Indiana Tribüne, Volume 8, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1884 — Page 3
teetten
Ea3 Recept, nach welchem Mishler'S ÄrSnter Bitters zusammengeseß! ist, ist über zwei, bundert Jahre alt und deutschen Ursprungs. Die ganze Reihe von Patent-Medizinen kann nicht ein Präparat aufweisen, daß sich solch' einer hohen Achtung an dem Orte erfreut, an de es angefertigt wird, als mm iiVLl ttjy im l4 mrnm 6Z ist das beste HeilaKtel bei Niere dnd LeberÄeschverde, TySpepfie,.,Nezen rämpfeu, Unvervanlichkeit, Nalaria, periodischen Beschverden, etc. AIS ein Llatreiuige? ht es nicht sein Gleiche. ES. stärkt das Ezstnn, kräftigt unb Schaffeneues Leben. " . Ter rersssrben Ritter Ha?e ton ?acafter 5., ei tätkizer Jurist undgeachteter Bürger, schrieb sin: ..Wisdler' ZkrSure? Bitter ift weit nd drei Mannt nd hat durch seine uiedtüotschdietleden -üizknschafre eine grefen Ruf erlangt, ch selbK und meine Familie habe verschied ?lachm ge braucht ud ich diu iiberjeugt, daß der Ruf sohl - dtuu tft.- . . MZsller Aerb Dltters Co. 525 Cormnerce Str., Philadelphia. Parkrr's ttgrnrymn WrmJrnZ fUgt nie fehl. Ädlttch. j 1& IR R Die rsrzche nnZ beste vah nach Ixui3TilIe, Nasliville, Mempliia, Chatt&nooga, Atlanta, Savannah, Jack aonville, Mobile and Now - Orleans, es ist vortheilhaft für Passagiere nach dem Fäden, ine direkte Stellte zu nehmen. Palast, Schlaf und ParlorWagen zwischen hieago n euisdille und Et ik und cnUbill oh Wageudechsel. Eomfort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet .Jeff'' die alte znverlässtge V. Ml. & S. M. M. M. TL. Dorlng, Zlssijlent Seneral Paffaaier,gnt, fcrttfl.v:e Uashiagton nd JllinoiZ Str., Jnd,l E. W JXcKknna, Superintendent, Feuer-Aiarrn-Signale. 4 ltvr.ir(pania uud SKaxtct. 5 Hanrt?uatt:er de Feuer Z)exN'MntI. 6 Oft'Ztrzß: und Sera Jork. 7 sdl nd Michigan trafr. 5 Jrs,T:ratze ud 2?iiflaufett S, Z SJlKfte;t unb Nsrd-Ttrstze. ?2 Zaffachuett v. ahe Xätlt Cir. 33 Telawars Str. und Fort Warne . '14 Reu? 3rfn und Jort Wanne 35 Per Ctr. und efiachusett ne 56 Christian ce. und s? Ktr. 27 Pa:k Lv. und Butter Str. 18 Basm 5tr. und Halo v. 2g rcher und Zshn Str. 123 Äre. und Siedent Str 124 A.'adav'a und Sitberit . 125 Vertdtan nnd T'köente Str. 15 ?d Stl. und Llncol 7 Lltnk?unsS.Ved!iu:e. , 18 Ckntral fc. und Ächte Ltk 13! aiaisctii unk Morrison Str 132 Soianpton tnb Pcht 5U 134 olle? ?. und chn:e Str. 135 Home eve. und Del:?!: 5n 136 Delamare und W.ch.Lan rtr. 21 Ct. Joe t?., 1W9 Jllinoi. 23 Pennsylvania und Pr?tt Str. 25 N. 5. Engine Huse Sechste, - ah Jllt 26 Missi-sirri und St. Um Str 87 Jllinoi und ichtgan Str. ZS Pnns,lsania Str. und Hsme v V-.sftsflVr: und Vier: Str. 21? lenneff, und tölllia 813 Pnn),loania und Wichioc Str. 1U Zlltni und Herbert St?. 31 Jndian, und Vtchtgan Str. S2, Rendtan und Walnut Str. M California und Berslsnt St:. iö Blake uud Nc Fsr? ?tr. 36 Jndian Le. und St. la.r Str VI Stadt. biyital. S3 SU!( und Nord Str. W tigun u?.d Sgne Str 312 We und Walnut Str. 213 West und Tritt Str. VA Siebente und Horsatd fu. 41 Salhtngt, nah West Str. 4Z EeiSendorf und Washington r3 Wifsouri nd Atva üt! S r. 65 Vkrtdisu und kZasinzton &tx. 46 J?mi.:t und Ohio Ltr. 7 en?s nd Wask)in,tn ,. inzzn' Pork Houfe. 49 Jndiauola. 412 Missouri und Via ??lons St,. 418 i!ftlft?xi UN, QadaZH Str. 415 Ferguson' Park fiouse. 421 I. . 3. ound Houke 4Z3 Jnsan sulum. kl Jllinoi und VerriN Str. 52 Jllinoi? und Louistan St 58 23(ft und RcSart? Str. 04 Best und South Str. bS Tenntff und zorgia Stl. 57 eridian nd Ra, St. 65 Vadtssn So:. uni orrt Str. 59 adifon v. un Tunlo, St, r12 kStft und Xockosd tr. bis entuck, Soe. und intxu' 614 Union und vtorri St, kl Jlinoil und ansät S S17 Werrii und Daeotsi Str. 1 South nah Telamar Str. ei P!lnZ,lani und Louiftana St, 3 Telamare und Velana Str. Ofi nd Reart Str. S Slaban und Lirgiana Ave. . 7 Virginia So, und BradZha tr SS Oft und oburn Str. C9 Pennszlvania Str. udadisn ,. 412 ZttcAernan nd Doughert, Str. 71 Virginia So, nah, Huren Str. 72 Oft und Srgta Str. , 73 Washington und SSenton Str. 7t enton und (Beoigia Sit. ?Loorft v.d Pt,. 75 Zllsn und ate Str. 7S Virginia .und Dillon. 7 letcher So, und Dills. 13 S?ru u, Proiperr Srr. tli ngMh und Laurl Str. ?1, Oraiend Olive Ctt. 71S 6dtla ad ectt Str. 81 m Htvo flerf? S:r &1 S3hingtH d ÖUr Lt.. 6 Oft und xterl Str. M 9ttm gox: nd Datdn 35 Taud ummn.cknftaU. 66 Br. Staate Srienal. Oriental und Wasdington SV 81 mat efangni 812 Ao.8Echlauch.Hau,. Oft Qashwgtonftr,, g'S arlt nb odl tr. S14 Ob var Str g erblond nah ttkridtan Str. 92 Meridian und Georgia Ltrit. l-l-l Vn.S:anal. 1-2-1 Und anen w,derhoU,ittt lar. S-Z Signal für AeurDruck. 5tchlka. euer. rti SlSe, Drut ab LsSl,echUö'.U,i'
S
DaSTcuselchen.
