Indiana Tribüne, Volume 8, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1884 — Page 3

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Das fJlKVfl, nach welchem Mishln's Krauter BitterS zusammengesetzt ist, ist über zwei hundert Jahre alt und deutschen Ursprungs. Die ganze Reihe von Patent-Medizinen kann nicht ein Präparat auf eisen, daß sich solch' einer hohen Achtung an dem Orte erfreut, an dem eö angefertigt wird, als DsllSHLER? UVÜ TVrTTT VxVVÄ Es ist das beste Heilmittel bei Nieren und Leber' Beschwerden, Dyspepsie, Wagen Kämpfen, Underdaulichkeit, Malaria, periodischen Beschverden, etc. AIS ein Blntreiniger hat es nicht seines Gleichen. Es ftärkk das Szstem, kräftigt und schasst neues Leben. Ter rergsriene Richter Hay on ?anKer Eo.. eiu ruittzer Jurist und'akachtaer ärger, schrieb e-.nst: Tiiffcltr'l Kräuter Bitter tS wett und breit bekannt und hat durch seine medttinischea und betlende Eigenschafrea ine areßen Ruf erlangt, 3 seit und meine Familie habe verschiedene Flasche ge braucht und ich bia überjeugt, daß der Ruf wohl der dient ist." Mislller Aerb Bittere a. 525 Commerce Str., Philadelphia. Parker'? angenehmer LZurmEZruZ schlagt uit fett. rc " y JM&IRR T!e kürzeste und beste Lahn nach Lonisville, Nashville, Mernpliis, Chattanooga, Atlanta, Savännah, Jackeonville, Mobile and New Orleans. &S ist vorteilhaft für Passagiere nach dem Süden, eine direkte Route zu nehmen. Palaft-, Schlaf, und ParlorWagen zwischen hicago n ouisville und St iß unk oniskillt oht Wagenwechstl. Comsort, Schnelligkeit und Sicherheit biete .Jeff- die alt, zuderlässige . im. & M. M. XI. R.. Doring, Äsftüent General Paffagiergnt, dnEck, Washington und Jllinot tr. Jdl E. W McKknna, Superintendent. Fener-Alarm-Signale. 4 Pennslvnt und Market. d Haurtzuirtier del Zeuer DevaN'Mtntl. Dsttri6 und em SJorl. 7 odkl und Nichigan Strafe. 8 Nem Jerf,-Straße und ZvaUachuZetti 9 Winftsn und Nord-Ttraz. 13 VkkZsachuistttZ o. nahe stillt Str. 13 Delav?re Et?, und Fsrt Waqn u. 11 em Jersey und Fort ayne ,". 15 Peru Str. und Uffachusrui v, 16 Ehr-.s!!an Sne. und Sld Str. 17 Park Xc. und Butter Str. 18 varrom ?tr. und Valott . 19 Archer und John Str. .123 Eolege ve. und Tiedenre Ltt. 124 Lladama und Tiedent Stt. 12b VeNdian und Siebente Str. 126 'ande Str. und Lincoln ufillung.baud. 1S9 Centra! v. und Achte : 331 Alabama undAkorrison tr 132 ohamxton und Achte n 134 College Zoe. und Zehnte Str. 135 Hoe o. unt Delar Sti 1 Lelamare nd tchigan Str. 21 St. Joe Str., n-:h Jllinoii. 13 Pennsylvania und Pratt Str. 25 Sio. 5. Engine Hous Sechste, - Jllt 2C isfisfixxi und St. Elair Str n Jllinoi? und Mtchigan Str. innsulvania Str. und Home v rt.lftssixni und Vierte Str. 213 Tennesse und William Str. 213 Pnni,lvania und Mtchigan 5:i. 14 IIW,i und Herbert Str. 31 JndtanAv. vndichigan tr. 2 KerifcU und Walnut Str. allfotnia und ,rm,t -t', 85 3a!c und Ne Ha:: ZU. 36 Jndian oe. nd St. ilair 9tt 37 Ltadt'bosxUal. 58 SU!( und Nord St?. 59 Vtchjzun nd gn Str ZU Weft und Wa!nut St:. Mi eft und Dritte Str. 214 Siebente und Hemard St,. 41 Vashingtsn. nahe Weft ?tr. 2 StKdrf und Wash'.ng: Missouri nd ork Str. 45 Meridiau und Washington St,. Jlllnot und Ohto Str. 47 Xenneee und kZAshington s:r. S ingan'A Port Hsus. 42 Jndtanola. 