Indiana Tribüne, Volume 8, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1884 — Page 2
riöüne. (Z r sch et nt FSglich. MHentlilZ u. Sonntags. Offlee: 120O.MarylanbSr. Mittäglich. ,??ne ks?t durch den Trlgerl? Et z?r Woch, die Äonntg,Trtbük" &tni nr .v-. iS inlnniü 14 (Xntl. W v m I V v- ap -w m v r v w Per Post iu3ti4-.it in vorauZbejZhlung ZS xer Jajr. Indianapolis, Ind., 3. Oktober 1834. DaSCHristentszll,! und die Wk,oriS. Zur Zeit weilt Tairbalo, der König der Maoris in Neuseeland in London und beschäftigt sich so angelegentlich mit dem ?!euen Testamente, legt so viel In' teresse für das Christenthum an den Tag, daß allgemein erwartet wird, er werde dasselbe, wie ftäfcmd Constantin, nach seiner Nückkebr unter seinen Nnterthanen als taareligion einfühlen. DieMy' ris sind daS eistiz und physisch am hoch sten begabte Volk des ganzen polvnesischen Lolksstammes. Den ersten Verkehr mit ihnen bat bekanntlich Cook, der am 3. Octobe? 1760 an der Küste von Neuseeland landete, eingeleitet. 1314 grün dete dcr englische Missionär Samuel Marsden die erste Mission in Neuseeland; seine Anhänger hatten blutige Kämpfe mit dem blutgierigen Königs Hongi zu bestehen und erst nach dessen Tode, seit dem Jahre 1823, gewann das Misstonwerk rasch an Ausdehnung, wuchs die Zahl der Getauften schnell, hörte der Kannibalismus auf. Die Maori zeigten sich äußerst bildungsfähig und ein friedliche Entwickelung der Colonie schien gesichert, bis 1664 der englische General Cameron mit 20,000 Soldaten ohne jede Herausforderung oder Vcranlassung in das Land des Königs Tawhaio einfiel, um dessen Unterthanen nach blutigen Kämpfen mit wechselndem Ausgange zu Paaren zu treiben. Die christlichen Sieger begannen ihre Neligion der Liebe mit dem Schwerte in der Hand zu verbreiten, die Maori kehrten zu ihrem -alten Glauben, der kurzweg Hauwauis. musgenannt wird, zurück und verboten den Weißen, damals von dem verderblichsten Fanatis'.nus beseelten Missionären Vi3 fl.-rnS VUV MllVi Erst seit wenigen Jahren ist es den Missionären wieder gelungen, das Bekehrrmgswerk mit Erfo!g wieder aufzunehmen und zwar inmitten der geschworenen Feinde des Christenthums, der Kingiten oder Königlichen. . In dem von Eameron höchst ungerechter Weise mit in Krieg überzogenen Könige Towhaio der Whatiwhatiheu mit seinen vier Weibern Hof hielt, und in dessen' Großen fanden sie äußerst aufgeklärte Leute, die jede ihnen gebotene Gelegenheit, sich zu bilden, mit Eifer ergriffen.' Eine sehr interesfante Wahrnehmung ist es, daß der König und seine Großen oder in einem gewissenAbhängigkeitsverhältnisse stehen den Fürsten gerade so ellenlange Namen und Titel führen, wie ihre Eollegen in Europa. Diese Sitte, diese lächerliche Eitelkeit, dieses Bestreben, sich durch die einfältigsten Flunkereien über seine Nebenmenschen zu erheben, ist in Neuseeland viel älter, als daß das Vorbild Eulofca's hierbei im Spiele gewesen . sein konnte, und.somtt haben wir emen netten Beleg dafür, daß bei den mcnschenfressenden und bei den allerchristlichsten Ko nizen der Menschheit die gleiche Lächerlichkeit die gleichenVlüthen gezeitigt hat. Während nun der König Tewheio in London mit kirchlichen Äeeinslusiungen absichtlich nicht behelligt wird und deß' balb sich immer geneigter zeigt das Chri' stenthum als Staatsreligion einzuführen, erklären seine Großen, sie würden sich jeder Maßregel des Königs in dieser Vezichungfügen, und zwar um