Indiana Tribüne, Volume 8, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1884 — Page 2

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V HU U il'UUl Er sch eint Fazlichz TZöHentNch . Sonntags. ßfß: I0O. Mrvlandgr. fytag:'' tniütK" ?tlt durch den TrZger lZ Ctr.t per c r, de .SonrtUß Xrtdttne" 5 TentZ ?er iic. se'oe zusammen 15 Cents. ?cr Xni i-::t tn SZoras?,,Zlng Ö rr 25. Jndian.rr?:iö, Ind., 7. November 1834. wertfrfiritt? der Indianer. Hcrr Pri. der Chef des IndianerSur:aul, in Washington, D. E., sagt in seinem sobcn vcrdsfentlichten Berichte über die Entwickelung, der Jndianerangelcgent'eiten' im Uv,Wti Verwaltung?jahio, wildes mit dem 30. September d. I. kbsci'tieft, daß sich in letzterem vmIjx !o:hhute ansässig gemacht, d. h. feste W'Knung.'n bezogen haben, als jernalo Xozikx in einem Jahre. In demscldcn Verhältnisse hat die Zahl derjeni gen Indianer ßcncminen, welche Acker bau treiben ode? als Handwerker thätig sind. . !,:, 30. dss. I. besuchten über 300 Kinder mehr die JndianerschuUrt, als an demselben Tage vor. I. Er erachtet die Zeit als ziemlich nahe bevor stehend, in welchem unsers Mündel selbst ständig für sich wdz!i sorgen können. Zur Zeit noch sind die für Unterhaltirng dcr Indianer gemachten Äcwilligun-g-n nicht ausreichend. Dieselben betragen $7.1-0 für Kl-idung und Ve!i)ftigi:ng auf den 5!cpf für ein Jahr, ode? nicht anz 2 Cents fiir einen Tag. Ferner sind cvörcrc Vc:vil!igungen erforderlich für die Polizei und die Gerichte unter den Indianern. 2luf cinzelnen Agenturen nun die Zal'l der Beamten erhöht und reichlichere Äittel müssen angewiefcn werden, geeignete Indianer mit Samerg,'t?eide, landwirthschaftlichen Gerätheil und H -usthicren zu versehen. Lanz besonders b:tont der Bericht die Nothwendigkeit, das; der Conzrcß die erforderliche:: Bwillizunzen so zeitig als irgend ,ui.Y,!ich erledige. Der Nothstand unter de:: Zgevns, Blackfect und einigen anderen Stäminen ist zwar vielfach übertrieben, i'i aber immerhin so schlimm, a ' m r . i w m t m lich ans ibren Unterhalt, durch die Bun Vv.-.tv.-r iVrim mi.ii'mn'f.'n f'rnh -VV.J H' 1 VVH JV. Znr Zeit giebt es lein Gesetz, welches den Verlauf von Waffen und Munition an die Indianer verbietet und mit hoher strafe bedroh:. Ein solches Gesetz ist nothwendig und das Verbot des Verkaufs berauschende? Geträ:cke an die Indianer sollte durch solche Verschärfung der angedrohten Strafen wirksame? gemacht werden daß es die Weißen schließlich doch zu qewagt finden, dasselbe zu übertreten. Durch liöVerlleiilerung derdenCrows zugewiesenen Reservation in Montana wurden 3,000.000 Acker effentlicherLändereien gewo:n.'n. Das den Crows verbleibende Land ist groß genug, und wenn der EclöZ ans jenen drei Millionen Ackern im Jnteresie dieser Indianer ver wen! et wird, so werden weitere Bewilligungen aus Bundcsmitteln für dieselben nicht erforderlich sein. Die Cinfubrung besonderer Indianergerichte ha: sich bewährt. Die Indianer fügen sich den Entscheiounzen derselben meist willig, iroodem ist die Anstellung weiterer Beamten erforderlich, welche die ausnahmslose Durchfnbrung jener Entschciungen sichern. Eine Bewilligung von 30,000 zu diesem Zwecke wird empsohlen. Auch die Jndianelpolizei hat im voriftcn Jahre gute Dienste geleistet, doch sind die Po!l;istcn so niedrig besoldet, daß 123 Polizisten ihre Stellen niedergelegt haben. Auf vier Agenturen wurde der Schulzwang in der Weise durchgeführt, daß den Indianern die Nationen so lange vorenthalten wurden, als sie ihre Kinder nicht regelmäßig zur Schule schickten. Leue 21 eise in Alaska. Marine