112 Missouri und sr?lsnd tu. 413 isfisftrxi nd Wadastz St,. 415 Ferguson' Port Hose. 421 3. 8. SQ. Round House. 423 Insan slum. 61 Illinois undVcrnll Su. 62 J2ini und Lsutfiana St, öS Weft und rlcEarty Str. 54 VtS und South Str. 66 Tenneff und erg:a S:,. 57 Vlertdian und Ra, Str. 58 Wkdlson Ave. und ftttril Stl. 89 ?adifn v. un Dlor St, Z12 Lest und AoSmood ir. 513 entucka ?. und lttt. 214 Union und Morrt Str 31 JknetZ und ans? T 17 Morri und Dacotab Str. ei South nahe Telamar tr. ü Pennsylvania und Louisiana St, 3 Delamare nd eart, Str. Oft und Vckatt Str, ti Alabama und Liraiana So. 7 Virginia . nd radstza St, e Oft und Soburn Str. 9 Pennsylvania Str. und adtson o. .12 rkcernan und Toughett Str. 71 Virginia Ave. nah Huron Str. 72 Oft und Beoraia Str. 73 Washington und Benton Str. 71 ton und tgia Str. 75 Fönst Av. und q?tn. -76 Dills und ZSatel Str. 7 irgtntaAoe.und Dill. 7 gleicher So, und DUlsn. -71 xruc und Prospekt Str. 71 ngltsd v und Laurt Str. 714 Orang und Otto Str. TIS hldu und echr Str. U 5lrsh Str. ttt Wkshington und Delamar Str. ÄZ Oft d.nd art Str. 4 d atdsn t, AS Taub tummnAnftaU. 55 er. Staate rsnatjrt Orikntal und Sashtngtoa Str - raue esangnii. ltt 12 Ko. 8 Schlauch.Hau. Oft ashingtonftraß ar!t nd tr. 14 Oht und Harv? Str. 9 Nar?land nah ettdian tr. 92 Wkrtdtan nnd Eeorgia traz. 4-2-1 n,at.Signal. t 1-2-1 Und aste tdrhlt,,tik, !. A.Z Signal sürFurDruk. gmtchlg, Feuer au. rt SUtg. ru ab. Löt,e4lSg.4Z OHr itt,

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Roman don Bernhard Frey. (Fortsthung ) 50 vlUigi: Tein TZorhaben dirrryaus", lieh er sich jetzt vernehmen. Sehr wohl verstehe ich, wie es Dir bei Deiner zurückhaltenden Natur schwer fällt. Dich an Jemanden anzuschließen. Tu würdest vielleicht in dem großen, fremden Wien Jahre dani brauchen, möglich auch. das; Ttt einen wahren Freund überhaupt doch nicht findest. Wohl Dir, daß Du einen solchen in Posen in Heinrich Llrnsbcrg's Person zurücklässest; solche Jugendfreundschaften sind, oft für das ganze Leben, es liegt ein Duft und Schmelz darüber, den lein später gegründetes ÄZerhältniß, beruhte es auch noch so sehr auf Sympathie und Ähnlichkeit der Charaktere, mehr aufzuweisen hat ! Dein Heinrich soll Dir bald naa) Wien solgen, verlaß Dich fest rnf mich, mein Junge; es wäre ja ein Jammer, wenn der talentvolle und strebsame Mensch durch seine Aiittellosigkeit in Posen festgekettet bliebet Es gefällt mir von ihm, daß er nicht ohne Weiteres die Unterstützung selbst ei nes Freundes annehmen will, es werden sich aber schon Mittel und Wege fin den lassen, die Sache so verblümt und auf Umwegen einzuleiten, daß er unmöglich d'en wahren Zusammenhang erfahren soll. Ich werde mich mit verschiedenen einflußreichen Männern Posens in Verbindung setzen, seine Arbeiten sollen zur Probe an die Berliner Kunstakademie eingesandt werden, und ist man dort nicht geneigt, etwas für Deinen Freund zu thun, nun, o möge der Himmel uns die Nöthlüge verzeihen, wenn wir unsere Gabe als ein Stipendium der. Kunstakademie ausgeben, oas ihm ein paar Studienjahre in Wien gewährt. Uebrigens sollst Tu Deinen Willen haben und das für diesen Zweck verwendete Geld von Deinem Vermögen