Indiana Tribüne, Volume 8, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1884 — Page 4
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Marion County. Wider alle? Erwarten haben die Demokraten in Marion Couty gesiegt. Wir sagen, wider alles Erwarten, weil die Republikaner noch am Wahltage glaubten, Marion County mit grober Majorität zu bekommen. Dab es anders kam, gereicht uns weder zur Verwunde rung noch zur Betrübniß. Niemand auf dem ganzen County Ticket thut uns leid. alS die Herren Ro& und Vieler. Im Uebrigen ist eS uns gleichgiltig, ob der County Schatzmeister, oder der County Clerk ein Republikaner oder ein Demo krat ist. Mit Ausnahme der genannten Herren haben wir den republikanischen Countybeamten auch, nicht das Wort ge redet. ES wäre in der Macht der Deutschen gelegen, die beiden Herren zu erwählen, aber die deutschen Demokraten haben eS nicht für gut gefunden, von ihrem "traight ticket" abzuweichen. Bei ähnlichen Gelegenheiten, z. B. als Herr Kitz kandidirte, haben die deutschen Republikaner anders gehandelt. Von den Republikanern scheint Nie mand gewählt zu sein, als Winter für den Senat und Jameson für das Reprä sentantenhauS. Blaine und CalkinS haben im County eine Mehrheit bekommen. Dies zeigt, dak man in Marion County in Bezug auf Lokalwahlen keine Rücksicht nimmt, und das kann man nur loben. Zu be dauern ist dabei nur. dab dieses unab hängige Versahren auf republikanischer Seite weit mehr angewandt wird, alö auf demokratischer. Dab unter den Republikanern von Marion County eine tiefe Entrüstung gegen die republikanische Parteimaschi nerie besteht, ist gemiö.und dab diese Ent rüstung viel zur Niederlage der Republt kaner beigetrogen hat, ist ebenso sicher. ES wird wohl nie zu vermeiven sein, dab eS ProfessionSpoliliker giebt, aber b.fe sie auf die Wünsche und Bedürfnisie des Volkes Rücksicht nehmen, läbt sich er zwingen, und die Courthauspolitiker werden wohl eben gemerkt haben, wie eS sich erzwingen läbt. Sodann war die Leituna der Cam pagne in Marion County, wie es scheint, nicht in fädigen Händen. Sie lieb Aöeö zu wünschen übrig und selbst am Wahl tage war die Thätigkeit eine äuberst lahme. ES sieht fast auS, als ob mit der ersten groben Demonstration, welche die Republikaner in'S Werk gesetzt .hatten, ihre ganze Energie erschöpft war. Ge stehen wir eS uns heute offen, selbst bei dem Besuche Blame'S entwickelten unsere Lokalorganisationen keinen Aufwand und nur die allgemeine Begeisterung lieb eS übersehen, dab die Arrangements und die Leitung nichts taugten. Die' republikanischen County Mana gerS werden heute langeGestchter machen. Heute Vormittag um 10 Uhr traten die Wahlrichter und Inspektoren im Cir cuit Court Zimmer zusammen, um die amtliche Zählung vorzunehmen. County Ckerk McLain rief die Versammlung zur Ordnung und Wm. A. Ketcham wurde zum Vorsitzenden ge wählt. Es wurde bestimmt, dab der Clerk alle Zahlen nachsprechen solle, da mit jeder Irrthum sofort entdeckt werden könne. Der Vorsitzende machte darauf auf merksam, däb der Gesammtbericht von allen Wahlrichtern unterzeichnet werden müsse, weShalb die Anwesenheit Aller bis zum Schlüsse erforderlich sei. Darauf wurde mit der Zählung be gönnen. Dieselbe dürste wohl bis spät am Abend, auch vielleicht in die Nacht hinein dauern, und wir können daher das Resultat heute nicht mehr mittheilen. Wo kaufen Oie Ihre Koblen? A. M. Kubn S5(5o., führen die besten Sorten von Kohlen und Coak zu den billigsten Preisen. Verlangt Mucho'S "Uavana Legt ag&rB."