Lieutenant Stoney ist soeben auf dem Schooncr Ounalaska" von der dritten Erforschungztour in unserem nördlichsten Territorium, die in den letzien zwei Jahren dorthin unternommen worden ist, nach San Francisco zurückgekehrt. (5r ist mit der Abfassung seines Berichts an Secrctä? Chandle? beschäftigt und versichert, daß Leute, die ihr Forscherdrang in fremde Länder treibt, nicht nöthig haben, sich in Polarländer oder unter den Acquato? zu begeben, daß vielmehr innerhalb unseres ungeheuren Gebietes noch Bezirke vorlanden sind, die noch keines Weißen Fuß betreten hat und die für den Forscher hochinteressant, für den Handel aber von Bedeutung sind. Lieutenant Schwatka war bekanntlich im Mai 1883 mit sieben Begleitern von Vancouver nach Sitka aufgebrochen, war 140 Meilen durch das Land der ChilcotIndianer gezogen, hatte den durch die dortige Gebirgskette führenden PerraPaß entdeckt, durch solchen den jenseit!gen Abhang des Gebirges erreicht und an letzterem niedcrstcigend den Fluß Vukan an der Stelle erreicht, an welcher derselbe aus dem See Lindermann heraustcitt. Dort hatten die 3!eiscnden ein Floß gebaut und waren auf diesem 1829 Meilen den Fluß hinab bis zu dessen Mündung gefahren. Von den Jndiancrn, welche ihr Gepäck durch den Paß befördert, hatten sie erfahren, daß sich in Alaska ein noch viel größerer Fluß besinde, welcher sich in die Bucht Hotham ergieße. Dieselbe Kunde war bereits vor der Rückkehr Schwatka's nach Sitka dorthin gelangt, und der damalige Ensign Stoney hatte den Befehl erhalten, die Küste jener Bucht zu untersuchen. Der Zollkutter Corwin" setzte ihnund2V?arinesoldaten, sowie einem farbigen Matrosen mit A!undvorräthen für zehn Tage dort aus. Stoney; entdeckte ' die Mündung jenes Stromes und verfolgte denselben fünfzig Meilen landeinwärts. Nach sei ner Rückkehr erhielt er d,en AMrag, in

can er oer lÄi'.'ttnlguen x'iciuise veoars. Der Zilostand ist so gründlich vernichtet, das; diese Indianer, die zu den am wenigsten voraesä'.iitenen aebören. auSseblien-

demSchisssbauhofe auf Mare-Jslandden Schooncr Ounalasca" für eine Fahrt in das Innere des Landes auszurnstcn und trat am 12. April d. I. die Reise auf solchem an. Der Fluß, dessen Mündung Stoney entdeckte, hatte den Namen ,,Putnam" erhalten, zu Ehren des jugendlichen Officicrö auf dem Rodzers", der im Eise in der Nähe der Küste von Sibirien umgekommen ist. Während dieser seiner zweiten Nctw in Alaska ist Stoney über 100 Meilen den Vutnam binaufaefabren, da der

Tiefgang seines Schiffes, ein weiteres Vordringen nicht gestattete. Ob jenes Hinderniß nur ein vorübergehendes und' vielleicht unschwer zu beseitigendes ist, oder ob von jene? Stelle an die Tiefe des Stromes dauernd abnimmt, konnte noch nicht ermittelt werden; bis zu der angegebcnen Entfernung von der Mündung hat das Fahrwasser eine Tiefe von über 2 Faden oder 12 Fuß bis zu 7 Faden. Die Breite des Stromes betragt von der Mündung ziemlich 200 Meilen aufwärts j und .von da ab bis zu dem erwähnten Hinderniß der Schiffahrt l Meile. Beide Ufer des Stromes sind mit den herrlichsten Birken, Erlen, Fichten und Tannen bestanden und diese Waldungen erstrecken sich, wie Stoney auf seinen Ausflügen gefunden hat, weit in das Land hinein. In den Wäldern und auf baumlosen Strecken zwischen denselben wuchert in ungemein üppiger und zum Theil fremdartiger und bisber nicht bekannter Pflanzenwuchs, eine Erscheinung, die in so hohen Breiten auffallen muß. Wahrend diese Vegetation wenigstens von wissenschaftlichem In tensse ist, ist der auf's 'N'eue bestätigte Holzreichthum des Landes von cntschiedener Bedeutung für dessen Besiedlung und bclr Handel. 