Indiana Tribüne, Volume 8, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1884 — Page 2

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nuiu f4,tj,VUUV. Er sch eint Täglich, NScuMH u. Sonntags. stilltet TS . Warhlandstr. rNi ta?Zi-s mT?HZnt" tontt durch den Träger 13 r.i5 j, die E?ns:ag? - .Tribüne" 5ri.i3 jer vc4;. P:d mfartaten 1b Cents. ?r iv&'&iii in VorauLS,ahlug kS rer 25:. Indianapolis, Ind., 6. November 1334. Dcr MaaSdam' lidw die geradezu wunderbare 3tet tunz rer Passagiere und Manschast des bollän'cischen ÄampferS Maasdam" hat der Tcicgraph ausführlich berichtet und eS ist rur wcniz, was wir aus den Mit ihcilungcn der Netter und Geretteten theils berichtigend, theils evganzendnachzutrafen babeu. Vorigen Freitag, geruu 7 IIHr.Äbends, sah Bruno PeterNanis, der erste Officier des Bremer Dair.pfcrs Rhein", der auf der Comznandobri:cke stand, Feuerschein am Him rnel, der an die lichte Dunsthülle erin ncrte, die sich in Folge der Gasbeleuch tunz über großen Städten zu bilden pflegt. Der Officier klomm am Vorderniaste in die Höhe und war im Stande, Feuerzarben zu erkenne:?, die aus der See gen Himmel emporschlugen. Der von dem Vorgange in Kenntniß gesetzte Capt. Jüngst lief; Dampf aufmachen, wcs die Kessel aushalten konnten, und direct auf die Quelle des Feuerscheins zuhalten. Schon um 9 Uhr war das in Flammen gehüllte Schiff sichtbar, kurz darauf konnte man im Scheine der Flammen mit Menschen beladene Boote entdecken, dann wurden die Hilferufe der während hoher See in den Booten Treibenden hörbar und um 9i Uhr war der Dampfer Nbein so nahe an dem brennendcn Schisse angelangt, daß der Capitän beilegen ließ. Gleich darauf kam das erste Boot, am Rhein" an und die Infamen, unter ihnen drei Frauen mit Säuglingen, wurden glücklich an Bord gebracht. Die übrigen Boote folgten, wie dies bereits bekannt ist. Im Ganzen wurden 181 Passagiere, unter ihnen ' Kinder und 10 Säuglinge gerettet; letztere wurden in Körben, die an Seilen befestigt waren, a:is den Booten auf das Schiff gezogen. Um 11 30 Min. war das Rettungswerk vollendet. Der letzte Mann, der an Bord kam, meldete dem Capitän Jüngst, indem ernach dem bren nendcn Schisse deutete: Ich bin H. C. Van der Zee, der Capitän des holländischen Dampfers Maasdam", der dort in Flammen steht". Der am 18. vor. Mon. von Rotterdam nach Rew Jork abgegangene Maasdam" hatte bis Dienstag, den 21. vor: Mon. günstige Fahrt gehabt und war an jenem Tage gegen Abend von einem Sturme heimgesucht worden. Am 23. vor. Mon. hatte sich der Sturm gelegt, aber die Wellen gingen noch hoch. Am Abend dieses Tages entdeckte der erste Maschinist in dem Raume, in dem sich der Oelbehältcr befindet, daß der letztere lecke; in demselben befanden sich 150 Gallonen Kerosinöl. Am Freitag früh 7 Uhr versuchten drei Maschinisten, das Leck zu rcparircn. Einer derselben leuchtete hierbei mit einer offenen Lampe unter den Behältcr und in demselben Augenblicke erfolgte eine furchtbare Explosion. Schwerverbrannt kehrten die drei Manner an Deck zurück, aber keiner derselben rief: Feuer". Der gegentheilige Bericht des Telegraphen beruht auf einem Irrthume. Blos der Eapitan erhielt die vorschriftiräßige Meldung und ordnete die ydin Löschen des Feuers erforderlichen Maßregeln an. Gleichzeitig ließ er die Passagiere, die meist noch schliefen, wecken, diese stürzten an Deck und Einer von ' ihnen rief bei dem Anblicke des schwachen aus dem Maschinenraum auf steigenden Dampfes: Das Schiff brennt, wir sind verloren." Die Frauen drängten sich um den Capitän, die Paffagiere erboten sich zur Hilfsleistung und wurden an- den Handpumpen beschäftigt. Das Feuer verbreitete sich in den Maschinenraum, die Arbeit einschließlich derjenigen der Dampfpumpe mußte eingestellt werden, die Flammen brachen aus dem Raume hervor und begannen die in dessen 3!