Indiana Tribüne, Volume 8, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1884 — Page 2

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Er sch eint Füglich TSScheutlich u. Sonntags. Qfflcc: I20O.Marhlandgr. Nitäglii Trtbttne kostet durch den Trger I2 e: per Woche, die Ssn?.:,z ,,Tndüa' lest! xer 04. Beide lufcnmea IS ffiatl. Pr Pcst zugeschickt H LorauZö,,aZ!ung S per 22hr. Indianapolis, Ind., 14. Oktober 1834. Luftleere in der Lust. zjtv t'eiaantc iruttjduirer uaUon iU sandicr berichtet über ein (rrciauiü, wel chcs noch lii feiner aller bisherigen Luftfahrten beobachtet worden ist und das der Llerona-at in geistvoller Weise erklärt. Er hatte - Ende vor. Mon. von seinem Etablisienient bei Auteuil in der Nahe ron Paris gu3, in dein er Versuche auf dem Gebiete der Luftschijsfahrt anstellte, rnit seinem Freunde Frederick Gower, dem (hatten der berühmten amerikani schen Prima Donna Nordica, eine Luft' fahrt unternommen. Der Ballon führte sie in südwestlicher Richtung in einer Hohe von 2.000 Fuß über Paris hinweg und nach VincenreZ zu. Nachdem sich dieselben in einer Höhe von 6,000 Fuß über dem Dorfe Fontenay befanden, stieg der Ballon rasch durch, die Wolken und gelangte bald in eine Höhe von 13,000 Fuß. Das Wetter war auf der Erde im gewöhnlich heiß gewesen und die Tem peratur in den hohen Regionen auffallend hoch. Plötzlich schlug den .Reisenden ein scharfer, kalter Luftstrom in's Gesicht, als ob sich die Erde unter dem Ballon fortbewegt hätte und die Umgebung des Nordpols ihren eisigen Hauch entsende. Die an der Gondel angebrachten Bänder steiften sich straff nach oben, die Erde schien mit schwindelnder Geschwindigkeit dem Luftschiffe entgegcnzufliegen. Tisfandicr stand ruhig und unerschrocken, warf .allmälig Ballast aus und beobach tete gleichzeitig das Barometer, welches das rapide Fallen des Ballons anzeigte. Kein Auswerfen von Sand vermochte das Fallen aufzuhalten und schon konnten die Lustschiffer Feld, Wald und Wiese des Landes u-.trscheiden, auf dem sie im nächsten Llugenblicke zerschmettert zu werden erwarteten. Das Aussehen des Ballons war unverändert, höchstens erschien er noch etwas straffer gespannt, als in den obersten Luftschichten, die er verlassen. Kein Ballon wild bekanntlich auf der Erde völlig mit Gas gefüllt, bei dem vermindert ü)lußendrucke der ihn in der Höhe umgebenden dünneren Luft würde sich das Gas ausdehnen und den Ballon sprengen. Ziemlich eine Meile tief wa rcn Tisiandier. und Gower gefallen, da wurde die Luft plötzlich wieder warm, die Spannung des Ballons ließ nach, und gleichzeitig begann derselbe zu steigen.' Die Landung erfolgte kur; darauf unter Umständen, die nichts Ungewöhnliches boten. Der Ballon war unverletzt. Tissandier führt seine neueste Ersahrung, das plötzliche, ohne jede im Ballon begründete Veranlassung und ohne jede vorherige Andeutung oder Warnung eintretende Fallen des Ballons darauf zurück, daß in der Atmosphäre theils wagerecht, theils senkrecht Luftschichten und Luftsäulen vorhanden sind, welche in ähnlicher Weise luftverdünnt sind, wie der Raum in der Glasglocke oder dem Recivicnten einer Luftpumpe. Wie et solches mitten im Luftmeere vorhandenem theilweiscsVacuum entsteht, vermag Tissandier für jetzt noch nicht zu erklären, er bezeichnet überhaupt seine ganze Annahme nur als einen Versuch der Erklärung des auf andere Weise absolut nicht ;u erklärenden Fallens seines Ballons. Ais auf die Erde herab reichen die luftvcrdünnten senkrechten Luftschichten wahrscheinlich nicht, und so hörte der Sturz des Ballons in der Nähe des Bodens dadurch auf, daß das im Ballon eingeschlossene Gas vermöge seiner Leichtigkeit in dichterer Luft wieder seinen Dienst, das Luftschiff