Indiana Tribüne, Volume 8, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1884 — Page 4
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SK rann so) n LT l. Ist daZ teste Heilmittel gegen tic verschiedenen Leiden der Lunge und Kehlk, ßie 5)usten. Heiserkeit. Bräune, Erkält ung. Engbrüstigkeit. Influenza. Luftrcren - Entzündung, sovie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichtcrunz schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Einschritte gemacht hat. PreiZ. 25 EentZ. ji i - Giesiges. Indianapolis, Ind., 7. Oktober 1884. EivilstandöregiNer. Geburten. D angfkhrtn ?!amn stna die dI Batlrt od derUutter.) 2JW!on R. Henderson, Knabe. 4. Okt. Christian )ai!e, Mädchen. 4. Okt. G?org anut, Mädchen. 6 Okt. A. I. Lagert, K.iabc. . Okt. Canford Harnilton. Mädchen. 4. Okt. William Hir.del, Knabe. 2. Okt. William Aradford. Mädchkn. S. Ott. N. M. Malchktt. Mädchen, 6. Okt. . H eirathen. Todesfälle. Änna Henson, 21 Monate, 5. Okt. Hattie Miller. 15 Monate. 5. Okt. Äoman Westhölter. 2 Tage. . Okt. Elisabeth DSborn 73 Jahre, 5. Okt. Alfred Muhluian. 22 Jahre. 1. Okt. S Scha:lachs!eber No. '121 Weg Ohio Strafe. Dr. Bull's Husten Syrup und in jeder Apotheke für 25 Cts. die Flasche verkauft und hirirt Husten und Ekkältun gen sofort. gar Elmer S. Adams, ein Deserttur der BundeZarcc wurde gestern hier fest genommen. !Z- aufe Vcuchö'S "Lest Ilavana Oi.sars." SS- Gardner & Dudley haben gegen Leon Hirschman eine Notenklage für $2,000 anhängig gemacht. 2r Fred. I. Meyer wurde als Administrator der cachlafsenfchaft von Henry C. Buddenbaum ernannt. Bürg fchast .D12.000. Freunde mustkalifcher Unterhal tnngen sollten sicd einsinken in No. 133 Ost Washington Sliake. 5y Der hiesige Bäcker.gegenseitige Unterstützangverein wird am Samstag den 25. d. M. einen großen Ball in der Mozart Halle abhalten. 5" Die iiWn Gas Light Company" vZN Aincennc? hat im StaatZsekretariat Mittheilung gemacht, bafc ste ihr Kapital von $30,000 auf $50.000 erhöht habe. Der 200 Mann starke Moiton Clud hat l'.schloZsen. stch zum Empfange des Hecrii Alaine p:r Extrazug nach Pkru oder Fort LZayne zu begkben, und den Gast hierber zu begleiten. Mu&o'S (viaarrenladen befindet sich in No. 200 Ol! 73a5t)iHUon Strake.. SP- Bis W hat Sani'äts.Polizist W'lliam Griffin seine Nestgnation noch nicht eingereicht. Wie es heißt, soll die Anklag: darin bcsteben, das Griffin das dem Gesundhkitsrath gehörige Pferd verkauft hat. Die Central Behörde deZJndiana Sängerbundes ttird morgen, Mittwoch Abend um S Uhr eine Versammlung in der Liederkrar.zhalle abhalten. Die Mit glieder sind ersucht, zu erscheinen. Versichert Euer Slgen tbttm in der alten vewavrten New Zjork NnderwriterS Feuervrsickcrnttg. Fred Merz, Agent, No. IS Vlraiuka Avenue. tT W. I. Craig, Receiver der Toleda. DelphoZ & Burlington Eisen vzhn Co- ha! im TZandeSgericht folgenden Bericht für den Monat August eingereicht: Einnahmen $06,480-13; AuS gaben $5S 230.52; Ueberschuk $3,249.91. es Tie Trce of Life Mutual Benefit SecieZy" hat folgende Beamte . emöhlt : Präsident Harry Solomon. Vice.Präsident-E. Falkenstein. Sekretär C. B. Feibelmann. , Schatzmeister Sam. Marx. Trustee H. Bamberger. Die Gesellfchaft bat beschlossen, der am 20. Oktober stattfindenden Montisiore feier beizuwohnen. Wo kaufen Cic Ihre Koblen? A. M. Knbn 55 Co., führen die besten Sorten von Kohlen und Coak zu den billigsten Vreisen. öS- GesundheilZ.Polizist Barker ent deckte heute auf dem Pan Handle Fracht Depot zwei halbe Wagenladungen Kar tosZeln, welche gröötentheilS verfault waren. Dieselben waren von WiScon sin an I. S. DuckQkll von hier geschickt morden. Polizist Barker ließ die Kartos seln sofort zurückschicken. Letzte Nacht drangen Diebe in daS Lokal des Herrn Franz Bergmann Ecke MorriZ und West Str. Sie erbra. chen die Geldschublade, fanden jedoch nur 70biZ75CentZ. Außerdem stahlen die Diebe noch 2 Flaschen Wiökey. Sie waren durch ein Seitenfenster da? sie ein-gedrückt hatten, eingestiegen.