äbe aufgehängten Nettungsboote zu gefährden. Letztere wurden mit Proviant und Waffer versehen und hinabgelaffen. Gegen Äcittag war in Folge der Arbeit an den Handpumpen das Feuer im Maschinenraume gelöscht, die Maschinisten kehrten auf ihre Posten zurück und das Schiff begann wieder zu arbeiten. Da wurde dem Capitän gemeldet, daß in Folge einer rothglühenden Platte in der Nähe des Oelbehälters die Ladung in Brand gerathen sei. Die zweite Gefahr war größer als die erste, denn die Ladung bestand zum großen Theile aus Kleiderstoffen, deren Löschung sofort als ein Ding der Unmöglichkeit erschien. In den Boden über dem Schiffsraume wurden Löcher geschlagen und die Schläuche begossen die Ladung mit Strömen von Wasser. Feuer und Rauch machten den Aufenthalt auf dem Schiffe immer mehr unmöglich und der Capitän befahl, die Boote zu bemannen und herabzulassen, was mit bewundernswerther Umsicht ge schah. Der Capitän bestieg das letzte Boot zusetzt, nachdem er unmittelbar vorher noch von der Commandobrücke mit seinem Glase den Horizont nach einem Schisse vergebens abgesucht hatte. Der Dampfer Maasdam" ist vor seiner letzten Abfahrt von New Fork von den Bundcs'Jnspcctoren eingehend besichtigt worden. Derselbe war den amerikanilchen Bestimmungen entsprechend in allen seinen Jäumen mit Dampfröhren zum Zwecke der Löschung eines Brandes versehen. Das Schiff war 12 Jahre alt und in Rcnfrew in Schottland gebaut.. Bekanntlich kam die erste Nachricht von dem Brande durch die Oder" nach New Fork ; dieselbe war an dem brennenden Dampfer vorbeigefahren, nachdem der Rhein" die Passagiere und Mannschaft desselben glücklich gerettet hatte. Die Katastrophe wird voraussichtlich zu neuen Erörterungen über die .Frage führen, ob, so. lanae elektrische

B'eleuchtüng mcyt allgemein eingeführt werden kann, nicht Rüböl jedem anderen Beleuchtungsmat'eriale vorzuziehen ist. Erweiterter Telephonverkehr. Belgien ist der erste Staat, welcher den Fernsprechdienst für große Entfernungen eingeführt und dem gesammten Publikum zugänglich gemacht hat. Am 20. v. M. ist dieser Dienst zwischen Brüssel und Antwerpen eröffnet worden. Bei demselben kommt die van Rysselbergh'sche Erfindung in Anwendung, welche es ermöglicht, die Telegraphenleitungen zum Tclephoniren zu benutzen. Die Drähte des Staatstelegraphen wurden daber mit den Telephonnetzen der Bell - Telephon . Gesellschaft" verbunden, welche letztere in beiden Städten das Privilegium des ausschließlichen Telephonbetriebes besitzt. Die neue Einrichtung hat sich bei den Versuchen, welche angestellt wurden, bevor sie der Oeffentlichkeit übergeben worden ist, vollkommen bewährt. Die Verbindung zwisehen den Sprechenden wird leicht hergestellt und die Stimmen derselben sind gut verständlich. Die Bedingungen, unter welchen sich das Publikum der neuen Einrichtung bedienen kann, sind folgende: Ein Gespräch darf nicht über zehn Minuten dauern, die Herstellung der Verbindung nicht eingerechnet; für fünf Mlnuten ist eine Gebühr von 1 Fr., darüber hinaus 1.50 Fr. zu entrichten ; während der Nachtzeit werden diese Sätze verdoppelt ; es wird bei Erhebung der Gebühr kein Unterschied gemacht, ob die Sprechenden in ihrer Wohnung ein mit der Centralstelle der Gesellschaft verbundenes Telephon haben oder nicht. Die Regierung hofft, in Bälde ähnliche Verbindungm zwischen Brüssel und Lüttich, Verviers, Mons, Gent, Charleroi und Löwen bewerkstelligen zu können. Sociales KönigSthum. Kurz vor der großen Revolution war es in den Kreisen des hohen französischen Adels Mode, mit den Philosophen des Umsturzes und Radikalismus zu liebäugeln. Die geistreichen Herren und schöngeistigen Damen am Hofe von Versailles waren große Bewunderer und Anhänger von Rousseau und Voltaire, oder gaben wenigstens vor, es zu sein. Es machte ihnen großen Spaß, mit dem Feuer zu spielen. Sie ahnten nicht, daß die Funken, die sie umhersprühen ließen, einen mächtigen, verzehrenden, unbezahmbaren Brand entzünden könnten. Wenige Jahre später rollten ihre Köpfe von der Gulllotine herunter. Das Spiel

