Indiana Tribüne, Volume 8, Number 62, Indianapolis, Marion County, 19 November 1884 — Page 2

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ölans Mvune. O Er sch eint FügliH, WSenllZH u. Sonntags. fit?: ILS O.MarylandSr. ry? tl.t .Tiiüne- ksftet durch den TrZger lZ iZn.,.i in Zlit, die EonntLZ TridäneC'nlZ ?c: z-ot. Deide zussmen 15 Centl. zrzeschlZi w V?rau?S,aZluvg $5 per JrZanzpolis, Ind., 19. November 1334. Verkommen. Seit mehreren Wochen ist der hochbe tagte Jo:lzhün C3. Grcene aus PhilaUipinj., verschwunden und treibt sich 'irgendwo 5ettelnd im Lande umher, oder i: wchl auch schon irgendwo hin tcrm Zaune gestorben. Dieser Mann bat ein wunderbar bewegtes Leben hinicr sich, er - bat sich im Kriege durch Tapferkeit ausgezeichnet, hat im Reich thun'.c geschwelgt, war ein berüchtigter Falschspieler, wurde ein angesehener Verkünder des Wortes Gottes, ein angesehe nc? Schriftsteller, ein glücklicher Familienvatc: und versink wieder in das entsetzlichste Elend. Greene war einer der tüchtigsten fficicre in dem Heere der 3!epudlik Tcras, als diese Provinz im Jahre 1835 die Fahne des Aufstandes gegen die mcxilanische Nrgierung erhob, und iämrfte unter dem Oberfeldherrn und nachmaligen ersten Präsidenten von Tcras, Samuel Houstton, bis der Krieg ut der Anerkennung deS neuen selbstständ'gcn Jrcistaatcs Tcras cndigte. A!S der Uvt:zt, Ende 1845, in die Union aufgcnrinmen wurde, nahm Ereene feineu Äbfchied, sing an verschiedenen Orten im Westen die verschiedensten Geschäfte an und hielt schließlich eine Spielbank unb -war' niit unerhörtem Erfolge. Er hat spater kein Hehl daraus gemacht, daß er den letzteren allermeist falschem Spiele vcrdankte. Mit einem sehr bedeutenden Bermözen kam Grecne nach dem Norden und wurde schließlich aus Neigung Predier einer Melhodisten-Gelneinde in Philadelphia. Er predigle mit Vorliebe über die furchtbaren Folgen des Spiels und gab gleichzeitig ein Buch heraus, in dem cr alle die kniffe und Psiffe, die Schwindeleien und niederträchtigen Practiken, die damals in den Spielhöllen an der Tagesordnung und wahrscheinlich nicht ganz so vielseitig und abgefeimt waren als heute, mit Bezug auf die verschi.densten Glücksspiele enthüllte. Der höchst unterhaltende Ton dieser Enthüllungen verschaffte dem Buche ei nen riesigen 2lbsay, Greene sicherte sich das literarische Eigcnthumsrecht an dem Buche, wurde aber, wenigstens seiner Angäbe nach, um solches von einem Verleger betrogen. Er war schon in vorgegerücktem Altar, als er Heirath ete, lebte aber mit seiner Gattin sehr glücklich und war seinen Kindern, von denen noch vier am Leben sind, ein zärtlicher Vater. In Folge unglücklicher Spekulationen kam Greene um sein ganzes Vermögen. Vor Kurzem starb seine Gattin und wurde auf Kosten 'einiger wohlthätiger Glieder der Gemeinde, deren Pastor Greene frü her gewesen ist, beerdigt. Diesen Schlag konnte der Greis nicht überwinden, derselbe ist seit dem Tage nach der Beerdigung verschwunden. Seine älteste Tochter ist bei der Redaktion einer Zeitung in Philadelphia mit einem kleinen Gehalte angestellt; dieselbe brachte ihre drei Brüder, welche auf die Namen Horace Greely, George Washington und Ehester A. Arthur getauft und resp. 10, 8 und 6 Jahre alt sind, in dem Heim für jugendliche Zeitungsverkäufer unter und versprach, das Kostgeld für dieselben zu bezahlen. Zwei Wochen hat das wackere Mädchen dieses Versprechen halten können, dann konnte sie sich nicht länger verschweigen, daß