Indiana Tribüne, Volume 8, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1884 — Page 2

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ftbxam Trlsüne.

S r sch ei nt FSglicZ, MlZeutliS n. Sonntags. Offlce: IL0O,Marhlaudstr. fÄi tlgllfle 7riSaz- Mtt durch den Traget 11 SentZrer Woche, die Sonniig aZfMntmb Stntl per Ee f . Veid usamtK IS Ent5. Her Ps? tnziZcht In VcrzuZSkjaZlung 1$ per 935:. Indianapolis, Ind., 7. Oktober 1834. Der eiserne Suhnlachcr. Mit diesem Nam.'n hat der Crsinder selbst eine 2?istfmc bezeichnet, die auf der Internationalen Llusftellung von Moloren und Wnkzeugma chinenf 'rdas Kleingewerbe in Wien großes Aussehen erregt hat. Die Mascbme kostet 4500 Mark und liefert alle Arbeiten, " die in einer Schub:nachcrn?crkstätte vorkommen, im fünft'en'Theile der Zeit, in der sie durch Handarbeit hergestellt treiben können.' Mit anderen Worten, sie arbeitet so viel wie fünf Schnhmachergesellen. In ganz Tcutschland, sagt das Berl. Tageblatt", giebt es in runder Zahl ;j."iO,OC0 Schuhmacher. D icse haben bis jett die gesammte Bevölkerung von einigen vierzig Millionen Teutschen mit dem nöthigen Schuhiocrk versorgt und wohl auch noch Etliches fürö Ausland geliesei:. Jbre ganze Arbeit könnte aber ebenso gut durch 50,000 eiserne Schuhmachet hergestellt werden, wenn jeder nur einen Mann zu seiner Bedienung erfordert, so daß. wenn diese Anzabl von Maschine vorhanden wäre, 200,000 Schuhmacher spazieren gehen könnten, ohne daß wir deshalb barfuß zu laufen brauchten. Vom Spazierengehen allein würden sie aber nicht leben können, sie würden nach wie vor arbeiten wollen, um zu verdienen, was sie zum Lebensunterhalt brauchen. Wären nun aber so viele ei scrne Suhmacher" in Thätigkeit, daß ganzTcutschlandö Bedarf an Schuhwerk durch diese hergestellt werden könnte, so müßte, wenn trotzdem alle jetzt beschäftigten Schuhmacher fo:tarbeitctcn, fünfmal mehr Schuhwerk fertig werden, als das deutsche Volk nöthig hat. Das wäre aber eine böse Sache, denn es kauft sich doch Keiner fünf Paar Stiefel, wenn er nur ein Paar braucht. Die Massen von Schuhwerk ins Ausland zu schaffen, würde auch nicht angehen, denn das Ausland wird bis dahin wahrscheinlich in derselben Lage sein, wie wir im Inland. Verkauft ja doch der Erfinder seine Maschine an Jedermann, der sie bezahlt. DaS Ausland wird sie sich daher auch anschaffen und sie wird dort ebenfalls einen großen Theil der Handarbeiter außer Beschäftigung setzen. Wie nahe oder wie fern noch diese? Zeitpunkt liegt, das ist einstweilen ?ebcnsache; woraus es allein ankommt, das bleibt die That sachc, daß eine drohende Gefahr herausziebt. Freilich wird cs auch nicht an Solchen fehlen, welche diese Gefahr nicht für gar so groß halten. Tie Frachtsuhrleute, sagt man, sind ja auch nicht auf den Aussterbe-Etat gesetzt worden, als die Eisenbahnen aufkamen, sondern haben nur andere Wege aufgesucht. Die Näh Maschine hat die Handarbeit der Nadel nicht au 5 der Welt geschafft, vielmehr nur den Auf- und Ausputz der Kleidung unendlich vervielfältigt und also in demselben Maße, wie sie die bis dahin vor handene Arbeit zu vereinfachen schien, große Gebiete neurr Arbcitsthätigkeit aufgeschlossen. Warum sollte der ,.ei scrne Schuhmacher" nicht eine ähnliche Wirkung haben? Hat eS doch auch Schuhmacher gegeben, welche besorgten, sie würden nicht Arbeit genug mehr ha ben) als die großen Städte ansingen, glatte Trottoirs und Asphaltstraßen zu bauen, weil das Schuhwerk