Indiana Tribüne, Volume 8, Number 75, Indianapolis, Marion County, 2 December 1884 — Page 3
Das Rkcext, nach welchem Mishln'S Krau ter BitterS zufammengkftVt ist, ist über zweihundert Jahre alt und deutschen UrsprungsDie ganze Reihe von Patent-Medizinen sann nicht ein Präparat ausweisen, daß sich solch' einer hchen Achtung an drei Orte erfreut, an dem eö angefertigt wird, alS FVlIlyn I5F?J .. . B bU U UaLaUivu tuv m iu löITTEK Es ist das beste Heilmittel bei Nieren und Leber-Leschverden, Dyspepsie, Magen trumpfen, Underdaulichkeit, Malaria, periodischen Beschwerden, etc. Als. ein Vlutreiniger t)at eö nicht seines Gleichen. Es stärkt das System, kräftigt und 'schafft neues Leben. Ter rkrstsrbene Sliiter Haye ton kancafter Co., ?a.. ein tüttizer Jurist undgeachttter Bürger, schrieb einst: ..Zisdler' Kräuter Bitter ist ett und dreit Mannt und hat turch seine medizisiscde und deilente Eigenschaften einen greßea Ruf erlaugt. Ich selb und meine Familie dabea serschietxue Flaschen ge drautt uns ich bin derleugt. daß ter Ruf olzl er tient ist," ZNlskiler 3icrb Ditters Co. 525 Commerce Str., Philadelphia. Prker's auzeukZmrr fSuxmZfn9 schlägt i fehl. SdlZch. J.M&IRfi Tie kürzeste und beste Oah ach Louiäville, Nashville, Mempliis, Chat' ianooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville. Mobile and New Orleans. S ist vorteilhaft far Passagiere nach dem Tilden, eine dirette Route zu nehmen. Palafi-, Schlaf, und Parlor-Vagea zwischen hicago n ouiidille und St i und niZdille ob Wagendechsel. Comfort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet ,3eff die alte zuverlässige 3. M. & 55. M. M. II, TL. Doriofif, Assistent eneral Paslagier, Wvtv&iXs:.- ashinztgn und Jo Str., Znd,l E. W McKsnna. Superintendent. Feuer-Nlarm-Signale. ttn:itt;lsinia aud Startet. 5 $aastxuart;ft es l Zeuer Derf euil. 6 Dfi"tra&e und eu, Ferk. 7 Pot!und ViZaZ', traf. 8 Xo Jeifeq.Ltra'e und Vaff,Suftt 9 infton und Nord Straie. 12 UassachuffettS Av. nahe odl Str. 13 Dekan, Str. und Fort 22one ,e. 14 Nem Jerle und gort Jaune ,,. 115 Per Str. undVlachnsett :'.6 Christian v. und si Str. 117 P! Tz?, und SuHe: Str. A8 Barrom Ltr. und Valott o. 71 Slrcher und John St:. 323 k52:ze Le.krd 3.UJcnt 3lt. TtiA IaÖana und Siebente Str. r:td'an und Siebente Str. 126 Str. und L'Nio! S, tn Ui2ung-bäud. 138 CentrtU ??e. und chle Skr 131 labania ndTisrnson Ltt 132 Aohamvtsn und Aäit Str U EoLege v. und Zhnt jl35 (ome Zls. nd 2l2aw St, '.138 Delasare und Kichigan ?tr. .21 St. See tr., nabe JLinoi. :3 Pennsylvania und Pratt Str. Nc. ö. Engine tzouse Sechste, -h, It 23 fH.'flfftoi und Zt. Cläi? ?tr S7 3ii und ickizan Str. 33 Li-zivania Sir. und Horie v,. ZS N 'filstxpi und Viert Str. ZU Zt-nttt und LSilliam Str. HZ .?!NHloani und Michigan Str. 1U Jlli und Herbert Ltr. 31 Jndtan Sy?. und ichigan Str. 32 enduln iÄ ttalnut tr. Si Eattfsrr.ta und gemont ?tt, 85 ia:e und New York ' .35 Indiana ve. und St. kl?'r Str :Z7 Ltadt.öosrtta' LS Blake und Nord Str. LZ tchigan und gne Str 818 West und Walnut Str. 313 eft und Tritte St?. 31t Sieiknt und Howard Str. 41 Washington, nahe West Str. it Seißendorf und Washington Stt z Viffourt und New $0x1 S,r. 45 eridtau und Washington Str. 46 Jlmoil und Ohis Lir. 7 Tennffe und Lashrngto St,. U tngan'I Polk Hous. z Jndtansla. yeifsouri ud Varla tr. .41t VMstVxi und Wabash tr. .41 Ferguson' Pork Houi. 21 I. . W. ound H,use. 423 Insan sulum. 51 Illtnoi undrrtU Str. 52 Jltnoil und ouistTn St, bi Lest und VicEartq Str. veft und Ssuth St:. 66 Xennefie und orgia Str. 11 Uertdian nd a Str. Li Radis" floe. und srrl Str. 59 ?adtszn So, un DunlöP St, 112 Lest und AZuzd tu, SIS entuck, So, und Äierrlti Ci Union und srn i: Sl Jlinst und anja S ,517 Vtorri und Daceta'z Str. tl South nahe Telase: Str. 2 Pennsuloania nd Louiftana Bti. . 63 Itlaoart und SSeSatta Str. . 