hergeben, ich will Dich nicht um die Freude bringen, selbst etwas für Deinen Intimus zu opfern." ..Ich Mute Dir.' Vater ! Eigentlich aber ist es kein Opfer, denn ich entvelire ja dadurch nichts !" Das freilich, denn Deinen Wechsel, den ich für Wien ausgesetzt habe, werde ich darum uicht verkleinern, allein ob Dir später die Summe, um die' eö sich handelt, und die nicht ganz unbedeutend sein dürfte, nicht an Deinem Vermögen fehlen wird, das können wir Beide heute noch nicht entscheiden." Der Sohn schwieg und nickte nur beistimmend ; nach einer Weile nahm wieder sein Vater das Wort : Du hast mich noch gar nicht nach Virginia gefragt, und j doch hast Tu sie fast zwei Jahre nicht gesehen, denn bei Deinem letzten Ferienbesuch mußten wir sie ja, da der Scharlach in unserer Ge gend so viele Opfer forderte, aus dem Hause- geben. Du wirst sie für ihr Alter sehr entwickelt sinden, freilich wissen wir ja auch nicht genau zu sagen, wie alt sie elgentlich ist ! Sie muß jetzt zehn oder elf Jahre alt sein." Ist das Kind gesund?" Seht mir den künftigen Mediziner !" lachte Herr von Tyrnau. Ja, Gottlob, gesund ist unsere Kleine an Körper und Geist, obgleich sie letztern nicht allzusehr anzustrengen liebt!" Jst sie faul beim Lernen?" ' Das gerade wäre zu viel behauptet. Daß sie mehr leisten könnte, als es thatsächlich der Fall ist, steht fest ; ihre Lehrerin, Fräulein Franz, giebt sich viel Mühe mit ihr, aber auch ihr, wie uns Allen, ßat das kleine Schmeichelkätzchen sich so ins Herz geschlichen, daß sie sie um den Finger wickelt. Das Kind hat etwas unwiderstehlich Liebreizendes, das ganze Haus, von mir bis auf den letzten Stalljungen herab, verwöhnt und verhätschelt das Teufelchen !" Teufelcheu?Wieso?" . Thereska hat ihr den Namen gegeben, und er paßt vortrefflich für den klei nen Quirl, der im ganzen Hause herumtollt und tobt, vor dessen losen Streichen Niemand sicher ist. Sie zu erziehen, ist nicht leicht in dem Kinde steckt uw glaublich viel Widerspruchsgeist und Eigenwille. Als ich sie vor einiger Zeit zum Gehorsam, den sie hartnackig versagte, zwingen wollte, und mit Strenge und Nachdrnck betonte : Du mußt gehorchen Du mußt!" stellte sich das kleine Geschöpf plötzlich mit empört flam menden Augen mir gegenüber, stampfte mit dem Fuß und rief in höchster Aufregung : Sage nicht : Du mußt ! zu mir ! Ich thu' es nie, niemals, wenn Du sagst: Du mußt ! Wenn Du mich bittest, werde ich gehorchen!". Nun, davon konnte natürlich keine Rede sein, ich ließ mir das Kind tagelang nicht vor Augen kommen, obgleich es mir schwer siel, sie zu entbehren, sie mußte allein im Kinderzimmer bleiben und essen, Mama, wenn sie in ihre Näh? kam, gönnte ihr kein freundliches Wort, keinen Blick, keine Liebkosung. Endlich legte sich der Trotz,' das Teufelchen kam zu mir, küßte mich schluchzend und versprach,folgsam zusein, wenn auch mit dem charakteristischen Zusatz : Aber nicht, weil ich muß ondern weil ich will !" Sie erinnert mich in dieser einen Beziehung lebhaft an Dich, Du hast Dich in Deinen Kinderjähren ebenfalls oft genug gegen das Ä!uß" empört !" Bei einem Mädchen ist das aber um ter keiner Bedingung zu dulden!" '.'ies Alexander lebhaft. Hm!" meinte Herr von Tyrnau lächelnd. Gehorchen