l war zum blutigen Ernste geworden. Seitdem hat die (ianatue m allen Culturländern das Stimmrecht und damit einen Antheil an der Regierung erhalten. An die Stelle der Salons, in denen früher die Geschicke der Staaten plaudernd entschieden wurden, ist die ungeschlachte, laute und lärmende Wahlbewegung getreten. Der Philosoph istdem Agitator gewichen. Seit , dem vorigen Jahrhundert ist ein bedeutender Wechsel der Formen eingetreten, die eine genaue Wiederholung der Irrthümer ausschließt, in die damals der französische Adel versiel. Aber dieselben Mißgriffe in anderer Form werden taglich und stündlich gemacht, und zwar vorwiegend imLande der Denker" und auf Anregung des bedeutendsten' Staatsmannes der GeLenwart". Die letzten Reichstagswahlen in Deutschland sind bekanntlich verhängnißvoll für'die deutsch-freisinnige Partei ausgefallen, während gleichzeitig die Socialisten großartige Erfolge aufzuweisen haben. Zum Theil wenigstens liegt das daran, daß die R e g i e r u n g mit Hochdruck gegen die nläßig fortschrittliche Bürgerpartei arbeitet,' die Socialdemokratie aber, die sie durch Ausnahmegesetze vernichten wollte, durch Cokettiren mit socialistischen Grundsätzen mächtig fördert. Einen intereffanten Beleg dafür liefert das Berliner Tageblatt", indem es schreibt: Ferdinand Lasalle hatte aus der Schule der Hegel'schen Philosophie, aus der er hervorgegangen, die Vorliebe für glänzende Antithesen, für die scheinbare und schillernde Verknüpfung unVereinbarer Gegensätze mit in seine agitatorischen Bestrebungen hinübergenommen. Auf solche dialektische Spielerei laufen, bei Lichte besehen, viele der Schlagworte hinaus, mit denen er dieMassen blendete, und auch sein gelegentlich hingeworfenes Wort vom socialen Königthum", von der Möglichkeit einer Versöhnung der socialen Revolution mit dem monarchischen Princip, war nichts als eine diakeltische Spielerei. Ein früher Tod enthob ihn gnädig der Vervflichtung, mit diesem kecken Wortspiel Ernst zu machen, es auf seine Durchführbarkeit und Haltbarkeit zu erproben. Erst dem heutigen Regierunzssocialismus . war es vorbehalten, es wieder auszugraben - und zu demagogischen Zwecken auszuspielen. Der frühere langjährige Leiter des Preßbureaus und der Provincial Corresvondenz", Ludwig Hahn, versucht in seiner bereits erwähnten Schrift Das sociale Königthum" allen Ernstes den Nachweis, daß der Gedanke Lassalles Gestalt gewonnen habe in der Negierung unseres Kaisers Wilhelm, dem er die Rolle des von Lassalle- vorahnend geschauten und verkündigten socialen Könlgs" zuweist. Die Verwirrung und Vergiftung unseres öffentlichen Lebens kann nicht greller beleuchtet werden, als durch den dreisten Versuch, in das jetzt Mode gewordene Spiel mit dem socialistischen Feuer nun auch noch die Person des Königs hineinzuziehen. Nicht genug, daß man in der Regierungspresse und vom Ministertische aus mit dem Ideen- und Wörterschatze der Socialdemokratie operirt, daß man diese für weniger gefährlich erklärt, als den Liberalismus, daß man das Recht auf Arbeit" proklamirt , nein, es muß nun auch noch der König selbst heran, um dem erstaunten Volke als Erbe und Vollstrecker eines Lassalle'schen Vermächtnisscs gezeigt zu werden. Der Verfasser hält sich wahrscheinlich für überaus königstreu und glaubt mit seiner Schrist ein ganz besonders loyales Werk gethan zu haben. Die Wahrheit aber ist, daß der Königs und Staatskröne nicht empfindlicher zugesetzt, daß der Name des Königs nicht ärger gemiß

