Indiana Tribüne, Volume 8, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1884 — Page 4
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Der Todes -Kandidat.
Körner siebt seine drei Kinder. Die letzten Vorbereitungen für die Hin richtung deS Andreas Körner stnd ge troffen. Der Galgen ist aufgerichtet und gestern Nachmittag wurde der Strick probirt und die Fallthüre untersucht. Auch die Eintrittskarten zur Execution sind bereits abgeschickt. Jnclusioe der Mitglieder der Presse werden 125 Personen der Hinrichtung beiwohnen. Sheriff Heb hat gestern an Sheriff Müssen von Parke Co. telegrapirt, hier herzukommen. Dieser har die traurige Pflicht schon öfters 'erfüllt und Shenff Hetz möchte von ihm unterwiesen werden. Pastor Seuel ist der Ansicht, daß sich der Delinquent ruhig und gefaßt zu Galgen führen lasten wird. Körner hat sich bisher noch zu keinem Geständniß bewegen lassen, er bleibt da bei, daß er unschuldig ist. Herr DanielMonninger von hier ist ge sternAbend nachNew Albany abgereist um beim Gouverneur der daselbst weilt, vorzusprechen. Körner hat eine ziemlich gute Nacht zugebracht, ist aber heute sehr aufgeregt. Er spricht venig und ein nervöses Beben ist an ihm zu bemerken. Er hatte heute Vormittag Besuch von einigen Deutschen. Einer der Besucher weinte wie ein kleine? Kind. Pastor Seuel hatte abermals eine lange Unterredung mit Körner. Nach derselben sah sich Körner veranlaßt, unserem Be richterstatter gegenüber ausdrücklich zu bemerken, daß er Um Geständnis abge legt habe. Auch scheint er sich sehr dafür zu interesstren was die Ztilungen über ihn schreiben, denn er bat abermals aus drücklich, dak man ihm am Nachmittag die deutsche Zeitung zustellen solle. Be sondere Wünsche äußert er nicht. Er hat heute die Gefängnißkleidung mit einem hübschen dunkeln Tuchanzug vertauscht. Heute Nachmittag um 2 Uhr wurden seine drei Kinder zu ihm geführt. Herr Rüste der Präsident deS WaisenhauseS und Frau Gimpel brachten, die Kinder ins Gefängniß. DaS älteste derselben ist sieben. daS nächste vier und daS jüngste zwei Jahre alt. Man hatte den Gefangenen vorher er sucht sich standhaft zu halten und jede Ausregung zu vermeiden. Die Kinder hatten natürlich keine Ahnung von dem Ernste des Augenblicks. . Frau Gimpel halte ihnen Aepfel und BananaS mitggeben und die Kleinen aßen wacker darauf loS. Der unglückliche Vater nahm eines nach dem anderen auf den Schooß und es schien, als ob dabei feine Vergangenheit vor seinem geistigen Auge vorüberziehe. Er rief ihnen Bilder auS ihrem jungen Leben ins Gedächtniß. Erinnerst Du Dich, fragte er den Knaben, wie ich Dich auf's Pferd hob, als ich mit dem Milchwagen helmkam ? Willst Du wieder einmal auf dem Pferde reiten? Der kleine aber schüttelte bloß mit dem Köpfe, er war zu sehr mit Essen beschäftigt. Während die Kinder bei ihm waren kam auch sein Bruder und seine Schwägerin. Er bat. daß man ihn im Kreise seiner Kinder Photo grphire, und der Sheriff schickte sofort nach einem Photographen. Trotzdem Körner seine ganze Ruhe de wehrte, war die Szene doch eine ergrei sende. Die unschuldigen Kleinen hatten ja keine Ahnung von dem traurigen Schicksale ihre? VaterS. Dem Gefange sah man wohl die innere Bewegung an aber er hielt sich standhaft. AlS kurz vor 2 Uhr unser Berichter statter den Gefangenen verließ, waren die Kinder noch bei ihm. Er fragte unseren Berichterstatter, ob der Gouvernör noch nichts entschieden habe, und die Frage mußte natürlich verneint werden. DaS Aussehen Körner'S hat sich seit gestern bedeutend verändert. Er sieht abgehärmt und eingefallen auS. Er ver sichert noch immer, daß er unschuldig sei. DaS Gefängniß ist fortwährend von Menschen umlagert, welche Einlaß begeh ren, um den Verurteilten zu sehen. ES werden jedoch nur Solche eingelösten, welche er sehen will. 3X Uhr. Der Gouverneur hat soeben die Hinrichtung bis zum 2.'.. November aufgeschoben, um. Zeit zur Erwägung zu haben. Leicht befriedkgt. !. Wir berichteten gestern daß John I. BelleS die Big Four Eisenbahn Gesell schast auf $5000 Schadenersatz verklagte, weil sein Solzn am 1. Oktober von einem Zuge der .genannten Bahn überfahren und getödtet wurde. Die Klage war kaum eingereicht, als sie auch wieder zu rückgezogen wurde, denn die beiden Par leitn haben sich verständigt.indem sich der Kläger mit $50 abfinden ließ. tO In, unserer heutigen Nummer beginnt, eine neue Erzählung : Zurück gekehrt von E. Hostermann. Dieselbe ist sehr spannend und deren Lektüre sehr zu empfehlen.