lernen müssen wir Alle, ob Knabe, ob Mädchen. Das Leben bricht später den Eigenwillen junger, unerfahrener Leute weit unbarmherziger, als es frühzeitig die einsichtsvolle Eltern liebe thut." Das mag sein, Vater, aber Du wirst mir zugeben müssen, daß ein Mädchen hundert Mal eher in die Lage kommt, weichen und sich fügen zu müssen, als ein unabhängiger Mann.". Und welcher Man wäre" ganz unabbängig, hätte nicht seine Oberen und Vorgesetzten, denen er gehörten muß ?" Der Ländmann und der Arzt, ich und Du, Vater, das heißt, ich später erst, sobald ich ausstudirt, habe,. wie ja auch Du Deine Lehrzeit durchzumachen , battest ! Du hangst ab von Wind hund'. Wetter, aber keineMenschen stehen über Dir, u

Dir ihre Befehle ertheilen, denen U)u zu gehorchen hättest ! Und ich da ich studiren wollte habe mit gutem Vorbedacht das Studium der Accdizin geivählt, einmal, da es mich jederzeit angezogen hat und eine große Zukunft ihm bevorsteht, ein weites Gebiet zur Ausübung meiner Kräfte vor mir liegt, und dann auch, weil der Arzt ein unabhängiger Mensch ist und weder in seinen politischen Ueberzeugungen, noch sonst in seinem Thun und Lassen sich vom Staat oder sonst Jemand eine Einschränkung aufzuerlegen lassen braucht!" Der ältere Mann sah seinen Sohn von der Seite an, seine AuösprÄche tlan: gen so reif und durchdacht, er sprach wie ein Mann mit fertigen Lebensansichtcn, und dazu stand da3 junge, wenngleich energische Gesicht unter der Studentenmütze in so grojm Gegensatz. Hast Du das irgendwo gehört oder gelesen ?" fragte Herr von Tyrnau. Nein ! Aber gesehen und beobachtet!" antwortete der Sohn in kurzem, unzvilligen Ton. Dann, sich besinnend : Du findest mich wohl m jung, um schon Ansichten zu haben ?" Ansichten haben darf Jeder, und in der Deinen,welche Du soeben aussprachsi, liegt überdies viel Wahrheit, nur klang sie mir befremdlich, besonders aus Deinem Munde." - Ist es nicht gut, daß ich mich besonnen, da wir Abiturienten doch meist in sehr jungen Jahren genöthigt sind, die Wahl eines Berufs zu treffen, der für das ganze Leben entscheidend ist und es in eine bestimmte ötichtung drängt ?" Wohl richtig! Auch hast . Du ganz selbstständig gewählt und uns Eltern sei nerlei Einfluß auf Deine Entschließungen gestattet. Du weißt, wie sehr namentlich die Mutter es wünschte, daß Du dereinst Lobkowitz aus meinen Händen übernähmest !" Es thut mir leid, ihren Wunsch zu durchkreuzen, ich habe aber keine Lust zur Landwirthschaft ! Ich will ins Leben hinaus, mich rühren, mich umthun ; mitten im Treiben der Welt will ich sieben, nickt träge an der Scholle baften!"' Ich sehe fast möchte ich sagen, ich sehe e5 g e r n ! daß Du, mein Sohn, in manchen Dingen doch noch recht jugendlich unreife Ansichten hast, und Vieles, wie es ja auch nicht ai'ders möglich ist, nicht durchsiehst ! Dein letzter Ausspruch beweist mir das und läßt mich zugleich bedauern, daß es Dir so selten gegönnt gewesen ist. in diesen letzten Jabreii, da sich Dein Urtheil zu entwickeln begann, bei uns zu sein. Tu werdest dann hoffentlich gesehen haben, daß Dein Vater in gewissemSinn ebenfalls mitten in dcrWelt steht, sich rült und treiben läßt, jeden .falls weit entfernt davon ist, träge an der Scholle zu hasten."