braucht und bloßgestellt werden kann, als indem man ihn mit Bestrebungen in Verbindung bringt, die erklärtermaßen auf den Sturz der bestehenden Staatsordnung und natürlich auch des Königthums hindrängen. Ist es denn gar so schwer, zu erkennen, daß man durch solche Manöver die Empfänglichkeit für die socialistische 3!ichtung nur immer steigert und dadurch zur Untergrabung des Königthums mitwirkt ? Glaubt man wirklich die Socialdemokratie enkrästen zu können, wenn man ihr in dieser Weise entgegenkoinmt, sie durch den königlichen Namen gewissermassen sanktionirt? Nein, aus dem socialen Königthum" hören die socialistisch geschulten Arbeiter nur das Social e" heraus ; sie erblicken darin eine Bestätigung und Ermunterung ihrer eigenen Bestrebunzen; aber vor dem Königthum machen sie darum doch nicht Halt. So arbeitet der Staatssocialismus der Socialdemokratie geradezu in die Hände, und das neueste Schlagwort vom socialen Königthum" kann die Sache nur noch verschlimmern. Man glaubt, das Königthum zu stärken, und stärkt von oben her die Revolution, die man mit dem Nimbus des Königthums umgiebt." So weit das liberale Blatt, das. natürlich gut königstreu ist. Vom Standpunkte des Ilepublikanismus aus kann man sich nur darüber freuen, daß die angeblichen Stützen des Königstbums selbst an dessen Sturze arbeiten, aber sonderbar bleibt ein solches Vorgehen doch. Es bestätigt den alten und so oft citirten Satz, daß die Götter mit Blindheit schlagen, wen sie verderben wollen.

Ein Näuber-KatechiömuS. Handbuch und Leitfaden für Straßenräuber und Alle, die es werden wollen", lautet der Titel eines Werkes, dem ein in seiner Sünden Maienblüthe dem Sheriff in die Hände gefallener Zuchthausvogel seine Freistunden in denjenigen zwanzig Jahren zu widmen gedenkt, die er voraussichtlich im Zuchthause zuzubringen haben wird. Der Mann oder Junge, jedenfalls der Schurke ist ein gewizser Billy Corbett von San Irancisco, Cal., noch keine 20 Jahre alt, wurde von braven Eltern gut erzogen und durch Zehn-Cents-Novellen auf die Bahn des Verbrechens gelockt. Er besindet sich zur Zeit in Cloverdale, Cal., im Gesängniffe und hat seine Erfahrungen über anständige Betreibung des Stra-ßenräuber-Kunstgewerbes einer mehrmonatlichenErfahrung abgelauscht. Von Anfang Mai d. I. ab, waren die Postkutschen, welche den Verkehr zwischen den Eisenbahnen und den bergigen Be zirken von Californien vermitteln, namentlich auch aus der Oreville-Chaussee sehr häusig von zwei maskirten Straßenräubern angefallen und beraubt worden. Die bekannte Gesellschaft Wells, Fargo & Co., welche die Post- und ExpreßverMittelung laut Vertrags besorgt, hatte endlich ernsthafte Maßregeln ergriffen, diesen zur Regel gewordenen Unregelmäßigkciten zn steuern und kürzlich sind die beiden Straßenräuber in der Weise dingfest gemacht worden, daß sie einer Postkutsche Halt geboten, aus deren Bauche nicht friedliche Passagiere, sondem wie ehemals aus dem trojanischen Pferde eine Anzahl muthiger und gut bewaffneter Männer hervorquollen. Dieselben waren ein Sheriff mit zwei Beamten und Angestellte der .'genannten Compagnie. Die überwältigten Räuber entpuppten sich als der genannte Corbett und John Dwyer aus Neu-England, die beide nicht alter als ungefähr 19 Jahre sind. Corbett ergoß sich, als er mit den unangenehmen Handschellen geschlnückt, dem ebenso gefeffelten Freunde und College gegenüberstand, zunächst in Schmähungen : Habe ich eö Dir nicht gesagt, warum hast Du mir nicht gefolgt wäre es nach mir gegangen, so wären wir jetzt hundert Meilen von hier entfernt ! Du hast vier Wochen weniger Erfahrnng wie ich, hast nicht die Hälfte der lehrreichen Räubergeschichten gelesen, die ich auswendig weiß, aber wieder einmal war das Küchlein klüger wie die Henne, und nur dadurch, daß ich Dir nachgab, sind wir hineingefallen. An den beiden Spitzbuben wurde nur Geld im Betrage von ungefähr $160 vorgefunden. Der Sheriff