Indiana Tribüne, Volume 8, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1884 — Page 4

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jr2 mc?-?,.D si-w S&i:, v--;V- 6?'. K!W SS 1 M t I I H V$ l h n M h ri vi cN CP s ' f' - 7 v vtt ."' '..'"-f " - " . -- . i.. -. fci mr -.. .i 'GMNWW . 'i'w'T ., T-r .'-rt.- tt .jrs. ""."- """"" ..: ... TT.l -Vw-. . Jit das leite ödlmüiel ceaen die ver schiedenen Leiden der 2urtfe ur.b Kehle, vie Husten. 5'iserkcit. Aräune. GxttU ung, Engbrüstigkeit, Influenza. Luftröhren Entzündung.. son?ie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterrn Zchttindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gernacht hat. PreiZ. 25 EentZ. , imHiesiges. Indianapolis, Ind.. 15. Oktober 1834. (TivilftandSregisler. Geburten. il anzesüirten flamm sin die bc8 Latr ober der 49utt ) WeSley SimmonS. Knabe, ö Ok'ober. J?aak Wriakt. Madcden. 14. Ofoder. Henry Schwinge, IWdjen, 12 Oktober. CdarleS A 6mi:t). mfc. 10. Oktober. JurneS stiller, Anode, 8 Oktober. H e i ? a t d e n Fred. Herring mit Marg B unnemeier. William v. ftrabarn mi? $i:u Humdle. ElllS 33. I ,ck'on mit Sall e E Heizer. EdM2ld L- L'rrx mit Lois E. R,ms.y. JimeS D B cl!ky mn Liura A. Ädaire. Lise G Mit Fannie A Mttkditb Will. A &ei,iate mit A!?ce Coltlnabam. CdaZ. M N hmx mit Louifa Bas.v. TodessJlle George J''sker. 11 Monate. N. Oktober. Anderson. 2 I dre. 13 Oktober. Charles T I fsciss 20J ld e 13 Okt. Sarah S. Sl'd 3 Iaore. 13. Okt. Susanna Ruff 23 Jahre. 12. Ok:ober. V.'runückt. Willie ChzstZne ein 14 jähriger Junge arbeitete auf einer Fzrm nahe ttnightS toan und wurde gestern von einem fallen den Baume erscklaaen. Snne Eltern wohnen hier in No 554 West New Vork Str. und die Leiche wurde heute dahin gebracht. SleaeSfeier. Die Republikaner hiesiger Stadt wer den heute Abend Gelegenheit nehmenden Sieg in O!:io zu feiern. Die Versamm lung findet vor der Postofsice statt Tüchtige Nedn?r werden svrechen. us den rickesKSsen. Supertor clourt. Zimmer No. 1. Nilda Bristow gegen Lairson Abbett. Schadenttsadklage. In Händen der Geschworenen. LkviZ Pce gegen die I. B. fc W. R. R. Co. SchadenersaZzklage. Zurück gezogen. 2ou More Jron Co. gegen die In diana Founty Co. Notenklage. Den ttiSgern 777-70 zugesprochen. Allen M. Jletchcr aeger Peter Routier u.A. No?e-,klage. Dem Kläger 5289 60 zugesprochen. Indianapolis Nztional Bank gegen die Stockman Jce Maihine Co. u.A. Schuldklage. Dcm Kläger 57.676 62 zugesprochen. Alcxind,r McDonald u. A. gegen d!e Capital C' u laning M'll Co. Den Klägern $211 59 zugesprochen. Mollie Russ ll gegen die Pan Handle Wenden Cs. Schldenersadklage in Behandlung. Zlmm,r No. 3 I. GileS Srni'b geen Ve'rr N "ltier. Notenklaze. Dem KZz?r06 20 zugesprochen. Adam Gl ff n fl'grn Stoughton A Fl tcher u. A.' K.,ge anf Cekt.fikat. Dern K äer 5l65 02 zugesprochen. CXiiooeatt. Willie Pr:c. ein faibiaer Junge wurde unter Ankia r? dZ PierdediebstahlS dem C imin ,'g'rich: überwiesen. Charles Smuh und I ste Rinaokd Viren gestern Ad,n) me.en politischer MinungSoersizifnh:,t in S'reit gerathen. wb.i Ld eree ot von seinem A.vo!ver Gebrauch machle. Die Ange legenhkit wurste bis Fr?i!aa verschoben Einige T'unkenbolde und rinige Ruus bolde W troen drsiasl G'mi!cht,r Cyor des Lledetkrarz heute Abend Probe. Ein glZ!,sne? R Zultar. Mehr alZ 125 Zauiend J'.aen Dr. BullS Husten Syrup stno in Bilk,more von ! , hin sijrrn TTt rn ClNCt CIHllr,l j !.., "in vin WUi H. Brown & öio. üiiirnU worden. tT Heute N ichm.ttag um Uhr brach in dem Hause des Casp-ar FrieS No. 121 Malbery Strafe Jeuer auS Dmch das promoie Erscheinen der Feuer wehr wurde das Feuer gelöscht, ohne großen Schidm verursacht zu haben. DaS Gebäude ist ein Dovpel'HauS, und wurde der südliche Theil desselben eben fall? beschädigt. Der Eigenthümer deS selben ist Dr. Stevens.