Vhi u nur bc'je wegen dieser nfid't Keineswegs , ich bin überzeugt, sie wird sich im Verlauf der Zeit andern, und lege der beutn ..l keinen Werth bci." " " Alerander, der ein sehr ausgeprägtes Selbstgefühl b saß. biß sich bei diesen Worten seines Vaters, die in leichtem, gutmüthig scherzendem Ton gesprochen worden wa en, al5 sei cs nicht der Mühe zverib. n'ih.'r darauf ein.uigehen, verletzt in i.'pe.i. Er fühlte sich durchaus nicht als ein unreifer Jüngling, und doch behandelte sein Vater ihn wie einen sol chen und seine Aussprüche wie die un gelkirten Ideen eines halbwüchsigen Kna ben. Das Gespräch wurde immer einsilbiger und verstummte endlich ganz. Unter der rothen. Mütze schauten zwei stolze Augen sinster und beleidigt in die Welt hinein. Allmählich aber wurde ihr Ausdruck weicher, wie die Gegend mehr und mehr einen bekannten Eharakter annahm, wie Alles einen altvertrauten Gruß aus der Kindheit dem Sohn des Gutsherrn entgegenzurufen schien. Sie waren bereits auf eigenem Grund und Bode.i, durch dieö W l)chen war der Knabe Alexander ungezählte Male auf seinem flinken,zottigen Pony getrabt, auf diesem Felde hatte er mit den Leuten Kartoffeln gegraben und beim lodernden Feuer gebraten, da stand die große Eiche, in die vor Jahren der Blitz eingeschlagen hatte, sie war seitdem an einer Seite wieder frisch ergrünt, und ihr kräftiges Laub zeigte jetzt noch keine 'pur herbstlicher Färbung ! Da stand das Wohnhaus! Es war tief ins Thal gebettet, und man mußte das Dorf noch durchfahren, um es zu erreichen, ader von dieserAnhöhe übersah nian es bequem, wie es inmitten der geschmackvollen Gartenanlagen wie auf einem bunten Teppich dastand,während die Fontäi.ie in die klare Herbstlust emporstieg. Von des Daches Spitze wehte eine Fahne, und der helle Punkt dort aus der Veranda, das ja, das mußte die sMi.t:x sein ! In dem Herzen des Sohnes wallte es wie tiefverbor gene heiße Quellen auf, ja, es war seine, nur s eine Mutter, und er war ihr einziges Kind ! Durch die ??orfstraße ging es im Ga lopv; es war, als ob Janko, der polnische Kutscher, die Gefühle seiner Herrschaft durchaus theile.er trieb die Schimmel mit Zuruf und Peitsche an, und diese witterten den nahen (stall und griffen aus eigener Neigung tapfer aus. Kaum konnten ein paar barfüßige Dorfjüngen rasch genug ausweichen und einige Aiänner, dle just aus der Sch .nke kamen, begrüßend die Mützen ziehen, um dann mit offenem Munde bewundernd hinter dem jungen Herrn herzustarren. Alexander! Mein Kind!" Frau Doris eilte gewandt die Treppenstnfen hinab und kam gerade unten an, als ihr Sohn aus demWagen sprang und sie in die Arme schloß. Thereska stand dabei und hielt es für ihre Pflicht, u weinen, dle rothe Mütze aus dem zugendlichen Haupt des Studenten gemahnte sie an die Konfederatka, die oer hochjelige Wladimir vo.i Strygowski bei patriotischen Festen und Versammlungen aufzusetzen pflegte, und sie gestand zu ihr.'m Leidwesen, daß Großvater und Enkel einander immer ähnlicher, geworden seien. Auck ftnrn Doris sah m dem bockausgeschossenen jungen Menschen, der ihre ; . ii ri f i. l t r '- r. zarte ujqiair velraqnü uoerragie, erstaunt empor, als könnte sie sich in seinen Anblick nicht finden. Ersah lächelnd' r . err ' c . . l'" aus oie )vtuuer nieoer, oann wieoer ' zu