sich nunmehr länger halten würde. Daß aber überall, wo die Städte ihre öffentlichen Wege ver bessern, die Feinheit des Lcders und die Eleganz der Arbeit sich mit verbessern und dem entsprechend die letztere auch im Preise steigt, ist längst durch die Erfa rung bestätigt. Warten wir also ruhlg ab, ob der eiserne Schuhmacher" wirklich so gefährlich ist. So mögen, wie gesagt, nicht Wenige denken, und gegen den )!ath, die Dinge abzuwarten, ist um so weniger etwas einzuwenden, als man in der That vor der Hand uichts Besseres thun kann. Jedenfalls aber sollte diese neue Ersiw dung Anlaß geben, darüber nachzudenken, ob es sich heutzutage noch empfehlen kann, seinen jungen 'kenschen lediglich einen einzigen handwerksmäßigen Beruf . erlernen zu lassen und ihm so die Möglichkeit abzuschneiden, in Zeiten, wo dieser Beruf ihn nicht mehr nährt, wenigstens aushilfsweise einen anderen zu be treiben. Sich auf eine weit noch hinausliegende Zukunft völlig zusichern, vermag 3!iemand. Jeder muß seine Hilfe in der Gegenwart suchen. Allen Bctheiligtcn aber kann nur anheim gegeben werden, sich so bald als möglich über das Wesen der drohenden Neuerung gründlich klar zu werden. Stellt sich heraus, fcaß die neu erfundene Maschine in der That leistet, was bis jetzt von vielen Augen ' zeugen rerauvttl wiro, o MUß ras ve drohte Kleingewerbe sich ohne Verzua in irgend einer Art organistrcn, um dieor theile der neuen Erfindung auch seiner ' seits einzuheimsen und nicht an das Großcapital verloren gehen zu sehen. Die Welt schreitet nun einmal fort und cs nützt zu Nichts, diesen Fortschritt zu bejammern oder sich ihm in ohnmächtigem - Eigensinn entgegen stemmen zu -wollen. CTT Vrtrhi t43 vtfAi V ZüU UlUyi ItlU VVliVVAUV tV4V44l.4 VVfr TtlYL üMw j( tuV "f Va 0i tt Y 1 1 u - üieivi juiuu, unu ui'ti vit ouuuiciüt;i den geht die Menschheitsentwickelungzer malmend ihren Weg weiter. ' ?5eue Stahlbereitung. In Neading, Pa., hat sich cine aus den bedeutendsten Eisen- und Stahl fabrikanten deS Landes bestehende Genossenschaft zu dem Zwecke gebildet, ein ' ' ' z. t p cn .ri .e ä . (Y von James Henoerion in euefvnie, Pa., enioeaics .ocTTauicii ahm1 vwi . l .4 or r LUM c a tt! Stahl zu prüfen, welches daS Vessemer-

verfahren in der Güte des erzeugten Materials, vor Allem aber durch die wesentlich niedrigeren Herstellungskosten übertrifft. Behufs Anstellung der erfordernchen Versuche sind bereits über $100,00 aufgebracht worden. Wir erinnern daran, daß beim Bessemern Skoheisen in beweglichen Gefäßen, Birnen oder Eonvertoren geschmolzen, daß dann durch die flüssige Masse stark gepreßte Gebläseluft so lange geleitet wird, bis d.'r Kohlenstoff deS Eisens hinreichend verbrannt ist, daß ferner kohlenstoffreiches Spiegeleisen zugesetzt und daß schließlich das Metall durch Umkippen der Birnen in die Formen gegossen wird. Der auf diese Weise erlangte Bessemerstahl verbindet mit Harte große Elasticität und Festigkeit ohne Sprödigkcit. Für bestimmte VerWendungen des Stahls sind in der EisenIndustrie noch andere Darstcllungsmctboden in Gebrauch, die größte ccnge von Stahl aber wird nach dem Bessemerverfahren gewonnen. In Pittsburg sind Birnen in Anwendung, von denen die zwei größten in je 24 Stunden 360 Tonnen Stahl liefern. Herr Henderson hat dem erwähnten Eonsottium beliebige Quantitäten des von ihm hergestellten Stahls zur Vcrfügung gestellt und dieselben werden chemisch untersucht, sowie auf ihren Werth durch die verschiedensten mechanischen Versuche mit Rücksicht auf ihre Tragkraft, Dehnbarkeit, auf ihr Verhalten bei denl Gusse, bei dem Schmieden,' bei dem Schweißen u.s.w. geprüft. Der Ersinder, der natürlich für fein Verfahren Patentschutz erlangt hat, giebt an, daß er seinen Stahl bei gewöhnlichem Herdfeuer herstelle, daß die Kosten, sowie die Zeit der Erzeugung unverhältnißmäßig geringer und kürzer seien, als bei dem Vessemer stähle. Bestätigt sich dies, so wird die Erfindung zu den wichtigsten des Jahr-