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Deutsch - republikanischer Vcrciu.
Die deutschen Republikaner diesiger Stadt hatten gestern Abend eine Versammlung. bei welcher wieder eine An zahl neuer Mitglieder aufgenommen wurde. Herr Dr. Bärman von New York, der auf seiner Rundreise hier kurze Zeit verweilte, hielt eine kurze Ansprache in welcher er die Lage in Ohio als eine für die Republikaner äußerst günstige schilderte. Das beaustragtrComite legte folgende Adresie vor, welche einstimmig angenom men wurde : Vn dieDeutschen im Staate Indiana. Der unterzeichnete deutsch. amerikanische Verein wendet sich an die Deutschen deö Staates mit einer kurzen Besprechung der politischen Lage. ' Die Bestrebungen der Temperenzler haben in den letzte Jahren diele deutsche Republika net ihrer Partei abwend'g gemacht. - Bei Lokalvahlen finden dir dies vollständig gerechtfertigt, nicht aber bei einer Nalionalmahl, denn in demokratischen Staaten, wie Teorgia, Maryland. Keutucky u. s. to. ist it Temve. renzlerei gerade so zu Hause, rie in republi kanischeu Staaten. C4 scheint noch immer vielfach der Glaube derireUet zu sein, als hätten die Deutschen von Indiana Ursacbe, den Demokraten sehr dankbar für die Nichtpasstrnvg des Prohibitionsameu. dements z sein. Um zu zeigen, daß das nicht der Fall ist, vollen toir die Vorgange jener Zeit ei venig Revue passiren lassen : Die Legislatur don Indiana passirle im Jahre 1881 ein Prohlbitionsamendement. Da raufhw orzauisirten sich die Deutschen in In dianapolis ad gründeten die Aati-Prohlbi tisui.Liga. Die nächste republikanische Staats eondentio ahm darauf in ihre Platform eine Submission! Planke auf, d.h. sie erklärte, da Amendement zu einer Volksabstimmung drin gen zu vollen. Die Anstrengungen der Anti.Prohibitions liga von der demokratischen Partei eine n. zweideutige Erklärung gegen Prohibition zu erlangen, scheiterte an der Opposition des gegenwärtigen demokratischen CouverneurS-Kan didalen Jsaae P. Gray. Die Platform wurde höchst zweideutig, aber die Führer der Demo krate, wie VoorheeS, HendrickS, McDonald und Andere, erklärten in ihren Reden offen, die Platform sei eine Erklärung gegen Prohibition, und versprachen, das Amendement zn ver Versen. Auf dieses Versprechen hin Unterstufen die deutsche Republikaner des Staates die Demo kraten und zwar so erfolgreich, daß sämmtliche Staatsämter in die Hände dieser Partei sielen. Beide Häuser der Legislatur halten demokrati sche Mehrheiten. Es lag also vollständig in der Macht der Partei, das Amendement zu ver werfen. Sie schuldete die Verwerfung den deutschen Republikanern. Statt dessen aber beschlossen die Demokraten in ihrem Parteiinteresse, daß das Amendement angenommen werde. Sie kalkulirten so : Die Republikaner werdeu für die Annahme dcö Amendements stimmen, da sie aber in der Min. derheit sind, ist es nochwendig, daß eine Anzahl Demokraten dafür stimme. Wenn dann das Amendement angevsmme wird, so rechne tm die Demokrten wird man den Rkpubli kauern die Schuld beimesse, und sie werden die deutsche Stimme für immer verlieren. Die Demokraten gingen an die Ausführung des Planes. Als das Amendement im Re präseatantenhause zur Abstimmung kam, stimmte datur, 85 dagegen. Ein Hauö mit demokratischer Mehrheit hatte somit das Amendement angenommen. Zur Annahme var aber noch der Senat nothwendig und hier scheiterte der Plan der Demokraten, nicht an ihrem guten Willen, soudern an einem Irrthum, an eiuem kleinen Aechnungsfehler. Sie hatten 5 Senatoren detaillirt, um für das Amendement zu strnt men. Dies glaubten sie, sei genügend, um es mit einer Stimme Mehrheit zu passiren. Unter diese Fuvfeu befand sich fcgar eia Deutscher. Dabei hatten sie darauf gerechnet, daß der re rublikanische Senator Vouche von Crown Point für das