zu traaen, verrichtete. Im nächsten Augenblick war jene gefährliche Luftsäule passirt, und der Ballon erhob sich wieder wie bei Anfang der Fahrt, nur schneller, weil er von dem ausgeworfenenBallaste entlastet war. Tissandiers Annahme der Existenz einer luftverdünnten Luftschicht wird durch das Verhalten des Barometers, während sich die Gondel innerhalb der ungewöhnlich dünnen Luft befand, nur scheinbar widersprochen. Dasselbe siel, ... r t. v V I.sf V . O . CX IVUiyivilU vifc vuuyn wiii vuuvw näherte, sich also dU Luftsäule über demselben vergrößerte. Die Dünne der Luft beeinflußte sonach das Verhalten des Instrumentes nicht, dies ist aber daraus erklärlich, daß dünne Luft gleichzeitig in hohem Grade elastisch sein kann. Beispiellos frecher Naub. Neben den zahlreichen Vergehengegen das Eigenthum, welche zum größten Theile in der Noth der Zeit begründet sind, mehren sich die Schandthaten, deren rassinirte Planung und Durchführung auf das Bestehen förmlicher Verbrecherbanden auch in Bezirken schließen läßt, die bisher durch das friedliche und gesetz liche Verhalten ihre? Bewohner ausgezeichnet waren. , Ein derartiges Bubenstück hat die Umgegend .des Städtchens Edenburg in Elarion Eounty, Pa., in bochgradige Erregung versetzt. In dem $crfe Eoentcn lebt seit Jahren derwohlhabende Farmer John Sherrv. Derselbe saß dieser Tage mit seinen Arbei' lern Michael Keim und George Best, sowie einem jugendlichen Dienstmädchen beim Abendessen, als das Klappern der Messer und Gabeln durch heftige Schläge geaen die Hausthüre übertönt wurde. Syerry öffnete das Fenster und sah auf den zur Thüre führenden Stufen vier ihm unbekannte Männer stehen, welche gebieterisch Einlaß begehrten. Ein Diebstahl, ein Einbruch und gar ein mit offener Gewalt ausgeführter Raub ist in Edenton seit Menschengedenken nicht vorgekommen. Trotzdem kam dem Far mer das Benehmen der Männer vor der ' Thüre verdächtig vor und er schloß das fwcr. I demselben Augenblicke

krachten Abschläge gegen die Thüre und die Männer, .welche sämmtlich Säcke über die Köpfe gezogen hatten, die blos Oeffnungen für die Augen enthielten, standen im Zimmer. Das Mädchen schrie vor Schreck laut auf und wurde durch einen Schlag mit einem Artlticle zu Boden gefällt. Gleichzeitig stellten sich die Eindringlinge dem Keim und Best mit auf sie gerichteten Revolvern gegenüber und ein Kerl, der die Rolle des Anführers übernommen zu haben schien, forderte Sherry auf, alle im Hause vorhandenen Kisten und Kästen zu öffnen, da er solche nach in denselben vorhandenem Gelde durchsuchen wolle. Der Farmer, der seit den bekannten Vorgängen in der New Yorker Wall straße sein ganzes Baarvermögen im Betrage von über 96000 von der Bank in Edenburg 'zurückgezogen und in seinem Hause in gutem Golde und Papieren nix borgen hatte, blickte hilfesuchend auf seine Leute, aber diese deuteten durch bleichnende Blicke auf die ihnen in's Gesicht starrenden Feuerwaffen an, daß es unmöglich sei, an Widerstand zu denken. So schritt Sherry nach einem alten Koffer und entnahm demselben einen Beutel mit 9200 unter der Versicherung, dies sei alles Geld, das er im Hause habe. Binde die Gesellschaft!" commandirte der Anführer und der vierte der Räuber führte mit Stricken, die er in Bereitschaft hatte, dieses Geschäft so schnell und geschickt aus, daß sich die beiden Arbeiter und das Mädchen, das inzwischen wieder zu sich gekommen war, nicht rühren konnten. Nachdem den Gefesselten auch noch Knebel in den Mund gezwängt worden, verließ der Anführer mit Sherry das Zimmer, durchsachte das ganze Haus und erbeutete im Ganzen noch I600u. Dann wurde auch Sherry gefesselt und gcknebelt und die Bande empfahl sich mit höh' nischen Bemerkungen.