4 Oft und Vckart, Str, 's labam und Vtrgtena Av. .57 Virginia Ivt. und Bradsa St, . Oft und sburn Str. SS Pennsylvania Str. und SZadts . 412 VcSernan und Doughertu Str. 71 Virginia So, ah Huron Str. 73 Oft und eorgia Str. '73 Sashington und enton Str. 74 enton und Veorgta Str. 7 Foreft v. und Pin. ?g DUion und Bäte Str. 73 vtrgrnrao.nd Ulo. 7 letcherSue. und DUl. 71? Svruc und Proixett Str. 713 Wh und Laur,t Str. 714 Orng und Olto Str. 715 ettlttv nd HttQtT Srr. 81 v , Hta Ierle, Str fti Washington und Dlaar St. LZ Oft undearltr. M em jiot! nd Davidson St S5 Taub RnftaU. es ftcr. Staate r1nl. ir, Orient! und eshtngto r ? raven efangnit 12 No. 8 Schlauch.Hau. Oft Sshtlt,nfirZ artet und edt Str. 514 Öd und Haroe Stt I ar?land nhe eridia Str. 9t Vterldtan nnd eorgt Straß. 1-3-1 Pn,at.Signal. tm, 1-3-1 Und asten wiederholt,, eile, um. S-Z Signal für ?urDru. SVt chlg, euer u. nt vchläge, Tru b. LSlj VchUge, i , ttt,
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Das Heufelchen.
S'.oinün von Serudard t'ky. Fahr' zu, Janko, fahr' zu ! Die Pferde müssen es auSbalten " ; Der Insasse des WagenS' rief es in polnischer Sprache und rhob sich ungeduldig halb vom Sitz. Neben ihm wurde ein halb unterdrücktes Schluäzen börbar. 3!uhig,. liebe Frau, ruhig '." tröstete er, während ihm selbst die Stimme von verballcner Rufregung bebte. Ich sagte Dir ja. Du solltest dayeiin bleiben ! Der Anblick, den ein entgleiste? Zug bietet, auf freiem Felde, mitten in der stacht, ist nichts für Frauen! Aber Du wolltest nicht hören !" v Weil ich inzwischen gestorben wäre vor Angst ! Im Hause ist Alles vorbereitet, die. Gastzimmer werden erleuchtet und durcb wärmt, die Dienstleute sind kxicb, unsere alte Thereska hält Wein, Lharpie, Binden bereit falls wir Verwundete mitbringen sollten, für mich gab cs.nichts zu thun mehr. Ich werde aufhören zu weinen. Tu sollst nicht über mich klagen dürfen !" Der Z)kann suchte im Dunkel der 9!acht ihre Hand und hielt sie fest in der seinen. Hennann wird unö mit dem großen Wagen noch einholen, wenn Du nicht rascher fährst!" rief er wieder polnisch dem Kutscher zu. Du denkst nur an Deine Pferde und nicht an die Menschenleben, die auf dem Spiel stehen." Janko hieb auf die Rappen ein und brummte etwas in seinen Bart, das wie verfluchte Deutsche !" klang.Im Wagen blieb es jetzt still, die Dame wickelte, sich fest in ihr Tuch, denn die Septtmbernacht war kalt. Ein heftiger Sturm schüttelte die Bäume, die am Wege standen am Himmel jagten sich dunkle, unförmlich zusammengeballte Wolkenmassen, die jeden Sternenschimmer erstickten und nur zuweilen den Mond durchließen, der alsbald schwarze Schleier vor seine fahlglanzende Scheibe zog, als wolle er angstvoll sein Antlitz verhüllen. Nun bog der Wagen auf die Chaussee ein; unter den Pferdehufen stoben helle Funken auf. Von beiden Seiten der Fahrenden wuchs dichter, dunkler Wald empor, und in den massigen Baumkronen heulte der Sturm, wie unheilverkündend. Noch eine Biertelstunde schwindelnd ra scher Fahrt, dann gewahrte- man rechts hinüber einen unruhigen Lichtschimmer, und dep Wind trug vereinzelte schwache Töne, herüber. - Vorwärts, Janko ! Dort hinüber ! Vorsichtig hier ist Brachfeld ! So ist's recht, hier hältst Du still, die Pferde könnten scheuen, wir wollen zu Fuß hinüber. Bedecke die Rappen und warte hier auf uns!" Herr von Tyrnau hob seine Gattin aus dem Wagen und Beide strebten der Un glücksstätte zu. Man unterschied bereits eine langgestreckte, formlose Masse, die unbeweglich lag, einzelne Laternen und Lichter, die hin- und hergetragen wurden, und aus den schwachen Tönen war ein herzzerreißendes Stufen und Jammern, ein Aufschreien und Stöhnen geworden, das schauerlich über die öden Felder tönte. Bereits war Hilfe von verschiedenen Seiten erschienen, doch war die Verwir run nichtsdestoweniger unbeschreiblich. Drei,' vier Waggons lagen