Amendement stimmen würde. Souche'ö Name dar der lehte auf der Liste und zur Ueberraschung und zum Kummer der Demo kraten stimmte Jauche gegen das Amendement. Dadurch war der schlaue, aber hinterlistige Plan der Dewokrate zerstört, nnd das Amen, dement mit einer Stimme Mehrheit verworfen. Wenn das nicht lin Treubruch und Verrath de Deutsche gegenüber . war, vas var es dann? Und velches Vertraue in Bezug auf die Temvereuzfrage kanu man in die demokra tische Partei sejea, v.nn so etwas z einer Zeit geschehe konnte, da diese Frage die einzige var, um die es sich handelte 7 Wer kann noch daran zweifeln, daß die demokratische Partei nich's Anderes all ihre Parteiinteresse im Auge hat, und daß sie die sin zn Liebe auch eia Prohibitioasgesetz elnzu. führen bereit ist? Wer kann noch glauben, daß die Verwerfung des Amendements vor zwei Jahren den Demo, träte z verdanken ist? Und ist man nicht anzunehmen berechtigt, daß die Demokrate das Spiel wiederholen uno vir also erst recht durch einen demokrati sche Sieg geschädigt verden ? Welche Ursache haben die deutschen Republi kaoer aber Angesichts solcher Wahrscheinlichkeit die Demokraten zu Unterstufen ? Wir Deutsche sind in dieses Land gekommen, um uns eine bessere Heimath, eia besseres Aus kommen zn suchen, nno haben es zumeist auch gefunden. Wir genießen de Schutz der Se. setze nnd haben gleiche Rechte mit den eiuge. borenen Amerikanern. Dies legt uns auch die Verpflichtung auf, da Wohl des ganze Lan. de, das Wohl aller unserer Mitbürger im Auge zu behalten. Wir bilden eine Theil der amerikanischen Nation nnd nicht eine getrennte Klasse. Können dir s unter solchen Umstände mit unserem Tedisseu nud unsere Bürgerpflichteu vereinbaren, eine Partei an's Ruder komme zu lassen, deren sreihändlerische Tendenzen die Wohlfahrt des Landes bedrohen ? Mit Sehn. sacht wartet das Ausland aus inen Sieg der demokratischen Partei, weil deren Freihandels, befirebungen, venn sie zum Siege gelange sollte, de Hadels. und Jndufirieinteresse des Aslandes nütze, unk aber schädigen wurden.
Uusere Industrie wärde vernichtet, und der amerikanische Arbeiter würde gezwungen, mit dem schlechter gestellten europäischen z kon. kurriren. E.ne große Zahl der Jadustriearbei Uz würde gezwungen, sich dem Landbau zuzu wenden, und wir müßten für unsere lnd. wirthschaftlichen Erzeugnisse einen Markt im Auslande suchen. Dadurch würde der Farmer geschädigt; der Ertrag seiner Felder würde nicht mehr aukreichen, den Landwirth zu er. nähren. Wenn auch nicht Alles ist wie es sein sollte, well eö nun einmal nichts Vollkommenes auf der Erde giebt, so ist zur Zeit Amerika eben doch das gesegnetste Land und das amikanische Volk das glücklichste auf der ganzen Erde. Wie viele Tausende von deutschen Arbeitern nnd Bauern, welche den unglückselige Zustände der alten Heimath entflohen, Haien sich hier eine Scholle Erde erworben und ein glückliches Heim gegründet. Und das Alles unter unserem nun schon seit 25 Jahren bestehenden Schutzzollsysteme ! Man schaffe dieses System ab und vir müssen nothwendiger Weise europäische Zu ftäde bekomme. Was immer für Uedelftände eziftirea, die de, mokratische Partei gibt uns U'xnt Carantie für deren Abschaffanz. Ihre Geschichte ist keine dertrauenweckende. Indem großen Kampfe,