die übernommene Verpflichtunz selbst dadurch nicht ausführbar wurde, daß sie in den Stunden, die sie sich vom Schlafe abbrach, durch feine weibliche Handarbeiten (ich Geld neben ihrem Gehalte zu verdienen versuchte. Die drei Knaben wurden in der unter Leitung der Kinderschutz-Gesellschast siehenden Anstalt untergebracht, die beiden ältesten entliefen am zweiten Tage, sind aber von der Polizei schnell entdeckt und in die Anstalt zurückgebracht worden. Gescheitert und gefreit. Vorige Woche passirte der Schooner Malolo" das Goldene Thor von San Francisco; er hatte den Capitän, den zweitenSteuermann, den Proviantmeister u. 4 Matrosen deS Schooners Premier" an Bord. Der letztere hatte die Seestadt Eureka in Humboldt Eo., Cal., im Früt)sommer 1883 mit einer für Sidney in Australien bestimmten Ladung Nothholz vcrlaffen. Von dort hatte er eine gemischte Laduna nach Newcastle in Neu-Süd-Walcs gebracht und dort 350 Ton nen Kohlen eingenommen, um letztere nach Eureka ut brmaen. Am 2o. Jan. d. I. war cr von Newcastle abgefahren, am 11. März wurde ein Leck im Raum des Schiffes entdeckt. 22 Tage und Nächte bedürfte es der aufreibendsten Arbeit der Mannschaft und Ofsiciere, das Schiff über Wasser zu halten, dann kam eine Insel in Sicht, die sich beim Näherkommen als ein ödes, jedes Pflan zenwuchses bares .Korallenriff herausstellte. ' Ohnmächtig, dem Steigen deS Wägers zu steuern, Verzweiflung in den tapferen Scemannsherzen, schlugen die Schiffer eine andere Jtichtung ein und erreichten, dem Tode durch Erschöpfung und das unvermeidliche Sinken des Fahr Zeuges nahe, eine Bucht von Fanning Eiland. Den Namen dieses Hunderte von Meilen südlich von dem Hawaii Archipel liegenden Felsennestes erfuhren sie von den dunklen Eingeborenen, die in ihren Kähnen den Premier" umschwärmten. Die Eingeborenen erwiesen sich freund lich, gastfrei, zeigten eine überraschende Bekanntschaft mit der Civilisation der Weißen und brachten die dem Tode wie durch ein Wunder entgangenen Schiff brüchigen zu ihrem Herrn", dem Schotten Gregg, der vor 23 Jahren ebenfalls als Schiffbrüchiger aus der Insel aelan

t? 1äam

det ist. Damals waren die Emgebore nen noch Menschenfresser, aber derTapferkeit und Klugheit Gregg's gelang es, sich mit ihnen zu befreunden. Er heirathete die Tochter deS Angesehensten unter ihnen, knüpfte durch Vermittelung der Schiffe, die allerdings selten an der Küste anlegten, Handelsbeziehungen mit Australien und San Francisco an, erhielt Samen und landwirtschaftliche Geräthe und wurde nicht nur der anerkannte Besitzer und Gebieter des kleinen Eilandes, sondern auch und zwar selbst nacö amerikanischen Begriffen

ein reicher Mann. Er nahm die Leute von dem Premier" mit großer Gastfreundschaft auf und sein fürstlich eingerichtetes Haus bot ihnen alle Genüffe und Bequemlichkeiten eines Hotels erster Klasse in,San Francisco. Seiner. Ehe. ist eine Tochter entsprossen, die von wunderbarer Schönheit, in San Franciscound Paris erzogen ist, die VerStaaterl und Europa auf einer zweijährigen Reise ziemlich genau kennen gelernt Hat, seit einem Jahre aber wieder bei ihrem Vater weilt und das weggesetzte Fleckchen Fanning Eiland für das Paradies der Erde erklärt. Der erste Steuermann des Premier" ist ein hübscher und gebildeter Mann: er und Fräulein Gregg schienen Gefallen an einander zu finden, und als am II.SePt. d. I. der Malolo" in den Hafen der Insel einlief, forderte die mischblütige Schöne den Seemann auf. zu bleiben, sie