Indiana Tribüne, Volume 8, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1884 — Page 3
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JI&IRR v TZe furios nra befte Sah ach Louisville, Naebvillc, Mempbia, Clialtanooga, Atlanta, Savannan, Jackonville, Mobile and New Orleans. fj tfl bsrtöfUIiaft für Paffegi, nach Itn. rS5ben ine direkte Staats zn nehmen. Palaß., Schlaf nnd Parlor-Wagen zwischen hieaga n ouiSv'lle nnr St U nn oni I bitt r ok Wagenwechlel. ' Comfart, Schnelligkeit nd Tichnheit diele' 03eff die alte znderlZssige 5S. Ml. &, D. M. M. VI. TT. Doi-lntr. sftkn, General chagr'Agent, ndsck- ßa'dtnaton und Jltno St? , Jndol F W MrK'vs 4nTHntp!nt li. . . ! lMttwiurii KnUrotnl. Ze'k7a!' ot -urSa'dend, nd Lofai3üQ -o 17 Zebr. : fca tta a üm ePt. ntsl .. O'Qt 5ttto
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Zurückgekehrt.
Erzählung vzu Sdard Hestermann. (Forisedunz.) Hans Icevic fein Glaö unb fuhr alsdann mit der bereits- früher an den Tag gclcgtcn Lerdroeuheit und zu Anfang l'äung stockend, in seiner Erzählung fort: Taö Lcöcn in Syangbai gesicl mir auüercrdentlic!'. Vier vertraasbercchtiztc liationcu trieben hier neben den öinge- l borcnen ikr Weien. und des ntercanUn boi sich in illc und Fülle. Der Großhandel, den ich hier treiben sah, regte mich inächtig an, und schon hier dämmerte in mir der Gcdanlc, ob ich nicht mehr zu,n Händler rder Kaufmann als zum Seemann geboren sei ? Die vielen Beziehungen, welche Handel und Verkehr schassen, wirkten auf meinen unruhigen Geist auberordcmlich verlockend. Die Seefahrt wird. schlier,! ich doch lang' wcilig. Der Neiz d:r )!eAheit, des Fremdartigen ist bald dahin. Ani Ende ilnd's immer dieselben Wellen, dieselben Wolken ü::d derselbe Himmel, und ob Palmen oder Buchen am Ufer stehen, Felsen oder Dünen den Bl?,ck begrenzen, es lauft auf Eins hinauö. Auch der iveite Ozean kann zur Wasserpfütze werden; 'S mag nicht allen kenschen sovorkommen, mir aber war'S so. Kurzum, schon in Shanghai fas;te ich den Entschluh, bei Gelegenheit aus einem Seemann ein Kaufmann zu werden. Und rascher vvr-wa-.t kommt man als Letzterer auch in der Welt, besonders nui man eine gc wisse o;is iiiAkt mit ins Geschäft bringt." Er hielt einen Augenblick inne und lä chelte vor sich ji:; es war ein hapliches Lachcln. Ich sah nun in rasche? Folge viele Städte und Ortschaften deS .'IleicheS der Mitte", wie des azialischen Ostens überHaupt," begann er dann wieder. Wir ankerten in der Äuch von Tschesu, ich sah die grohe chinesische Litauer, bei )!inghai, wo sie bis ans Meer läuft ; der Kiel des Schiffes, auf dem ich mich befand, durchsurchte die gelben Fluthen c?5 Peiho, und im Hafen Von Hong kong wurde lange L!ajt gehalten. Wie farbenbunte und goldiglichte Bilder zogen dann Whampoa, Zkanton und Makao an meinem Auge vorüber.- Hätte ich Anlage zum Naturfreund, so wäre ich auf dieser langen Reise einer geworden." Sie wären kein Naturfreund ?" fiel Louise mit Wärme ein. Mächtig hat doch die fremde, bunte Welt auf Sie gewirkt, und ganz und gar scheinen Sie erfüllt von den großartigen Bildern derselden. Ich glaube, Sle und nicht daS, was Sie sein wollen, oder was Sie zu sein ergeben. Es ist mir, als begingen Sie öamit einen Frevelan sich selber; Sie verleuancn aewaltsam Ihr bcffcrcS, freund lichercS Ihr zur Schau getragener ,v 11 t j ex. 1 :..