machte ihnen bemerklich, daß sie durch möglichste' Rückerstattung der ge raubten Beträge eine wesentliche Abminderung der sie erwartenden Strafen bewirken könnten. Die Banditen zeigten sich dieser Be'lehrung zugänglich und führten ihre Begleiter von der Straße in die Berge, wo sie in einer Entfernung von vier Meilen über S4,000 an Goldmünzen und Goldstaub, gegen 51,000 in Papiergeld, gut in Blechbüchsen verwahrt, und eine große Anzahl Uhren und Schmucksachen vergraben hatten. Das schöne . Geld", seufzte Corbett, während der Sheriff die Herrlichkeiten in Verwahrung nahm, ich gedachte mit demselben mein Geschäft auf solider Grundlage zu etabliren, und wenigstens ein zweiter Turpin zu werden, aber mit des Geschickes Mächten ist eben kein ewiger Bund zu flechten. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, ich muß in's Zuchthaus, das ist nicht zu andern, aber ich bm noch jung und nferde mich dorr weiter bilden. Geschichten, welche die Thaten der großen Räuber schildern, sind doch sicherlich m der Zuchthaus Bibliothek in ausreichender Anzahl vorhanden. Der angehende Turpin ist mit jener Sprachgewandtheit und Redseligkeit ausgestattet, welche überhaupt dem Ameri kaner angeboren sein soll. Vielleicht machte er von dieser Begabung auch um so lieber Gebrauch, weil damals noch der Wahlkampf tobte. Er wandte sich, während der Sheriff immer noch einpackte, an feine Ungebung und folgende Speech" entrann dem Zaume der Zähne: Schon als Knabe war ich mir meines zukünftiyen Berufes bewußt. Das Geld, das ly meiner Mutter entwendete, habe ich Niemals vernascht, sondern zum Ankaufe von Räubergefchichten verwendet. Ich wurde Verkäufer in dem Materialwaarengeschäft meines Vaters, aber die Gelegenheit zu stehlen, die sich mir bot, erschien mir unrühmlich. Ich wußte, ich War zu Höherem geboren, und ging in die Berge. Der Zufall führte mich mit Dwver mlammen..der ..Watt" ist,, wie

alle Jankees, aber immer zu sehr und zu gierig gemacht hat, was nur zu machen war. Gleich der erste Uebcrsall einer Postkutsche brachte uns eine wichtige Lehre. Die Passagiere im Wagen waren Lumpen, die zusammen keine $ l0 in baarcm Gelde bei sich hatten. Aus Aerger durchsuchte ich auch den Kutscher und fand an ihm S7, die ich ihm abnahm. Schämen solltet Ihr Euch, schrie der schon ältliche Mann, so jung und schon so gemein und unnobel. Ihr werdet's nicht weit bringen. Nvchrnt doch die Geldkästen der Exprchcompagnicn und die Postbeutcl, für die läßt sich Niemand todtschießen, aber behandelt die Passagiere mit Anstand und vergreift Euch nie an Kutschern und Passagieren. Der Mann hatte recht, wir sind seinem Rathe gefolgt und haben dabei ganz leidliche Geschäfte gemacht. Das ist gar nicht so schwer, wenn man nur folgende Grundsätze befolgt: Verrathe nie bei einem Raubanfalle Hast, Eile oder Ueberstürzung, tritt vielmehr mit der ruhigen Sicherheit eines Beamten auf, der die Befehle ausführt, die ihm ertheilt werden. Lasse Dich nie durch die große Anzahl der Passagiere'verblüffen, es macht keinen Unterschied, ob Du Männer, Frauen und Kinder vor Dir hast. Behalte Deine Kunden stets gut im Auge, behandle sie aber unter allen Uinständen höflich und nimm ihnen nie alles, was sie haben. Wenn Tu gegen Damen absonderlich höflich bist, so kommst Du bald als Gentleman in aller Mund. Sei vor solchen Passagieren am meisten auf Deiner Hut, die schwächlich und harmlos aussehen. Raube ohne Blut zu vergießen, so lange es geht, aber raube unter allen Umständen, am liebsten allerdings immer, wenn den Staat oder die Compagnien der Schaden trifft. Die letzteren wenigstens halten sich schadlos. Während meiner ziemlich dreißig Anfälle auf Postkutschen hat nur ein einziger Paffagicr Widerstand geleistet. Es war ein blasses schmächtiges Kerlchrn, wie ein Scchser-Häring, ich glaube, ein Advocat. Er