Indiana Tribüne, Volume 8, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1884 — Page 2

Zn'sisna Hriöüne. Er sch eint Füglich, Wöchentlich u. sonntags.

CfiTce: 120 O Martzlandgr. CTt t5all4e .Tribüne- Ultt durch den Träger 1Z w ent per Set, lit 2onl,g, . Tribüneletttl xr WsH. ?eid jufarnmen 15 Cent. Per ugi!i:dt In Vorauttezshluvg 5 rer Jedr. Indianapolis, Ind., 15 Oktober 1834. Gtiic JcrbrelÄkr-LausöaKn. Ticsc? Taze wurde ein in Topc5z in Kans,'.ö tocgen Verausgabung falschen GklSco verhafteter (befangener von dem Chef dcr Äundcö Ccheimpolizei in Wash 'iriQton all der berüchtigt: Walter Ehe ridan mit voller Bestimmtheit erkannt und identisicirt. Dieser SUxi, an dessen Händen jedoch kein V!ut klebt, ist wohl der kühnste und geschickteste unter denje nizen Verbrechern des ganzen Landes, welchc sich nicht mit Vertlauensörüchen begnügen, sondern auch zu Gewaltthätig leiten greifen. Dabei ist Sheridan bis kr in den tnei'cn seiner verbrecherischen Unternehttiun.'.en in einer geradezu un horten Sikije von? Glucke begünstigt worden. - Er ist der Sohn einer hochangesehenen Familie in New Orleans, hat eine tresslide Er;ichnng genossen, ist jetzt 52 Jahre alt und ein Ä)!ann, dessen schönes dlond.s Haupte und Bartbaar noch nicht im Mi-rdeften ergraut ist und desien feines und geistvolles Cesicht von Wohl' wollen ui.d r.aiür'icher Gutherzigkeit förmlich ;ii strahlen steint. Kaum derr Knabenalter cn!n)achsen, begann er im westlichen '))!isso.:ri die Laufbahn eines Pferdediebes, 'eine verschiedenen 9lol len, die ihn in die höchsten Gsellschafts kreise geführt haben, bat er unter den angenommenen Lkamen John Stewart, John Ho'comb, Charles Ralston und Walter Stanton aespielt. 1858 wurde Sheridan wegen Theilnahme an einem Bankraube in Chicago zum ersten Male verhaftet und verbüßte di: ihm zuerkannte filnsjährige Zuchthausstrafe in Alton. SxiKim entladen, verwickelte er den .Jassire? der Ersten )!ationalbank in Springsield, J'ck., in eine Unterhaltung, wäbreno deren seine Helfershelfer Chas. öicks und Philip Pearson $35,000 in Banknoten aus dem Geldschranke stahlen. Er wurde in Toledo, O., verhaftet, in seinem Zsitze wurden $22,000 in Banknoten gesunden, aber die Geschworenen sprachen ihn wegen Mangels an AeweiS frei. Die Marvlsnd FeueroersichcrungZbank in Baltimore brachte er durch gefälschte Bonds um 3120,000, eine Bank in Scranton, Pa., um 537,000 und eine Bank in Elevcland, O., beraubte er in Ecmeinscbaft mit Jesse Ällen, James Griffen und Joseph Butts um 840,000. Die beiden Ersten wurden vcrurtheilt, Butts wurde freigesprochen, Sheridan entkam. Später verniochte cr den Vater des Bundcsrichters Blatchford, während dieser sich an einem Fruchtstande an der Nasiau- und Libertystraße in ??ew Iork Aepfel kaufte, in eine so lebendige UnterHaltung zu verwickeln, daß derselbe ein 575,000 in Banknoten enthaltendes Pa ket, daS cr nach einer Bank bringen wollte, für einen Augenblick aus der Hand legte. Ein Helsershelfer.bemächtlgte sich desselben, wurde später ermit telt, ziemlich die Hälfte des gestohlenen Geldes wurde durch ihn wiedererlangt. Sheridan entkam mit seinem Antheile. Er wurde als Charles Ralston Mit glied der New Iorker Produktenbörse, gründete später die Belgische SteinCompagnie und brachte eö fertig, auf . gefälschte Bonds und Actien hin von