Indiana Tribüne, Volume 8, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1884 — Page 4
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AIZVW Ist das beste Heilmittel gegen die ttx schiedenen Leiden der Lunge und Kehle, vie Husten. Heiserkeit. Bräune. ErMt ung. Engbrüstigkeit. Influenza. Luftröhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zu? Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PreiZ. 25 CentZ. - H i esi ge S. Indianapolis, Ind., 22. Oktober 1834. ?lvilstandSregitter. Geburten. (te angeführten Namen find di bei Vater ad dci lftuacx.j Pat. Hennig. Mädchen. 19. Oktober. Edward Hagedorn, Mädchen, 19. Okt. Hei rathen. Henry W. Zimmer mit Jda Meyer. Hen. Aiikenbrock jr. mit Math. Jttenbach EhaS. S. Gladden mit Marg. Ehapman John G. Langmire mit Irene Hacket. John W. Motz mit ttona Burnett. Fred. W. Nicholson mit Marv Nicholson S. A. Carpenter mit Carrie Fitzpatrick ChaS. D. Bröking mit Carolina Müller. Todesfälle. 233. W. Woolen, 26 Jahre. 22. Oktober Lucinda Rauie. 75 Jahre. 21. Oktober. Louisa Kurd. 17 Jahre. 21. Oktober. Anna Gerry, 34 Jahre, 21. Oktober. Henry Weiker. 7 Jahre, 20. Oktober. Salinda S. Moore. 14 Jahre. 20. Okt Elisabeth Crabb, 17 Jahre. 21. Oktober s&- Dyptheria 451 Nord. Tennessee Straße. j Scharlachfieber Ecke Christian Avenue und Broadway Straße. .Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", und venn er einen schlimmen vu sten hat, rathe ihm eineFlasche Dr. BullS Husten Syrup für 25 Cent? zu kaufen. Gestern gab e3 in Indianapolis furchtöar viele Kaffern. a la .Tele graph." Wir hatten gestern daS Vergnü gen des Besuches der Herren Hackmann von Oldenburg, Ind. und Bierbusse von MoriS. Ind. In unserm gestrigen Blatte schlich sich bei Nennung der Namen der Mit glieder deS deutschen Comites ein Druck fehler ein. Statt StaUmeg, sollte eö Hollveg heißen. Daran ist der Drucker teufe! schuld. . Freunde musikalischer Unterhaltun gen sollten sich einsinken in No. 133 Ost Washington Strake. IÖ Nächsten Samstag Abend findet in der Schulhalle ein Calicokräazchen der Damensektion deS Sozialen Turnverein? statt. Dasselbe sollte von allen Turnern und von deren Freunden besucht werden. English's Opernhaus var diese Woche jeden Abend zum Erdlücken voll. Das Ausstattungsstück .Excelstor" hat eine große Anziehungskrast ausgeübt und ist noch die qanj Woche hindurch zu sehen. Robt. N. Lamb, Receiver von Harrison'S Bank, reichte im Superior gerichte eine Petition ein. um Klage ge gen die vierte Nationalbank von Cincm nati sür $1475.27 sühren zu dürsen Das Gesuch wurde bewilligt. , Zwei große Frame Häuser des Richter Martindale, welche erst vor 4 Jahren errichtet wurden, wurden kürzlich von Nord Pennsyhlvania Straße nach Nord Illinois Straße transferirt. um an dem alten Platze neue schönere Gebäude aufzuführen. - Versichert Euer Ciatn tbum in btt alten bewahrten New Zjork UnderwriterS Feuerversicherung. Fred. Merz, Aaent, No. 18 Virginia Avenue. XS Charles A. Merchant reicht heute in der Superior Court Klage ge gen JameS W. Gray ein. Beide betrie ben gemeinschaftlich ein Plumbergeschäft Sray w2r der Geschäftsführer. Merchan hatte das Geld geliefert. Schließlich annektirte Gray das Geschäft, daher die Klage. Merchant verlangt $300. IST DaS großartige Gemälde, mi welchem die Front des Hauses verzier war, in dem sich daS Lokal des deutsch republikanischen Vereins befindet, ist aus den Händen des Herrn John Egger her vorgegangen. Dasselbe erregte solches Aussehen bei Kunstkennern, daß dieselben per Kabel darüber nach Wien berichteten. Sofort wurde vom Kaiser telegraphisch eine Gratulationsdepesche abgeschickt und Herr Egc nach 'Wien berufen, um die Stelle deS verstorbenen HanS Makart ein zunehmen.