Verfassungswidrig. Die bckannteEntscheidunz des obersten Gerichtshofes des Staates New Jork in dem Testfalle eines der Opfer der vorjährigen Katastrophe auf der East-River-Brücke gegen die Syndiken oder Trustees der Letzteren macht voraussichtlich den Entschädigungsansprüchen aller übrigen Opfer ein Ende. Wir hoben schon hervor, daß die Entscheidung unerfreulich und bedauerlich, aber vom Standpunkte der juristischen Gerechtigkeit"aus schwerlich anzufechten ist. So sehr wir die Eorruption in unsern öffentlichen Angelegenheiten zu beklagen haben, so wenig haben wir im Allgemeinen ein Recht, die Entscheidungen unsrer Gerichte als corrupt zu bezeichnen. Wir halten an dieser Üeberzengung fest und müssen zugestehen, daß auch die letzte Entscheidung deS Appellhofes in demselben Staate New York nicht geeignet ist, dieselbe irgendwie wankend zu machen. Diese Entscheidung betrifft die Frage, ob das im Staate New Aork erlassene Gesetz, welche die Eigarrenfabrikation in Tenementhäusern und Miethkasernen verbietet, der Verfassung des Staates gegenüber als constitutionell anzusehen sei oder nicht. Das erwähnte Gesetz nimmt die Räume in den ersten oder untersten Stockwerken der erwähnten Häuser von dem Verbote aus. Die Eigarrenfabrika-. twn ln tenementhäusern wird rn New Aork allgemein als Gemeinschaden anersannt. Der Erlaß des Gesetzes war aus dem Grunde vollberechtigt, weil dasselbe beabsichtigte, die Lage der EigarrenArbeiter zu verbessern und die letzteren unabhängiger von den Arbeitgebern zu machen. Die Befugniß zum Erlasse des Gesetzes hatte die Legislatur aus der Verpflichtung des Staates hergeleitet, die Betreibung gesundheitsschädlicher Gewerbe zu verhüten oder doch zu beschränsen. Hätte das Gesetz nicht eine Abminderung der durchliefe Rücksicht gebotenen Beschränkung der persönlichen Freiheit dadurch herbeimsühren versucht, daß eS v m-i . rn . r ... vie aume in oen arlerreocatttaten der in Frage kommenden Gebäude. in denen sich ein Eigarrenladen befindet. von dem Verbote ausnahm, so würde das Gericht nach dem Inhalte seiner eigenen Entscheidunzzründe zu der Ueberzeugung von der Verfassungswidrigkeit des Erlasses voraussichtlich nicht gelangt sein. Das am 12. Mai d. I. erlassene' Gesetz stempelt die Fabrikation von Eigarren in den oberen Stockwerken solcher MiethHäuser zu einem strafbaren Vergehen, in welchen mehr als drei Familien, unabhangm von emander wohnen, kochen, es sen und schlafen und beraubt sonach nach Absicht des Gerichts die Bewohner der in rage kommenden Stockwerke der Tenne menthäuser des ihnen durch die Eonsti tution gewährleisteteten Rechts, in ihren Wohnungen irgend einem gesetzlichen Berufe nachzugehen, durch welchen sie sich V i ff ? o- , ' ' uno eocniucu ,yre Kamillen ernayren. Die Verpflichtung des Staates, sani tätspolizeiliche Gesetze zu erlassen, ist er-.. r . r. - ..7- 1 grunomytteywenignensuverallanerkannt. DaS Gericht erkennt aber in der V - stimmung, welche die ersten Stockwerke der Häuser von dem Verbote der Fabri- . i ranon ausnimmr, eine Zttaffenunlerschied," der an sich verfassungswidrig und durch Sanitätsrücksichten nicht aerechtfertigt ist. Das Gesetz ist nicht auf Aufrechterhaltung der Gesundheit in den Tenementhäusern gerichtet, sondern verfügt Maßregeln, die gegen eine gewisse Klasse von Bewohnern des Staates die Eigarrenfabrikanten und einen Theil der Cigarrenmacher absolut ungerecht Uno. Niemand kann sich