üi .i.:cr.. s .i.a ff. . ransiliuV u;iuniiic ut'ijic vciucovu' ketterie ein, und ich kann nicht sagen, daß Sie das allzu gut kleidet. Doch, verzeihen Sie, und fahren Sie fort, wenn ich Sie darum bitten darf." Sie war wieder sehr roth geworden. Hans sah ihr warm ins Auge einen Moment lang, dann zog es halb verächtlich um seine dünnen Lippen. Mit dem, was die Leute Gemüth nennen, sagte er, hat mich seiner Zeit die Heim a t h zu versorgen sich bemüht; hab' es bald als unnützen Ballast bei Seite geschasst und mir drüben unter fremden tenschen dafür etwas Besseres eingehandelt: den B e r st a n d, mich selbst und alles um mich her zu begreifen und mir nutzbringend zu machen. Kalkulire, es ist so, aber ich kann mich irren. Wen das Leben mit Grobbrot anstatt mit Zukkerbrot fütterte, wer statt Küssen und Wangenstreicheln Ohrfeigen und Fußtritte einheimst, dem wird sich die Welt als solche, wie schon und reizend sie sich immer zeigen möge, doch nur stets als Mittel zum Zweck darstellen, nie als Zweck selber. Zum Aufgehen in der3!a lurschönheit gehört Beschaulichkeit, die nur Derjenige haben kann, den die wilden Wogen des Lebens nicht in rauher Hast durch Sturm und Staub dahinwirbe!n." Ich verstehe Dich nicht ganz," versetzte ert.sl der Vater. ,Jton," antwortete Hans, wie's für den. der volle Geldsäcke zu Sitzpolstern ht, recht bequem uud vergnüglich, das 'leckcnpferd der Tugend zu reiten, so tt 6 für .30 neu nicht minder leicht, Welt und 'atur schön zu sinden, der nichts Anderes zu thun hat, als sie zu gerneßen! Dau aber fehlte mir Zeit und Gelegenheit. Und so ist's gekommen, daß iu) !hncn, Fräulein," er wandte sich gegen Louise nicht den' Triumph gönnen kann, aus mir schließlich noch eineu gemuthoollen tatucschwar.ner'herau zu kaltuliren. Wem.- ich unter Kokospalmen stehe, kommt kein anderer Gedanke über mich als der, was mögen wohl hiese hübschen, schlanken Baume einbringen, wenn ich, was sie an 9iutzholz, Gummi, Zucker,' Arrak oder Essig liefern, auf dem nächsten Hafenplatz verhandelet Halten Sie mich um's Himmclswillen nicht für besser als ich bin." Ich werde mich bemühen, Sie für das zu halten, was Sie sind," versetzte Louise einfach. Hans nahm seine Erzählung wieder auf. Wir trieben uns lange Zeit in den chinesischen Gewässern umher, tauschten einen Hafenort mit dem anderen, und das Leben war bunt und bewegt. Auch manches Abenteuer erlebten wir; so erinnere ich mich unter anderen eines Gefechtcs, welches ' wir mit einer Piratendschunke zu bestehen hatten, das. für die 2)!annschaft der Marie Henriette" ßlücklich verlief und bei welchem es mir gelang, zwei der gelbhäutigen, schiefäugigen Hallunken ins Jenseits zu spediren ; aber, wie ich bereits sagte die Zeit blieb nicht aus, wo die Gewöhnung an das Fremdartige mir das Leben allzu be quem und langweilig machte und auch der Wechsel mir zum Einerlei wurde. Von China kehrten wir nach zweijähri' ger Abwesenheit nach Europa zurück. Auf Ordre des ZlhederS segelten wir nach London, löschten hier und luden aufs ?!eut und dann ging's wieder hinaus
diesmal zunächst nach der Havana. vDtt
Hcimath bekam ich nicht zu sehen, was mich sehr bekümmerte, denn eben, weil keine Möglichkeit vorhanden war, die Meine, wenn auch nur für kurze Zeit, wieder zu sehen, war meine Sehnsucht um so großer.' Aber mit der Sehnsucht eines Leichtmatrosen, der ich mittlerweile geworden war, rechnet man im Leben überbauvt nicht, geschweige denn auf den Brettern eines Handelsschiffes. Die Havana ist schön. Wir blieben dort nachdem wir'eine sommerlich glatteFahrthinter uns batten ' Wohl vier Wochen. Es lebt sich ungemein angenehm dort, soweit ich dies natürlich damals u beobachten vermochte, denn ein Älatrose bekommt im großen Ganzen nicht überflüssig viel zu sehen und ;n hören. Ein Matrose ist ein weit gerelster Ätcnsch und doch siefct er vielleicht weniger als