Indiana Tribüne, Volume 8, Number 61, Indianapolis, Marion County, 18 November 1884 — Page 4
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&taltTQtf. Gestern'.Abend fand wieder einmal eine sehr langweilige StadtrathSsitzung statt. Die Herren Sowie, Moran. Pearson, Sheppard und Wolf glänzten durch Ab Wesenheit. Strabenverbesserungen. Eine Anzahl Angebote für Straßen Verbesserungen wurden an das Contrakt comite verwiesen. Herr Dowling protestirte im Namen deS Bischof Chatard und seiner Gemeinde gegen die Verbesserung der ersten Alley westlich von Illinois, zwischen Maryland und Georgia Straße, und beschwerte sich sehr darüber, dab man die betreffende Ordinanz in seiner Abwesenheit passirt habe. Herr.Thalman entgegnele dem gegen über, dafc die Verbesserung im Interesse eines Geschäftshauses sofort vorgenom men werden sollte. Auch die Herren Newcomb und Spahr äußerten die An sieht, daß eine nöthige Verbefferung durch den Protest nicht aufgeschoben werden sollte. Der Protest wurde dann mit 11 gegen 7 Stimmen an das Contrakt Comite verwksen. Der städtische Ingenieur theilte mit, dab folgenden Contraktoren nachbenannte Summen zu Gute kommen: C. S. Roney $230.48; D. A. Hat) wood $799.70 ; George W. Seibert tz797.11; I. S. Spaulding $809.32. Der Rath für LUentliche Verbesferun gen berichtete gegen die Errichtung einer Schutzmauer an PogueS Run von Eddy bis TennefZee Straße, das Mitglied, Herr Curry hat jedoch den Bericht nicht unterzeichnet. Der Bericht.wurde angenommen. Die Verbesserung folgender Straßen wurde beschlossen : Erste Alley östlich von Alabama, von Washington bis Pearl Str.-Elste Alley westlich von Illinois, zwischen Maryland Str. und ttentucky Ave. Neunte Str.. zwischen Tennessee und der ersten Alley östlich derselben. Ordinanzen zurVerbesserung solgender Straßen wurden eingereicht : Erste Alley w:stl. von Mississippi Str. von Michigan ?u. bis Jndiana Ave. Seitenwege der California Str. Erste Alley füdl. von St. Joseph Str. von Illinois Str. bis zur ersten Alley östl. -Orange Str. und Seitenwege von Spruce bis Reid Str. Erste Alley westl. von Meridian Str. von Morris bis WilkinS Str. Verschiedenes. DaS Comite für Abzugskanäle berich tete zu Gunsten der Erichtung deS Mas sachustttS Ave. Abzugskanals von Ata bama bis Bellefontaine Str. - Das Eisenbahn Comite empfahl W. L. HigglnS die Legung eines Geleises an Alabama Str. nahe Virginia Ave. zu ge statten. Das Justiz. Comite empfahl H. Kemp $10 Entschädigung für fein bei der schad haften Canalbrücke verunglücktes Pferd zu bezahlen. Den Berichten wurde zuge stimmt. Der Mayor berichtete, daß er imMonat Oktober $027 85 für Strafgelder einge nommen habe. Der GefundheitSrath berichtete.. daß in der ersten Hälfte dieses Monats hier 67 Todesfälle vorgekommen sind. Drew & Co. erlangten elneLizenS zur Führung eines Museums. Die Ordinanz, welche den Gesund heitSrath ermächtigt, drei Sanitätöbeamle zu je $2 per Tag anzustellen, und dem Board vollständige Controlle über die Beamte zu geben, rief eine hidige Debatte hervor. Dieselbe wurde vorläufig zurück gelegt.' Nachdem noch einige Geschäfte von un tergeordneter Bedeutung erledigt waren, erfolgte Vertagung. Wer sür $1 Kaffee kaust bekommt ein Looö für daS'HauSNo. 403 Aib Str. welches am 1. Januar 1885 bei Emil Müller 200 Ost Walbinaton Str.auSgeloost wird. i