verschiedenen Geldinstituten Darlehen von 00,000, 8102.000, 830,000 und 540,000 zu erlangen. Die Fälschungen Wurden entdeckt, aber Ralston" war nach Europa entkommen. Nach ferner Rückkehr nach New Fork wurde tx von dem bekannten, kürzlich verstorbenen Pinkcrton verhaftet. . Die gegen ihn erhobene Anklage beschuldigte ihn 84 ein elner Fälschungen. .Er wurde zu fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt, die er in Sing-Siiig vcrbüs,t hat. Dort gelang es ihm, durch andauernd fortgesetztes Verschlucken von Seife sich das Aussehen eines an der galopvirenden Schwindsucht Leidenden so täuschend zu geben, daß der Gcfängnißarzt seine Ueberführung in das Hospital anordnete. Ein anderer Sliäsling, dem er sich anvertraut' Kalte, verrieth ihn. und hiadurch entging ihm die Belegen bcit, aus dem Hospitale zu entspringen. Bis ;u seiner Verhaftung bat Shcrioan Fä!sck-ungen begangen und sich an solchen betheiligt. derenGesammtHöhe auf 82,500.000 cuiuüljt wird. V 9 Die öffentlichen Länöereien. Lautdcs letzten Berichtes unseres Landbureaus sind in dem Ende Juni abgelaufenen Finanzjahre nahezu 160,000 neue , Niederlassungen auf dem Boden der Ver. Staaten entstanden. Onkel Sam ist noch immer, obwohl man häufig mit seinem Lande nicht umgegangen ist, wie es einem treuen -Verwalter ziemt, reich genug, jedem Bürge?, oder Jedem, der Bürger werden will, eine Heimstätte unentgeltlich zu gewähren. Dakota hat in diesem Jahre die größte Anziehungskraft auf diejenigen ausgeübt, die sich auf neuem Lande niederlassen wollen; dort wurden 2,000,000 Acker auf Grund des Heimstättegesetzes, ebensoviel gegen Vaarzahlunz. annähernd so viel auf Grund des Baumpslanzungs GesetzeS vergeben. Außerdem wurden 5,000,000 Acker für die Eisenbahnen reservirt". Wir wählen diesen Ausdruck für das im Berichte gebrauchte Wort selected", weil das den Eisenbahnen bewilligte Land jetzt nicht mehr den Aahngesellschasten ohne Weiteres zur Besitzergreifung überwiesen wird, sondern weil dieselben zur Zeit erst dann als Besitzer anerkannt und als Eigenthümer m den Grundbüchern eingetragen werden, wenn dem Eongresse nachgewiesen und von demselben anerkannt worden ist, daß sie alle an die Landschenkunzen geknüpften . Bedingungen erfüllt haben. ZNs diese Entscheidunzen getrogen sind,

werden die Länbe'reien blos reservirt un'd hierdurch wird den Bahnzesellschaften jede Verfügung über solche entzogen. Entscheidet dir Eongreß, daß die Bedingungen nicht rechtzeitig erfüllt worden und gelingt es den Gesellschaften nicht, diese Entscheidung durch ein endgiltiges richterliches Erkenntniß umzustoßen, so steht der Regierung wiederum

die unbeschränkte Verfügung über die j Ländereien zu. In Dakota wurde von i den 5,000,000 für die Eisenbahnen rc j servuten Ackern mcht ern einziger zum Eigenthum überwiesen. Im ganzen Lande wurden im vorigen Jahre 8,000, 000 Acker für die Eisenbahnen reservirt, aber nur 647,422 übereignet. In Nebraska wurde über den nächstgroßen Betrag öffentlicher Ländereien verfügt und zwar über 3,000,000 Acker. In Minnesota wurden 397,973 Acker verkauft, 303,339 als Heimstätten, 95,338 wegen Anpflanzungen von Bäumen. vergeben, 708,592 reservirt. In Wisconsin gingen 306,910 Acker in Privatbesitz über. Besitzveränderungen in Ansehung unsrer öffentlichen Domäne kamen in 27 Staaten und Territorien