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STORE Eine neue Ossice ist zu ebener Erde einIudiana. Der Ausfall der Wahl in Jndiana ist zur Zeit (Morgens 9 Uhr) ebenfalls noch zweifelhaft. Republikanische Gewinne werden von allen Seiten berichtet. Black ford County gewinnt 60, Carroll 47. Cab331, Clinton 122, Flohd 33. Ho ward 91 Stimmen u. s. w. Tippecanoe County Lafayette gewinn sogar 200 Stimmen über 1880. Soweit scheint eS, db Blaiie in Jndiana gewählt ist. CalkinS hielt jedoch nicht gleichen Schritt mit Blaine in Wayne County blieb er um 100 Stim men zurück. ES scheint, dab man die offizielle Zählung abwarten muß. um daS Resultat bestimmen zu können. . Hangen und Bangen in schwebender Pein. Der gestrige Tag war für Alle, die wubten. datz am Dienstag eine Präsiden tenwahl in Amerika stattgefunden hat, ein Tag der Aufregung und der bangen Erwartung. Jeder ist mehr ode? weniger geneigt, da? zu glauben, was ihm angenehm ist, und so gaben sich die Demokraten mit den demokratischen Depeschen zufrieden, während die Republikaner über die Nach richten jubelten, welche einen Sieg des republikanischen PrästdentschaflScandida ten verkündeten. Und da die Verkündung von republikanischen und demokratischen Siegen ge stern Nacht ganz gleichmäßig abwechselte verlieben die Anhänger beider Parteien ihrer Freude Ausdruck und der Jubel war ein allgemeiner. Die boyi beider Parteien durchzogen hurrahrusend die Straßen und die angenehmen" Töne der Blechtrsmpeten waren weithin zu vernehmen. Da beide Parteien deS Siege gewib zu sein glaubten, erschienen heute auch die Preßorgane beiden Parteien mit ihren resp. Siegeszeichen. Nach der Wahl. Mensch, ärgere Dich nicht! ,Wenn Du auch während der letzten Monate er hobenen Hauptes als Candidat durch dle Straben stolzirtest und alle Augen auf Dich gerichtet waren und Du findest, dab Du sicher erwählt worden wärest, wenn Du mehr Stimmen bekommen hättest, lab Dir deshalb kein graues Haar wach sen, ärgere Dich nicht ! Die schönen Tage von Aranjuez sind nun vorüber. Jene schönen Tage, in denen Du Dein unveräuberlichcs Bürgerrecht, die .Crowd zu trieten", ausübtest, sie sind dahin. Gehst Du jetzt zum Wirthe, um mit Deinen Freunden Eins zu packen, so gibt Dir derselbe auf Deine Z5-Note, wenn Du noch eine solche übrig hast, das Wechselgeld heraus. Kein Straben bummler klopft Dir mehr auf die Schul ter. dab Dir Hören und Sehen vergeht und nimmt Dir Deine Cigarren aus der Westentasche, kein einflubreicher- Bür ger sagt Dir mehr, das Wohl und Wehe des Lande? hänge von Deiner Erwäb lung ab, und verlangt Z10 von Dir, da mit er nachsehe, dab die Republik keinen Schaden leide. Wir sind das souveräne Voll und snd alle dazu berechtigt, ein Amt zuhalten, aber nicht alle auf einmal. Wer sollte unö auch sonst unsereBratwürste machen ? Wir haben Alle unsere Pflicht gethan. daS Vaterland von allen Uebeln und Ge fahren zu retten. Viele von . uns hätten am liebsten siebenzig mal sieben mal ge stimmt ; aber Genügsamkeit ist eine Tu gend und so gaben wir unS mit der ein maligen Ausübung unseres Stimmrecht zufrieden. Die Last und Qual des Wahltages ist überstanden ; der Katzenjammer ist geblie ben. So wollen wir denn ausruhen. Die Erde bewegt sich auch nach wie vor weiter um ihre Achse. Die grobe glor reiche Republik steht soweit noch fest, da von kann sich Jeder überzeugen der auf einer Pomeranzenschale auögleitet und sich dabei auf das Straßenpflaster setzt. Mensch, ärgere Dich nicht ! Die sicherste Art und Weise jenen angreifenden Husten lo? zu werden ist Dr. BullS Husten Syruv zu gebrauchen. Die Flasche kostet nur 25 Cents. tsr John Kidd reichte heute im Su perior Gerichte Klage gegen seinen Part ner Georg Singer ein. Er sucht um Auflösuug der Partnership und Ein setzung eine? ReceiverS nach. Mucho'S Cigarrenladen befindet fiü in No. 209 Oft Washington Straße.