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Eine deutsche republikanische Massen - Versammlung. Zlede des Kenn Joseph Vruckrr. ES war eine Massenversammlung im wahren Sinne des Worte, welche sich gestern Abend in der Mozart Halle ein gesunden hatte, um den republikanischen Redner. Herrn Joseph Brucker von WiS consin und unsern republikanischen Con grrcandidaten Herrn Stanton J.Peelle, zu dören. Die Mozart Halle war bis zum letzten platz gefüllt und trctz der großen Aufregung, die sich gestern'Abend begreiflicherweise aller Gemüther bemäch tigt hatte, verstand eS Herr Brucker doch, da Auditorium durch eine fast zweistün dige Rede hindurch zu fesseln und festzu halten. Herr Otto Stechhan führte den Vor sife. Herr Ernst Knodel fungirte als Sek retär und folgendes ist die Liste der Vice Präsidenten: Fred. Balloeg. JoS. Ernst.. Wm. C. rZamb. Frank Alleg. ChaS. Richmann, Mark Hudson. McDaniel. W.Ralph. Jacob Rief, Fred. Lang. Aug. Keil. ChaS. Ziegler. CdaS. Singstock. CdaS scholl. Gen. Fred. Kneffler. Fred. Si' mon. Fred. Weber. Jodn Ubl. Ben. R. Lefkver. John 71. SachS. I S Cosf man. Tuylor Monteilh. Fd. Thoms, ChaS Schwager. NicholaS Kartz Leo. Haller. Pdil. H retd. Geo. Heitz. B. Z Heitz. Heury Müller. Cdrist'an Fri'sar. LouiS EKmann. Fred GunSberg. And Nagele, JoS. Schmidt, Jodn Krupp Itdrecht tt pp. Eugene W.Zaner. Ed Dean. Ed. Hasield. Willard Miles. Aug. Mai. Jodn Marsee. H,ny Rinekler. W. Maegge. Jac Baron. Jod-, W.'l'coel'er. Geora Reichert. Jicob Kropp. Herr Brucker ist ein vorzüglicher Red ner und wurde häufig durch BeifaUsbe ttugunqen unlelbrochen. Er leitete feine R de damit ein. daß kr die Stellung der beiden Hauptparteien des LandkS während der l'tzten 25 Zahr

Revue p,ssir,n ließ und zeig'e auf Grund der Geschichte, daß die rrpudlikanische Partei stetS die fortschrittliche Pariei gewesen sei. Er krit'sirte den Standpunkt derDemoten als Staatenrechtler in scharfer aber gerechter Weise, die Stellung, welche sie im Bürgerkriege eingenommen, die Stellung, welche sie noch heute in allen Fra gen. so auch in der Tarisfrage einnehmen Die Demokraten seien von jeher zu Gun sten von Freihandel gewesen, weil eben ihre Kerntruppen' im Süden zu finden sind, und weil der Süden in dieser Frage stets nur seinen Vortheil im Auge behal ten habe. Für ihn bedurste.eS keines Schutzes derJndustrie. Die republikanische Partei sei c5 hin gegen gewesen, welche sich berufen gefüblt habe, unsere Industrie zu beschützen und unsere Arbeiter vor dem Kampfe mit europäischer Concurrenz zu bewahren. Sie fei deshalb eine Schutzzollpirte,, habe sich als solche in ihrer Plalsorm erklärt und ihr Präsidentschaftskandidat JameS G. Blaine habe in seinem Annah meschreiben offen und unumwunden dem Schutzzoll das Wort geredet. Cleveland. de? Kandidat der Demo kraten. habe sich indeß wohl gehütet diese wichtigste Frage auch nur mit einem Worte zu berühren, und kein Mensch sei heute im Stande zu sagen, ob Clveland ein Freihändler oder ein Schutzzölle sei. Bann kam Redner aus die Angriff, de Herrn Carl Schurz gegen Blaine zu sprechen. Er seinerseits finde eS allerdings be reiflich, daß Schurz in dieser Cam pagne qar nich?S über Parteiprinz'pien zu sagen habe, denn Schurz könne doch unmöglich in den demokratischen Berszmmlungen in denen er spricht. tein,n republikanischen Prinzipien Ausdruck verliehen. In Bezug auf die Mulligan