so lieber, als sie sich als die Nachkömmlinge der verlorenen zehn Stämme Israels an sehen. Ein neues Goldfeld. t Ein neues Torado ist in den Felsenge birgen, oder richtiger den sog. Kleinen Jelsengebirgen in der Nähe des FoN' Keogh in Äc'ontana entdeckt worden. Eine förmliche Völkerwanderung ist dorthin unterwegs und die Scenen wiederholen sich, deren Schauplatz vor einem Zahre der Bezirk von Coeur d'Alenes war. Das Gold enthaltende Land befindet sich auf der Reservation der Vlackseet, Bloods und Pigeons, und in jener Gegend stehen nicht genug Truppen, um die Goldsuche? von dem Lande fernhalten, oder von solchem vertreiben zu können. Daß Gold gefunden worden ist, unterliegt keinem Zweifel, ob dasselbe jedoch in Quantitäten vorhanden ist, die den Abbau lohnen, rnitp noch abgewartet werden. . Schon im Jahr366 ist in den Klei nen Felsenzebirgc'N'Gold gefunden worden und zwar von den Pionieren I. M. Arnour und Tom Halev, welche von den Indianern verjagt wurden. Dann kamen die Goldentdeckungen in derSchlucht Alder bei Helena und am Butte und brachten die vermutheten Goldfelder in jenen Bergen in Vergessenheit. Am 15. .Juni d. I. wurde letztere von einem gewissen Louis Meyers, in Fort Keogh unter dem Namen Dutch Louie" allgemein bekannt, wieder entdeckt. Derselbe hielt seine Entdeckung geheim, wurde aber, nachdem er sechs Wochen Gold gewaschen hatte, bei dieser Beschäftigung von den Prospectoren Frank Aldrich und Charley Brown, die aus dem BarkerDistricte kamen, überrascht. Die drei MY? örfMiAftfti st rf i iv At Xrf &tV4l4IV VV4WUU4VU f 3" O V 4i V 1 I W j licher Ausbeutung des Goldes. Aldnch wurde mit dem Goldstaube, den Dutch Louie bis dahin gesammelt hatte, nach . Maiden geschickt, um Proviant -und Werkzeuge zu kaufen. Er setzteden Staub nur in kleinen Partien gegen Geld um und Jagte, er habe das Gold im BarkerBezirke gefunden, dasselbe sei aber dort nur in so kleinen Beträgen vorbanden, fcafc er nicht einmal einen leidlichen Ta aelohn verdient habe. Aldrich's Reichthum" war trotzdem aufgefallen, und als derselbe Maiden verließ und zunächst eine, seinem Ziele
ndzans
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entgegengesetzte Richtung emjchlug, soig-1
ten ihm süns Alanner unter Führung eines gewissen John Nofa aus Fort Assinaboine. Durch diese Zlbenteurer, welche sich in der Nähe der erstgenannten drei niederließen, wurde das Geheimniß bald in der Umgegend bekannt, cö folgten 50, später über 100 Goldsucher und gegenwärtig ist ein ununterbrochener Zuzug imGane. Allen Ankömmlingen fehlt eS zur Zett noch an den crforderlicken Gerätben und Werkzeugen und dieselben begnügen sich daher mit dem emfachsten und ursprünglichsten Verfahren, das Gold auszuwajchen. U)le i'insieDicr haben das Land, von dem sie Besitz ergriffen haben, in Parcellen von gleicher Größe, eingetheilt und abgesteckt, und zwar haben sie Louis Meyers als dem Entdecker des ganzen Diftricts ein Stück Land eingeräumt, das noch einmal so groß ist, als jede der übrigen Parcellen. Das neue Dorado ist am Beauchamp und zwar in bei Nähe der Mündung dieses Flusses in den Missouri gelegen. JD Entfernung von letzterer beträgt nur achtzehn Meilen. Die nächsten von Weißen bewohnten Plätze sind Fort Benton, 135 Meilen, und Eypriennes an dein FlüMn Warm Spring, unzefähr 100 Meilen entfernt. Die Strahe von Fort Benton ist .von der Natur selbst gebildet und stellt dem Transporte auch der