'Nähere Angaben über die Reise und deren ölesultate wird erst der erwähnte Bericht enthalten. Oeutsch. französische Freundschaft, Durch die Veröffentlichung des fraw tösischen Gelbbuches, d. h. des amtlichen Berichtes der Regierung an die Kammern, sind die seit längerer Zeit umlausenden Gerüchte 'über eine gegenseitige Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich bestätigt worden. In einet Note vom 13. September schreibt Bismarck u. A. an den französischen Botschafter, indem er an die zwischen Beiden in Varzin gepflogene Unterhaltung anknüpft: Die verschiedenen an der Westküste von Afrika vollzogenen VesitzergreifungsAkte haben uns in -dirccte Nachbarschaft mit französifchen Eolonien und Etablissements gebracht. Wir wünschen mit der französischen Regierung die Situation zu regeln, welche sich aus den in diesen Gegenden durch deutsche Eommissäre bewirkten Besitzergreifungen ergiebt.' Wenn sich unter ihnen solche befinden sollten, die nicht mit den Ansprüchen jclnrit,) und der Politik Frankreichs sich in Uebereinstimmung befinden möchten, so haben wir nicht die Absicht, sie aufrecht zu erhalten. Ein ausgedehnter Colonialb esitz ist nicht der Gegenstand unserer Pol i t i k. Wir wollen nur dem deutschen Handel den Zugang zu Afrika an bisher von der Herrschaft der europäischen Mächte unabhängigen Punkten sichern." In dieser Politik, fährt dann Bismarck fort, begegnen sich Frankreich und Deutschland. Beiden liegt daran, ihren Unterthanen vollständige Handelsfreiheit im zukünftigen Eongo-Staate und im Gebiete des Niger zu sichern. Diese Handelsfreiheit werde für die deutschen Neichsangehörigen auch dann nicht gefährdet erscheinen, wenn Frank reich von dem Vorkaufsrechte Gebrauch machen follte, welches der König der Belgier der Republik für den Fall gewährleistet hat, daß die Eongogesellschaft ihre Gebietserwerbungen veräußern sollte. Das heißt also mit anderen Worten, daß Vismarck nichts dagegen hätte, wenn Frankreich den Eongo-Staat sich aneignete. Nur müßten die deutschen Handelsinteressen unberührt ble:ben.' Weiterhin schlägt Vismarck die Einbe rufung einer Eonferenz aller am afrikanischen Handel betheiligten Mächte vor, damit man sich über die Formalitäten einige, vermöge deren neue Besitzergreifungen an der französischen Küste als effektiv angesehen werden können." Courcel antwortete im Namen seiner Regierung, daß dieselbe mit den Vor? schlagen Bismarck's einverstanden sd und beide Mächte einigten sich schließlich dahin, zu der bevorstehenden Eonferenz Großbritannien, die ?!iederlande. Beigien, Spanien, Portugal und die Ver. Staaten von Amerika einzuladen. Ob die Eonferenz zu Stande kommen wird, ist allerdings noch fraglich, da England sich vorläufig abwartend verhält. Eine Negierung in Mthen. Dem Ministerium Taasfe in Oesterreich, mit seiner Versöhnungspolitik" dürfte es jetzt schwerlich wohl zu Muthe sein. Seine verschiedenen Bundesgenossen sind so unbescheiden, jeder für sich selbst etwas zu fordern, und wenn alle diese Wünsche erfüllt werden sollten, .. . L Yl . .. mupre oas neicy in luae geyen. find zunächst die Ezechen. Diese haben ln ihrem Landtage denAntrag abgelehnt, die Gerichtsbezirke in Böhmen so einzutheilen, daß je nach dem Ueberwiegen des einen oder des anderen Elementes ir diesem Gerichte nur deutsch, in jenem nur czcchtsch verhandelt wird. Den Deutschen Zugeständnisse zu machen, fällt ihnen nicht ein. Vielmehr wollen sie das ganze Land czechisch machen. Um ihre Stammeszenossen für alle künftigen Zeiten vor dem