zu heirathen, jedoch nur unter der Bedingung, daß er ihr noch ganz besonders eidlich angelobe, die Insel nie außer mit ihr verlasen zu wollen und ihrem Wunsehe, nach dem Eilande zurückzukehren, stets unweigerlich zu entsprechen. Die großartige Hochzeit ist noch gefeiert wor den, bevor der Malolo" mit dem übn gen Theile der Mannschaft des Pre tniet" in See stach. Schundliteratur. Die Näubergeschichten und die Poli .iei'Zeitungen, welche einen nicht unbe deutenden Theil unserer Preßerzeugniffe bilden, werden von unserer Preffe oft ge- , nug an den Pranger gestellt und mit grö ßerem oder geringerem Geschick befehdet. Dieser Auswuchs unserer uneingeschränkten Preßfreiheit ist sonach in Aller Munde. Fremde, die in dieses Land kommen, namentlich Deutsche, stellen bald gleich, bald nach einer Erfahrung von nur Wenigen Jahren die Behauptung auf, daß ähnlicher Schund in Deutschland keine Leser und folglich keinen Absatz finden würde. Diese Behauptung ist, so sehr wir die verbänanißvollen Wirkungen unserer Schundliteratur und diese selbst beklagen und verurtbeilen, falsch. Wollen wir einen Vergleich zwischen unserer und der deutschländischenöchmutzpreffe anstellen, so müssen wir uns zunächst vergegenwärtigen, daß in Deutsch land im Verhältnis zu hier verschwindend wenig Gedrucktes gekauft wird. Die niederträchtige Maffe unserer DimeNovellen schrumpft drüben auf dieWische zusammen, die von Bänkelsängern auf Jahrmärkten und Vogelschießen verkauft werden. Trotzdem wird in Deutschland ebenso viel gelesen, wie hier. Die Leute behelfen sich dort- noch heute damit, daß sie zu Dntt und zu Viert eine täglich erscheinende Zeitung halten und jedem Mitabonnenten und deffen Angehörigen eine gewiffe Lesezeit gestatten. Es ist ganz in Ordnung, wenn sich unsere Landsleute drüben auch in dieser Beziehung nach der Decke strecken, aber Leute, die dies thun, kaufen natürlich überhaupt wenig Gedrücktes. Aus diesem Grunde spielt drüben ein Institut eine coloffale Rolle, das wir hier kaum dem Namen nach kennen: die Leihbibliothek. Niemand wird hierbei an unsere Vibliotheken denken, die nicht nur Allen geräumige, gut erwärmte, ausgezeichuet ventilirte Säle bis Abends 9 oder 10 Uhr zur Befriedigung ihrer Leselust oder Belehrung in einer so noblen Weise zur Verfügung stellen, fondern die auch Vücher mit anerkennenswerther und selten getäuschter Zuversicht auf die Redlichkeit der Leser ausleihen: Niemand wird an diese trefflichen Anstalten denken,' sondern an jene Lelhblbllctheken, die m Deutschland von der Leselust der Leute leben, wie hier die ekle Zunft der Zehncent'Geschichtenverkäufer. Um diejenigen Bücher, welche in den deutschländischen Bibliotheken am meisten begehrt und entliehen werden, müffen wir uns kümmern, wenn wir den Geschmack deutschländischerLeser, beurtheilen wollen. Und von welcher Sorte Literatur leben nock heute in Deutschland die Leihbibliotheken beinahe ausschließlich ? Im Gro ßen und Ganzen und mit wenigen Ausnahmen von dem allererbärmlichsten Schunde. Die Werke gemeiner Gesellen, wie eines Christ. Heinr. Spieß, elender literarischer Verbrecher, wie eines Brückbräu, werden noch heute, namentlich von den zungen Leuten m Deutschland verschlungen, sind zu Dutzenden von Eremplaren in den Leihbibliotheken vorräthig, . r c i rr er r. während die Erzeugniffe der besten Un - terhaltungs- und gar gemeinverständlich wissenschaftlichen Literatur in einzelnen Exemplaren aus den legalen verstäuben. Und die