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!. Ü? p f-i X?.i,ift&tri ?MZMW WW Die Verkäuferin. Um' das soziale Elend begreifen zu können, ist es nicht immer nöthig, in jene Kreise zu gehen, welche jahraus, jahrein mit Mangel und Noth kämpfen, man kann schon etwas höher hinaufsteigen, nur ist das Elend dann schwerer zusehen, weil es unter dem schillernden Gewände äußeren Putzes verborgen ist. Wenn man einen unserer großen eleganten Schnittwaarenläden besucht, so sieht man daselbst eine Anzahl mehr oder wenger hübsch gekleideter Verkäuferinnen. Sie bedienen die Kunden stets mit der freundlichsten Miene und ertragen mit wunderbarer Geduld die oft wunderlichen Launen derselben. Das Lächeln und die Freundlichkeit sind meist erkünstelt. Sieht man diese Mädchen des Abends nachdem der Laden geschlossen, müde und abgespannt von der Anflrengung des Berufes, dann erkennt man, wie gezwungen die Freundlichkeit war. Es sieht nicht so aus, als ob der Beruf ein anstrengender sei, wenn man aber er fährt, daß in den meisten Läden die Negel eingeführt ist, daß die Verkäuferinnen, selbst wenn sie unbeschäftigt sind, sich während des ganzen Tages nicht einen Augenblick niedersetzen dürfen, dann begreift man Wohl, daß der Beruf 'ein anstrengender, sehr ermüdender ja gesundheitsschädlicher ist. Von HS Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends sind die Mädchen im Dienste und für jede Viertelstunde, welche sie des Morgens zu spät kommen, wird ihnen ein Vlerteldollar abgezogen. Bei alledem aber ist der Lohn durchaus nicht ein sehr hoher, sondern im Ge gentheil ein sehr schlechter. Viele ' dieser Verkäuferinnen bekommen bloß $4 die Woche, manche bringen es bis $6, sehr wenige auf $3. Und trotzdem ist die Zahl der Bewer berinnen um solche Stellen stets eine sehr große, und sie sind deshalb mit dem .geringen Lohne zufrieden, weil er bloß den Zweck hat, den Töchtern solcher Eltern, welche standesgemäß" auftreten wollen, deren Verdienst dazu aber nicht ausreicht, es zu ermöglichen, sich den nöthigen Putz anzuschaffen. Dadurch drücken sie den Lohn auf ein Minimum herab und derdrängen Diejenigen, welche gezwungen sind, sich durch ihre Arbeit zu ernähren, aus solchen Stellungen. DieS . ist auch eine Phase des gesellschaftlichen Elends. Es ist dieselbe Er scheinung, wie bei den Beamten in Europa, die bei ihrer knappen Besoldung doch den Schein des Wohlstandes wahren wollen. Es schadet Nichts, wenn man sich auch nicht satt ißt, wenn es nur der Nachbar nicht weiß. Die äußere Erscheinung so vieler Menschen ist ja eine Lüge, wie fast unser ganzes Kulturleben eine einzige große Lüge ist. Das Elend wird verdeckt, damit man es nicht sieht, und dann bilden sich die Menschen ein, es sei nicht da. OrundtigenthumS Uebnerragungen. F. M. Churchman u. A. an Mary Hamilton. Lot 35 in Block 2 in Wiley und Martin'S N. W. Add. $300. Mary E. Hubbard an Ernest Bush man, Theil von Lot 15 in Sq. 8 in Hub bard'S S. E. Add. $660. Mary E. Hubbard an Otto Winke. Theil von Lot 15 in Sq. 8 in Hubbard'S S.E. Add. $660. .George Wysang an Wm. WinSlom u. A.. Theil von LotS 21 und 22 in Noble'S Subd. von OutlotS 45, 50, 56 und 61. $2500. NicholaSMcCarly u. A. an Rebecca E. Darnell. Lot 60 in McCarty'S 3. West Seite Add.' $250. - William Wallace, Receiver, an John Moore, Lots 34, 35 unö 36 in Ingram Fletcher'S Subd. von Blocks 1 und 2 von Ingram Fletcher'S Oak Hill Add. $225. Gebe die Hoffnung nlcht auf! Dr. BullS Husten Syrup brachte schon Vielen Heilung, und ird auch dir helfen. Preis 25 Cent. Probire unseren gebrannten Kaffee für 20 Cent, so gut. wie der beste 25 Cents Kaffee anderswo. Emil Müller 200 Ost Washington Straße.
