Indiana Tribüne, Volume 8, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1884 — Page 1

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"x- ' T A . Jahrgang 8. Office : No. 120 OK MarhlMd Straße. Nummer 30. Indianapolis, Jndlana Samstag, Den 18, Oktober 188.

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NeueS per Telegraph. i W e t t r a u Sl i l e n. Walbinaton. 13. Okt. Hüb. sches Wetter, veränderlicher Wlnd.

Nüdere über d ie W ahl. Cincinnati. 13. Okt. Ossijielle Berichte von 00 CountieS und dalbofki zielle Berichie von weiteren 20 CountieS geben Robinson eine Majorität von 1132!. und Flickcnzer eine solche von 17.476. Für die republikanische Con grebcandidaten - würd eine Masotttilt von 23 418 Stimmen abgegeben. Wbeeling. W. Äa.. 13 Oktober. Wilson'Z Morität ird 2,500 Stimmen nicht übeisteigen. Die demokratische MaloritSt ist bedeutend kleiner al man Anfangs glaubte. Gestorben. B e r l i n. 13. Okt. Wilhelm. Her. zog von Braunschweig ist beute Morgen gestoiben. EditoricttcS. Wenn Bürger politische Vereine gründen wollen, dann haben sie daS Recht dazu. Wer einem politischen Aer ein angehören will, weit er daS Bedürs niö fühlt., für seine Partei zu wirken, hat Geleaenheit dazu. ES ist demnach gar keine Nothwendigkeit vorhanden, Partei Politik in Vereine zu tragen, welche kei nen parteipolitischen Charakter tragen. Vor einem solchen V:rfahren kann nicht genug gewarnt werdkn ES httfce die Axt an daS deutsche VercinZlkben Ue. Unsere deutschen Vereine widmen sich den verschiedenartigsten Zwecken. Die einen versuchen fortschrittliche Ideen zu vcrdrei. ten, die anderen Pflegen der Muflk ur.d und dem Gesänge, wieder andere der ge genseitigen Unterstützung und bei ollen ist der gesellige freundschastliche Verkehr unter den Mitgliedern der ttitt, der sie zusammenhält. Innerhalb dieser Vereine bewegen sich Leute von velschiedenarti' sten Anschauunzen, sovobl in religiSier politische?, wie sozialer Beziehung. Die Zwecke all dieser Vereine liegen der TageS und Parteipolitik vollständig ferne, und können durch dieselbe nicht gefördert werden. Wohl abee wird da? Hereinziehen der Parteipolitik die für alle Vereine nothwendige Eintracht und Har monie stören und die Vereine in kurzer Zeit zu Grunde richten. ES kann deS. halb vor solchen da deutsche VereinZl?' den zerstörenden Veisuchen nicht genug gewarnt werden. Wir .sind die g.fcun, welche eS Jemandem übel nehmen, wenn er für sein eigenes Interesse arbeitet. DaS Recht dazu hat Jeder, und.es kann daher nicht erwartet werden, daß der Eine sein Interesse dem Jnterlsie des Andern hin tenanstellt. Die Brauer glauben, allerdings thümlich nach unserer Ansicht, dak ihre Jnteresien von einem Siege rer remo kratischen Partei abhängen und sie orbei ten deshalb sür diese Partei. Sie kön nen aber nicht erwarten, daß Diejenigen, welche glauben, dab ihre Interessen mit einem Siege der republikanischen Partei zusammenfallen, sich für die Sache der Brauer begeistern. Die groöe Zahl der Arbeiter und Geschäftsleute hat andere Interessen, alö die Brauer. Die Brauer begeistern sich auch nicht für die Interessen der Arbeiter. Sie be zahlen selbst ihre Arbeiter nicht so, wie eö die GesundheitSschadlichkeit der Arbeit, und die lange Arbeitszeit und die An flkengung die damit verknüpft ist, bedin gen sollte. Doch, wie gesagt, wir verdenken eS dt Brauern nicht, wenn jie süe ihre Sache agitiren. Ihr Geschäft .ist ein einträg' licheS. meist Reichthum bringendes. ES liegt in der menschlichen Na5ur, daß Jeder nach Reichthum strebt, und mir gönnen den Brauern den Ihrigen, die selben können aber nicht erwarten, dak die Masie der Arbeiter sich für sie begeistert uno nach ihrem ttammando'flimmt. Der Arbeiter hat nicht nur daS Rcht. nach einer Verbesierunz seiner Lage zu streben, er bat Weib und 5?ind gegen über die Pflicht dazu. Und er wird sich sragm, waS aus ihm werden soll, wenn die FreihandelSpartei an'S Ruder kommt, wenn Europa den amerikanischen Markt mit seinen durch billige Arbeit hergestell ten Waaren überschwemmt und dem hie sigen Arbeiter Arbeit nnd Brod nimmt DaS Gefühl der Selbsterhaltung ist bei dem Arbeiter ebenso stark und ebenso berechtigt, wie bei dem Brauer. Auch der Geschäftsmann wird sich lagen, daß fein Wohlstand von der Kauffähigkeit der Arbeiter abhängt, und Arbeiter und Ge fchästSleute werden eS d,n Brauern über lassen, in ihrem Interesse zu arbeiten, und werden ihr eigenes Interesse eben slls nd zwar vsrzüalich berücksichtigen.