seinem naicr yinüdcr, während er der ab ten Thereska sanft die Hand streichelte ; man sah es ihm an, cs war ihm wohl, wieder in der Heimath zu sein, unter den Seinigcn'. ,Also ein Arzt willst Du werden, Tu böser Junge, nicht Deines Vaters Gut übernehmen und ein tüchtig.-r LandWirth, ein Wohlthäter vieler Mensche werden, wie er 5" fragte Frau von Tvrnau. i Ich habe dem Vater unterwegs bereitö meine Gründe gesagt, liebe Mutter, und liosse, als Arzt eben so gut der Menschheit nützen zu können, wie als Landmann." Ja, ja sehe ihn Dir nur an!" lachte der Vater. Wie er da vor Dir steht, ist cr ein ganz fertiger, in sich abgeschlossnncr Mensch, und ich alter Krautjunker mupte vor seiner jungen Weisheit die .Segel einziehen !" Alexander schwieg verletzt. Der leichte Humor fehlte ihm, des Vaters gutgemein ten Scherz lächelnd zu pariren. Unmuthig wandte er sich ab. Komm," sagte seine Mutter zärtlich, in der Veranda, die die Schattenseitc dai, habe ich Allerlei auftragen lassen was mein Kind Alerander gern gegessen hat, der Herr Doktor in mn wird es hoffentlich nicht verschmähen ! 5kufe Virginie,. Thereska!" Die Alte verschwand und kam nach ei ner langen Weile mit der Meldung zurück, dasKind sei wieder einmal nicht zu finden, man müsse warten, bis der Hunger es in das Haus treibe. Eine halbe Stunde später ging Alexander. mit nachdenklich gesenktem Haupt durch den väterlichen Garten. Die Mut-, ter hätte es sich nicht nehmen lassen, unter Assistenz Thereska's selbst seine Sachen auszupacken, um vor allen Dingen seine Wäsche einer gründlichen Jnsplzirung zu unterwerfen, der Vater verhandelte mit feinem Verivalter, und dein jungen Studenten that nach dem eifrig geführten Gespräch und der ununterbrochenen Aufregung der letzten Tage die Stille, welche ihn hier umgab, in . der Seele wohl. " Denn still, äbendstill war's weit und breit in dem weit ausgedehnten Park. Herbstlich kühl wehte schon die Luft, kein Vogelstimmchen ließ sich mehr vernehmen, im bunten Blätterschmuck stanben regungslos die schönen alten Bäume, am Wege blühte Herbstflieder und die hohe, farvenbunte Georgine, ein leiser Hauch des Vergehens und Sterbens kam durch die stille Lust gezogen. Lange blutrothe Strahlen warf die Sonne im Verscheiden auf den Boden, und der Schatten des langsani Wandelnden schritt riesengroß vor ihm her. Er hatte den Blick darauf geheftet, an seinem Geist zogen die Jahre vorüber, die er auf dem Gymnasium verlebt, ungewisse Zukunftsbilder tauchten vor ihm auf Da kreuzte sich der Weg vor ihm, und er mußte aufblicken, denn hier traf ihn die Sonne mit voller Macht, so daß er unwillkürlich in den Schatten zurücktrat und nach der Lichtung hinübcrsah, die nur zwei riesige Ahornbäume trug, zwischen denen eine Schaukel befestigt war. Auf der Schaukel stand ein kleines Mädchen in wehendem, Hellem Kleide, die Hände fest um die starken Seile geklammert, welche das schmale Brettchen hielten; mit einer Kraft und Gewandtheit, welche bei einem so zierlichen, zarten Wesen in Erstaunen setzen konnte, schleuderte das Kind die Schaukel schwindelnd hoch empor, daß sie das Laub der Baumkronen streifte, welche unter der heftigen Berührung leise zitterten. Das ganze Bild, wie Alerander es sah. stand wie auf Goldgrund, und wenn die Schaukel rückwärts sauste, umgab das flatternde Lockenhaar des Kindes sein Gesichtchen wie eine flammende Glorie. Wie Vögel oft während des Fliegens einen zwitschernde.i Laut ausstoßen, als freuten sie sich, so pfeilgeschwind die Luft zu durchschneiden, so kam dann unv wa-m ein frohlockender Jubelton von den Lippen des Kindes, und dazu lachte es, daß die Zähnchen weiß hervorblitzten. Ale?ander 'stand wie gebannt, die Augen unverwandt auf das phantastische Bild gerichtet,' das zwischen Erde und Himmel d schweben schien; noch lange hätte er stehen und schauen mögen, aber jetzt trafen ihn die Augen des Kindes, ui'o er sah, wie es nachließ und mit allen Kräften bcmüht war, die Schaukel zum Stii? stand zu bringen. Das ging aber nicht sö rasch und die Kleine machte plötzlich Miene, während des Schwingens abzu springen, ais Alexander erschrocken herzu lief, um sie