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MatzorsSour Frank Stedman, wohnhaft 321Merrill Straße w2r. angeklagt, betrunken gewesen zu sein und seine Frau geschlagen zu ha ben. Es ist Etwas so gewöhnliches, daß rohe Männer ihre Frauen mißhandeln, daß man meist gleichgiltig darüber hinWeggeht, unddoch ist dieSache traurig genug. Es war eine einfache Geschichte, welche die Frau erzählte. Ihr Mann war betrunken nach Hause gekommen, er hatte sich auf die Lounge gelegt, um seinen Rausch auszuschlafen. Nach einer Stunde war er aufgewacht und die Frau verlangte Geld von ihm. Er sagte ihr, sie solle es aus seiner Tasche nehmen. Sie griff in die Tasche und zog etwas über acht Dollars heraus. Nach einer Weile stand der Mann auf, und verlangte sein Geld wieder zurück. Die Frau sagte, sie werde es ihm gleich geben, aber er wollte nicht warten und versetzte der Frau einen Faustschlag. Sie lief zur Thüre, er sprang ihr nach und schlug e noch ein paar Mal. Sie lief davon und ihr Knabe ging auf die Straße rief einen Polizisten herbei und dieser verhaftete den Mann. Vor dem Mayor fragte Stedman seine Frau, ob er sie nicht immer gut beHandle. Wenn er nüchtern ist, ja, sagte sie, aber wenn der Whiskey in ihm steckt, ist es nicht mit ihm auszuhalten. Als die Frau ihre Aussage gemacht hatte, ging sie weg. Der Mann richtete einige begütigende Worte an sie, aber sie achtete nicht darauf, schüttelte bloß mit dem Kopfe und verließ das Gerichtszimmer. Der Mayor diktirte dem Manne eine Geld- und Arreststrafe.' Die hat er nun wohl verdient, aber was kann aus einer solchen Ehe werden, welches Glück sindet eine Frau in solcher Ehe ? Und doch giebt es Tausende solcher Ehen. Falsche Scham, Vorurtheil und dann die Nothwendigkeit für die Frau zum Mindesten Jemanden zu haben, der ihr und ihren Kindern Brod schasst,' zwingen die arme Frau weiter mit einem solchen Menschm zu leben. Und wie wird es erst gehen, wenn Mann und Frau einmal vor dem Polizeirichter einander gegenüber gestanden haben ? Hier ist auch ein soziales Problem, an dessen Lösung sich Niemand wagt, weil die Welt voll Vorurtheile steckt und unsere Moral bloß eine von der Natur angelegte Zwangsjacke ist. Halloh, hier ist ja ein Bekannter, Hubbard Winslow, der Schwarze, den der Mayor erst gestern laufen ließ, weil ihm der Hühnerdiebstahl nicht bewiesen werden konnte. In Gesellschaft von sechs Buben wird er hereingeführt. Sie sind sämmtlich angeklagt, auf einen in Bewe gung besindlichen Eisenbahnzug gesprungen zu sein und werden demgemäß bestraft. Und . nun kommt die Geschichte vom roo8tor. Es war kein demokratischer rooster, kein demokratisches Siegesem blem, sondern ein neutraler rooster, ein Dude, der sich zu vornehm dünkte, um I sich um die Politik zu kümmern, und sich bloß mit seinen Hofstaat abgab. Der rooster war Eigenthümer der Frau Minnie Alich. Am Samstag unternahm derselbe einen Spaziergang auf eigene Faust, ohne vorher bei seiner Gebieterin um Urlaub zu fragen. Frau Alich suchte vergeblich nach ihm, bis sie ihn endlich am Sonntag Morgen im Hofe ihres Nachbarn, Laudon Dickerson's entdeckte. Sie schickte ihr Kind hinüber, um ihn zu holen, aber Frau Dickerson war in schlechter Laune, und versuchte den rooster. mit Steinen todtzuwerfen. Schließlich jagte sie ihn in einen Stall. Da ging Frau Alich selbst hinüber, um das Thier zu holen. Dickerson, der unterdeß heimgekommen war, meinte zuerst der roc?ter sei nicht da und als ihn Frau Alich darauf aufmerksam machte, daß er im Stalle sei, sagte er ihr, sie solle ihn nehmen und fügte dann noch einige sehr unhöfliche Reden hinzu, dabei Frau Alich hinausschiebend. Frau Alich verklagte ihn Wegen assault and battery. Der Mayor stand nun zwar, von einer Ve strafung Dickerson's ab, ertheilte ihm