Hunderts gehören. Ein Schlaumeier. An der Werfte von Savannah, Ga., lag dieser Tage ein Schooner aus den Neu-England Staaten. Die Beman nung hatte die Fracht gelöscht und verließ das Fahrzeug. Eapitän sagte ein Werftaufseher zu letzterem Ihr habt da allerhand Wertbgegenstände auf dem Deck Eures SchifseS umherliegen und laßt keinen Wächter auf dem Schiffe zurück ? Es wird Nacht, der Hafenwach ter kann nicht überall gleichzeitig seine Augen haben und Ihr wisset so gut wie ich, daß sich in der Nähe der Häfen diebisches Gesinde! mit Vorliebe aufhält". Macht Euch keine Sorge, erwiderte der Eapitän, seht Ihr dort auf Deck die große Dogge? 'Wem cs gelingt, von dem Schiffe irgend etwas zu entfernen, ohne daß er von dem Hunde zcrrissen wird, der mag cs behalten, sei cs, was eö fei." Ich möchte es auf einen Versuch ankommen lassen." Nur zu, ich bin bereit." Der Aufseher rief einenWcrftarbeitcr, einen riesigen Neger herbei und sagte zu ihm: Hier der Eapitän hält cs für unmöglich, daß Jemand irgend einen Gcgenstand von seinem Schiffe entferne, so lange sich die Dogge dort . auf letzterem besindet. Willst Du den' Versuch machen, Tom V Gewiß, aber was trägt es ein?" Ihr könnt selbst wählen, mischte sich der Eapitän in's Gespräch, aber Bedingung ist, daß Ihr Euch keiner Waffe gegen meinen Hund bedient und daß Ihr demselben auch kein Gift vorwerft. , Er würde zwar selbst das jchönfte Stück Fleich, das er nicht aus meiner Hand erhält, nicht annehmen, allein der Hund ist mir so sehr an's Herz gcwach sen und als Wächter und Hüter "von so f n m großem Wenye, van icy es aur einen Versuch nicht ankommen lassen will. Wenn Ihr die Ersülluna dieser Bedingungen zusichert, so bestimmt selbst, was Ihr von dem Schift? entfernen und behalten wollt." Dort, das Faß Pökelfleisch sticht mir in die Augen." Es gllt, wenn Ihr dasselbe von dem Verdecke hinwegholt, den Hund nicht tödtet und nicht von demselben zu Schänden gebissen werdet,so ist es Euer." Am nächsten Morgen erschien der Eapitän sehr frühzeitig auf der Werfte und Tom trat ihm mit triumphircndcn Grin sen entgegen. Da ist das Schiff,Eav'tain, aber nach dem Fasse Fleisch werden Sie sich vergeblich die Augen aus dem Kopfe gucken". Wo ist cs denn V Dort in der Niederlage, ich hatte cs schon verkaufen können, aber ich wollt es doch Ihnen zuerst zum Kaufe anbie ten." Der Eapitän rief Sultan", und eine riesige Dogge sprang vom Schiffe an's Land und freudig an ihrem Herrn in die Hohe. Das ist das Wunderbarste, was mir in meinem Leben passirt ist. Das Faß Pökelfleisch kaufe ich Euch ab, Tom, aber sagt mir nun auch, wie Ihr es angefan gen habt, dasselbe vom Schiffe zu entfer nen." Das kostet noch 810.00 c?tra, Eapitän." Gut, ich muß wissen, was im Stande war, meinen Hund so zu verwandeln." Nun seht, Eapitän, Ihr sagtet gestern selbst, daß der Hund seit Monaten das Schrn nicht verlauen bade. Daraus schloß ich, daß er auch lange Zeit nicht in Gesellschaft von Seinesgleichen gewesen