Roman von Bernhard Frey. (Fortsetzung.) Die altc Thcreska v.izegen !?attc oen finstern, wortkargen Mann gut gekannt, ihn Jahre lang bedient und in all diesen Jahren nie ein anderes Wort von ihm vernoni'.ncn, als es im täglichen Verkehr Uttmnnglich nothwendig gewesen. Droden im großen Saal in obkowitz hing sein lebensgroßes Äilv, er hatte den lostbaren Pelz um die Schulter geschlagen und trug eine goldene Ehrenketie auf der Brust ; die Hand hatte er auf einen Stoß Bücher gelegt, die halte er selbst geschrieden, sib waren zum' Theil wissenschaftlichen Inhalts, denn Wladimir von Strygowskr tsar ein 'grundgescheuter Mann gewesen, underbareneise aber waren auch Gedichte darunter, und sie sollten schön und traurig Zewesen fein, sagten die Leute ? Die alte .hereska hatte das nie begreifen können ihr' Herr und Gedichte'. IZetzt war sie wie Himmel im Hause der freundlichen, sanften Gebieterin, des wohlwollenden, gerechten Herrn, der so oft ein gütiges Wort, einen munteren Scher; für sie fand. ; Um die Beiden brauchte ihr getreues, altes Herz sich nicht zu sorgen, die mach ten ihren Weg durch's Leben, geborgen in ihrer großen, unwandelbaren Liebe ! Aber der Knabe das Kind, das sie bei seiner Geburt mit hellen Freudenthränen begrüßt, das sie behütek und ge pflegt vom ersten Tage seines Lebens, lhr Alexander, für den sie ihr Herzblut hätte opfern mögen, er machte es ihr nicht so leicht ! So, genau so, , hatte Wla dirnir.von Strygowski, sein Großvater, die gradegezeichneten schwarzenBrauen zusammengezogen, wenn man seinem Willen zuwiderhandelte so, genau so, hatte es um seinen Mund ge. zuckt, veröchtlich, stolz, hatten seine großen Augen sich halb gesenkt, als sei es der Mühe nicht werth, sie voll zu erheben, wenn ein feindliches Element sich ihm entgegenstellte. Und der Knabe wurde so weich gebettet in Liebe, so nachgiebig behandelt, so zärtlich umsorgt ! . Aber, sein erstes Wort nach dem Later-und Mutternamen war nicht jenes . liebliche, ,,Bitte" gewesen, das im Munde kleiner Kinder sounwiderstehlich klingt, sondern ein herrisches ;,Haben !" Wurde ihm ein Wufch einmal verweigert und bald darauf dennoch erfüllt, so rührte er das ersehnte Spielzeug nicht an, ja, er schleuderte eZ von sich, wenn man eS ihm in die Hand gab. Sich fügen, sich unterordnen wurde ihm unsäglich schwer, dagegen .reizte es itn früh,. einen fremden Willen.dem semtgen dienstbar zu wachen, und er konnte die Zeit kaum erwarten, . wo er sein eigenes kleines Pferd bekam, mit dem er nach Belieben verfahren konnte. DaS Lernen wurde ihm leicht und machte ihm Freude, bisher war er im Hause unterrichtet, worden,. da die Mutter ihr einziges Kind gern.:.so lange als möglich bei sich behalten wollte, mit Ablauf seines zwölften Jahres aber sollte er auf das Posener Gymnasium kommen. Die alte Theresia war oft ganz unglücklich, daß der Knabe all' die kleinen Dienste und Berwöbnungen, die sie ihm, ach ! ss gern hätte zu Theil werden lassen, all' die kleinen, scheuen Liebkosungen, mit denen sie ihn so gem überschüttet hatte so kalt zurückwies, im günstigsten- Fall mit einem . seltsam unbewegten ' Gesicht über sich ergehen ließ. ' - 'Hat denn das Kind kein Herz Z" fragte sie sich oft zaghaft und: mein Himmel, wie ist es mög lich, daß die Natur, so ganz Vater und Mutter übergeht und ein Kind ihnen so unähnlich werden läßt ! !" In solchen Momenten innerer Angst lief sie oft die breite Treppe nach dem großen Saal empor und suchte in dem Gesicht, das von der Wand so sinster auf sie niedersah, in dem Gesicht. das. sie so gut kannte, nach einem Zug, der dem Enkel fehlen könnte, und dann war ihr als .verziehe sich Wladimir von Strygowski's Antlitz zu einem ganz eigenen, spöttischen Lächeln, das ihr sagen zu wollen schien : Bemühe . Dich nicht, der Knabe ist ein echter Strygowski, Blut von - meinem . Blut !" Dann schlug die alte Frau erschrokken das Kreuz und warf die schwere Thür des Saals dröhnend hinter sich in's Schloß. Auch. Alexander stand oft vor diesem Bilde, und seine dunklen Augen spähten hinauf in jene anderen zwei, beide nen eine drohende Falte stand.