Greuel der Äermanisirung zu bewahren, haben sie ie Lex Kvicala ausgeheckt, welche verfügt, daß deutsche Kinder nur in deutsche, ezechische nur in ezechische Schulen geschickt werden dürfen. Wird dieser Antrag Kvicala's zum Gesetze erhoben, so werden in kurzer Zeit die jetzt noch sehr zahlreichen sogenannten utraquistiichen Gemeinden verschwinden,in welchen die Bevölkerung bisher beide Landessprachen mit gleicher Uebung sprach. Sie werden sich unter dem Hochdruck der nationalen Propaganda, rasch in rein ezechische Gemeinden umwandeln, und die Les Kvicala, welche anscheinend

die volle Gleichberechtigung verNcht,mach: für das Ezcchische eine friedliche Eroberung von mehreren Hunderttausend Seelen. Man begreift daher dieAufregung, die sie hervorgerufen hat, die Erbitterung der Derltschen und die große Verlegenheit des Ministeriums, welches zwar gern mit

Hilfe der Slaven regieren, denjetden aver doch keine solchen immensen Vortyeue . ' ! aewäbren will. - Dennoch hat die Lex IvvioIa alle Aussicht, im böhmischen La.ldtag angenommen zu werden, wenn auch mit einigen Milderungen und Abschwächungen, welche die Großgrundbesitze? daran vornehmen werden, die ja imn:er bereit sind, jedweder Regierung kleine Gefälligkeiten zu erweisen. Die österreichische Regierung aber kann auch ein gemildertes Gesetz dieser Art nicht annehmen. Sie muß im Interesse der einheitlichen Verwaltung und namentlich der Einigkeit im Heere darauf bestehen, daß das Deutsche Staatssprache bleibt. .Was sie den Ezechen gewährt, müßte sie den Slovewen, 5!uthenen, Polen, Jtalienern, Serben u. s. w. gleichfalls bewilliaen. Das kann sie nicht thun, ohne ihren eigenen Bestand zu gefährden. Wie aber will sie di: Ezechen absinken ? Aber auch d!e Elerikalen machen ihr viel zu schaffen Sie verlangen die Errichtung eine? Latholischen Universität in Salzburg, die Emschränkung der Volksschulpflicht vo 8 auf Jahre und das Beaufsichtigunsrecht des gesummten Unterrichtes dnrch die Geistlichkeit. In Tirol, in Salzburg, in Ober- und Niederösterrch und in Steiermark werden diese Fordnunzen mit Heftigkeit gestellt. Die verschiedenen Parteien aber rüsten bereits mit aller Macht für die im cn Jahre stattfindenden ReichsrathswahliN, und von dem Ausfall der letzteren wird es in hohem Grade abhäw ;en, ob die Regierung ihr jetzigesSysteir ntch in Zuliintt wird beibehalten kör, VJl. Die Elektricität hüben und drüben. Die Herren Dr. Ottmar Kern, Eapitän Joseph Bertrand und Gaston Duche von Paris, Elcktrik-r von anerkanntem Rufe, bereisen zur Zeit die Ver. Staaten, um die hier am meisten gebräuchlichen Verwendungsarten der Elektricität zu studircn. Einem Gedankenaustausche, welcher zwischen ihnen sowie Elektrikern, Mechanikern und Zeitungsmenschen unseres Landes dieser Tage im PalastHotel in San Francisco stattfand, entNehmen wir folgendes : Zwischen den hier und in Europa in Gebrauch befindlichen Telegraphenapparaten ist ein wesentlicher Unterschied dadurch bedingt, daß drüben die Telegraphen von den Staaten verwaltet werden, welche die Aufbewahrung aller Depeschen auf eine bestimmte, in den einzelnen Staaten verschiedene Zeitdauer vorschreiben. In Europa sind daher blos Druckund Schreibe-Apparate in Gebrauch, und zwar zu? Zeit fast ausschließlich nach den Systemen Hughes oder Bandet, während das hier eingeführte Morsesystem, bei welchem der Telegraphist nach dem Gehöre arbeitet, ausgeschlossen ist. Der Gebrauch des Telephons ist in Europa nicht annähernd so verbreitet, wie hier, doch arbeiten die Instrumente drüben zuverlässig:?, weil dort zwei Drähte gebraucht