übereinandergestürzt) die zerschlagenen Fenster nach oben gekehrt, die Maschine hatte sich mit furchtbarer Vehemenz in den lockern Erdboden gebohrt, der Viehwagen lag abseitS, dii Räder aufwärts gekehrt, und das angstvolle Brüllen der halberstickten Thiere, än deren Befreiung Niemand dachte, vermehrte noch die Schrecken der nächtlichen Szene. Wehklagende Gruppen hier und dort dann wieder eme einzelne .Gestalt,, die suchend und fragend mit wirrem Haar und wildem Blick von Einem zum' Andern stürzte ' und an einer Stelle eine stumme, hilfloSzusammengesunkeneMaffe mr Boden schwer verwundet -oder todt. Herr von Tyrnau suchte sich sofort zu orientiren. Ein Arzt . . ist ein Arzt zur Stelle ?" fragte er einen Bahnbeamten mit zerrissener, blutbefleckter Uniform, der eilig an ihm vörüberwollte. ' Ja Doktor Hartwig aus Gnesen, er war gerade in der Nähe' bei Herrn Wagner, wo ein Kind krank ist." Sind Wagen in Bereitschaft, die Todten und Verwundeten aufzuneh,nen V - Ein paar stehen dort drüben, aber sie sind nicht ausreichend." Mein zweiter Kutscher muß bald mit einem Leiterwagen eintreffen, er soll sich ! gleichfalls drüben posttren. Wieviel Todte haben Sie ?" Der Beamte zuckte die Achseln. Bis jetzt fünf, aber wir haben noch nicht Alle heraus, und bei Allen, die wir gefunden, hat man noch nicht Wiederbelebungsversuche anstellen können es ist eben zu viel zu thun ! Da bringen sie wieder Einen !" Frau von Tyrnau zuckte zusammen, als zwei kräftige Männer eine leblose Gestalt dicht an ihr vorübertrugen. Das Geficht war nüt einem Tuch bedeckt, eine Hand hing schlaff nieder und streifte den Boden. - .-: Komm !" sagte ihr Gemahl hastig und zog sie mit sich fort, komm zum Arzt, er ist ein tüchtiaer, wenn auch wortkarger und kalter Äkann, und wird thun, was in seinen Kräften steht. Aber freilich wirst Du's ertragen können? ES wird dort Schreckliches zu sehen geden." . Sie athmete hoch auf. Ich will mich beherrschen!" - v . -. Doktor Hartwig stand gebückt über eine Tragbahre, auf die man Decken und Wagenkissen gebreitet. Ein junges Mädchen lag darauf, das soeben unter seinen Bemühungen die Augen aufgeschlagen hatte, aber nur, um in'lauies Jammern auszu-. brechen. Anton, um Gotteswillen wo ist Anton ? Ich will nicht mehr leben, wenn er nicht auch gerettet ist ! Anton, nur ein Wort .... ich will sterben .'. . . ich will ..." Sie bäumte sich mit einer wilden Be-
wegung enlpor, um gleich darauf stöhnend zurückzusinken. Will Jemand sie festhalten?" fragte der Arzt, sich im Kreise umhersehend. Der linke Fuß scheint schwer verletzt zu sein ich will nachsehen . . ... So ich danke Ihnen !" Dies galt Herrn von Tyrnau, der das Mädchen mit kräftiger Hand niederhielt. Es ist, wie ich dachie, der linke Fuß ist gebrochen, ich muß einen ökothverband anlegen. Halten Sie die Laterne hö her." Wenige Attnuten später langte der Leiterwagen vom Gut des Herrn von Tyruau an; die Kranke wurde weich in Stroh und Decken darauf gebettet; sie schluchzte unaufhörlich und bat immer wieder, man möge sie um Gotteswillen die Todten und Verwundeten sehen lassen, damit sie erfahre, was aus ihreni Bräutigam geworden sei. Frau von Tyrnau stand, während ihr Gatte überall half und Hand anlegte und der eiteNvagen sich rasch mit mehr oder weniger schwer Verwundeten füllte, seitwärts unv blickte mit feuchten Augen auf di- ergreifenden Szenen, die sich vor tyr cuiiolhni. Vor ihr kniete eine vornehme junge Frau, den leblosen Körper ihres Mannes in den Armen; wieder und immer wieder hob sie das schlaff zurück gesunkene Haupt empor, küßte die kalten Lippen, rief ihn mit den zärtlichsten Na men und hob ibre Augen in flehentlicher Bitte zu dem Arzt auf, obgleich sie wissen mußte, daß hier keine Hilfe mehr möglich war. Dort sank ein anderes Ehepaar - einander freudewcinend in die Arme, der kleinen Verwundungen nicht achtend, diedie zerschlagenen