pn U iif &tut sür CHRISTIAN T7ATER2JAN. aber den Rath, sich in Zukunft anstand! ger zu benehmen. Den rooster aber ereiltes zur Strafe für sein insurbordinationswidrigcs Gebahren sein Schicksal. Er wurde geköpft und am Sonntag Mittag verspeist. Das wird anderen roosters eine gute Lehre sein. VnS den GerichtSböskn. SuveriorCourt. Zimmer No. 1. Ester Börnstein gegen James W. Heß. Schadenersatz klage, in Verhandlung. Zimmer No. 2. Georg E. Holland gegen Eöwin R. Howland. Notenkgc'. Dem K!äger $64.10 zugesprochen. ErnstBlömken gegen Benjamin Young u. A. Klage auf eine Note. Klager $35.700 zugesprochen. William Spence gegen die Pennsylvania Co. Zurückgezogen. Zimmer No. 3. Robert Carson ge gen Emma Carson. Scheidungsklage in Verhandlung. Kriminalgericht. Charles Van Camv des Einbruchs und Kleindiebflahls schuldig befunden, wurde zu Ijahriger ZuchlhauZstrafe vcr urtheilt. Thomas Armstrong bekannte sich des Kleindiebflahls schuldig und der Nichter diktirte ihm fünf Tage Gefängniß, haft zu. RauGe Muctn' "Rest Ilavana Cig&rs." Vor Der Geisteszustand der Marv Lamdert wurde von einer Commission untersucht, und man fand, deß die Frau nur leibend, nicht aber aeisteLkrank sei. Sie ,st eine Weiße und hat einen Fardigen geyelraiyet. Euter grüner Tbee 30 Cts. ver Pfund bei Emil Müllcr. 200 Ost Wa,h. rngion TiraLe. Gestern Abend fand in der Mozart Halle der JadreSdall des Jndiana polis Schweizer . Bund statt. Der Ball war in vortrefflicher Weise arrangirt und man amüstrte sich aufs Beste, bis die fpäte Stunde ans Heimgehen mahlte. Feine französiscye Zmetschqen und getrocknete Früchte bei Enul Müller. 200 Ost Washington Straße. Mucko'S Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ott Waibinaton Straf.'. JCST Der Gouverneur hat in dem Falle des Andreas Körner noch keine Eat scheldung abgegeben. Er hat sich heute die Dokumente nach Hause bolen lassen. und wird die Zeugenaussagen und das ganze Verfahren noch einmal sorgsällig pküsen. Wahrscheinlich wird er erst heute Abend oder morgen früh seine Entscheidung treffen. 11 Pfund "granulated" Zucker sür 51.00 bei Emil Müller, 200 Ost Wash. ington Slraße. John Howard verklagte heute die Atlas Engine Works auf 510.000 Scha denersatz. Kläger arbeitete in dieser Ja brik, vor etwa )l Jahren fiel ein Rad von einer Maschine aus ihn wobei er ei nen Knochenbruch erlitt. Der Sack in unserem Schaufenster enthält bloß grünen Kaffee. Wer am Besten auf die Zahl der in demselben entbaltenen Kaffeebohnen räib. bekommt am 1. Januar em Haus und Lot. Man beeile nch deshalb mit dem Einkauf. - 7 Pfund guten grünen Kaffee sür $1 bei Emil Müller, 200 Ost Washington Straße. eise ? h .1 1 l 1.1-, j i' jj ' - ( -j "ir- wt wwb :ltW ELECTRIC LIGHT WE USC 1! i mrmr - v : l?-J v i'SVxv ;ip.-vi:f. ,v 'iW'l '-ri:';-'-.. T i, i 3-1 i?nrzhm im suap AJ40 TAKE IT EASY Electric Light Soap. PrSparirt nach einer gänzlich neuen Methode. Aul unschädlichen Stoffen zusammengesetzt; roZ, ständig unschädlich sür die Wäsche; relntzt ohne Reiben. Electric Soap ManufacturingCo,, Fabrikanten der .Clctne Light Soap. ' No. 20S Süd Illinois Str., South und Sdd? Straie. JdianaxoUi Ind. Lu heben in allen Srocerie.
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