Briefe late Herr Brucker. daß eS fein innigster Wunsch sei. daß jder Stimmgeber die selben lese'um gerade dadurch sich selbst zu überzeugen, was Alles von den G g. nern in dieselben dineinconstruirt wurde. Man müsse sie freilich als objektive Schriftstück'. alsGescdäftSb'iese und nicht durch die demokratische Brille lesen. Und daS Gedanken Schurz' gegen V'aine 'llustrirte Herr Brucker weiter durch ein Beispiel, wobei er ohngesähc Folgendes sagte: Wenn ein Arb'iter 14 Jrbre lang U einer Fabrik oer Werkstatt thätig war und durch Fleiß. E'ser und Geschicklicd k it seinem Herrn und Meister deroieS. daß er seinen Mitarbeitern nach j'der R chtung hin üderleftkn ist. so wjrd er schließlich zum Vormnn befördert Blaine ist mit einem solchen A'beirn wohl zu vergleichen. Ec war 29 Jadre im Congreß, war 6 Jahre lang Bormann d. b. Sprecher, undHnderte von Demo kraten waren seine ärgsten Gegner, weil er sie mit aller Macht dekäpfte. Erlauben Sie mir, Blaine durch seine eigenen Gegner zu vertheidigen, dann urtheilen Sie. Blaine war Sprecher im 41. Congreß. genoß stet 3 da? größ'e Vertrauen und wurde gerade deshalb zum Sprecher erwählt. Er war während dreier Termine Sprecher und am EiGLE I Washlngwn Straße.

Schlüsse eines jeden Termins wurde ihm seitens demokratischer Mitglieder der Dank de HausrS volirt, für feine großen Verdienste als Sprecher. . Kein Demo krat stimmte gegen die Dankbeschlüsie und einstimmig wurden selbige angenom wen. Blaine war 20 Jahre lang Arbei ter in der Werkstälte des CongreffeS und nun frage ich: Entweder waren die vielen Demokraten mit Blaine im Congreß Dummköpfe, da sie nicht bemerkten, was um sie herum vorging, vder aber sie waren eberfo große Schurken, wie Blaine einer fein soll, die nicht merken wollten, was vorging. ' Nein, ich glaube, sie muß ten ohne Ausnahme, was Blaine war, sie wußten, daß sie damals die Wahrheit sagten Im Jihre1831 waren die Mulligan Briefe schon bekannt. Als Blaine von Garfield zum Staats - Sekretär ernannt wurde, stand kein demokratischer Senator auf, um gegen die Ernennung zu prote stiren.- Jetzt da Blaine Candidat ist. überhäuft man ihn mit Verleumdungen und streut Lügen über ihn auS. Freunde, wenn die republikanische Partei einen Engel vom Himmel zum Kandidaten aufstellen würde, er würde mit demokra tilchem Schmutz besudelt werden ! Der Redner wurde häufig durch daS Verlesen von Depeschen, welche auS Ohio angelangt waren, unterbrochen, und jede neue Siegesbotschaft wurde mit lautem Jubel begrüßt. Am Schlusie s.iner Rede wurde. Herrn Brucker ophalkender, wohlverdienter Bei fall gezollt. N,cd rdm sprach Herr Peelle. der sicd tnd.ß. da die Zett schon ziemlich vorge sch'iitkn war, kurz fßte. Eingangs seiner Rede sagte er. das) wen?, er jemals im Leben etmaö bedauer, dabe. es der Umstind fei. daß er nich' reutsÄ ve,stde, denn dadurch sei ihm de, Genuß, die Ansprache seines Vorreden zu vkistehen, v?rsagt geblieben. Im wei teren Verlauf seiner Rede unterwarf Herr Peelle namentlich die Schutzzollfrage einer eingehenden Besprechung.' Die republikanische Partei sei die Schutzzoll Partei und somit die Partei welche die Interessen des Arbeiters vertrete. Auch den Unsinn beleuchtete er recht trkffend, den HendrickS in alle Welt hin ausposaunt, daß unsere republ. Vermal tung ganz übeiflüisigerweise 450 Milli onen Dollars im Schatze behält, und den er. trotzdcm er vom