Glasfenster ihnen beigebracht, unermüdlich suchten und forschten die Bahnbeamten, im Verein mit den aus der 9!achbarschaft herbeigeeilten Gutsbesitzern, m den zertrümmerten Waggons, unter deren einem man die verstümmelte Leiche des Heizers gefunden hatte. Ruhig und geschickt wartete der Arzt seines schweren Amtes, seine Verbandstasche ausgebreitet neben sich, in kurzem Ton von den Umstehenden Hilfe erbittend, hier ein Taschentuch, um eine Wunde zu verbinden, dort einen Schluck Wein zur Stärkung, Riechsalz zur Erweckung aus Ohnmachten, Leute, welche die Kränkelt zu den Wagen trugen. Und über all das traurige Leden und Treiben zuckte unruhig flackernd der .Laternenschimmer hin warf hier und da der Mond einen bleichen Schein, und der Sturm brauste in schweren Stößen über das freie Feld und wühlte in den Gewändern, daß sie hoch aufflat terten. Frau von Tyrnau legte unwillkürlich die Hand an die Stirn. Das ganze nächtliche Bild kam ihr so seltsam vor, wie ein wüster Traum, vor wenigen Stunden noch hatte sie sich in ihrem stattlichen, bequemen Wohnhause in Lobkowitz sorglos zur Ruhe gelegt und zetzt stand sie mitten in der Nacht unter fremden Menschen da, von Szenen des Schreckens und Jammers umgeben, wie sie ihr bisher' im Leben noch nie begegnet. Unfern von ihr hatte sich eine Gruppe eifrig redender und, wie es schien, streitender Menschen gebildet, die sich insgesammt um einen Mittelpunkt drängten und darauf niedersahen. Das Kind " hörte sie ein paar Stimmen durcheinander rufen, wem ge-
ort denn das Kind z Wo kommt es er? Ist Jemand mit ihm zusammen geahren?" Frau von Tyrnau trat e:n paarschntte näher, und nun gewahrte sie inmitten des Menfchenknäuels ein kleines, zierlich gekleidete?, 'etwa vierjähriges Mädchen,das lachend mit den Händchen nach einem der Bahnbeamten emporgriff, in dessen Uniformknöpfen der Lichtschein sich spiegelte. Es wat ein greller Kontrast all diese aufgeregten, verweinten, verzweifelten Gesichter und mitten unter ihnen das lachendeKind. 7 - j,Hast Du keine Mama?" fragte, eine Stimme, und Frau' von Tyrnau kauerte neben dem Kinde nieder und zog es in ihre Arme.' ' ' Die Kleine' wandte, ihr röthblondeö Lockenköpfchen, und zwei: große, dunkle Augen blickten, die Fragende' erstaunt an. . .' ' Maman oh ou: ja, ja, Mama wiederkommen !" - -. Wie Heißest Du, meine Kleine ?" Virginia" - Und' wie noch sollst ?" ' Virgime." Und wohin fahrst Tu?" ,Zu Onkel Älphonse." Kannst Du nicbt sagen, wo er wohnt?"' ' ' '. Nori, Mama wciß.cS '." Die Umstehenden, sahen einander rathlös an, es war eine schlimme Situation. Matz, Platz !" rief es von r-hts, und ziver Leute mit einer - Tragbahre bahnten sich ihren Weg zum Arzt.' . Das kleine ; Mädchen riß .sich hlötzlich von Frau von Tyrnau's Hand los. und stützte mit einem Freüdenruf zu der Bahre hin. ; Voilä rnaraan !" -lies sie triumpht. rend und kletterte imNu an der niedrigen Trage enpor, ihr Köpfcheu dicht an die hingestreckte Gestalt schmiegend. Me yoici mamau !" Sie streichelte zärtlich mit den warmen, kleinen Händchen, das erdfahle Gesicht und zupfte die Mutter neckisch am Haar, um sie aufzuwecken. ! Herr Doktor!" rief Frau von Tyrnau mit bebender Stimme. Nur einen AuAnblick hierher, nur einen! Ist noch. Hoffnung für diese Frau, - um Gottes willen,?",:- - Der Arzt w inkte e inem Herrn, das Haupt eines bewußtlosen Knaben, welches er gerade mit .Leinenstreifen umwickelte, einstweilen zu halten und bog sich über . die Frau auf der Bahre, welche die Träger jetzt niedergesetzt. ' Nehmen Sie das Kind fort!" sagte er kurz.-. - - ' : Das kleine Madchen blickte dem fremden Mann mit großen Augen trotzig inS Gesicht und' ktammerte beide Aerm chen um den Hals der Ä!utter. '.' Er hob die leichtekleine Gestalt mit einem kräftigen 3tuck empörend legte das laut aufweinende ' und sich sträubende Kind in Frau von '.Tyrnau's Mme, die es liebevoll an sich drückte und zu beruhigen suchte. . . ; 1 :; -' -