sei. Ich . besie einen ähnlichen Hund, nicht so schön wie der Eure, aber ebenfalls eine Dogge. Diese brachte ich vorige Nacht mit hierher und schickte sie auf das Schiff. Ich hörte zuerst, wie Euer Hund heftig knurrte, aber diese Töne gingen schnell m em freudiges Bcl len über, dem beide Hunde oblagen, als ob sie sich als Bekannte oder Verwandte erkannt und viel mitzutheilen hätten. Dann spielten die Hunde miteinander. balgten und jagten sich und Euer Hund war ganz außer sich vor Freude. Nun ging ich auf das Schiff und psiff meinem unoe. Veice loggen kamen an micy heran, meiner sprang an mir in die Höhe und (rurer hörte nicht aus, ganz zuthun lich mit dem Schweife zu wedeln.- Ich überliek die üunde wieder sich selbst und als sie im besten Spielen waren, rollte ich das Faß an's Land und brachte es in Sicherheit. Dann kehrte ich zurück, rief ä i . v r.tt meinen Puno uno. ging mir oemeioen heim." Gnu merkwürdige Prophezeiung ' Der französische General Gras LallyTolendal führte, wie viele der junger Adeligen unter ' d Regentschaft des

lebenslustigen Herzogs von Orleans, em sehr leichtsinniges Jugendleben. Nach einem beim Wein durchschwärmtenAbend geräth er mit dem Marquis v. Lafare und dem jungen Baron Erillon in eine entlegene Straße von Paris, und da sie aus einem hellcrleuchtetcn Hause die Klänge einer lustigen Tanzmusik hören, so kommen sie auf den Gedanken, in dem Bürgerhause einzusprechen. Sie treten ungehindert ein und finden, daß der Tanz', an dem sie sich den jungenHerren am Pariser Hofe tvar ja Alles erlaubt sogleich beteiligten, einem Braut-

paare galt. Lally-Tolendal widmet sich .. . r r . IN leiner uvermulylgen aune sanz oei Braut, und benimmt sich, vom Weine erbitzt so, daß die junge Frau in Thränen ausbricht und der junge Ehemann voll Zorn und Ingrimm über die Frechheit des Fremden denselben bei der Kehle ergreift. Drohend versammeln sich die Hocbzeitsgäste um den jungen Grafen, der 9 lJ C ..fr, W IN einer Vioiy Iicy Nicyr anoers er oerben Züchtigung, die er mit vollem Rechte zu erwarten hatte, zu entziehen weiß, als c ... p.- ' ct v rri. v :a incem er leinen Zainen unv rano mi theilt. Sofort ließ man von ihm ab, der Bräutigam trat bleich zurück, der Vater desselben aber, den schon die weiße Locke des Greisenalters zierte, trat auf Lally-Tolendal zu, machte ihn darauf aufmerksam, wie schwer er sich gegen die Gastfreundschaft seines Hauses versün digt habe, und schloß mit den feierlichen Worten : Sie sind ein Herr vom köuialichen Höre, wobl, das schützt Sie vor unserer Züchtigung, ich aber bm der Henker von Paris ! Hüten Sie sich, daß Sie nickt noch einmal die Hand des Henkers berührt !" Lally-Tolendal zuckte zusammen und entfernte sich. Draußen erwarteten ihn seine Freunde, die eiligst das Haus verlassen hatten ; sie lachten Tud spotteten zwar über den Vorfall,aber :s war ihnen, als ob sie von einer eiskalten Hand berührt worden wären, als der junge Graf ihnen sagte, daß es der Äkonsieur von Pariö" gewesen, in dessen Hause sie getanzt hätten. Jahre vergingen. Lally-Tolendal wurde Sol dat und zeichnete sich eben so sehr durch Muth wie Talent aus ; der Eardinal Flcury schickte ihn in wichtiger Mission nach öiußland, wo er sich die Zuneigung der 'Kaiserin in- hohem Maße erwarb. Auf dem' Schlachtfelde von Fontcnoy 174", ernannte ihn der berühmte Mschall von Sachsen zum General und er f.iirdi nach der Einnahme von Mastricht Äarschall. Später wurde er Generalcommandant von Ostindien, gerieth aber hie? nach unglücklichen Kämpfen bei der Ilebergabe von Podichery in die Hände der Engländer. Ausgeliefert, ward Lally-Tolendal in Paris deswegen vor ein Kriegsgericht gestellt und von demselben zum Tode verurtheilt. Der tapfere Soldat ging mit Muth und Standhaftigkeit dem Tode entgegen, sie ward nur auf einen Augenblick erschüttert, als er in dem Nachrichter aus dem Schaffst jenen Mann wieder erkannte, desscn Braut er an jenem ominösen Abend vor dreißig 5',abr.