größten und schwersten Lasten keine Schwie ngkeiten entgegen. Wagen mit orräthen, Oefen, Gerathen sind fortwährend unterwegs. Der genannte Nolan hat auf dem ihm überwiesen? Grunde ein Stück goldhaltigen Quarzes gefunden, das,, wie die Eindrücke an einer seiner Seiten bewcisen, mittels einer Pickart von der Felswand gelöst worden ist. Man glaubte, dasselbe rühre von 2nour und Haley her, welche dort bis 13 nach Gold gesucht haben, bis sie von den Indianern vertrieben wurden. Louis Meyers versichert jedoch, diese Entdecker des Distrikts hätten nur Gold ausgewaschen und so muß man annehmen, daß der allererste Entdecker der Schlucht, ein gewisser Christian Keynes, jenes uarzstück von dem Felsen gelöst hat. Keyes war'im Spätherbste 1804 nach Fort Benton gekommen und hatte berichtet, er habe eine reiche Goldmine entdeckt. Seiner Einladung, sich behufs Ausbeutung der Mine ihm anzuschließen, war damals Niemand gefolgt, denn damals war jede Niederlassung inmitten der Indianer mit sicherem Tode gleichbedeutend. Keyes brach daher im Frühjähr 1665 allein wieder nach der Mine auf und wurde dort für; darauf von den Indianern lebendig skalpirt und langsanl zu Tode gemartert. Ein Jabr spä 2 . - rr l ter kam eine Indianerin in' Fort,welche diese Begebenheit, deren Augenzeugin sie gewesen, erzählte und sich erbot als Führerin nach der Schlucht zu dienen, auch auch damals jedoch hatte Niemand Lust, das Wagniß zu bestehen. Bewohner von FortBenton haben einen Bergbau - Ingenieur nach dem neuen Goldlande abgeschickt und mit der Untersuchung der dortigen Verhältnisse beauftragt; nach den letzten Nachrichten aus dem Fort war von demselben eine vorläusige Nachricht eingetroffen, welche das Vorhandensein von Gold bestätigt aber über die Abbauwürdigkeit auf einen sväteren Bericht vertröstet. Die , Nöthen Äänncr' Seit ungefähr einem Jahre besteht in West-Virginien ein Geheimbund,der sich den Namen Red Men" beigelegt hat und auch in benachbarten Ortschaften von Pennsylvanien, namentlich in Evanstown zahlreiche Anhänger hat. Die Schandthaten, welche dieselben verüben, erinnern an das.Treibender Ku-Klur im Süden. Bor ungefähr 1 Tagen erschienen auf der Farm des Daniel Barnard bei Evanstown fünfzig maskirte Berittene, schlugen die Hausthüre ein, brachen in das Schlafzimmer der Familie ein und rissen die letztere aus den Betten. Barnard versuchte sich ;ur Wehre zu sei-. zen, wurde aber zu Boden geschlagen. Hierauf enUleideten die Kerle die Frau und die beiden erwachsenen Töchter des Farmers, überstrichen dieselben überund über mit Theer, den sie in einem Kübel mitgebracht hatten, schnitten mehrere Betten auf und streuten die Federn über die Frau und die beiden Mädchen. Der Anführer eröffnete hierauf der Familie, daß sie bei Vermeidung schlimmerer Maßregeln binnen zehn Tagen die Gegend zu verlassen habe, schrieb auch dieselbe Weisung mit Kreide auf den Tisch und unterzeichnete solche mit den Worten-. Red Men". Als Grund ihres Verfahrens gaben die Rothen Männer an. daß es in dem Hause lüderlich zugehe und daß Pferdediebe in demselben Her berge und Beköstigung fänden. Letzie res ist durchaus unbegründet, die Bar nards sind eine durchaus ehrbare Fami lie und das Oberhaupt derselben hat den Zorn der schlechten Elemente dadurch er regt, daß er den Behörden bei Aufspü runa verrufenen Gesindels behilflich aej Wesen ist, welches zu den Rothen Män : nern gehört. Der alte Barnard und dessen