich vier abkomnien kann !". - Gut schön !" Der Maler starrte immer noch wie geistesabwesend auf das kleine Bild. Zch bin Dir sebr dankbar, Othello sehr ! Denn dies Modell, siehst Tu entweder es wird mein größtes Glück oder " Nun? Komm zu Ende !" Lieber nicht ! Tu würdest mich nur auslachen ! - Glaubst Du an Ahnungen ?" .Ich? Nein!" Ich dachte es mir ! Adieu auf Wiedersehen '." - Er nahm seinen Hut auf und ging. Alexander las seinen Brief zu Ende.dann zündete er eine Studirlampe auf dem Schreibtisch an und begann zu schreiben. Draußen war eS noch heller Tag. eine weiche Abenddämmerung war niederaesunken, zum offenen Fenster wehte die Len .luft herein und brachte den Duft des frischen jnng:n Laub.s mit. das leise flüstand an den Bäumen hing. Kleine geflügelte Insekten schwirrten um die Lampengloete. der junge Arzt, de.'sen Stirn im Ernst der Arbeit vo.i eneigischen Gedanken tief gefurcht war, dessen Seder wie iinm:r im Fluge über das Papier ging, achtete nicht darauf. Nur als dicht an seinem Zimmer im Gebüsch ei.ie Nachtigall in tiefe::, lockenden Tonen zu schlagen begann, nand er h istiz auf und schloß das Fenster. -
Auch im Park ;u Lobko'.vin schlug um
dieselbe Stunde die Nachtigall, aber hier tntzog sich Niew.and ihrem ttesan-z. Hörst Tu sbe, Mama '." fragte Virginie und berührte leise mit ihrer Rechten die zusa,nnngcsalteten Hände ihrer Pfle.zemutter, die in (danken versunken, neden ihr saß. Gewiß, mein Liebchen, ich höre sie, und wenn ich still und träumerisch dabei wurde, so war es, weil einst meine glückselige Brautzeit in den Frühliug fiel. Da hörten wir auch die 9!achtigallen schlagen, mein Berthold und ich, und ick hatte dabei das Gefühl, als müsse mir das Herz in der Brust springen vor Glück, als sei meine See!- zu klein, es ganz zu fassen." Das möchte ich auch gern empfinden, ivkama." Frau Doris küßte die wunderschönen ölugen, die niit dem Ausdrk lebhaftesten Miterlebens in die ihrigen sahen. Sehnst Tu Dich nach der Liebe, mein Kind?" fragte sie weich. Und hast es doch so gut bei uns und wirst behütet und geliebt und verzogen von Allen ! Meine fugend war viel einsamer und liebeleerer, als die Deine meinen Vater sah ich selten, un wenn es einmal geschab, so hatten wir . Beide keine Freude daran. Ich blieb ihm fremd, und er ... er hat ?s nie verstanden, sich meine Liebe zu gewinnen, ich .habe, mir nie ein Herz zu ihm fassen können." ' Aber dann kam Dein Liebster, und es war Alles, .Alles gut, nicht wahr? Siehst Du, das denke ich mir so wundervoll . . . aber Du mußt mich nicht miß verstehen ! Ihr seid ja so einzig gut zu mir, und an Trennung von Euch könnte ich gar nicht denken, so lieb habe ich Euch! Äber aber lieb haben und lieben das ist zweierlei und einen jungen Menschen zü haben, ein junges, frisches Herz, das empfindet und fühlt wie wir, das noch Illusionen hat und Leidenschaft und nicht immer wehmüthig von Erfahrung und Entsagung spricht siehst Du, das, ja das muß entzückend fein, und das wünsche ich mir! Ersahren und Entsagen will ich nicht und Wenn's mir nun einmal nicht erspart bleiben kann, so kommt es immer noch zeitig genug aber lieben und glücklich lein das will ich!" Und doch hat meine Kleine schon zwei Körbe ausgetheilt !" Virginie kicherte spöttisch. Ach Gott die Beiden ! Ter blöde Schäfer, der die Augen zu mir nicht aufzuschlagen wagte uno nur in elegischen Seufzertönen zu mir sprach und der