oklor Hartwig hob nach wenigcli Äünuten den Kops. Brust und Stippen sind eingedrückt. Die Frau ist todt!" Ein Schreckenöruf aus Aller Mimoc antwortete diesem Ausspruch. Ter Arzt wandte sich dem Knabe wieder zu, und in der aufgeregten Gruppe began.i aufs Neue' die Debatte wegen des Kindes. Es fand sich endlich ein junger Mann, der mit den Beiden in einem Koupec geseffen hatte. Die Dame war ohne Begleitung," erzählte er, sie hatte nur die Kleine bei sich. Ich zögerte anfangs, einzusteigen, oa Kiiider oft eine störende Rcistbegleitung sind; allein das Kind schlief' und die Dame lvar still und zurückhaltend. Sie sagte nur einmal, daß sie eine weite Reise vor sich habe und außer ihrer Handtasche keinerlei Gepäck führe, was ibr viel Kosten und Aufenthalt erspare. Als die Kleine später erwachte, sprach sie französisch mit ihr, doch antworttte das Kind mir auf einige Fragen deutsch, und die Mutter lächelte stolz, als ich meine Verwunderung über das kleine Sprachgerne ausdruckte. Die wenigen Worte, die wir miteinander wechselten, waren ganz allgemeiner N'atur und bieten gar keinen inhaltspunkt, sie nannte mir weder ihren iiaiid und 'Namen, noch das Ziel ibrcr Steife; auch ihre Unterhaltung mit der Klei en bezog sich nur auf die Jntereffen Kiüpc, wobei ein Onkel Alphonse. öfier eriväl)ttt wurde. Im Ilebrigen machte die Dame den Eindruck einer Frau aus der besten Gesellschaft und gefiel mir persönlich ungemein," Haben Sie sich die Handtasche angesehen ?" fragte Jemand von den Umitehenden. Zufällig ja! Sie war von braunem Juchtcnleder und hatte rund herum eine sehr geschinackvolle Stickerei in bunten Farben. Man lvandte sich zu dem überein andergethürlnten Berg von Gepäckstükken aller Art, die man auf gut Glück aus den Waggons gerissen hatte.' Neid) einigem Sucheu wurde die Handtasche gefunden. - Der junge Mitreisende der unglücklichen Zrau sprengte das Schloß mit seinem Taschen:ile,jer. Feine Wäsche aus Baltistleinell, für einige Tage gusreichend, -Mutter und !Kind gehörig und säumlich mit E. I). eingestickt, ein elegantes Kleidchen, für die Kleine, , ein silbernes ReiseNeccssaire, eine Flasche Wein, ein französischer Roman ebne Jnschrist das war Alles ! Bei der Leiche fand man eine Börse mit einigen hundert Thalern in Papier und Gold, ferner ein Medaillon, welches das Bildniß des Kindes und eine braune Haarlocke enthielt,und.das Fragment eines Briefes in deutscher Sprache ohne Unterschrift ; an ihrer linken Hand blinkte ein breiter goldener Reif, weiter nichts, keine Brieftasche, keine Visitenkarte, nichts, was auch nur den geringsten Anhalt bot. Frau von Tyrnau hatte das Kind in den Armen, sie drückte' das Lockenköpfchen liebevoll an sich und sprach leise, beruh!gendc Worte, deren Sinn die Kleine vielleicht nicht verstand, doch that die sanfte Stimme ihr wohl. Sie hatte ausg'hört zu weinen und starrte mit weitgeösfneten Augen die bösen Akenschen an, die ihre Mama schart anfaßten, ihr die Börse aus der Tasche nahmen, in ihren Sachen wühlten, und der kleine Mund des.Kindes that sich vor Erstaunen auf, daß Mama sich das Alles so ruhig gefallen ließ. Bereits begann das Jntercffe dei Menschen für die unbekannte Frau zu erkalten. Neue Vorfälle fesselten die Aufmerksamkeit, der Arzt verlangte Raum, von verschiedenen Seiten trafen Transportlvagen, Hilfsmittel aller Art ein, die Bahre mit der Leiche wurde bei Seite gestellt, um den Lebenden Platz zu machen, und da lag die Todte, unbeachtet, und vergessen, das stille, Weiße Antlitz aufwärts gegen den stürmischen, Wolkenverhangenen Nachthimmel gekehrt. ' Herr von Tyrnau berührte leise die Schulter seiner Gattin. ,,ch denke, wir' können nach Hause, Doris ! Der Leiterwagen ist ganz mit Verwundeten besetzt, ich selbst will fahren,' damit der Transvort nach Lobkowitz gut und