Extra sltzung deö Stadtraths. Gestern Abend fand eine Extrasitzung deS Stadtraths statt und in Abwesenheit deö MayorS, führte Herr Rorifon . den Vorsitz. Die Ordinanz, welche das Nauchen in Straßenbahnwagen verbietet, wurde passtrt. . . Das Amendement zur Feuerwerk Ordinanz wurde an das OrdinanzCo mite vermiesen. Da Spezial'Comite, welches die Angelegenheit des GesundheitSratkes be züglich skiner Machtbefugnis zu unter suchen hatte, unterbreitete eine Oidinanz, welche dem Gesundheitsrath vollständige Controlle über sein Departement veileiht. Der Bericht wurde angenommen, und dann erfolgte Vertagung Eine Eztrasitzung des Board of Alder men sollte gestern Abend ebenfalls statt finden, aber eS kam knn Quorum zu sammen. Deutsche Massenversammlung. Die Wahl steht vor der Thüre und an den Stimmgeber tritt die Frage heran, welche Candidaten seinen Prinzipien am näcösten stehen, und sür wen er seine Stimme abgeben soll. Heute Abend bietet sich für die deutschen Stimmgeber hiesiger Stadt eine Gele aenheit, den republikanischen Gouvernörscandidaten Herrn W. H. Calkins kennen zu lernen. Herr CalkinS spricht bei der in derMasonicHalle stattfindenden deutschen Versammlung. In derselben Versammlung wird Herr Dr. Starkloff von St. LouiS sprechen und zwar wird er die Hauptrede halten. Auch Herr Rappaport wird eine kurze Ansprache halten. Die Versammlung sollte eine MassenVersammlung im wahren Sinne deS ! Wortes werden, namentlich Herr Dr. 'Starkloff dürfte auf die hiesigen DeutschtN eine große Anziehungskraft ausüben. NavorS'Uonrt Im Polizeigericht gab eS heute nicht viel zu thun. Wm.DranSfield mußte Strafe blchen, weil er auf einen in Bewegung befind lichen Eisenbahnzng gesprungen ist. John Staley wurde wegen Großdieb stahlS den Graßgeschworenen überwiesen. Friedrich Raseman der in zwei Fällen wegen Verkaufs geistiger Getränke am Sonntag angeklagt ist. wollte sich ver antworten. Die Angeberin, Mary McBride war jedoch nicht erschienen, und so wurde die Angelegenheit bis Samstag verschoben. NoS dea (ZeriStSdösn!. S u p e r i o r C o u r t. Peter Lieber & Co. gegen JustuS Dechert. Schuldklage. Den Klägern $284 99 zugesprochen. Richter Taylor bestimmte heute, daß weitere 10 Prozent den Creditoren auZ bezahlt werden sollen und daß die Creditoren sich sogleich in der Ofsice dcZ Re ceivers der Bank einfinden um ihr Geld in Empfang zu nehmen. Criminalgericht. William Fulloway und Hariy Reese. die angeklagt waren, einem gem,ssm Eduard Nolan eine goldene Busennadel im Werthe von $50 gcst)hlen zuhaben, wurden freigesprochen. Beim Verhör stellte es sich heraus, daß die Nadel noch keine 50 Cents werth war und die Betreffenden nichts mit dem Diedstahi zu thun halten. Hugh McDonald, der Pferdedieb, wurde zu drei Jahren Zuchthaus und Edward H. Keys wurde wegen Diebstahls zu zweijähriger GefZngnißstrafe verurtheilt. Znr Beachtung. .Wir erlauben uns das Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß wir durch verbesserte Maschinerie darauf eingerichtet sind, Fleisch in der kürzesten Zelt fein zu backen. Wir berechnen nur 1 CentS per Pfund und backen daS Fleisch im