-n b.'leidiat hatte. Erforschung der größten Insel. Neu Guinea ist bekanntlich die größte Insel der Erde und von Weißen noch aar niO?i oencoeir. yien eine Zeitlang, daß Deutschland Absichten auf diese Insel habe, und in Folge dessen beeilte sich die britische Negierung, der australischen Eolonie Quecnsland die Versicherung zu geben, daß sie gegen eine Angliedcrung N'cu Guinea's an Queensland keine EinWendungen erheben werde, sobald letzters nur einen annehmbaren Plan vorlege. Darauf hin ist in Australien cine genaue Durchforschung der Insel beschlössen worden, die im nächsten Frühjahre beginnen soll. Herr Wilfred Powell, der drei Jahre an der Küste Ni Guineas und uns den ... . r? c . fr.- v - - . durch eine völlig unbekannte Wildniß gehen. Powell wird wahrscheinlich im nächsten März im Austrage der Britischen Gesellschast aufbrechen, durch die öiegierung von )keu-Süd Wales untcrl'tükt werden Sydney wiu" Schritte in der Sache thun. Sie hat bereits eine Beisammlung einberufen, in welcher der Plan des Gen. MeZvcrs zur Durchforschung Neu'Guinca'tf besprochen weiden soll Powell und andere Leute, welche wenigsien? einen Theil der Insel kennen gelernt haben, brachten so glühende Schildeiungen der Ostküste heim, daß sich i:'i vorigen Winter eine Gesellschaft englischer Eolonisten bereits nach Papua einschiffen wollte. Die !egicrung und mehnie wissenschaftliche Vereine riethen jedoch dato ab, eine Eolonisalion zu versuchen, ehe det? Land besser bekannt wäre, und in Folge dessen wuroe das Unternchnien vorläufig aufgegeben. Es wird jedoch versichert, daß die Insel außcrordentlich fruchtbar ist und ein gutes Klim.i hat, in dem der Europäer sehr gut leben kann. Die Papuancr sind allere dingS als grausame Wilde verrufen, aber ntan darf nicht vergessen, daß meist nur diejenigen an der Westküste besucht worden find, welche durch ihreÄerührung mit den malayischen Sklavcnfängern mißtrauisch gemacht wurden und es nicht leiden wollten, daß die hin und wieder landenden Europäer die von ihnen als Privateigenthum betrachteten Eocoöpalmen fällten. Wirkliche Forscher, die an der Cjtlüfie waren, sind in völlig freundschastlichcn Verkehr mit den Eingeborrr.?:i getreten. Aus d e m S cd u l l e b e n. Sextaner, lesend: Ein ehrwürdiges GreiUnyaupt ward sichtbar, das rief mit mil der Stimme: Knabe, sprich, wem Du mit Deinem Liedlein hosieret hast? Leh rer: Weißt Du wobl. wie wir j?dt statt lzofieref in diesem Falle sagen würden ? Wir besttztn noch einen ähnlichen AuS druck, bestehend ouS einem Substanti vum und einem Verbum kennst Du den wohl? Schüler (erröthend) : Auf den Hof getzn. Hausfrau (entsetzt zum Dienst Mädchen) : Aber. Luise, ich glaube gor, du hast ein Taschentuch über die Butter gedeckt. L ou ise (im Gefühl der Unschuld): Madamken. entsetzen Sie sich man nich soS ja blos mein eegnes Schnupstuch!

denachbartcn Inseln zugebracht bat,macht den Vorschlag, die Insel in der Richtung von Nord nach Sud zu durchkreuzen.