versetzte mir mit seiner knöchernen Faust einen Schlag in's linke Auge. Ich habe nicht Gleiches mit Gleichem vergolten. Ich nahm ihn mit in den Wald, wo in einer Entfernung von 15 Minuten von der Straße noch Kohlen von unserm Lagerfeuer glimmten. Dort mußte er sich bis auf seine Unterkleider ausziehen, Rock, Weste, Beinkleider, Hut und die Stiefeln warf ich, .nachdem ich sie durchsucht hatte, auf cit Kohlen, daß die Flammen hoch aufschlugen und dann sagte ich zu dem Knirps : Jetzt wandre in Frieden, versuche es aber nie wieder. Dich einem Räuber zu widersetzen, der in der Ausübung seines Berufes , begriffen ist." Tocb alles dies werde ich übersichtlich zusammenfassen. Vom Ausland.

f I Aus Hagen in Westfalen wird unter', 13. Oct. ein schrecklicher Unglückefall gemeldet : In dem in der Elberfelderstraße belegenen Kolonialwaa-renn-Geschäfte von Vogel brach in der Nacht, höchst wahrscheinlich im Keller, Feuer aus, das sich so schnell über die eine Seite des Hauses verbreitete, daß die Eheleute Vogel, deren 17jährige Tochter, der 1 1jährige Sohn, die betagte, auf Besuch anwesende Schwiegermutter und ein Kind (beide letzteren aus Deutz) wahrscheinliäi in dem Qualme erstickt sind, ehe das Feuer an sie herankommen war. In demselben Haufe, auf der anderen Seite befand sich das Weiß-waaren-Gefchäft von Christian Elsbach. Diese Familie ist nur dadurch vom Tode gerettet worden, daß in Kind plötzlich laut aufschrie und nach Nahrung verlangte. vei junge, in dem genannten Geschäft i Ichäftüjt gewesene Damen sind ebenfalls zu Tode gekommen ; eine derselben war Directrice, die andere Lehrmädchen. Das Dienstmädchen hat sich durch einen Sprung aus dem Fenster des dritten Stockes gerettet, hierbei aber erhebliche Verletzungen erlitten. Als die Feuerwehr ankam, stand bereits das ganze Haus in Flammen, Niemand ahnte, daß sich noch Leute darin besänden. Die Familie Vogel, die ganz vernichtet ist, glaubte man bei den Verwandten. Die Leichen sind aus dem Schütte hervorgeholt. Die merkwürdige Frage, ob Fürst Vismakck mehr Vier oder Wein trinke, ist, wie der KilryerWarszawski" zu erzählen weiß, kürzlich zwischen zwei m Warschau ansässigen Preußen zum Gegenstand einer Wette gemacht worden. Es galt hundert Rubel und es gab keinen andern Ausweg, als sich an den deutschen Reichskanzler selbst zn wenden. Darauf erhielten die Wettenden vom Sekretär des Fürsten folgende Antwort : Se. Durchlaucht beauftragt mich, Jhnen mitzutheilen, daß Sie Beide Recht haben, da er in gleichem Maße ein Freund von gutem Wein, wie von gutem Bier ist und mit Ausnahme jener Tage wo er leidend ist, sowohl das Eine wie das Andere trinkt." Die Pforte hat zwar den Sklavenhandel abgeschasst, nichtsdestoweniger wird derselbe in einigen türkischen Provinzen, zumal in Arabien, noch sehr eifrig betrieben, und würde dieser Handel nicht existiren, so hätten die türtischen Großen schon längst ihre Harems schließen müssen. Während der heurigen Wallfahrt nach Mekka traf nun vor dem dortigen Stadtthore auch ein Kaufmann aus Südarabien ein, der zehn bis fünfzehn hübsche Mädchen mit sich führte, von denen er vorgab, daß sie alle zu seiner Familie gehörten und nun in feiner Gesellschaft die Pilgerfahrt mitmachen wollten. Man ließ daher diese niedlichen Pilgerinnen ungehindert passiren. Wenige Tage nachher verließ dieser Mann wieder Mekka und gab dann beim Stadtthore an, daß er seine leisegefährtinnen in der Heiligen Stadt zurückgelassen habe, damit sie dort noch weiters ihrem Seelenheile obliegen können. Wie groß war jedoch das Erstaunen der Behörden. als dieser Kaufmann bald darauf neuerdings mit einem Troß von Pilgerinnen in Mekka eintraf. Es stellte sich nun heraus, daß derselbe seine Sclavinnen für Pilgerinnen ausgab, um sie so ungehindert in die Stadt bringen und dort verkaufen zu können.