vor. Disponible öffentliche Landereien aiebt es unter den alten Staaten noch in Missouri, Ar kansas, Louisiana, Alabama und Florida. Im Staate Ohio ist im vorigen Jahre über die letzten 40 Acker, in Illinois über die letzten 237 Acker öffentlicher Ländereien verfügt worden. Unsere gesammte Domäne hatte mit Einschluß von Alaska ursprünglich einen Umfang von 1.L00,000,0"0 Acker und hiervon ist bisher über 645,000,000 verfügt worden. Unter den noch vorhandenen sind über 40. ,000.000 aU13st stenländereien bezeichnet, aber xlvlcö für den größten Theil von hnen wird, die Zeit kommen, welche dienlbenals weilh volles Cultnrlad eruibtet. Gin gutes Bärenjaür. Die Zeit ist schlecht, mit Sorgen tragt sich Jedermann. Viele leiden unter dem Mangel an Arbeit und unter niedrigen Löhnen, Einzelne unter der Sorge um en Stand der Papierchen. Die LandWirthe haben eine der .gesegnetsten Ernten eingeheimst, aber die im Allgemeinen niedrigen' Preise vergällen ihnen die Freude und die Geschäftsleute und Ar beiter empfinden die trotz der guten Ernte geringe Kauskraft und Kauflust ihrer Vettern vom Lande. Der Sturm, welchen der Wahlkampf aufwühlt, hat bekanntlich die Segel des Schiffes, genannt wirtschaftliche Wohlfahrt, noch nie besonders günstig geschwellt. Da ist es schon der Abwechslung wegen besonders erfreulich, von einem rauhen und schwer zugänglichen Erdenwinkel berichten zu können, in dem zur Zeit Alles in der Freude über die noch nicht dagewe-. sene gute Zeit schwelgt. Wir meinen die Umgebung des Städtchens HigbKnob in den Schluchten und Niederungen der Wildniß von Pike Eo., Pa. Dort hausen heue? die Bären in einer Anzahl, dort tummeln sich die Forellen in den Gebirgsbächen so maffenhaft, daß ungewöhnlich zahlreiche Jäger und Fischer sich' eingesunken haben und ihr gutes Geld in förmlichem Ueberflusse den wenigen und für gewöhnlich genügsamen Bewohnern zukommen laffen. In dem genannten Eounty haben Freunde der Jagd einen ausgedehnten Thiergarten unweit Vloomington Grove angelegt und in der Mitte desselben ein weitläufiges Hotel, richtiger eine mit allen Bequemlichkeiten ausgestattete Pension errichtet. Dieses Unternehmen verdankt einer Wette seiner Entstehung, undwir theilen letztere um so ueber mit, als man jetzt blos von Wahlwetten hört. Vor Jahren befanden sich die nächsten der bei den Jagdfreunden New Z)orks beliebten Jagdgründe in einer Entfernung von über 400 Meilen von dieser Stadt. Vor ungefähr 12 Jahren rüsteten sich die Mitglieder eines Jagdclubs zu dem gewohnten Ausflüge,' als drei derselben die Umgebung von Vloominz Grove als Ziel in Vorschlag brachten. welche sich viel näher bei New y m be findet, als der seit Jahren besuchteSchau platz ihrer Waidmannslust. Es giebt kein Gebiet, das noch Bären in leidlicher Anzahl birgt, näher an New Nork, als unser gewohntes", entgezncten die übrigen Mitglieder des Elubs. Aus Rede und Gegenrede entwickelte sich eine BZette folgenden Inhalts : Wenn eS ei nem der Befürworter des- neuen Jagd grundes gelingt, in kürzerer Zeit dorthin zu gelangen, einen Bären zu erlangen und nach New ?)olk zu bringen, als erforderlich itt, aus dem seit Habren besuch ten Gebiete anzukommen,' so vergüten ihm seine Gegner allen mit seinemUnternehmen verbundenen Aufwand und rich ten ihren bevorstehenden Ausflug nach der Umgebung