Indiana Tribüne, Volume 8, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1884 — Page 4

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MavorS'douxt. George Winn und Joe Gracy, zwei Farbige, welche gestern Abend vor der Postofsice verhaftet wurden, bestanden ein theilweifeS Verhör. Annie Johnson, ein junges Mädchen wurde wegen zu schnellen Fahrens be strast. Dennis Connell, der in einer Restau ration, die Austern welche er bestellt hatte, nicht bezahlen wollte, und mit einer Angestellten der Restauration in eine Keilerei gerieth, mußte $5 Strafe und die Kosten blechen. uS den GericktShösen. -Superior Court. Zimmer No. 1. Anna E. Browning g?gen F. A. W. DaviS. Notenklage. Entscheidung vorbehalten. Zimmer No. 2. Alonzo E. Robbins gegen Alfred Harrison. Schuldforde rung. Dem Kläger $510 zugesprochen. Mary ParSley gegen George ParSley. Scheidungsklage. In Verhandlung. Albert Hammacher gegen Harry A Hoffman. Schuldforderung. Dem läger 5210 zugesprochen. Clne KarteAn Alle, welche an Folgen von Jugend 'ünden. nervöser Schwäche. frübem Ver all. Verlust der Manneskraft :c. leiden. ende ich rosten fr er em Recevt das iie lurirt. Dieses große Heilmittel wurde osn einem Missionär in Südamerika entdeckt. Schickt adressirteS Couvert an Joseph T. Jnman, Station 0., eew Aork City. SrundeigenthumS Nebtrtraguugeu. Aron Johnson an Elizabeth Millkr. Theil des nordöstl. Viertels des südöstl. Viertels See. 34. Tp. 10. T. 2 östlich enthaltend 80 Acker. 5360. WkSley Allen an Rebeca Jackson, Lot 1 in Furnocc's Add. in Newton. 5250. WeSlky Allen an Rebecs Jackson. Theil des südwistl. Viertels von See 14, Tp. 14. R. 2 östl.. enthaltend 1 Acker; ferner Lot 1 in Furnace'Z Add. in West Newton. 5259.75. Georg W. Douglaß an Ella State. Lots 27 unö 23 in Bradshaw & Hol meö Subd. Theil von Out Lot 100. 5800. John M. Olcott an Peter M. Rig. my. Theil von Lot 95 in Ovid Butler'S Subd. und Add. 57.500. .Ich bab'S, ich bab'Z gefunden." rief Hans, als er nach Monate langem berumdoktern durch eine einzige Flascbe Dr. BullS Husten Syrup von einem hef tizen Husten befreit worden war. Qom Auslande. D i e S ü d d. Pr." er inner; daran, daß JulcS Ferry mit einerUrenke lin von Goethe's Lotte" vermählt ist. Charlotte Buff aus Wetzlar war ver mahlt mit Johann Christian Kästner aus Hannover. Eine Enkelin von ihr war Frau Schcurcr ästner in Mülhausen und deren Tochter die Geniahlin des jetzigcn französischen Ministerpräsidenten, der 1832 in dem Vozesenstädtchen St. Deni geboren ist. Der Negierungsentwurf des ungarischen Oberbauses enthält in 26 Paragraphen folgende Bestimmungen: Mitglieder des Oberhauses sind diezenigcn, die auf dem Wege der Erbfolge, infolge ihrer Würde oder ihres Amtes, infolge der durch den Kaiser erfolgten Ernennung für Lebenszeit, infolge der durch den kroatisch-slavonischen Landtag vorgenommenen Wahl im Oöerhause Sitz und Stimmrecht haben. Voraussetzung ist Grundbesitz' auf dem Gebiete des ungarischen Staates oder ein Fami-lien-Fidcicommiß, dessen dirccte staatliche Grundsteuer mitsammt der Classensteuer nach der auf Grundlage des neuen Ka taskrs für das Jahr 1885 erfolgten Stcuerbcmessung wenigstens 3000 fl. be trägt. Jene rm Besitze des ungarischen ndigenatS befindlichen Magnaten, we a?e ungarische Obcrhausmitglieder uno österreichische Herrenhausmitglieder sind, sollen ihr Necht nur im ungarischen oder österreichischen Herrenhause ausüben könncn. Ferner sind Mitglieder diejenigen und ihre gesetzlichen Nachkommen in di recter Abstammung, denen der Kaiser außer dem entsprechenden Titel Fürst", Graf", Baron" auf Vorschlag des Ministerraths das Necht der erblichen Mitgliedschaft des Oberhauses noch be sonders verleiht. Der Ministerrath kann nur solche verdiente ungarische Staats bürger vorschlagen, welche festgestellte Vermöaens-Qualisicatioy besitzen. Wenn