Töchter haben sich von der ihnen Widerfahrenen Behandlung vollständig erholt, die. Frau aber war vor Schreck und Aufregung erkrankt und ist Ende voriger Woche gestorben. In der ganzen Umgegend herrscht die heftigste Erreuna und wenn es gelingt, einzelne Teilnehmer an dem Uebcrfalle zu entdecken, so wird man kurzen Proceß mit denselben machen. DaS lenkbare Luftschiff. Der zweite Versuch, der mit dem Luft-, schiffe der Captane Rcnard und Krebs gemacht worden ist, bat sich leider als vollständiges Fiasco erwiesen, und eS kann nicht bezweifelt werden, daß der erste nur gelungen ist, weil ihm zufällig die verschiedenen Luftströmungen günstig waren. JEtt electrische Aerostat oder Lüstsegler, erhob sich bei dem zweiten Versuche, von den genannten Capitänen gesteuert, zu mäßiger Höhe,., wendete sich hier gegen den Wmd, vermochte demselben für einige Secunden Stand zu halten, konnte ihm aber auch nicht um einen Zoll entgegenarbeiten. Zehn Minuten arbeitete der Apparat mit voller Kraft gegen den Wind, dessen Spiel er widerstandslos wurde ; dann war die ganze leetrische Kraft, welche jbie LujMiffer
mit sich 'führten, verbraucht und dc'r Vallon mußte landen, wohin ihn der Wind verschlug. Er käm bei Velingy bei Versailles auf dem Boden an. Die Steuerschraube, deren sich Rev.ard und Krebs bei ihrem Luftschiffe bedienen, ist keine neue Ersindung, sondern nur die Anwendung eines bei der Wasserschifffahrt längst bekannten Systems, nach welchem die Schraube aus der festen Are des Schiffes in die bewegliche des Steuers versetzt wird. Auf diese Weise treibt und steuert die Schraube gleichzeiitia. Da die Steuerschraube nicht für
die Wasserschifffahrt benutzt wird, liegt einkaÄ darin, das; das Krne, durch wel sches der Steuerdruck ' auf die Schraube übertragen wird, zu sehr der Gefahr ausesekt wird, ui brechen, oder steif ui werden. In ersterem Falle würde em Schiff ganz, im letzteren theilweise zum Wrack, wahrend man ein gewöhnliches schiff, dem die Schraube bricht, mit dem con ihr unabhängigen Steuer noch in der Hand hat, und, bricht dieses, lcich: ersetzen kann. . Ein aeljässlgeö Urtheil. Wenn man schon denjenigen Reisenden, welche aus Grund eines kurzen AusentHaltes in einem fremden Lande über dessen gesammte Verhältnisse abzuurtheilen unternebnten, nicht gerade viel GlaubWürdigkeit beimessen darf, so schwindet letztere vollends auf ein Nichts ;usammen, wenn zwischen dem Volke des Besuchers und den Bewohnern des fremden Landes lteingewurzelte Vorurtheile bestehen. Ein Fräulein Eharlotte O'Brien hat in dem Londoner Rineteenth Century" für Oktober über einen von ihr nach 9!ew Dort unternommenen Ausflug berichtet und schildert New Z)ork, namentlich aber die Ouartiere, in denen die Einwanderer zunächst Aufnahme sinden, in den abschreckendsten Farben. Sie sagt, die ärmeren Straßen seien mit Kindern angefüllt, deren dürftige Bekleidung keinen Anspruch darauf erhebe, auch nur im Entferntesten anständig zu sein. Uebervolle Abfallgefäße nähmen die Bürgersteige ein, thierische und pflanzliche Stosse faulten überall in den Straßen und im Innern der von den ärmeren Klassen bewohnten Häuser sähe es um kein Haar beffer aus. Im Sommer sei es unmöglich, in den Häusern zu athmen und die Insassen müßten die Nichte .auf den Straßen und den Dächern zubringen. Im Winter sei die Lage dieser Unglücklichen noch schlimmer. , Die Verfasserin tadelt die englische Jlcgierung, daß dieselbe