- BisWeilen furchte sich im Zorn die glatte Kinderstirn in gleicher Weise. dann trat die Aehnlichkeit wahrhast erschrekkend hervor, und Frau Doris fuhr hastig mit ihrer weichen Hand über ihres Sohnes Gesicht : Nicht die Falte, Alexander! Wenn Du mich liebst, denke daran !" Am blutigen Tage lag doch die Falte schwer über den jungen Augen, doch fehlte die Vkutter, sie xu verscheuchen. Es war zwei Tage nach dem EisenbahnUnglück, und im großen Herrenhause zu Lobkowiy ging es geschäftig' hin und her. - . Die Verwundeten, denen man ;wei luftige Zimmer im untern linken Seitenflügel eingcräunit, bedurften ausmerksamer Pflege, der Arzt kam täglich, nach ihnen zu sehen, und der heilkundigeGeistliche war mehr bei ihnen, , als in seiner Pfarre Vor der breiten Freitreppe, welche die Vorderfront des schloßartigen Wohnhauses' zierte, sammelten sich die Beamten des Guts, der VerWalter, der. zweite Inspektor und sein Eleoc, der Schreiber, welcher die Negistcr führte,' der Schullehrer und die Hauptpersonen des wetvlichen Personals, sämmtlich im Sonntagsstaat und doch war heute lLcittwoch und die Arbeit auf dcnFeldern in vollem Ganze. Das Wotnihaus stand mitten in, Garten, undvor der ' Freitreppe lag ein großes tosenrondel, mit Blumenstücken durchwirkt., In der Mittdes Nasenplat--zcs sprang eine' sunkelnde" Fontaine. Alexander v..Tyrnau saß auf einer der untersten Stufen der Güßeisentreppe, und seine großen Augen, die schön gewesen wären, hätten sie nicht .den düstern, unkindlichen Ansdruckv gehabt hafteten an dem hclleiWasserstrahl der hoch in die blaue Lufi"emporstiez7' Der Knabe beachtete die Gruppe der Beamten nicht.
dl5 unsern von i5l7l'versam'.nelt stand und manchen Blick, manches Wort für den gedankenvollen jungen Herrn" oder, wie die Polen sagten, Pan Alexander" hatten, er freute sich nicht des klaren Sonnenscheins, der so freundlich auf Haus und Garten lag und die Fontaine wie Gold funkeln machte, nicht .der warmen Luft, die ihn umschmeichelte wo mochten seine Gedanken weilen? Vielleicht bei dem winzig kleinenMäd chcn, daö vor ihm auf dem Rasenplatz spielte. Die Jungfer 'der Frau von Tyrnau hatte idr ein weißes Kleidchen genäht und mit schwarzseidenen Schleifen besetzt. - Das Kind gaukelte wie eine zarte tteine Elfe über das Gras und streckte die Händchen nach einem vorüberliegenden Schmetterling aus. Mitleidige Blicke trafen sie. da ea:ntcnpersonal besprach ihr Schicksal und lobte die Herrschaft, die unter allen Guten und Hilfreichen stets zuerst kam. Die alte Theresia schritt die Stufen herab; als sie bei dem Knaben vorüber wollte, hielt dieser sie am Kleide fest und fragte, auf daS Kind deutend: Wird sie immer bei uns bleiben V Die Alte, deren zärtliches Herz der kleine, verwaiste Fremdling im Sturm erobert hatte, zögerte mit der Antwort. ' Nun, und wenn sie bliebe," sagte sie endlich, was würde es schaden 'i Ist sie nicht em reizendes Geschöpfchenr ... .. . . Alexander bewegte ungeduldig den Kopf und fragte noch einmal : Wird sie immer bei uns bleiben?" . . Kind, wie kann ich das sagen!" rief die alte Frau cmpsindlich. Habe ich zu befehlen in diesem Hause ? Bin ich Herr über das Ganze? Nein! Nun also ! Dein Vater will in vielen Zeitungen Nachfragen und Anzeigen einrücken lassen, bis nach Frankreich hinein, vielleicht findet sich darauf Jcinand, zu dem das Kind gehött!" ' v Und wenn sich Niemand findet V:. Dann, ja, dann wollen Deine guten Eltern, da Gott ihnen die kleine . Toch ter geschenkt hat, die Kleine behalten, und sie soll als Dein Schwesterchen gelten. So hat Deine Mutter M mir gesagt, die Heiligen sollen lebenola-ig ihre Hände übe? sie breiten, sie hat ein goldenes Herz ! Und Du, Junker, waS würdest Du sagen, wenn das Goldköpfchen Deine kleine Schwester wick?." Ich Nichts! . Ich kann es ja doch uicdt bindern!" ' Theresia wollte unwillig auffahren, aber ein Etwas in des Knaben Blick und Stimme machte sie stutzig; er hatte, gegen seine Gewohnheit, leise gesprochen und seine sinstern Äugen' hatten traurig, ja, trauriq zu ihr aufgesehen. Was ist es mit dem Kinde? Wohl zum tausendsten Mal, seit Alexander . lebte, legte die Getreue sich diese Fragevor,und zum tausendsten Mal blieb sie sich seufzend die Antwort schuldig. Hast Du kein Mitseid mit dem armen Kinde, dessen Mutter drinnen im Sarge liegt V fragte sie nach einer Pause. Er wies mit der Hand nach der spielenden Kleinen. Sie weiß nichts davon. Da läuft sie hin und fängt Schmetterlinge." Die Alte wandte sich indignirt ab, der Knabe kam ihr herzlos vor. Mit Dir ist nicht zu reden. Du weißt auf Alles eine Antwort." Sie stieg die Treppe vollends Herabund mischte sich unter die Beamten. Alexander aber stand auf und' ging ins Hau?, Zimmer auf Zimmer durchschreitend, bis er in den großen Saal gelangte, in weschem, von brennenden Kerzen und hohen grünen' Bäumen umgeben, der offene Sarg stank, - ' Es war die erste Leiche, die er gesehen, seine Mutter hatte es nie gelitten, daß er ins Dorf hinunterging, wenn Jemand gestorben war.' Sie wäre auch.hier dagc gen gewescn, allein, cö gab unglaublich viel im Hause zu thununmöglich konnte man des Kindes wegen alle Thüren verschließen, und so hatte sie nur Theresia beauftragt, auf Alexander zu achten, für die Alte eine undankbare Aufgabe, da der Knabe in ihr keineswegs, eine Autorität sab, sondern stets seinem eigenen Willen folgte. Man hatte der Todten ein weißes, spitzenbesetztes' .Gewand angezogen und .