Andere, die nach dreißig- oder vierzigjährigem Stillsitzen einmal ihren Heimathsort verlassen, um das nächste ein paar Mlen von di".5em entfernte Gebirge oder Meer auszusuchen. Ich aß mich hier in Ananas und Orangen satt und trank mir den ersten Rausch in 'ereswein. In dieser gehobenen Stimmung und im Kreise eines halben Dutzend noch nicht ganz ausgewachsene? Jndustrieritter, wie sie zu gleicher Blüthe nur Amerika zeitigen kann,und mit denen ich rasch Freundschaft geschlossen, reifte in mir der Entsa.'luß, je eher je lieber das Hamburger Schisf heimlich zu verlassen. Ich hatte nun nach meiner Meinung auf demselben lange genug das Gehorchen gelernt, um nun enolich befähigt zu sein, mein Geschick selbst zu kommandiren. Wir verliefen die Havana rascher, als ich dachte, und segelten dmch den mexikanischen Golf, den schmutzig strömenden Missis' sippi hinauf nach Vim Orleans. Schon am zweiten Tage nach unserer Ankunft benutzte ich eine sich mir bietendegünstige Gelegenheit, mich vorn Deck deS SchiffcS beimlich zu entfernen, mit der festen 'lbficht, nie wieder auf dasselbe zurückzukchren." Aber das war doch nicht in der Ordnnng, Hans", fiel der Vater ein, u,.d sein sanftes Auge blickte jetzt sehr ernst. Nein," pflichtete der Zurückgekehrte bestimmt bei, es war das nicht in der Ordnung, um so mehr nicht, alS der Kapitän stets sehr gut gegen mich gewesen war ; aber ich fürchtete nicbt ohne Grund daß er gegen meinen Fortgang vom Schiffe Einsprache erheben und mich gewaltjam festhalten lassen werde. Und ich w?!::e nun einmal fort vom Schiffe; schon der Gedanke machte mich krank.dasz man mich etwa zwiigen kon e. dort aus;uba!ten und dann der abenteuerliche Drang meines Inner nach einer anderen Lebensweise ungestillt bleiben werde. ä bade den tavU-n, ienc Scbiffes vicle vUhre später in Rew Jork wieder-kaetro-sen und ihm bei einem wct O!d lSherrv er',ähllc, was mich von Bord trieb, und er war nicht so.idcrlich böse auf mich. Doch weiter. Da ich einiges Geld und allerlei Werthsachen besaß, so wurde eS mir nicht schloer. mich so lange in einem pu ies'iOüse letzten RangcS zu verbergen, bis daS Schiff, von dem ich desertirt, wieder in See gegangen war. Dann kain ich zum Vorschein, um an mein Geschäft'' zu gehen, welches Zunächst darin bestand, mencn !atrosena.'.'.'lg mit einer bequemen Somtnerkleienng von BaunnrollenUzi M vertauschen. Am Abend derselbe: Tages hatte ich bereits einen gewitzten Burschen getroffen, der auch ein paar Dollars im Sack hatte und Lust verspürte, ZU mir in eine Art von Compagnie Verhältniß zu treten. Bei mehreren Angosturabittern wulde berathen, was zunächst für unö zu thun nöthig fei, um so rasch wie möglich den Grund zu dereinstigen unerhörten Reichthümern zu legen, und es wurde beschlossen, vor allen Dingen weiter in Land hineinzugehen. Mein neuer Ä!aat meinte, für ein paar Kerle wie Wir er spielte damit auf unsere niL't allzu vollen Taschen an seiRew Orleans noch nicht der Ort zu einem einträglichen Geschäft." Hans trank bedächtig von feinem Wein. So meinte ich denn aus einem Seemann ein Handelsmann geworden zu sin", sagte er, und wünschte mir viel Glück." Drittes Kapitel. . Wie beschlossen, so ward's ausgeführt", sprach Hans weiter. Früh, am anderen Morgen verließen wir die Stadt und zogen', versehen mit den nothwendigsten Reiseutensilien und einem kleinen Posten von allerlei Waaren, die wir unterwegs nach und nach mit möglichst großem Nutzen zu veräußern gedachten, ins Innere Leuisianas. Es ging uns nun eine ganze Weile von Herzen schlecht. Die wenigen Waaren, welche wir mitgenommen, waren bald auf