Beisein der Betreffenden. Wir ersuchen Alle, die darauf reflektiern, bß unS vorzusprechen. ebr. Böttcher, 1 Ost Wasbinaton Str. Büchertisch. Ein recht hübsch ausgestattetes Buch, welches Dialoge in poetischer und pro saischer Form enthält ist uns soeben - zu gegangen. Durch daS Buch scheint unS eine Lücke des deutsch'üm:rikanischen Büchermarktes auSgesüllt zu werden. Denn sehr richtig heißt eS in dem Vor warte des Buches, daß in dem in diesem Lande in abertauseaden von Vereinen stattfindenden Nachmittags und Abend Unterhaltungen 6?e Deklamation hon Gedichten und die Wiedergabe von Dia logen einen ganz bedeutenden Platz ein nimmt. Häufig aber wird eS den Vor tragenden schwer etwaS zum Vortrage Paffendes zu finden. Durch obiges Buch daS brochirt 75 Cent und gebunden $1 kostet wird diesem Uebelstande abge halfen. Der Herausgeber desselben ist Paul Brunnquell, und daß Buch kann durch Brunnquell k Rohde in Milwaukee be zogen werden. . Heft 10 der intereffanten Zeitschrift .die Neue Zeit" ist soeben bei Herrn Carl Pingpank No. 7 Süd Alabama Straße eingetroffen. Mucho'S Crgarrentaoen befindet sich in No. SOS Oft Washington (Straße.
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Sehr klinllch ! Die Veteranen von Marion County hatten auf gestern Abend eine Sitzuna im Criminalgerichtssaale einberufen, um die Vorbereitungen zum Empfange des Gen. Logan zu besprechen. Criminallichter Norton hat aber als guter Demokrat die Benützung deS Saa les nicht gestattet, und so mußte die Ver sammlung in Richter Howe's Zimmer stattfinden. Kleinlich ist gewiß die mi! beste Bezeichnung für solche Handlungs weise. Ein Herr hatte Recht, als er sagte, daß ihn das an das Benehmen eines Demo kcaten in Bnahtmood erinnere, der als der Vlaine k Logan Club von Spring field, O. aus dem Wege nach Jndiana polis gelegentlich Blaine's Besuch, wenige Minuten in Bnghlwood verweilte, den Mitgliedern des Clubs es nicht gewährte, auö seinem Brunnen Waff?rzu schöpfen. SrundeigenthumS Uebertragungeu. William I. MatheS an Conrad Kör ner. Lot 49 in Ind. und Cinc. R. N. CoS. Subd. von Theil von Oullot 91. $3 500 Die CitizenZ National Bank an Lutitia A. Bruce, Lot 73 in Kappes und Franks S.Add. $150. John M. Schnull an Olive C. Wil gus, Theil N. E. H Scc. 12. T. 14 N. 3 E. 5700. Der Staat Jndiana an Edward I. Sherer, Lot 2 in James M.'Myzrs Re Subd. von Lols 56, 57. 58 und 59 in Drake und MayhewS 2. Add. $200.' Der Staat Jndiana an Esward I. Sherer. Lot 3 in James M. My?rL Ne. Subd. von Lots 56. 57. 53 und 59 in Drake und Mayhcws 2. Add. $2C0. James G. Douglaß an Ellen. B. Douglaß. Theil von Lot 3 in Square 31 und Theil von Lot 2 in Square 31, $25 000 Wm. P Richmond an Jacob Oberly. T5eil W H S. E. K. See 29, Tp. 17 N von R 3 E. 5300. Nichotas McFariy u A. an John A. Moore. Lot 87 in McCarty's Subd. von Theil von Ouklot 120 $150. Ntcholas McCaity an Flora T. Miller. L?' 83 in McCrty's Subd. von Theil vn Outlot 120. $150. Skmon R. M.ller an Peter West. Lot 6 in der Indianapolis Car Cv'ö. 2. Add. $1.100. . John W. Smirh an Annie EBrade hafr, Theil von Oullot 15 wtstlich vom White River