über.sie eine welße Decke gehüllt, auf welcher die Hände übcreinandergelegt ruhten. .Der röthlich -blonde Lockenbaar, welches das ökind von ihr geerbt t)atte, war schlicht gescheiielt,. es floß in sanften Wellen zu beiden Seiten der Brust herab. Es war ein jugendliches, feines. Gesicht, ; das . der: Tod . so früh gezeichnet, und es trug einen stillen, friedvollen Ausdruck. . , DerKnabe trat dicht heran, und betrachtete die, Leiche mit dem tiefsinnigen reifen Ernst, der ihm eigen war, dann wandte er den Kopf'zu dem Bilde seines Großva-. ters um, als wolle er ihn um das Nätiisel dieses Lebens und. TageS befragen. Er legte leicht seine kleine," lebenswarme Rechte auf die starre Todtenhand, und die Eiseskälte derselben durchströmte ihn bis zum Herzen. . ötahende Schritte im Nebenzimmer l:eßen ihn sich abwenden. Vier Männer erschienen, den Sarg zuschrauben und fortzutragen, und das laute Hämmern dröhnte unheimlich durch das stille Haus. Vor der Thür hatte sich bereits der Zug geordnet, den kurzen Weg bis zum FriedHof zu Fuß zurückzulegen. Das kleine Mädchrn. war neugierig herbeigelaufen und starrte mit großen Augen zu dem Sarge empor, der, Allen voran, durch die stille Luft zu schweben schien. Frau Doris, am Arm ihres Gatten, winkte feuchten Auges ihrem Söhn, das Kind beider Hand zu nehmen, , allein er blieb zögernd stehen, und, die Kleine wandte sich ab und schmiegte sich an bic- alle Theresia, die ihr ' flüsternd einschärfte, ganz still zu sein. ' Dicht am Gottesacker ragte ein Mutterzottesbild empor, und als der rastlos umherschweifende, Blick . des Kindes darauf fiel, machte es andächtig mit den kleinen Jirg.'rn das Zeichen des Kreuzes über sich. Frau von Tyrnau warf ihrem Gatten einen Blick zu und sagte leise : Wenn sie uns bleibt, so müssen wir sie im Glauben ihrer Mutter erziehen!" Es war vorüber. Der Geistliche hatte ein Gebet gesprochen, dieGmbe hatte sich .
rasch mir Blumen und Uxtc Hchlllt, uno die namenlose Leiche war von fremden Händen mitleidig in jenes leyte Lager gebettet worden, das uns Alle dereinst aufzunehmen bestimmt ist, 2taub zum Staube. Nun lag eine dicke Schneehülle auf Wald und Feld, und eine harte (nsichichi deckte die Seen, über welche die schn'erbeladeneii Holzschlitten fuhren. Unaufhörlich rieselte der Schnee berab, so daß die Pserde verweht waren und keinepur iin Vorbanden sein lernte. Wie durch einen
f Nebelflor blickte die Sonne zuiveilen nie der. aber zum sieghaften Leuchten kam es nicht, sofort erstickten ne die wirbelnden Schneeflocken. Im Lobkowitzer' Wohnbause war es warm und gemüthlich, wie immer. Die Verwundeten waren früher oder später abgereist oder, von ihren Verwandten in die Heimath zurückgeholt worden. Sie Alle schieden mit Dank und Liebe von ihren gütigen Wirthen, die schlicht und einfach, ohne viel Worte zu machen, als müsse es so sein, ihre oft so sck'were Auf-, gäbe vollzogen hatten. Sie Alle hingen iNlt schwärmerischer Aewunderuttg an Frau Doris, die täglich mit ihrem so' nigen Lächeln, ihrem freundlich ermunternden Wort in die Krankenzimniec ge--treten tvar, ihren Knaben im Gefolge, der jedesmal Erfrischungen brachte, an der Hand das neugesa)enite Tcchterchen, den allgemeinen Liebling, um dessen Lächeln und Gunstbezeugungen man sich förmlich stritt, dessen Kommen man mit Jubelbegrüßte. Die Nachforschungen, die Herr von Tyrnau angestellt, die Anzeigen, die er erlassen hatte, waren ohne Erfolge geblieben. Auch die Behörde war thätig ge Wesen, kein Schritt, der nur daö kleinste Zlesultat versprach, war unterlassen worden,' allein umsonst. Jeden Morgen kleidete Frau von Tvrnau ihre kleine Puppe mit dem stillen Seufzer an: wer weijj, ob es nicht heute zum letzten Mal ist! Jeden Abend setzte sie sich an das Bettche:, und faltete die Kinderhände zum Gebet mit dem Gedanken: Gottlob ! Wieder ein Tag vorüber! Und nun war es Winter gcivorden. und Frau Doris war überzeugt, ihren Liebling zu behalten. Sie rüstete dies mal mtt doppeltem Eifer zum Weihnachtsfest, galt es doch,, ihr Töchterchen zu erfreuen und zugleich ihrem Sohne, der zu Ostern, auf das Gumnasium sollte, ein letztes schönes Ehristfest zu bereiten, so lange er noch im vollsten Sinn das Kind des Hauses war. In den Kaminen loderte ein helles Feuer, aus den Hängelampen siel mildes Licht auf du behaglichen Gemächer mit ihren dicken Teppichen und schweren, farbigen Vor-hängen..