derbe, sonnenverbrannte Krautjunker mit der weißen Stirn und dem feuerrothen Gesicht, der mir immer von seiner großartigen Hopfenzucht erzählte die Beiden tannst Tu im Ernst nicht rechnen ! Sag' selbst, hättest Du einem von diesen Freiersmännern gern Teine kleine Prinzeß Quecksilber, Dein Teuselchen- gegeben?" Frau von Tyrnau's Augen leuchteten vor Stolz und Zärtlichkeit, als sie prüsend die reizende Mädchengestalt anblickten, die ihre sorgsame Liebe mit dem kostbarsten undGeschmackoottsten schmückte, was irg nd aufzutreiben war. ' Für Virginie schien ihr kaum etwas fein und schön genug.sie wählte selbst die eleganten gestickten Kleider, die seidenen Strümpfe, vie tbeu.ren echten Spitzen für ihren Liebling aus, und in der That stand und saß auch der extravaganteste Hut, das gewagteste ttlaö dem goldhaarigen, weißen Geschöpschen mit den schwarzen Sammetaugen reizend. Die Mode konnte die tollsten, seltsamsten Sprünge machen, zu Virginie's Grauengestalt, zu ihrem süßen, beweglichen Gesichtchen paßte AIles, und Frau Toris ivurde nicht niü'de, ihre Puppe", wie Herr von Tyrnau scherzend sagte, zu putzen. Es kamen der guten Frau wohl zumeilen Bedenken, ob das auch recht sei, aber sie tröstete sich mit dem Gedanken, Virginie werde es gewiß Zeitlebens so gnt haben, sie sei geradezu zum Verivöbnen und Anbeten geschaffen u .d werde von ihrem zukünftigen Mann der natürlich eine brillante Partie" sein, mußte ! aus Händen getragen werden ! Nein, nein. Kleine!" sagte FrauDoris deiütiaend. sForttttzupg folgt) Vom Ausland. Die Freifahrtkarten für die deutschen Zkeichsta 'abgeordneten werden für die mue Legislatur-Periode in der Weife ausgestellt, daß sie den Inhabern die freie Fahrt auf den, in den Karten bezeichneten,' den Verkehr zwischen -Berlin und dem Wohnort der Inhaber vermittelnden Eisenbahnstrecken gewäbren. Demzufolge werden diejenigen Avgeordneten keine Karte erhalten, welche in oder in solcher Nähe der Stadt Berlin wohnen, daß die Benutzung der Eisenbahn für den Verkehr zwischen beiden Orten ausgeschlossen ist. Zu dieser be fremdlichen Neuerung bemerkt die Nat. Ztg.": Es ist behauptet worden, daß von den Karten zuweilen ein ausgedehnterer Gebrauch gemacht worden sei, als dem unmittelbaren Zwecke der Einrich.ung, den Mitgliedern die Reisekosten für die Erfüllung ihrer pailamentarischen -Pflichten zu ersparen, entspricht ; .u. A. sollen die socialdemotratischen Ab geordneten die freie Eisen bahnsahrt zi. Agitationsreisen während der Session benutzt haben. Das ist gcwiß sehr unangemessen, und auch hiervon abgesehen, ist kein Anlaß vorhanden, sich darüber zu ereifern,, ob den Reichetagsmitgliedern die freie Eisenbahnfahrt in mehr oder weniger ausgedehntem Maße gestattet wird. Aber als recht unverbindlich gegen die Nationalvertretung muß die soe ben beliebte Maßregel doch bezeichnet werden. Wenn sich Mißstände ergeben haben, so wäre es höflicher gewesen, die Anregung zur Abstellung aus der Mitte des Reichstags zu erwarten ; eine solche zu veranlassen, wäre der öiegierung ja sihr leicht gewesen. Vielleicht denkt man aber, mit einem Reichstag, in welchem die Eonseroativen so stark und die Libeialen so schwach sind, biauck ten nicht viel Umstände gemacht zu werden." - Meerschaumpseiftn, !ange deutsche Pfeifen. Claarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho,No. 209 WajUugtan Straße.
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