an Washington Straße. $1.600. Harriet Hoel an Elizabeth H.Wbeatley Lot 17 in RidnourS Highland Home Add. $1.350. Wm. W. Baker an JameS R. Lambert. Lot 53 und Theil von Lot 51 in Ruddell und Vinton'S Park Place Add. $400. Gen. Lsgsn'S Empfang. j Gen. Logan, der republikanische Vice prästdentfchaftscandidat, wird morgen unserer Stadt einen Besuch abstatten. Namentlich die Soldaten sind es, die sich bemüden, ihrem Kameraden einen würdigen Empfang zu bereiten. Am Nachmittag findet ein großer Um zug. am Abend findet ein Fackelzug statt. Alle militärischen Verbindungen und alle Campagne'Clubs werden an dem Um zuge lheilnehmen. Die Theilnehmer werden sich an Ohio Straße ausstellen, und dann wird der Zug folgende Richtung nehmen: Zur Ost Straße, südlich zur Washington, diese entlang bis Illinois, dann nördlich zur Market und zum Circle Park, wo selbst General Logan eine Rede hallen wird. Im Falle es regnen, sollte, wird sich der Zug von Washington Straße aus direkt nach dem Parktheater begeben. Die Geschäftsleute der Stadt sind er sucht, ihre Häuser zu Ehren des ehren werthen Gastes zu dekoriren. Der kleine Sradtberold. ' Heute feiert Herr Wilhelm Heidenreich seinen 32. Geburtstag. Besten Glück wünsch. Herr Philipp Meffmer'und Frau Jo sephina Oehle seiern heute Abend ihre Hochzeit. , Laß nie den Kopf hängen" wenn dich eine tief emgemurzelte Erkältung auch noch so schwer heimsucht. Mache einen Versuch mit dem altbekannten Dr. BullS Husten Syrup, welcher Tausenden das Lider: gerettet hat. Preis 25 Cent die Flasche.
ICH, M au jls TZgent fßtv CHRISTIAN' WATERMAN. Wattei8Giraaim, HoZl & KZpper.) Whistics i Weinen, Vom Auslande. Zur Charakteristik des gerichtlicben Verfahrens in Nußland schreilt rn .n der Voss.Ztg." ausPeters. bürg, den 6. Oktober : Seit einiger Zeit sind diejenigen politischen Verbrecher, welche derUntersuchungshaft un'ierliegen, von der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg nach Schlüssclburg überführt worden. Unter diesen Unglücklichen be fand sich kürzlich ein gewisser Minkoff, der aber soweit abgeurtheilt war, daß ihm bereits alle Rechte und Privilegien entzogen waren. Als starkem Raucher wurde ihm nicht nur schwer, sich den Gefängnißbestimmungen, welche dasTabak rauchen. verbieten, zu fügen, sondern es stellte sich bei ihm in Folge dieser Entbehrung eine krankhafte Appetitlosigkeit m, die eine ärztlicheHilfe nöthig machte. Das Schicksal wollte,daß der Gefängnißarzt zu den brutalen Geschöpfen gehörte, wie sie während der Nikolaischen Regierungsperiode so zahlreich waren. Statt auf die Bitten des Kranken einzugehen, ihm als Arzenei eine Cigarette zu gestat ten, drohte er, ihn zum Essen zu zwingen und gebrauchte sogar Gewalt. Die Antwort des Kranken auf solches Verfahren war eine Ohrfeige, die ihn abermals vor die Richter führte. Das Gesetz gestattet, auf Verbrecher, denen alle Bürgerrechte entzogen sind, die Körperstrafe anzuwcnden, und den Richtern stand es bevor, zwischen drei Graden zu wählen: 150 oder SOPeitschenschlägen oder150Ruthenschlägen. Sie . fanden aber eine solche Züchtigung so entehrend für den