-in den Zimmern der Hausfrau betrieb diese seiest mit ihrer Jung' fcr hinker verschlossenen Thüren ein gcbeimnißrolles Wesen : ibr einfaches Ver, bot half wohl bei ihrem Gatten und ih, rcm verständigen Sohn, nicht aber dem kleinen Wesen gegenüber, dessen Lockenköpfchen hinter jeder Thür, jedem Vor hang hervorguckte, dezen zierliches Figürchen rasch und leich: überall Eingang fand, wie ein Sonnenstrahl, der durch jede Spalte schlüpft. dessen schelmisches Lachen wie ein Silberglöckchen durch das groj;e Haus schallte. Der kleine Fremdling war ganz heimisch geworden in Lobkowitz. Ver'.vorrene Erinnerungen an Mama, an einen großen Garten mit anderen" Bäumen, in denen goldene Aepfel hingen, Bruchstücke französischer Gedichtchen, das Andenken an eine, wie es schien, zärtlich geliebte Bonne Jeannette und ein kleines Hündchen tauchten von Zeit zu Zeit in oem Gedächtniß der Kleinen aus, um alsbald von den neuen Eindrücken hin Weggespült zu werden. Sie hatte rasch gelernt, zu ihren neuen Eltern Papa und ÜJtom zu sagen, und zwischen der alten Theresia und der französischen Bonne mußte eine gewisse Aehnlichkeit bestehen, denn das Kind redete sie vo:n ersten Tage beharrlich mit Jeannette" an, eine Namensänderung, die die alte Polin sich willig gefallen .ließ. Nun endlich war sie in ihrem Element, nun konnte sie ein ttind, ein schönes, kluges Kind, noch dazu ein Mädchen, das auch ihrer Herrschaft lieb war, küssen un liebkosen nach Herzenslust, ohne je kalt zurückgewiesen zu werden. Wenn die Kleine auf ihren Knieen stand, die Aennchen um ihren Hals legte und zärtlich sagte : Ma boiine Jeannette ich bin Dir so gut !" dann wurden ihr oft die Augen feucht, uild sie verwöhnte das Kind recht mit Absicht, sie war ja eine Waise, die arme Kleine, wenn sie es auch noch so gut hier hatte! Drohte auch Frau Doris zuweilen mit. dem Finger, wenn sie dies Erziehungssystem bemerkte, sagte auch Herr von Tyrnau bisweilen : Thereska Jeanette, Du wirst uns einen kleinen Haustvrannen großziehen" das war ja Alles nur Scherz, sie sah es ja, wie zärtlich Beide das Kind liebten, wie es zum Mittelpunkt des ganzen Hauses wurde. Daß es sein Köpfchen manchmal recht für, sich hatte lieber Gott, wer wollte das leugnen? Es war eben ein Menschenki.'.d, kcin Engel, wenn es auch wie ein solcher aussah, und es wußte, ivas es wollte, das Herzblättchen. nun, das ist ja gut zu brauchen im spä?ereu Leben. Der Älkensch, der nicht weiß, was er will, ist ein schnankes Ziohr im Winde, das war Therecka's Trost. So hatten die neuen Eltern der Kleinen einen anderen Namen geben wolln,, eS klang gar zu fremdartig, das französische Virginie" in dem polnisch deutschen Hause, und da es ein so junges Wcscn war, dachte man sich die Sache leicht und nannte eS lga. Allein der Plan mißlang ganz uiid gar. DaS ganze Haus rief die Kleine wochenlang mit Konse quenz Olga", und das Kind blieb niit (onseaueu) dabei, nicht darauf zu hören und ihr Virginic" zu betonen. ES war ein förmlicher Kampf, aber bezeichnend genug die neuen Eltern, das Hauspersonal, Theresia. Alle ermü beten früher, als daS kleine Mädchen, dieses blieb Siegerin und behielt seinen Namen. Alexander kümmerte sich nicht um das neue Schwesterchen.' In Jtomanen ist es oft zu lesen und das wirkliche Leben weist eS allerdings auch häusig auf, daß altere Knaben zu hübschen kleinen Mdchen eine große, zärtliche Zuneigung fas sen, sie überwachen, protegiren, m;t ib'
nen spielen und oft mit aro.er Geduld
erziehen helfen. Aber Alcrandcr batte selbst als kleiner Knabe nicht sonderlich gern espiclt, und jetzt schenkte man ibm seit Jahren kein Spielzeug mebr, nur Bücher, nützliche Sachen und neue Peitschen und Zäume für sein Steitpferd. Virginie dagegen war ein echtes, kleines Mädchen, das stundenlang mit Puppen umherlaufen, schwatzen und auch tanzen konnte. Sie fragte ihrerseits ebenfalls nicht nach Alexander, denn sie batte alsbald herausgefunden, daß er nick't mit ihr spielen könne, und so hielt sie sich lie- , der zu ihrer Jeannette", zu Acama, ! selbst zu ihrem Papa, der es nicht unter seiner Würde fand, gelegentlich ihren I Puppenwagen durch das Zimmer zu ziehen oder von ihren Bausteinen ein Schloß aufzuführen. Dazu kam noch, daß Frau von Tyrnau, die in ihrer Pension viel französisch gesprochen hatte, mit de? Kleinen deren Äcuttersprache pflegte, und Alexander, der wohl franzöfiscbe Grammatik betrieb, aber der Konversation durchaus nicht mächtig war, verstand meist nicht, was die Beiden sprachen und fühlte sich beleidigt, daß ein so kleines Mädchen mehr konnte, als er. Die Kinder bekamen einander wenig zu sehen, denn Vormittags hatte der inabe Unterricht