vorsichtig geschieht, und Herinann kann zu Dir auf den Wagen kommen. Doktor Hartwig hat mir versprochen, morgen bei uns nachzusehen, inzwischen besorgt der Pfarrer, der za ein" halber Arzt ist, unsere Kranken. Komm', mein Kind, und habe Dank, daß Du Dich so tapfer gehalten !" Seine Frau sah zu dem großen, kräftigen Mann empor, und sie hatte schöne, blaue, ausdrucksvolle Augen, die kleine, zierliche Frau ! ' Und das Kind, Berthold, toer nimmt sich des Kindes an ? Du weißt nicht . . ." : Doch ! Ich weiß !" unterbrach er sie .hastig. Ich habe Alles mitangesehen, und, Doris, und . . . was meinst Du ... die. arme todte Frau hat hinten im Stroh auf dem Leiterwagen wohl noch Play. . . und die Kleine ja, das muß Deine Sorge sein ! Wir wollen sie vorläufig behalten !" Er wandte sich hastig um und rief die ?kamen feiner beiden Zlutscher in die Nacht hinein. Die Leich: wurde sorgfältig emporgehoben und in das tiefe Stroh gebettet, über das bleiche Gesicht wurde ein Tuch gedeckt. Herr von Tyrnau hob seine Frau und die Kleine, die bereits mit dem Schlaf kämpfte, in den offenen Wagen und empfahl Janko, gut und geschickt zu fahren. Dann reichte er seiner Doris noch einmal die Hand herauf. Sie hielt dieselbe fest, und sich tief niederbeugend, so daß er ihren Athem auf seiner Wange fühlte, fragte sie leise und schüchtern : Nur vorläufig, Berthold ?" Und ehe er es hindern konnte, neigte sie sich noch tiefer herab u id zog seine Hand zu ihren Lippen empor die Hand, die so unermüdlich thätig gewesen war in dieser Nacht und die nun ihren Lohn empfing. ;wei warme Thräne waren darauf gefallen ! Herr von Tyrnau und seine Frau, seit Zwölf Jahren verheirathet und ebensolange auf dem stattlichen Herrensitz Lob-, kowitz in Posen ansässia. waren m der
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ganzen Umgehend als ein überaus glückliches Paar bekannt. Es war eine vollko'.nmcn harn ionische Ebe, die sie führtcn ; nicht, 'oaö sie stets einerlei Meinung gehabt hätten ! Aber der G'ist gegenscitiger Liebe und Hochachtung verband diese beiden Menschen so fest, sie setzten so vollkommenes Vertrauen in einander, daß ein Mißverstehen, ein Ans.'i.iandcrgehen zur Unmöglichkeit wurde. Sie hatten gelernt, sich in einander zu fügen. Jeder hatte dem Andern zuliebe ernsthaft und treu an sich gearbeitet, nun waren sie a o:..u ... sit...r . 1
vjiu iii usw uiiu UNO gingen k v W 4, v W O.s. . . c I .yuüv III .yuuv iwu'ii .rvcns'.vcg euren Sonne und Schatten. Bisher hatte das Glück ihnen zur Seite gestanden ; Herr von Tyrnau galt mit Recht für einen gut situirten Mann, das Paar war gesund und kräftig, und in dem einzigen elfjährigen Sohn Alexander erblühte ihrem . Hause eine vielversprechende Zukunft, denn der Knabe war hochbegabt und berechtigte zu großm Erwartungen. 'Aeußcrlich, glich er weder Vater, noch Mutter, und die Gutsnachbarn wunderten sich oft, wie die Eltern zu diesem Kinde, gekommen sind. Herr von Tyrnau war groß, kräftig und blond, das echte Bild eines Germanen, seine Gattin, von einem polnischen Vater und einer deutschen Mutter stammend, war zart und schmächtig, hatte reiches, nußbraunes Haar und schöne, blaue Augen. Der Sohn war von schlank geschmeidigem Wuchs, seine Gesichtsfarbe war tiefdunkel, wis die eines Zigeuners, die Augen fast schwarz, das Haar gleichfalls, die Lippen ernst und set geschlossen, Kraft und Energie im Blick keine Spur von seines Vaters wohlwollender Güte, seiner Mutter heiterer Lieblichkeit, fast streng sah das Knahengesicht unter dem rabenschwarzen Haar, das wie eine dichte Sammetkappe das Haupt bedeckte, hervor, und wer ihn sah, rief staunend: Wie ist das Kind zu diesem Gesicht ge kommen ?" - Eine gab es im Hause, die es wußte, das war die alte Theresia, welche Jahre lang im Elternhauseder Frau von Tyrncku in 'Warschau gelebt und deren Vater genau gckan it hatte. Die kleine