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Der
GmMngMÄlne'ö. . Die Größe der Menschenmenge, welche sich gestern in unserer Stadt einfand. entzieht sich aller Berechnung. Von Springfield. Ohio allem waren 1600 zu verschiedenen Organisationen Gehörige gekommen. Die Menschenmasse. welche sich an der Haltestelle deS ZugeS ringe funden, war unübersehbar. ES wurde spät, sehr spät bis der Zug ankam. Um K5 Uhr erst traf er ein. Der Jubel, daS Hüte und Tücherschwenken, .it welchem er empfangen wurde, wollte.gar keinEnde nehmen. Herr Alaine bestieg einen sechs spännigen Wagen und fuhr dieWashing ton Straße herauf. Ihm folgten die 6omiteö in einer langen Reihe vonKutschen. Auf beiden Seiten. bildeten die verschiede nen politischen Organisationen Spalier. Am Courthause bot sich ein Pracht voller Anblick. Jedes Fenster des großen Gebäudes, die Treppen, die Mauer, kurz jede Erhöhung, welche Raum für Men schen bot, war besetzt, dazu die dichtge drängte Menge auf der Straße, eö war ein' großer, erhabener 'Anblick. Herr Blaine erhob sich von seinem Sitze und grüßte die versammelte Menge. Ganz besonders wendete er sich dem Lokale des deutschen Vereins zu. Er nahm seinen Hut ab und schwenkte daS Taschentuch. Ein Jubel der Begeisterung erhob sich. der ihm gewiß daS Herz schwellen ließ. Die Szene spottet aller Beschreibung, man muß sie angesehen haben, um sie be greifen zu können. Der Zug bewegte sich nach dem Mili tary Park. Dortselbst hatte sich schon um 1 Uhr eine große, immer mehr an schwellende Menschenmenge eingesunken, und hörte die verschiedenen Reden an, welche gehalten wurden. Als der Zug ankam, und Herr Blaine eine der Redner bühnen bestieg, erscholl tausendstimmiger, gar kein Ende nehmen wollender Jubel ruf. Herr Blaine hielt eine kurze Ansprache. worin er hauptsächlich die Nothwendigkeit deS Schutzzolles für das Land hervorhob. Sofort nach Beendigung der Ansprache fuhr Herr Blaine nach dem Hause deS Senators Harrison. wo er im Kreise ge ladener Gäste zu Abend speiste. Die Gäste bestanden au Walker Blaine, Gouvernör Porter. R. W. Thompson von Terre Haute, W. D. McKinley, Congreßmitglied von Ohio, General Manley von Augusta, Maine, N. S. Byram von hier und einigen Anderen. . Unterdeß fand sich' da? Comite des deutsch. republikanischen Vereins ein und Herr Dr. Wagner verlas die Adresse deS selben und überreichte sie Herrn Blaine. Herr Blaine antwortete darauf in fol genden Worten : Meine Herren ! Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihren Besuch. Ich danke Ihnen für Ihre Freundschaft, ich danke Ihnen für den Ausdruck Ihres guten Willens. Die Versicherung der Freund schast der Deutschen und der Unter stützung derselben ist eine Wiederholung dessen, was ich in Ohio erfahren. Meine Geburt und meine Erziehung fanden in einem Staate statt, wo ich Gelegenheit hatte, von meiner Kindheit an mit dem deutschen Charakter bekannt zu werden. mit dem Fleiße, der Sparsamkeit, der Treue, der Beständigkeit und demPatrio tiSmuö der Deutschen. Pennsylvania verdankt seiner deutschen Bevölkerung, den Mühlenberg, Heißer, Wolf, Schneider, Schunk, welche