Drahtnachrichten. Eisenbahnräuber verur theilt. ttansaS City. 17 Okt. Von Atchison wird gemeldet : Bill NorriS. der berüchtigte EisenbahnrSuber und BundeSgenosie Polk WellS'. wurde in OSkaloosa. ttan. . zu Sljähriger Zucht hauöstrafe verurtheilt. Nach Verkünd! gunz deS UrtbeilS versuchte der Gefan gene il Gerichtszimmer Selbstmerd zu begeben, indem er sich eine Schlagader am Arm öffaete. Lkasslerdurchgegangen. Denver, 17. Okt. Eine Spezlal depesche von Lajunta meldet, daß Richard Simpson. Kassier von I. C. JoneS & Fisher'S Bank am dortigen Platze durchging und alles vorhandene baare Geld miinabm. Fr erfreu'e sich bis dahin deS größten Zutrauen? von Seiten der Be völkerung. Uns ich tb ar geworden. Lincoln. Rtbr.. 17. Okt. I Robert William? von David City, ist feil Freitag letzter Woche nicht mebr gesehen worden. .Soeben ist nun bekannt geworden. dab mit ihm auch $27.0(X) ver schmunden sind, welche er von Freunden, ttirchenmitgliedern und andern hervor, ragenden Persönlichkeiten der Ortschaft zusammenborgte. Er war Superinten dent der Sonntagsschule und vergange nen Herbst Candidat sür daS Amt eines Distrikt Richters. Man vermuthet. dofe er nach Canada ging. Elektrizität und der Galgen-

Mon tp el ier. Vt,17. Okt. Eine Bill wurde h?ute in der Legislatur eingereicht, welche die Hinrichtung von Mör dern durch Elektrizität anstatt durch den Strang befürwortet. VomArdeitSmarkt. W oon locket, R I. 17. Okt. Wy mant Chafe'S Baummollsabrik wird mor gen geschloffen werden. Dieselbe be schäftigte 3 "0 bis 400 Arbeiter un es ist nicht bkkannt.wann sie wieder eröffnet werden wird. Petersburg,. Va. 17. Ok'. In Watfon und McGill'S Tadokfabrik, der größten in der Stadt, ist der 'Betrieb wieder aufgenommen worden. 400 Ar beiter finden dort Beschäftigung. Stahlschienen für Canada. Scranton. Pa. 17. Okt. Die Lackawana Eisen und Kohlen Compagnie hat soeben mit der Canadian Pac'sic Eisenbahn Gesellschaft einen Contraci zur Lieferung von 10.000 Tonnen Stahlschienen abgeichlosien, welche in Canada zu 523 50 per Tonne abgeliefert werden müsien. DieS ist wohl daZ erste Mal. daß Canada feine Stahlschienen aus den Vereinigten Staaten bezieht anstatt von England Wieder der Revolver. Nashville. 5enn. 17 . Okt. taatLscnator I R. Swafford wurde heute Morgen in einem Strak,enkamps mit dem Gefägnißwärter Monroe Hud fon in Sparta, Tenn. crschosien. Explosi on. Carmi, Jll. 17. Oft Rahe Rol land. Jll. exvlodirte gestern Nachmittag der Dampfkeffel einer Sägemühle und drei Personen wurden augenblicklich ge tödtet. Elne9Jjährig e degehtSelbst m o r d. Milan. O.. 17..Okt. Einer der traurigsten Selbstmorde fand hier statt. Die 90jährige Catharina Stippa, von der Last der Jihre gebeugt, aber doch noch immer rüstig und thätig, fürchtete, dak sie nach dem Armenhaus geschickt werden ürte, wenn sie einmal hülfloS erden sollte. Dieser Gedanke verlieb sie nicht mehr und verfolgte sie Tag und Ncht. Gestern nun ging sie, in den Obst garten und erhängte sich dort on einem Apselbaum. Einbrecher an derArbeit. Rockford. Ind.. 17. Okt.- Ein brecher drangen vergangene Nacht in die Wohnung deS Farmk'S JameS Montgomery und stahlen alle Schmucksachen der Frau, Silbergeschirr, Kleider. Eö waaren. Geschirr u. s w. Die Familie schliessest uno meiste nichts davon. Von den Dieben hat man keine Spur. Ver Kabel. Der Feldzug in Egypten. Wady Halfa. 17. Okt. DaS Dempsboot Feruz ist mit vierzig Ruder böten n'Bord in Dongola angekommen. OSman Narriddin. ein Bewohner Nor te'S kam von Kharthum hier an, nachdem er vierzehn Tage unterwegs war. Er machte die Belagerung KhartumS mit durch und fa? wie dem General Gordon eine Quantität den Rebellen gehörenden Waffen in die Hände fiel. 0r berichtet.