bei seinem Hauslehrer, an den Nachmittagen arbeitete er auf seinem Zinrmer und im Uebrigcn bewegte er sich im Sommer und Winter gern draußen und begleitete -sei nen Vater oder den Verwalter auf ihren Ritten und Fahrten durch Wald und Feld. - ( Die Vescheerung für die Gutsangehörigen war vorüber. In dem freundlichen Stübchen, das Frau Toris neben ihrem eigenen Schlafzimmer der kleinen Pflegetochter angewiesen, saß diese auf Theresia's Schooß und ließ sich immer wieder die Geschichte vom Ehristkindchen, die die Alte sehr gut in die allerkind lich sie Form zu bringen verstand, erzählen. Daß ein Stern über der Stätte geleuchtet hatte, gesiel der Kleinen ausnehmend, und sie verlangte zu wissen, ob das derselbe Stern sei, der gerade jetzt am dunkeln Winterhimmcl hervorgetreten lvar und in daS noch ünerleuchtete Stübcben blickte. ' . ' Derweilen schlüpfte Frau von Tvrnau über den langen Korridor und trat in das Zimmer ihres Sohnes ; der Hauslehrer war zu den Ferien nach seiner Heimath gefahren und der Knabe war allein. Von seinem monatlichen Taschengelde pflegte er für Vater, Vkutter und Theresia kleine Geschenke bei einem gelegentlichen Besuch des nächstgelegenen Städtchens zil kaufcn, und die Mittler kam nun, um die Gaben zu holen, und auf den Weihnachötisch zu legen. Sie fand Alcrandcr auf einem Stuhl am Fenster ftiieen und angelegentlich zum Himmel aussehen. Die Lust war rein, es hatte zu schneien nachgelassen und ein Stern nach dem anderen 'blitzte aus dem Dunkel hervor. lForttetzurg folgt i Vom Ausland. AusvemoverenNyerngau, 12. Nov., wird geschrieben: In dem oberen Theile des Nheingaucs gestaltet sich das Ergebniß der Weinlese noch iel günstiger als erwartet wurdet JnWalluf, Ittedrich, Eltville, Erbach, Hattensheim wird allgemein zugegeben, daß eineDrei viertel-Ernte vorhanden ist, in einigen Theilen der Eltviller Gemarkung giebt es sogar eine volle Ernte. Weiter abwärts, in Geisenheim, Rüdesheim, ASMannshausen, Lorch soll das Resultat etwas weniger gut sein. Ueberall macht sich ein großer Mangel von Fässern gel tend. Die Qualität des neuen Weines ist durchzehends eine ausgezeichnete. Aus dieselbe hat namentlich noch das günstige Wetter der letztenWochen gut eingewirkt, indem dasselbe eine möglichst lange Hinausschiebuna der Lese gestattete. In den besten Lagen nimmt die Lese jetzt erst ih- j renAnsang und wud frühestens m3 10 Tagen beendet sein. . Eine vorzügliche Weinernte erzielt auch die Domaine Eberbach mit ihrem Steinberger und anderen Crescenzen, ebenso die Prinz Al brecht'schen Besitzungen (früher Prinzessin Marianne) bei Erbach,Hattenheim 2& Man berichtet von der Mosel : In den meisten Moselorten der Mittel- wie Untermosel hat die Weinlese ihren Abschluß erreicht. Einige größere Gutsbesitzer haben längere Vor lesen den Hauptlesen vorausgehen lassen, und sind noch immer mit der Lese beschäftigt. Die günstige Witterung, die uns Allerheiligen brachte, hat dieselben bestimmt, mit der Hauptlese nicht so eilig zu sein und das mit gutem Erfolg, denn nicht nur die Beschaffenheit des Weines gewinnt dadurch, sondern auch die Menge. Die Ortschaften, welche im Oktober schon mit der Hauptlese begon nen, sind im Nachtheil, da der Befund der Traube damals noch ein derartiger war, daß mit der Lese noch gar nicht ge eilt zu werden brauchte. DaS Mostgewicht in den mittleren Lagen bewegte sich durchschnittlich an der Mittelmosel zwischen 7080 Gr., das der besseren La gen zwischen 85105 Gr. nach Oechsle ; an der unteren Mosel wurde in mittleren Lagen ein Gewicht von 7060 Gr., in besseren Lagen von 8395 Gr. nach Oechsle constatirt. Die. geringeren La gen an Mittel und Untermosel hatten fast dasselbe Mostgewicht: 65-76 Gr., nach Oechsle zu verzeichnen. Der Han del mit Trauben gestaltete sich an der Untermosel recht lebhaft; die Preise bewegten sich für kleinere Lagen zwischen 1215 M., für mittlere zwischen 1518 M., für bessere zwischen 1723 M. für den Centner. Mostverkäufe wurden we niger abgeschlossen; die Durchschnittspreise, welche man bisher bezahlte, be tragen zwischen 75103 M. für die Ohm. An der Mittelmosel entwickelte sich schon sofort nach der Lese ein recht lebhafter Handel mit Most, so daß ein zelne Ortschaften "schon beinahe ihre ganze 84er Ernte verkauft haben.'. NaK C -3 C n menui nno es vre mmreren, neuen , weise die kleineren Lagen, welche verkau fen, eine Wahrnehmung, welche der vorjährigen Handelsweise durchaus zu widerläuft, da damals nur , die besseren Lagen nach der Lese lebhaft gefragt und auch gekauft wurden. Die Durchschnitts preise beziffern sich auf 75105 M; die Ohm, Preise, welche recht annehmbar sind.. .
1 " .