einen Namen in der Geschichte deS Staate haben und mit denen ich durch Bande der Freundschaft. deS geselligen Verkehrs. in einigen Fällen auch durch Bande deS Blutes verbunden bin, sehr viel. AlS ich nach Ohio kam. halte ich eine Conferenz mit deutschen Freunden und wurde ver sichert, welche Versicherung die darauf folgenden Ereignisse alS wahr erwiesen daß meine deutschen Mitbürger mir nicht nur nicht persönlich feind seien, sondern daß sie mir, wie Sie dies so beredt auS drücken, freundlich gesinnt sind, fast bis zur Parteilichkeit. Ich danke Ihnen nochmals meine Herren für den Ausdruck der Freundschaft in Ihrer Adresse und bin stolz darauf, die. Hand jedes Einzel nen von Ihnen, als ein Zeichen gegen stitiger Achtung und Freundschaft zu fassen. Herr Blaine machte die Runde im Kreise, und hatte sür Jeden einen war men Händedruck. Herr Ph. Rappaport sprach darauf Folgendes ' ' Herr Blaine! Die deutschen Republi kaner der Stadt Richmond in unserem Staate, an welche ich gestern Abend, eine Rede hielt, ersuchten mich, Ihnen Ihre Grüße zu bringen und Ihnen ihre Un terftützung. zu versprechen. - Sie ermäch tigten mich, Ihnen ihr Vertrauen aus zudrücken und Ihnen zu sagen, daß ihre Zahl größer sei, alS je vorder. Sie er suchten mich ganz besonders, Ihnen die Hand für sie zu schütteln. .' - . Herr Blaine ergriff Herrn Rappaport'S Hand und sagte : Ich danke für diesen Beweis der Freundschaft meiner deutschen Mitbürger von Richmond. AlS ich nach Cleveland, Ohio, kam, gab mir Herr Kaufmann vom .Anzeiger" ähnliche Ver
sicherungen, und die Folge hat gelehrt, daß dieselben zuverlässig sind. Ich fühle
mit Dant und Befriedigung, daß die Deutschen von Jndiana mir treu zur Seite stehen. Eine große Zahl von Herren und Da men hatte sich tingefunden, um Herrn Blaine vorgestellt zu werden, und die Herren vom Comite zogen, sich zurück und begaben sich nach dem Hauptquartier des Vereins, um den Zug anzusehen. . Ueber die Person deS Herrn Blaine sprechen sich die Mitglieder dS Comite mit wahrer Begeisterung auS. Der Mann hat' .'in der That etwas Magne tischeS an' sich. Man braucht ihm bloß in' Auge zu schauen und wenn, wie man sagt, das Auge der Spiegel der Seele ist. dann erkennt man die giftigen Verleum düngen seiner Gegner, als das was sie sind. Eine Deputation von Geistlichen hatte sich ebenfalls während deS Abends einge funden und erklärte, daß sie ohne Rück ficht auf die Parteistellung die sich in Verleumdungen und Beschimpfungen er gehende KampfeSveise mißbilligen. Her? Blaine sprach seinen. Dank in ei nigen passenden Worten auS. ES wurde neun Uhr bis Herr Blaine Zeit gewann, nach der Washington Str. zufahren, um den Zug anzusehen. - Als er dort ankam war es bereits zu spät. In Folge deS zeitweise hestig strömen den RegenS war der Zug nicht das. waS er unter anderen Unständen geworden wäre. Trotz des ungünstigen WetterS aber hatte sich vor dem CourthauS und vor dem Hauptquartier deS .deutsch republikanischen Vereins eine riesige, ge duldig ausharrende Menschenmenge ein gefunden. Von dem Lokale deS genann ten Verein? auS wurde ein brillantes