SchatzamtSSekretär eines Btsiern belehrt wurde, noch immer und immer wiederholt. Reicher Beifall lohnte auch die Rede des Herrn Peelle. Und dann gingS im Sturme hinaus, um in die Jubeltöne die allenhalben über den Sieg in Ohio erschallten, im einzustimmen. SrundelgenthumS Nebertragnngen. s v Josrph V. McKernan an Iahn Smith, Lot 8 in Van Blaricum'S Subd vom mittleren Theil von Außenlot 121. $450. Josephine Jackson an Franciöka Wambach. Lot 45 in Spann & Co'S. 1. Woddlawn Add. 5709. Jos.ph E. Allison an Hannah Gath, S. von Lot 9 in I. K. SharpeSSubd. von Blocks A,B u.C in BlikeS Subd. Z900. . Joseph E. Allison an Joseph Helm u. A.. Theil von N. M von Lot 9 in I. K. Sharpe'S Subd. von Blocks A. B und C in Blake'S Subd'. 5900. Wm. P. Johnson n Edward S. Walker. Theil von Lot 1 in FrenzlerS Subd von Außenlot 87. $5.000. Jennie Hayß u. A. an Georg I. Hemm.l. Lot 10 in Block 4 und Lot 24 in Block 5 in der Star Add 5104 Marth Dougherty an Iahn R Rouse, Lot 10 in WallaceS 3. Add. in dem Orte Äkton. 51.000. Wm. Wallace, Rtttiver. an Aron A. Wrigdt. Tdeit von S. E. X See. 7 Tp 151t. of R. 3 E. enthaltend 5 8Zj100Zlcker. !t900. Sctz.idungsklgkn. . George Richardion klagte aus Scheidung von Rancy Richardson, mit der er seit 1876 verheirathet ist. .Klägerin wird per Rodheit, der Vernachlässigung ihrer Haushaltung und deS TreubruchS de schuldigt. Ma,y Rothenllein' will von ihren H.,uSk,euz, daS sie in Frederick Rothen fteii erblickt, erlöst werden und klagte deshalb auf Seiyung. Sie klagt, daß sie von ihrem Manne schlecht behandelt und nicht ernährt wird, und daß derselbe treulos ist. Qlat Karte. :

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(Eingesandt.) Herr Redakteur ! In den Lkalspallen der gestrigen AuS gäbe Ihre? BlatteS stand ein Artikel, welcher von ungerechtfertigten, unverant wörtlichen und mißli'bigen Aeußerungen über meine Person strotzt. NichtS ist mir widerlicher und verhaßter, als eine persönliche Zeitungßpolemik. Deßhalb würde ich auch den angeregten Artikel völlig unberücksichtigt gelassen haben, wenn darin nicht Verdrehungen und Äebässigkeiten mit Unwahrheiten und Ve,lSumdung zu einem sensationellen Brei zusammengerührt worden wären ; denn bei den vielen Freunden und Ge sinnunqSgenosien, die ich unter den be sten deutschen Bürgern von Indianapolis habe, bedarf ich keine? Rechtfertigung und was Andere in der Hitze der politi schen Wahlaufregung über mich sagen, kann mir sehr gleichgiltig sein. Meine Ehre alS Mann aber gebietet mir. Pro test einzulegen gegen die Art und Weise wie der Verfasser jenes Artikels meine Person angriff und verdächtigte, sowie gegen die falschen Motive, die er mir unterschob und die Verläumdungen, die er gegen mich in die Well schleuderte. Er beginnt damit, daß er mich einen .rabiate Demokraten nennt.und be hauptet. er erinnere sich, daß bei der Tag satzung des TutnerbundeS, die im Jahr 1880 in Indianapolis stattfand, ich gesagt hätte, .dieö sei mein Geschäft DaS Gedächtniß deS'Schreibers ist eben so schwach, wie seine Einbildungskraft übertrieben ist und fein ErinnerungSver mögen ist ein so unzuverlässige?, daß er sich vielen Verlegenheiten aussetzen wird, wenn er demselben zuviel zumuthet. Ich bin ein Gegner der heutigen repu blikanischen Partei und ich bin stolz da rauf, daß olle Diejenigen, welche gegen die Corruption in der Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten, gegen