Indiana Tribüne, Volume 8, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1884 — Page 1

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in duser Spalte unter dem Titel e r . .langt", .Gesuchs, gesunden-, .Berlvren", soweit dieselben nicht Ge schäftLauz:izen rin& und den Kaum von drei Zeilen nicht überstehen, wecdeu u n e u t g e l l ich aufgenommen. Qznzen, welche lS Mittag 1 Uhr üdge geben teerten, finden nzch am sklbizen Tage Aufnahme. Werlsnt. ÖrinttA TiennNldjen. Näd und La. KVIUIIUI bntnJocQn iiUin ante SuBen bn,s vetrJaften gute Mädchen nachg eUfen, tu. 21. nutt. 113 3;t traf. SJiJt eine Vsäkarte. ftu . Jldrlrttlrtf 3in 3Vtn ünsat det,' 43tllUUUl milUn itt näfcin. NZjereiin d. Osstc, di. Vl,. Uot flrfrtttrtf tf besten und diflifjften vH-iUHm: jinpen4rp?tl aus Bettel, laaj 3 aalt uns u tfaufen 6t i Ä. W William S. - m. 1LS MsachuZ.trs venue. diöoZa 4no C1sAf in beutfit) 1HJbc$t. für 3Ciajinr aewdknttch fiiulaxDrtt. 53i2äiT?ertöiii ttxii: 9o.i f l. lrd A b ir oon einem geschiten OeciUligr aunan. o. ,? gtnizZloenve. 7okt 1i(a ,,4 wird ein gutes Mädchen Ho. ls -OCVlUIlQi Z'grd JUlk'siz St.-apk. da SV..f ird ein Bildchen für allgemeine rr!Ul!Ar .u8jiti.. iRo.217 ord Illi, noii Straft. 6a! Cllrt.!.,,.. wird ein vtudchen für allgemeine , KJClunklf Hzu,ardkit. ?to. 5 ö:ordTen, v.tfitt Ltriße. rio! lttf rttif wird in deutsche Mädchen für OttlU.iqt alljeuuine HauZarbkit. o 782 srd JUinoiZ Strafe. bok f rttlrtf mt tint "u tn mittlern Zz) -?TtzT. ren, um die Hiuihaltung irr tirer kleine ictUte zu versetzen. iub Empfelzlun uen ausluwei en baden. achzufrazen $lo. 7b Ilelcher venue. nach 6 U)c ÄbendZ. d'ok t?iiffit 4in in der gut mit Pferden VtUi4;i umzugehen versteht, ö.'o. Ost Washington trzße. bot TrtttAf wird ein gut? Dienst, ädchen D rrzUtllir Nähere in d:r Ofiice der Tri diine. P lok &ftfUt99 wurde letzten Donnerstag acht JCUMl e,n Pferd (Zuck?) hat einen etren teaen an der Stirne, lange ahne und eine roße SLarz am linken Hintttfuke. ritz Bött d r adle dem Ueberbringer d Pferde Z L nd ii Auslieferung deZ liebe 3 $10 Bkloynunz. dz Sin fchöie, freundliches Himtt ist m vermie VS ttjcn an einen anständigen jungen Mznn. No. 7S Nord Pine Straße. da 6 in freauenter Laloon mit ZLohnuna wird zu kau fen gesucht. !1here bei Zl. Schmidt, llZ Greer Straße. Wo'A

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Neues per Telegraph. WetterauSjichten. Waldingtor,. 4 Okt. Hübsches Wetter, vekünderlicher Wind, nnbedeu' tender Temperaturwechsel. Liebe und D ied sta h l. Montreal, 4. Okt. JzrneS Bit leneuve. Sohn deS ?.!zyzrs von St. Jean Baptist! stahl feinem Vater $1400 und brannte mit einem. Mädchen durch. DaZ Pr wart: in Troy, A. 'Z). crwischt. Alllenellve gab OaZ G.'ld wieder herau?, woraus man i):l lausen Iin. Sonderbarer Zufall. Wbeelina. W. Äa. 4. Okt. -Der Spezialzuz, auf i?clch?rn sich Hend ricks befand colliditte beute Morgen mit einer Draisine n?i?dei der Knabe John JrZtz und der Aremser TbomaS Wald, ron geködtkt wurden. Die .Plumed ttnights" befanden sich auch auf dem Juge, aber sie und Z?err H:ndricks cnt kam:n unverlkht.