Feuerwerk abgebrannt und die Vorüber ziehenden brachen fortwährend in Jubel rufe aus. ES wurde fast elf Uhr bis die Straßen sich entleerten und die aufgeregte Menge sich heim und zur Ruhe begab. Ohne die geringste Störung verlief der Tag, der noch Manchem in angenehme? Erinnerung bleiben wird. Die Herren der verschiedenen Comites, welche Herrn Blaine bis Kokomo und Fort Wayne entgegengefahren waren. sprachen' sich alle mit Begeisterung über daS leutselige, gesellige und freundliche Benehmen desselben, sowie über die tu belnden Menschenmassen, welche sich übe rall eingefunden. um ihn zu begrüßen, aus. . In NobleSville bestieg Herr Blaine die Lokomotive und führte den Zug zwanzig Meilen weit.' Dann ging er durch den ganzen Zug und schüttelte Jedem die Hände. Die Begeisterung war allenthalben eine ächte auS den Herzen kommende. Heute Morgen um 10 Uhr reiste Herr Blaine nach EvanSville ab. Viele Men schen hatten sich am Bahnhose eingefun den und der Abschied war ein herzlicher. Jeder drängte sich heran, um noch einen Händedruck zu empfangen. Ein paar herzliche AbschiedSgrüße, worin er sich für den festlichen Empfrng bedankte, und der festlich geschmückte Zug. trug ihn zum Bahnhose hinaus. Lvra Couzert. Die Lyra wird heute Abend unter der Leitung ihres Dirigenten. Herrn Alex. Ernestinoff ihr erstes Conzert in dieser Saison geben. Die bisher stattgehabten Proben deu ten darauf hin, daß die Hörer auf einen hohen musikalischen Genuß rechnen dürsen. Für den gemischten Chor wird daS heute Abend daS erste Debüt Um und die Freunde des beliebten Vereins sehen diesem Ereigniß mit Spannung ent gegen. DaS Programm ist äußerst gewählt und manichfaltig und der Besuch sollte ein recht guter werden. ' Nach dem Con zert folgt ein gemüthliches Tanzkränzchen. (?ine lobensverthe Handlung. DaS .Journal" von heute theilt Fol gendeS mit; .Kurze Zeit ehe das Fallissement von Fletcher & Sharpe'S Bank folgte begab sich Frau Louise Bauman, welche an Süd Noble Straße wohnt, auf die be treffende Bank, um die $1200, welche ste dort deponlrt Hatte, zu erheben. Durch die Versicherung, des Herrn Schwartz, daß er für ihr Geld persönlich hastbar sein werde, liebste sich jedoch überreden, daS Geld dort zu lassen. Nachdem die Bank fallirt hatte, gab Frau Bauman alle Hoffnung auf. den vollen Betrag ihres GeldtS jemals außer durch den Receivo wieder zu erhalten. Vor eini gen Tagen var sie jedoch nicht' wenig Überrascht crlS Herr Schwartz zu ihr kam und ihr den vollen Betrag übermittelte. Feuer. In einem Hause an der. Ost Michigan Straße, brach gestern durch einen schad haften Kamin Feuer auS. Schaden $100. Gestern Nachmittag wurde die Feuer wehr nach dem Hosraum der .Heimath zum guten Hirten gerufen. Ein Keh richthaufen dicht neben dem Hause var in Brand gerathen. kJauserulttö. I. S. FranciS, Frame HauS an HoS brock zwischen Grove und Dlllon Straße $750. I. S. FravciS. Cottage an English Atzenue zv. Pine und Cedar Str. $760. ES ist wirklich wahr. Nichts kommt Dr. BullS Husten Syrup gleich, er hilft jedesmal und er sollte in keinem Hause fehlen. Preis 25 Cent die Flasche.