den Plantagen verkauft ; der ErloS war gering und rasch verzehrt. Wir mußten unö nun sehr häufig den allerniedrigsten Dienstleistungen unterziehen, um uns nur satt' essen zu können. Ueber weite Prairien und durch große Wälder ging unser Weg. So schön daS Land war, so erbärmlich kams, besonders mir, vor.' Ueberall unfreundliche Gesichter und harte Worte; wie konnt's auch anders sein in einem Lande, in dem damals noch die Sklaverei herrschte. in welchem die Begriffe Arbeiter und Sklave sich deckten, und wer um Beschäftigung bat, einem Sklaven gleich geachtet wurde. Hätten wir eine große Mwge von Luruswaaren, wie sie der reiche, prunksüchtige und verschwenderischeKreole liebt, mit mis führen können, so hätten wir schon damals ein brillantes Geschäft gemacht. Aber so ? ! Es war zum Gotterbarmen und wir beneideten beinahe die Niggerschaaren, welche in den Baumwol-len-und Tabackplantagen arbeitend, von ihrem Loofe wenig wissend, ein ganz vergnügtes Leben führten. Jetzt ist die Sklaverei längst ' abgeschafft, 'aber das laßt Euch ja nicht einreden, daß diese Burschen damals so hart behandelt wurden. wie man uns das stets einreden wollte; es wäre das auch ganz gegen das Interesse der Sklavenbesitzer gewesen. Wiewohl die Oberanffeher in d:n Plantagen gewöhnlich Franzosen fast immer mit langen Peitschen zwischen den schwarzen Kerlen umhergingen, so gebrauchten sie dieselben doch äußerst selten. Die Sk!aven sahen wohlgenährt und munter aus und.'jede Familie besaß ein Haus mit einem Schwein und einigem Geflügel. Eines Tages aber fan ,
den wir lang andauernde, gut bezaytte Arbeit und von diesem Tage an hat mir das Glück nur noch selten den Rücken gewendet. DaS war so. Ihr müßt wissen: Louisiana besteht zum größeren Theil aus einer außerordentlich niedrigen Tiefebene und müffen daher die längs des Mississippi angelegten Plantagen durch höbe Deiche gegen die alljährlichen Wasseranschwellungen deö reißenden Flusses geschützt werden. Es kommt aber zuweilen doch vor daß einer dieser Deiche der Gewalt des Waffcrs nicht widerstehen kann und dann richtet der durchbrechende
Strom große Verheerungen im Lande an. Just damals hatten ungeheure Wasscrmengen sich verwüstend über die Ebene ergossen, und jede Arbeitskraft . wurde von den in ihrem Aesitzthum arg ' gefährdeten Plantagenbesitzern gern erworben. Zunächst mußte eine große Strecke des Teiches neu aufgeführt werden. und dann gings an den Wiedcraufbau und die Reparatur der vielea ganz oder theilweise zerstörten Wohn- und Wirtschaftsgebäude. ES gab alle Hände voll zu thun; die Arbeit und das Leben war mir neu, und ich war recht in meiuem Elemente. Nach einem Aufenthalt von neun Monaten in jener Gegend zo-1 gen wir, die Taschen voll Dollars und spanischer Piaster weiter. Wir hatten viel verdient und verhältnißmäßig wenig ausgegeben; so war es denn nach deutschen Begriffen fast ein kleines Vermögen, welches wir mit uns davon trugen. - Ich glaube, wir nahmen zu--sammen über zweitausend Dollars mit." Das ist ja für die kurze Zeit, die Ihr dort arbeitetet, eine unerhörte Summe," warf der Vater verwundert ein. Nun," meinte geringschätzend Hans, Euch kommt's so vor, aber in Amerika rechnet man anders als hier. Auch gibt sich's Geld leichter wieder aus, und wir haben tüchtig dafür arbeiten müssen. Will nicht bestreiten, daß uns, die wir noch Neulinge drüben waren, die Summe selbst anfangs ganz gewaltig vorkam und uns der Uevermuth in die Glieder fuhr. Nun wollte mein Kamerad Jcnkins hieß er absolut wieder nach New Orleans zurück; er glaubte nur: den Landhandel genügend kennen gelernt zu haben, wollte