dem'Eindrucke ver schließen, daß die Entscheidung in erster Qirn V? srFttrtefco r '(utAttnftl. l VI I1IIV W V V JJVV V VI II t VIV Bürger des Staates New ?)ork' haben das Gesetz mit. Freuden begrüßt, weil es einem anerkannten Gemeinschaden ein Ende machte, eme gewisse .Billigkeitsrualcht, welche die eglslatur zur An nähme der erwähnten Ausnahmebestim mung veranlaßte, hat das ganze Gesetz zu Falle gebracht, und man kann die Entscheidung der obersten Instanz als ungerecht oder unrechtlich nicht bezeichnen, sondern nur hoffen, daß sich. Mittel und Wege finden, ein Gesetz zu verlautbaren, welches einem anerkannten Gemernscha den ein Ende bereitet, ohne daß es als der Verfassung widersprechend mit nicht allzuviel juristischem Scharfsinne" nach gewiesen werden kann. Die Entschei dirnq. macht dn Eindruck, alk sei Ae d

Ausfluß und das Erzeugniß einseitig capitalistischer Gesillnung, kann aber als solche nicht nachgewiesen werden und wir müssen noch hinzufügen, daß sie das besprochene Gesetz auch aus dem Grunde als verfassungswidrig bezeichnet, weil es das Verbot der Eigarrenfabrikation in den oberen Stockwerken der TenementHäuser auf Städte von 500,000 oder mehr Einwohnern beschränkt. Unsere Gesetzgeber sind leider so oberfläch lich, daß sie fortwährend Gesetze erlassen, die sich nicht halten lassen. Sie

konnten ganz gut die Arbeiter schuhen, ohne das ganze Recht auf den Kops zu stellen. - Die Arbeiter verlangen nichts weiter als Gerechtigkeit. Fast könnte man auf die Vermuthung kommen, daß die Gesetzgeber absichtlich alle arY i r k r ST m t m . mm vellcrsreunouchen lefetze schlecht avsassen, damit dieselben nachher durch die Gerichte umgestoßen werden. Die meisten dieser Gesetze sind entweder versasjungswldrig oder Werthlos. Internationale Schwindler. In Stockholm in Schweden wurden im Laufe deS Sommers drei Männer von besonders distinguirtem Aussehen verhaftet, welche sich im Verlaufe der Untersuchung als die berüchtigtsten Schwindler Amerikas und als Kerle herausgestellt haben, die' auch m London und Paris sich Notorietät erworben haben. Um vorigen Hrühiahr brachen Bill Flynn, besser bekannt als Boston Flynn", Bill Baker und Jimmy Bums, vormals Inhaber emer ffarobank m Boston, aus dem Gefängnisse in Vrooklyn, N. N., aus, in welchem sie sich unter der Anklage eines Bankraubes befanden. Die Polizei, welcher bekannt war, daß dieselben schon früher den Schauplatz r ... r r. ..'ri. ... rr. . . lyrer vcrorecoeriicyen yailgrerr wleoerholt nach Europa verlegt batten, setzte die dortigen Behörden von der Entwei chunz telegraphisch in. Kenntniß. Am 10. September wurden rn Malmo m Schweden drei Amerikaner, die sich Thomas Langsord, James Eonolly und John Ashton nannten, 'unter der Anklage verhaftet, den Kassenboten von Sundswell's Nationalbank in Stockholm am 26. Juli am hellen, lichten Tage um 1,940 schwedische Neichsthaler auf offener Straße unter Anwendung von Gewalt beraubt zu haben. Die Gefangenen wurden processirt, zu je emem ahre schweren Kerkers verurtheilt, und im Lause der Untersuchung hat sich herausgestellt, daß die befangenen mit den genannten Ausbre chern aus dem Gefängnisse in vrooklyn identisch sind. Gleichzeitig sind eine ganze Anzahl von Verbrechen an den Tag gekommen, welche von Flynn, Vaker und Burns in den verschiedensten großen Städten Europa's ausgeführt worden sind. Dieselben werden sich daher vor vielen Gerichtshöfen Europa's