werden, während hier die Erde die Stelle des einen Drahtes vertritt. In den Ver. Staaten wenden die Elektriker der Verbesserung der elektrischen Beleuchtung, in Europa der VeNutzung der Elektricität als bewegende Kraft ihre größte Aufmerksamkeit zu. Mit letzterer Verwendung steht die Ansammlung und Ucbertragung der elektrischen Kraft in engem Zusammenhange, und in dieser Beziehung verdient ein von denZeitungen noch nicht genug gewürdigtcs Unternehmen die größte Beachtung. Das Haus 'Rothschild in Paris hat mit Dr. Herz einen Vertrag abgeschlossen, nach welchem der letztere sich anheischig gemacht hat, in die Werkstätten der französischen Nordbahn in Paris von der 51 Meilenweit entferntenStationElay einen elektrischen Strom' von 200 Pferdekraft in der Weise zu leiten, daß unterwegs höchstens 50 Procent der Kraft verloren gehen dürfen. Das genannte Haus hat vem Dr. 'Herz vorläufig eine Million Franken zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten werden unter der technischen Oberleitung des berühmten Ingenieurs Marcel Deprez ausgeführt, und dieser sowohl als Dr. Herz versicherit, daß an dem vollständigen Gelingen des Unternehmens nicht mehr zu zweifeln sei. Die die Elektricität erzeugende DynamoMaschine wird von der dort im Ueberflusse vorhandenen Wasserkraft getrieben. Bestätigt' sich die Annahme der beiden genannten Autoritäten, so werden rasch alle Bahnen und Maschinen, welche jetzt mittels Dampfes getrieben werden, sich der alsdann viel billigeren Elektricität bedienen, wie dies ja jetzt schon auf 6 deutschen Eisenbahnen, allerdings ohne wesentliche Kostenersparnis, der Fall ist. Jeder Wasserfall auf dem europäischen Eontinente wird ' Elektricität erzeugen und letztere wird den Dampf völlig ersetzen. ES ist nicht zu bezweifeln, daß sich mit der erweiterten Benutzung der Elektricität neue Gefahren für das Leben der Menschen einstellen werden. Einerseits ist die Technik im Stande, diesen Gefahren vorzubeugen, andererseits ist noch völlig unerforscht, welche Stroinstärke das Leben bedroht und unter welchen Umständen sie dies thut. Dr. Kern hat den Versuchen beigewohnt, welche auf An ordnung der kön. bairischen Regierung unter Leitung des Elektrikers Schukert in Nürnberg gemacht worden sind. Diese Experimente verfolgten den Zweck, festzustellen, ob die Elektricität als ein sicheres, rasch und schmerzlos wirkendes Mittel zur Vollstreckung der Todesstrafe verwen det werden könne. Bei diesen Versuchen sind folgende auffallende Erscheinungen festgestellt worden : Volt" ist die Bezeichnung für ein bestimmtes Maß Elektricität und wird als Einheit bei Bestimmung der Stärke der elektrischen Ströme gebraucht. Volt ist also am Elektrometer oder Elektricitätsmesse? ungefäh? dasselbe, was de? G?ad am Thermometer ist. Schukert ließ Ströme von je 4000 Volts, das sind ganz ungewöhnlich starke Ströme, durch Scbafe hindurchgehen ; manche der

letzteren sielen im Augenblicke todt zuBoden, andere zeigten nur verbrannte oder versengte Stellen ihres Fließes und liefen munter und gesund von dannen, als ob ihnen nichts Ungewöhnliches passirt wäre. Dieselben Erfahrungen machte man mit Kaninchen, Katzen und Hunden. Mitunter tödtete ein schwacher Strom augenblicklich, während viel stärkere Ströme nur Zeichen ihrer Einwirkung an den Fellen der Thiere zurückließen. Offenbar ist in manchen Fällen der Pelz