Teiöet nicht länger au Nheumatismns oder Neuralgie. Herr M. C. Wn, Assistent-Kassirkr der Mcr.chantö' National Bank in Toledo, O., sagt: ..Nachrem mein kleine MZdien ungefähr tret Monate gelitten, wurde ti durch den Gebrauch rra ttikaplzoroS ren Rdeumatismu gedeilt. Ich em pfehle e, Allen, welche an tiefer Ärankielt leiden." ES ist nie vorher eine Medizin cnt deckt worden, welche diese Krankheiten . so schnell und sicher heilt als W. K. Cmllh, 5lankakce, II., sagt : . Msne Frau litt fünfzel'Zk Jabre Xar.j an keflk. t'Zem Rdenmatikmu und Neuralgie. tlzlotihlN'oZ i,k die erste Medizin, die idr mebr al temvoräre Hilfe gewkbtte. Eie dat da?on erit zwei Flaschen genom men. burachttt t aber ali eine Htmmelszade.I. T. Smilh, 164 Washington Str., Chicago, sagt : ..Hab fünf Jabre lang an Rbenmakikmu cn litten. Nach dem Eebrauch ten glaschen Mo HYoroZ bin ich gänzlich ren allen Schmerzen befteit.Wenn Sie thIopharoS nick't in Ihrer Kvotbese-er halten können, werden wir ?dnen. nach Empfana de regulären Preises n ToUar per Flasche dasiclbe per Lrvreß franco usenden. Wir lehen lieber. - wenn Sie ei von Ihrem Apotheker taufen, aber wenn er dasselbe nicht führt, lassen Si sich nt überreden, wa Anderes fj. versuchen, sondern bestellen Si? so fort bet unSj wie angegeben, Athlsphoros Go. 112 Wall Str.. New York. weezfy. Ich zeig? hi'rmit dem geehrten Publikum en, daß ich in No. 5 South Eaststr,, eine Weue Hroccry eröffnet habe. Ich werde mich bemühen, meine geehrten Kunden, durch aufmerksam Bedienung, jederzeit gute und frische Waare und billige Preise ufrieden zu stellen. Waaren werden nach allen Stadtheilen hin besorgt. Achtungsvoll, ureiyra.Tf x.aatz. Spie! - Waaren ! Puppen und Puppenköpfe größte Aus Wahl. Blech-, Holz-, Gummi- und Por zellan-Spielwaaren. Laterna Magica, Dampfmaschinen und Mechanischc-Tpiele. Cteiö die neuesten Erscheinungen in dieser Branche empfehlen Ghas. Mayer & Co. LV unb 3! Wcst Wasljinzltott Streß, . Dr. O. G. Pfaff, Arzt, Wttttdarzt ui. b Geburiöhe.fer. N a S f o l g e r bei Dr. II. ). Pantzer, Offikc und Wohnung : 4: 3XacliMon Avenue, Sxre ch ft u n 6 t n: z'!org?,ö von 8 bi 9 llir. Nachmittigt vor Z ci3Uhr. td,nd von ? feie 8 Nbr. tT Telephon Ld. Dr. C. C. Everis. DentscherZahuarzt. (achsolger von l,aS. . taldert. N W.-Ecke Washington u. Venttshlvania Str. 7)nbianfl Dr.H.S. Cunningharn (Cl ülrö Teutsch gesprochn:.) ' g&Ü?, ! No. 354 Sud Meridian Straße. lnlin.iiHpolifei, Ind. Office Stunde : 89 HJt 0:., 121 a,Vm 7-tU)r end!. relephonire nach George ft. Sorü's LpOtjeke. Kauft nur GABLAND 0EFEN und RANGES, Dle besten in de? WeitGarantirt al die besten im Markte. Di Mi. chigan Stove ko. in Detroit. Cdicaczo und Buffalo. Zum V.rauf l e. j. A. Lyons 88 W st W.'sbinglt, . tr.rne un"i 86 & 88 Süd D law r str. Auffordorunst. itt Bit ton tat titue cuia. Soeern. SJlit Bit ton tat Mtut.oma, Soeern. t, ermann '5 s t Auqcurg, taoetn. on Wi'ti sa Off noauie, asftn. 9dtr Sntrea au iur nueiU r. ocen. oioiier xoota a f oitiHcnai., ojo n. Hen lg kanz Änton au Jlulinm, 'Haben. Hennig Warn Äna, au Aalst,'!, Baden. Weis itSUHetm au Vaen, ad Bürger tZli, au Ooierd 'rn Baken. Aogler 5a i, au 2 Oestktreich. Letzterer erd, ö.Fi 3 ,''. Die Odengenennten wollen sich wegen Erdschastt, Kngetegtnhetten wen an Herrn t?Iat ttz tl,itAioi"t, 133 Oft Rarslan, Citate, Indianapolis, In,
8 PHOTOS
bum
i'-bLvb
.. ,.k.5?5 4 rrrrc. Teste 7& ü JT3TW"-- . -- ' J- j; r-f -'3Sr?ii -xr.: Eisenbahn -Zeit Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag den 2 Nov. 1884. Sleveland, Columbus, Cincinncti und Jvdtck. napoli EisenbLiu (ttt Line.) bgang: Ankunft: Ver-r. 6 lö e & Sc et 2 rtöa 6 40 Km interscn C...10 50 Cm 3 tS K ffir li SZ S ffW r s "1 v) a Zn" ... 52 ! 7!5ra..,a6tfil sSkS 8 a Ecsh.n (St5.2i N j N gV gZ'.,g.zZ Brightwood Division, E. C.?..und I. dgang täglich 615?. tgtta). iy.35 em 3.00 ftn 35 Rai 4.S& tSLl'ch. bZO Rn tccHA lfLise XO.lQCn " U.15 tn I 2 2 Ha 3. "ff 5 V5 u. j 7 1., tätlich. Pittburg. tncim.;h & St. Loui iseubah PöÖaJ, , ich ee . "K i TfBi"1 b l" iTÄr 0 " 1 m" S or.ntaal j 00 V l' i fl E-tSglich ,b . U5 kzton E aula onnt 4.54 Cia anntoslf . I m. D 2999 Jl tagl ch 10 20 Da,t S5 u. Sonntae in.l mm Chicago Skoute dia Kokorno. hicago sazneu .g g 11.1 n tcsgoSixrei.tt.WAm Jnd'S 2ou. 6neEur... 