eine Einwänderung gestatte, ja sogar begünstige, welche die Menschen so unglücklichen Verhältnisscn entgegenführe. Die)!.).Times" bemerkt hierzu, daß man gegen die mannigfachen Schattenseiten undWngel New ?)orks nicht blind zu sein brauche und dennoch anerkennen müsse, daß die Ver.Staaten arbeitsfähigen und arbeitswilligen Einwanderern' immer noch glücklichere Verhältnisse bieten, als irgend ein anderes Land der Welt. Zweck der Dreikaiser Vewegung. Das ministerielle Journal de St. Pe tersöourg" schreibt : Die Vorgänge in Skierniewice beherrschen im Äugenblick die ganze Situation ; der Kaiser, bcgleitet von der Kaiserin, dem Erben des Thrones und inchrcren Mitgliedern der kaiserlichen Familie, bat die Souveräne von Deutschland und Oesterreich-Ungarn als seine Gäste empfangen. Alle drei M.larchen sind von ihren ersten 3!athgebern begleitet. Kaiser Franz Joseph benutzt den Aufenthalt unserer kaiserlichen Familie in der N der Grenzen seiner Monarchie, um unserem Kaiser seit dessen Thronbesteigung einen ersten Besuch zu machen ; dieser Akt freundschaftlicher öourtoisie ist eine neue Bekräftigung der ausgeze ichneten Veziehungen zwischen beiden Hosen nnd Regierungen. Kaiser Wilhelm hat trotz seines hohen Alters die Anstrengungen einer langen Neise nicht gescheut, um den Besuch zu erwidern, welchen der Kaiser Alerandcr in Danzig seinem ehrwürdigen Groß-Oheim, dem mächtigen, allgemein geliebten und verehrten Herrscher, gemacht hat. Der Aufenthalt dieser Souveräne bet-unseremKaiser rennzeichnet sich als die Begegnung dreier Monarchen, die eng verbunden sind durch die Bande der Freundschaft und einer gemeinsamen Politik, einer Politik des Fried c n s nach Innen und nach Außen, e.iner Politik der allgemeinen Ver u h i g u n g. Die Begegnung der drei Kaiser, welche begleitet sind von den Staatsmannern, denen das Vertrauen der Souveräne die Leitung der auswartigen Angelegenheiten ihrer Reiche über tragen hat, wird nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt als das begrüßt werden, was sie in Wirklichkeit ist, nicht als der Ausgangspunkt einer neuen Situation, sondern als die Weihe eines glücklicherweise bereits bestehenden -Zu ttandes, als die tteuauna v o n n nd lgen Einverne hmens in Bezug auf a l l e g r o st e n Fragen, welche die öffentliche Meinung beschäftigen, und als eine neue Garantie des allgemeinen Fricdens. Es handelt sich weder um fcr:nelle Bündnisse, noch selbst um S o n d e r a b m a ch u n g e n im Hinblick aus bestimmte Ziele, sondern irnr wiederholen es hin die Weihe eines bereits zwischen den drei Höfen bestehenden EinVernehmens, damit fortan jede Frag c, welche sich außerhalb des gcgenwärtigen Status quo erhebt, die Monarchen nicht i s o l i r t und von einander getrennt findet, sondern vereinigt in dem Entschluß, gemeinsam zu handeln, wo ihre Interessen überei,-. stimmen, und ihre Interessen in Einklang zu bringen, wo dieselben divergiren. dergestalt, daß das hohe Interesse der Ordnung, des Rechtes und des Friedens in solidarischer Weise gewahrt wird. Dank der Eintracht, die basirt ist auf der Achtung vor den Verträgen und der Aufrechterhaltung deö europäischen statm quo. Dank der Uebereinstimmung zwischen nnd taujwen dies unter einander aus die Pfänder der Si cherheit und des Gedeihens, welche die Eintracht der Äkonarck'en und die benlichen Ve'.icdunacn der Freundschaft und Wen'Nachdarzchaft, die rn.so erfreuliche?