für unsere Kapitalien neue Waaren gekauft wissen, und dann 'sollte zum zweiten Male das Handelsgeschäft auf dem Lande diesmal, wie er glaubte, mit besserem Erfolg versucht werden. Ich weigerte mich dessen und versuchte ihn zu bereden, mit mir nach New Aork zu gehen, das mir, was unsere ZukunftSplane anbetraf, als die Stadt der Städte erschien. Im Gewühl dieser Zliesenstadt glaubte ich am ehesten das zu finden, was ich suchte. Da Jenkins aber nicht von seinem Vorsatz, nach New Orleans zurück zu gehen, abzubringen war, so entschloß ich mich, ihn zu verlassen und auf eigene Hand mein Glück zu versuchen. Wir schieden und ' Hans stockte und fuhr mit der Hand über Stirn und Augen, als besinne er sich auf etwas. Nun?" fragte gespannt Louise. Er sah sie an mit einem fast scheuen Blick, als stelle sich ihm in diesem Monient etwas Fremdes dar. Ich sprach von dem Jenkins," sagte er dann, das Auge wieder starr auf seinen Teller richtend und aus ?keue nach dm Messer greifend, als wollte er sein Spiel von vorhin fortsetzen; er schien nun gefunden zu haben, was er in der düsteren Tiefe seiner Gedankenwelt gesucht. Ich glaube, ich wollte nur sagen, daß ich ihn darnach niemals wiedersah nie l" Die Mutter sah ibn voll Unruhe an. Ihr schiedet im Frieden ohne Streit von einander V fragte sie. Hans sah aus und ließ das Messer aus der Hand gleiten. 5valkulire, es mag Dich tvenig bekümmern, ob wir in Frieden schieden"? Einen Streit giebt's bei derartigen Auseinandersetzungen immer und der Jenkins war ein seltsamer Kauz." Es ist mir bei Deinen Worten," sagte die Äntter, als inüßte bei dieser Gelegenheit etwas Besonderes zwischen Dir. und jenem Manne vorgegangen sein."' HanS wurde todtcnbleich. Woher nimmst Du diese Vermuthung ?" fragte er hastig, mit stockender Stimme u..d mit einem häßlichen Blick auf die Mutux. O. mei.: Seh:?,"' erwiderte sie er chrcckt yar ja eben nur e.' V e r m u thun g; eö war mir, als erinnel lest Tu Dich dieses Jenkins nicht gern. Aber das ist ja von gar keiner Bedeutung, und ich weiß nicht, warum Dich meine Frage so erregt 'i Ist sie gegenstandslos, so beachte sie niä't und erzäble tvei-ter."-In diesem Augenblick rückte Louise ihren Stuhl ein wenig, so daß der Ltaum, der zwischen ihr und dem Erzähler war, sich vergrößerte. Sie wußte selbst nicht, warum sie's that, aber eine bange Scheu hatte sie plötzlich ergriffen, unheimlich wollte es sie gemuthen. Sie hätte aufstehen, das Zimmer verlassen und frische uft schöpfen mögen. Hans hatte ihr, als er das Rücken des Stuhles bemerkte, einen raschen Blick zugeworfen. Sie war die'em Blicke nicht begegnet, aber er brannte glühend auf ihrer Wange, und sie wußte instinktiv, daß er wild und höhnisch gewesen war. Darnned!" brach Hans los. Niemand wußte, was über ihn kam so laßt doch Eure albernen Ahnungen und Vermuthungen unterwegs. 'Nur ein Deutscher bringt dergleichen fertig. Solche unpassende Theilnahme kommt mir vor wie ein richterliches Verhör. Und merkt Euch das : was ich einmal nicht sagen will oder m a g, sage ich n i e und n i m m e r. Aber dies will ich k sagen, da Jhr's doch sogern hören wollt: Ja, ich bin mit dem Jennns im Streit auseinander gekommen, und es war ein harter, ein böser Streit und er war ein Schuft und Gott ver- " Er stockte. Das häßliche Wort kam nicht üb.r seine Lippen. Sein Haupt beugte sich nach , vorn und seine gebraunte Laust lag schwer auf der Tischplatte. Hars, um Gottes willen !" rief Anna aus und legte ihre Hand auf die Schulter des Bruders. .Wo bist Du? Besinne Dich ! Wie kannst Du s 0 die Mutter kränken ? Ist daS.auch amerikanisch?"