aufzufangen. Mit einem ungestümen Satz verließ sie ihren hohen Standpunkt und sprang geradewegs in seine geöffneten Anne. Du wilc es Kind !" tadelte er, und seine Stimme bebte leise vor Schreck. Du hättest Tich ja für alle Zeit UNglücklich machen können ! Wie leick't " Ach Du, ach Du'." unterbrach sie ihn athemlos. Mir passirt nichts, ich hab' ja eine Katzennamr, sagt Papa. Hoch schaukeln ist hp.nmlitch, jetzt wirst Tu immer mit dabei sein, nicht mal,?? Tann geht's nochm.il so hoch l" Er fühlte ihr kleines Herz rasch und wild gegen sei::e Brüst klopfen und ihren warmen Ätbem auf seiner Wange. Sie ließ sich jet an ihm niedcrglciten und sagte stolz: Er ist richtig Student ! Da hat er die rothe Mütze ! Ich hab' es ja gemußt ! Aber sieh einmal, wie iä gewachsen bin! Früber reichte ich Dir nur bis dahi:i, und jetzt" Jetzt r.'ichst Du mir wieder nur bis dahin". Du i'ärrchen. weil ich inzwischen auch gewachsen bin !" Virginie sah mit großen Augen zu ihm aus und sagte dann ehrlich: Das war 'mal dumm von mir!" Daruin inußt Tu fleißig lernen, um klug zu werden !" Sie lachte ungläubig. Glaubst Tu, daß das Lernen klug macht, Alex? Ich nicht! Hier in unserer Nachbarschaft, auf Soltkow, wohnt ein kleines Mädchen, so alt wie ich, wir spielen manchmal zusammen, sie heißt Frieda und ist sebr fleißig, ihre Gouver nante ist viel zufriedener mit ihr, als Fräulein Franz mit mir. Aber klug ist sie doch nicht, '. ich bin klüger als sie, das weiß ich ganz genau.' ' Lernen -macht

tcht klug, es mächt bloß aeöilder, sagt Pepa!" . ' Und Du lernst nicht gern?" Sie schüttelte energisch" den Kof. : Wenn ich es thue, dann ist es Fraulein Franz und den Eltern zu Liebe, aber nicht, weil es mir Spaß macht !" 5' um Spas; lernt man überbaapr nicht !" Der Kleinen wurde das Gespräch zu ernsthaft. Komm Du lieber mit mir, ich zeige Dir meine Grotte und mein Zimmer !" ' Hast Du schon ein . eigenes für Dich i" Ja, aber wo? Tu wirst Dich wundern. Komm' nur mit." Sie schmiegte ihr warmes, waches Händchen in Alexander' Rechte und zog ihn mit sich fort. Die Grotte war aus großen, grauen Steinen zusammengefügt, die zum, Theil moosüberwachsen waren und üpv:ae.

grüne arrenkräuter zwischen ihren Spalten hervorschießen ließen. Es war hier feucht und schattig, dichtes, überhängendes Laub großer Bäume ließ keinen Sonnenstrahl.in die Grotte dringen, und an der rechten Seite rieselte ein dünner, kalter Wasserstrahl in eine steinerne Mulde. Ein großer flacher Stein, auf den Virginie sich jetzt niederkauerte, diente als Sitz, und durch den ganzen Raum webte eine traumhafte grüne Dämme rung. Hier spiele ich Ma?chen !" sagte das Kind und bog den goldlockigen Kopf zurück, daß ein breiter grüner Farrenwedel, der hinter ihr stand, seine gefiederten Stauden wie einen großen Fächer darüber breitete. Märchen? Du ganz allein?" Wer sollte mit mir spielen ? Papa, Mama und Fräulein Franz doch nicht, es könnten höchstens Kinder sein, und Frieda die fleißige Frieda, Du weißt doch! lacht immer so dumm, wenn sie mitspielen soll. Von den wilden Schwänen das Märchen, 5as ist das schönste ! Wenn ich sieben verzauberte Brüder hätte, meinst Du nicht, daß ich hier ' in der Grotte am besten ihre Kleider stricken könnte, um sie zu erlösen rAlexander antwortete nicht, eine wun dcrliche Empfindung war über ihn gekommen. Die dämmerdunkle lÄrotte, das schöne Kind mit dem Goldhaar und dem weißen Gesicht, von grünem Licht umzittert, die leise plaudernde Stimme und die großen tiefdunkeln Augen, die so ernst und fragend zu ihm'aufsaben, all' das umspann ihn mit geheimnißvollem Reiz. Es war ihm, als habe er all' dies schon einmal erlebt, er starite mit halbwachen Sinnen vor sich hin, ein Zustand, der seiner ernsthaften, kühl.cn