Die vltt würde dann 1500Meilen

und vier Europäer mitnehmen, darunter einen 'atuiforschcr und einen Geologen. Auch die geographische Gesellschaft in

Vom Jnlaude. In SantaBarbara, Eal. ist eine Zwiebel gewachsen, welche 1 Pfund 14; Unzen wiegt. An der Eentral - Pa cific werden die zum Schuh gegen den Schnee dienenden Bauten in Stand gesetzt. In New-Z)ork tagt zur Zeit der Jahres - Eongreß der amerikanischen Ornithologcn. I. A. Allen von Eam hridge,Mass., präsidirt.

5i n N e w - V o r k k crm der 3!auf bold Nipley, begleitet von einem anderen Gesellen, nach dem Nedaktionszimmer der - ?). Times," stellte die Anwesenden wegen der Publikation seines Namens unter den Volneiberickten wr Nede und machte sich sodann daran, dieSchreibtische zu zerstören. Fünf Minuten nachder lagen veide Burschen, arg durcyge hauen, auf dem Trottoire, und die Polizei brachte sie nach dem Stationhause. Jn Milwaukee, Wisc., gerieth ein geladenes Pistol in die Hände der Kinder des Anstreichers I. A. Dob Kins. Die Waffe entlud sich, und die kleine Spielkameradin Bertha Werner, Stieftochter des Barbiers Geo. Hodroth, wurde erschossen. ' Von Port Deposit, Md. wird unterm 3. dies. Mts. gemeldet : Seit acht Wochen begann es gestern zum ers ten Male zu regnen, und der Regen dauerte während des ganzen Tages an, den Farmern die Hoffnung bringend, daß die Dürre ihr Ende erreicht hat. Gemüse jeder Art hat durch die Trockenheit gelitten, und von Gras ist nicht die gering sie Spur mehr vorhanden. Quellen und Eisternen sind vertrocknet, und der Was serstand in den Flüssen ist so niedrig, daß die Mehnahl der durch Wasserkraft betriebenen Mühlen still steht. Wenn auch der Verkehr auf dem SusquehannaKanal gerade nicht still stand, so wurde er doch durch die anhaltende Dürre gehemmt. In West Earroll P a r i s h, La., kam der bisher gut beleumundete Farbige V. Henderson durch Gerüchte, die gleichzeitig an allen Orten und Enden auftauchten, in den Verdacht, seinem Nachbar ein Pferd gestohlen und das letztere verkauft zu haben. Schließlich holte ein Mob' den Mann aus feinem Hause, knüpfte ihn an einem Baume auf, ließ ihn, bevor er todt war, wieder herab und zerfleischte ihn durch unzähligeStiche und Schnitte. Jetzt hat sich zur Evidenz herausgestellt, daß das Pferd von einem anderen Manne, und zwar einem Weißen, gestohlen worden ist. Der lehtere hatte es verstanden,den Verdacht künstlich auf Henderson zu leiten und hat sich der Rache der Bevölkerung durch die Flucht entzogen. Der Sheriff und Freiwillige sind ihm auf den Fersen. Der September hat dasGeschäft der Hotelbesitzer auf Eoney Island in einer Weise aufgebessert, daß diese selbst zugeben, sie feien aus der Saison, deren erste drei Monate so ungewöhnlich ungünstig für sie verliefen, noch mit einem blauen Auge davon gekominen. In Austin, Texas, hat sich eine Compagnie gebildet, welche verschieden? Wasserläufe in den in der Nähe befindlichen Bergen nach einem auf dem Mount Bonncll anzulegenden Reservoire leiten und von dort aus die Stadt mit Wasser versorgen wird. Die Anlagekosten werden bedeutend, die Betriebskosten aber sehr niedrig sein, da das Bas sin so hoch gelegen ist, daß das Wasser ebne jede Maschincrie'nach den höchsten Theilen der Gebäude geleitet und zu Feuerlöschweckcn verwendet werden kann. Der Rev. Henry White in Nashville, Tenn., wird von den weiblichen Mitgliedern seiner farbigen Kirchen, gemeinde aerae;u vergattert. Der Kerl bat in Whipp.'orwill Ford, Ky., einem alten Mairne, Namens Howard, den Schädel Eingeschlagen und dem Gesuche jenes Staates um Auslicferuna des Mörders konnte bisher nur in Folge eines Formfehlers nicht stattgegeben werden. 