Dann sprang sie auf und trat zur Mut-
ter, welche eine eiundc ihren; cchn mit dem Ausdruck, des Entsetzens -angesehen und nun zu tveinen bcaonw'n hatte. Vergicb," sagte sie,'de'.; Arm um den bös gemeint." Ja, vergieb," sagte nun auch Hans, die Mutter nicht anlchend, in starrem Sinnen und mit seltsam veränderterStimme, ich wußte nicht was ich sprach !" Tann stand er mit einem Ruck von seinem Stuhle auf und stellte sich ans Fenster. Bei feiner haiiigen Bewe'gung hatte ihm Louise scheu Play gemacht. Der alte Ritter war ebenfalls aufgestanden und dem Sohne ans Fenster gefolgt. Mein Sohn," sagte er mild aber ernst, wohl vergiebt Dir die Mutter die hastigen Worte; sie waren gewiß von Dir nicht überlegt, und Du ber'eutez: sie schon, ehe Tu sie taum gesprochen. Aber laß Dich bitten, nie wider s v in diesem Haui, und ganz besonders zu Deiner Mutter zu sprechen, die. zwanzig Jahr auf Dei' ne Ructfeb? mit tiefem Sehnen geharn und, als n endlich uns aus der Ferne zurückkehrest, Gott auf den Knieen gedankt yat, daß Du, ihr Liebling, ihr zurzegeben. Nun Du zurückgekehrt bist, laß ah von den rohen Sitten der Fremde und bequeme Dich dem stillen Frieden dieses Hauses. Dein alte? Vater bittet Dich darum." Die milde Würde des alten Mannes mußte selost auf ein roheres Gemüth noch, als das des ZurückjZekih'.ten, seine Wirkung üben. HanS ioandte sich gegen den Vater um. sah ihn einen Augenblick mit düster traurigem Blick an und sagte dann : Vater, jener Mami hat mich beleidigt, wie nie sonst Jemand im Leben, so schwer beleidigt, dazz, doch vergieb ! Hat man ich auch einmal im Leben schwer beleidigte Gewiß, mein Sohn," enrioerte dei Vater. Aber Rache und Haß sind Gesuhle, die eines gnten Menschen nicht windig sind. Der Haß verblendet und macht ungerecht. Und laß uns zusehen, das; uns nicht Gleiches mit Gleichem vergolten werde. iU giebt keinen Menschen auf der Wett, der nicht einmal in seinem Leben eine Handlung begangen hätte, die hassenswerth s-in wärde, wenn nicht Ehriste: und MenschenPflicht den Haß verböte. Gcb' zur Mutter." Mutterthränen sind leicht von der Liebe getrocknet. Sie weinte lange nicht mehr, ängstlich, liebreich sah sie wieder auf ihren Sohn. Nur ein Zeichen seiner Neigung erivarlete, ersehnte sie, dann war ja Gilles wieder gut. " Und er kam; er nahm ihre Hände uno legte seine heiße Stirn darauf. Mutter," sagte er dumpf, ich hab' das Bitten längst verlernt und Du weißt nicht wic'S mir in diesem Augenblick zu Muthe ist. Unsäglich widerwärtig ist mir diese Szene, und nie soll solches sich wieder zu- . . i ll'.liJVil. Du bist gut," sagte Hände losmachend und durch sein Haar fahrend. sie, eine ihrer mit derselben ..Sei nur ruh'.g. Ich bin nicht gut," erwiderte er noch immer in derselben Stellung, und ich will's mich nicht sein, auer etwa gegen Euch." .Dann richtete er sich empor. Auf seinen'. Gesite lag wieder die alte Härte und Tyeilnahnllosigkeit. Wollte doch," sagte er, ich wäre nicht zurückgekehrt. Kalkulier, ich bin kein Bild für diesen Räumen. Wollen's aöwarten. Un) nun laßt mich für kurze Zeit allein." Und das Ende von Deiner Erzah lung ?" fragte Anna schüchtern und in einein Tone, als erwarte sie bestimmt eine ablebnende Antwort. (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. f3f!prutn. Bom Schwurgerichte in DcmzZg wurde der Eigenthümer