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Wm. H. Scherer, Agent. eine der berührten Familien oder einzelne Familienmitglieder nicht die festgestellte Vermögens-Qualisication besitzen, oder dieselbe später verlieren, ruht das Recht für sie von dieser Zeit anklebt jedoch wieder auf, wenn sie die Qualisication später erlangen. Vermöge der von ihnen innegehabten Würde oder ihres Amtes und für die Dauer desselben sind Mit glieder des Oberhauses die Vannerherren des Landes, die beiden Kronhüter, der Gouverneur von Fiume, der Präsident und der zweite Präsident der königlichen Curie und der Präsident der Pester königlichen Tafel. Gleichfalls vermöge ihres Amtes sind während der Dauer ihrer geistlichen Obliegenheiten Mitglieder des Oberhauses verschiedene römisch katholische, protestantische, rumänische und serbische Würdenträger und ein isra elitisches Kirchenhaupt, welches der Kai ser auf Vorschlag des Ministerraths ernennt. Infolge der Ernennung durch den König sind lebenslängliche Mitglieder des Oberhauses diejenigen, die der Kaiser aus der Reihe solcher Staatsbür ger, welche sich in irgend einem Zweige des öffentlichen Lebens Verdienste erworben haben, auf Vorschlag Ministerraths dazu ernennt. In Zürich wurde am 21 Oktober Gottfried Kinkel's Grabmal feierlich enthüllt. Es besteht aus einer schönen Portraitbüste des Dichters aus weißem Earraramarmor, die auf einer einfachen schwarzen Marmorsäule ruht. Der Urheber ist Bildhauer Hörbst. Die einfache Aufschrift lautet: Gottfried Kinkel 18151832. Vor der Enthül. lung hielt Hr. Dr. Wille eine kure Esdenkrede als des Verstorbenen ältester Freund in Zürich. Die Söhne erster und zweiter Ehe sprachen darauf den Dank der Familie aus. An der stimmungsvollen Feier nahm ein zahlreich erschienenes Publikum theil, in welchem Stadt und Universität gleich würdig vertreten war. Eine geradezu empören, de schaudererregende Nachricht wird aus der argentinischen Provinz Enter Nios mitgetheilt, daß nämlich die brasilianische Polizei in der Nähe von Uruguyana eine Mörderbande entdeckt habe, welche den Kindcsmord gewerbsmäßig betreibt, und zwar zu dem Zwecke, das Fleisch der ermordeten Kinder an die Restaurateure von Buenos Ayres und Montevideo ;u verkaufen. Die Verbrecher übten ihr schändliches Handwerk im Dunkel der Nacht, nachdem sie der Bevölkerung eine gehörige Gespensterfurcht eingejagt hatten. Der Polizei ist es gelungen, einige der Verbrecher dingfest zu machen, mehrere derselben aber sind entschlüpft und haben selbst dem in Uruguyana erscheinenden Guarany" Mittheilung von ihren Greuelthaten gemacht und dabei besonders hervorgehoben, daß sie nur gesunde und kräftige Kinder geschlachtet, die mageren und schwachen aber gründsätzlich verschont hätten. In Florenz ist der Schrift steller Karl Hillebränd nach langem Lei den gestorben. Er war am 17. Septbr. 1830 zn Gießen als Sohn des (1871 gestorbcnen Literarhistorikers Joseph Hillebrand geboren, betheiligte sich als Heidelberger Student 1819 am badischen Aufstand, ward in Nastatt gelangen, cnt kam ber und floh nach Frankreich. Nach dem er 1803 an der Pariser Sorbonne den akademischen Lehrgrad erhalten, wurde er Lehrer der deutschen Sprache an der Militärschule von St. Cyr und später Profeffor der fremden Literaturen an der philoschhischen Facultät in Donai. Im Juli 1870 erbat er seine Entlassung, betheiligte sich als Eorrespondent der Times an d-r italienischen Expedition nach Rom und ließ sich dann als Privatgelehrter in Florenz nieder. Von seinen Werken sind das Sammelwerk Jtalia", die Geschichte Frankreichs oon 183070" und die Abhandlung Zeiten, Völker, Menschen" zu crwähnen. Ein staatlich vensionir ter Bandit ist gewiß ein Unikum, das mancher Leser nicht für möglich halten wird. Aber dieses Unikum kommt thatsächlich vor, und zwar in dem Lande, in dem so manches scheinbar Unmögliche möglich ist in dem gesegneten Italien. Auf der herrlichen Insel Jschia lebt ein alterer Mann, der in seinen besseren Jahren" ein berühmter Räuberhauptmann und Banditenführer gewesen war. Keine Gewaltthat war ihm zu schrecklich, kein tollkühner Streich zu gewagt. Vor Allem zeichnete er sich aber durch ein großes Organisationstalent und einen listi gen erfindungsreichen Kopf aus, so daß es der Negierung nicht möglich war, seiner weitverzweigten Bande habhaft zu werden. Infolge dessen schloß die Regierung mit diesem gefährlichen Helden", der den abenteuerlustigen jungen Leuten förmlich den Kopf verdrehte und im Volksmunde gefeiert wurde, einen Komvromiö ab : sie sickerte ibm Straf