ZmangSmoral und Heuchelei, gegen die Monopolwirlhschaft und die Käuflichkeit der VolkSdiener sind, in ihren Anschau ungen mit den Ansichten übereinstimmen, die ich auf Grund eineS langjährigen und eingehenden Studium? des Partei lebens in unserer Republik gewonnen habe. Zu diesen meinen Ansichten bin ich ebenso berechtigt, wie Jme, welche auS Ueberzeugung der .republikanischen' Partei ihre Dienste weihen, zu demGlau ben an ihr ParleiDogma. Daß dies dem Schreiber jenes Artikels nicht gefällt, thut mir leid, allein ihm zu Liebe kann ich nicht einer visieren Ueberzeugung untreu werden. Aber selbst wenn ich ein .Demokrat nach seinen Begriffin wäre. bin ich nicht so .rabiat", daß ich auS der Politik ein .Geschäft zu machen- ver suchte. Die Insinuation, daß ich .politischen Streit und Zwist in die Vereine deS TurneibundeS zu tragen" mche, ist zu kmdisch und naiv, alS daß ich darüber viel Worte zu verlieren nöthig hätte. Den Mitgliederndes Nordamerikanischen TurnerbundeS bin ich schon fast, ein Menschenalter lang bekannt und sie wis sen mich bester zu beurtheilen, als der dem Bunde fern stehende Schreiber jenes AkUkelS und eine Verlheidigung gegen die oben ermähnte Verdächtigung von meiner Seile wäre eine Beladtgung der Intelligenz der Turner in den Ver. Staaten. Die Behauptung, daß ich .alle Hebel in Bewegung gefetzt hätte, die Turner gegen Dr Starkloff aufzuhetzen,- ist eine aus der Luft gegriffene Unwah'heit. Ich habe hier und an anderen Orten meiner Ansicht über die Partisanenstel' lungde? Präsidentendes nordamerikanischen TurnerbundeS unumwunden Ausdruck, gegeben und eS mit der großen Majorität aller Bundesmitglieder tief beklagt, daß sein Verhalten im dieSmali gen Parteikampf so viel böseö Blut er regt und so großen Wirrwarr im Bund verursacht hat. Dazu habe ich jedenfalls daS unantastbare Recht als eineS der Mitglieder deS Bundes, denen der prinzipielle Aufschwung der Turnern HS5er steht, als der Elfolg irgend einer der be stehenden Parteien. .Ebenso unwahr ist die Behauptung, daß ich in der VorstandSsitzung deS Soz. Turnvereins, alles Mögliche versucht hätte, die .Passtrung" deö Hedderich'jchen Antrags zu veranlasien." In jener Sitzung ward ich aufgefordert, den Ein druck zu schildern, welchen die politische Stellungnahme deS Burdeöprüsidenten auf die Mitglieder in Turnvereinen anderer Orte gemacht habe, da man muth

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n clgent für CHRISTIAN WATEKMAN. maßte, daß ich durch meine Thätigkeit einen größeren und weiteren Einblick in die turnerische Zustände gewonnen höbe. alS ein Zeitungsschreiber, der die Zu stände von seinem RedactionStisch auS und durch eine Parteibrille beobachtet. Dieser Aufforderung entsprach ich in für zen Worten und rein olj ctiver Weise Die Andeutung aber, als hätte ich den .Bericht im .Telegraph" inspirirt,' ist eine Äerläumdung. die kein halbwegs erfahrener und ehrlicher Journalist auf's Geradewohl in die Welt schleudern sollte. Diese? Verläumdung gegenüber kann ich nur erklären, daß ich seit meinem Hier, sein noch mit keinem Mitglied des Redak tionspersonales deS .Telegraph" gespro chen habe und auf das Eatschiedenste da von adrieth, die Vorgänge in jener Vor standssitzung rn derParteipnsse breit zu treten. Heinrich Huhn. Indianapolis, 15. Okt. 