den drel vollern, welche heute m Snernicwice in den Personen ihrer Souveräne vertreten sind tauschen diese Völker
Weise zwischen den drei Reichen bestehen, ihnen gewähren. Dank dieser Eintracht und diesem Einvernehmen werden auch die anderen Völker Europas und der ganzen civilisirten Welt in der Begegnung der drei Kaiser ein neues, kostbares Zeugniß dieser Politik des Friedens sehen, welche in gewissenhafter Weise die Rechte Anderer anerkennt und nur verlant, daß sich eine vollständige Gegenseitlgkeit überall im Sinne der Versöhnunq und Vcruhiauna befestige, einer
Politik, welche gleichzeitig ein wachsames Auge bat aus die rm V e r b o r g e n e n schleichende Arbeit der Verächter der b e st e h c n d e n ö f f c n tlichen Ordnung, auf jene Störenfriede der Rbe, fürwelche Anarchie und Vernichtung aller Institutionen, die seit Jahrhunderten mit Ehrfurcht betrachtet werden, das letzte Wort sind. Mit diesen Gefühlen wird die russische Nation, werden die beiden benachbarten Reiche und die gesammte Welt .die Begegnung der drei Kaiser begrüßen. 5kicht ganz nach Wunsch. Ueber die Wirkungen des Verbot der Schweinesleisch'Einfuh? in Deutschland berichtet die nelcfeider Handelskammer : Die Geschastölaae der Fleischwaaren brauche war im Vergleich zum Vorjahre weniger guntt'g. In olge des ergan Jenen Einfuhrverbots gegen amerikanische Schwelnesleischprodulte hatten die LandWirthe in ganz Deutschland, namentlich aber auch lm lueslgen Btttt'le, elne UNverhältnißmäßig große Menge Schweine gemastet, die von den sleischwaarenfabrikanten im Anfange des Jabres zu M. 1.10 bis M. I. i0 pro Kg. Schlachtgewicht angekauft wurden. Gegen Ende Januar ging der Preis bis auf M. 1.03 zurück, blieb darauf bis Anfang Acärz stehen, ging dann N'ahrcnd des Frühjahrs und Sommers . imnier mebr zurück und stand Anfangs Oktober auf M. 0.88, Welcher Preis bis Ende des Jahres beiahlt wurde. Die Durchschnittspreise für fertige Fleischwaaren betrugen im vierten Quartal M. IAH 1.1)0 für Speck, M. 1.401.00 für Schinken, M. 1.20 bis 1.35 für Mettwurst, M. 1.00 2 30 für Eervelatwurst und M. l.l.V-1.40 für Schmalz. Die Lager waren zu Anfang der neuen Schlachtsaison noch nicht geräumt und mußten die Waaren, namentlich Schinken, schließlich zu sehr niedrigen Preisen abgegeben werden." Aus dieser Darstellung ergiebt sich, daß die deutsche Landwirthschaft, in deren Interesse das Verbot der amerikanischen Einfuhr erfolgt ist, den erwarteten Nut zen nicht gehabt bat, vielmehr in Zvolge der durch die Prohibitivmaßregel krankhaft gesteigerten Produktion die Preise des deutschen Schweinefleisches sehr erheblich gedrückt sind. Die Konsumenten allein haben völlig wider die Absicht der Urheber der Verordnung Vortheil von dem Verbot aehabt. Vom Jnlande. EineSeifenfabrik inEhar lotte, R. C., liefert täglich zwei Tonnen verschiedener Toilettcnseisen. Eine der Sehenslvürdigkeiten'von Winchester, Virg., ist ein doppelter Kirchhof. Auf der einen Seite einer Steinmauer liegen etwa 7000 Unionssoldaten, auf der anderen mehr als 13,009 Eonföderirte. e i dem Aufziehen eines Eampagne Banners aftvllle, Eonn., brach an einem der letzten Abende der Flaggenstock. Frau Paul Tetrault .rurde auf der Stelle getödtet und eine anders tfttm todtllch verletzt. A u f dem A land Z ee in Vermont war vorige Woche ein benachbarter Farmer mit Mischen beschäftigt, als er n auzenscheinl: schon ermattetes Elch Hörnchen bemerkte, das gegen das Ver sinken ankämpfte. Er