zu verantworten haben, ehe ihre schließliche Ueberantwortung an den Staat New Vork erfolgt. Auslieferung von Verbrechern. Der kanadischen Regierung ist es durchaus nicht angenehm, daß man ihr nachsagt, sie schütze alle reichen Spitzbuben, die sich mit ihrem Ztaube aus den Ver. Staaten nach der Dominion fluchten. In einer Versammlung des Handclsrathes zu Montreal berichtete vor wenigen Tagen der canadische Justizminister, daß die Regierung sich alle Mühe gebe, die Zustande zu beseitigen, welche den amerikanischen Verbrechern in Canada Sicherheit gewährleisten. Sie arbeitet darauf hin, einen neuen AusliefeNlngsvertrag zwischen der britischen Regiezung und derjenigen der Ver. Staaten zu Stande zu bringen. Vorstellungen sind bereits dieserbalb nach London cerichtet worden. Die einzige Schwierig keit' besteht darin, daß die Ver. Staaten nicht zustimmen wollen, ausgelieferte Missethäter nur auf diejenigen Vergehun gen hin zu Processiren, auf Grund deren sie ausgeliefert wurden. Um das verständlicher zu machen, muß man an die Vorgänge erinnern, welche zur Aufhebung des alten AuslieferungsVertrages führten. Ein.gewijfer Lawrenee hatte in den Ver. Staaten die Zollkasse in der frechsten Weise betrogen und sich nach Entdeckung seiner Sch'win deleien in die Dominion geflüchtet. Da nun in dem damals bestehenden Vertrage das Vergehen der Schmuggelei nicht als solches genannt war, welches die Auslieferung des Betreffenden begründen 'sollte, so gab die Bundesregierung ein anderes vergehen an, wegen desfen sie die Auslieferung des Lawrence, verlange. Nachdem sie solchergestalt den Verbrecher in ihre Gewalt bekommen hatte, processirte sie rhn wegen Schmuggels. Lawrence w.urde auch wirklich verurtheilt, was ganz in der Ordnung war, aber richtig war es ganz gewiß nicht, daß sich der Bund dieses Mannes unter falschenBorwänden bemächtigt hatte. Als daher wieder einmal eine Ausliefcrung verlangt wurde, erbat sich England zunächst die Zusage, daß die Verurtheilung des Ausgelieferten nicht wieder auf einen anderen, als den amtlich an geführten Grund hin erfolgen werde. Die amerikanische Regierung erklärte hierauf, der Vertrag wisse nichts von ei ner bcdingungsweisen Auslieferung, und England habe ihn daher gebrochen.' Die britische Regierung ließ sich vorläufig diese Auslegung gefallen, sprach aber die Hoffnung aus, daß ein neuer Vertrag auf völkerrechtlicher Grundlage abgeschlossen werden würde. Hiervon wollten die Ver. Staaten nichts wissen. Demge mäß besteht der alte Vertrag nur noch dem )!amcn nach, und ein neuer kann nicht zu Stande kommen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die amerikanische Regierung einen fal schen Standpunkt in dieser Sache ein nimmt. Der Staatssekretär Fish be hauptcie, daß eine ausgelieferte Person der Gerechtigkeit im Allgemeinen über antwortet wird, und daß jeder unabhängige Staat .seine Rechtspflege nach eigencm Ermessen einzurichten hat." Wenn das wahr wäre, so kämen schöne Zustände heraus. Tausende von Deutschen kommen jährlich-nach den Ver. Staaten, dis sich der Militärpflicht enttogen oder sich cie sogenannte politischen Berge