Toris ivar, da die Mutter früh starb, al-bald in ein deutschesPensionat gekommen, hatte ihren Vater selten gesehen und ers: in ibre.n vierzehnten Jahre gestand.n. als er a'torbeii war. sFortdung folgt j Vom Ausland. Ein in mehrfacher B e z i ehung beachtenswerthes Feuilleton über den Generalfeldmarschall Grasen Moltke von Georg Brandes publicirt die Wiener ?!eue Freie Preffe", Neben einer kritischen Würdigung der literarischen Thätigkeit des berühmten Strategen sinden wir da einige biographische und andere Mittheilungen aus älterer und neuer Zeit, die unser Interesse erwecken. Uebel die militärischen Anfänge des nachmaligen Feldherrn in Dänemark wird da z.B. erzählt: Von 1812-1818 besuchte Moltk die Königlich Dänische CadettenAkademie als ein schlanker Jüngling mit dichtem blonden Haar und gutmüthigen blauen Augen, Mit einem stillen, vornehmen Wesen. Er toar in Kopenhagen wegen seines seltenen Fleißes, seines tiefen Pflichtgefühls, seiner unbedingten Gewissenhaftigkeit von seinen Kameraden anerkannt und geschätzt. Er wußte es," schreibt einer seinerJugendfreunde, doch niemals machte er den geringsten Gebrauch von dem überwiegenden Ansehen, daß er genoß." Der junge mecklenburgische Ofsicierssohn fühlte sich nicht recht behaglich in der Stadt, in welcher die Stellung seines Vaters ihn geführt. Ei schrieb einmal darüber: Ohne Verwandte und Bekannte in der fremden Stadt, brachten wir eine recht freudlos Kindheit zu. Die Behandlung auf bei Cadetten - Akademie war streng, sogal hart, und jetzt, wo mein Urtheil darüber doch unparteiisch geworden sein muß, kann ich sagen, sie war zu streng, zu l)art." Ein solches Wort hat Gewicht im Munde dieses Spartaners. Neujahi 1813 wurde Moltke Lieutenant bei de, dänischen Infanterie, diente dann, w es Brauch war bei Cadetten, welche eine Staatsunterstützung genossen hatten (50 Reichsthaler jährlich) und die durch ihl Aeußeres und ihre Aufführung sich dazu eigneten, ein Jahr als Page am Hof zu Kopenhagen. 1819 wurde er als Lieutenant zu einem Regiment gesendet, das in Rendsburg lag. Nach dreijährigem Dienste dort wünschte er zur Garde zu treten. Der Ehrgeizige ! Als ob man so ohne Weiteres in die Königlich Dänische Garde zu Fuß eindringen könnte ! Moltke bekam einen allergnädigsten Abschlag auf sein Ansuchen, und da er keine Aussicht auf Avancement sah, bat er statt dessen um seinen Paß. Er erhielt ihn zum Glück für sich, doch karm zum Glück für Dänemark. D ie medizinische Fakul tät ist neuerdings, wie der Voss. Ztg." geschrieben wird, in der Angelegenheit Dr. Schweninger's von Neuem, und zwar diesmal durch Entsendung einer Deputation beim Cultusminister, vorstellig geworden. Bei dem mehr privaten als ofsiciellen Charakter der Unterredung kann man von einem Mißerfolge derfelben nicht eigentlich sprechen. Doch ist die Angelegenheit durch diesen Schritt auch nicht gefördert worden. Es ist rich tig, daß an den Senat der Universität Anträge von Seiten der Fakultät vorbe reitet werden. An der Uebereinstimmung des Senats mit' der Stellungnahme der Fakultät kann schon deshalb nicht gezweifelt werden, weil von der letzteren vorwgsweise betont wird, daß das besondere Vorleben des Herrn Schweninger ihn zum Lehrer der akademischen Jugend ungeeignet, erscheinen lasse. Dies Argument kann namentlich auf die TheologieProzessoren seines berechtigten Eindruckes nicht verfehlen. Alle Schritte, welche die Fakultät bisher gethan, sind einstimmij beschlossen worden. giner Tradition gernfrß ist da letzte Wort, welche zuletzt bei dtr Sprachverwirrung in Babylon aus gesprochen wurde, das Wort .Sack- gewesen und soll deshalb von allen Rationen btibehalttn worden sein. In der französischen heißt es sac, der italieni scheu Bacco, der spanischen aeo, der griechischen sakko9, der lateinischen iac cus, der schwedischen sack, der irischen sac und der hebräischen ak.