welchen die Nation um ihre ErhaUung geführt hat, haben ihre Führer den Feind der Nation mit Wort nd That unterstützt. Der Mann welcher von der Bekämpfung der Nebellion ab rieth, welcher gegen jere Bewilligung don Mit. teln zur Führung des Krieges dar, ist heute Kandidat der Demokraten. Die demokratische Partei ist heute noch dieselbe, die sie vor 10 und 20 Jahren dar. Ihre Geschichte kann nicht, die mit einem nassen Stvamme ausgelöscht verden, und der endliche Schade, den sie dem Lande zugefügt, wird nicht vergessen der. den. Wohl erhebt sie zuweUe die Stimme der Reform, aber wenn es zur That kommt, zeigt sie keine Lust zu formtreu. Den Cidildienstresor. mator Pendleton hat sie an die Luft gesetzt, ihre besten Männer, wie Bayard, Thurm an, Me Donald hat sie auf die Seite gesetzt, um einen Zufallsmann, der keine Vergangenheit hat, zu ihrem Kandidaten zu mache. Dies sieht nicht aus, wie Reform. Und trotzdem glauben viele Deutsche im Staate, der demokratischen Partei Wege der Temperenzsrage ihre Stimme geben zn sollen.' Wir haben im Eingänge dieses Aufrufs gezeigt, daß die demokratische Partei in dieser Sache kein Vertrauen verdient. Sie opfert Alles ihren Parteizwecken. Die Republikaner haben die Tempereuzl so zurückweizend behandelt, daß diese sich der anlaßt sahen, ihre eigenen Kandidaten aufz. stellen. Die Republikauer siud auf's Eifrigste be strebt, die Temperenzler von sich abzuschütteln. die Nominatio des Serr Calkins. eines der liberalste Männer, hat die Tenlperenzler so wüthend gemacht, daß sie es offen anssprechen, daß sie Alles aufbieten werdeu, m die Repn blikauer zu schlage. Sie möchte den Repn blikanern die Ueberzeugung beibringen, daß sie für dieselben unentbehrlich sind. Sollen wir die Temperenzler darin unterstütze und ihnen die Republikaner mit Gewalt in die Arme lagen? Ist das in unserem Interesse? Die Demo, kraten volle die Temperenzsrage stets ner ledigt lassen, veil sie ihnen Campagnematerial liefert. Uns aber muß daran gelegen seln, sie für immer zu beseitigen und dazu habe vir setzt die beste Gelegenheit, indem dir den Re pu. blikanern zeige, daß sie auch ohne Temperen;, ler siege können. Wir werden unsere Organisation auch nach der Wahl aufrecht erhalten, und unseren ga. zen Einfluß ausbieten, um jede Sesetzgebuug im Sinne der Temperenzler zu verhindern. Wir zweifeln n'cht, daß es uns gelingen wird, eine Lage der Dinge herbeizuführen, welche es den Deutschen ermöglicht, unbeeinflußt don der Temperenzsrage, ihren politische Ideale zu folgen. AuS obigen Gründen ersuchen dir die Deut, schea Jadiana's, uns in unseren Bestrebungen zn unterstützen und für die republikanische Partei zn stimme. Im Namen des. deutsch amerikanischen Vereins. Indianapolis, imOktober, im. G.S.Kru g, Präs. Ernst Knodel, Sekr. D as Er e c u tid. Co mite. George Koevigner, Jos. .Schmidt, Sari Singgock, Dr. Denke.Walter, H. Wlrtz, F. 52. Simeon, Chas. Föhn, Jos. Ernst, Wm. Am. th,r E. Lang, Henry Elftrodt, Charles Rich. man, Louis Rnth, Seo. F. Borst, John Koeni. ger, Gustav Herrman, Chas. Ziegler, Louis Jung, Fred Gansberg, Col. F. Erdelmeyer, Georg BoZdorser, Pros. Paul Bähr, Chas. Wiese, Andrew Undersad, Phil. Rappaport, A. Fuchsloch, W. Diederich, Jakob Schweigle, Fr. Rauscher, 05. Aoßberg, I. W. Loeper, Louis Eßmann, August Schmidt, Louis Schmidt, Ro. bert Schmidt, John Eberhard, Dr.TH. Wag ner, Robert Kemps, Charles Doeuges, Raschig, Nie Hoffmeifter, J,h Berhard,Lonis Maas, H. Sponsel, Carl Möller, Jacob Hu. ber, H. Magsan, I. Uadersav, Fred. Thoms, John Cngesser. NnS deu kItriütsvös. Superior Court. Zimmer No. 1. Norman S. Byram ge?en Cakolina Tousey u. A. Besid rechtöklage. Zu Gunsten de Klägers entschieden. Frank L. Rid'mger u. A. gegen 28. 1. Asley u. A. Notenklage. Zurückgezogen. Jsaak S. Long gegen JameS M. SinkS u. A. Schuldklage. Urtheil für den KlSger für $113.48. Zimmer No. 2. Henry I. Conde gegen Benjamin Phillips. Notenkloge. Urtheil für 5295.20. Horace B. Claflin u. A. gegen Barton W. Cole. Notenklage. Urtheil $6.900.87. Zimmer No. 3. William R.Ferrey Administrator von Christian Fischer'S Nachlaß, gegen Horace R. Allen u. A. Schadenersatzklage. In Händen der Ge schmorenen. Oanvermit. Eduard Foster, Cottage an Eoburn Straße. $1000. Leonard Qchurr, Cottage an No. 711 North Alabama (Strafet. $2,800.