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72. Eisenbahn -Zctt - Tabelle. Ankunft und Adgang der Sisendahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag den 11. Mai 1884 Klevelaud, Kolumbus, Eineinoati und Jndia. uapolis Eiseubahn (Vee Liue.) Vbgaug:. . . K8ert .. I.IOCrn nderson Xc.11.1 Cm Ankunft: a et 2 9t tag 6.ioca .I-IO.IS nderson e... 2.10 Dtjton Cl .10.10 r... 7 3t1nt mj w. . . 11 u v,t j o i a.mj ;t m LJ5 oshen Ex.5.25 Nr ! 91 et 2 r.lv.2. C., nSt8Cijl 5.W m Vrightwood Diviftcn, &. E.K.uud I. bgang ttzlich. tZgttch. 6.0t?m 10.33 Cm ....... iv.iv va ' 11.15 m 2 2 , ?tm Z.Al Nm tiaUA. 5 25 Rm 3.10 3.25 rn AAb iflgUJ. iJSß . 7 3J M 1 tagttq.io.Z,ra PiMburg, Kiueiunati & St. Louis iseubah RfIBüB? ich ee genorn Sottnt. 9.10 8 V PSS P r täglich 11.37 Cm i ct aus. Sonntag .... 5.27 m V Itigl'ch ....lOJORni Danton 9t au. Sonntag iiM Vwi dia Zlokomo. Jnd' 2oa. Schnellzug... 3.19 On Jndxl' r ou. ffir! 3 l täglich 4.22 Cm Dckk r eukge nommknSonnt.10 4d vrn RDAceausg. Sonntag 4.00 VVWBrP I taglich Ib.. 4.Kdm Danton E oulg Sonnt Cm Chicago Routk Ehicag Schnell ,ug tg 11.15 35m Ehicago Expreß.! I M S. Xtrxt Haute, Baudalia ? Tt.Loni Eiseubahn. Nailkrai .... 7.15 m i Schnll,ug 3 5' Wftff V 4VV . . 'wj c - Derr Haute cc 4."0 m I Tag Erx 33'Nr Piikiftc tt 10 45 m 1 all und MC... 4.40 lli ag 9iv, v .... li w ixi i vnu und Sce...l".., tui N a Tiucinnati, Indianapolis, St. Louis u. Chicago isenbahu. lunuuati Dlvisiou. ouio.?r L. 4.(KI m Jndtana? c. 10 30 inciPtifttt "00 m I Erx. 11.50 kinkinnatt t......0 .a , Leftkrn Er.... t43a t.8t IC. USJlraU Ctü 3 2 ine. ee .... L, i tlgNch u c c.i0.5 tm Chicago Divisiou. Zo utl r 6.S5S hicago ail x . .2.10 ?im köeftern 9t 5.10 3?rn g taglich s Ehtc Lou F a. täglich e e u.. 3.33 fn aavette 81 1 ..10.40 fn i2iiatlpc. 80 tncinnct ce. 6 40 r e 11. m Jeffersouville, Madison nud Judinavolik Kisenbadn. ad 9t tag. .. 4.10 m I ZndNadvkatl. 9,45 m Uadee... 75 rn ' Zndidicr täaio 45 v And Hd Uail 3 50 rn I S l 9t. 7 00 Km dend I V tag. 6.45 NM I Ct stag 10 4i Wabash, St. Louis Se Pacific. et 5 hie all 7.15 Cm 6Xt( 2.1 Nm hl 5 Wich c hieS R rtäg Z.og Zollt Cr-.11.3J Km Det u Eh ail. 8..l0 N c 11.ZU rn Louisdille,Nev Albanh & Chicago. Air.Liue. Ebicae, r tzl..11.lX)Rm I h'cago Sr. tgl.. 3.10LM Wonon ce b.QMxa I Nonon Se 10vrn ich Situ hicag. ich. Eit Shi Sau i?.4ZSim i i ix au. 4v?z m Zudianapolis und St. Louis Eiseubahu. rag rxrek. e e. fl V u j tag täglich 7.10 Cm cc 1.55 Cm oft St L 5. S15 Y u St k Ex Lokal Peffenaer. 