oder die ' Haut der Thiere ein so guter ' Leiter, daß die Elektricität durch solche in I den Boden geht, ohne das Nervensystem . der Thiere zu berühren. j Eine ganz ähnliche Erfahrung hat der Elektriker Eorbu in Paris, Mitglied deZ Französischen Instituts, vor 5lurzcm gemacht. Bei einem Versuche hatte er vergessen, die nicht leitenden Handschuhe aus Gutta-Percha anzuziehen, mit denen er sonst experimentirt, und ergriff gleichzeitig die Euden zweier Drähte, welche einen Strom vau 3000 Volts auf ihn entluden. Die Spitzen der vier Finger, mit denen er die Drähte gefaßt hatte, waren leicht verbrannt, sonst hatte Eorbu von der an seiner Außenhaut in den Boden gleitenden Elektricität nicht das Mindeste verspürt Wäre der Strom mit seinen 3!erven in Berührung gekommen, so mußte die sofortige . tödtliche Lähmung der letzteren erfolgen. Daß Eorbu noch lebt, ist kein Wunder, aber es ist höchst wahrscheinlich, daß von Millionen, die nach ihm einer gleichen Menge Elektricität sich aussetzen wollten, nicht Einer mit dem Leben davon kommen würde. Der Gedanke, die Hinrichtungen durch Elektricität ausführen zu lassen, der die Versuche in Nürnberg in's Leben rief, beschäftigt zur Zeit auch die Legislatur des Staates Vermont. Derselben liegt ein Plan vor, nach welchem der arme Sünder freiwillig auf einem Stuhle Platz nimmt oder in solchen gedrückt ttird. Dann werden ihm die Füße mit ,ngefeuchtcten Filzschuhen bekleidet, die inea derselben mit dem Polende oder der Elekirode eines Drahtes in Verbindung bringen, der in die Batterie oder in den Accumulator mündet. Das geschorene Haupt ruht auf einem Drahtkissen, welches das Ende des anderen DrahtcS enthält. Ein Druck auf einen Knopf und wie vom Blitze getroffen sinkt der Verurtheilte todt zusammen. Es ist möglich, daß ein derartiges Verfahren die Möglichkeit ausschließt, daß der elekirische Strom wirkungslos . am Körper herab in den Boden gleitet, aber immerhin sollte ein ähnlicher Appanit zunächst in Schlachthäusern probirt werden. Der Staat Hai, so lange wir noch der Todesstrafe nicht entbehren zu können glauben, die Verpflichtung, den Strafact schnell und möglichst schmerzlos ausführen zu lasse.', darf aber jedenfalls auch an dem Verbrecher nicht crperimentiren. Vom Inlands. In Elmira, N. machre dor einigen Tagen ein Insasse des dortiün Eorrcctionhauscs den Versuch zu entspringen, indem er sich an einem aus wollenen Streifen gedrehten Stricke aus dem Fenster herabließ. Der Strick zerriß und der Knabe fiel aus einer Höhe von 30 Fuß auf's Pflaster, einen Schädelbruch erleidend. 'Sein Zustand ist ein hoffnungsloser. Der Unglückliche soll der Sohn wohlhabender Eltern in New York sein. Der dichtbevölkertste Block in der Stadt New Dork, und vielleicht auf der ganzen Erde,ift derjenige, welcher von der 4. und 5. Straße, sowie von der ersten Avcnue und der Avenue A begrenzt wird. Es wohnen in diesem eincn Block über 7000 Akenschen. Die Häuser sind meist fünf- bis sechsstöckige Miethskasernen; auf jedem Stockwerk wohnen vier Familien, und die Hausgänge wimmeln von zahllosen Bindern. Trotz alledem gehört dieser Block noch lange nicht zu den unreinlichsten und ungesundesten in dem riesigen BacksteinHaufen, welcher New York City" genannt wird. In New Orleans wohnt ein Barbierstubenbesitzer, der ein Vermögen von 8270,000 hat. Derselbe ist, dabei so geizig, daß er seinen Barbieren genau vorschreibt, wie viel Haaröl sie einem Kunden in das Haar reiben sollen. Er selbst arbeitet früh und spät und begnügt sich mit einer Mahlzeit. Laut des letzten Berichts des Kriegssecretärs sind im letzten Jahre 5,320 Soldaten aus dem Aundesheere der Ver. Staaten desertirt. Die meisten der Deserteure hatten noch nicht das erste der fünf Dienstjahre hinter sich. Aus dem Marine-Corps sollen nach dem Bericht