Karl Weinschenker aus Tiefensee wegen versuchten Todtschlags zu 2 Jabren Zuchchaus verunheilt. Die neuerbaute C Hausse strecke DirschauEiattkau ist jetzt fertig gestellt und dem Verkehr übergeben worden. In Schöneck wurde der Bauer Mclcher im Streite mit seiner Frau von letzterer mittels ei ner Hacke erschlagen. Der Gutspächter Rudolf Brandes von Wirembi wird von der Staatsanwaltschaft zu Graudenz wegen Betrugs steckbrieflich verfolgt. Brandfälle : Größere Fcuersbrünste äscherten in Linsk 14 Wohn- und neun Wirthschaftsgebäude und in Gr. Czerlin fast die Hälfte des Dorfes ein. In Kranichsfelde gingen sämmtliche Gebäude der Besitzer Zieroth und FelSki in Flammen auf, in Alt-Thorn das Gehöft des Besitzers Herm. Netz, in Köi.igsdoif das Störmer'sche Gehöft, auf Abbau Zigahnen sämmtliche Gebäude des Besitzers Vaster und in Minikowa beiGr.-Bislaw Wohnbaus, Stall und Scheune des Käth ners Roßczvnialski. Vräunschrsekg. Tlnkalt. TSa'.deek. Aus Anlaß der in Darmstadt abgehaltenen 1. Generalversammlung des Les sing - Bundes, Vereins deutscher Freimaurer, wurde in dessen Auftrag durch den Kaufmann Ed. Scheele von Braunschweig ein Lorbeerkranz auf daS Grab Lessings gelegt. Ein Vertreter der streitbaren Kirche" muß der in Braunschweig wohnende Pastor Dr. Prin sein. Selbiger wurde vom Krieger- und' Landwehrverein zum Ehrenmitglied ernannt und ihm das kunstvoll ausgeführte Diplom durch Lehrer Hurhagen überreicht. Bei der Neuwahl zum Landtage des Fürstenthnms Waldeck sind inArolson die früheren liberalen Vertreter sämmtlich wiedergewählt worden. Zu Bernburg wurde bei dem Gastwirth Schließke in dem nahen Ganscfutth eingebrochen und demselben gegen 8000 Mark in Baar und Obligationen gestohlen. Zu Ko then ist in Gegenwart sämmtlicher städtischer und Staatsbehörden das ncuerbaute Postgebäude eingeweibt worden. Es ist dies das erste, dem Verkehr übergeben? Reichsgebäude in Anhalt 'Die Eisen bahnstation Kreiensen erhält endlich, was sie längst nöthig hatte, einen neuenBahnHof. Der Plan und' Kostenanschlag ist bereits entworfen porden.
Vcacken der catrone leger, während :ch ihr selbst die Thränen in die Augen drängten. Vergicb, er Hl öS nicht h
CAleften. Im Elisabeth-Gymnasium zu Breökau feierte der Prorector der Anstalt, der bekannte Mathematiker Prof. D. Kambly fein 50jähriges Dienstjubiläum unter entsprechenden Feierlichkeiten. Ebendaselbst wurde der am Wäldchen wohnende Lohnfuhrenbesitzer Äuchwald des Nachts im Bette von seinem früheren Kutscher Herrmann durch einen Schuß aus seinem eigenen Revolver über dem linken Auge schwer verletzt. H. hatte den Ztevolver auf dem Bette mrückaelassen. um
t Glauben zu erwecken, B. habe einen I itXi L?i. ...r.. j. t , wnvwuuiuutiuii7 gen.acrr. jic verehelichte Arbeiterin Lubosch a's.Georgenberg ist in das Gefängniß zu Beuthen abgeliefert. Selbige hat bekanntlich ibren Mann mit einem Beil erschlagen. In der Kreuzburger. Strafkammer ist der Gerichtsvollzieher Marzon wegen Majestätsbeleidigung zu einjähriger Gefängnißhaft verurtheilt worden. In dem zu Sterzendorf gehörigen Walde ist der Jager Thomalla von da bei einem Zusammentreffen mit zwei Wilddieben von ei nem derselben durch einen Schrotschuß in den Arm erheblich verwundet worden. In Lublinitz hat der 23 Jahre alte Arbeiter Peter Ledwon in Sorowski nach der Rückkehr von einem