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langer an Rheumatismus oder Neuralgie. Herr M. C. Warn, AssiiZent.Küssircr drr Mcrchanlö' Nationül Bank w Toledo, O., sagt: ..Nattkiu mtin kleines Märchen vngefZbr rrei Monate gelitte, murre e, turch tcn (Scbrauch rea thkophoro ron Rdeumatismu gel'eilt. Ich tmpfthle e, Allen, welche an tiefer Krankheit leiren." Es ist nie vorher eine Medizin ent deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher heilt als W. St. Tmith, Kankakee, II., j : ' . ..Meine Frau litt füufzek Jadre Ur.j an kchi. drm Rdeumarizmu und Neuralgie. KlbloVboroS ist die erste Medizin, die ihr mel?r al temporäre Hilfe geuzrte. Sie bat kason er jei Flaschen gen??:, men, betrachtet e aber all eine Himmelsgabe." 2. T. Smüh, 164 Wsshington Str., Chicago, sagt : .. sünf Jabre lang an ?!deumati?mu a . litten. Nach dem Gebrauch ron 24 Zlaschen lbla ftjoroi bin ich gänzlich re allen Schmerzen befreit." Wenn Sie thlaphorg? nickt in Ihrer potheke er. halten können, werden wir Ihnen, nach Empfana de regulären Preises ein Dollar per tzlasche dasielde per Srvreb franco zusenden. Wir hen lieber, wenn Sie ti von Ihrem Apotheker kaufen, aber wenn er dasselbe nickt führt, lassen Ei sich nickt überreden, wa ndere u versucken, sondern bestellen Si'. so sort bei uns, wie angegeben. Athlophoros Co. 112 Wall Str.. New York. wmty. 2ch ze'H hiermit dem geehrten Publ.kum an, daß ich in No.5ä.0 South Caststr., eine Aeue Sroccry eröffnet habe. Ich werde mich bemühen, meine geehrten Kunden, durch aufmerksame Bedienung, jederzeit gute und frische Waare und billige Preise zufrieden zu stellen. Waaren werden nach allen Stadtheilen hin besorgt. Achtungsvoll, HEWRY LAATZ. Spiel - Waaren v Puppen und Puppenköpfe größte Auswähl. Blech-, Holz-, Gummi- und Por zellan-Spielwaaren. Laterna Magie, Dampfmaschinen und Mechanischc-Spiele. StekS die neuesten Erscheinunzen in dieser Branche empfehlen ÖkasJIäer&Öo. 2 und 8 s Wcst Washington Strsßc. Mohr Licht ! ßreklrisckfStuöil. u. Hängelampen Nue Sorten Parlor Lampen. Wholesale und Retail. No. 87 Süd Meridian Strabe. No. 35 Nord Jllinoiz Straße Reine, nicht e;xlosioe Oe'e ur.d 7!grao'seS Gaso lin, ine Zpezialilät. Wir ve, kaufen da Oel nicht auf W:gen. aber un sere Oele ftnd reiner vl jene, IS?- Telephon IT. r. 8NITH 00. Dr. O. G. Psass, Nrzt, Wundarzt und . Geburtshelfer. 7t a ch f o l g e r d e t Dr. H. 0. Pantzer, Office und Wohnung : 4S5 XadiH0n Avouuo. Sprechstunden: Morzenk von 8 61 9 Uhr. Nachmittag von 2 bii 3 Uhr. Ldendl on 7 feil 8 Uhr. ry ?tpbon 8. Dr. C. C. Everts, DentschcrZahRsrzt, (Nachfolger von ClaJ. . lalfcen. 5K..W.-Ecke Washington u. Vennsvlvania Str. irifc,ii Dr.H.S.Cunningharn (OS tolrb Deutsch gesprochen.) Sfftce und ) rnst qkj ! Z3,yung : J JiV 004 j Süd Meridian Strstze. ! i Xi&cliti.i&apolii, lud. Ofsic - Stunde: 8-9 E&r g., IJ-l achci ! 7-9Uhr bed. Telephon! nach George F. ?ork' Apotheke. , Kauft nur GARLAND 0EFEN und RANGES, Die besten in der WeltSarantirt alö die besten im Markte. Die M?. chigan Stove Co. ia Detroit, Chicago uud Buffalo. Zum Verkauf lei J. A. Lyons, 08 West Wasbingian Straße nh GG S5 08 Oüb Delaware Str.
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Eisenbahn -Zeit . Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag der? 2 Nov. 1884. Sledela2d, Cs'.umdu, Cinciunati und Jodia. napoli Siseuböhn (?ee Line.) Ubgang: Ankunft: 5öt?H.. 6 lbvm.zz tLrtSa 6 4ür. nderson 5vc..l0 50 Prt C (5 17 " r li 35 5ü WT 11 s -12 I -e . 5:S Ct. 7 15 m i t., n LtL ffrl 5 VI 8 I oshen Cj6.2ö Stm R V Slit! Im Lrightwood Didistou, S. C.C.nnd I. bgang tSattch ö,5?m. .loior.ai ts.lÄBir 2 2 täglich. 6.40 Km 10.3b cm JOORm .25 55 50 iaau in sscm V0o Mltt. I, C ' C , Ji J-, " ... . 7 1 j y.w I VittburQ, 4tiirinn.i:i & St. Loui Eisenbahn DPWVP ,.4 .u,. J r c.ulat. t,uia vn aenom iui nommenLonnt.w 45 v RckDceauSg. S,.ntag ; 00 VDWBP r täglich h.. UiJlK Dayton (i aug Sonnt 4.55 m VBLS ü)9 aö) 1U7C D i-r au,. Sonnteg ... 455 S PS itäglch 10 Kanton r au. Sonnt 1(1.20 Ra Ehicago Route via Kekemo. hicaa, Ecbnell ug tög il.tm jtcagoSrxrei.ilw m Jnb', Lo. e ??,,I,??U 3-B Jndri' A Lo. Srxrei in. Terre Haute, Baudalia & St.Loui Kisenbah. 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