3.14 Um Jndpt', Lo. Srrrcl lerre Haute, Vaudalia & St.Louis Gisendahn. ailTral .... 7.15 , Schn,,, fl rp. p .... ti 65 aN uns cc lüjw r.rr,Haut, Acc. S. Xaa S K IZ Pftc f lü 45 ' und." 4.U 2 Sincinnati, Indianapolis, Et. Loui n. EhieacLV 9 1 s.vt kliH X2n f v iiuvuyu. viuiiuaaii vlDltlt. ASouiiv. L. 4.(Ki Um 1 In, C Ulfe. Eincti natt rr t5m K'ptu 9xt. ,1.-7. tnemnett JO 45 um i tgeftern t 121 . 8 c f c. Z. Km U t i "i l T " itnc.itcc .... b.40m tag.,ch ce.,.4t khicaza Dunston. lep hrl j. 7 , (u Zou . khtcag Mail v. 2 10 m täglich t c f.. 3.J5 tm 'l.?1, W I Ä 8 tögllch I C DUU pc tS1m rc 11.2c St j ttmcinnoti cc Sf n Zeffersondille. Madison und 3at" Eisendadn. U8I tflg. iUHu. dnfi.setU 4M 4abÄcc. 815n u, u ft 'Nd !ki iHau 4 . . Ö tf 7 T bend IP Mg. 0 44 m tt tt4fc 4, Wadaih. Sl Lou, & fjacihi. ct ibte mau 7.15 tin , aoiaw U ti t ft V li m lol i m 4 .z . bt , i t ttt m Ch t hv : 7.IM' , im Louiivill.,New Älbany & Chicago. - tr-time. H i tat. . I . ui n . it .gi, ti lMoi-on tut.. .. 0 mm IKo i 41 ftOix 'ch Ellu h'kag , w, tu, 4i au 1 0 m j , ... Mt f Zuvtanupvil um il Cwuu fanio .qj tfjirejj, ct. , u r täglich 7 :0 . i. Gon u t 8 6iü xomi innc )t M y u 6t fc $ Da, i c i ugt 1 .tr taallch u cc.mi ti Km I notaiii9lt JU .ibjt. Javiauapolls nno Vmceune, tlUenbotn. fcail au z I 15 rju. , ttinunnit 4. i 40 v Sinccnnel cc 4.c0 Am Vau ttt i t ti .' Zubiana, Sloorntngton nuvZLeftern Vrsenvayn ac u Mail 73) , aste in 6 4k, . an ej gscc 9 yim taaiia) latDUrci.Aci Mu i Ctnt Srcc Suck StA r tcgll.lu m I Atlantic ttn St. Lout Division. or,fteldcc... o.J in . aa)i j Ikaxl u ?a.k 6.5 Km ihaü u lag 3( acht ll.fi , j tvrlb icc Oestliche Division. Oestl.Erail 4.Zum i aelfti rrrel.. 5 5SSm 11 1 Jlfta 3.53 m .ii Um .10 . al ccrci 11 tim I Je ? är il ssi 7U09 Sttlantlc S p.... 6 4s m I Western jp ... 45 tiucianati,Ham,ltonZcJuvlauapoltt?tsenahn. I dp tLou, 4.ut m I onrctltiaeftcc t M Km onnel4vlllecc 4.0 m a.l. .. ....llo e ndxl u St. S.W I And, :8isl0 50 f in D.r.N.Dl '.tvL i Eincinnatt ftec t) Km LLg mtt t. . 8elznskel-T'r mit f., Echlaf.Sage. ntt p. i arit.4a. l '4 0K10 INDIANA MICHIGAN V öi äß K K WXs frfi SV iTÜ 6 t THE BUSINESS HAN TThon he travcla rants to go qaick, wanti to be comlortable, wants to arrire at aestio&tiön tm time, in fact, wants a striethf buiaes tiip, and consequcntly takes tho poptS&r Wubash Route, feeling thntlie is anre to met In- cnageruent3 and contiuue to presber tmA belaappy. THE TOURIST Tlas Ion? since chosen the Wabull tf the favoiite routotoalltho Buinmer rtsortsal tSk Hast, North and West, and W inter Bmctu Ti the South . as the Company ha f or yeara y . vidcd better aecomraodation tna&Mre 3t tractions than any of its competitors lor thla c'asa of travel. Tonrist Tickets can o kpd fit i edueed ratea at all principal oCloc? ot Uxa Company. THE F ABLIEß In seorch of a ner horae. where w can eure better returns ior Ina labor, honld re memberthat tbe Wabasb is tbjxnaatdireet route to Arkansas, Texas, Kansas, Xebraate. and all points South, West, and KoTtäwt, and that round-trip land-explorera tlekets otverylow ratea are always on aale atthe ticket osllces. Descriptive adrtrtisins; tat ct. ter of Arkansas and Texas sent free to all npplicants by addres&ing tho sieneral Pas seuger Agent, THE INVALID Win Und tue Wabash the inest txmrenlent route to all of the noted heaith rosorrs of Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, and that the extensive througn. car System and superior accommodatlons of this populär lino will add gTeatly to bis comfort 'whileen route. Pamphlets descriptive of the Jasjvy eclebrated Tnfneral prinps of the West and South sent free on application. THE CAPITALIST Can get the Information necessoryto saenr saie and profitable Investments in agrieul ture, 6tock-raisinar. rnininx. lurnbonuff, o. any cf the many InTitinjr ilHds t! 'ouznnzi. the Fout band West, by addressin tha un clershjncd. F. CnAXDLm, Ceneral fissnrjer aal Tlcict 1-tat, EU lr Js, Ca. ILLINOIS IOWA MISSOURI v. MlinilHI'S Buch-U. Z IlMWA e n e u r. "Nf. llGreer rRüne. A,MU,Sl BE Isftr&s werden schnei ns sCsttUO beiorzt cher dillig und süßn tcj:3
RAM mim
mmm