15 schwarze Frauenzimmer haben ein Gesuch eingereicht, ihren geliebten Seelsorger in Freiheit zu setzen. Die Behörden der Eountieö Elay, Putnam, Jackson und Smith, Tenn., machen Jagd auf förmliche Räuberbanden, die in der Gegend des oberen Eumberland das Land wie ein feindliches Hcer durchziehen. Von ihren SchlupfWinkeln aus schicken dieRäubcr die Beute nach Kentucky, wo sie zu Geld gemacht wird. Treffen Verfolger und Verfolgte auf einander, so steht eine blutigeSchlacht in Aussicht. Der Schooner Adele", wel cher, unter deutscher Flagge segelnd, bei den Aleuten-Inseln, Alaska, auf dem Robbenfang betroffen wurde, ist vom Lieut. Lutz mit Beschlag belegt und nach San Francisco bugsirt worden. Man vermuthet, daß das Aufhissen der deutIchen Flagge nur eine Finte war, da der Eapitän des Schooners ein Norweger ist. Die Prise wird auf 910,000 geschätzt. . Die Tischler in Philadel pbia haben sich der Internationalen Möbel-Arbeiter-Union von Nord-Amerika" angeschlossen. Das Tagebl." sagt: Wenn die Tischler diesmal nicht in die gewohnte deutsche Uneinigkeit Versal len, so sehen wir nicht ein, warum sie in. nerhalb der nächsten sechs Monate min bestens einen Dollar mehr wöchentlichen Verdienst und sechs Stunden weniger Arbeit haben sollten." An der ersten Sitzung der Conferenz, deren Aufgabe die Einigung über einen internationalen Meridian ist, nahmen ungefähr 50 Delegaten der bedeutendsten Nationen der östlichen und westlichen Halbkugel Theil. Alle unsere Seekarten sind bekanntlich auf den Me ridian von Greenwich baftrt. Der Welthandel erheischt die Annahme eines ein zigen Meridians. Oft genung .ist eS schon vorgekommen, daß Schisse, die Tage lang keine Beobachtungen machen konnten, und von ihnen begegnenden Fahrzeugen die geographische Länge" durch die eingeführten Signale, den nautischen Kodex, erhielten, Mißvertändnisse in der Berechnung ihres Cur eS machten. Der Meridian von Paris nfferirt 2 Grad 20 Minuten 15 Cekunden, der spanische von Fernando 6 Grad 21 Min., der vonKopenbagen 12 Gr. 3 Min. östlich von demjenigen über Green wich. Die franz. Delegaten sind mstruirt.

den' Meridian von Paris gegen allgc- I

meme Annahme des metrischen Systems für Maß und Gewicht fallen zu lassen. England wird sich gegen ein derartiges Zugeständniß zu sträuben versuchen, aber voraussichtlich schließlich nachgeben und damit aufhören, eine Naic.mig zu bekämpfen, die eine Woblthat für alle civi lisirten Völker sein wird. Die VerHandlunaen werden in französischer Sprache geführt, der Eongreß wird als eine diplomatische, nicht als eine Wissenschaft liche Versammlung angesehen und dit Sitzungen finden daher mit Ausschluß der Oezfentlichkeit statt. Der Ende vor. Monats aus Philadelphia in Pensacola, Florida, angekommene Schooner RebeccaM.Walls" bohrte unterwegs die von New Jork nach Lagnu. Merico, bestimmte Brigg Leonard Meyers" in den Grund, und die Gattin des Eapitäns der Brigg, sowie zwei Matrosen ertranken. Der Rest der Mannschaft wurde durch den Schooner gerettet und .nach Pensaccla gebracht. Die Brigg soll sich übrigens vor der Eollision in sinkendem Zustande befunden baben. Ueber eine aufregende Bärenjagd berichtet der Pester Lloyd", Friedrich von Fischer veranstaltete am 7. Sept. in seinen, in eto Entfernung von fünf Stunden vonUngvar gelegenen riesigen