dab der Weg von Khartum nach Don gola von Rebellen frei sei, S u a k i m. 17. Okt. Man alaubt. daß es dem Rebellen Anführer Okman Digma gelingen wird, seine Streilk'üsle Samal zu sammeln. Vor der Hand wer den die Engländer keine Gelegenheit ha den, ihn unschädlich zu machen. DaS Wetter und reichliche Ernten begünstigen ihn. Frankreich und China. Shanghai. 17. Okt. Fünf fran zösische Kriegsschiffe liegen vor Kelung

und acht vor Tamsui. Die CditttskN be festigen 'die Anhöhen und weigern sich, ihre Stellungen zu verlosten. Paris. 17. Okt. Der Figaro mel det daß die bei Chu geschlagenen Streit krüfte der Chinesen nur einen Theil des linken Flügels der Armee bildeten, welche augenblicklich !n Tonquin vordringt. Das Tödten von 3000 Chinesen wird dadurch erklärt, daß weder Pardon ;v llngt noch gcgebkN wurde? auch Gefangene wurden nicht gemacht. Der rechte Flügel, welcher sich den Songean Fluß entlang bewegt, ist gegen Hong ttoa gerichtet. Der .Jntransigeant" behaup. tet. de.ß von den 10000 in Tonquin sich b siadetiden französischen Soldaten, nur 4000 thätig seien und klklärt. wenn dem Vordringen der Chinesen Einhalt gethan werden solle, müffe gleich eine : ganze Armee abgeschickt werden. Paris, 17. Okt. Neue chinesische Slreiikrüfte diingen in Tonquin ein. Geneial Briere de Lisle telegrophi'rt. daß in der chinesischen Armee viele euro pöische Ossiziere thätig seien. Die Ladung ernesDampsers in Feuer. Queenstown, 17. Okt. Der Dampfer Nevada von der GuZon L'mie, welcher am 7.Okt. von NewVsrk.abging, kam heute Morgen hier an. Der Kapi tüi belichtet, dak die Ladung in Feuer stehe. Unter den Passagieren herrscht große Aufregung. Statt nach Liverpool weiter zu geben, lief der Dampfer in den hiesigen ßasen kin. Die Ladung brannte seit letzten Mittwoch und seit der Zeit wren Kapitän. Offiziere Mannschaft und Passagiere unausgesetzt thätig, d;S Feuer Herr zu erden. Bei Ankunst im hiesigen Hafen wurde die alle Mann schaff abgelöst, und nachdem man das Feuer gelöscht und siedechn Paffagiere gelandet worden waren, sitzte das Sch,st oie Reise nach Liverpool fort. Ein Dynamiter. London, 17. Okt. Der von Philadelphia kommende Ungar, welcher bet Ankunft deS Dampfet .Lord Clrte" in Lwerpo! verhaktet wurde, weil er Dyna mit in seinem Besitz hatte, ist wieder auf freiem Fus gescht worden. Er ist Berg mann und konnte genüzende Grünöe an -geben, webhalb er denSp:engstoff mit sich führte. ' DieMozamdique Angelegen' he it. London. 17. Okt. Eine Depesche von Mozamb?que meldet, daß eine ameri kanische Fregatte dort angekommen sei. zu dem Zm-cke. die Angelegenheit der Barke Sarah Robert zu regeln. Man glaubt, daß internationale Verwicklungen unvermeidli.ch.sind. Dürfen nicht einmal sein B i l d ul e h r a n s e h e n. St. Petersburg. 17. Okt. Die Eigenthümer von HotilS, RtstaarantS und ähnlichen EtabltsiementS haben vom Polizeichef Befehl erdalten. Portraits oeS Czaren aas ihren Lokalen zu ent fernen, da das Publikum denselben nicht mehr die gebührende Achtung zeigt. 'Gesto rben. London. 17. Okt. Alexander M. Sulliran. der btkannte irische Agitator und einer der Veranlosier der Home rule Bewegung starb heule Morgen in Dublin. Pari. 17. Okt. Der bekannte No oellist und Antiquar Paul Lacroix ist todt. DieCholera. Rom. 17. Okt. Wahrend der letzten 24 Stunden kamen in Neapel 66 neue Erkrankung? und 27 Todesfälle &jr ,n Genue erkrankten 7 und starben 3 Personen. OHtssSuaeJrtedtkl.. New Pork, 17. Okt. Angekom men : .Celtic" von Liverpool. N e w V o r k, 17. Oktober. Angel.: .Wieland- von Hamburg und .Werra" von Bremen. Marktpreise. vt,,-o. l. 80c: 80.1015,77. em 990.3 iß 57;: ,lb S4c; gemilch. it H s r R. ettz ZOc ; gemischt ?Se, Roggen SZc. lete tu.OJ. bU 110.00. 6ä)tnf-13i-UVi Schult? -d)e. S,t 12 e. Seiten l?xe. Sch w t f a) m a 1 1 9XQi. ,ht -amila $3.iW3.lO; Fan, 3 S -4 lrt2.JU 12.60. i r lkc ; tn Stör 17e. Lütter Ereamerk) Ni: DatrH 5Se z Eou. tr, '2 lbc. ßsiljmr l-10c rer Puvd larlot f I 45 ft ff Ort

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