Besitzer der Leihbibliotheken müssen, wenn sie nicht verhungern wollen, diesem Geschmacke der Massen Rechnung tragen, wie bei uns die Verkäufer des gedruckten Giftes, die nur aus dem Grunde verwerflicher sind, weil sie sich unserer Jugend in nichtswürdiaerer Weise aufdrängen. Daß dem so ist, können wir an einem Beispiele nachweisen. Der Besitzer einer solchen Anstalt war durch den langjährigen Betrieb derselben wohlhabend geworden. Als er ohne Leibeserben starb, erwarb eine reiche adelige Dame die Bibliothek in der wohl wollenden Absicht, dieselbe in eine Anstalt umzuwandeln, die der Volksbildung die nen sollte. Sie gewann in einem jungen Buchhändler, der demselben Streben huldigte, einen Käufer auf Credit, der sofort daran ging, seine Begeisterung für Darbietung guten Lehrstoftes zu bethätigen. Die - Räuberromane", die Gardi nenseufzer", die Casanova's", dle Uebersetzungen Paul de Kock'schen Schmutzes wurden in große Kisten verpackt und UN: ter dem Dache in Ruhestand versetzt, gute und dabei ebenfalls unterhaltende Bücher anaeschafft, Jflß6 weniaen Iah

ren war ver raeäliniKö veranlagte nw bibliothekar bankerott.' Die alte Dame erwarb die Bibliothek aus der Masse und übertrug die Verwaltung derselben ihrem braven, aber beschränkten Sohne, einem Hofbeamten, mit der Anweisung, dieselbe in ihrem Sinne zu führen. Der biedere Baron ließ einen neuen Katalog anfertigen und herausgeben, in dem jedes Wort gestrichen war, das an Freiheit erinnerte. Hatte es z. V. im alten Kataloge auf dem Titelblatte eines Buches geheißen: Frei

nach dem Französischen," so hieß es im neuen Kataloge blos : Nach dem Französischen." Im Uebrigen wurde das verdienstliche Streben und Verfahrendes Vorbesitzers beibehalten und die Aiblio- . C . t . ' f, ii f !" lyct gmg wieocrum pieue. eyr veimdet sich dieselbe im Besitze eines thätigen und verstandigen cannes, der von dem Ausleihen der Räuberromane und ühnlicher Pest lebt, aber nebenbei einen verbältmßmamg klemen .heil seiner Mitbürger mit gutem Lesestoffe versieht. Besser wnd es auch m dieser Beziehung drüben und hüben, aber langsam. Unser junges Volk in seiner Unabhängigkeit, Ueberhebung, Unbandlgleu, übersprudelnden Thatkraft, die sich natürlich auch in fragwürdiger und unstatthafter Weise äußert, vor Allem in seiner Heldenanbetung, die im Räuber den Helden sieht, wird sich nur langsam von dem Fluche entwöhnen, der ihm in unserer Schundliteratur aufgedrängt wird, aver es bleibt nebenbei in seiner großen Mehrzahl ebenso tüchtig, wie Deutschlands Jugend : es t hochherzig, bilsswillig, gemeinsinnig und wird nicht einmal durch seine frühzeitige Antheilnahme an der praktlichen Politik aus die Dauer corrumpirt. Das Kriegsschiff der Zukunft. Wenn es noch einesBeweises bedürfte. daß es unmöglich ist, einen Schissspanzer herzustellen, welcher den gegenwärtigen Geschossen abgesehen von Torpedos widersteht,so ist solcher durch die züngsten Versuche mit dem neuen italienischen 120-Tonnen-(seschütze veipezia ervracyr worden. Das Geschoß dieser Kanone drana durck eine Scheibe, die aus 36äoll dickem Stahl und stärksten hölzernen . t r.ri..c i c v V HMieriagern veirano, rief in ven anv. Die Stärke der Scheibe entspricht dem Panzer des stärksten Kriegsschiffes der Welt, der Jtalla". le Panzerilarie der SchM ist durch die Tragfähigkeit der lekteren beschränkt, die Verstärkung der Durchschlagfähigkeit der Geschoffe kennt keine Grenze. eela)taa)len werden in Kurzem thatsächlich zur