henö schuldig gemacht haben. Vertragsgemäß sind dieselben hierzulande vor aller Verfolgung sicher. Wäre aber die Beweisführung des Herrn Fish richtig, so könnte Deutschland die Auslieferung aller dieser Leute auf den Grund hin verlangen, daß. sie Diebe oder Mörder oder sonstige schwere Verbrecher seien. Und wenn die deutsche Regierung auf diese Weise der Betreffenden habhaft geworden wäre, so könnte sie dieselben einer Gerechtigkeit nach eigenem Ermessen" überliefern. Sie könnte sie wegen unerlaubter Auswanderung, Fahnenflucht oder Majestätsbeleidigung prozessiren und einsperren. Der Asylschutz, den die Ver. Staaten politischen Verbrcchern" gewähren, und auf den sie so eifersüchtig sind, wäre vollkommen hinfällig. Tausende von Auswanderern, die in dieses Land zu kommen gedachten, würden sich notgedrungen den britischen Colonien zuwenden, wo sie auf besseren Schutz rechnen könnten. Der Wortlaut des Vertrages mit England widerlegt schon an sich die Beweis-

führung des amerikanischen taatssecretärs. Es werden nämlich sieben Vergehungen ausdrücklich angeführt, wegen deren die Auslieferung erfolgen soll. Daraus muß man schließen, daß sie wegen aller anderen Vergehungen nicht verlangt werden darf, denn sonst wären bestimmte Falle überhaupt nicht namhaft gemacht worden. Diese Auffassung wird auch durch die Stelle der Botschaft bestätigt, in welcher Präsident Tylcr dem Kongresse das Zustandekommen des Vertrages ankündigte. 'Staatssecretär Daniel Webster, der die UnterHandlungen geführt hatte, sagte nämlich durch den Mund des Präsidenten Folgendes : Der Vertrag ist mit großem Bedacht nur auf solche Verbrechen beschränkt worden, die von der ganzen Menschheit verabscheut werden und die Sicherheit deS Lebens und Eigenthums gefährden. Dieser sorgfältigen und besonderen Aufzählung bestimmter Verbrechen hat die Absicht zu Grunde gelegen, alle politischen Vergehungen auszuschließen." Damit ist doch deutlich genug gesagt, daß ein Flüchtling nur wegen eines Verbrechens ausgeliefert werden kann, das in dem Vertrage besonders genannt ist. Die Ver. Staaten sollten demnach einen neuen Vertrag mit England abschließen und die Liste der Verbrechen, wegen deren Auslieferung zu erfolgen hat, so erweitern, daß sie in Zukunft nicht mehr zu solchen Vorwänden zu greifen braucht. Canada würde es gern sehen, wenn die amerikanischen Bank-Spitzbuben anderswo Zuflucht suchten. Aom Inlande. Dieser Tage erschienen die 14jährige Italienerin Angela Panora und ein 18jähriger Landsmann vor dem Alderman Fink m New ?)ork und baten denselben, sie mit den Rosenfesseln der Ehe zu beglücken. Die Braut war von einem Weibe anständigen Aussehens begleitet,welches erklärte: Ich heiße zwar Maria Papa, bin aber Angela's Mama, jedoch gleichzeitig ihr Papa, da ich ein eheliches Gemahl als ihren gesetzlichen Papa anzugeben uicht vermag. Ich ertheile als hierzu einzig berechtigte Mama und gleichzeitig als Maria Papa die Erlaubniß zur Vermählung. meiner Tochter Angela." Das Paar wurde getraut, aber Tags darauf wurde Maria Papa, welche nichts weniger als Angela's Mama ist,auf Antrag des ehelichenPapas der Angela Panora verhaftet. Der Jahresbericht der Westem Union" weist eine Erhöhung der Brutto Einnahmen gegen das Vorjahr um $ 178,000, dieser gegenüber aber eine wesentliche Erhöbung derAusgaben nach. Letztere wird auf den bekannten Strike zurückzuführen versucht und dabei wird die zuversichtliche Erwartung ausgesprochen, daß sich die im letztenJahre erklärte Dividende von 6 Procent im nächsten Jahre wesentlich erhöhen werde. Aus Washington wird berichtet, daß die Freunde des Reitrades mehr und mehr dem dreiräderigen Apparate vor dem zweirädengen den Vorrang geoen. Dem Tricycle