'Zt. Anmerkung der Redaktion. Vor Allem müssen wir unsere Lser um Cntschuldigung bitten, wenn wir ihnen zu muthen. die obige lange Epistel zu lesen. Aber erstens ist c bei uns Regel, auch dem vermeintlich Angegriffenen Gelegen heil zu geben, seine Erwiderung an den Mann zu bringen, zweitens werden oe rade durch dieses Eingesandt unsere gestrigen Behaup:ungen nur bekräftigt uno wir werden dadurch der Müde cntho ben, noch viel hinzufügen zu müssen. Herr Huhn ärgert sich, dß wir gesagt haben, er sei ein .rabiater Demokrat" und beweist es gleich im nächsten Ab schnitt seines Eingesandts selbst, daß er ein rabiater Demokrat ist. indem er weid lich aus die rrpublikanische Partei schimpft und sich alS Demokrat bekennt Herr Huhn ärgert sich, weil wir gesagt haben, er babe gelegentlich einer hier stattgefundenen Tagsatzung erklärt." er sei Demokrat, dies sei sein Geschäft". Ec meint, wie haben ein schlechtes Gedächtniß, kann es aber nicht in Abrede stellen und versucht die auch gar nicht, daß er diese Worte gebrc:uchl habe.. Herr Huhn ärgert nch. w.'il mir sagten, er setze alle Hebel in B megung.die Tur ner gegen Dr. Starkloff ousuhstzen. und gesteht selbst zu, daß er das dler und an andern Orten gethan habe, indem er das Verhalten deS Dr. Starkloff schaif ver urtheilte. Herr Huhn ärgert sich, weil wir gesagt haben, er habe alles Mögliche veisucht. um in jenir Vorstandssitzung oie Patsi rung deö Heoderich'schen Antrags, (Tadelövotum gegen Dr. Starkloff) zu ver anlassen, und kann eS doch nicht mÄbrede stellen, daß er in jener Versammlung durch eine lange Rede den Antrag unter stützte. Aber sagt Herr Huhn, .ich ward zum Sprechen aufgefordert", alle?' digs. das in richtig, aber man vergisse nicht, daß Herr Hedderich allein es war. der die Ansichten des Herrn $u!m vor die Versammlung gebracht wissen wollte. Herr Hedderich rrußte wohl, waS Herr Hubn über die Sache dachte. Und da Herr Huhn das Recht zu haben glaubt, Wie er fklbst ausdrücklich erklärt die republikanische Partei sowohl,, atö Herrn Dr. Starkloff wegen seiner Partei' stellung zu kritisiren was ihm gewiß Nie mand streitig machen lvird.so lange erLetz' tereS ais Privatmann thut, so tollte man doch mindestens von ihm erwarten dür sen. daß er auch dem Privatmann Dr. Starkloff gltiches Recht zuerkennt, und nicht dazu beiträgt, daß ein Turnverein veranlaßt werden soll, Herrn Dr. Stark loff sein Recht streitia zu machen. Herr Dr. Starkloff ist alö Bundes spreche? nicht weniger berechtigt die eine oder die andere Prrtei zu unterstützen, wie Herr Huhn als Turner. Die Platsorm der Turner giebt darin ihren Mit gliedern vollständig freie Hand und Herr vudn hatte also kein Recht, in einem Turnverein gegen die politische Stellung d,S Herrn Dr Staiktoff- aufzutreten. Das möge er sich auch für die Zukunft merken. Der kleine Stadtherold. Herr Peter Wagner Eigenthümer deS Central Gartens feierte gestern seinen 33. Wiegenfest. Eine schö.ne Feier, nämlich eine 'Dop pelhochzeit wird beute in dem .Hause deS Herrn CbarleS Rübl. gefiert. Die bei den Töchter des Herrn Rühl.' Cdriftine und lnnä treten in den Ehestand'. Erstere mit Herrn LouiS Müller. L'tztere mit Hrn. G. E. Mason. Herr Müller ist der Sohn deS Herrn Leonhard Müller. Wir wünschen den beiden jungen Pärchen viel Glück im Ehestand. Freunde musikalischer Unterbaltun gen sollten sich e nsinden w No. 132 Ost Washington Strafe. . -

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