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Unsere Teadtväter. Sie wakktt gestern Abend sehr fleißig und haben in ihrer Sitzung eine große Anzahl Geschäfte erledigt. Nicht anwesend waren die Herren Coy, Cowie und Wolf. Eine Anzahl Angebote für Straßencon trakte wurden an da? Contrakt Comite verwiesen. Der städtische Ingenieur berichtete. da& die nachbenannten Contraktoren folgende Summen zu fordern haben : Bruner. $1.525.91; I. 2. Spaulding. 1479.60; und 279.12 ; George W. Seibert. $4,195.22 ; G. W. Buchanan. 11,210.70; Challeö S. Roney P07.75 ; Hanway & Cooper, $2.171.24. Zur Zahlung angewiesen. . Der Mayar berichtete, daß er im Mo nat September für Strafen und Ge bühren $186.10 eingenommen habe. Der Schadmeister unterbreitete fol genden Bericht für den Monat Sep tember: Einnahmen, $146,0:1194; Ausgaben, $99,314 66; Ueberfchub. $44.317.29; Tomlinson Fond. $64.841.74; City Hall Fond. $55,749.94; Reserve Fond, $30.607.67. Der städtische Anwalt berichtete über die verschiedenen Klagesachen in der Su perlor Court, speziell über die Angelegen heit de? FeuerwehrrathS. Die Frage, war eigentlich dem Anwalt den Auftrag zur Appellation gegeben, rief eine stürmi sche Debatte hervor. Endllich wurde be schlössen, den Fall zu appelliren.' Da? Comite für öffentliche Verbesse rungen berichtete.' daß im Monat Sep tember $3574.96 für Slrabenverbesse. rungen verausgabt wurden. Der Superintendent der Dispensarytheilte mit. dak im vorigen Monat 357 Patienten daselbst behandelt wurden. DaS Comite für Ansprüche empfahl, Herrn John D. Hügele $40 für jene Kuh zu vergüten, die vom Stadt marfhal eingesangen und ohne vorherige Anzeige geschlachtet wurde. Herr Thal man wollte die Angelegenheit in Wieder erwägung gezogen haben, aber der Bericht de Comite? wurde angenommen. Der Jngeneur empsahl die Errichtung elneSZ AbzugSkanalS von Mississippi Straße zum Kanal an 1. Straße. Da Markt'Comite berichtete, daß man nun ein gutes Abkommen bez. der Ver gebung des Stände de westl. Markte? getroffen habe. Die Resignation de Dr. Elder als Sekretär des GesundheitSratheS wurde angenommen. Dem Beschlusse deS Board of Aldermen den Milizcompag. nien ein gewisses Grundstück für Excer zierzwecke zu überlasten, wurde zuge stimmt. Die monatlichen Bewilligungen wurden gemacht und folgende neue Qrdinanzen wurden eingereicht : Errichtung von Laternen an Garden und Jlli noiS Str. Veebestttn der ersten Alley westlich von Liberty, zwischen New York und Miami Str. Verbessern der Ten nestee Str. und Seitenwege, von Ray bis Morris Str. Widerruf der Ordi nanz. welche Frau I. Vance da? Recht zum Legen einer Weiche über Ost Market Str. gab. Pflastern des Seitenwegs der Massachusetts Ave. von Delavare bis Nord Str. Errichtung eines Ab zugSkanalS an Massachusetts Ave., von
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