Unmöglichkeit geworden sein und hölzerneKriegsschiffe mit möglichster Fahrgeschwindigkeit und besten Geschützen werden die werthvollsten Hilfsmittel der Manne bilden. Den Handel des Gegners vernichten, vor dem bewaffneten Gegner mit Erfolg ausreißen, wird der Ehrgeiz der Strategie auf dem Meere werden. Nicht mehr die Unbezwinglichen", fondern 'die Schnellfüßigsten" werden den Stolz der Kriegsflotten ausmachen. Vom JnZande. Eine in Pittsburg woh nende Polin zog eine gegen ihre Nachbarin angestrengte Injurienklage zurück, nachdem sich der beklagte Theil verpflichtet hatte, S20 zum Bau der polnischen Kirche herzugeben. . Jn Rocky Glenn, Conn., hat unlängst ein Erdbeben zur Folge gehabt, daß Waffer In Brunnenschächte trat, in denen man bislang vergeblich nach Wasser gebohrt hatte. In Salt Lake City ist ein heftiges Erdbeben verspürt worden, das etwa 10 Secunden andauerte. In Paris, Jdaho, hat man ebenfalls mehrere Erdstöße wahrgenommen, wobei mehrere Häuser zu Schaden kamen. Ein geriebener Photograph in New Aork hat eine neue Idee ausgeheckt, um Kunden bei der photographischen Ausnahme zum Stillhalten zu zwingen. Er ersucht sie, die Augen auf eine Karte zu halten, auf der die Worte stehen: Photographien sind im Voraus zu bezahlen." DasFundament für dieVartholdu Statue ist bereits bis zu einem Fünftel feiner Höhe vorgeschritten und man beeilt sich, vor Eintritt des Winters bis zur Kante zu kommen, an der die Ornamente angebracht werden. Die Statue wird jetzt inParis verpackt und gegen Frühjahr verschifft werden. Das Comite leidet noch immer an Geldmangel,obwohl die Arbeiten ununterbrochen fortgesetzt werden konnten. Das Comite beabnchtigt jetzt, sich an die Pastoren zu wenden, um dieselben zu veranlassen, am Danksagungstage Gelder für den Vaufond zu sammeln. . DieKinderschutzgesellschaft der Stadt New Z)ork ist allein in voriger Woche gegen drei Schurken gerichtlich eingeschritten, die junge Mädchen als Dienstmädchen unter Zusicheruna alänzender Löhne in ihre Prostitutionshäuser gelockt haben. Das Gesetz straft derar tige Halunken lange nicht hoch genug. Der Narr oder Verbrecher, der in Peeksklll die Frauen und Mäd chen in der von uns beschriebenen Weise belästigte, ist von dem Vigilanzcomite dingfest gemacht worden. Die halbe Ein Wohnerschaft folgte ihm bei seiner Ueberführuna nach dem Gefängnisse. Er nannte sich Byron Elinqton und ist Pianostimmer von Beruf. DerKerl ist wahrscheinlich verrückt und wird bis zu Beendigung der Untersuchung über se: nen Geisteszustand als Bagabund festgehalten. Es steht eine Conferenz hervorragender Politiker amerikanischer Kü? stenstädte in Aussicht, zu dem Zwecke der "E t cir . Erwägung ver venen iimiiei zum inrer oceanischen Verkehr, und zwar auf Ver anlassung des Mavors Edson von New Fork. Commandeur Tailor von der Bundesflotte, ein Berather des Mayors, hat für diese Conferenz einenBericht ausgearbeitet, in welchem 'er den Nachweis fuhren will, daß das Panama-Kanal project ein Fiasko fei. Der Bericht wurde vorläufig den verschiedenen Bör sen der Stadt unterbreitet, welche die obenerwähnte Eonferenz einberufen sollen. An den Börsen fand das Project eine günstige Aufnahme : man glaubt. I die Conferenz werde dem Eongreß der ZiZer. taaten tzeIimmtetesvorlagen

unterbreiten, die sich auch über daö neueste EadS'sche Project einer SchisssEisenbahn über Tehuantepcc aussprechen sollen. In der R e d e, welche Herr Abbott, der Gouverneur des Staates New Jersey, bei Einweihung des Denkmals zur Erinnerung an die Schlacht bei Monmouth hielt, hob derselbe bcsonders hervor, daß es neben dem FeldHerrnblicke Washington's vor Allem der Thätigkeit des Gencralloon Stcuben als