Tanzvergnügen im Karmrinsky'schen Wirtbshause seine Frau in so brutaler Weise mißhandelt, daß sie den Verletzungen erlag. Auö Natibor wird gemeldet : In Folge von umlaufenden Gerüchten über eine unnatürliche Todesart der im Schloß Pol-nisch-Karwarn kürzlich verstorbenen Gräfin Ellinor Henckel von Donnersmark bat setzt auf Antrag der Verwandten eme amtliche Sektion der Leiche stattgefunden, welche als Todesursache akute Llinddarm-Entzündung ergab. Der Ltadtrath W. Grüneberg, Chef der Weinhandlung Grampler & Co. war ?ürzlich auf sein nahe der Stadt belegenes. Terrain zur Jagd hinausgegangen, kehrte nicht zurück und wurde am folgenhen Tage als Leiche vorgefunden. Ein plötzlicher Schlaganfall hat seinem Leben ein Ende gemacht. Kdelnprolni. In Altenessen ist der Kaplan Lassaulx wegen Beleidigung deö Bürgermeisters ;u Zmonatlichec Gefängnißstrafe verurtheilt worden. Die Anfangs dieses Jahres in Aachen verstorbene Gräsin von Nellesson hat der Armenverwaltung eine Stiftung von 300,000 Mk. vermacht. In Düren starb die Frau des Maschinenmeisters Pohl an Blutvergiftung. Sie hatte sich mit einer Nähnadel ein kleines Geschwür im Gesichte aufgestochen. Eisenbahn -Zcit'TabllZc Ankunft und Absang der Eisenbadnzüs in Indianapolis, an und nach Sonnwq den 11. Mai 1854 Cleveland. kolumdu. Cioeianeii nnd Zndto aapoks Ettenbahn (t; Line., Abgang: Unsanft: 0 4'l)Y.t Str tag w ndkksan e 1,1 3 ff ff ff, .,0 N?t, C.oJ CI 1 '0 (l 1 Anderson t.V 7 N - .. st S,I d ?!, LZ 4 Soll,? ib.Zd u, j y 51 L ll'.Z Vngt!n?oot Dlv'sion, E. S. ff,.a I. adgang tagliQ 4 6 rn. 1" l - I l.lfi Cm 2 3 . '.m l&aUch. 5 75 m lSlch b.40 0 2.' i-Z , ili SO , l( Z,!r tOsUch taltt - 7 3 Um tUtMburg, linciaaaii & St. Lon! nendav S 48 4j iBtflich 4.22 CAtti ftttlct' Ommen Kannt.l 4i m ft Accaufg oi.nta4 . 4 00 rn V 0 5 P 5- täglich s h 4.6k Dayton cuifl Sonnt 4.5 Cm tchm See au, genom La! 9.4g P ffl . 9t tögllch H.37 3 1(4 C i au, SOnntagl .. 5.27 fit 9 Ö ö l täfll ch .10.20 Km Daston fft; au). Sonntag 1U.30 w Cdieago Route via Kotomo. hicago Schnell ,ug tag 11.15 m dteagv rpri.tl i m Jnd' Lou. kchnkllzua... 3.19 0 Jnbpl' Lou. IPrefc 3.35 tenc Haute, Bandalia Sc St.Louij SisenvaSu att Trat .... 7. lb m , Schnellzug 3&a3 tag 9p, x .... 11 55 fi I ttati unb CC...1U.UI (t. Cm fcaute ice. 4., m , Tag ntc 3 3$ JocifU s i .45 rn 1 WatI unb er.. . 4.40 Ctcctunati, Jndiauapolis, Lt. Loui u. Chicago kiseudaha. Cinnnnati Division. out,. L 4. m , Jnetana Hc. 10 30 incii natt ' 90 Cni I ÖÄÜ'ntUe ffrp. 11.50 i'Nktnnat i .i.O fettn tUcttcrn Er ff.-t Lr V.. .45 R ! st e s 4 43 Jia ttnc.tt . .. v.S' i ttgiich e.M.45 Chicago Tivistsn. touxl t. s.k ffiicsgo Statt 9. 2.10 m B'fiirn ffr 5.i0 9üat btc Sou F s. gUcheeuI.. 3.35 An Lafavette Set ..10.40 C L IXs.I p c. 8.80 itneinnatt ce. d 40 Sa '8 8 iLglich I r c 11.70 m Zeffersonville, Madifon und SndiavoN viZenbadn. 6öb 9i tlfl.l.. 4.10 Cm. 8 ad ...7.25 ' ndckNadRati. 4 tbcrtaai 45 Bta Znd ckttad Vtail 3 W iirn I W A m t. 7 uu f.m dend eiv tag. 45 m!St5 TZLtagl45?w Wabash, St. Loui' & Vacifie. el ir Shie Vail 7.15 v ff T ffr; 2.1 i P.m hi Mich t&9 11.3151m ffht5T R ffzttg 2.nou. loi tQffi..tt.3J8 Ztt u Eh Mail. 80 R Looikville,?!ew Vlbany & Chieags. Air.Line. btcogo t tsil.. la.no Rra Monvn See 5.0 K:ch ffit, ff hicag. 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