A n t i s e rn i i i j d) Philadelphia. 4 Okt. T,c SchuZifirma Haycs. FieldZ Co. hat bekannt qeaeben, dan si: nicht länger mit Jsraeliten in GcschäftZvttbinduna bleiben werde. t$ii Mitaüed der ftuma sagte: Wir haben gesunden, da wir bei all den Verkaufen, die wi? an Jsraeliten e macht haben, nichiS v?r.di,-nt haden Ji isra litischen Kreisen herrscht darüber streü Auslegung. Das Jeuer in Covenhaen. London. 4, Okt. B.-i oern Brande des königlichen PalastcZ ssdristiansbur kamen zehn Personen um? Leben. Zur Zeit der Absenkung der Depesche hegte man Befürchtunqen treten de Thorwaldsen Museum? EöitoriclZcs. Es sind die schlechtesicn Früchte nicht, an denen die WeZpen nagen. Auf gewisser Seite beschäftigt man sich schön wieder mit dem Ansuche, eine Spaltung im Turnerduride hervorzarusen. Die demokratische LegiNa tnr von Tennessee und jetzt auch die demokratische LcgiZlatur vsn WestVirginien haben Temperenzgesetze passirt, welche ein getreuer Abklatsch desselben Machmerks sind, mit welchem man uns hier in Jndiana bcglüikt hat. Wenn wir die Bneichnuna demokratisch gesperrt druckten, so geschah das um daraus ausmerksam zu machen, dasz die nummerisch so schwache Temperenz (5li que es versteht .die prüdominirendePartei für ihre Zwecke zu gewinnen und dafc es ihr ganz gleichgiltig ist. ob diks die r?pu blikanische, oder die demokratische ist. Dak ste hierin nicht falsch spekuliren. zeioen ihre Erfolge in Illinois, in Ohio, in Jndiana, Tennessee ud West Vir ginien. Vorstehende ist dem Indianapolis Telegraph" vom 10. April 1873 entnom. men. Es waren blos; eta drei Mo' nate seit Passiruna des Aor'erGesebeS vergangen und der Te!egrc:p!)"'war der Meinung, da die demokratische Partei nicht besser sei, alS die republikanische. Hendricks hatte kurz vurher das B.'er gesetz unterzeichnet, und die Ansicht des .Telegraph- war ganz richtig. Aber die Verhältnisse sind heute nickt anders. lnne traurige .olle spielen die lBlätter, weiche Jahraus Jahrein lein gute? Wort für die Arbeiter haben und nur immer Scmmtpfoten süc das tfipi' lal haben, jetzt dem Arbeiter gegenüber. Fürchterliche Krokodilsthränen vergießen sie ietzt darüber, das; der Arbeiter durch Arbeitslosigkeit und Lhnherabsekngea zu leiden habe, und mit heuchlerischer Miene weisen sie aus den Schutzzoll al? die Ursache hin. Für solche Blätter be darf e5 erst einer Wahlcampagne, um zu entdecken, dafc der Arbeiter existirt. Aon dem Kampfe zwischen Arbeit aus der einen und dem kcnzentrirtcn Kapital auf der andern Seite, wissen diese Blätter nichts, sonst könnten sie nicht so einsallig sein, Erscheinungen, welche durch die Macht des Kapitals hervorgerufen werden, und welche überall auftreten, dem Siiudzolle zuzuschreiben, tfs sällt uns auch nicht ein, die gleichen Erscheinun gen in England dem Freihandel zuzu schreiben. ES handelt sich um die durchschnittliche Lebenshaltung des Arbeiters und die ist in keinem Lande der Welt b?sier, als in Amerika. Und je besier die Lage des Arbeiter ist. desto leichter ist es ihm. den Kampf mit dem Kapital zu sührcn. Aus je niedrigerer Stufe der Lebenshal tung der.Arbeiter steht, dcstz schwerer ist es für ihn, den Kampf zu führen, und desto leichter ist es.denArbeiter noch w.iter herabzudrücken.