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Wm.H.Sohoror, Zlgeut. Mysteriöses Verschwinden. Jefferson R. Clemmer. Recorder von Johnson Counly ist seit dem 23. Oktober auf räthselhafte Weise verschwunden. An jenem Tage begab sich der Genannte per Eisenbahn nach Indianapolis um Herrn Blaine zu sehen, und seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört. Der Mann ist etwa 30 Jahre alt. und ist grob und stark. Er hatte zur Zeit einen dunkelbraunen eleganten Anzug an. Für sein Verschwinden weib man absolut keinenGrund anzugeben, dajeineVer hältnisse vollständig geordneter Natur sind. yrundeigenthumS Nrbertragungen. Wm. R. Shuter an Maria B. Doug herty. Lot 2 in ThoS. WallaceS I.Add. in Acton. 5350. Catharine Tarlton u. A. an Martha I. Pierson. Theil des nordöstlichen Viertels von Sec. 1, Tp. 14. N. von R. 4 E.. enthaltend 156 Acker Land. Z12.000. Die Erste National Bank von Jndia. napolis No. 2556 an Emilie Guth, Lot 13 in Block 17 in Beaty'S Add. 5125. Chas. Zl. Dty:r,Trustee. an Anthony Scanlan, Lot 31 in ttetcham Ploce in Haughsville. .5125. Mivsrs'Uourr Addie Mustald und Carrie Moller waren der Friedensstörung und der Trunkenheit angeklagt. Ein republi kanischer Polizist hatte sie verhaftet und zwei demokratische Polizisten betheuerten bei der Verhandlung, dab die Mädchen nicht betrunken waren. Der Mayor schickte die Angeklagten mit einer Straf predigt nach Hause. John Maloney, James Cohen und John Smith hatten eine ttnlerei mit ein ander und wurden theilweise verhöit. Maggie Lee und Florence Crowley wurden wegen einer Schlägerei bestrast Jerry Driöcov, angeklagt. Schnapö und Cigarren von Abraham Jacobs ge stöhlen zu haben, wurde den Grobge schworenen überwiesen. Drei Landstreicher wurden zu je $25 Strafe verurtheilt. Als sie versprachen, die Sta't sofort verlasien zu wollen, wurde ihnen die Strafe erlösten. uS den SericktShösen. Superior Court. Zimmer No. 2. Mary Parsley ge gen George Parsley. Scheidungsklage. In Verhandlung. John T. FranceS gegen Ingram Jlet cher u. A. Schuldforderung. Dem ttlä ger 5233 zugesprochen. tST Heute Mittag wurde die Feuer wehr nach dem Hause No. 527 Madison Avenue gerufen. Der ganze Schaden beträgt 55. Vom Auslande. 7 EineÄeußerung Pettenkofers in der letzten Sitzung des ärztlichen Vereins in München auf den Vor' trag des Dr. Frobenius : Zur Frage des Cholera-Bacillus" dürfte für weitere Kreise Interesse bieten. Ich glaube, daß wir alle Ursache haben, jetzt mit der kontagionistischen Anschauung der Verbreitung der Cholera zu brechen wir haben durch diese falsche Lehre Milliarden geopfert ohne Nutzen (Italien bereue seine Maßregeln :c.) Ich erkläre ofsen, daß ich meinen lokalistischen StandPunkt jetzt um so mehr und mit um so größerer Ueberzeugung aufrecht erhalten muß, als auch durch die Koch'schen Untersuchungen kein Beweis dagegen er bracht ist. Man sollte jetzt t ein Experiment machen, ob man wirklich mit dem Koch'fchen Komma-Bacillus Cholera-Er-krankungen hervorbringen kann; an Thieren ist es bisher nicht gelungen, sie zu erzeugen. Ich gebe mich mit Vttgnüdazu her, die von Koch selbst gezüchteten Bacrllen zu verspeisen, vocausgesetzt, daß zeitliche und örtliche Dispost tion nicht vorhanden ist, d. h. kewe Cholera herrscht, wie zur Zeit in München. Es sind Kriege um geringere Sachen geführt und Menschen geopfert, hier liegt der kolossale Nutzen so sehr auf der Hand, daß das Leben ernes Einzelnen dem gegenüber keine Rolle spielt. Mein Beispiel, welches, wie ich nochmals, wiederhole, ich mit vollster Herzensruhe ausführe, wird Nachahmer finden. Es werden sich lcicht 20 Aerzte bereit erklären zu folgen, diesen werden sich Hunderte anschließen und aus dem Resultat wird man dann urtheilen können. (Pettenkofer erklärte sogar, für die individuelle Disposition durch Acquirirung eines Ma
T!g?k fft?