Organisator zu verdanken war, daß die ! ungeübten und unter dem Umdrucke vorausgegangener Niederlagen stehenden Eontinentalen die tresslich geübten englischen. Truppen zu schlagen vermochten. Das Denkmal selbst ist eine runde Säule, welche auf einem dreieckigen ; Sockel ruht und von einer Frciheitsstatue j gekrönt wird. Sockel, Säule und Statue , sind aus Granit hergestellt. Die Frei- j t)eitsgöttin hält in einer Hand ein Schild, m der andern ein Schwert. Die Statue j ist 12 Fuß und das ganze Monument, ! einschließlich des Sockels, 91 Fuß hoch. ' Die Säule, welche mit einem korinthi-! er. ... . r. in. t.n.ri ! seyen apiiai, verzeoen oesieyr aui drei Granitblöcken;' der unterste derselben ist bedeutend breiter als die andern und zeigt fünf aus Aronce hergestellte Basreliefs, Scenen aus der Schlacht von Monmouth darstellend. In Boston lebt eine Frau, die angebliche Wittwe eines längst ge5'rbenen französischen Marschalls, die it einem' Leierkasten herumzieht. Aus em oberen Rande der Orgel hat sie die Orden und Ehrenzeichen ihres Gatten sc Angebracht, daß sie von Jedermann leichi gesehen werden können. Ed.Swain, der als Wächter in der Poplin Sägemühle in Poplar Bluff, Miff., angestellt war, kam vor einigen Tagen auf schreckliche Weise um's Leben. Er fegte nämlich die Einfahrt zur Mühle aus und entfiel ihm dabei zufällig der Besen. Er bückte sich, um ihn aufzuheben, wobei c? mit,scinem Kopfe der kleinen Säge zu nahe kam, so daß ihm selbiger in zwei Theile geschnitten wurde. Der Rumpf des Unglücklichen wurde gleichzeitig unter die große Säge gezerrt, die den linken Ann und die linke Schulter lostrennte. Die Frau Swain's war unterdessen herbeigekommen und kam beim Versuche, ihren Mann ;u retten, mit dem linken Arm der Säge zu nahe, so daß er ihr unterhalb es Ellenbogens abgeschnitten wurde. Ein Engländer ausdem Kreise der oberen Zehntausend, so erzählt die radicale Londoner Truth", verabschicdcte sich kürzlich von seinem Gast' freunde, einem der Upp65 ton's New ?)orks. Gute 3!eise, werther Sir, und sagen Sie mir zu gnterlctzt Ihr aufrichtiges Urtheil über uns Amerikaner." ;,Jch schätze Euch, ich bewundere Euch, aber Eines vermisse ich doch." Und das wäre V" Eine eigentliche Aristokratie." Was verstehen Sie unter solcher V Well, Leute, die nichts thun ; Sie haben zwar Einzelne, die man in dieser Hinsicht Aristokraten nennen könnte, das reicht aber nicht hin. Echte und rechte Aristokraten sind nur Menschen, die nicht nur selbst nichts thun, sondern deren Väter, Großväter, Urgroßväter u. s. w. ebenfalls nichts gethan haben." Nun, verehrter Sir, solche Leute haben wir hier auch, wir nennen sie aber nicht Aristokraten, sondern Tramps Im Uebrigen nochmals recht glückliche Reise!" Der u n w c i t Anita, Iowa, Wohnende 10 Jahre alte Charles Buckner wurde vor einigen Tagen von einer Bulldogge so übel zugerichtet, daß zur Amputation des linken Armes geschritten werden mußte. Die New Hork County Medical Society" weigerte sich unlängst, einen Candidaten für das Amt eines Coroners zu empfehlen und gab hierfür folgende Gründe an : Einmal hätte sich die mcdicinische Gesellschaft gegen das Amt eines Coroners anszesprocöen, so wie es jetzt besteht, dann aber sei das Bersammlung? lokal einer solchen Gesellschaft