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Indlaiiapolls9 Ind. losigkeit und eine !ebenslängliä?e PeNsion" zu, wenn er sein Handiveik ausstecken und die Bande auslosen würde. Der Bandit ging auf diesen Vorschlag ein und setzte sich auf einer der schönsten Inseln der Welt zur Rübe. Er erhielt da die Sinekure eines Thürschließers und Fremdenführers, und bezog, wie gesagt, eine Pension von 5 Frcs. pro Tig. Nach einiger Zeit glaubte er damit nicht mehr auskommen zu können, er reichte bei der Negierung eine Petition ein und erhält jetzt täglich sechs Francs. Er führt ein behagliches ungestörtes Leben, braucht sich keinen Genuß zu versagen und erzählt mit sichtlichem Wohlgefallen den Fremden, denen er diese schöne Insel zeigt, von seinen kühnen Naubzügen und grausamen Mordthaten. Aber freilich," fügt er dann wehmüthig hinzu, heute könnte ich das nicht mehr vollbringen, seitdem ich doch schon älter geworden bin." Ein interessantes Land, dieses Italien ! Die Klagenf. Ztg." b eklagt in ciacr ihrer letzten Nummern den Verlust eines Setzerveteranen", welcher, '60 Jahre alt, gestorben ist. Derselbe soll, wie das Blatt meldet, sechsund sechzig Jahre ununterbrochen amSetzkasten gestanden haben." Das geht ja noch über die egyptischen Styliten, welche es nur 30 Jahre aushielten ununterbrochcn zu stehen". Ueber den harmlos verlaufenen -L!oskauer Studentenputsch ist jetzt auch eine amtliche Mittheilung erschienen, welch? unsere Angaben über diese Blase, we.che das Studcntcnproletariat getrieben, ergänzt. Im ganzen Wurden 110 Personen verhaftet, darunter 66 Studenten der Moskauer Universität, 3 entlassene Studenten, 23 Pers nen verschiedener Herkunft und 3 beschäftigungslose Edelleute. Das Verhör der Verhafteten ergab, daß der Hauptanstifter der Unordnungen ein Student des Moskauer Universität,Namens Peter 3!oshcdestwensky war, welcher im Jahre 1883 bereits in eine politische Untersuchung verwickelt, aber begnadigt worden War. Außer diesen Verhafteten wurden noch sechs Studenten einem polizeilichen Verhör unterzogen, welche an der Kundgebung zwar nicht betheiligt, aber der Anstiftung zu derselben verdächtig waren. In der Unversität selbst wurde die Akuhe nirgends gestört, die Vorlesungen und Uebungen nicht unterbrochen. Der Vorstand und etliche Professoren der Universität nahmen bei den Vorlesungen Veranlassung, den Studenten - das verwcrfliche Veshalten ihrer unwürdigen Kameraden vorzuhalten In Folge der allgemeinen Panik, welche die gegenwärtige CholeraEpidemie in Italien hervorgerufen hat, sind auch mehrere Fälle von Scheintod vorgekommen, und zwar zwei in Neapel und zwei in Genua. Ein deutscher Arzt, Dr. A. Kurz aus Venedig, berichtet darüber in der neuesten Nummer der Deutsch. Mediz. Wochenschr., daß ein Eholerakranker in Neapel in scheintodtem Zustande begraben wurde; später fand man einen Theil des Sarges zerbrochen, aus welchem die Füße der Leiche hervor.sahen. Ein anderer Kranker hatte das ViHück, auf dem Wege zum Kirchhof av. dem Starrkrampf wieder vt erwachen und dies den Trägern feines Sarges bemerkbar n-.achen zu können ; er wurde gerettet und befindet sich heute unter den Lebenden. Einer der Scheintod-Fälle in Genua betras einen Arzt, Namens Eanepa, welcher nach Eonstatirung seines Todes" in ein Leintuch gehüllt wurde. Sechs Stunden später stand der Todtgeglaubte auf, ging in das Nebenzimmer, in welchem er seine, weinende Familie antraf, und machte derselben Vorwürfe über die Art und Weise, in der man ihn verlassen habe. Wenige Stunden später starb er. Bei dem zweiten Falle, einem Kinde, trat vier Stunden nach dem Scheintode der wirkliche Tod ein. Miozäns UMIle ! lks. 87 & 39 Cfid Teladue Straße. Das größte,schönste und ÜUefteLokal in dnStadt tränk all rt. si kaU ?,tsa vor,ülich Bedienung. Sie prachtvoll ingkkichiet Hall fteht ver, tnn, Logen und Privaten ,ur Abhaitung vo Bäl, le, Sanierten und Versammlungen unter liberale Vedikigungen ,ur Verfügung. JOHN BERNHARDT, Siaenthüran. ALEX METZGER'S Odo FtllowS Halle, 2. Stockoerk, Seneral'Vgtntur der größten und sicherste Feuer Versicherungs Gesellschaften Bn und Verkauf von Srundeigenthum. chtfteschein für alle deutsche und englisch Linien. Einziehen von Erbschaft in allen rhellen Deutsch land und der Schmerz. Anfertigung von Vollmachten. n und verleihen von Jcapttalien. Slduitahlungen undWichslach allen Thetlan Euroval.

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