CHRISTIAN T7ATERMAN. Xnclianapolis. Ind. gen- und Darmkatarrhs Sorge zu tragen.) Ich schätze Koch als Vacterrologen sehr hoch und erkenne seine Verdienste im vollsten Maße an, aber dre Folgerungen, die er aus seinen Untersuchungen zieht, muß ich direkt bekämpfen." Der Pariser Figaro" er klärt den starken Verlust, welchen die Chinesen bei den Gefechten vom 10. und 11. Oktober hatten, dadurch, daß die Franzosen keine Gefangenen machen,son dern alle Chinesen niedermetzeln, welche ihnen in die Hand fallen. Als Ent schuldigung für dieses barbarische Verfahren fügt der Figaro" hinM, daß die Chinesen und die Tongkinesen ebenso handelten. Der Hauptgrund aber ist der, daß die Franzosen nicht hinlänglich Truppen haben, um die Gefangenen zu bewachen. Ein Selbmord unter un gewöhnlichen Umstanden macht in Berlin großes Aufsehen. Die Volkszeitung berichtet über diesen Vorgang : Frau St. besaß nur eine erwachsene Tochter, mit welcher sie sich im Genuß eines großen Vermögens befand. ' Um eine würdige Lebensaufgabe zu erfüllen, nahm sie eine Anzahl verwaister Kinder in ihr Haus auf, deren Unterhalt sie aus eigenen Mitteln bestritt und die sie nach eigenen Principien körperlich und geistig gesund zu entwickeln bestrebt war. Von diesen Pflegekindern, deren Zahl auf vierzehn gestiegen war, zeigte eines der jüngsten eine so große Müdigkeit, daß Frau St. dasselbe weich bettete und eine Stunde schlafen ließ. Als die Pflegemutter das Kind wieder aufwecken wollte, zeigte es sich, daß die Kleine gestorben war. Dfr od der Kleinen regte Frau St. furcht oar auf. Sie klagte, weinte und rief plötzlich der eigenen Tochter zu, sie werde einen Arzt holen. Sie entfernte sich hastig. Stunde auf Stunde verging, aber Frau St. . kehrte nicht zurück. Gegen Abend sandte die Tochter einige Freunde des Hauses aus, die Mutter zu suchen. und jene erfuhren dann durch die Polizei, dab man eine ältere Dame soeben aus den Fluthen des neuen Sees im Thiergarten gezogen habe. Frau St. hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. Die schreckliche That läßt sich nur durch eine plötzliche Geistesstörung erklären; denn Frau St. lebte in den angenehmsten VerHältnissen, sie liebte ihre Tochter innig und hing mit Zärtlichkeit an der kleinenKinderschaar.denen sie eine schöneHeimath und die beste Erziehung gegeben. Wer früh am Morgen den Thiergarten besuchte, der sah gewöhnlich an der Westseite des Parks die in blauwollene Matrosen - Anzüge gekleideten Knaben, eine pausbackige, heitere kleine Gesellschuft, die unter der Führung der Pflegemutier oder eines Fräuleins den Park oder die Felder durchstreifte. Für die jüngere Generation darf eine Anekdote aus dem Le ben des jetzt verstorbenen Herzogs 'von Bravnschweig aufgefrischt werden. Die Bewohner derHauptstadt wünschten drm gend, daß der Landesherr sich vermähle und sahen deshalb mit Besorgniß, wie Jahr auf Jahr verstrich, ohne, daß an eine Erfüllung des Wunsches' gedacht vurde. Sie beschlossen deshalb, in einer nterthänrgen Petttron ihrem Herze. Luft zu machen. Drei der angesehensten Bürger wurden mit der Ueberreichung beauftragt. Der Herzog empstng sie sehr gnädig und versprach, die Antwort bal digst zu geben. Kaum eine Stunde war verflossen, seit die Deputation den Palast verlassen hatte, als an den Straßenecken der Stadt große Zettel angeschlagen wup Xn. Der Inhalt derselben lautete : Herzogliches Hoftheater. Auf Allerhöchsten Befehl. 'Heute Abend: Ich bleibe ledig. Lultsviel von C. Töpfer. 1; wc "LO Mm,p' ELECTRIC LIGHT Mm!mri soap' : . A ' I ANO TAKE IT ;. i.t ' raev vnw mm MMMUff Tniii 1 ; 1 :rüLk mmmm i:Pmi WmlpW h 'A n?--H :Tti rä L !,.;.. " rr, 1 - - 2 - --" ;X" i; 5iü5S-- Ä Zi, : 5'. '.T-'H f. ftJ 9'J'L t'h f-r- ' -- r ipiVJ - i fi' W ' r ri f. Electric Light Soap. $r3parirt nach einer gn,ttch neuen thod. ' ul unfchädttchen Stoffen ,usamme gesetzt z voll ständig unschädlich für die Wäsche; reinigt ohne Reiben. Electric Soap ManufacturingCo., Fabrikanten der Metrik Light Soap 90.200 Gut Illinois Str., Sonth und E,,u Straß Jndianapoli, Id. L U tll Sroeeriz.
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