unglückliehen Kranke, daß sie ihn zum Er schießen verurtheilten. Vor einigen Jahren wurds in Irland ein Mann,Nam.ns Kilmar tin wegen versuchter Ermordung eines Gerichtsvollziehers zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt und zwar hauptsächlich auf Grund eines ursprünglich selbst des Attentats verdächtigen Zeugen Namens Ganly, der bald nach Fällung des Urtheils nach Amerika aus wanderte. Kilmartin,- der stets seine Unschuld behauptete, hatte bereits zwei Jahre seiner Strafe abgesessen, als Ganly vor Kurzem schwer erkrankte und auf dem Todtenbette das Geständniß ablegte, daß er selbst die That begangen habe und Kilmartin auf sein Zeugniß hln unschuldig verurtheit worden sei. Da sich bei näherer Untersuchung Ganlys Aussage als richtig erwies, so wurde Kilmartin auf Befehl des Vizekönigs in Freiheit gesetzt und sind bereits Schritte ergriffen, ihm für diz unschuldig erlittene Strafe Entschädigung zu verschaffen, die ihm denn .auch höchst wahrscheinlich werden wird, da die Regierung in ähnlichen Fällen bis jetzt stets eine angemeffene Entschädigungssumme gezahlt hat und in diesem Falle schwerlich eine Ausnahme machen wird. Ein höchst aufregender Vorfall hat sich zu Paris zugetragen. In der Rue de Meaur wohnt die Familie Kastner. Der Mann, ein Deutscher von Geburt, ist sehr heftigen Temperaments. Als er nun vor einigen Tagen, nach Hause kommend, seinen Schwager, mit dem er auf gespanntem Fuße stand, in Gesellschaft seiner Frau bei Tische sitzen fand, gcrieth er in unbeschreibliche Wuth. Von Thätlichkeiten bedroht, ergriff Madame Kastner ein -Messer und versetzte ihrem Mann einen Stich ins Gesicht, de? ihm die Nase durchbohrte. Außer sich und da sie keinen Ausweg zur Flucht vor sich seh, als das Fenster, wollte sie aus demselben hinabspringett. Kastner versuchte, sie zurückzuhalten, allein er wurde mitgerissen un alle Beide stürzten vom dritten Stockwerk hinab. Stricke, die zum Aufhängen von Wäsche aufgespannt waren, hielten sie einen Moment auf, aber sie rissen, und die Frau, welche sich unterhalb befand, blieb auf der Stelle todt. Kastner, obwohl stark kontusionirt, stieg die Treppe hinan, stieß aber hier auf seinen 20 jährigen Sohn, der, wüthend über den Tod seiner Mutter, einen Revolver ergriff und auf seinen Vater feuerte. Kastner wurde nicht getroffen, aber die Wuth des Sohnes war so groß, daß ihn die herbeigeeilten Nachbarn mit Striken binden mußten, um ihn zu verhindern, sich aus seinen Vater zu werfen. Die Sache wird jetzt vor den Gerichten ihren Abschluß sinden. Alufforöerung. M?ier Simeon au? Llegeburg, Bayern. f offmann Ludwig au ugburg. Bayer. Minin au Ofsnhauskn, ayern. Sckett LndreaS au faffenveiler. Bade. Stösser Tobia au Chaggenau. Baden. Henntg ranz Anton au ulöhrtm, Baden, Hennig Wart, nna, au ftuiibeta, Laden. Wet ikNlhklnl au Baden, Baden. Bürger BluS, an Ooferdingen. Baden, ogier art. au Linz, Oefterretch. Letzterer erbt ö.Fl.5w. Die Obengenannten wollen fich wegen Erbschaft Angelegenhetten wenden a, Herrn Philip Rappaport, 130 05 n,!anb rate, gnblanaxvtt, Ind.
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