kein Platz, wo Politik verhandelt werden sollte. mm Vom Auslande. Ueber den j ü n g st a u s d e m Gefängniß entlassenen falschen Tichborne äußert sicb ein Londoner Korrespondent: Es giebt' augenblicklich viele GerichtsPsychologen, welche ihn (den TichbornePrätendenten) einfach für ein Opfer des Selbstbetruges erklären. Mancher Gewohnheitslügncr glaubt schließlich an seine eigenen Lügen; mancher Schauspieler verliert sich mit Leib und Seele in eine oft gespielte Lieblingsrolle; weshalb soll der geistig beschränkte Arthur Orton, der Schlächter, nicht an seine hohe Geburt glauben, nachdem ihn seine Pseudo Mutter, die Lady Tichborne, bei seiner Ikückkehr aus Australien in Paris als ihren verlorenen und wiedergefundenen Sohn zärtlich umarmt, nachdem die Negimentskameraden des verschwundenen Dragonerlicutenants in ihm den Freund wiedererkannt und nachdem die höchste Gesellschaft Englands theilweise Partei für ihn ergriffen ? Auch hätte der bewußte Betrüger die angenommene Larve nicht zehn Jahre hindurch mit einer solchen virtuosen Einfachheit und Folgerichtigkeit tragen können, wie der Prätendcnt es gethan. Er benahm sich durchaus wie der V!ann, der an dem einen großen Unrecht seines Lebens krankt, an der Bcrkennung seiner Person, seines Ichs. Niemals ließ er sich zu einer Geschwätzigkeit, einer Vertraulichkeit, einem Witze gegenüber seinen Mitsträflingen herbei, niemals verrieth er durch ein Wort oder eine Handlung, daß auf dem Urgründe seines Bewußtseins die Erinnerung an sein Jugendleben als Metzgerssohn in Wapping bei London schlummere. Einen musterhafteren und ordentlicheren Sträfling hat die englische Chronik nicht aufzuweisen. Was man ihm zu thun gab, that er nach bester Kraft. Anfangs zupfte er Werg in Millbank, dann schneiderte er in Dartmoor, arbeitete an den Heuschobern in Portsmouthund griff schließlich zurZim mermannsaxt, und darin zeichnete er sich aus, wahrscheinlich weil sie seine Thätigkeit in derselben iWeife in Anspruch nahm wie die Metzgeraxt, die er u Wagga-Wagga in Australien und m Wavvmg bei.?ondon geschwungen.

Die Rocke:: st u L e n "i m Er zgeblrge sind mit den langen Abenden auch wieder eingezogen. Fünf, sechs, auch mehr Frauen gehen jetzt Abends mit ihren Klöppelsäcken in eine Stube, wo der Klöppclstock" aufgestellt ist. Es ist dies ein tischähnliches Gcräth mit einem runden Loche in der Platte. In dieses Loch wird eine Lampe gestellt und rings um diese die Klöppelflaschen", Flaschen aus dünnem Glase und mit klarem, hellem Wasser gefüllt. Der Schein des Lichtcs wird, indem er durch das Wasser fällt, auf einem Punkte ein schönerer und die Frauen, meist auch die Kinder mit. llöppeln bei diesem Lichte, welches sie auf ihren Klöppelsack fallen laffen, bis spät in die Nach! hinein. . Oft gesellen sich zu ihnen auch Männer, oder auch solche, die erst welche werden wollen, und unterhalb ten die emsigen Klöpplerinnen durch Erzählen allerlei heiterer Geschichten oder durch Vorlesen aus einem Gcschichtsbuche. Nirgends wohl werden Volkslieder so oft und so gern gesungen,- als gerade in den Nockenstuben, und man wird wunderbar berührt, wenn man spät Abends durch ein zu schlummern scheinendcs Dorf geht, und man hört in die stille, sinstere Nacht hinein ein Volkslied, das in einem kleinen Häuschen, aus dem nur ein schwacher Lichtschein dringt und