Der Telegraph- vergießt jetzt ge legentlich eine Thräne um die Arbeiter und predigt ihnen Freihandel. Dieser Freihandelsschwarmer und Arbeiterfreund sagte am 17. April 187:i gelegentlich eines Strikes in Kaight-ville. Ind. bei dem es zu Blutvergiköen kam. Folgend! über Arbeiterverbiudungen : Was ihnen die Waffen in die Hand gedrückt hat, ist ein schlimmer Feind unserer Ruhe und des Friedens unserer Republik, cs ist .die Eoaliiion der rdei ter f.egen die Arbeitgeber, die Bernich tung der perso ilichkn r?e!he'lt durch vrganisirten TerroriZmus von unten, .es ist die scheußlichste Earrikatur aus. die ge priesene Jreihe.it des Individuums in unserer glorreicheu Äipublik der Ab so'utismus und die Tyrannei der- coaljr ten Arbeiter gege. das Kapital und gegen den freien Arbeiter. An diesen Feinden bat die Uian vorläufig genug sie braucht sich leine äukere ?nehr aufzuladen, tvie sie auch nicht nöthig hat. af moralische oder friedliche Eroberungen auszugehen, bevor sie Frieden im Innern gestiftet hat. Dazu wird sie ihre? ganzen Kraft und ihrer brsten Männer bzdürscn-. Soweit der Telegraph" Wer fclche Ansichten hat, tver Arbeiter' vereilligungen als flicdensgesährdend betrachtet, wer sie als Feinde der per sönlichen Freiheit ansieht, welche auszurotten die Union ihre ganze Kraft auf bieten inufc, der ist begreiflicher Weise auch für Freihandel und weintKcokodils thränen wegen des Schutzzolles. Wir haben bis jetzt immer geglaubt, blos; die Temperenzler seien Feinde der persönlichen Freiheit, nun erfahren wir. dasj es auch die Arbeiterorzanisationen sind, welch: durch ihren Kampf gegen das Kapital die Pcrsöi'liche FrUhdt vernichten. Braucht man sich zu wundern, das; ein solches Blatt mit dem Manne sh-upathi sirt. welcher die Strakenbahnbill. die Hochbahnbill und die Bill, wilche be stimmt war, Arbeitern ein Zahlungsdor recht (lien) zu geben, mit seinem Veto öclegte? Drahtttachrichtcu. Bekennt s i ch schuldig. 11 i w v a den. ,. Okt. Der Farbige Albert Bon?en, Hau'diencr desPost amls in New Haven. bekannte sich heute Abend schuldig. Briefe aus den verschie denen Postkasten gestohlen zu haben Darunter befand sich auch der von George Crosby in Wtw 'Z)orl abgesandte registrirte Brief, wecher Werlbpapiere zum Betrage von 10.000 enthielt. Weitere? zumEisenbahnun glück bei Baysield Wisc. St. Paul, 3. Okt. Der Zug be stand aus drei Flachwagen und aus demselben befanden sich 22 Lkute. welche alle auf der Lokomotive und dem Tender saen. Beim Hinabstürzen der Loko tive zersprang der Kesiel und der entweichende Dampf machte die Scene nur noch fchrecklicher.z Alle, bis auf einen, wurden entweder getödtct oder schwer verletzt.

Z u f a m m e n st o st. Wilmington. 3. Okt. Der nördlich gehende lkxprekzug der Dela wäre Eisenbahn collidirte heute Morgen nahe Clayton mit dem Deiaware und Ehesapeake Eisendahnzuge. Drei Wagen des Letzteren wurden umgeworfen und'mehrere Passagiere erheblich verletzt. Leon Fitzgerald von Eordova. Md. erlitt einen Schädelbruch ; Frl. Elise Hall von Warwick, M). brach den Arm und Frau Edward Slaughter .rüg innere Verletzungen davon. P u l v e r - E x p l o s i o n. . O s kal o os a. Ja., :Z. 6kt. Ungefähr zwanzig Bergleute befanden sich gestern Abend in einem Schenklokale in Exelsior. als einer von ihnen, Wm. Harrison, et?as vom Boden aufhob, das cr für eine Blechdose mit eingemachten Früchten hielt. Erzog sein Messer, und sing an dieselbe zu öffnen. Die Dose jedoch enthielt Pulver, es erfolgte eine Explosion, .Harriscn wurde augenblick lich gelödtet und zehn andere Bergleute schwer verletzt. DaS Gebäude ging eben falls in Trümmer., Ein F e u e r-M a r f h a l l verunglückt. Chicago, 3. Okt. Als der Gehülss.Feuer.Marshal Kenyon ' heute Nachmittag nach einem Feuer fuhr, wurde er aus dem Wagen geworfen und tödllich verletzt. Er liegt im Sterben. Wollen keine Chinesen. Ottawa. 3. Okt. Während der letzten Monate ist eine Anzahl chinesischer Arbeiter, welche an den Eisenbahnen in Britisch Columbia beschäftigt war, in geheimnisvoller Weise . verschwunden. Ces!rn fand man nahe Hope, B. C..die verstümmelte Leiche einrs Chinesen und