von Alooming Grove. Im andern Falle wird an dem gewöhnten Jagdbezirke f-stgehalten und die drei Schwärmer für den neuen haben dem ganzen Club einen ausgesuchten Jagdschmaus mit allem Zubehör zu veranstalten. Dr. Smith, ein Apotheker in den Fünfzigern, aber ein ebenso rüstiger als leidenschaftlicher Jagdfreund, wurde mit der Ausführung der von ihm und seinen Freunden als möglich bezeichneten Leistung beauftragt. Er bestieg an einem schönen Octobertage früh 9 Uhr, von einem Vertreter der Gegenpartei begleitet, in New Aork einen Zug der ErieBahn. Nachmittag 4 Uhr kamenVeide in Blooming Grove an. Smith sicherte sich die Dienste eines in der Umgegend ge.nau bekannten Führers und Jägers und erlegte bei dem öichte des aufgehenden MondeS einen stattlichen Bären. Zahlreiche Fährten Lieser Thiere führten in das undurchdringliche Gebüsch der dortigen sumpfigen 9!iederungen. Ein Gefährt war den Jägern so weit als möglich gefolgt und brachte dieselben mit der Beute nach der 12 Meilen entfernten nächsten' Station der Erie-Vahn. Sie 'erreichten dieselbe zeitig genug, um den 11 Uhr passirenden Schnellzug besteigen zu können und langten am nächsten Tage früh 7 Uhr wieder in New Iork an. Dr. Smith hatte für sein Unternehmen einige Minuten über 22 Stunden ge braucht, die Gegner hatten inzwischen berechnet und festgestellt, daß sie den seit Jahren regelmäßig besuchten Jagdgrund unter, den günstigen Umtzänden nicht

schneller als in 51 Stunden erreichen könnten. Seit jenerZcit ist die Umgegend von Blooming Grove daS Lieblingsziel der New Forkcr Jagdfreunde geworden und das Jagdglück, das in diesem Herbste den Freunden der Waidmannslust lächelt, wird die Beliebtheit der sonst von der Natur stiefmütterlich behandelten Gegend noch wesentlich erhöhen.

Eigenthümliches Duell. Nofie Andrigo ist die 16jährige Toch:cr des reichen Grubenbesitzers L. An drigo im Northumberland Kohlcnbezirke, der bei Mount Carmcl, Pa. ein Prachtvoll eingerichtetes Landhaus besitzt. Er kam vo? 22 Jabren als armer Teufel in's Land, hat es aber durch UnternehmungSgcist und Glück zum mehrfachen Millionär gebracht. Bor zwei Monaten stellte sich ihm der russische Graf Ludwig Armapuski Unter Überreichung warmer Empfehlungsbriefe vor. Letztererschlug der an ihn ergehenden Einladung gemäß seine Wohnung in Andrigo's Villa auf und verlobte sich kürzlich mit der nicht nur reichen, sondem auch hübschen Nofie. Dies brachte Frank Nudman, Buchhalter auf einem benachbarten Kohlenwerke, um den Verstand. Nofie war dem jungen Manne früher freundlich entgegengekom. men und dieser hatte sich dieS dahin uS gelegt, daß ihn daS Millionärstöchterlein liebe. Vorige. Woche begegnete Rudmar seiner Angebeteten und theilte ihr mit. ihr Bräutigam habe sich nur um sie be. worden und mit ihr verlobt, weil er eine Wette um hohen Betrag gemacht habe, daß ihm dies in bestimmter Frist gelingen weroe. Armapuski bemerkte an demselben Tage eine auffallende Aenderung im Benehmen seiner Braut, und diese theilte ihm auf Befragen Rudman's Aeußerungen mit. Der Gras übersandte dem letzteren eine Herausforderung zum Duelle, eltudman eilte, mit einem 3!evolver bewaffnet nach der Villa, traf in der Halle derselben Rofie und Armapuski, schrie: Todten will ich Dich, Hund, nicht mich mit Dir schießen !" und feuerte einen Schuß ab, der indeß nur