9 50 Km Da, e e tagl 6R ndiavaroli e 3.15N. tätlich u e e.io is Judianapslis uud Viuceuues Eiseubain. Nail air, ?r 7.04 , tneenne cc.10 34 vm Cincennel cc . 3.39 Nm Rail 5 CtttoS. 4.33 s.m Iudiaua, Bloomiugton uudWeftern Eisenbahn Vae ruVail.. 70 rn anTer F L ce 5.(.m rawsordv.Slck. Nm täg 11.10 m SafttrnrSEr. tagllch 3 50 Ctnc Spee 11 J5 Atlantic rN. .1S N St. Loni Didisiou. ,rsteldkk... 6.30 vm ail u Tsg.l. 8.05 0m acht 9t 115 m Nacht 9t 3.55 C Viaüu rag 9t. . N orekelb Lee.. 6.10 K Divisiou. Pacisie rrrei... 7WS r I k 10 35m Western Ex, .... 45 Oepliche Oestl.rvkail....4L0Lm TSgl. Scprei....l1 45 Atlantik Sip.... S4sNm Eineinr.ati,Hamiltonä:Zudiauapoliseiseubahu. Sud? StLoui 4.00 I ,nnxvill 8.30 nnerlrillkUtk 4. Nm Uail....' 11.5 Cm Andxlu St. L. .40 Nm i And, u S'.Louilig CJm in., D.T.N.Z 10.50 Mkinnatt Lüge mit r. e. Lehnseffel'krr mit Schiss.Qaie ,. rrTr. . - i 55 tt sey. Iyr lenützt tt VANDALIA LINE! -Warum? Wril sie die kürzeste und beste Linie Über 8t JLonis, M1sotii1, liansas, Iowp, IVobraslia, TexaSi A.ilcanBas, Colorado, New Mexico, Docotct und California ist. Das Vahubett ift don Stein und die Sqienen sind aus Stahl. Die Wagen haben die neuest. Berbessernugeu. Jeder Zug Hit Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Villete erster Klasse oder migrauteu.Billete haben werden durch unsere Passagierzüge erster Klaffe befördert. Ob Sie uun eiu Billet zu ermößigteu Prei. sen, ein Excurs.asbillet der irgend eine Sorte Sisenbahubillete wollen, kommen' Sie, oder schreiben Sie a II. rt. Dctlnff, ssiftent Seral vazter.Sgent. ordoft. Washington und Jllir.oi SirJnd'xl G. H ill, en'l SnpSt.Lonis,Mo. S. .Kord. ku'lVass..at Et. Louis r. Aufforderung. VZvier Sweon ou S!kgeburg, Boyern. t offmann Ludwig 0u lugdurg, ouern. övo Mattin au Offtnhausen, aern. Sckert Ilndreal aus fassenroeiler. $&Hn. Siöffer Tobia au Sbageena. Badcn. Hennig ran, nton au ulshtim, Vaden. Hennig Maria Anna, au ullzrm, Bade. Weis Wilhelm au Baden, Baden, urger tu, au O?ferdingn. Baden, ogler Sarl, au Ltv,. Okfterretch. tzterer erbt ö.Fl.5oo. iDieObkngenanntkn roole sich eaen rbschaftl, i .I.n.kOt atnhtn an Pm . " " - -. w - . . 3?lilllp Rappaport, 130 Ost arHland trat, Jndianaxoli, Jnd.

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