Äkätur sonst völlig fern lag. Eine ruse'nde Stimme unfern im Garten ließ ihn wieder zu sich kommen, er fubr empor und lächelte spöttisch über sich selbst. Müssen wir uns finden lassen?" fragte Virginie. natürlich. Du kleiner Narr, wo sollten wir denn bleiben?" Hier nicht aber oben in den großen Bäumen, dort ganz oben ! Da liegt mein Zimmer, Tu kannst es von hier nicht sehen, cs ist ganz ganz versteckt, nahe an den Wipfeln, wo die Aeste schon dünner werden,' aber mich tragen sie gut. Keiner weiß davon, denn die Blätter sind zu dicht, und wenn ich nicht gefunden fein will, dann sitz' ich dort oben so still, wie eine Maus, und lasse die unten rufen und suchen, so viel sie wollen." lFokttetzung folgt j Vom Auslande. In der österreichischen Delegation' kam dieser Tage die Duellfrage zur Sprache. In Oesterreich befindet sich, ganz wie anderwärts, das Gesetz im Widerspruch mit dem Kodex der Ofsiclere, indem jeneö das Duell verbietet und straft, dieser den Zweikampf unter gewiffen Bedingungen vorschreibt. Daß ein solche? Conflikt schlimme Früchte zeitigen muß, ist selbstverständlich. In der Delegationssitzung machte der be kannte klerikale Führer, Pater Greuter aus Tirol, auf zwei Fälle aufmerksam. Welche zu denken geben. Er theilte mit, daß ein Reserveofsicier der Tiroler Landesschützen und ein Officicr des Tiroler Jagerregiments ihrer Ehargen für verlustig erklärt wurden, ersterer, weil er auf eine Beleidigung nicht durch eine Herausforderung zum Zweikampf ant Worten wollte, der andere, weil er eine Forderung abgelehnt hatte. Pater Greuter erwähnte u. A., ' daß im Fahneneide den sanktionirten. Gesetzen Treue . und Ergebenheit geschwvren werde, und bemerkte dann: Wie kann nun Jemand dafür gestraft werden, daß er seinen Fahneneid hält, daß er die Treue und Ergebenheit, die er geschworen hat, gegenüber den sanktionirten Gesetzen des VaterlandeS beobachtet! Ich glaube, daß eine solche Anforderung, wie sie von militärischer Seite an den Officier gestellt wird, nichts Anderes ist, als eine Aufforderung zum Bruche des Fahneneides." ' Der Zkriegsminister umging mit einemScherze den Kernpunkt der Frage, weil er die Schwäche seiner Position fühlte. Es ist und bleibt eben ein veihängnißvvller Widerspruch, daß ein Ofsicier sozusagen mit Schimpf und Schande entlassen wird, dessen einziges Verbrechen es ist, die Staatsgesetze befolgt zu haben. Eine Scene von erschütternder Tragik spielte sich vor einigen Tagen auf dem Friedhof der Böhmischen Stadt Vischofteinitz . ab. In Anwesenheit zahlreicher, die Gräber ihrer Lieben besuchenden Andächtigen verrichtete der greise Erzdechant, Herr Pater Franz Suchy, vor dem großen Kreuze öffentliche Gebete. Als er das Salve reinn beendet hatte, überreichte er sein Gebetbuch dem neben ihm stehenden Herrn Kaplan Pater Nank und sagte : Beten Sie für mich !" In demselben Augenblicke brach er. Von einem Gehirnschlage getroffen, zusammen und hauchte einige Augenblicke später seinen Geist aus. Die Aufregung und Bestürzung derer, die Zeugen dieser Scene waren, spottet jeder Beschreibung ; der zufällig eben auf dem Friedhofe anwesende Herr Dr. Sperl eilte herbei, aber er konnte nur den Tod des 78jährigen Dechanten constatiren. ,

Tmöet nicht länger an Rheumatismus oder Neuralgie. Herr M. C. Warn, Asslstent-Kassirer Ux Nerchantö' National Bank in Toledo, O., sagt: ..Nachdem mein klein? Matchen nzefäbr drei Monale gcllltin. wurde es durch den Gebrauch teil thlophoroS von RbeumatikmuS gebeilt. Ich em pfehle e, Alle, welche aa dieser rankheit leiden." jßf Es ist nie vorher eine Medizin cntdeckt ,tvordcn, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als

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