eine kostbare Vase aus Sevreporzellan zerschmetterte. Armapuski ergriff den Rasenden, stellte ihn in eine Ecke der Halle, sich in eine andere, zog einenen Revolver aus der Tasche und sagte zu seiner Braut 7 Zähle 1-2-3 ; sowie letztere Zahl ertönt, haben wir Beide zu schieße: Wer vorher schießt, ist ein Schurke." Rosie, keines Gedankens mächtig, zählte, bei 3 schoffen die Gegner. Armapuski war unvcrwundet, Rudman hatte eine Kug?l in der Schulter und wird in der Villa sorgfältig verpflegt.' Slavische ii."i.rwürfigkeit Es' ist aus der Geschichte Polen? bekannt. daß ein großer Abstand zwischen der adeligen und bäuerlichen Bevölkerung des Landes besteht. Da der Adel das Baucrnthum verachtet, so kann von einer gemeinsamen Empfindung beider Stände gar keine Rede sein. Die Adelskämpfe interessirten das Volk von jeher nur insofern, als letzteres schließlich die Kosten bezahlen mußte. Und so ist es bis auf den heutigen Tag geblieben. Von dem Adclsbankct, daS zu Ehren des Kaisers in Warschau angesagt war, blieben die ersten polnischen Edelleute" in beleidigender Weise fort. Dagegen haben die Bauern, die dem russischen Kaiserhause ihre Befreiung aus 'der Leibeigenschaft verdanken, den Zaren mit Ergebenheits-. beweisen geradezu überschüttet. Daß dieselben in echt slavisch unterwürfiger, um nicht zu sagen hündischer Weise aussielen, ist ein neuer Beleg dasür, wie langsam die Cultur in jenem Landestheile fortschreitet. Von der noch aus Urzeiten herstammenden Sitte, Salz und Brot als Zeichen der Freundschaft . zu überbringen, bis zu der slavischen Gewohnheit, sich vor einem Mächtigen auf die Erde zu werfen, scheinen 'ie polnischen Bauern so ziemlich alle ihre Eigenthümlichkeiten unverändert bewahrt -zu haben. Die gastliche, sinnige Bedeutung der Ueberreichung von Salz und Brot ist geschwunden und nur die leere Ceremonie ist noch geblieben. Der Kniefall dagegen ist nach wie vor der Ausfluß knechilscher Demuth. Wie die Bauern sich gegen den russischen Alleinherscher benahmen, schildert der Cvrrrspoadent eines Wiener Blattes folgendermaßen : Das rusfiche Kaiserpaar scheint seinen Ausenthalt in Polen nur zu dem Zwecke verlängert u h.rben, um den polnischen Bauern Gelegenheit zu geben, ihre Loyalität und Ergebenheit für den Zaren und dessen d'kegicrung in Polen zum Ausdruck zu bringen. Es vergeht nämlich kein Tag, an dem zum Kaiser Alexander III. nicht Tchaaren von polnisch. Bauerni Deputationen pilgern und ihm die innignen patriotischen Huldigungen darbringen. So kam, als der Kaiser sich vor einige Tagen auf die Jagd begeben wollte, zum Zaren eine Deputation von nicht wenige? als zweihundert polnischen Bauern aus den Weichsclgegcndcn, stellte sich vor dem kaiserlichen Schloß auf und wartcte daselbst mit e nt b l d ßt e n K ö pfen- in der größten Sonnenh i tz e so lange, bis endlich der Kaiser und- die Kaiserin zu ihnen herauskamen und sie um ihr Begehren fragten. In demselben Augenblicke, als die zweihundert Bauern des Kaiscrpaares ansichtig wurden, sielen sie vor demselben wie Ein Mann auf's Knie und verbeugten sich bis zur Erde. Auf den Gruß des Kaisers erwiderten die Bauern mit einem stürmischen Ural worauf drei Bauern, Gemeindevorsteher, vortraten, sich vor dem Kaiserpaare bis zur Erde verbeugten ' und die K l e i d e r d e s s e l b e n küßten. Zwei der