reichte dem Thierchen ein 3!uder und leyteres kletterte an solchem in's Voot. Als der Farmer gelandet war, lief ihm das Eichhörnchen nach wie ein Hund-, seit jenem Tage stattet das Thier seinem Netter täglich einen kurzen Besuch ab. 5 1 n l o r i ne Woche in N e w $ort im Alter von 82 Jahren verstorbener Junggeselle, der Millionen hinterlafsen, hat 30 Jahre lang in demselben Ho tel gewohnt und zwei ihm gehörige, an - cm i: ' r vener age im Zllroaowav oesinoitcye, fünfstöckige Paläste , mit Marmorfronten über 35 Jahre lediglich aus dem Grunde leer stehen lassen, weil es ,bm im An fang ein paar Mal Schwierigkeiten verursacht hat, die Miethenzu erheben. Wie vrel Gutes haUe dieser engherzigeMensch mit dem Ertrage der beiden Häuser stifte können, wenn er nicht zu faul und therlnahmlos gewesen wäre, der Berwaltung derselben ein wenig Zeit zu opfern. r r r . t A o n n e w-?) o r l wu'v der aus einer Besuchsreise in Europa rn London erfolgte Tod des Henry B. Hertz gemeldet. Zur Zeit seines Ablebens war er Präsident der Hebrew-Mutual-Benesit-Socrety" und Mitalied des Vorstandes der 34. St. - Gemeinde, während er mit fast allen israelitischen Wohlthätig-teits-nstituten rn Verbindung stand. Er war Vorsitzender des Bau'öomite's bet Errichtung des ersten israelitischen WaisewAsyls und Hospitals in NewYork. Als Auktionator und Jmvo teur von Kunstgegenständen war er während der letzten vierzig Jahre im Geschäst. Er hinterläßt einen großes Kreis von Freunden, die sein Hinscheiden auf richtig betrauern. Seine Leiche wird von London nach,New-)ork gesandt werden. General Crook, der jel'.t in Arizona komm'andirt, 30 Jahre mit den Indianern verkehrt und ihre wrldeiten Stämme erfolgreich bekämpft hat, tbeilt über die Verhältnissk unter den früher unbändigen Apachen Mit, daß die Eivmsatiön unter denselben die erfreulichsten Fortschritte macht. Sie versorgen die f"X . . cw Gruppen xix Arizona uud die ncuen An siedler mit einer Fülle von Bodenvroduk ten. Sie haben das Geschwornengericht und eine musterhafte Rechtspflege unter Wf?4, fviai&A. OlCn . ! . ""'""b vnp Auijvdt Uligrnoitilnen, behandeln ihre Weiber menschlicher, treiben mit den Weisen Sandel. tatn sich zur Annahme aller civllisatorischen Maß-
reaeln willig und verlangen nur Eines dringend : die Rückgabe ihre? in Mexico noch gefangenen Kinder und Frauen durch Vermittelung der Ver. Staaten. Erook fpricht sich ferner dafür aus, daß den Indianern deren Land in einzelnen Parcellen als Privateigentum überwiesen werde, und zwar zunächst als Eigenthum, das 25 Jahre lang unveräußerlich ist. W. H. H. R a n s o m , e i n reicher Geschäftsmann in Ransomvillc, Erie Eo., N. , hat die Gewohnheit, das Geld,
das er Tages über vx fernem Geschäfte einnimmt, in einem Schrotbeutcl zu verwahren und mit sich in seine Woh nung zu nehmen. Am vorigen Samstage war es gerade ein Jahr, daß ihm der Beutel Mit tzl,L00 xn unerklärt r nm p r r c . nt , ttcyer inseise avyanoen lam, wayreno er beschäftigt war, die Thür seiner Wohnung zu verschließen. Er kaufte sich emen neuen chrotbeutel und vorigen amstag ist ihm derselbe mit einem Inhalte von ungefähr 8500 in ebenso unerllärlicher Weise entwendet worden. Sebastian Hart mann und Josevh Henry, zwei Grubenarbeiter, waren am Mittwoch nahe Vrownsville, Ind., bei der Arbeit. Sie schärften einen eisernen Keil, als ein Funke davon sprühte und in ein in der Nähe stehendes Pulverfaß flog, denen Inhalt erplodirte. Beide Männer waren sofort