Waldungen eineJazd aufBären, an denen diese Gegend überaus reich ist und lud den ungvarer Advokaten Dr. Alexander Spitzer und den Rechtshörer Baron Karl Redvitz zur Theilnahme ein. Kurz nach Beginn der Jagd machte das Gekläffe der Hunde und der Lärm der Treiber die Jäger daraus aufmerksam, daß das Wild in der Nähe sein müsse. In der That kamen drei Bären, ein ungeheuer großer und zwei kleinere, den Bergabhang herab. Dr. Spitzer war der Erste, der sie bemerkte. Als sie ganz in seine Nähe gekommen, gab er auf den größten einen Schuß ab, der das Thier am Schulterblatt traf, so daß der Bär zu Falle kam. Von der Detonation erschreckt, nahmen nun die zwei anderen eine andere Züchtung. Herr von Fischer streckte den einen mit einem Schusse nie der, der aufden andern abgegebene Schuß ging jedoch fehl, so daß das Wild glücklich entkam. Der von Dr. Spitzer erlegte Bär hatte sich mittlerweile wieder aufgerafft, schleppte sich ungefähr achtzig Schritte weiter, um dann wieder zusammenzubrechen. Nun warf sich einer der Jagdhunde auf die Beute und begann das Thier zu würgen. Mit einem Ruck war der Hund abgeschüttelt und wälzte sich abseits in seinem Blute. Ein Bauer trat nun mit seinem Gewehr ganz nahe an den verwundeten Bären heran, um ihm den Gnadenschuß zu aeben, doch sein Gewehr versagte. Der Bar sprang in die Höhe, umfaßte den Bauern und riß ihm die Kleider und Fleischstücke vom Leib. EinTreiber schlug den Bären mit einer Hacke mächtig auf den Kopf,worauf die Bestie ihr Opfer losließ und den neuen Angreifer xvl zerfleischen begann. Nach einigen Sekunden war Baron Red vitz herangetreten und schoß sein Gewehr in die Flanke des Bären ab, der aber noch nicht verendete, sondern sich auf den Baron stürzen wollte. Zum Glück siel das wüthende Thier nieder und Baron Redvitz erlegte es mit einem Schusse. All das war das Werk einiger Minuten. Die beiden schwer verwundeten Bauern dürsten trotz der sorgfältigen Pflege kaum .I,n (ffvti MViben. Das einzig wahre einigt das Blut, reauUrt die Leb uns V, ,eren uno vnng: Vesnno hrtt und rast rer Ingen wieder. 'spepne. xpermopgreu, unrer . aiuuvrni, rssnnaugel uno w&i ltzreuundectngtgeheUt. Knochen, liAusiein nno nerven empfangen neue rast. ii3 deiev! den Vttjl uns namgr ras Vern. Damen,lS ?r''ckerikalctden, finden !a Dr. Harter's Iron Tonic ein sicheres, schnell wirkendes HeUmtUel. , 3 eyt klaren Teint. Die Versuche tS nachzumachen, er ittn nur die Beliebtheit des echten. Probue nicht anrere, sondern brauche das echte, beste. HUI ( bt. Louis, Mo. um nnfer " Dream Book " das enr EU tre an The Ur. Harter filea. uo. ) tu iclqame und nüehae ttutfhtnft entbalt, loi'Uufrel ju bekommen Gas - Maschinen ! don i Pferd ekrast aufwärts. BRICSSON'8 "Ib Calofic11 Pump Maschine, &a$-cfel Alle Sorten zur Ansicht und zum Ver kauf in der Ofsiee der Indianapolis Gas Light & Coke Co. 49 Süd Vennsylvan! Str. ßT Wir verkaufen uur an GaS.Consument?v SöfföVWSVöS. Um die Zahl unserer Kunden zu bennehren, derben wir Straßen und Hof-Ärdeit zu 25 Cents per Fuß derrichten. rttaftarke Kol'.Röbrtn sind litt cinaeMIoffen. Für Lriindungtöhrn wird nicht etfra Berechnet. Wasser.Raten: Hau mit 6 Zimmer 5 per Jahr; lebcl eitere irnrn U jährlich: Badezimmer 13 per Jahr; Water.Eloset- 3 per Jahr. Reinere. Mcrei Waffer all fturfmaffer. Wer neu Arbeiten irgend welcher Art iu ergeben hat. iireriuqr,, un, vorzusprechen. "Indianapolis 7ater Company, 23 Cüt Bennsvlvauia Gtt.

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