Bauern hielten in den Händen Salz und Brot, und einer, welcher. in der Mitte der beiden anderen Bauern stand, hielt daS Bild der heili gen . MuttcrgottcS von Czenstochowo an der Brust. , Als das Kaiserpaar auf der Fahrt zur Jagd die Station Jablonna pasjirte und daselbst ausstieg, wurde eS plötzlich von polnischen Bauern, Bäuerinnen und Madchen umringt und enthusiastisch begrüßt. Alle Bemühungen der Suite deS Kaisers, sowie der Gendarmen und Poliusten. die Bauern iurückmdränaen. ! blieben.erfokglos, unv als der Kaiser end lich selbst befahl, die Bauern an sich.t

ten zu lassen, da fielen dieselben um ihn und die Kaiserin auf die Erde und riefen in einem fort: Niecli zyja nach dobry Zesarz " (Es lebe unser guter Kaiser !" ) Dann trat der Vorsteher derMlozinskischen Gemeinde vor, ein Greis mit schneeweißen Haaren, Namens TruschinSki, und überteichte dem Kaiser auf einem prachtvoll geschnitzten hölzernen Teller Salz und Brot. D:r Kaiser nahm das Salz und Brot an und dankte ebenfalls polnisch. Auch auf der Fahrt zu der Jagd in demlevier Liubochenek ließen die polni-

schen Bauern dem Kaiscrpaar keine Ruhe. . Unterwegs wurde das Kaiscrpaar von eiOl 3 V Cll- I ncr neuen aucrnoepuraiion aus oem diminskischen Bezirke begrüßt und gcnöthigt, von ihnen alz und Brot aus einem ü)!aiolika-Teller cntgegenunehinen. Die Deputation bestand aus achtunddreißig Mitgliedern, unter denen sich neun Gemeindevorsteher befanden. Kim, das Kaiscrpaar hat hier nirgends Ruhe vor den polnischen Bauern, mag dasselbe bei den Manövern, auf der Jagd oder im Schlote Wellen; immer kommen neue Bauerndeputationen an, um ihre Huldigungen darzubringen. Das Städtchen Skierniewice wimmelt jetzt von Bauern-Dcputationen, die alle noch den Kaiser sthen und begrüßen wollen. Viele Deputationen kommen aus den entferntesten Gegenden Polens an, welchen Weg sie größtcntheils zu Fuß zurückgelegt haben. Und nicht umsonst, denn jede noch so kleine Deputation wird empfangen und huldvollst entlassen. Inwieweit an diesen Huldigungen die Thatsache schuld ist, daß die russische Regierung sich mit der katholischen Kirche ausgcsöbnt hat, mag dahingestellt blei ben. Es geht jedenfalls aus der Schilderung hervor, daß die Bauern in Zins-sisch-Polen dem Za:en ebenso ergeben sind, wie ihre Stammesgenoffcn inPosen dem Kaiser Wilbclm. Daraus ergicbt fich.wie aussichtslos die Hoffnung auf eine Wiederherstellung des Polenreichcs . j. jß m 53 o rn Inland e. Arizona's Kupfer - Ertrag M dieses Jahr um 50 Procent größer s:in, als daS letzte Jahr, wo cr sich anf 17,000,000 Pfund belaufen bat. In dem Lazareth in Eastle Garden wird seit Ende voriger Woche ein sechsjähriger Knabe verpflegt, der von einem neu cingewanderten Schweden an die Behörde abgeliefert wurde. Wo der Knabe herstammt, wc? seine Eltern find, ist ein Räthsel. Der Schwedc, welcher mit dem Dampfer ..Polvnesia" ankam, sagt, der Kleine habe sich an seinen Rock geklam mert und cr habe sich seiner angcnommen. Ob das Kind mit seinen Eltern hier anlangte, oder zufällig auf das Schiff gericth, weiß man nicht. Der Knabe ist nett gekleidet und kann nur seinen Namen, George McLaughlin, angeben. In seinen Taschen hatte er drei englische Geldstücke. 