des Marinesecretärs 240 Mann innerhalb Jahresfrist desertirt sein, von denen 74 verhaftet und bestrast wurden. Gegen I. W. Varstow, den Besitzer der Privat-Jrrenanstalt Sansord Hall bei New Jork, wurde eine schwere Anklage erhaben. Vor Kurzem wurde Frau Henrietta Willey durch richterliches Erkenntniß in Freiheit gesetzt, welche gesetzwidrig in die Anstalt gebracht und dort festgehalten worden war. Diese Frau hat dem Rechtsanwalt Leonard angeblich hinreichendes Veweismaterial dafür verschasst, daß Charles E. Richards, ein Sohn des verstorbenen Ex-Mayor Richards von Philadelphia in Folge der Intriguen seiner Verwandten, die zu einer der reichsten und angesehensten Familien der Quakerstadt gehören, seit dem Jahre 1876 gesetzwidrig uud obgleich er sich im vollen' Besitze seiner Geisteskräfte befindet, in jener Anstalt festgehalten, streng bewacht, schlecht genährt, von jedem Verkehre mit der Außenwelt abgesperrt und häusig mißhandelt wird. 3tichards hat ein selbstständiges Vermögen von mindestens L35,000, das seine Verwandten verwalten. Viele der heuchlerischsten Wassersimpel in Iowa und Wisconsin, ziehen fast nichts als Hopfen auf ihren Feldern. Wenn eS ihnen Nutzen bringt, begünstigen die Kerle eine Industrie, die sie im Uebrigcn lästern und gern verNichten möchten. Die United He brew Charitles" der Staht New Jork haben laut ihres letzten Jahresberichts in dem mit dem 30. Scpt. d. I. abschließenden Verwaltungsjabre $66,497.80 zum Besten

der Nothleidcnden der Stadt ausgegeben. Unterstützt wurden 9,243 Personen, an welche unter Anderem 72,002 Tonnen Kohlen vertheilt wurden. Der Sänger Sasqualino Vrignoli ist bekanntlich Ende voriger Woche in New Aork gestorben. Er erlag, zur Zeit im Everett House" logirend, einem Nierenleiden. Er stand in den Sechszigern. Signor Vrignoli kam werft 1850 mit Moritz Strakosch nach Amerika und hat sich mit Unterbrechung seitdem hier aufgehalten. Der Verstorbene wurde in Mailand geboren und sollte Anfangs die Rechte studiren. Er debütirte zuerst in Paris, und seine prächtige Tenorstimme brachte ihm Erfolg. Als Schauspieler errang er sich niemals Anerkennung. Am Besten sang er die Partie des Manrico" in Verdi's Trovatore". .Vor 14 Jahren ehelichte er Jsabella McEullough in Canada, die ihm vor sechs Jahren im Tode vorangegangen ist. Ein New Z) orker Erfinder hat ein Patent erlangt, dessen Werth ihm Mäuse gleich bei dem ersten Versuche zerstört haben. Derselbe hat eine Katze aus Papiermache hergestellt, die einer lebendigen Katze völlig ähnlich sieht. Vermittels Anwendung einer besonderen Leuchtfarbe phösphoresciren ihre Augen und Rückenhaare, daß die Katze auch in tiefster Dunkelheit den Mäusen, die sich in demselben Raume befinden, sichtbar ist. Der Patentinhaber hatte sich in den Glauben hineingearbeitet, diese Katze müsse die V!äuse aus allen Zimmern und sonstigen Räumen fern halten, in denen sie aufgestellt ist, aber es kam anders. In einem dunkeln Zimmer mit vielen Mäusen wurde die Katze aufgestellt. Die Mäuse wagten sich schüchtern aus ihren Löchern hervor, näherten sich- der Katze, langsam aber unbeirrt, und hatten bald ihre Ungefährlichst entdeckt, so daß sie dieselbe umspielten und förmlich zu verhöhnen schienen. Wahrscheinlich werden die Mäuse sogar anderen Mäusen von der gemüthlichen Katze erzählen und dieselben einladen, ihr einen Besuch abzustatten. Selbst der Verstand von Patentinhabern reicht mitunter nicht soweit,wie der Verstand der Thiere. Unter höchst eigenthümlichen Umständen kam am Mittwoch Herr Peter Farley, ein bejahrter und hochangesehener Bürger von