wird das Verdienst leichterer Erlernung seiner Venutzung, größerer Sicherheit und naturgemäßerer Behandlung, somit aber Wohl thätigeren Einflusses auf die Gesundheit nachgerühmt. Der schon seit mehreren Monaten bestehende Elub der Tricyclisten vergrößert sich schnell und zählt bereits zwölf Damen zu seinen Mitgliedern, die sich des Gefährtes mit ebenso viel Anmuth als Freude an dieser Leibesübung bedienen. Herrr A. A. Adee, Assistent des Staatssecretärs, ist Präsident, und Rev. L. H. Schneider, Pastor der Eoncordien-Kirche, Vicepräsident des Clubs. In Hoboken, N. I., wurde plötzlich in einer der letzten Nächte in Busch's Hotel ein Mann, Namens Thos. Green, von Geheimpolizisten aus dem Bette geholt und beschuldigt, neulich mit S100,000 bis 8120,000 Verbindlich!ten aus Columbus, Miss., durchgebrannt zusein. Der Arrestant gab zu, daß er Green sei und er wird ausgeliefert werden. !. Der 15jährige Guy Miller ,in Pittsburg, Pa., hat sich vor Gericht .wegen eines von ihm rn kindischer Einfalt eingeschlagenen Verfahrens, einen Mohren weißzuwaschen, zu verantworten. Der Junge führte den 12jährigen, farbigen Willie Clermer, der geäußert hatte, er möchte lieber weiß" sein, nach einem abgelegenen Platze und bestrich das Gesicht desselben reichlich und sorgfältig mit Kreosot, das er sich u verschaffen gewußt hatte. Er hatte nicht lange Zeit, das Ergebniß seiner Operation abzuwarten, denn der arme farbige Knabe fing bald an, vor Schmerz zu brüllen und lief zu seiner Mutter. ' Sein Gesicht ist schrecklich verbrannt und aufgeschwollen und das Kind leidet natürlich gr?ßcn Schmerz. Bleibende Nachtheile wird die Dummheit des jugendlicken MenschenverschönererS nicht nach sich ziehen. Der 25jähriae Charles Grifsin in New Fork wurde am 15. August d. I. mit einem Bierkruge derartig auf den Kopf geschlagen, daß die ganze linke Schädelhälfte zertrümmert wurde. BewußtloS wurde er nach dem Hospitale an ver voamderSstrake bracht uns du

Aerzte, erklärten nach sorgfältiger Untersuchung der Wunde eine Trepanation für unumgänglich nothwendig. Die Kopf-'. haut über der zertrümmerten Schädel-! decke wurde abgeschält, und die einzelnen Knochenthcile wurden vorsichtig entfernt, j Als die Aerzte daran gingen, die den Er-1 fatz der Schädeldecke bildende Platte an dem gesunden Theile der Kopfhälfte zu : befestigen, kam Grissin zu sich und ver-!

wahrte sich gegen jedes weitere operative Vorgehen. Mn stellte ihm vor, daß er ohne Durchführung der Operation unter allen Umständen ein todter Mann sei. aber der Verwundete blieb Ui semer Weigerung, die für die Aerzte nach dem Gesetze maßgebend war. Der abgeschälte Hautlappcn wurde wieder mit der übrigen Kopfhaut verbunden und Gnfsin als ein Patient betrachtet., dessen Tod in nächster Zeit eintreten müsse. Wunderbarer Weise erholte sich derselbe, die Kopshaut wuchs merkwürdig schnell zusammen und dieser Tage konnte Grissin aus sein Verlangen als geheilt entlassen werden. Der Fall hat die Aerzte der Metropole in Staunen und Verwunderung versetzt. In Newark, N.J,trat am 7. dies. Mon. der Arbeiter-Congreß des Staates New Jersey zu seiner sechsten Jahresversammlung zusammen. Zur Besprechung kamen u. A. folgende Fragen : zwangsweiser Schulbesuch für alle Kinder unter 15 Jahren; Ausdehnung des Zehnstundcn'Äesetzes auf alle Veschöftigungszweize ; Haftpflicht der Arbeitgebe? und der Erlas; eines Gesetzes für die wöchentliche Zahlung von