man virnulbet. dan der Mord van

weisen Arbeitern begangen wurde, welche enischloffen sind, die Chinesen aus der Provinz zu vertreiben. Bankerotte. SH e w York, 2. Oktober. Während der letzten sieben Tage kamen in den Ver. Staaten 194. in Canada 23, im Ganzen 217 Bankerotte vor, gegen 231 der Vorwoche. ' . Vom Eise erdrückt. N e w B e d f o r d, Mass., 3. Okt. Die Varke Georg und Mary." Capitön Fisher, kam von der Hudson Bai hier an. Der Copitän berichtet, dak der Schooner Noswell King- von NeuLondon nahe North BluffZ vom Eise er drückt wurde. Ein Theil der Marin' schast versuchte in Boten die Hudson Meerenge zu kreuzen und die Küste von Labrador zu erreichen. Der Copitän und der rtest der Mannfchast blieben in !)!orlh Bluff. Man will dersuchen. ihnen ü!fe jn bringen. Lohnreduktion. C l e v e l a n d, O 3. Ott. Die Eigenthümer der Cleveland Walzwerke daben ihren Arbeitern angekündigt, dak ron wachster Woche, an eine Lohnreduktion von zehn Prozent eintreten werde. Die Fabrik beschäftigt ungefähr 27.00 Leute und die Löhne sind bereits sehr nie drtg. ")lin heißt es, daß die Eigenthümer mit einem östlichen Arbcits Bureau einen Contrakt abgeschlossen habe, worin letzte rcs sich verbindlich macht. Arbeiter. in beliebiger Anzahl zu !)0 Cent per Tag zu liesern. Der Superintendent der Ge sellschast hat Drohbriefe erhalten, in welchzn Niederbrennen der Fabrikgebäude angekündigt wird. Die Polizei ist um Hülfe angegangen worden und hundert mit Flinten bewaffnete Männer bewachen jetzt das Eigenthum. Die Lake Sbore Eisengießerei hat gleichfalls eine Lohnredukiion von zehn Prozent angekündigt. PerSade!.'' Aus Südafrika. . London, 3 Okt. Nachrichten von Dul.bar melden, daß die Trarisvaal Rkflierung England gegenüoet eine fried lichere Haltung angenommen habe. Präsident Krüger etklärte im Bolksrath. daß e.' Deutschland nicht um Schutz, sondern nur um Unterstützung angetan gen habe. Schutz würde nur in dem Falle nothwendig, wenn die Transvaal Republik in einen Kcieg verwickelt werden sollte. Frankreich uitd China. P a r i s, :t Okt. CZ wird halbojsi. zieU gemeldet, daß Amerika sich möglicherweise angeboten habe, zwischen Frankreich und China zu vermitteln, daß Frankreich jedoch diese Bermiltlung nicht nachgesucht habe. Die Cholera. R o m. 3. Okt. Während der letzten 24 Standen kamen in Italien 234 neue ErkrankangZ. und 174 Todesfalle vor. hiervon erkrankten in Neapel 80 und starben 50, in Genua 2i und starben 27, Personen. Hans M a k a r t gestorben. Wien. 3 Ok.. HanSMakart. der berühmte Maler, starb heute in einer Privat - Irrenanstalt an Gehirnentzündung. F e u e r S b r u n st. K o p e n h a g e n, 3. Oktober. Im königlichen Schloß zu ChristlanSderg wüthet eine Feuersdrunst. Es ist wenig Hoffnung vorhanden, den Rittersaal, in welchem der RigSdag feine Sitzungen abhält zu retten, doch hofft man die Gemälde, welche großen historischen Werth haben, in Sicherheit zu bringen. A e g y p l i s ch e Angelegenheiten. L o n d o n. 3. Okt. Evolyn Aaring hat der Regierung eine Depesche übermittelt, welche besagt, daß General Gor don. nachdem er Berber eine Zeit lang beschossen, seinen Eintritt in die Stadt erzwäng, und dieselbe wieder besetzte. Die Rebellen und die feindlichen Bewohner der Stadt flohen nach Aufhören deö Bombardements. Die Einnahm Berbers wird Colonel Kitchener in den Stan fetzen, Gndon von Dongola aus zu erreichen und einer Expedition nach Khartum wird nichts mehr im Weg'e stehen. Eine Kabinetssitzung ist auf nächsten Dinstag angesetzt worden. Es heißt, daß England's Stellung in den egyptischen Angelegenheiten in Wiedererwägung gezogen werden soll. Die sranz öMche Flotte. Paris. 3. Okt. DaS Journal des DebatS- pudlicirt einen längeren Artikel über die französische Flotte. Es kommt u dem Schluß, daß dieselbe unzureichend ist, und bezweifelt deren Fähigkeit einen Krieg mit China bestehen zu können.

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