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Was Varlei-IanaUsmus fertig Srwgen kann! Bemerkungen des heutigen ' .Telegraph." .Die Dekoration der GefchüstShäuser nat eine solche, welche nur zu sehr den Stempel der Reklame trug. Die meisten Wirthe hatten daS Deko rationS'Zugmittel verschmäht. In schlauberechnender Weise wollte Blaine sich mit diesem kurzen Redeakt begnügen. Der Knalleffekt sollte Abends loSge lassen werden. " - Die Geschichte'. erwieS sich als eine Farce. . DaS Publikum hatte an der .Show" genug. . Der CircuS ist hier in die Brüche ge gangen. Die Ohioiten mußten den CircuS retten. DaS Geld war zum Fenster hinaus geworfen. Selbst der Wetterclerk konnte ihn nicht .stünden "'Die Campagne-ClubS mußten sich gestern auf Commando heiser schreien. sonst war nirgends (tmaS von Enthu staSmuS zu verspüren. Wenn sich die Demokraten so'aufsüh ren würden, wie es die Republikaner gestern gethan, dann sollte man daS Geschrei der republikanischen Presse hören. .' Blaine raub Schreckliches auf seiner Reise ausgestanden haben. Ein Ver gleich zwischen dem von ihm verbreiteten Portrait und der geknickten Gestalt mit dem pergamentfarbenen Geficht, die sich gestern hier zeigte, liefert hiefür den deut lichsten Beweis Ein anständiger Menfch. hat für solche Schreibweise keinen anderen Ausdruck alS.Psui!- . NuS deu OeriStShösen. Superior Court. Zimmer No. 1. Albert T. Pedigo gegen die Louisville, New Albany und Chicago EisenbahN'Gesellschast. Scha denersadklage. In Verhandlung. Zimmer No. 2. James C. Furguson u. A. gegen LewiS Jord. Schuldklage. Urtheil für den Kläger $169.03. Chistopher Schetter gegen Thomas Quill. Schuldklage. Dem Kläger 1184.1$ zugesprochen. Zimmer No. 3. Cora I. BurrowS gegen die Aetna JnS. Co. BesthrechtS klage. Zurückgezogen. Simon Mitchel gegen Aetna Insurance Comp. BesidrechtSklage. Zurückgezogen. LeeRaney u..A. gegen die Jndiana Foundry Co. Notenklage. Dem Klüger $380.67 zugesprochen. Kriminalgericht. Frank Martin wurde wegen einer Schlägerei zu 525 Strafe, Tragung der Kosten und 30 Tage Hast verurtheilt. John Cochran wurde wegen Erlan gung von Werthen unter falschen Vor wänden zu 2 Jahren Zuchthaus verur theilt. , Qatiprl 'Genrt. John W. $oton war angeklagt im Besitze von Einbrecherwerkzeugen zu sein. Der Mayor hat den Fall in Berathung genommen Daniel Berrtz und William Morrison wurden wegen Einbruchs den Großge schworenen überwiesen. . Lucius Holland passirte ein Gleiches weil er sich sür einen Wahrsager auSge geben und einige dumme Frauen umGeld beschwindelt hat. John Carr und CharleS Watson wur den wegen WasfentragenS bestrast. Hugh Morgan Black Hauk. John Mentel. C, H. Farrell, Milton Hender. son, Abe MeyerS und Henry Thomas, lauter Taschendiebe wurden bestrast. Qlnt arte. . An Alle, welche an Folgen von Jugend ünden, nervöser Schwäche, frühem Ver all, Verlust der Manneökrast :c. leiden, ende ich kostenfrei ein Recept daS sie kurirt. Dieses aroße Heilmittel wurde vn einem Missionär ln Südamerika entdeckt. Schickt adresfirteS Couvert an Rsv. Joseph T. Jnman,. Station v., New York City. ' Vorgestern Nacht drangen wieder einmal Diebe in da Hau? des Herrn Bergmann, Ecke West und Morris Str. . Rauche Mucho'S "Best Hayana Cigrs."