'Vorläufig wird derselbe im Eastle Garden verbleiben. In New York beschäftigt man sich zur Zeit mit einer Hochstaplerin Namens Georgiana Hcustis, die neuerdings, nachdem sie eine Zleihe Diaman-ten-Diebstähle ausgeführt hatte, nach Boston entfloh, dort verhaftet wurde und nunmehr nach New Jork zurückgebracht werden soll. Georgiana Heustis soll die Diamantenhändlerin Theresa Lynch durch falsche Vorspiegelungen bewogen haben, ihr Diamanten und andere Schmucksachen im Wertbe von 816,300 anzuvertrauen, ohne daß sie später die Wertsachen zurückstellte oder sich dazu bequemte, dafür zu bezahlen. Nach der von Frau Lynch gemachten Aussage, auf Grund deren die Großgcschworenen New -?)oik's die sormell.' Anluvte vYr:n Fvau Heustis erhoben, ist die ngeilagte.die sie seit längerer Zeit kannte, am 20. September d, I. in ihr Geschäftslokal gekommen und bat sie,' ihr eine Diamantnadel im Werthe von 82000 zu leihen, die sie im 5. AvenueHotel," wo sie logire, tragen wolle ; sie versprach, die Nadel auf Wunsch der Eigenthümerin sofort zurück zu geben und erhielt eine solche, da sie angab, sie be-sitze-ein Vermögen von ungefähr zwei Millionen Dollars. Dieses Manöver hat die Angeklagte noch wiederholt mit Erfolg aufgeführt, so daß der Werth der ihr anvertrauten Juwelen die angegebene Summe erreicht. Maria Irene Hoyt in New Aork ist schon durch den Streit um die von dem verstorbenen Jeffe Hoyt hinterlassenen Millionen in ganz Amerika bekannt. Ende voriger Woche ist sie in einer neuen Rolle im VorkvillePolizei! gericht aufgetreten, und zwar als Arrestantin wegen Trunkenheit und unordentlichen Betragens. Sie war auf den im Grand Eentral Depot der New Haven-Eisenbahn stationirten Polizisten zugeschritten und hatte denselben in ordinärster Weise heruntergemacht, weil er sich früher einmal geweigert hatte,eineS ihrer Dienstmädchen auf einen nichtigen Vorwand hin u verhaften. Dann begab sich die. reiche Dame nach einer Polizeistation und verlangte von dem dienst thuenden Sergeanten, er solle ihr eine Depesche nach dem Polizeiburcau besorgen. Dabei trat sie hinter die Barriere, welche die Beamten von dem Publikum trennt. Als ihr dies verwiesen wurde, begann sie gräßlich zu schimpfen und wurde an die Luft gesetzt. Dann betrat sie das benachbarte Lokal deö Christlichen Jünzlingsvereins und erregte durch ihre Aufführung bei den dort Anwesenden Anstoß. Schließlich kehrte sie nach der Polizeistation zurück und warf dem Sergeanten ihre Handtasche, ihre Uhr und ihr Portemonnaie an den Kops. Sie wurde eingesperrt, ließ ihren Arzt holen und dieser gab an, die Dame sei sehr leidend und müffe Hoffmann's Tropfen und Lavendelspiritus brauchen. Aus den Zeugenaussagen ging jedoch hervor, daß daS reiche Frauenzimmer ganz radical betrunken war, und dasselbe wurde um 820 gestraft und hatte die Kosten zu erlegen. In Betreff minderjähriger Marine-Soldaten ist jetzt in Washington eine wichtige richterliche Entscheidung erfolgt: Der noch nicht einundzwanzig, doch über achtzehn Jahre alte JameZ Barnard Shugrue hatte sich als Marinesoldat anwerben lassen.Lc wurde darauf