Löhnen. Diesbezügliche Resolutionen wurden an genommen und ferner Beschlüsse gefaßt, welche obligatorische Dampskessel-Jnspec-tionen und Anstellung nur geprüfter Maschinisten, den Widerruf des das Truck.system gestattenden Gesetzes und für die Beamten des Staats-BurcauS für Arbcitsstatistik die gesetzliche Befugniß fordern, Antworten auf zur Sache gehörige Fragen zu erzwingen. Die nächste Sltzung wird im August k. I. in Camden stattsinden. Zur Zeit als Tweed C o mmissär der öffentlichen Arbeiten in der Stadt New Z)ork war, schloß er mit einem gewissen Navarro einen Eontract zur Lieferung von Wassermetern für die Stadt ab. Bald darauf erfolgte Tweed's Sturz und von der Stadt wurde Bezahlung für die gelieferten Meter gefordert. Die Zahlung wurde verweigert. Die Stadt wurde daraufhin auf S700,000 verklagt. Im Jahre 1874 gelangte die Sache in-die Hände des Referenten John K. Porter, der in 1880 berichtete, daß die Stadt dem Meterlieferanten 81,126,148. 13 . schulde. Im November desselben Jahres erfolgte demgemäß ein Zahlungs urtheil. DcrGencralterminder Supreme Court stieß das Urtheil auf den Grund hin um, daß bei Abschließung des Contractes Betrug vorgelegen babe. Am 8. d. M. bestätigte jedoch der Appellhos das Urtheil der eisten Instanz und die Stadt hat nun zu blechen. Laut der letzten Veröffc n tlichung des statistischen Bureaus unserer Nachbarrepublik hat A!exico zur Zeit 10,000,000 Einwohner, welche in 146 Städten, 372 Marktslecken, 4,480 Dörfern, auf 5 Missionen, 5,669 großen Pflanzungen oder 57eiendas, 14,606 Farmen und in 2,213 einzelnen, zerstreuten Häusern wohnen. Der Steuerwerth des im Privatbcsitze befindlichen Grundeigenthums im platten Lande beträgt 8773,000,000, des Grundeigenthums in Städten 92,563.036,000, der Hausthiere 9126,000,000. Das Grundeigcnthum der Nation ist auf 5210,000,000 abgeschätzt. Die landwirthschaftlichcn Erzeugnisse hatten im vorigen Jahre einen Werth von 177, 451,086, die industriellen ci'.:en solchen von 81 1,00,000. Zwei schwär., eTiger sollen in der Rübe von Portsmoulh, Pi . aus Robinson's Circus in den Dismal Smamp entkommen sein. Nwem. Gnten ! 5. Obiger Garten ist ein äußerst beliebter Som meraufenthalt. Gute Getränke, Borzüqliche Vcdicnung. Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein Friedr, Krcekel, ßcke Süd Meridian und Morrisflr. Dr. O. G. Pfass, Arzt, Wundarzt und ' Geburtshelfer. N ach f o l g er d e Dr. H. 0. Pantzer, Ossi und Wohnung : 4S5 31alison A.voniio, Sprechstunden: Morgen von S bii 9 Uhr. Nachmittag von 2 tii 3 Uhr. Ldend ron 7 lil 8 Uhr. KS TeltVbon 83. Das einzig wahre O. l reinigt das LZlu, r?srlZ?t die Leb uns Alleren unv vrtt'czl rle Ck nro ..ia u w . r w w . i. . . qni unu reu cer ;ntno jsicsix. yepfpn, uxxenneilgkeu, linrft rauUchkeit, Kraftmangel und Mat tiarettundedwgt geheut. Nnechen, iüiUotein und Vierten emrfanqcu neue Kraft. SS belebt den Eejt unv rrösttgt ras vehuz. (eTN. rie 01 wwmwujreifnctt beschwerten leiden, finden in Dr. Harter's Iron . r-Ti i s t (4n1 C-IfmJHjf (K 4 f y-m j it.viticy ouva uiut(4i9 u i ituiiwvt w teil klaren Seint. Cte L ersuche eS uachznmachea, er .hen nur die velicb:bkit des echte. Predire nicht andere, saniern brauche daS echte, beste. (Ceudrt Eure dreße an ?ds Dr. Harter ilod- Co. SULonis, Mo um imftr 'Pream Boo " tal N fcia 4tmi nd n&dliAe Ui4hmft musSU, W liUufii I frrftmsim. . .

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