oft wirklich recht gut gefangen wird, ertönen. Unwillkürlich bleibt man stehen und lauscht dem Gesänge oder stimmt wohl gar still begleitend mit ein. Böses . , r i r f f. , t ff. . r rn aus sotten nosen moen wer noa? nicht hervorgegangen, aber Liebe. Gar oft kann man, wenn man einen Mann oder eine Frau fragt, wo sie sich gefunden haben, die Antwort hören: n der Nockenstube. A ii s dem Leben des K onigs Oskar I. von Schweden werden folgende intereffante Details berichtet: Dieser im Jahre 1359 verstorbene leutselige Fürst liebte es, in der unscheinbarsten Kleidung die Straßen Stockholms unerkannt zu durchstreifen : So ging er auch eines Tages in dickem grauem Flausrock und mit mächtigem Kalabreser auf dem Kopfe spazieren, als plötzlich sein Blick auf eine Dame siel, welche auf dem jenseitigen Trottoir gleichfalls die Straße hinaufging. Er winkte den nächsten Polizeidiener herbei, der den König jedoch nicht erkannte. Hör' einmal, sollen nicht alle Fußgänger, welche die Straße hinaufgehen, diese Seite des Trottoirs benutzen?" Ja wohl, mein Herr." Nun, dann sag' jener Dame, daß sie sich sogleich hierher verfügen möchte." Aber, mein Herr, es ist ja die Königin!" Gerade deshalb ; die muß vor allen andern die Gesetze respectiren ! Wenn Du aber Angst hast, werde ich Dein Am: übernehmen." Und der König rief der Dzme zu, sie möge auf die richtige Seite des Trottoirs herübergehen. Bei dem Klänge der bekannten Stimme wandte sich die Königin sogleich zurück, stutzte, kam über die Straße und nahm den Arm des Capitalverbrechers, den der zum Tode erschrockene Polizeidiencr im Geiste schon zum Schaffet gehen sah. Siehst Du wohl," sprach der König zu dem immer noch erstarrt Dastehenden, daß die Königin die Gesetze achtet, die Schuld lag allein an Dir !" Derselbe Fürst empsing einst einige Abgeordnete aus der Provinz Dalekarlien in besonderer Audienz und fand großes Gefallen an den schlichten Bauern. Ich habe gehört," sagte er zu einem derselben, daß Ihr alle Menschen ohne Unterschied mit Du anredet?" Dem ist auch so, Majestät," erwiderte dieser, wir nennen alle Menschen Du, nur Dich nicht ! " Deutsche Schule ! - im Dcutsch-cttglischcttTchulhausc No. 120 Lst MZtyland Str. Der Nntkrzrichnkte be'blt si hiermit. anz,e'gkn, dstzer ,mei urZe deutsen Unterricht? farÄinder ttabliren wird. Tcrkrste KurS beginnt am Samsta? den IV dS. und wird jeden Samstag Morgen ro 9 big 12 Uhr aoieyailtn. Der weite Kur begingt mit Moi'taZ. den 17. dS. Unt,rrichtSTtunlen jeden Tag ei. ConmagS zwischen 4 und d Uhr Nachmittag!. Der Preis deS crnrn Ku,suS ist $l.m, ter Preis bei zweiten Kursus $1.7: per Kind und Monat. Ueber Lkdrvlan und sonstige SinzelndeUen können im Lzufe dieser Woche wischen 2 und Uhr Nachmit tapS im deutsch:. aifche" Schulhause, wo die An Meldungen entgegengenommen werden, Elkundi gungen cmgCCcn erden. Hochachtungsvoll Jul. Ilciii. Grcrlicli. Spiel - Waaren Puppen und Puppenlöpfe größte Aus Wahl. Blech-, Holz-, Gummi- und Por-zellan-Spielwaaren. Laterna Magiea, Dampfmaschinen undMechanische-Spiele. StelZ die neuesten Erscheinungen in dieser Branche empfehlen . öhas.Maye?&0o, 2V und m West Washington Straße. Germania Gatten. N.W.'Ecke Market u. Noblestr Hübsches Lokal, Ausgezeichnete Vetränke Guter Lunch, Aufmerksame Bedienung Um zahlreichen Zuspruch bittet llvinriek Isemann. RutZiörlllnü-Zahnarzt Die Offtce bei Odigcn befindet sich ' über Earter' Jce Eream Parlor, No. öS Nord Illlnoiö Straße.' Zähne erden schmerjlss gezogen und all ,ahn Srjtliche Arbeiten erd, gut und billig hergestellt.

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