Ällegheny City, in Pittsburg. Pa., um's Leben. Er ging in einer Entfernung von 40 Fuß die Fort Wayne Eisenbahn entlang, als die Farmer William Forth und Thomas O'Neil von Emsworth in einem zweispännigen Wagen die Bahn vor einem des Weges kommenden Zuge 'zu kreuzen suchten, von letzterem aber ergriffen wurden. O'Neil entkam durch einen Sprung unverletzt, Forth wurde schwer verwundet, der Wagen zerschmettert, die Pferde wurden hoch in die Luft geschleudert. Eines derselben siel auf Farley und tödtcte denselben augenblicklich. Gerade acht Tage vorher hatte derselbe einen EisenbahnMg an derselben Stelle vor sicherem Verderben gerettet. Indem er die Bahn überschritt, hatte er eine zerbrochene Schiene entdeckt und durch sein Schreien und seine Armbewegungen einen heranbrausendcn Zug noch rechtzeitig zum Stillstande gebracht. In dem bekannten Rhine-länder-Falle hat RecorderSmith Ende voriger Woche erkannt : Von Irrsinn im Sinne des Gesetzes sei van Rhinelander nichts zu bemerken, derselbe habe daher vor Gericht zu erscheinen und sich wegen der Anklage aus Mordversuch zu verantWorten und sei, da das Leben des von ihm verwundeten Advokaten John Drake nicht mehr in Gefahr schwebe, gegen Bürgschaft von Sl0,000aus der Haft zu entlassen. Der Recorder hat diefe allgemein gebilligte Entscheidung abgegeben, obgleich zwei Mitglieder der von dem Gerichte zur Untersuchung des Geisteszustandes Rhinelanders ernannten Comr.iission denselben für irrsinnig und nur eines in seinem Minderheilsberichte hn für zurechnungsfähig erklärt habe.

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Vom Ausland. Das Bromb. Tageblatt" berichtet : Wer heirathen will, dem stellen sich in Vromberg augenblicklich große Schwierigkeiten entgegen. Der Standesbeamte ist erkrankt und die beiden Stellvertreter fehlen oder sind durch Krankheit ebenfalls verhindert, der Ungeduld der jungen Leute, welche sich Hals über Kcpf in das Unglück der Ehe stürzen wollen, ein Ende mit oder ohne Schrecken zu bereiten. Ein Bekannter von uns, der, bis auf besagte Leidenschaft für das Heirathen, sonst ein vernünftiger Mann ist, konnte bis gestern nicht dazu kommen, daß man sein Eheversprechen öffentlich vekannt machte. Zwei Paare waren zur Civiltrauung erschienen und mußten schließlich, da sie nicht warten wollten, ans Bett des Standesbeamten gebracht werden. Für e nen Kranken ist das doch eine sehr schädliche Aufregung. DerMagistrat hat nach Posen telegraphirt und um telegraphische Erkennung eines vertretendenStandesbe amten gebeten. Einen merkwürdigen, aber für die Verhältnisse in Rußland sehr ckiaraktcristischen Befehl hat der Chef der Petersburger Polizei, General Gresser, erlassen ; die Besitzer aller Hotels,. Restaurants und Theehäuser sind nämlich angewiesen worden, die Porträts des Kaisers und der Mitglieder der kaiserlichen Familie aus ihren öffentlichen Räumen zu entfernen, weil die Besucher nicht immer den gehörigen Respekt vor den häusig ganz unkenntlichen Bildern zeigen, indem sie nicht sofort beim Eintritt in die Räume und beim Fortgehen die Hüte abnehmen! In Folge dieses Befehls mußten auch einige sehr gute Bilder des Kaiserpaares von den Wänden der Petersburger Hotels ersten Ranges abgenommen werden. Zum Nachfolger Klinkerfues', des Begründers der modernen Wetterprognose, als Professor in Göttingen, ist ein Schwede berufen worden : Hugo Gylden (geboren 1841 zu Helsing fors) aus Stockholm. Derselbe war früher Obfcrvator in Pultawa und bis jetzt Director der Stockholmer Stern---warte. 1

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