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Depot: CHRISTIAN T7ATERMAN. (Eingesandt.) Redaktion der .Tribüne." In Ihrer Zeitung vom 20, dS.. die mir erst heute zuging, sprachen Sie über die Vorgänge im Indianapolis Sozialen Turnverein am letzten Sonntag. Da Sie auch mich quotirten, wünsche ich. daß das wa.S ich sagte, richtig gegeben wird. ' Als ich als Sprecher des Vereins die Versammlung eröffnet hatte, sagte ich Folgendes : Besprechungen über der Platform, wie der prinzipiellen Beschlüsse deS Vereins, könnten meiner Anficht nach, nicht zuoft stattfinden, denn. die Turnvereine haben neben ihrer erzieherischen auch eine agita torische Ausgabe zu erfüllen. Ob aber eine Zeit der politischen Aufregung, in der wir unS jetzt befinden, geeignet fei. eine ruhige, leidenschaftslose, dem Zweck entsprechende Besprechung zu erzielen. müßte ich bezweifeln. Ich müßte dies um so mehr bezweifeln, weil eine Zeitung in ihrem Partheidienste so weit gegangen sei, die Anreger der Versammlung selbst süchtige Motive unter zu schieben und die Zeitung würde stch wahrscheinlich auch nicht scheuen, au der Besprechung poli tischeS Capital sür stch zu schlagen In Folge dessen hielt ich eö für daS Beste wenn der Verein die Beschlüsse und Manifeste einfach verlesen läßt und eine Besprechung über dieselben für später ausschiebt. . H. L i e b r. Bemerkung der Redaktion ! Die Aeußerung deS Herrn Einsenders wurde unS zuerst in obigem Sinne mit. getheilt, da wir dem Herrn aber ein derartige Aeußerung kaum zutrauten fragten wir bei verschiedenen Mitgliedern deS Vereins nach und wurden ander? berichtet. Jetzt sehen wir. daß wir vom Ansang an recht unterrichtet waren. Wir können in dieser Angelegenhei ruhig daS Publikum richten lassen. Das Urtheil deSPublikumS möchten wir jedoch dadurch erleichtern, daß wir. ihm auch mittheilen, daß Herr Peter Lieber in der TurnhaÄe sich dahin ausgesprochen, daß er Herrn Hedderich veranlaßt habe, die Sache im Turnverein anzuregen, daß ferner Herr Peter Lieber Herrn Hedderich eine Note zuschickte,' ungefähr deS In hals, daß die Brauer deS Turnvereins nicht bedürfen, dak aber auch in Zukunf der Turnverein ohne die Brauer fertig werden müsse.. Das Publikum entscheide, ob die Mo tive selbstlose, oder selbstsüchtige waren u. ob der Zweck der ganzen Anregung ein anderer war, als der aus d:m Turnver ein politisches' Kapital zu machen, und ihn zu politischen Zwecken zu gebrau chen. Die .Tribüne" gratulirt sich, dazu bei getragen zu haben, dieS zu verhindern und hat die Befriedigung deS Beifalles eines großen Theiles derjenigen Mit glieder, welche nicht Brauer find. Merkwürdig ist jedenfalls, daß der Ge danke, daß der gegenwärtige Zeitpunkt zu einer Besprechung wi die gewünschte, ungeeignet sei, bei den Herren nicht von Ansang an -vorhanden war, und daß ihnen diese Verständniß erst beigebracht werden mußte. cö II ! Um die Zahl unserer Kunden z vermehren, werde wir Straße und Hof-Arbeit zu , ' 25 Cents per. Fuß verrichten. ... ltraftark ZollZRöhtt find hier ineschlffn. Für VerbindungSröhren trd nicht extra btrechnet. , WafferSkaten: Hau U S Zimmer xer Jahr; ItUt weiter Zimmer 1 jährlich; adezimm 3 per Jahr; ,Watr.Elset Z3 rr Jahr. Reiner,!, befferei Qaffer all Quell maffer. Oe? nen Arbeiten irgend roelcher Art t vergeben hat, ist ersucht, bet un vorzusprechen. Indianapolis Vater Company, 20 Oüb C?mft)lpqottt Olt. IvUsa&'tt. ' TT. aDEmp, Nachfolge? on DREW & WAOÖON, Qohlen -Händler, . No.14 Nord Pennsylvania Str., No. 126 Jndiana Avenue. . Telephon 1?,.
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