von seinen Eltern zurückverlangt und in Folge eines Habens Corpus-Vefehls vor Züchter Wvlie in Washington gebracht. Die Flottcnbehorde machte durch ihren Vertreter geltend, daß Shugrue aus eigcnem Antrieb in die Mari? getreten sei und sich zum borschrifsmäßigcn Alter bekannt habe. Der Richter entschied, diese Frage müsse streng durch das Gesetz entschieden werden. Der Congrcß schreibe vor, daß Niemand unter 21 Jahren ohne die Zustimmung seiner Eltern oder seines Vormundes für das Landhcer an geworben werden könne, aber dasselbe Gesetz bestimme auch, daß Knaben von 15 bis 18 Jahren in die Flotte treten könnten, mit Erlaubniß dcrEltcrn ; seien sie aber über IS Jahre alt, so brauchten sie keine elterliche Erlaubniß. Was den Einwand betreffe, daß der Junge seiner Familie entrissen würde, so sei es jedenfalls anständiger, sich in der Flotte nützlich zu machen, als auf der Straße herumzubummeln, wie das so viele junge Leute thäten, wo sie dann in schlechte Gesellschaft geriethen. Er halte die AnWerbung in diesem Falle für ganz gerecht und übergebe den jungen Shugrue hiermit wieder der Obhut seiner Officiere. Der Anwalt der Eltern legte Berufung ein. -Die Eltern und Geschwister nahmen Abschied von dem zungen Flottensoldaten und verließen unter Thränen den Gerichtssaal. Laut deL soeben erschienencn Berichts unseres Marine-Ministeri-ums erhielten in dem am 30. Juni d. I. abgelaufenen Jahre 660 Knaben auf dem Schulschiff der Ver. Staaten Minnesota", welches gegenwärtig in New Fork'am Fuße -der West 24. Straße vor Anker liegt, ihre Vorbildung für ;ukünftigen Sccdicnst. Von diesen Knaben waren 475 in den Ver. Staaten und 132 im Auslande geboren, und zwar in der Stadt New Z)ork 187, in Brooklyn 62, in anderen Tbcilcn des Staates New Fort 67, in New Jersey 63,. in Pennsyloanien 20, in Washington 4, in Bkaryland 2, in Virginien 7, in ?!o:d-Carolina 3, in SüdCarolina 4, in Ohio 9, in Jllino:s'4. in Michigan 6, in Wisconsin 2, in Vermont 4, in Massachusetts 15, in Connecticut 11, in ?!ew Hampshirc 2, in Tcras 1, in Alabama 2, in Canada . 5, in England 36, in Irland 2l, in Schottland 6, in Oesterreich 1, in Frankreich 10, in .Deutschland 61, in Norwegen 1, in Portugal 1. in Schweden 5. in Südamerika 1, in Westindien 4, in Afrika 2 und auf See 1. 'Gemeldet hatten sich im Ganzen 2373 Knaben, wovon 1009 als tauglich befunden, 439 aber doch zurückgewiesen wurden, weil die Eltern oder Vormünder ihre Genehmigung nicht gaben. Anmeldungen für das neue Schuljähr werden jetzt an Bord der Minnesota" entgegengenommen. Die 'Bewerber müffcn zwischen 14 und 18 Jahre alt, körperlich gesund und von ihren Eltern oder Vormündern begleitet sein. Die Knaben erhalten zuerst 89 per Monat, jedoch steigt der Lohn bis zu 830. Mit dem Schulschiff stehen zu weiterer Ausbildung die Schaluppen Poitmouth", Saratoga" und Jameeto:vn" in Verbindung, welche in, den Gewässern von Weitindien kreuzen. Eine v e r d i, e n 1 1 Züchtigung ist vor Kurzem einem KlwWnolkzing Ra .cns Walters in K.o'u'. Ja., zu Tdcil gkwoiden. Derselbe soll dtdaup'it ha den. wo immer ein Deuncder im Gericht in einem Fülle zu 'chnören bade, bei welcbem e'N Deutscher iniereifirt ist. da schwöre kr einen Meilieip." Der Schüfe wurde d.sür von einem Dut schen. Irr.') Köchl'.na.' am dllen Tage und aus cffner Straße gehörig durchae pci'scht. Vermont ist der einzige Staat, dessen Veriretuna im Bundes icnat seit 18 J idken unoeräkrt g'blie' bn ist , Der jetzt 74jädrie Morr,ll von Veimont ist, nedendti a'esazt, auch dos älteste Senatsmitalied. fibt aber jünger ' us. als sein um elwa 18 Jahre jüngerer CoUi'g? Edmunds.

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