in Flammen gehüllt und Wurden so schwer verbrannt, daß sie nicht mit dem Leben davon kommen können. Eine mit Aussatz behaftete Weiße wurde vorige Woche von San Francisco nach den Sandwlch-Jnseln zurückgeschickt, von wo sie vor einem Monat eingetroffen war. Sie ersuchte vor einigen Wochen um Aufnahme in die Pacific-Dispensary" . für Frauen und Kinder und wurde dort von den drei Aerztinnen behandelt, die ihre Krankheit als Skropheln betrachteteten, bis vor einigcn Tagen sich der Verdacht erhob, sie leide am Aussatz. Die Kranke bcstritt dies und gab an, sie habe einen Mann und fünf Kinder auf den Sandwich-Jn-sein; ein herbeigezogener Sanitäts-Be-amter erklärte jedoch bestimmt und zum großen Entsetzen der Vorsteherinnen der Anstalt, daß man es mit Aussatz zu thun habe, und da die Kranke ihre EinwMigung gab, wurde sie in aller Stille nach den Inseln zurückgeschickt. Genau vor einem Jahre traf von denselben Inseln ein 18jährigcs Mädchen, Namens Marie Nicolasin San Francisco ein, welches ebenfalls mit der entsetzlichen Seuche behaftet war. Man ließ sie zuerst 'nicht landen, doch bewerkstelligte sie dies durch ein Habeas Eorpus"-Verfahren und verschwand bald darauf. Wahrscheinlich hat sie sich nach dem Westen begeben. I n P h i l a d e l p h i a hat man wieder eine Irrsinnige, die 84 Jahre alte Frau Black, entdeckt, die von ihrer cigenen.in guten Verhältnissen ein Kosthaus führenden Tochter in einer Bodenkammer eingesperrt gehalten wurde, mit trockenen Brotrinden ernährt, ab und zu Prügel erhielt und ohneSchutz gegenKälte undHitze und in ihrem eigenen Schmutze ihrem Schicksale überlassen ivurde. Die Bewohner des Kosthauses hatten wieder holtdicKlage- und Hülferufe der Unglücklichen gehört. Frl. Black hatte auf ihre Fragen über den Ursprung dieser Rufe meistentheils ausweichend geantwortet. Einer Kostgängerin gestand sie, daß diese Rufe von ihrer Mutter, dein alten Teufcl", herrührten, um die sich zu kümincrn sie leine Zeit habe. Verschiedene Kostganger drohten, die Behörden von dem mysteriösen Falle in Kciintnis; i setzen, was denn auch sch!!es;lich geschehen ist und zur Sendung der llten in eine Irrenanstalt g.fühit hat. Dr. Ä.'orton näherte sich der Unglücklichen und redete' sie srcuiidlich an, woraus dieselbe sich zutraulich an ihn wandte und die an sie gerich:eten Fragen beantzrottete. Sie erzählte ihm, das; ste oft geschlagen worden sei, und zeigte die Vrodrinden, mit denen ihre liebe Tochter sie füiterte. Ans Dr. ?)!orton's .Frage, iv sie aus ihrem Gefängnisse befreit sein möchte, antwort'.te die alte Frau, indenx sie vor Freude die Hand? rieb : ,'a. sebr gern !" Zesserson-Haus) Wo. 61 und 63 Hl! Sgnty Straße. Deutsches Gast - Haus ! Aechtc deutsche Kost. tW Einzelne Mahlzeiten oder im Zlbonne. mcnt. Möblirte Zimmer n:bst Kost. John Henry Grünert, Eigenthümer. vr. C. C. Everls, DcutschcrZshnarzt. (Nachfolger von ikha. 6. Tatdett.) S5.-W.-Gckc Washlngtvn u. ' Vennsylvania Str. Indianavoli Etw as Ne ucs!! Mm GA8ÖÜHE IPEII ! sind geradezu vollkommen. Sie haben drei Ringe und können mit verhält mäßig geringen Kost kr. unterhalten werden. tteine Hre, kein Rauch, kein Geruch! Diese Oefen haben bei der Jnduftrie.Zlulstellung in tnelnnatt die silberne Medaille erhalten2tfonitor Kolilonal OoTen in allen Größen. Die bewahrten Alaska Siöschranke ! i großer Auswahl. Billige Preise! Reelle Bediei,ung! ctfcj, jElvsiET'f 62 Oft Washington Str.
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